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2311 Ergebnisse.
Graviplax2127: Entschlüsselung der Kontrollmechanismen epithelialen Wachstums durch Synergien aus traditioneller Biologie, moderner Mikrogravitationsphysik und angewandter Krebsgenetik
Graviplax2127: Exploring the synergy of basic biology, microgravity physics and modern cancer genetics to unravel the mechanisms behind epithelial growth control
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Bernd Schierwater
Laufzeit: Juni 2021 bis November 2021
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK), 50.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierökologie
Projektdetails:
Ein Schlüsselereignis für die Evolution des Lebens ist die Entstehung unterschiedlicher Zelltypen für die Arbeitsteilung in einem Organismus. Diese "Vielzelligkeit" hat zu einem einzigartigen Bauplan- und Artenreichtum bei den Tieren geführt. Eine normale Bauplanentwicklung hängt jedoch von der korrekten genetischen Regulation der Polarität einer jeden Zelle und eines jeden Gewebes ab. Fehlfunktionen in der Regulation der Polarität auf Zellebene führen zu Missbildungen, wie z.B. Krebsgeschwüren.
Dank neuester genetischer Techniken sind wir prinzipiell in der Lage, solche Fehlentwicklungen, die zu Krebs führen, auf genetischer Ebene zu studieren und die verantwortlichen Gene bzw. Geninteraktionen zu entschlüsseln. Die Krebsforschung an Säugetieren, insbesondere dem Menschen, scheitert bisher jedoch an der enormen zellulären und genetischen Komplexität der höheren Tiere.
Wir haben das einfachste aller Vielzelligen Tiere, das Placozoon Trichoplax, zu einem vielversprechenden Modellsystem entwickelt, um die Genetik der Polaritätskontrolle auf allen Ebenen und in vollem Umfang zu studieren. Unter anderem sind wir in der Lage, den Signalgeber für die Polarität, nämlich die Schwerkraft der Erde, zu manipulieren, etwa durch Weltraumflüge. Hierfür haben wir das GRAVIPLAX-Projekt gegründet, das auf einer engen Partnerschaft mit dem Deutschen Luft und Raumfahrtzentrum (DLR), Krebsforschern aus Australien sowie Genetikern aus Spanien und den USA fusst.
Die ersten Daten aus diesen Experimenten zeigen deutlich, dass die Integration von Zoologie, Genetik, Medizin und Physik mehr ist als die Summe ihrer Komponenten. Völlig neuartige Möglichkeiten für die Krebsfrühdiagnose bis hin zur Impfung gegen Krebs sind in Reichweite gekommen.
Kooperationspartner:

1) Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR);

2) LaTrobe University, Medical School, Melbourne, Australia

3) Yale University, Yale Genomics Center, New Haven, USA

4) Centre for Genomic Regulation, Barcelona, Spain

5) Université de Lyon, Centre de recherche en cancérologie, France

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Immunogenität und Schutzwirkung von MVA-SARS-2-ST Impfstoffkandidaten im Hamstermodel
Immunogenicity and efficacy of MVA-SARS-2-ST vaccination in the hamster model
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Asisa Volz
Laufzeit: Juni 2021 bis Dezember 2021
Drittmittelprojekt: Industrie (Veterinärpharmazeutika und Impfstoffe), 489.252 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Virologie
Projektdetails:
Die Impfstoffentwicklung gegen COVID-19 ist von höchster Dringlichkeit, wofür es jedoch zunächst einiger prä-klinischer Experimente bedarf, bevor Studien im Menschen angewandt werden können. MVA-SARS-CoV-2 Impfstoffe sollen hierfür im Tiermodell auf Sicherheit und Immunogenität getestet werden. Dabei soll das Hamstermodell im Vordergrund stehen, da Hamster ein ähnlich aufgebautes ACE-2 Protein exprimieren und sich darüber hinaus schon in der SARS-CoV-1 Forschung als Tiermodell bewährt haben.
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Untersuchungen zur Risikobewertung der Übertragung des KoiHerpesvirus durch Laichkarpfenbestände zur Sicherung nachhaltiger Sanierungserfolge der KHV-I in Sachsen und im Hinblick auf die Erhaltung der genetischen Vielfalt der Laichfischbestände in Sachsen
Investigations to assess the risk of the transmission of Koi herpes virus through spawning carp stocks in order to ensure sustainable success in the remediation of KHV-I in Saxony and to preserve the genetic diversity of spawning carp stocks in Saxony
Projektverantwortliche: Steinhagen, Dieter; Jung-Schroers, Verena; Adamek, Mikolaj
Laufzeit: März 2020 bis Dezember 2021
Drittmittelprojekt: Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, 113.000 EUR
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Fischkrankheiten Institut für Parasitologie
Projektdetails:
Ziel des Projektes ist die Erlangung von Erkenntnissen,
- ob die Laichfischbestände in KHV Risikogebieten nachweislich latent mit KHV infiziert sind,
- ob die Infektion serologisch nachweisbar ist,
- wie das Virusgenom eingeordnet werden kann (ggf. Genomsequenzierung),
- ob bei infizierten Laichfischen das Virus auch in den Geschlechtsprodukten (Eier und Spermien) nachweisbar ist,
- inwieweit latent infizierte Laichkarpfen bzw. Laichkarpfen aus Seuchenbetrieben (Kat. V) das KHV über natürliche Laichverfahren an die Nachkommenschaft übertragen,
- inwieweit die Brut von latent infizierten Karpfen bzw. von Laichkarpfen aus Seuchenbetrieben (Kat. V) eine gesteigerte Resistenz für die Erkrankung aufweist bzw. eine Infektionsgefahr für nicht infizierte, Karpfenbestände darstellt
Kooperationspartner:

Sächsische Tierseuchenkasse, Fischgesundheitsdienst

Sächsisches Landesamt fü Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Referat Fischerei

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Haustiere als potenzielle Vektoren für die Übertragung von SARS-CoV-2 (ANI-CoV)
Domestic animals as potential vectors for SARS-CoV-2 transmission ANI-CoV)
Projektverantwortliche: W. Baumgärtner
Laufzeit: Juni 2020 bis November 2021
Drittmittelprojekt: BMBF, 101.062 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Pathologie
Projektdetails:
In dem Projekt ANI-CoV soll untersucht werden, welche Haus- und Nutztierarten für das SARS-CoV-2 empfänglich sind und möglicherweise dieses Virus auf den Menschen oder weitere Tierspezies übertragen können. Während sich bereits erste Studien mit der Suche nach dem Reservoirwirt und der Identifizierung von möglichen Überträgern im Rahmen des Ausbruchs in Wuhan, China befassen, fehlen bisher Informationen darüber, ob weitere Tierspezies SARS-CoV-2 verbreiten können. Dieses Projekt befasst sich daher mit der Fragestellung, ob Haustiere wie Katzen, Hunde und Frettchen und Nutztiere, insbesondere Rinder und Schweine, potentielle Überträgerwirte darstellen. Die Relevanz den Fokus auf Haus- und Nutztiere zu legen, ist durch den regelmäßigen und engen Kontakt des Menschen mit diesen Tieren zu erklären. Für die Untersuchungen werden verschiedene Zellkultursysteme (Lungen-Präzisionsschnitte, Explantate der Nasenschleimhaut, Air-liquid-interface Kulturen) hergestellt und infiziert. Neben der Empfänglichkeit einzelner Tierspezies soll auch der Einfluss der SARS-CoV-2 Infektion auf die Morphologie und Funktion der infizierten Zellen untersucht werden. Ein weiterer Fokus soll hierbei auf SARS-CoV-2 induzierter und veränderter Zilienmorphologie und -Aktivität gelegt werden.
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Vergleich verschiedener radiologischer Scores und der Echokardiographie zur Beurteilung der Größe des Herzens und des linken Vorhofs beim Hund
Comparison of different radiologic scores and echocardiography to evaluate the size of heart and left ventricle in dogs
Projektverantwortliche: Dr. J.-P. Bach; Prof. I. Nolte
Laufzeit: Mai 2020 bis März 2021
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Die Frage einer möglichen Vergrößerung von linkem Vorhof und linker Hauptkammer spielt eine entscheidende Rolle in der Therapieentscheidung und der Prognose bei verschiedenen Herzerkrankungen des Hundes. Als Goldstandard zur strukturellen Beurteilung des Herzens gilt hier regelmäßig die Echokardiographie. Da diese Technik Spezialisten vorbehalten ist, besteht ein großes Interesse an geeigneten radiologischen Messparametern, um eine Beurteilung bei Patienten, bei denen eine Echokardiographie nicht möglich ist, vornehmen zu können. In dieser Studie sollen verschiedene Röntgenscores auf ihre Eignung zur Beurteilung der Herzgröße beim Hund überprüft werden.
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Digestibility of Nutrients
-
Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Visscher; Dr. J. Hankel
Laufzeit: November 2020 bis Oktober 2021
Drittmittelprojekt: Industrie (Veterinärpharmazeutika und Impfstoffe), 499.881 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
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Gänseökologie - Analyse von Senderdaten
Goose ecology: analysis of transmitter data
Projektverantwortliche: Siebert, Ursula; Keuling, Oliver
Laufzeit: Januar 2020 bis Dezember 2021
