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2309 Ergebnisse.
Untersuchungen über den Einfluss einer kaninen Staupevirusinfektion auf kanine histiozytäre Sarkomzellen unter besonderer Berücksichtigung des Tumormikromilieus in vitro und in vivo
Analysis of the impact of a canine distemper virus infection on canine histiocytic sarcoma cells with special emphasis on tumor microenvironment in vitro and in vivo
Projektverantwortliche: Dr. C. Puff; Prof. Dr. W. Baumgärtner, PhD; Mara S. Lombardo; Thanaporn Asawapattanakul
Laufzeit: Anfang 2011 bis 2028
Kliniken/Institute:
Institut für Pathologie
Projektdetails:
Das Tumormikromilieu stellt einen essentiellen Faktor sowohl beim Tumorwachstum als auch der Tumortherapie dar. Eine Komponente des Tumormikromilieus repräsentiert die Gefäßversorgung der Neoplasien, da Tumoren ohne vaskulären Anschluss ein limitiertes Größenwachstum bis zu einer kritischen Größe aufweisen, über die hinaus eine Versorgung der Zellen über Diffusion nicht mehr möglich ist. Des Weiteren weist das Tumormikromilieu infiltrierende Entzündungszellen auf, die sowohl wachstumsfördernde als auch -hemmende Effekte entfalten können. Das Tumormikromilieu stellt daher einen wesentlichen Angriffspunkt für neue therapeutische Interventionen dar. Histiozytäre Sarkome sind maligne Tumoren, die sowohl beim Hund als auch beim Menschen mit einer schlechten Prognose einhergehen und für die effektive Therapien oft nicht verfügbar sind. Daher stellt die virale Onkolyse einen faszinierenden Ansatzpunkt für die Erweiterung des Therapiespektrums dieser Neoplasie dar. Im vorliegenden Projekt soll der Einfluss einer kaninen Staupevirusinfektion auf kanine histiozytäre Sarkomzellen unter standardisierten in vitro Bedingungen als auch in einem murinen Xenotransplantationsmodell detailliert analysiert werden.
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Vorkommen von Zecken und zeckenübertragenen Pathogenen
Occurrence of ticks and tick-borne pathogens
Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Strube, PhD; Dr. A. Springer
Laufzeit: Anfang 2010 bis Mitte 2028
Drittmittelprojekt: EU-Interreg, Bavarian Nordic, 270.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Zecken übertragen verschiedene human- und tierpathogene Erreger. Bezüglich pathogener Erreger ist insbesondere die Vektorfunktion von Zecken für das auslösende Agens der Lyme Borreliose (Borrelia burgdorferi sensu lato-Komplex), der humanen und animalen granulozytären Anaplasmose und der Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME-Virus) zu nennen. Zur Abschätzung der One Health-Gefährdung sind daher Studien zum Häufigkeit bzw. zur Verbreitung von Zecken und deren Pathogenen essentiell. Für Letztere erfolgt in diesem Projekt die Datenerhebung nicht nur für Deutschland, sondern auch internationaler Ebene.
Resultate:

Rapp, J., Springer, A., Strube, C. (2024) Ixodes ricinus ticks survive flooding.  Ticks and Tick-Borne Diseases 15, 102417

 

Springer, A., Jordan, D., Höltershinken, M., Barutzki, D., Strube, C. (2024) Endemisation and management of Babesia divergens on a beef production farm. Current Research in Parasitology & Vector-Borne Diseases 6, 100188

 

Springer, A., Lindau, A., Probst, J., Fachet, K., Schäfer, I., Dobler, G., Mackenstedt, U., Strube, C. (2024) Germany-wide Citizen Science study reveals spread of Babesia canis-infected Dermacentor reticulatus ticks by dogs travelling within the country. Current Research in Parasitology & Vector-Borne Diseases 6, 100d187

 

Probst, J., Springer, A., Fingerle, V., Strube, C. (2024) Frequency of Anaplasma phagocytophilum, Borrelia spp. and coinfections in Ixodes ricinus ticks collected from dogs and cats in Germany. Parasites & Vectors 17, 87

 

