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1909 Ergebnisse.
Spezielle ultrasonographische Untersuchungen zur uterinen, ovariellen und follikulären Durchblutung bei der Stute im periovulatorischen Zeitraum
Sonographic evaluation of uterine, ovarian and follicular blood flow in the mare during the periovulatory period.
Projektverantwortliche: Prof Dr Harald Sieme; TA David Kneitz
Laufzeit: September 2007 bis März 2010
Kliniken/Institute:
Reproduktionsmedizinische Einheit der Kliniken
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Charakteristische, ultrasonographisch darstellbarer Veränderungen des präovulatorischen Follikels und der genitalen Perfusion sollen hinsichtlich ihrer Eignung zur Ovulationsdiagnostik bei der Stute untersucht werden.
Kooperationspartner:

Niedersächsisches Landgestüt Celle

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Der Einfluß viraler Faktoren und virusinduzierter zellulärer Antworten auf die Vermehrung und das Wirtsspektrum von Reassortanten hoch pathogener aviärer Influenzaviren
The impact of viral factors and virus-induced cellular responses for the replication and host range of reassortant highly pathogenic avian influenza viruses in chicken and mammals
Projektverantwortliche: Silke Rautenschlein; Henning Petersen
Laufzeit: Oktober 2007 bis September 2010
Drittmittelprojekt: BMBF
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Vermehrte Infektionen des Menschen mit hoch pathogenen aviären Influenzaviren (HPAIV) des H5- und H7-Subtyps verstärken wachsende Befürchtungen vor einem pandemischen Ausbruch. Daß beide Subtypen im Wassergeflügel co-zirkulieren und dabei ihr Genom vermischen können, kompliziert die Lage zusätzlich. H7-HPAIV rufen meist nur milde Infektionen im Menschen hervor, aber die Rekombination mit H5-Genomanteilen könnte ihr Gefährdungspotential deutlich verändern. Weiterhin ist von Bedeutung, daß Influenzaviren für ihre effiziente Vermehrung zelluläre Signalmechanismen aktivieren. Die Rolle dieser Virus/Wirts-Interaktion für die HPAIV-Vermehrung in einem neuen Wirt ist bis jetzt nicht verstanden.
In diesem Projekt sollen durch reverse Genetik H7-Viren mit unterschiedlichen H5-Genomanteilen erzeugt und ihr Pandemiepotential evaluiert werden. Die Virusvarianten werden in vivo und in vitro im aviären und Säugersystem im Vergleich zu anderen natürlich vorkommenden Virustypen auf ihre Infektiosität und Vermehrungsfähigkeit untersucht. In Hühnern wird ihre Replikationsrate, Gewebespezifität und ihre Fähigkeit, die zelluläre Immunantwort zu unterdrücken, analysiert. Weiterhin soll untersucht werden, wie stark die H7-Varianten die für die Virusvermehrung wichtige Raf/MEK/ERK-Signalkaskade in verschieden Geweben und Wirten aktivieren.
Resultate:

https://journals.asm.org/doi/10.1128/JVI.02969-12?url_ver=Z39.88-2003&rfr_id=ori:rid:crossref.org&rfr_dat=cr_pub%20%200pubmed

Kooperationspartner:

Stephan Pleschka, Institut für Medizinische Virologie

Justus-Liebig-University Gießen

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Fall-Kontroll-Studie zu sporadischen Salmonellosen bei Menschen
Case-Control-Study on sporadic human Salmonella infections
Projektverantwortliche: Dr. A. Ovelhey; Prof. Dr. L. Kreienbrock
Laufzeit: 2007 bis 2010
Drittmittelprojekt: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Kliniken/Institute:
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Projektdetails:
Salmonellosen gehören mit einer jährlichen Zahl von 55.400 gemeldeten Fällen zu den häufigsten gemeldeten Infektionskrankheiten. Sie verlaufen zwar in den seltensten Fällen tödlich, jedoch kommen bei Kleinkindern und älteren Menschen oft schwere Verläufe vor. Die direkten Kosten für Salmonellenerkrankungen werden in Deutschland auf eine Milliarde Euro jährlich geschätzt.

