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2311 Ergebnisse.
Optimierung der µCT-Darstellung des Mittel- und Innenohrs von Katze und Hund
Optimisation of µCT imaging of the middle and the inner ear of cat and dog
Projektverantwortliche: Prof. Dr. H. Seifert; Prof. Dr. A. Meyer-Lindenberg; Dr. Ulrike Röher
Laufzeit: Mitte 2008 bis Ende 2011
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Das Mittel- und Innenohr von Katzen und Hunden kann verschiedene pathologische Veränderungen aufweisen, wie z. B. Hörstörungen, Taubheit, Otitis media et interna und peripheres vestibuläres Syndrom. Außerdem werden Katzen häufig als Modell in der Forschung am Innenohr verwendet.
Zur Darstellung von Mittel- und Innenohr derzeit verwendete Techniken in der Klinik sind Radiographie, Ultraschall und CT. Mit Hilfe dieser Techniken ist eine Visualisierung der anatomischen Strukturen des Mittelohrs und von Erkrankungen in diesem Bereich relativ gut möglich. Dagegen lässt sich der Bereich des Innenohrs aufgrund seiner geringen Größe damit nur unzureichend abbilden.
Deshalb wird untersucht, inwieweit die Mikro-Computertomographie (µCT) in der Lage ist, Darstellungen von Mittel- und Innenohr bei adäquater Bildqualität zu liefern und welche anatomischen Strukturen noch aufgelöst werden können. Weiterhin soll ein Vergleich zwischen Hund und Katze stattfinden. Dies erfolgt auch im Hinblick auf eine spätere klinische Anwendung des µCTs zur Diagnose von Erkrankungen des Mittel- und Innenohres.
Resultate:

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1439-0264.2011.01110.x/full

Kooperationspartner:

Prof. Dr. med. Carl Joachim Wirth, PD Dr. med. Henning Windhagen, Orthopädische Klinik der MHH im Annastift e.V., Hannover

Prof. Dr.-Ing. Dieter Besdo, Institutsverbund für Mechanik,

Universität Hannover

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Serologische Untersuchungen zur Dictyocaulose bei Milchviehherden in Deutschland, Großbritannien und Costa Rica
Serological investigations on Dictyocaulosis in dairy herds in Germany, Great Britain, and Costa Rica
Projektverantwortliche: C. Strube, PhD; Prof. Dr. T. Schnieder
Laufzeit: Mitte 2008 bis Mitte 2011
Drittmittelprojekt: Industrie
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
In dieser Studie sollen serologische Untersuchungen von Tankmilch zur Verbreitung des bovinen Lungenwurms Dictyocaulus viviparus mittels eines neu entwickelten Milch-ELISAs unter Verwendung von rekombinantem Major Sperm Protein (MSP) als Antigen durchgeführt werden. Dadurch soll festgestellt werden, wie die derzeitige Verbreitung der Diktyokaulose in Deutschland anhand der festgestellten Seroprävalenz einzuschätzen ist. Dazu stehen für die deutschlandweite Untersuchung knapp 23.000 Tankmilchproben zur Verfügung, die das gesamte Bundesgebiet umfassen. Neben Daten zur Seroprävalenz soll die Zuordnung der Proben zu den entsprechenden Postleitzahlen in Verbindung mit Daten des Geoinformationssytems (GIS) zudem über Endemie- bzw. Risikogebiete bezüglich des Befalls mit Lungenwürmern Aufschluss geben. Eine ähnliche Analyse ist für Großbritannien (Proben aus England und Wales) sowie Costa Rica in Bearbeitung.
Kooperationspartner:

Veterinary Laboratories Agency, United Kingdom

Escuela de Medicina Veterinaria, Universidad Nacional de Costa Rica

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Minimierungsstrategien zur Reduzierung von thermophilen Campylobacter spp. in der Broilerschlachtung durch Prozessoptimierung
Mitigation strategies for the reduction of thermophilic Campylobacter spp. in broiler slaughtering by processing parameter
Projektverantwortliche: Prof. Dr. G. Klein; Dr. F. Reich; Y. Radke
Laufzeit: Anfang 2008 bis Anfang 2011
Drittmittelprojekt: Industrie
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Im Rahmen des Projektes werden kritische Schlachtprozessschritte auf ihr Ausbreitungspotential von Campylobacter im Rahmen des normalen Schlachtablaufs und in der Geflügelfleischgewinnung überprüft.
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Beziehung zwischen Ausdrucksverhalten und chronobiologischen Funktionszuständen in potentiell Stress auslösenden Testsituationen bei Pferden
Relationship between behavioural display and chronobiologic state in potentially stress-eliciting test situations in horses
Projektverantwortliche: Prof. Dr. H. Hackbarth; Dr. W. Bohnet; Stucke, Diana
Laufzeit: September 2008 bis 2011
Kliniken/Institute:
Institut für Tierschutz und Verhalten
Projektdetails:
Die Dissertation ist Teil eines Projekts, dessen Zielsetzung es ist, aufzuklären, ob aus dem Ausdrucksverhalten von Pferden auf deren psychische Belastungszustände in potentiellen Stresssituationen geschlossen werden kann. Außerdem soll untersucht werden, ob Pferde anhand definierter Parameter, im Hinblick auf unterschiedliche Bewältigungsstrategien, in sog. Reaktionstypen eingeordnet werden können.
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Vergleich geburtshilflicher Zugkräfte beim Rind - eine in-vitro-Studie
Comparison of extraction forces in bovine obstetrics - an in vitro stuy
Projektverantwortliche: Bollwein; Kirchner; Lüpke; Seifert
Laufzeit: Ende 2008 bis Ende 2011
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Projektdetails:
In einer vorangegangenen Untersuchung unserer Arbeitsgruppe zeigte sich, dass für der wechselseitigen Einzug des Kalbes in die Beckenhöhle weniger Kraft aufgewendet werden muss als für den gleichzeitigen, während es sich beim darauf folgenden Auszug des Vorderkörpers umgekehrt verhielt.
Parallel zu den oben genannten Untersuchungen durchgeführte computertomographische Studien zu den Körperabmessungen von Kälbern lassen jedoch die Vermutung zu, dass für den schrägen Zug weniger Kraftaufwand als für den alternierenden Zug erforderlich ist.

In der aktuellen Studie sollen daher die auftretenden Zugkräfte in einem In-vitro Modell bei wechselseitigem und schrägem Ein- und Auszug von totgeborenen Kälbern miteinander verglichen werden.
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Lokale Anästhesie des N. infraorbitalis in der Fossa pterygopalatina zur oralen Extraktion maxillärer Backenzähne am stehenden, sedierten Pferd. Eine Vergleichsstudie mit unterschiedlichen Anästhetikummengen
Local anaesthesia of N. infraorbitalis in Fossa pterygopalatina for oral extraction of maxillary cheek teeth in standing, sedated horses.
Projektverantwortliche: Feige; Bienert-Zeit; Rieder; Staszyk
Laufzeit: Ende 2008 bis Ende 2011
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Anatomisches Institut
Projektdetails:
In der heutigen Zeit ist die Zahnentfernung bei schweren Zahnerkrankungen des Pferdes die bedeutsamste Therapieform, da sich in vielen Fällen die konservative Behandlung als erfolglos herausstellt.
Die orale Extraktion am sedierten, stehenden Pferd bietet viele Vorteile wie z. B. eine geringere postoperative Nachsorge und eine niedrigere Inzidenz von Komplikationen. Eine wirksame Sedation und gute Analgesie sind jedoch Grundvoraussetzungen.

Eine lokale Anästhesie des N. infraorbitalis innerhalb der Fossa pterygopalatina führt zu einer vollständigen Analgesie aller maxillären Backenzähne.
Aufgrund der komplexen Anatomie innerhalb der Fossa pterygopalatina, birgt die Durchführung einer Anästhesie des N. infraorbitalis Risiken.

Folgende Fragen gilt es in der geplanten Studie zu beantworten:

a) Eignet sich die verwendete Injektionsmethode zur vollständigen und verlässlichen Anästhesie der maxillären Backenzähne?
b) Welches ist die optimale Anästhetikamenge?
c) Welche Nebeneffekte hat das Anästhetikum auf weitere in der Fossa pterygoplatina lokalisierte Strukturen?
Kooperationspartner:

Tierklinik Gessertshausen

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Tauglichkeit verschiedener UV-Leuchtmittel zur Rachitisprävention bei tagaktiven, UVB-bedürftigen Reptilien am Beispiel von Pogona vitticeps
Suitability of different UVB-lamps for the prevention of rickets for daylight active, UVB-dependent animals using the example of Pogona vitticeps
Projektverantwortliche: Hackbarth, H.; Duda, I.
Laufzeit: Oktober 2008 bis Ende 2011
Kliniken/Institute:
Institut für Tierschutz und Verhalten
Projektdetails:
Tierschutzrelevanz in der Praxis, da auf Grund mangelnder Versorgung mit UV-B massenhaft verkrüppelte Tiere vorstellig werden
Beispiele: Chamaeleon calyptratus mit 10 Knochenbrüchen in allen vier Gliedmaßen, Wirbelsäulenbrüche bei Pogona vitticeps, irreversible Panzerdeformationen bei diversen Schildkröten mit Atemnot, Legenot und zum Teil der Unfähigkeit sich in den Panzer zurück zu ziehen als Folge
Rachitis ist in der Reptilienhaltung ein recht häufiges Problem. Diese Erkrankung kann durch verschiedene Ursachen hervorgerufen werden, unter anderem durch eine mangelhafte Versorgung der Tiere mit UVB-Strahlung.
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Abhängigkeit der Steroidhormongenese von MAPK und OSFs in porcinen Kumulszellen
Dependence of the steroidhormonegenesis in porcine cumuls cells on MAPK and OSFs
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Burkhard Meinecke; Dr. Silja Ebeling; Dipl. Biol. Dagmar Töpfer
Laufzeit: August 2008 bis Dezember 2011
Kliniken/Institute:
Institut für Reproduktionsbiologie
Projektdetails:
Das Zusammenspiel von MAPK (mitogen activated protein kinase) und OSFs (oocyte secreted factors) soll im Rahmen der Steroidhormongenese auf drei Ebenen untersucht werden. Nach unterschiedlicher Kultivierungsdauer von porcinen Kumulus-Oozyten-Komplexsen soll die Konzentration von Progesteron und Estradiol im Medium bestimmt werden. In den jeweiligen Kumuluszellen und Oozyten soll parallel die Phosphorylierung der MAPK untersucht werden. Weiterhin wird der Gehalt an mRNA von für die Steroidhormonproduktion essentiellen Enzymen, StAR, P450scc und P450arom, mittels realtime PCR quantifiziert werden. Um den Einfluss von MAPK und OSFs näher zu charakterisieren, soll der MAPKK (MEK)-Inhibitor U0126 und/oder ein OSF dem Kulturmedium in weitern Untersuchungen zugesetzt werden.
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Seroepidemiologische Verlaufsuntersuchungen zur Verbreitung der Fasciolose und Dictyocaulose bei Milchrindern in Ostfriesland (Niedersachsen)
Sequential seroepidemiological study on fasciolosis and Dictyocaulosis in dairy cattle in East Frisia (Lower Saxony, Germany)
Projektverantwortliche: C. Strube, PhD ; Prof. Dr. T. Schnieder
Laufzeit: Anfang 2008 bis Ende 2011
Drittmittelprojekt: Industrie
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Anhand von etwa 800 Tankmilchproben aus dem ostfriesischen Raum sollen Seroprävalenzdaten zum Vorkommen des großen Leberegels Fasciola hepatica und des Lungenwurms Dictyocaulus viviparus gewonnen werden. Dabei sollen mittels eines ELISAs in Tankmilch befindliche Antikörper gegen diese Parasiten nachgewiesen werden. Dieser Nachweis soll im Falle des großen Leberegels mittels nativer exkretorisch-sekretorischer Antigene erfolgen, während der ELISA zum Nachweis von Antikörpern gegen Dictyocaulus viviparus auf einem rekombinanten Spermienprotein (Major Sperm Protein) basiert.
Um neben der Prävalenz auch Informationen über den Verlauf des Infektionsgeschehens zu erhalten, ist geplant, Tankmilchproben aus den Jahren 2008 und 2010 zu untersuchen. In beiden Jahren sollen für den F. hepatica-ELISA je ca. 800 Proben aus den Monaten Januar und November berücksichtigt werden, während für den D. viviparus-ELISA als zusätzlicher Probentermin der September eingeschlossen werden soll.
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Dosimetrische Untersuchungen zu Strahlenbelastung und Strahlenwirkung bei µCT- und µPET-Untersuchungen an transgenen Mausmodellen
Dosimetric investigations about radiation exposure and radiation effects of µCT and µPET imaging on transgenic mouse models
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Hermann Seifert; Dr. T. Rodt; Dr. Matthias Lüpke; Dr. Georg Stamm; TÄ Claudia Böhm
Laufzeit: Mitte 2008 bis Ende 2011
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Projektdetails:
Am Fraunhofer Institut für Toxikologie und experimentelle Medizin Hannover werden tierexperimentelle Projekte an transgenen Mausmodellen durchgeführt. Hierbei werden die Mäuse in regelmäßigen Abständen mit einem µCT und einem µPET untersucht, um die Tumorbildung und Tumorentwicklung darzustellen. Um die dabei entstehende Strahlenbelastung zu messen und zu bewerten, und um das Risiko abzuschätzen, ob die transgenen Mäuse aufgrund der Strahlenbelastung Tumoren bilden, sollen Körper- und Organdosen mit Thermolumineszenzdosimetern in Phantomen und Mauskadavern gemessen werden.
Kooperationspartner:

Fraunhofer Institut für Toxikologie und experimentelle Medizin Hannover (Prof. Dr. J. Borlak)

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