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz, 65.660 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Ziel des vorliegenden Untersuchungskonzeptes ist es die bestehenden und weiterhin anfallenden Senderdaten, wie Bewegungsmuster und Wanderverhalten der drei Gänsearten Graugans, Blässgans und Nonnengans auszuwerten und somit zur Verbesserung der biologischen Verständnisses dieser Arten beizutragen. Insbesondere die Zug- und Überwinterungsökologie sollen hier im Fokus stehen.
Folgende Fragestellungen sollen mit dem vorliegenden Untersuchungskonzept verfolgt werden:
a.Darstellung der Zugwege und Mauserzüge (GG, NG, BG) (vergl. Kruckenberg 2019)
b.Berechnung der Wiederkehrraten
-in das Überwinterungsgebiet bei BG und NG
-in die Brut- und Mausergebiete bei GG (Brutortstreue)
c.Berechnung der jährlichen Überlebensraten aller drei Arten
d.Aufenthaltsdauer in den Rastgebieten in Niedersachsen und angrenzenden Regionen (BG, NG)
e.Darstellung der Raumnutzung: Streifgebietsgrößen, Bewegungsmuster, Bewegungshäufigkeiten, Länger der Tagesflugstrecken
-im Überwinterungsgebiet (GG, BG, NG)
-zur Brutzeit (GG, ggf. BG und NG)
f.Überprüfung der Management-Units (Bacon et al. 2019) bei GG
Details anzeigen
COVID-Schnüffelhund-Projekt
COVID Scent-Dog-Detection
Projektverantwortliche: Holger Volk; Albert Osterhaus; Maren von Köckritz-Blickwede; Friederike Twele; Paula Jendrny
Laufzeit: April 2020 bis August 2021
Drittmittelprojekt: Bundeswehr, 60.690 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Research Center for Emerging Infections and Zoonoses
Projektdetails:
Da sich die COVID-19-Pandemie weiter ausbreitet, ist die frühzeitige Identifizierung von SARS-CoV-2-infizierten Personen von entscheidender Bedeutung für die Unterbrechung der Infektionsketten. Flüchtige organische Verbindungen, die bei Infektionen der Atemwege entstehen, können bestimmte Geruchsabdrücke verursachen, die von trainierten Hunden mit hoher Präzision erkannt werden können.
Resultate:

https://bmcinfectdis.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12879-021-06411-1

 

https://bmcinfectdis.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12879-021-06523-8

https://bmcinfectdis.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12879-020-05281-3

Kooperationspartner:

Bundeswehr

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Feed additives supplementation study
-
Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Visscher; Dr. J. Hankel
Laufzeit: Dezember 2020 bis März 2021
Drittmittelprojekt: Industrie (Futtermittelhersteller), 39.065 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
-
Details anzeigen
Etablierung eines ex vivo-Modells zur isolierten Perfusion des equinen Uterus
Establishment of an ex vivo perfusion model of the equine uterus
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Harald Sieme; Tierärztin Christin Unruh; Dr. Martin Köhne, Dipl ECAR
Laufzeit: Ende 2020 bis September 2021
Kliniken/Institute:
Reproduktionsmedizinische Einheit der Kliniken
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Ex-vivo-Modelle vereinen die Vorteile von In-vitro Methoden und In-vivo Forschung ohne dabei einen Tierversuch durchführen zu müssen und berücksichtigen so das 3R- Prinzip. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts werden diese Modelle immer mehr auch bei Großtierarten erforscht und genutzt. In Ermangelung eines Modells für equine Uteri, soll im Rahmen dieses Projektes ein solches Modell erarbeitet und etabliert werden.
Kooperationspartner:

Institut für Veterinär-Pathologie, Universität Leipzig

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