Probst, J., Springer, A., Topp, A.-K., Bröker, M., Williams, H., Dautel, H., Kahl, O., Strube, C. (2023) Winter activity of questing ticks (Ixodes ricinus and Dermacentor reticulatus) in Germany − Evidence from quasi-natural tick plots, field studies and a tick submission study.  Ticks and Tick-Borne Diseases 14, 102225

Kooperationspartner:

Dr. O. Kahl, tick-radar GmbH

Prof. Dr. U. Mackenstedt, Universität Hohenheim

Dr. V. Fingerle, Nationales Referenzzentrum für Borrelien, Oberschleißheim

Prof. Dr. G. Dobler, Nationales Konsiliarlabor für FSME, München

Dr. L. Chitimia Dobler, Fraunhofer-Institut für Immunologie, Infektions- und Pandemieforschung

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Langzeit-Monitoring der Zeckenabundanz und Befallshäufigkeit mit Borrelia spp. und anderen Pathogenen im Stadtgebiet Hannover
Long-term monitoring of tick abundance and prevalence of Borrelia spp. and other pathogens in the city of Hannover, Germany
Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Strube, PhD; Dr. A. Springer
Laufzeit: Anfang 2005 bis Anfang 2028
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Zecken der Gattung Ixodes übertragen verschiedene human- und tierpathogene Erreger. Diese sollen in diesem seit dem Jahr 2005 laufenden Langzeitmonitoring im Stadtgebiet Hannovers erfasst werden, um potenzielle Auswirkungen des Klimawandels zu untersuchen. Neben dem Infektionsstatus der Zecken wird auch die Zeckendichte im Stadtgebiet Hannover ermittelt.
Resultate:

Glass, A., Springer, A., Raulf, M.-K., Fingerle, V. Strube, C. (2023) 15-year Borrelia prevalence and species distribution monitoring in Ixodes ricinus/inopinatus populations in the city of Hanover, Germany. Ticks and Tick-Borne Diseases 13, 102074

 

Glass, A., Springer, A., Strube, C. (2022) A 15-year monitoring of Rickettsiales (Anaplasma phagocytophilum and Rickettsia spp.) in questing ticks in the city of Hanover, Germany. Ticks and Tick-Borne Diseases 13, 101975

 

Hauck, D., Springer, A., Chitimia-Dobler, L., Strube, C. (2020) Two-year monitoring of tick abundance and influencing factors in an urban area (city of Hanover, Germany). Ticks and Tick-Borne Diseases 11, 101464

 

Blazejak, K., Raulf, M.-K., Janecek, E., Jordan, D., Fingerle, V., Strube, C. (2018) Shifts in Borrelia burgdorferi (s.l.) geno-species infections in Ixodes ricinus over a 10-year surveillance period in the city of Hanover (Germany) and Borrelia miyamotoi-specific Reverse Line Blot detection. Parasites & Vectors 11, 304

 

Blazejak, K., Janecek, E., Strube, C. (2017) A 10-year surveillance of Rickettsiales (Rickettsia spp. and Anaplasma phagocytophilum) in the city of Hanover, Germany, reveals Rickettsia spp. as emerging pathogens in ticks. Parasites & Vectors 10, 588

Kooperationspartner:

Dr. V. Fingerle, Nationales Referenzzentrum für Borrelien, Oberschleißheim

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Einfluss des Ersatzes von Fleisch durch die Mikroalgen Spirulina spp. und Chlorella spp. auf die physikochemischen und mikrobiologischen Eigenschaften von Brühwurst aus Schweine-, Rind- und Hähnchenfleisch
Influence of replacing meat with the microalgae Spirulina spp. and Chlorella spp. on the physicochemical and microbiological properties of cooked sausage made from pork, beef and chicken meat
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Carsten Krischek; Dr. Lisa Siekmann; Prof. Dr. Madeleine Plötz
Laufzeit: Januar 2026 bis Dezember 2027
Drittmittelprojekt: Fritz-Ahrberg-Stiftung, 25.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Alternative Zutaten wie Pflanzen oder Insekten als Ersatz für Fleisch in (vegetarischen oder veganen) Fleischerzeugnissen sind in den letzten Jahren zunehmend untersucht worden und werden bereits teilweise in kommerziellen Produkten eingesetzt. Interessant sind dabei auch Algen als Alternative zu Fleisch, da diese auch einen hohen Anteil an Proteinen besitzen. Dabei unterscheidet man zwischen Mikro- und Makroalgen. Wissenschaftliche Untersuchungen mit Mikroalgenarten wie Chlorella spp. oder Spirulina spp. als Fleischersatz in Fleischerzeugnissen zeigten einen Einfluss der Zugabe auf physikochemische Parameter, besonders die Farbe. Da in den bisher veröffentlichten Untersuchungen zumeist nur eine Mikroalgenart, in wenigen Konzentrationen unter Verwendung einer Fleischspezies (zumeist Schweinefleisch) eingesetzt wurden, sollen in dem beantragten Projekt Brühwürste aus den zwei verschiedenen Mikroalgenarten Chlorella spp. oder Spirulina spp. in verschiedenen Konzentrationen zum Ersatz des Fleischanteils eingesetzt hergestellt werden, wobei dabei auch die ersetzte Fleischart (Schwein, Rind, Hähnchen) variiert wird. Neben den physikochemischen Parametern wie pH-Wert oder Farbe, werden auch besonders mikrobiologische Parameter (ggf. nach Inokulation) während der Lagerzeit unter Schutzgasatmosphäre untersucht, um den Einfluss des Fleischersatzes durch die Mikroalgen auch während der Lagerung im Einzelhandel zu evaluieren.
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Erhöhung der Lebensmittelsicherheit der Geflügelfleischerzeugung durch Einsatz von Nebenströmen aus der Insektenlarvenproduktion in der Geflügelfütterung
INsect-based Sustainable Poultry feed for ImpRoved food safEty - INSPIRE
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Hankel; Chiara Müller
Laufzeit: April 2026 bis März 2027
Drittmittelprojekt: QS-Wissenschaftsfonds, 34.980 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Im Rahmen des Vorhabens soll ein praxistaugliches Fütterungskonzept entwickelt werden, das einen proteinreichen Nebenstrom aus der Insektenproduktion nutzt und unter Berücksichtigung ökologischer und ökonomischer Gesichtspunkte die Lebensmittelsicherheit durch die Reduktion zoonotisch relevanter Erreger in frischen Geflügelprodukten erhöht.
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EU Referenzlabor für Klassische Schweinepest - Arbeitsprogramm 2025-2027
EU Reference Laboratory for Classical Swine Fever - Work programme 2025-2027
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Paul Becher
Laufzeit: Januar 2025 bis Dezember 2027
Drittmittelprojekt: EU Commission, 1.100.900 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Virologie
Projektdetails:
Finanzielle Zuwendung für die Arbeiten am EU Referenzlabor für Klassische Schweinepest
Kooperationspartner:

Dr. Christoph Staubach (FLI Riems)

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Untersuchung zum Vorkommen und populationsrelevanter Bedeutung von Infektionskrankheiten, besonders mit zoonotischem Potential, bei Wildtieren in Niedersachsen und Beratung der Jägerschaften im Umgang mit betroffenen Wildtierarten"
Investigation of the occurrence and population-relevant significance of infectious diseases, especially with zoonotic potential, in wild animals in Lower Saxony and advice to hunters on how to deal with affected wild animal species"
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Ulrich Voigt; Dr. Claudia Maistrelli; Dr. Natalie Steiner
Laufzeit: Januar 2025 bis Dezember 2027
Drittmittelprojekt: Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, 480.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Infektionskrankheiten bei Wildtieren nehmen derzeit stark zu und damit auch die Fragen was diese Infektionserreger für die heimischen Wildtierpopulationen, für Jäger und andere Personen bedeuten, die mit diesen Tieren Umgang haben. Seit Covid-19 ist einmal mehr das Bewusstsein gestärkt worden, dass Infektionskrankheiten von Wildtieren eine Gefahrenquelle für den Menschen sein können. So wurden Influenza- und West-Nil-Viren bei immer mehr Spezies beobachtet und führen teilweise zu erheblichen Verlusten in den Populationen. Auch die erstmalige Feststellung von Usutu-Viren bei den heimischen Seehunden im Wattenmeer sowie die neu aufgetretene Myxomatose beim Feldhasen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen zeugen von der enormen Anpassungs- und Ausbreitungstendenz der Erreger.
Insgesamt besteht eine große Unsicherheit bei den Jägern und in der Bevölkerung in Bezug auf Infektionskrankheiten bei Wildtieren, so dass hier dringender Handlungsbedarf besteht.Das Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover des LAVES ist am Standort Hannover für die Untersuchung von Wildtieren zuständig. Das Institut befasst sich u.a mit den Erregersituationen, der Ätiologie für Erkrankungen und den Todesursachen eingeschickter Wildtiere.