Um Anhaltspunkte für die Risikofaktoren der bisher ungeklärten Salmonelleninfektionen zu erhalten, führt das Niedersächsische Landesgesundheitsamt in Zusammenarbeit mit den niedersächsischen Landkreisen und kreisfreien Städte eine Studie durch, bei der Personen, die an einer sporadischen Salmonellose erkrankt sind, zu ihren Aktivitäten und ihrem Nahrungsverzehr in den letzten drei Tagen vor ihrer Erkrankung befragt werden. Um die Befragungsergebnisse mit den Gewohnheiten nicht erkrankter Personen vergleichen zu können, werden außerdem zufällig ausgewählte Kontrollpersonen in Niedersachsen in entsprechender Weise befragt.

Außerdem werden die Salmonellenstämme, die aus den Stuhlproben gewonnen wurden, im Nationalen Referenzzentrum für Salmonellen typisiert, um einen Vergleich mit Salmonellen, die in der Nahrungskette, in Tieren und der sonstigen Umwelt gefunden wurden, zu ermöglichen.

Link: www.fbi-zoo.net
Kooperationspartner:

Landesgesundheitsamt Niedersachsen

Nationales Referenzlabor, Robert Koch-Institut, Wernigerode

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Anatomie der rostralen und caudalen Tasthaare bei Sambischen Riesengraumull (Fukomysmechiowii) - Sinushaare oder Leithaare?
Distress in Horses in Dependence on the Husbandry System   Development of a Profile of Requirement for the Deployment of a Dog as canine Company in Police Interrogations   Anatomy of the rostral and caudal Vibrissae in Moles
Projektverantwortliche: Hackbarth, Hansjoachim; Krehbiehl, Mirijam
Laufzeit: Februar 2007 bis Juni 2010
Kliniken/Institute:
Institut für Tierschutz und Verhalten
Projektdetails:
Im Rahmen der Studie sollen spezialisierte Haare von Kopf und Schwanz bei Mullen untersucht werden. Als subterran lebende Nagetiere bewegen sich Mulle in ihren Gangsystemen ebenso rasch vorwärts wie rückwärts fort. Die taktile Kontrolle der unmittelbaren Umwelt ist für diese Tiere folglich nicht nur rostral sonder auch caudal notwendig. Säugetiere besitzen als taktile Sensoren hochspezialisierte Tasthaare. (Vibrisse,Sinushaare) im Kopfbereich und artspezifisch an Gelenken der Vorderextremitäten. Mulle besitzen darüber hinaus außerdm lange steife Haare im Schwanzbereich. Eine morphologische Analyse und Klassifikation dieser caudalen Haare im Vergleich mit den Sinushaaren der Schnauzenregion liegt bisher noch nicht vor. Mulle gehören innerhalb der Hyristicognatha zoologisch systematisch zu der Familie der Bathyergidae. Die von mir zu untersuchneden unteridisch lebenden Nagetiere sind je nach Materialverfügbarkeit, entweder Riesengraumulle (Fukomys mechowi) oder Nacktmulle (Heterocephalus glaber). Die Untersuchung ihrer Haare an Kopf und Schwanz umfasst die Dokumentation ihrer Lokalisation und den funktionsmorphologischen Vergleich.
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Darstellung der Facettengelenke der Halswirbelsäule mit der digitalen Röntgentechnik
Imaging of the articular facet joints of the cervical region in warmblood horses, using digital radiography and sonography
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Peter Stadler; Dr. Isabelle Martens; TÄ. Lautenschläger
Laufzeit: März 2006 bis September 2010
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Obwohl heutzutage vereinzelt die Szintigraphie und/oder MRI-Untersuchung verfügbar ist, bleibt die Röntgenuntersuchung in Verbindung mit der Sonographie die wichtigste bildgebende Diagnostik im Bereich der Halswirbelsäule beim Pferd. Routinemäßig werden Übersichtsaufnahmen am stehenden Pferd im latero-lateralen Strahlengang angefertigt (Stashak 1989). Zusätzlich sind spezielle Aufnahmetechniken im dorso-caudalen, ventro-cranialen Strahlengang am stehenden Pferd möglich, um die Facettengelenke besser darzustellen (Denoix und Audigié 2005). Als Ergänzung der bildgebenden Diagnostik und insbesondere zur ultraschallgeleiteten Punktion der Facettengelenke soll die sonographische Technik zur Routinediagnostik entwickelt werden.

