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2301 Ergebnisse.
Untersuchungen zur Vakzination von Broilern gegen das aviäre Metapneumovirus
Investigations on the protective effects of an aMPV vaccine in broiler chicken
Projektverantwortliche: Silke Rautenschlein
Laufzeit: März 2011 bis August 2011
Drittmittelprojekt: Impfstoff-Industrie
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Infektionen mit dem aviären Metapneumovirus führen bei Hühnern und Puten zu respiratorischen Symptomen und zu einer Schädigung des Respirationsepithels, insbesondere im oberen Atemtrakt. Diverse kommerzielle Impfstoffe stehen für die Prophylaxe zur Verfügung, es kommt jedoch trotz Vakzination gelegendlich zu Ausbrüchen im Feld. Es besteht somit Bedarf, neue Impfstoffe und -strategien zu entwickeln.
Kooperationspartner:

Dr. H. Geerligs

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Epidemiologie von Bartonellen in Zecken im Raum Hannover
Epidemiology of Bartonella species in ticks from Hannover, Germany
Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Strube, PhD; Prof. Dr. T. Schnieder
Laufzeit: 2011 bis 2011
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Bakterien der Gattung Bartonella können beim Menschen die sog. Katzenkratzkrankheit (KKK) auslösen. Die Erreger werden in der Regel durch Kratzverletzungen von Katzen auf den Menschen übertragen, aber auch eine Übertragung durch belebte Vektoren wird diskutiert. Mittels quantitativer real time PCR basierend auf interkalierenden Fluoreszenzfarbstoffen soll die Häufigkeit der Bartonellen in hannoverschen Schildzecken untersucht werden. Anschließend sollen die Bartonellaspezies anhand eines Restriktionsfragmentlängenpolymorphismus (RFLP) ermittelt werden.
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Vergleich unterschiedlicher 'New generation' Impfstoffe gegen das Virus der Infektiösen Bursitis im Huhn
Comparison of different new generation vaccines againt infectious bursal disease virus in chickens
Projektverantwortliche: Silke Rautenschlein
Laufzeit: Dezember 2010 bis April 2011
Drittmittelprojekt: Industrie
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Impfungen gegen das Virus der Infektiösen Bursitis werden in Hühnerbeständen weltweit durchgeführt. Attenuierte Lebendvakzinen können noch eine Restvirulenz aufweisen, was zu einer temporären Immunsppression führen kann. 'New generation' Impfstoffe stellen eine interessante Alternative zu den herkömmlichen Impfstoffen dar. In dieser Studie werden zwei 'new generation' Impfstoffe miteinander verglichen und ihr Einfluss auf verschiedene Immunparameter untersucht.
Kooperationspartner:

Dr. Francesco Prandini

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Neue Ansätze in der Artenschutzgenetik: Artbildung und Adaptationsprozesse bei der Kleinlibelle Megaloprepus caerulatus (Odonata: Pseudostigmatidae)
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Projektverantwortliche: PD Dr. Heike Hadrys
Laufzeit: März 2010 bis Dezember 2011
Drittmittelprojekt: DFG, 7.385 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierökologie
Projektdetails:
Die kontinuierlich steigende Fragmentierung tropischer Regenwälder in Kombination mit globalen Temperaturveränderungen stellen die größten Bedrohungen der einzigartigen Biodiversität in den tropischen und subtropischen Gebieten dar. Zur Untersuchung möglicher Auswirkungen derartiger Faktoren auf Artbildung und Adaptationsprozesse tropischer Libellenarten wurde die Art Megaloprepus caerulatus Pseudostigmatidae (Odonata) ausgewählt. Diese größte Libelle der Welt ist ökologisch an intakte Primärregenwälder angepasst und nutzt hier ausschließlich mit Wasser gefüllte Baumlöcher zur Eiablage. Erste genetische Voruntersuchungen von Populationen aus Panama, Costa Rica und Mexiko deuten auf einen bereits fortgeschrittenen Artbildungsprozess hin. Durch die Verknüpfung molekulargenetischer, ökologischer und morphologischer Untersuchungen von Populationen des gesamten Verbreitungsareals sollen die Artbildungsprozesse genauer untersucht werden. Mit Hilfe eines ganz neuen Ansatzes in der modernen molekularen Ökologie, werden außerdem durch vergleichende Transkriptomanalysen Anpassungs-mechanismen aufgrund von Temperaturerhöhungen und Stress untersucht. Hierbei sollen Kandidatengene identifiziert werden, die im Prozess der Adaptation eine Rolle spielen.
Kooperationspartner:

Dr. Ola Fincke, University of Oklahoma

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Schweinswale und Seevögel in der Ostsee: Erfassung von Beifängen in der passiven Fischerei und Erarbeitung von Lösungsvorschlägen
Harbor porpoises and sea birds in the Baltic Sea: Acquisition of bycatches in passive fisheries and development of possible solutions
Projektverantwortliche: PD Dr. Ursula Siebert; Dr. Ilka Hasselmeier
Laufzeit: September 2010 bis August 2011
Drittmittelprojekt: BfN, 128.204 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Nach wie vor ist der unbeabsichtigte Beifang von Schweinswalen vor allem in der Stellnetzfischerei eine der häufigsten Todesursachen dieser einzig heimischen Walart in der Ostsee. Auch Seevögel kommen zu hunderten in diesen Netzen zu Tode. In einer vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) an das Intsitut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tierärztlichen Hochsschule Hannover in Auftrag gegebene Pilotstudie, die in Kooperation mit dem Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ) durchgeführt wurde, sollten alternative Fanggeräte in Zusammenarbeit mit Fischern getestet werden, um diesen Beifang zu verhindern.
Ziel der Studie war insbesondere die weitere Aufrechterhaltung bestehender und Aufnahme neuer Kontakte zu Fischern, die bereit waren, bei diesem Projekt mitzuarbeiten und ggf. in einem Folgeprojekt mitzuwirken. Weiterhin sollte die Handhabung der bereitgestellten Fischfallen getestet werden. Etwaige beigefangene Schweinswale und Vögel sollten dokumentiert, schnellstmöglich abgeholt und untersucht werden.
Für belastbare Aussagen ist es wichtig die vorliegenden Ergebnisse weiter auszubauen und sich intensiv mit der Entwicklung der Schweinswale vor unserer heimischen Küste zu beschäftigen. Ein weiterer wichtiger Aspekt, ist die (bereits angestrebte) Zusammenarbeit mit den Nachbarländern, vor allem Dänemark, zu intensivieren. Schweinswale in den westlichen deutschen Küstenabschnitten gehören zu einer Population, die auch die dänischen Gewässer bewohnt, und sollten daher nicht isoliert betrachtet werden.
Aktueller Status: für ein Folge-Projekt ist ein Antrag eingereicht worden.
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Effekte einer Nährstoffergänzung (Vit. D3, Ca, P) über das Tränkwasser auf den Vit. D3,- Ca- und P- Haushalt von Broilern bei Einsatz eines üblichen Alleinfutters
Effects of an extra supply (Vit. D3 / Ca, P) via drinking water on Vit. D3-, Ca- and P- metabolism of broilers fed a conventional complete diet
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Kristian Fritz
Laufzeit: Juni 2010 bis Mai 2011
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
In der Broilermast kommt es trotz bedarfsdeckender bzw. -überschreitender Ca-, P- und Vitamin D3-Versorgung über das Futter nicht selten zu Rachitis-artigen "Beinproblemen" sowie Tibialer Dyschondroplasie. Um dieser Erkrankung vorzubeugen ist es unter Praxisbedingungen üblich, in den ersten Lebenstagen, trotz bedarfsdeckender Nährstoffversorgung über das Alleinfutter, Vitamin D3-, aber auch Ca- und P-haltige Präparate über das Tränkwasser zu verabreichen. Dieser durchaus gängigen Vorgehensweise einer vorübergehenden, additiven Vitamin D3-Gabe über das Tränkwasser liegen bislang jedoch noch keine wissenschaftlichen Untersuchungen zugrunde. Weder die Ursache einer möglicherweise vorliegenden Unterversorgung noch die Wirksamkeit der in praxi oft durchgeführten zusätzlichen Vitamin D3-Gaben sind bisher geprüft, geschweige denn bewiesen.

In der vorliegenden Studie sollen daher diese Tränkwasserergänzungen unter standardisierten Versuchsbedingungen angewendet und mögliche Effekte auf den Vitamin D3-, Ca- und P-Stoffwechsel, die Knochenentwicklung sowie die Mastleistung erfasst werden.
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Untersuchungen zum Einfluss von Grassilagen mit auffälligen Reineiweißanteilen auf die Tiergesundheit
Effects of grass silages containing conspicuous true protein contingent on animal health
Projektverantwortliche: Höltershinken, Dr. Martin; Wichern, Anika, TÄ
Laufzeit: April 2010 bis April 2011
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Seit den 90er Jahren tritt in Milchviehbetrieben Norddeutschlands vermehrt eine Erkrankung auf, die zu hohen wirtschaftlichen Verlusten führt. Sie wird als "Faktorenerkrankung Milchviehherde" bezeichnet und zeigt ein vielseitiges, zum Teil sehr unspezifisches Krankheitsbild. Neben schweren Verdauungsstörungen kommt es beispielsweise zu Nachgeburtsverhaltung, Zellzahlerhöhung, Labmagenverlagerung, Festliegen und plötzlichen Todesfällen. Das Auftreten dieser Erkrankung wird mit der zunehmenden Grassilagefütterung der vergangenen Jahre in Verbindung gebracht. Den krankheitsverursachenden Silagen ist gemein, dass sie auffällige Reineiweißanteile aufweisen. Somit liegt die Vermutung nahe, dass eine nutritive Genese zu Grunde liegt.
Ausgewählte Parameter sollen sowohl in Serumproben von Rindern (insb. Cholesterin, ß-HBS, FrFS, Vit. A u. E.) als auch in verfütterter Grassilage (pH-Wert, TS, Rp und Reineiweiß) aus verdächtigen Betrieben und Kontrollbetrieben analysiert werden. Darüber hinaus werden Milchleistungs- und Betriebsdaten ausgewertet und verglichen. Hieraus werden neue Erkenntnisse erwartet, inwieweit die Fütterung von Grassilagen mit auffälligen Reineiweißanteilen die Tiergesundheit beeinflussen kann.
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Entwicklung einer tiermedizinischen Fachdidaktik
Development of special veterinary education and teaching
Projektverantwortliche: Ehlers, Jan P.
Laufzeit: April 2010 bis Juli 2011
Drittmittelprojekt: VolkswagenStiftung, 742.000 EUR
Kliniken/Institute:
Zentrum für Lehre - E-Learning-Beratung
Projektdetails:
Pilotprojekt für das Kompetenzzentrum für E-Learning, Didaktik und Ausbildungsforschung
Kooperationspartner:

Fachbereich Veterinärmedizin FU Berlin

VMF Universität Leipzig

Fachbereich Veterinärmedizin JLU Gießen

Tiermedizinische Fakultät LMU München

Vetmed Uni Vienna

Vetsuisse Fakultät Universität Zürich

Vetsuisse Fakultät Universität Bern

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Untersuchungen zu den Auswirkungen von akustischen Belastungen auf das Stressverhalten und Immunsystem von Schweinswalen
Investigations on the influence of acoustic impact on stress reactions and the immune system of harbour porpoises
Projektverantwortliche: PD Dr. Ursula Siebert; Sabine Müller
Laufzeit: September 2010 bis August 2011
Drittmittelprojekt: Bundesamt für Naturschutz (BfN), 142.550 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Die Nord- und Ostsee gehören zu den weltweit am stärksten verlärmten Meeresgebieten. Die Lärmverschmutzung ist hauptsächlich auf verschiedene anthropogene Aktivitäten im marinen Bereich zurückzuführen. Neben der Gefahr der großflächigen Vertreibung der Schweinswale aus Teilen ihres Lebensraumes birgt Lärm das unmittelbare Risiko einer Hörschädigung und kann Stressreaktionen auslösen. Neuere wissenschaftliche Veröffentlichungen deuten darauf hin, dass intensive anthropogene Lärmemissionen das Verhalten, die Hörfähigkeit und die Gesundheit mariner Säuger gravierend beeinflussen, und Organschädigungen hervorgerufen werden können. Im Rahmen dieser Pilotstudie sollen Methoden zur Untersuchung der Auswirkungen von akustischen Belastungen auf das Stressverhalten und das Immunsystem von Schweinswalen entwickelt werden. Desweiteren sollen Aussagen zur Handhabbarkeit der einzelnen Methoden gemacht und eine Einschätzung der Anwendbarkeit der Methoden für die Messung des Stressverhaltens im Freiland gegeben werden. Es sollten geeignete Parameter gefunden und etabliert werden, um besser abschätzen zu können, wie sich das Hormonprofil und die Ausschüttung von immunrelevanten Botenstoffen im Blut in unterschiedlichen Stresssituationen verändert. Zur Abschätzung des Effektes auf das Immunsystem werden einerseits die Profile ausgewählter Stresshormone untersucht, andererseits mittels real time RT-qPCR die mRNA-Expression verschiedener immunrelevanter Botenstoffe bestimmt. Die hierfür benötigten Blutproben stammen dabei sowohl von Tieren aus dem Freiland als auch von Tieren, die sich dauerhaft in menschlicher Obhut befinden und daher bereits an ein Handling durch den Menschen gewöhnt sind. Eine dritte Gruppe stellen Schweinswale aus der Rehabilitation dar, die sich temporär in menschlicher Obhut befinden, so dass ein Gewöhnungseffekt beobachtet werden kann. Die Ergebnisse sollen einen anwendungsbezogenen Beitrag für die Einschätzung von chronischem und kumulativem Stress auf das Immunsystem von Schweinswalen liefern.
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Farbdopplersonografische Untersuchungen des uterinen Blutflusses im Verlauf der Gravidität bei der Stute
Color Doppler sonographic investigations of the uterine blood flow in the pregnant mare
Projektverantwortliche: Prof Harald Sieme; Corinna Linke
Laufzeit: Januar 2010 bis Juni 2011
Drittmittelprojekt: Gestüt Vorwerk, 20.000 EUR
Kliniken/Institute:
Reproduktionsmedizinische Einheit der Kliniken
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Darstellung des Einfluss maternaler und auch fetaler Faktoren auf die uterine Perfusion während der Trächtigkeit mittels Farbdopplersonographie. Kenntnisse über die Durchblutung in Stuten mit Graviditätsstörung.
Uterine Durchblutung und fetales Wachstum.
Uterine Durchblutung und Plasmaöstrogenkonzentration.
Korrelation zwischen uterinem Blutfluss während der Gravidität und Geburtsgewicht des Fohlens.
Resultate:

10.1016/j.theriogenology.2014.11.007

Kooperationspartner:

Pferdezucht Vorwerk

Raimund Vorwerk

49393 Lohne

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