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2301 Ergebnisse.
Die Evolution des Schnaubens: Ein vergleichender Ansatz in Unpaarhufern
Evolution of Snorting: A comparative approach in Perrisodactyla
Projektverantwortliche: Dr. Marina Scheumann
Laufzeit: Januar 2019 bis Dezember 2025
Drittmittelprojekt: Deutscher Akadademischer Austausch Dienst (DAAD-PROCOPE), 9.108 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Zoologie
Projektdetails:
Nonverbale vokale Kommunikation beim Menschen enthält Informationen über den emotionalen Zustand des Senders, die wiederum vom Empfänger genutzt werden können. Diese emotionalen Hinweise weisen Ähnlichkeiten über verschiedene Säugetiertaxa auf, die auf evolutiven vormenschlichen Ursprung schliessen lassen (z. B. Davila Ross et al., 2009, Newman, 1985, Zimmermann et al., 2013). Im Gegensatz zum menschlichen Lachen und Schreien ist unser Wissen über andere nonverbale Laute wie das Seufzen begrenzt. Daher wurde in der vorliegenden Studie untersucht, ob mit dem menschlichen Seufzer vergleichbare Vokalisationen bei nichtmenschlichen Säugetieren zu finden sind und ob diese Vokalisationen mit dem emotionalen Zustand des Senders sowie mit der Qualität der sozialen Interaktion zusammenhängen. In der Ordnung Perissodactyla äussern Pferde und Nashörner den Ruftyp Schnauben, der als ein explosiver, mehr oder weniger gepulstes Laut charakterisiert ist. Die Funktion dieses Rufes ist noch nicht klar. Zum einen wurde vorgeschlagen, dass dieser Ruftyp eher eine hygienische Funktion als eine kommunikative Funktion haben könnte (z. B. Yeon et al., 2011, Linn et al., 2018). Zum anderen wird vorgeschlagen, dass das Schnauben ein Indikator für positive Emotionen oder zumindest einen relaxten Zustand signalisieren kann. Um die Funktion des Schnaubens zu klären und zu untersuchen, inwieweit es zumindest in der Ordnung Perissodactyla taxaübergreifende Ähnlichkeiten gibt, wollen wir die Schnauberproduktion zwischen Pferden und Nashörnern vergleichen.
Kooperationspartner:

Idu Azogu-Sepe, Serengeti Park Hodenhagen

Prof. Alban Lemasson, Rennes 1 University, France

Prof. Martine Hausberger, Rennes 1 University, France

Dr. Mathilde Stomp, Rennes 1 University, France

Planét Sauvage, Frankreich

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Neuroprotektive Substanz Testung
neuroprotective drug study
Projektverantwortliche: Richter Assencio
Laufzeit: Oktober 2019 bis Dezember 2025
Drittmittelprojekt: Pharmaceutical sector, 230.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Pharmakologie Toxikologie und Pharmazie
Projektdetails:
therapy development for neurodegenerative diseases
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Assoziierung von Mutanten der intestinalen Saccharase-Isomlatase mit der Pathogenese von Reizdarmsyndrom
Association of pathogenic variants of sucrase-isomaltase with the onset of irritable bowel syndrom
Projektverantwortliche: Prof.Dr. Hassan Y. Naim
Laufzeit: April 2018 bis Juni 2025
Drittmittelprojekt: QOL Med LLC, Vero Beach, Florida, USA; Unrestricted Research Grant, 230.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Biochemie
Projektdetails:
Growing evidence supports a strong link between rare functionally deleterious SI variations (typical of CSID) to irritable bowel syndrome (IBS).In a recent study we could show that variants coding for the SI gene with defective or reduced enzymatic activity predispose to IBS and suggested that this may help the identification of individuals at risk, and contribute to personalising treatment options in a subset of patients (Henström et al., Gut. 2018 Feb;67(2):263-270. doi: 10.1136/gutjnl-2016-312456. Epub 2016 Nov 21.). One variant, the Phe15Val variant is associated with a substantial decrease in the overall enzymatic digestive capacity of SI. Moreover, an association with increased risk of IBS was found for 4 rare loss-of-function variants typically found in (homozygous) CSID patients, as carriers (heterozygous).
Recent studies (Garcia-Etxebarria et al., Clin Gastroenterol Hepatol. 2018 Feb 2. pii: S1542-3565(18)30118-6. doi: 10.1016/j.cgh.2018.01.047 [Epub ahead of print]) have identified a number of variants in the SI gene that could be associated with IBS.
In this project we will examine the enzymatic function and protein trafficking of the variants, P348L, V371M, Q801X, Y975H, V1667L, in COS-1 cells and then as heterozygotes in intestinal Caco-2 cells.
Resultate:

