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2301 Ergebnisse.
Pilotprojekt zur automatisierten Erfassung von Tierschutzindikatoren beim Schwein am Schlachthof
Automatic evaluation of welfare indicators in pigs at the slaughterhouse: a pilot project
Projektverantwortliche: Kemper, Nicole
Laufzeit: Juli 2015 bis August 2017
Drittmittelprojekt: QS-Wissenschaftsfond, 29.880 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines automatisierten Kamerasystems, welches die Bewertung ausgewählter Tierschutz-Indikatoren beim Schwein am Schlachthof ermöglicht. Projektpartner sind die CLK GmbH, Fleischhof Rasting GmbH, ISN Projekt GmbH und die Fleischversorgung Gelsenkirchen. Gefördert wird das Projekt anteilig durch den QS-Wissenschaftsfond.
Resultate:

https://www.q-s.de/services/files/qs-wissenschaftsfonds/Abschlu%C3%9Fbericht_AutoBewSchwein_final051217.pdf

Kooperationspartner:

CLK GmbH

Fleischversorgung Gelsenkirchen

Rasting GmbH

ISN Projekt GmbH

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Molekulargenetische Aufklärung der Lockenbildung beim Pferd
Molecular genetic analysis of the curly condition in horses
Projektverantwortliche: Dr. J. Metzger; Prof. Dr. O. Distl
Laufzeit: August 2014 bis Ende 2017
Drittmittelprojekt: DFG, 125.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tiergenomik
Projektdetails:
Das Forschungsvorhaben hat zum Ziel die Genetik des lockigen Haarkleides als rassespezifische Besonderheit des Curly Horses zu untersuchen und die kausale(n) Mutationen(n) für dieses Merkmal darzustellen. Diese neuen Erkenntnisse sollen dem Züchter in Zukunft gezielte Anpaarungen ermöglichen, die zu dem Erhalt der Rasse und dem Erhalt ihres, durch seine hypoallergenen Eigenschaften besonderen Haarkleides beitragen sollen.
Kooperationspartner:

Gestüte

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Untersuchungen zum Raum-Zeitverhalten des Rotfuchses im Bremer Blockland.
Habitat use of Red fox in a pasture landscape in Bremen, Germany
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Ulrich Voigt
Laufzeit: April 2014 bis Dezember 2017
Drittmittelprojekt: Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Freie Hansestadt Bremen, 40.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Dieses Projekt zielt darauf ab, die Grundlagen für ein besseres Verständnis des lokalen Prädationsgefüges im Bremer Blockland zu bilden, um dadurch die Voraussetzungen für eine effiziente Verminderung des Prädationsdruckes auf bestimmte Zielarten von Wiesenbrütern und des Niederwildes zu schaffen.

Die Erforschung der Verlustursachen bei Gelegen und Jungtieren, insbesondere die durch Prädation bedingt sind, ist aber zwingende Voraussetzung für eine Umsetzung in den praktischen Schutz der Zielarten und muss zu Beginn des Projektes im Vordergrund stehen. Zur Bewertung des Einflusses ist es nicht ausreichend nur Populationsdichten von Beutetieren und Prädatoren gegenüber zu stellen. Das Verstehen der Verlustmechanismen oder auch das "Wer, Wann, Wie und Wo" der Prädation ist der einzig sinnvolle zielführende Ansatz. Die auf wissenschaftlichen Grundlagen basierenden Erkenntnisse können in praktische Maßnahmen in einem geplanten weiterführenden Projekt umgesetzt werden, wie z.B. in eine gezielte und effektive Prädatorenbejagung in Kombination mit geeigneten Habitatverbesserungsmaßnahmen.

GPS-Tracking von Füchsen
Im Fokus der Untersuchungen steht dabei der Fuchs als Hauptprädator bei vielen Wiesenbrüter- und Niederwildarten. Im Rahmen dieses Projektes werden Füchse gefangen und mit GPS-Trackingsendern versehen, um das Raum-Zeitverhalten insbesondere zur Brut- und Aufzuchtzeit von Wiesenbrütern zu analysieren.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit bedingen in erster Linie die vorhandenen Nahrungsressourcen in Qualität und Quantität sowie Störungen das jeweilige Verhaltensmuster, das sich mittels dieser modernen Technik nahezu lückenlos aufzeichnen lässt.

