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2311 Ergebnisse.
Kinetik der Abtötung von Bacillus cereus durch sporozide Desinfektionsmittel
Kinetic of sporocidal effects of disinfectant agents on Bacillus cereus
Projektverantwortliche: Prof. Dr. G. Klein; Dr. H. Nagengast; N. Sudhaus
Laufzeit: Anfang 2007 bis Ende 2009
Drittmittelprojekt: Industrie
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Nur wenige Desinfektionsmittel im Lebensmittelbereich verfügen über ausreichende sporozide Aktivität. Auf der anderen Seite ist Bacillus cereus ein wichtiger Lebensmittelintoxikationserreger, der v. a. in der Gemeinschaftsverpflegung eine hohe Bedeutung hat. Durch Modellversuche und einem modelling-Ansatz sollen Grundlagen für die effektive Desinfektion in Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung erhoben werden.
Kooperationspartner:

Dr. Antonio Martinez, CSIC, Valencia, Spanien

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Kategorisierung der Tiergesundheit in Schweinemastbeständen - der Herden-Gesundheits-Score (HGS)
Categorizing animal health in pig herds - the Herd Health Index (HHS)
Projektverantwortliche: Prof. T. Blaha; Ta Carl-Philip Dickhaus; Dr. D. Meemken; Prof. Kreienbrock
Laufzeit: Mitte 2007 bis Mitte 2009
Kliniken/Institute:
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Projektdetails:
In 19 Schweinebeständen wurden Parameter untersucht, die geeignet sind, die Tiergesundheit in Schweinebeständen semiquantitativ zu messen. Durch eine sinnvolle Kombination aller Untersuchungsparameter soll die Tiergesundheit von Tierpopulationen (Mastgruppen und/oder Bestände)messbar und dadurch vergleichbar gemacht werden. Der so erarbeitete HerdenGesundheitsScore (HGS)soll Anwendung im Rahmen der risikoorientierten Fleischuntersuchung finden und als Benchmarking-Tool zur Verbesserung der Tiergesundheit genutzt werden können.
Kooperationspartner:

Erzeugergemeinschaft Osnabrück (EGO)