https://gut.bmj.com/content/71/6/1237;https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0016508521031772?via%3Dihub;https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0925443922000011?via%3Dihub

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Untersuchungen von Th17 und Treg Zellen beim Hund
Examination of Th17 cells in the dog
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Andrea Tipold; Anna Knebel; Katrin Warzecha; Dr. Jasmin Nessler; Dr. Pinar Can
Laufzeit: Mitte 2017 bis Ende 2025
Drittmittelprojekt: GKF, Tübitak; FAZIT Stiftung, 100.000 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Die Bedeutung von Th 17 Zellen wurde bei Steril-eitriger Meningitis-Arteritis untersucht. Derzeit wird diese Zellpopulation bei Hunden mit Epilepsie und Bandscheibenvorfällen evaluiert.
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Experimentelle Bestimmung der elektrischen Leitfähigkeit von tierischen Geweben zur Durchführung von Computersimulationen elektrischer Vorgänge im Tier mit Hilfe der Finite-Elemente-Analyse (FEA)
Experimental determination of the electric conductivity of animal tissues for computer simulation of electric processes in animals applying the Finite-Element-Analysis (FEA)
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Hermann Seifert; Dr. Matthias Lüpke; Dipl.-Ing. Frank Goblet; Dr. Maja Walz
Laufzeit: Ende 2017 bis Ende 2025
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Projektdetails:
Eine wichtige Voraussetzung zur Durchführung von Computersimulationen ist die Kenntnis von verschiedenen Materialparametern. Im Falle der Simulation von elektrischen Prozessen im Tier muss die elektrische Leitfähigkeit von den betreffenden tierischen Geweben bekannt sein. Die experimentelle Bestimmung der elektrischen Leitfähigkeit verschiedener tierischer Gewebe ist Gegenstand dieses Forschungsprojektes.
Resultate:

https://elib.tiho-hannover.de/receive/tiho_mods_00003346

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Nachweis von neuen Viruserkrankungen mittels In-situ-Hybridisierung und dem Nachweis von doppelsträngiger DNA
Detection of new viral diseases using in situ hybridization and detection of double-stranded DNA
Projektverantwortliche: Prof. Dr. W. Baumgärtner; Dr. C. Puff; Prof. Dr. A. Beineke; Dr. P. Wohlsein
Laufzeit: Mitte 2013 bis Anfang 2025
Drittmittelprojekt: VIPER
Kliniken/Institute:
Institut für Pathologie
Projektdetails:
Die In-situ-Hybridisierung stellt eine wichtige Methode dar, um die Entdeckung neuartiger Viren mit histologischen Veränderungen im Gewebe zu korrelieren. Da verschiedene Protokolle der In-situ-Hybridisierung existieren, ist es wichtig zu untersuchen, ob diese Protokolle in Ihrer Spezifität und Sensitivität, möglicherweise Virus- und/ oder Gewebe-abhängig variieren, um auch gegebenenfalls eine sehr geringe Menge viraler Nukleinsäuren detektieren zu können.
Im Rahmen der vorliegenden Studien sollen verschiedene Erkrankungen, insbesondere des zentralen Nervensystems, die mit einer nicht-eitrigen Entzündung einhergehen, mittels Next Generation Sequencing und im Kontext mit in-situ-Hybridisierung bezüglich einer möglichen Virusätiologie, auch unter Einbeziehung von doppelschichtig RNA spezifischen Sonden entsprechend abgeklärt werden.
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Wissenschaftliche Untersuchung von tierschutzgerecht erlösten Seehunden 2024
Scientific study of seals released in accordance with animal welfare regulations 2024
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Luca Aroha Schick
Laufzeit: Januar 2024 bis Dezember 2024
Drittmittelprojekt: Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz (MLLEV), 42.507 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Titel: Wissenschaftliche Untersuchung von tierschutzgerecht erlösten Seehunden v.A. in Hinblick auf Infektionskrankheiten & Zoonotische Potentiale sowie die wissenschaftliche Weiterbildung von Personal des Strandungsnetzes für die Nord- und Ostsee Schleswig-Holsteins
Der Seehund ist die häufigste Meeressäugerart in Schleswig-Holstein und verursacht die meisten Einsätze bei den Seehundjägern. Die Seehundbestände haben in den letzten drei Jahrzehnten mehrere große Seehundsterben durchlaufen, sind aber nachfolgend immer wieder in den Bestandsgrößen gewachsen. In den letzten Jahren wurde jedoch beobachtet, dass dieses Wachstum stagniert und vor allem jüngere Seehunde aus den Populationen verschwinden.
Seehunde können Träger von Infektionserregern wie dem Seehundstaupevirus, Influenzaviren, Brucellen und Rotlauf sein, die teils fatale Folgen für das Einzeltier oder die Population haben können. Diese Infektionserreger sind häufig zoonotischer Natur, und können sekundäre Infektionen mit weiteren Erregern, wie Bordetella bronchiseptica oder Toxoplasmose, begünstigen.
In diesem Projekt sollen neben umfassenden pathologischen Untersuchungen bei den Seehunden insbesondere auch mikrobiologische, virologische und parasitologische Untersuchungen durchgeführt werden.
Ein besonderes Augenmerk wird auf die Jungtiere gelegt, um zu überprüfen, ob es gesundheitliche Gründe für deren Rückgang geben können. Hierfür wird aus allen Seehunden, die von den Seehundjägern aus Nord- und Ostsee abgegeben werden, eine repräsentative Anzahl ausgewählt und komplett obduziert sowie weiterführenden Untersuchungen zugeführt.
Die gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse sollen direkt in die Arbeit der Seehundjäger einfließen, die regelmäßig in der Erkennung von Krankheiten und im Umgang mit marinen Säugern geschult werden. Es sollen Hygienemaßnahmen und Dokumentationsmaterialien entwickelt und überprüft werden, sowie Unfallverhütung geschult werden. Hierfür findet im gesamten Forschungsprojektzeitraum ein wissenschaftlicher Austausch mit den Seehundjägern statt.
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Auswirkungen großer Offshore-Windparks auf die ökologisch-ökonomischen Gesamtzusammenhänge in Nord- und Ostsee
Impact of large offshore wind farms on the overall ecological and economic context in the North and Baltic Seas
Projektverantwortliche: Prof. Prof h. c. Dr. Ursula Siebert ; Dr. Joseph Schnitzler
Laufzeit: April 2024 bis August 2024
Drittmittelprojekt: Helmholtz-Zentrum hereon GmbH, Geesthacht, 16.660 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung, ITAW, wird in diesem Projekt Hereon als Unterauftragnehmer bei der Ausführung der nachfolgend aufgeführten Aufgaben mit Gutachterleistungen zu den Auswirkungen großer Offshore-Windparks (OWP) auf die ökologisch-ökonomischen Gesamtzusammenhänge in Nord- und Ostsee unterstützen.
-Übersicht über die Verpflichtungen die sich aus der Meeresstrategierahmenrichtlinie ergeben und über den Stand der Indikatoren.
-Großräumige Verlagerung des Vorkommens von Meeressäugern in Folge der Meidereaktion auf die Präsenz großflächiger OWPs.
-Mögliche Populationseffekte für verschiedene Meeressäuger der Nord-und Ostsee durch Habitatverlust und Gesundheitsgefährung großflächiger OWPs in Deutschland und Anrainerstaaten.
-Effekte durch Unterwasserlärm auf Meeressäuger durch Sprengungen, OWP-Konstruktion und Schifffahrt.
-Erhöhter menschlicher Einfluss auf Meeressäuger in OWP-freien Gebieten durch Akkumulation anthropogener Aktivitäten, die in OWP-Flächen nicht stattfinden können (bspw. Fischerei, Schifffahrt, Sand- und Kiesabbau).
Identifikation von zukünftigen Forschungsbedarfen, insbesondere:
-Quantifizierung möglicher Effekte auf das Vorkommen verschiedener Meeressäuger im Bereich der OWP (Dichteeffekte).
-Effekte von Sprengungen, Rammarbeiten und Bau- und Versorgungsschiffen auf Meeressäuger.
-Erforschung möglicher Effekte und effektmindernder Potentiale größerer Windenergieanlagen (WEAs), sowie anderer WEA- und OWP-Designs auf Meeressäuger.
Kooperationspartner:

Helmholtz-Zentrum hereon GmbH, Geesthacht

Dachverband Deutscher Avifaunisten, Münster

Thünen-Institut für Seefischerei, Bremerhaven

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Entomologie: Biodiversität und Ökologie der Käfer
Entomology: Biodiversity and Ecology of Beetles
Projektverantwortliche: Michael Stern
Laufzeit: April 2024 bis November 2024
Drittmittelprojekt: TIB, 5.427 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Physiologie und Zellbiologie
Projektdetails:
In Bezug auf die Menschen-verursachten Biodiversitätskrise veranstalten wir ein semesterbegleitendes Wahlpflicht-Modul im Bachelor-Studium Biologie zur Insektenvielfalt in der Stadt mit Datenerhebung im urbanen Umfeld der Studierenden.
Zu diesem Modul werden online educational resources (OERs) als Handreichung sowohl für Studierende als auch Lehrende erstellt und auf twillo (https://www.twillo.de/oer/web/) veröffentlicht. Die erhobenen Daten werden auf einer online-Plattform (www.colkat.de) veröffenlicht und in einer entomologischen Fachzeitschrift publiziert.
Resultate:

https://www.twillo.de/edu-sharing/components/render/199cd171-3733-4e44-9569-46bf7a3f07e6

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Die genetischen Grundlagen der Polarität tierischer Zellen: Biomedizinische Studien am einfachsten Vielzelligen Tier in der Schwerelosigkeit
The genetic basics of polarity in animal cells: biomedical studies on the simplest multicellular animal in zero gravity
Projektverantwortliche: Bernd Schierwater
Laufzeit: März 2023 bis Februar 2024
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK), 30.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierökologie
Projektdetails:
Der erste Schritt der "Entartung" von Zellen, d.h. der Krebsentstehung, ist der Verlust der Polarität einer Zelle. Ohne polare Orientierung wuchern die Zellen ungeordnet in alle Richtungen und formen damit einen Tumor. Krebsforscher in aller Welt bemühen sich seit Jahren, die verantwortlichen Gene zu identifizieren. Bisher ohne Erfolg; die zugrunde liegende Genetik ist unbekannt und an genetisch hoch komplexen menschlichen Zellen schwer entschlüsselbar. Wir möchten das einfachste tierische Modellsystem, das Placozoon Trichoplax, nutzen, um die verantwortlichen Gene zu identifizieren. Diese "Plattentiere" besitzen keinerlei Organe oder Symmetrie, sie besitzen lediglich eine klare Polarität zwischen oben unten. Der Signalgeber für die Polarität ist die Schwerkraft. Diese können wir auf natürliche Art und Weise im Weltraum (Raketenflüge) bzw. im Labor künstlich ausschalten (mittels Klinostaten), um die Auswirkungen auf die Genexpression von Polaritätsgenen zu studieren. Mit den Plattentieren als Untersuchungsobjekt und genetischen Studien in der Schwerelosigkeit können wir jetzt einen neuen Weg der interdisziplinären experimentellen Krebsforschung beschreiten. Wir haben ein internationales Konsortium aus Krebsmedizinern, Weltraumforschern, Bioinformatikern, Genetikern und Evolutionsbiologen zusammengestellt, um diesen neuen Forschungsansatz auf den Weg zu bringen.
Kooperationspartner:

1) Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) Köln

2) LaTrobe University, Medical School, Melbourne, Australia

3) Yale University, Yale Genomics Center, New Haven, USA

4) Prof. Robert DeSalle; Sackler Institute for Comparative Genomics, AMNH, New York)

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