Fragestellungen:
1. Wie nutzten Füchse den Raum des Bremer Blocklandes im Jahresverlauf, insbesondere im Frühjahr während der Lege-, Brut- und Aufzuchtphase verschiedener Arten von Wiesenbrütern und des Niederwildes?
2. Lassen sich bestimmte, regelmäßige Verhaltensmuster in Raum und Zeit erkennen?
3. Gibt es Überschneidungen zwischen den Aufenthaltsbereichen bzw. exakten Tracks von Füchsen und den Neststandorten von Wiesenbrütern?
Resultate:

Telemetrietechnik und Besenderungen:

Im Rahmen der vorliegenden Untersuchung konnten von April 2014 bis Dezember 2017 zehn Rotfüchse, mit sieben Fähen und drei Rüden, gefangen und mit GPS-Trackingsendern versehen werden, um das Raum-Zeit-Verhalten zu untersuchen. Alle Tiere überstanden die Besenderungsprozedur und das Tragen des Senders ohne erkennbare Verletzungen, Abschürfungen oder Strangulationen. Es konnten keine senderbedingten Todesfälle nachgewiesen werden. Die erreichte technische Lebensdauer der Sender erfüllte die Erwartungen vollends und übersteig in vielen Fällen sogar die vom Hersteller angegebenen Positionierungsanzahlen. So ließen sich im Durchschnitt 13.600 Positionen pro Tier erzeugen.

 

Streifgebiete und Laufstrecken:

Die im Blockland verfügbaren Ressourcen und ihre Verteilung stellen die bestimmenden Größen für das Raum-Zeit-Verhalten dar. Streifgebiete sind nach der Resource Dispersion Hypothesis (RDH) stets so groß, dass eine Fuchsgruppe darin ausreichend Nahrung findet und erfolgreich reproduzieren kann. In Abhängigkeit von der Ressourcenausstattung der Lebensräume können sich zum Teil erhebliche Unterschiede in der Raumnutzung und damit auch der Streifgebietsgrößen ergeben. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie bestätigen dieses. So reichen die 75%-Kernel-Streifgebietsgrößen von 93 bis 635 ha bei einem Mittel von 311 ha. Die geringfügig größeren Streifgebiete von durchschnittlich 325 ha bei Rüden im Vergleich zu 305 ha bei Fähen können auch ein Ausdruck der geringen Datengrundlage bei den Rüden sein. In verschiedenen Studien wurden in urbanen Lebensräumen stets die höchsten Fuchsdichten bei geringsten Streifgebietsgrößen nachgewiesen. Dieser Fakt wird auch in der eigenen Studie durch einen Fuchs im Bremer Stadtrandgebiet bestätigt, der eine 50%-Streifgebietsgröße von 24 ha aufwies und die oben genannte Theorie untermauert. Die zeitliche Differenzierung der Streifgebietsgrößen und Laufaktivität von Füchsen vor, während und nach den drei Phase der Wiesenvogel-Brutsaison ergab, dass sich die Leistung von Fähen auf einen Wert von 15 km/24 Stunden bis Mitte April erhöht. Dieses entspricht einer Steigerung von fast 20 % im Vergleich zur Vorbrutzeit der Wiesenvögel bis Mitte März. Mit hoher Wahrscheinlichkeit bedingen in erster Linie die vorhandenen Nahrungsressourcen in Qualität und Quantität sowie Störungen das jeweilige Verhaltensmuster von Füchsen. So ist es denkbar, dass der erhöhte Nahrungsbedarf zur Versorgung des Fuchsnachwuchses (eigene Welpen oder die der zugehörigen Fuchsgruppe) zu diesem Befund führt. Grundsätzlich bringen Rotfuchspopulationen verschiedene Raumnutzungstypen hervor, wodurch sie befähigt sind, auf den dynamischen Lebensraum heutiger Kulturlandschaften flexibel zu reagieren und die vorhandenen Ressourcen optimal auszunutzen.