Diese Technik soll im Rahmen einer klinischen Studie serienmäßig an Warmblutpferden unterschiedlichem Alter und Ausbildungsstand durchgeführt werden, um die Prävalenz, das Ausmaß und die klinische Relevanz (Bewegungseinschränkungen, Steifigkeit, Unrittigkeit, Gangunregelmäßigkeiten oder Ataxie) von Spondylarthrosen zu überprüfen. Zusätzlich soll ein Protokoll erstellt werden, um die röntgenologische Untersuchung und die Sonographie im klinischen Alltag praktikabel und insbesondere die Röntgenuntersuchung durchführen zu können.
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Untersuchungen zum Verhalten von Legehennen in ausgestalteten Käfigen gemäß EU Richtlinie 1999/74/EG (Big Dutchman® EUROVENT 625a EU-40 und EUROVENT 625a EU-60) mit besonderer Berücksichtigung der Raumnutzung und der Sozialstruktur.
Facility usage and behavior of laying hens in furnished cages subject to the regulations 1999/74/EG (Big Dutchman® EUROVENT 625a EU-40 und EUROVENT 625a EU-60)
Projektverantwortliche: Lohan, Katja; Briese, Andreas; Hartung, Jörg
Laufzeit: Dezember 2006 bis Juli 2010
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Institut für Tierernährung
Institut für Tiergenomik
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Nach den tierschutzrechtlichen Vorgaben der EU-Richtlinie1999/74/EG wurden Sitzstangen, Gemeinschaftsnester und ein Bereich zum Scharren, Picken und Staubbaden in die EUROVENT-Käfigsysteme 625a EU-40 und 625a EU-60 eingebracht. Ziel der Untersuchungen ist es, die tatsächliche Nutzung der angebotenen Strukturen mittels videogestützter Verhaltensbeobachtungen zu beschreiben. Es sollen Zeitbudgets für
Ruheverhalten, Eiablage, Staubbad und Futteraufnahme festgestellt werden.
Des Weiteren soll ein Vergleich zwischen dem europäischen und dem
deutschen Haltungssystem (Kleingruppenhaltung) hinsichtlich
Verhalten und Raumnutzung stattfinden. Bezüglich der Sozialstruktur sollen Hinweise auf die Ausbildung einer Rangordnung innerhalb eines Käfigs gesucht, und hierbei der Einfluss von Gruppengröße und Käfigsystem diskutiert werden.
Details anzeigen
Dopplersonographische Bestimmung des hepatischen Blutflusses bei Milchkühen mit Leberverfettung
Dopplersonography in the assessment of hepatic blood flow in dairy cows with fatty liver
Projektverantwortliche: Dr. A. Starke; TÄ S. Schmidt; Prof. Dr. J. Rehage
Laufzeit: Anfang 2006 bis Ende 2010
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Die Leberverfettung gehört zu den wichtigsten Gesundheitsstörungen hochleistender Milchkühe. Durch die mit hochgradiger Verfettung einhergehenden Schwellung des Organs ist eine Beeinträchtigung des hepatischen Blutflusses zu vermuten. An Klinikpatienten (Kühe zu Beginn der Laktation mit Labmagenverlagerung nach links) werden an V. portae, V. hepatica sowie A. hepatica Gefäßdurchmesser sonographisch im B-Mode sowie die Blutflüsse dopplersonographisch transkutan und intraoperativ direkt am Organ erfasst und mit dem Leberfettgehalt (Gesamtlipide sowie Triglyceride) in Beziehung gesetzt. Der Leberfettgehalt wird im Leberbioptat ermittelt.
Resultate:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Rehage+and+%28hepatic+blood+flow%29

