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2301 Ergebnisse.
Fertilitätsdiagnostik und -prognose mittels neuer sonographischer und spermatologischer Untersuchungsmethoden beim Bullen: Teil 1
Fertility diagnostic and prognosis in bulls using new sonographic and spermatological methods
Projektverantwortliche: Prof. Dr. H. Bollwein; Apl.-Prof. Dr. D. Waberski
Laufzeit: November 2005 bis November 2007
Drittmittelprojekt: Förderverein Biotechnologieforschung e.V. (FBF) Fachbereich Rind, Bonn
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Institut für Reproduktionsbiologie
Projektdetails:
Künstliche Besamung nimmt eine große wirtschaftliche Rolle bei der Rinderzucht ein. Seit fast 50 Jahren wird dafür Samen kryokonserviert. Dabei wirkt sich allerdings die Kryokonservierung negativ auf die Samenqualität in Bezug auf Motiliät der aufgetauten Spermien und die für die Fertilisation benötigte Anzahl von Spermien. Eine Vielzahl von Gründen wird für diese verminderte Fertilität von kryokonservierten Samen diskutiert.
"Reaktive Sauerstoffspezies" (ROS), die bei der unvollständigen Reduktion von Sauerstoff oder auch physiologisch in einigen Stoffwechselprozessen entstehen, können in Zellen zu Schäden bis hin zum Zelltod führen. Zu diesen negativen Effekten gehören Lipidperoxidation sowie Schäden an DNA und Proteinen.
Spermien sind besonders anfällig gegenüber ROS, da sie nur einen geringen Schutz gegenüber ROS im Cytoplasma besitzen. Darüber hinaus besteht die Plasmamembran der Spermien zum großen Teil aus vielfach-ungesättigen Fettsäuren, die in Anwesenheit von ROS besonders leicht peroxidiert werden. Im Seminalplasma Antioxidative befinden sich Schutzmechanismen.
In diesem Projekt soll die antioxidativen Kapazität von Seminalplasma und Spermien untersucht werden. Dabei soll zum einen die Konzentration an Antioxidantien (Vit E, Vit A, Vit C, Se, Harnsäure) und die Aktivität von antioxidativen Enzymen (Superoxiddismutase, Gluthationperoxidase und Katalase) und zum anderen soll die nichtenzymatische antioxidative Kapazität bestimmt werden. Die erhaltenen Werte werden mit der Qualität der Spermatozoen korreliert.
Ausgehend von diesen Untersuchungen wird der Einfluss biotechnologischer Verfahren, wie Verdünnung und Kryokonservierung, auf die Parameter des oxidativen Stresses untersucht.
Desweiteren wird der Einfluss von verschiedenen Verdünnerzusätzen mit antioxidativem Potential untersucht werden. Auch hier wird die nicht-enzymatische antioxidative Kapazität nach Zugabe der Antioxidanten mit den oben beschriebenen Verfahren bestimmt und der Einfluss der Verdünnermixturen auf die Qualtität der Spermatozoen ermittelt.
Kooperationspartner:

Rinderzucht Schleswig-Holstein eG

Rinderzuchtverband Mecklenburg-Vorpommern eG

Nordrind GmbH

Besamungsverein Neustadt a.d. Aisch

Rinderunion West

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Dosisabhängigkeit der permanenten Alopezie nach Schädelbestrahlung
Dependence of alopecia on radiation dose after irradiation of the cranium
Projektverantwortliche: Dr. Matthias Lüpke
Laufzeit: Mitte 2005 bis Ende 2007
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Projektdetails:
Bei der Bestrahlung der haartragenden Kopfhaut bei Ganz- oder Teilhirnbestrahlung tritt regelmäßig eine Alopezie auf, die auch permanent sein kann. Es sollen deshalb die Dosisabhängigkeit einer permanenten Alopezie unter Berücksichtigung möglicher weiterer Einflussfaktoren untersucht werden. Die Eintrittsdosen im Bereich der Kopfhaut werden mittels Thermolumineszenz-Dosimetrie gemessen. Anhand der erhobenen Daten soll eine Dosis-Wirkungs-Beziehung der permanenten Alopezie nach Bestrahlung der behaarten Kopfhaut etabliert werden.
Kooperationspartner:

PD Dr. Michael Bremer, Medizinische Hochschule Hannover, Strahlentherapie und Spezielle Onkologie

Thi Ngoc Thu Vu, Medizinische Hochschule Hannover

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Beurteilung der Körperkondition während der Trockenstehphase und in der Laktation und Beziehungen zur Fruchtbarkeit, Leistung und Tiergesundheit
Evaluation of body condition during the dry period and lactation and relationships to fertility, milk production and animal health
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Hoedemaker; Jürgen Blöhmer; Dr. Werner Schütz
Laufzeit: September 2005 bis Dezember 2007
Drittmittelprojekt: Rinderbesamungsgenossenschaft Memmingen eG
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Die Körperkondition von Braunviehkühen in einem Gebiet in Oberbayern wird mittels der ultrasonographisch bestimmten Rückenfettdicke evaluiert. Der Verlauf der Körperkondition von Beginn der Trockenstehperiode bis zur Abkalbung und von der Abkalbung zu verschiedenen Zeitpunkten in der Laktation wird erfaßt und in Beziehung zur Fruchtbarkeit, Leistung und Tiergesundheit gesetzt.
Kooperationspartner:

Rinderbesamungsgenossenschaft Memmingen eG

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Fertilitätsdiagnostik und -prognose mittels neuer sonographischer und spermatologischer Untersuchungsmethoden beim Bullen: Teil 2
Fertility diagnostic and prognosis in bulls using new sonographic and spermatological methods
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Dagmar Waberski; Prof. Dr. Heinrich Bollwein; PD Dr. Anna Petrunkina
Laufzeit: Anfang 2005 bis Anfang 2007
Drittmittelprojekt: Förderverein Biotechnologieforschung e.V. Nord Ost Genetik Rinder Union West
Kliniken/Institute:
Institut für Reproduktionsbiologie
Klinik für Rinder
Projektdetails:
In einer Projektkooperation mit der Klinik für Rinder (Teil: 1) werden neue Methoden der andrologischen und spermatologischen Diagnostik hinsichtlich ihrer Nutzanwendung in der Besamungspraxis beim Bullen untersucht. In Teil 2 wird die Variabilität der Qualität und Quantität von Tiefgefriersperma beim Bullen untersucht und in Beziehung zur Befruchtungsleistung in Feldbesamungsversuchen gesetzt.
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Ein Milch-Elisa als neues Diagnostikum des Lungenwurmbefalls bei Rindern
A milk-ELISA as a new tool to diagnose lungworm infections in cattle
Projektverantwortliche: Prof. Dr. T. Schnieder; Christina Strube, Ph.D.
Laufzeit: Oktober 2005 bis Dezember 2007
Drittmittelprojekt: Industrie
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Ziel des Projektes ist es, basierend auf rekombinant exprimierten Proteinen einen Milch-ELISA zur Diagnostik des Lungenwurmbefalls zu entwickeln. Der Vorteil eines solchen Milch-ELISAs gegenüber einem auf dem Markt befindlichen Blutserum-ELISA wäre eine vereinfachte Probennahme sowie eine mögliche Diagnostik auf Herdenebene über Verwendung von Tankmilch.
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Experimentelle Untersuchungen zum Einfluss definierter Bewegung auf das Volumen der Pferdeextremität anhand perometrischer Messungen
Experimental research into the effect of defined movement on volume change of the horse extremity using a 2D-scanner system
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Hermann Seifert; Dipl.-Phys. Ralf Girnus; TÄ Ariane Böttcher
Laufzeit: Anfang 2005 bis Anfang 2007
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Projektdetails:
Mit Hilfe von perometrischen Messungen wird untersucht, welchen Einfluss definierte Bewegungen auf das Volumen der Pferdeextremitäten haben. Dazu werden die Pferde unterschiedlich longiert. Die Bewegungen folgen vier festgelegten Schemata. Die Volumina der Extremitäten bis zum Tarsalgelenk werden vor und nach der Bewegung mittels einer optoelektronischen Peromtermessung bestimmt. Es soll überprüft werden, ob die Messergebnisse Rückschlüsse auf die lymphvaskuläre Aktivität ermöglichen.
Kooperationspartner:

Prof. Dr. Dirk Berens von Rautenfeld, Medizinische Hochschule Hannover, Abteilung Funktionelle und Angewandte Anatomie

Prof. Dr. J. U. Fischbach, Bergische Universität Gesamthochschule Wuppertal, Fachbereich Technische Physik

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Relevanz von Mycobacterium paratuberculosis und Mycobacterium avium Zellwandbestandteilen für die Makrophagen-Deaktivierung und deren Bedeutung für die Pathogenese
Relevance of Mycobacterium paratuberculosis and Mycobacterium avium cell wall components for macrophage deactivation and their impact on establishment of disease
Projektverantwortliche: Ralph Goethe
Laufzeit: Oktober 2004 bis September 2007
Drittmittelprojekt: DFG (Projekt A6 im GK 745)
Kliniken/Institute:
Institut für Mikrobiologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Mycobacterium (M.) avium subspecies paratuberculosis (M.ptb) and M. avium subspecies avium (M.avium) are two genetically closely related subspecies. However, they exhibit significant differences in their interaction with the host with respect to pathology and disease. M.ptb is the causative agent of paratuberculosis (Johne’s disease), a chronic granulomatous enteritis in ruminants. Paratuberculosis is one of the most widespread bacterial diseases of domestic animals and its impact on the world economies is enormous. In contrast, M.avium causes disseminated disease in birds and also granulomatous lesions in various animals. The bacterium can cause severe infections in immunocompromised humans and contributes considerably to mortality of HIV-infected patients. Common to both M.avium subspecies is that they infect their hosts via the intestinal mucosa. After infection the bacteria target subepithelial macrophages in which they persist and multiply. In the course of disease M.avium spreads from the intestinal mucosa into the hosts body, whereas M.ptb displays a tissue tropism for the intestinal mucosa, i.e. the infection is localised for long times in the intestine only.
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Fußballen- und Gelenkveränderungen bei Mastputen der Rasse Big 6 in Stallhaltung mit und ohne Wintergarten.
Pathological and histological condition of leg bones and foot pads of tom turkeys grown under different animal densities.
Projektverantwortliche: Spindler, Birgit; Hartung, Jörg
Laufzeit: Juli 2004 bis Juni 2007
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
Bei der Intensivhaltung von Mastputen in strukturlosen Ställen in Bodenhaltung mit Einstreu werden eine Reihe von Erkrankungen, insbesondere im Bereich des Bewegungsapparates, bei den Tieren beobachtet, die in Zusammenhang mit den Haltungsbedingungen gebracht werden.
Die Veränderungen bei den Tieren sind einmal von ökologischem Interesse, da mit ihnen höhere Tierverluste, Kümmern und Schlachtkörperqualitätseinbußen verbunden sein können. Zum anderen besteht die Vermutung, dass den Puten durch die Schäden auch Schmerzen zugefügt werden.
Es werden die Auswirkungen eines Außenklimabereichs, der den Tieren (männliche BUT Big 6) u. a. mehr Bewegungsfreiheit bietet, auf die Tiergesundheit, insbesondere auf das Vorkommen von Veränderungen an den Gelenken und Fußballen, makroskopisch und pathologisch-histologisch untersucht.
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Technologische Kontrolle von Listeria monocytogenes in kurzgereiften Rohwürsten
Technological control of Listeria monocytogenes in short ripened raw sausages