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Veränderungen auf Transkriptebene im Zuge der fortschreitenden Entwicklung freilebender Lungenwurmlarven
Transcriptional changes during progressive development of free-living lungworm larvae
Projektverantwortliche: C. Strube, PhD; Prof. Dr. T. Schnieder
Laufzeit: Mitte 2007 bis Ende 2009
Drittmittelprojekt: DFG
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Der Rinderlungenwurm Dictyocaulus viviparus, der Verursacher der parasitären Bronchopneumonie, durchläuft vor seiner definitiven Entwicklung als Parasit im Wirt drei Stadien als frei in der Außenwelt lebende Larve. Unter den in Mitteleuropa herrschenden klimatischen Bedingungen ist die Entwicklung der L1 über die L2 zur L3 in der Regel in der für einen parasitischen Nematoden kurzen Zeit von nur 4 - 7 Tagen abgeschlossen.
Ein Vergleich des Transkriptoms erster und dritter Lungenwurmlarven mittels einer subtraktiven Hybridisierungstechnik (Suppression Subtractive Hybridization, SSH) soll aufzeigen, welche Gene auf Transkriptebene stadienspezifisch auf- bzw. abreguliert werden. Hierdurch sollen Informationen über solche Gene gewonnen werden, die essentiell sind, um die sehr schnell voranschreitende Entwicklung frei lebender D. viviparus-Larven in ungestörter Form zu gewährleisten.
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Auswirkungen von Futtermitteln verschiedener Vermahlungsgrade und verschiedener Konfektionierung auf Magenschleimhaut und Milieubedingungen im Magen von Schweinen
Effect of grinding intensity and physical form of the diet (pelleted / mash) of compound feed (identical in chemical and botanical composition) on milieu of gastric content in pigs
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. A. Mößeler; TÄ S. Köttendorf
Laufzeit: Mitte 2007 bis Ende 2009
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Magenulzera sind ein in der Schweineproduktion weltweit verbreitetetes und seit Jahrzehnten bekanntes Problem. Folgen der Erkrankung sind hohe wirtschaftliche Einbußen für den Betrieb, wobei neben den Tierverlusten vor allem die verminderten Zunahmen anzusprechen sind. Nicht unerwähnt bleiben soll auch, dass die Integrität der Magenwand auch bezüglich der Lebensmittelsicherheit Beachtung verdient, da eine gestörte Magenbarriere die Schlachtkörperqualität durch ein erhöhtes Risiko für den Übertritt von Keimen bzw. Keimbestandteilen negativ beeinflussen kann. Betroffene Schweine weisen in 98 % der Fälle Geschwüre der Pars nonglandularis auf, der Anteil der Magenulcera in der Fundus- bzw. Pylorusdrüsenzone ist daher zu vernachlässigen. Die Ursachen für die ulzerativen Veränderungen sind bisher nicht eindeutig geklärt. Verschiedene Untersuchungen weisen auf ein multifaktorielles Geschehen hin (Stress, Haltung, Transport, Einsatz von NSAIDs), aber auch der Fütterung (chemische und botanische Zusammensetzung, Vermahlungsgrad, Konfektionierung) wird eine besondere Bedeutung zugesprochen. Als entscheidende Einflussfaktoren für die Entstehung von Magengeschwüren gelten eine feine Vermahlung des Futters sowie die Hitzebehandlung des Getreides bei Trocknung und Pelletierung. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist daher, den Einfluss sowohl des Vermahlungsgrades als auch der Konfektionierung des Futters (bei identischer Zusammensetzung) auf die Milieubedingungen in den verschiedenen Regionen des Magens zu untersuchen. Besonderes Interesse liegt dabei neben dem pH-Wert der Ingesta vor allem auf den Parametern Trockensubstanzgehalt und Chlorid-Konzentration, um ein besseres Verständnis der Genese von Magenulzera, die insbesondere im Zusammenhang mit einer sehr feinen "Struktur" des eingesetzten Mischfuttermittels beobachtet werden, zu ermöglichen.
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Untersuchung zur Funktion und Morphologie des bovinen Corpus luteum mit Hilfe der Farbdopplersonographie und computergestützten Echotexturanalyse, sowie der Immunhistologie und der mRNA-Expression des lutealen Gewebes
Investigations of function and morphology of the bovine corpus luteum by using colour Doppler sonography, computer assisted echotexture analysis, immunhistology and m-RNA expression of the luteal tissue
Projektverantwortliche: Heinrich Bollwein; Kathrin Herzog; Maren Brockhahn-Lüdemann; Christiane Pfarrer
Laufzeit: April 2007 bis Oktober 2009
Drittmittelprojekt: Konrad Adenauer Stiftung
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Anatomisches Institut
Projektdetails:
Ziel dieses Versuchsvorhabens ist es, eine neue Methode zur Echotexturanalyse sonographischer B-Mode-Bilder vom CL des Rindes zu etablieren und damit Informationen über mögliche Zusammenhänge zwischen der sonographisch darstellbaren Morphologie und der lutealen Funktion zu erhalten. Zur Charakterisierung der Funktion des CL wird eine m-RNA Analyse durchgeführt, die luteale Durchblutung erfasst und die periphere Plasmaprogesteronkonzentration bestimmt.