Die durch das LAVES, die TiHo und der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) vorliegenden Informationen und Erfahrungen zu Wildtierinfektionskrankheiten in Niedersachsen sollen durch die Studie gebündelt werden, um das Verständnis zum Vorkommen, zur Ausbreitung, Populationsbedeutung und zum Risikomanagement zu verbessern.
Die Ziele des Projektes sind die Folgenden:
1. Veterinärmedizinische Zusammenfassung von Einzeltierbefunden von Wildtieren aus Niedersachsen
2. Ermittlung der veterinärmedizinischen Bedeutung für die verschiedenen Wildtierpopulationen
3. Gezielte und statistisch repräsentative Beprobung und Untersuchung von neuauftretenden Infektionskrankheiten bzw. verdächtigen Todesfällen bei Wildtieren
4. Analyse des Vorkommens und eines potentiellen Einflusses von Infektionskrankheiten auf
Wildtierpopulationen, insbesondere bei neuartigen Erregern
5. Risikobewertung und Erarbeitung von Hygienekonzepten für Jäger und andere
Interessensvertreter
6. Beratung der Entscheidungsträger für ein nachhaltiges Wildtierinfektionsmanagement
Kooperationspartner:

Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover, Standort Hanover (LAVES)

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Impfakzeptanz als Baustein der Sicherung der Tiergesundheit und Kontrolle von Tierseuchen bei Nutzgeflügel: Argumente dafür und dagegen aus Sicht der Praxis
Vaccination acceptance as a building block for safeguarding animal health and controlling animal diseases in poultry: arguments in favour and against from a practical perspective
Projektverantwortliche: Campe, Amely; Rautenschlein, Silke
Laufzeit: Februar 2025 bis Juli 2027
Drittmittelprojekt: QS-Wissenschaftsfonds, 29.830 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Projektdetails:
Infektionserkrankungen stellen eine ernste Bedrohung für die Tiergesundheit dar. Es gibt nur zwei rechtlich vorgeschriebene Impfungen im Nutztiergeflügelbereich in Deutschland (Newcastle Krankheit und zoonoserelevante Salmonellen). In der EU war über viele Jahre die Impfung gegen die Geflügelpest verboten, da die Erkrankung durch Biosicherheits- und Eradikationsmaßnahmen kontrolliert werden konnte. Eine neue Rechtsverordnung (VO/EU 2023/361) erlaubt Impfungen als Teil der Kontrollmaßnahen einzusetzen. Um Risiken der Impfungen auszuschließen, müssen sie mit engmaschigem Monitoring begleitet werden. Nach aktueller Datenlage wird dies sehr kostspielig sein und muss möglicherweise anteilsmäßig vom Tierhalter mitgetragen werden müssen. Neben der Reduktion des Tierleids ist ein weiterer Wirkungsfaktor, die bisher nur rudimentär untersuchten emotionalen Folgen für die mit der Tierhaltung und -betreuung befassten Personen bei einer Kompletträumung des Tierbestandes im Tierseuchenfall. Vor diesem Hintergrund soll in unserem Projekt eine Einschätzung zur praktischen Umsetzbarkeit einer Impfung gegen die HPAI in der Nutztiergeflügelhaltung herausgearbeitet werden. Es soll erfasst werden, welche Wünsche bezüglich einer möglichen Umsetzung einer Impfung gegen HPAI bei den Landwirt:innen besteht, unter welchen Umständen dies geschehen kann/ soll, was sie für eine Umsetzung benötigen, welche Hilfestellungen sie von der Tiermedizin und den Behörden erwarten. Der Arbeitsauftrag in diese Studie ist deshalb durch quantitative und qualitative empirische Untersuchungen die insbesondere gegen die klassische Geflügelpest zu ermitteln. Welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung werden von den Landwirt:innen mitgebracht?.
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ETALOM:Exploring The Applicability of a Universal triage system for seals with Lungworms