 

Nutzung von Habitatstrukturen:

Der Einfluss bestimmter Habitatstrukturen, insbesondere der von Feldgehölzen und Hegebüschen im Blockland auf das Raum-Nutzungsverhalten von Füchsen wurde in der vorliegenden Studie nicht durchgeführt. Trotzdem konnten neben den gehölzbestandenen Landschaftselementen vor allem andere deckungsreiche Landschaftsstrukturen wie die Schilfgürtel entlang der Wümme und die daran angrenzenden Hofstellen mit vielen potenziellen Versteckmöglichkeiten als bedeutsame Tageseinstände über die Streifgebietsberechnungen identifiziert werden. Darüber hinaus konnte für einige Tiere belegt werden, dass sie tagsüber keine derartigen Strukturen aufsuchen und sich im offenen Grünland aufhielten. Die Nutzung von Gehölzstrukturen durch Füchse am Tage bietet gerade dem jagdlichen Management gute Einsatzmöglichkeiten durch die Erhöhung der Antreffhäufigkeit und potenziellem Fangerfolg. Auf der anderen Seite wurde während der nächtlichen Aktivitätsphase der Füchse ihr jeweiliges Streifgebiet regelmäßig und gesamthaft belaufen. Dabei gab es nur wenige Bereiche geringen Ausmaßes, die nicht oder weniger häufig frequentiert wurden. Obwohl Füchse schwimmen und springen können, zeichnet sich bei der Betrachtung der nächtlichen Laufwege von Füchsen ab, dass diese gerne Fleetbrücken, Grabenübergänge und Stegbretter für das Überqueren der Gewässer zu nutzen. Dieser Aspekt könnte für ein Management (jagdliche oder lenkende Maßnahmen) eine große Bedeutung einnehmen in dem dort die Fallen gezielt erhöht oder die Überwege durch gitterartige Strukturen unattraktiv gestaltet werden.

 

Grenzlinien:

Insgesamt zeigen die Übertritte und Exkursionen nach Niedersachsen im Norden des Projektgebietes sowie in das Bremer Stadtrandgebiet nach Süden, dass die Wümme und die BAB keine unüberwindbaren Barrieren darstellen. Sie stellen gleichwohl Grenzlinien dar, die nur selten überschritten werden, und an denen sich die Form der Streifgebiete und die Art der Raumnutzung am Tag und in der Nacht orientieren. Diese Grenzlinien können im Rahmen des jagdlichen Managements eine bedeutsame Rolle einnehmen, da sich in diesen Strukturen Füchse aufgrund der Attraktivität sehr stark konzentrieren.

 

Einfluss auf Wiesenvögel:

Der Einfluss von Füchsen auf die lokalen Brutvogelpopulationen im Bremer Blockland konnte mit der vorliegenden Untersuchung nicht geklärt werden. Sie diente vor allem dazu das Raum-Zeit-Verhalten zu dokumentieren und erste Analysen zu diesem Themenkomplex bereitzustellen. Auch wenn dieser Einfluss nicht mit messbaren Zahlen belegt werden kann und die Anzahl besenderter Tiere während der Brutzeit von Wiesenvögeln recht gering war, so ist aus verschiedenen Gründen von einem recht hohen Einfluss auszugehen. Diese Annahme begründet sich vor allem dadurch, dass die nächtlichen Streifgebiete von Füchsen ausnahmslos im offenen Grünland liegen. Die hohe Laufleistung von durchschnittlich 11,5 km/24 Stunden und die damit einhergehende hohe Begegnungswahrscheinlichkeit zwischen Räuber und potenziellen Beutetieren untermauert den Einfluss des Fuchses auf den Bruterfolg von Wiesenvögeln, insbesondere durch seinen Nahrungsgeneralismus und -opportunismus.

 

Elektrozaun als Wiesenvogelschutzmaßnahme:

Die Effektivität eines Elektrozaunes zum Schutze der darin enthaltenden Brutkolonie bestimmter Wiesenvögel konnte anhand des Raumnutzungsmusters eines Fuchses belegt werden. Danach war das Eindringen in den Schutzbereich nicht festzustellen und bestätigt damit die Schutzwirkung.