Speziell sollen folgende Fragestellungen beantwortet werden:
I. Ist die neu entwickelte Echotexturanalyse ein reproduzierbares Verfahren zur Beurteilung der Morphologie des CL in verschiedenen Stadien des Zyklus?
II. Gibt es Unterschiede in der Echotextur des zyklischen CL während der Stadien der Anbildung, Blüte und Regression, die eine Differenzierung der Corpora lutea im An- und Rückbildungsstadium zulassen?
III. Welche Zusammenhänge bestehen zwischen der sonographischen Echotextur und der Histomorphologie der CL in den Phasen der Anbildung, Blüte und Rückbildung?
IV. Gibt es Unterschiede in der Echotextur des Corpus luteum zwischen den Kühen und zwischen verschiedenen Zyklen innerhalb der Kühe und gibt es Zusammenhänge zwischen der Echotextur des CL, und der peripheren Plasmaprogesteronkonzentration?
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Geflügelhackfleisch - Einführung eines neuen Convenience-Produktes mit innovativer Herstellungstechnologie: Untersuchungen zur mikrobiologischen Beschaffenheit und sensorische Produktqualität von Geflügelhackfleisch nach Einsatz kaltvernebelter Zitronensäure.
Minced poultry - Introduction of a novel convenience product using innovative production technologies: Investigation on the microbiological safety and sensory product quality of minced poultry after application of cold-fogged citric acid.
Projektverantwortliche: PD Dr. B. Nowak; Dr. T. v. Müffling; Prof. Dr. G. Klein
Laufzeit: Anfang 2007 bis Anfang 2009
Drittmittelprojekt: Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen e.V. (AiF); Projekt: ProInno II, Kooperationsprojekt; Gesamtumfang ca. 800.000,- €
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Der Verkauf von Geflügelhackfleisch ist mit Umsetzung des neuen EU-Hygiene-Paketes nun auch in Deutschland erlaubt. Trotzdem bleibt Geflügelfleisch, und insbesondere das daraus hergestellte Hackfleisch, ein mikrobiologisch sensibles Produkt, in dem Bakterien gut wachsen und Pathogene vorkommen können. Zur Verbesserung der Sicherheit dieses Risikoproduktes für den Verbraucher werden unterschiedliche Konzentrationen Zitronensäure, wie auch in einem weiteren Teilprojekt, Schutzkulturen zugesetzt und deren Auswirkung auf die mikrobiologische Stabilität und Sicherheit wie auch die sensorische Beschaffenheit des unter Schutzatmosphäre verpackten Lebensmittels untersucht.
Kooperationspartner:

Leibniz Universität Hannover, Institut für Lebensmittelwissenschaften und Ökotrophologie;

Fa. HMC, Cappeln;

Fa. AirSolution, Bremen

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Thiamin und Thiaminphosphate in Getreide
Thiamine and thiamin posphate in corn
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Waldemar Ternes; Martina Buchholz
Laufzeit: Mitte 2007 bis Mitte 2009
Drittmittelprojekt: Vitaminfond
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmitteltoxikologie
Projektdetails:
Aufklärung der Bindungsformate in pflanzlichen und tierischen Matrices von Thiamin und Phosphatbindungsformen
Kooperationspartner:

Niedersächsische Landwirte

Niedersächsische Schlachthöfe

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Untersuchung zum Vergleich von unterschiedlichen Nachweismethoden (kultureller und molekularbiologischer Nachweis) von Salmonella spp. aus Schweinemasbetrieben
Comparison between different detection methods for Salmonella spp. from pig herds
Projektverantwortliche: Prof. T. Blaha; TA Noppadol Somyanontanagul; Dr. H. Nathues
Laufzeit: Anfang 2007 bis Mitte 2009
Drittmittelprojekt: DAAD, Thailändische Fa. CPF
Kliniken/Institute:
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Projektdetails:
In Salmonellen-Kategorie-III Betrieben werden Umgebungsproben und Sammelkotproben mittels Kultur und PCR vergleichend untersucht.
Kooperationspartner:

Robert Koch-Institut, Wernigerode

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Auswirkungen einer 7-tägigen, niedrig dosierten Dexamethason-Applikation auf die uterine Perfusion und Plazentaentwicklung
Effects of a low dose application of Dexamethason for seven days on uterine perfuison and on maturation of the placenta
Projektverantwortliche: Heinrich Bollwein; Aenne Honnens; Desiree Hartmann; Christiane Pfarrer
Laufzeit: September 2007 bis September 2009
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Anatomisches Institut
Projektdetails:
Ziel dieser Studie ist es, Informationen über die morphologischen und funktionellen Veränderungen in der Plazenta während der Endphase der Trächtigkeit zu erlangen und mögliche Auswirkungen einer 7-tägigen niedrig dosierten Dexamethason-Applikation auf diese Parameter zu untersuchen. Insbesondere soll darauf geachtet werden, ob durch die dopplersonographische Messung des uterinen Blutflusses Hinweise auf die Reife der Plazenta und den Abgang der Nachgeburt zu erhalten sind.
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Probenahme zur Untersuchung des Infektionsstatus von Tularämie und Brucellose sowie der Reproduktionsrate beim Feldhasen in Niedersachsen
Investigation on Prevalance of Francisella tularensis and Brucella suis as well as Reproduction Status in European Brown Hare Populations in Lower Saxnony, Germany.
Projektverantwortliche: Dipl.-Biol. Ulrich Voigt
Laufzeit: September 2006 bis August 2009
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung., 16.200 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Die Zoonosen Tularämie und Brucellose sind in jüngster Zeit in einigen Feldhasenpopulationen in Deutschland aufgetreten. Insbesondere die Tularämie (Erreger: Francisella tularensis) ist auf Grund der Ansteckungsgefahr des Menschen von großer Bedeutung.
Die Tularämie wird auf den Menschen vorwiegend durch direkten Kontakt mit erkrankten Tieren oder deren Organen über Kleinstverletzungen der Haut übertragen. Als Vektoren für den Erreger kommen u. a. blutsaugende Ektoparasiten wie z.B. Mücken, Flöhe, Läuse, Wanzen, Milben oder Zecken in Betracht (DEDEK et al. 1990, HUBALEK et al. 1993, HOFER et al. 1997, HÖFLECHNER-PÖLTL 1999, HÖFLECHNER-PÖLTL et al. 2000, FRÖLICH et al. 2003, PIKULA et al. 2004a, 2004b). Die Infektion kann durch den Verzehr von unzureichend erhitztem Fleisch erfolgen, das mit den Erregern infiziert ist. Die Ansteckung über Inhalation erregerhaltigen Staubes, beispielsweise beim Abbalgen infizierter Hasen, ist in der Literatur ebenfalls beschrieben (HOFSTETTER 2006).
Die Brucellose des Feldhasen (Erreger: Brucella suis) verläuft als chronische Erkrankung mit Knötchenbildung insbesondere in den Geschlechts-, aber auch anderen parenchymatösen Organen sowie der Unterhaut und Muskulatur. Als primäres Naturreservoir ist neben dem Feldhasen auch das Wildschwein von Bedeutung. Die Übertragung erfolgt oral, konjunktival oder durch den Deckakt. Es werden auch Infektionen über Verletzungen und Ektoparasiten sowie Infektionen bei ausgeprägter Immunschwäche diskutiert. Hasen scheiden den Erreger mit Harn, Kot und Genitalsekret aus.
Ergänzend zu den Tularämie- und Brucelloseuntersuchungen werden die beprobten Jagdstrecken hinsichtlich der Geschlechts- und Altersstruktur sowie die Reproduktionsfähigkeit der erlegten Häsinnen untersucht. So können detailliertere Untersuchungen zur Populationsdynamik und Reproduktion durchgeführt werden.
Das Institut für Wildtierforschung (IWFo) an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, das Veterinärinstitut Hannover des Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) und das Institut für bakterielle Infektionen und Zoonosen des Friedrich-Löffler-Institutes (FLI) in Jena nahmen vorgenannten Sachverhalt zum Anlass, die notwendige Forschung in einem interdisziplinären Projekt voranzutreiben. Dabei sollen verschiedene Fragestellungen bearbeitet werden, um aus den gewonnenen Erkenntnissen sinnvolle Handlungsempfehlungen für die jagd- und landwirtschaftliche Praxis in Niedersachsen und anderen Bundesländern zu entwickeln. Zudem sichern die Untersuchungen die Qualität des Wildfleisches und gewährleisten die Sicherheit des Verbrauchers.
Kooperationspartner:

Das Veterinärinstitut Hannover des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES,)

das Institut für bakterielle Infektionen und Zoonosen des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) in Jena und das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München

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