Projektverantwortliche: Prof. Dr. G. Klein; PD Dr. B. Nowak; S. Josupeit
Laufzeit: Mitte 2004 bis Ende 2007
Drittmittelprojekt: Eberhard-Lienhop Stiftung; Industrie
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Listeriosen beim Menschen gehören zu den relativ seltenen, aber dafür sehr schwer verlau-fenden lebensmittelbedingten Infektionskrankheiten. Dabei hat sich für Listeria monocytoge-nes (L.m.) als Hauptvertreter eine sehr niedrige minimale Infektionsdosis (ab 100 KBE/g) bei Risikogruppen als besondere Gefahr herausgestellt. Diese führte zu Empfehlungen auf nationaler Ebene und Gesetzesvorhaben auf europäischer Ebene, einen Grenzwert für die Herstellung von Risikolebensmitteln (Kontamination möglich, keine Erhitzung vor Verzehr) vorzusehen.Zielstellung dieses Forschungsvorhabens ist es daher, eine praxisübliche Herstellung von Risikolebensmitteln in bezug auf die Kontamination mit L.m. zu überprüfen und technologisch zu optimieren. Am Beispiel kurzgereifter Rohwurst werden die Herstel-lungsbedingungen für solche Produkte definiert, die den Ausschluß bzw. die Einhaltung möglichst niedriger Infektionsdosen (KBE L.m./g) auf einem für den Verbraucher angemessenen Schutzniveau gewährleisten. Hierzu werden im Fleischtechnikum des Instituts für Lebensmittelqualität und -sicherheit mittels verschiedener Technologien und Zutaten kurzgereifte Rohwürste hergestellt und anhand eines mikrobiologischen Indikatorsystems (L.m.-Feldstamm) begleitend verglichen und optimiert. Daneben wird versucht, durch den zielgerichteten Einsatz von Zusatzstoffen natürlichen Ursprungs die Haltbarkeit von kurzgereiften Rohwürsten wesentlich zu verbessern. Das Forschungsprojekt ist dem Fachgebiet Fleischtechnologie mit Schwer-punktausrichtung Rohwursttechnologie zuzuordnen.
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Bestimmung der Korrelation zwischen dem veterinärmedizinischen diagnostischen Aufwand und der Produktionsleistung in schweinehaltenden Betrieben.
Examination of the correlations between expenditures on veterinary diagnostic measurements and the productivity of swine herds.
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Wendt; TÄ S. Wehmeier
Laufzeit: 2004 bis 2007
Kliniken/Institute:
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Projektdetails:
Es werden ca. 650 Mastbetriebe, 300 Ferkelerzeuger, 150 Kombibetriebe und 50 Aufzuchtbetriebe anhand ihrer Betriebszweigauswertungen, Sauen- und Mastplanerdaten analysiert (Sauenbetriebe: Umrauscherquote, Abferkelrate, lebend geborene Ferkel, tot geborene Ferkel, Ferkelverluste, abgesetzte Ferkel/Sau/Jahr; Mastbetriebe: tägliche Zunahmen, Futterverwertung, Verluste, Magerfleischanteil, Befunddatenrückkopplung). Den Produktionsleistungen werden Aufwand und Kosten für diagnostische Maßnahmen im Rahmen des integrierten tierärztlichen Bestandsbetreuungssystems (ITBS) des VzF-Verbundes (Verein zur Förderung der bäuerlichen Veredelungswirtschaft) gegenübergestellt und verglichen.
Resultate:

Sandra Regine Wehmeier, Schwerte/Ruhr (2007)

Untersuchungen zur veterinärmedizinischen Diagnostik in Schweine haltenden

Betrieben und ihrer Korrelation zur Herdenleistung

Klinik für kleine Klauentiere

Tierärztliche Hochschule Hannover, Dissertation

Kooperationspartner:

Dr. H. Nienhoff, Schweinegesundheitsdienst Hannover;

VzF-Verbund (Verein zur Förderung der bäuerlichen Veredelungswirtschaft)

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