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Herstellung und Analyse von EST Banken adulter boviner Lungenwürmer
Production and analysis of EST libraries of adult bovine lungworms
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Thomas Schnieder; Christina Strube, PhD
Laufzeit: Januar 2006 bis Dezember 2010
Drittmittelprojekt: Industrie, UNiversity of Melbourne
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Expressed sequence tags (EST) werden von adulten Stadien von Dictyocaulus viviparus sequenziert und analysiert.
Kooperationspartner:

Molecular Parasitology, UNiversity of Melbourne

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Vergleich der mikroskopischen Anatomie der Haut und Hautanhangsorgane von Nagetieren (Meerschweinchen, Sambischer Graumull, Croruro und Ratte) unter Berücksichtigung ihrer Anpassung an unterschiedliche Lebensräume
Comparsion of the microanatomy of skin and skin appendixs of rodents (guinea pig, sambesischer graumull, croruro and rat) with special regaed to their adaptation to different natural habitats
Projektverantwortliche: Prof. Dr. H. Hackbarth; Filiz Hesselmann geb. Palali
Laufzeit: September 2006 bis Juni 2010
Kliniken/Institute:
Institut für Tierschutz und Verhalten
Projektdetails:
Im Rahmen dieser Studie sollen die Haut und die Hautanhangsorgane von vier verschiedenen Nagetierspezies untersucht werden, die in unterschiedlichen Habitaten leben. Es werden epigäisch, fossorial und subterran lebende Spezies vergleichend untersucht.
Dabei soll geklärt werden, ob sich potentielle strukturelle Abweichungen nachweisen lassen, die auf die unterschiedliche Lebensweise zurückzuführen sind. Durch die Einbeziehung der Wanderratte ist ein Außengruppenvergleich möglich. Sie gehört zoologisch systematisch zu den Muridae, während die übrigen Arten den Hystricognatha zuzuordnen sind.
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Junghasen-Mortalitätsursachen
Brown hare - Causes of juvenile mortility
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Burkhard Meinecke; Dipl.-Biol. Ulrich Voigt
Laufzeit: Januar 2006 bis Dezember 2010
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, 429.500 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Die Populationsentwicklung beim Feldhasen wird maßgeblich durch die Überlebensrate der Jungtiere beeinflußt. Hinweise auf eine Störung in der Reproduktion, welche die Stagnation der Populationsen erklären könnten, gibt es nicht. In einem interdisziplinären Ansatz müssen daher die elementaren Fragen nach der Mikrohabitatnutzung, den energetischen Belastungen sowie dem gesundheitlichen Zustand von Junghasen in den ersten Lebenswochen und dem daraus resultierenden Sterberisiko richtungsweisend für hiesige Verhältnisse herausgearbeitet werden. Das Institut für Wildtierforschung (IWFo) an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und das Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin nahmen vorgenannten Sachverhalt zum Anlass, die notwendige Forschung in einem Forschungsvorhaben voranzutreiben, wobei das IWFo den Untersuchungsteil der Raumnutzung und Verlustursachen durch Landwirtschaf und Prädation betreut.
Kooperationspartner:

Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) im Forschungsverbund Berlin e. V. (Forschungsgruppe 1: Dr. C. Voigt; Forschungsgruppe 3: Prof. Dr. H. Hofer, Dr. S. Speck)

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