ETALOM:Exploring The Applicability of a Universal triage system for seals with Lungworms
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Bradley England; Dr. Stephanie Gross; Dr. Kristina Lehnert; Dr. Dominik Nachtsheim
Laufzeit: Januar 2025 bis Dezember 2027
Drittmittelprojekt: Ministry of Agriculture, Nature and Food Quality of the Netherlands, 174.600 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Pinnipedia sind häufig mit Atemwegsnematoden infiziert, die gemeinhin als Lungenwürmer bezeichnet werden. Lungenwürmer sind besonders häufig bei jungen Seehunden (Phoca vitulina) in Nordeuropa anzutreffen. In den Niederlanden stranden junge Seehunde häufig in für den Menschen zugänglichen Gebieten und zeigen schwere klinische Symptome im Zusammenhang mit einer Lungenwurminfektion; daher werden sie oft zur Behandlung in das nächstgelegene Rehabilitationszentrum eingewiesen. Gegenwärtig ist die Zahl der zur Rehabilitation aufgenommenen Lungenwurm-Patienten aus Gründen der Bestandserhaltung begrenzt, es fehlen jedoch klare Kriterien für die Auswahl derjenigen Lungenwurm-Patienten, die behandelt werden sollten. Kritisch anzumerken ist, dass es nach wie vor keine klinischen Parameter gibt, die das Fortschreiten der Krankheit direkt anzeigen; somit fehlen den Tierärzten die klinischen Instrumente, um den Schweregrad der Infektion und damit die Überlebenswahrscheinlichkeit zu bestimmen. Darüber hinaus gibt es derzeit nur unzureichende Daten über das Schicksal von rehabilitierten Lungenwurm-Patienten nach der Entlassung. Um potenziell unnötige Einweisungen von Lungenwurm-Patienten zu vermeiden, sind daher weitere Erkenntnisse über den Schweregrad der Infektion und die Überlebensraten nach der Entlassung erforderlich.

Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wird ein mehrstufiger Ansatz mit dem übergeordneten Ziel verfolgt, ein Triage-System für Seehund-Rehabilitationszentren zu entwickeln, um die Prognose für Seehunde entweder direkt am Ort der Strandung oder bei der Aufnahme zu beurteilen. Durch umfassende Untersuchungen wird dieses Projekt beispiellose Einblicke in die Pathologie von mit dem Lungenwurm infizierten Seehunden liefern, klinische Parameter identifizieren, die mit dem Überleben bis zur und nach der Freilassung in Verbindung stehen, sowie das Verhalten und Überleben von Seehunden nach der Freilassung aus der Rehabilitation mit Hilfe von Telemetriegeräten bewerten. Letztendlich wird dieses Projekt, gegebenenfalls, zur Entwicklung eines Prognoseinstruments führen, das die Auswahl der am besten für die Rehabilitation geeigneten lungenwurminfizierten Seehunde gewährleistet. Dieses Projekt wird vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) in Zusammenarbeit mit drei großen niederländischen Robben-Rehabilitationszentren (Aseal Stellendam, Sealcentre Pieterburen und Ecomare) sowie der Universität Utrecht und Wageningen Marine Research geleitet und vom niederländischen Ministerium für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität finanziert.
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Untersuchungen zu Wechselwirkungen von Otitis externa-Präparaten und Ohrreinigern beim Hund
Studies on interactions between otitis externa preparations and ear cleaners in dogs
Projektverantwortliche: Jessica Meißner
Laufzeit: Juli 2025 bis Juni 2027
Drittmittelprojekt: Verbände, 161.400 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Pharmakologie Toxikologie und Pharmazie
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