Kooperationspartner:

Hochschule Bremerhaven

Prof. Dr.-Ing. Karsten Peter

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Der Einfluß von Cytokinen und ER-Streß auf intestinale Epithelzellen
The effect of cytokines and involvement of ER stress in colitis-associated damage in intestinal epithelial cells
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Hassan Y. Naim; Sucheera Chotikatum
Laufzeit: Anfang 2014 bis Ende 2017
Drittmittelprojekt: Stipendium der Universität Mahanakorn Bangkok, Thailand an Sucheera Chotikatum, 45.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Biochemie
Projektdetails:
Ulcerative colitis (UC), characterized by the chronic inflammation of the colon, can extend to the terminal ileum through the influx of colonic content via an inflamed ileoceacal valve (1). Ample evidence from in vivo and in vitro studies confirm that under these circumstances the gut mucosa integrity and functions, carried by intestinal brush border membrane (BBM) enzymes, are altered and might contribute to the pathogenesis of UC (2). Although both the activities and expressions of BBM are decreased in UC, the mechanism(s) by which this occurs is not yet elucidated. The endoplasmic reticulum (ER) plays a crucial role in the synthesis, correct folding and sorting of proteins, and is the main calcium (Ca2+) reservoir in the cell (3, 4). The link between ER proper function and ER Ca2+ levels is tight. This stems from the fact that the activity of most ER chaperones, ensuring the proper folding of proteins transiting the ER, requires high Ca2+ levels (5). A chronic decrease in ER Ca2+ levels can, therefore, lead to misfolded proteins accumulation and eventually to ER stress. Unresolved ER stress leads to intestinal inflammation and is a general feature of UC epithelium (6). Despite the available data on the dysfunction of BBM in UC, until now there are no current attempts to address ER stress and Ca2+ in the observed dysfunction.

The objective of the proposed research is to study using in vitro and in vivo models, the role of Ca2+ signaling in ER stress, hallmark of UC, and how this is linked to the dysfunction of the intestinal epithelial cells.
Kooperationspartner:

Prof. Dr. Marwan El-Sabban, Department of Anatomy, Cell Biology, and Physiological Sciences, Faculty of Medicine, American University of Beirut, Beirut, Lebanon.

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Untersuchungen zum Aufbau und zur Dynamik der Blut-Hoden-Schranke in Mäusen mit einem Sertoli Zell-spezifischen Knockout von Connexin 43 (SCCx43KO)
Loss of Connexin 43 in Sertoli cells and its effect on the expression of Claudin-3, -5 and -11 and blood-testis barrier integrity in mice
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Ralph Brehm; Julia Heinrich; Prof. Dr. Hagen Gasse
Laufzeit: März 2014 bis Dezember 2017
Kliniken/Institute:
Anatomisches Institut
Projektdetails:
Die Aufgabenstellung und Zielsetzung dieses Projektes ist, den Einfluss des Sertoli Zell (SC)-spezifischen Knockouts des Gap Junction-Proteins Connexin 43 auf die räumliche und zeitliche Expression verschiedener Tight Junction-Proteine (Claudin-3,-5 und-11 sowie Occludin) der von SC gebildeten Blut-Hoden-Schranke nachzuweisen. Hierbei werden Knockout-Tiere mit Wildtyp-Tieren vergleichen.
Resultate:

https://doi.org/10.1371/journal.pone.0198100

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Etablierung einer primären Hepatozytenzellkultur als Modell zur Untersuchung der Expression und Funktionalität des Wachstumshormonrezeptors
Growth hormone receptor (GHR) and Insulin-like Growth Factor 1 (IGF-1) expression in primary hepatocytes obtained either from rats and abattoir derived bovine liver
Projektverantwortliche: Schmicke geb. Piechotta
Laufzeit: Mitte 2014 bis Mitte 2017
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Die somatotrope Achse hat eine zentrale Bedeutung bei der Stoffwechseladaptation während der Trächtigkeit. Hierbei kommt es zur Entkopplung dieses endokrinen Systems welche mit einer spezifischen Reduktion des hepatischen Wachstumshormonrezeptors (GHR) einhergeht. Um detailliertere Erkentnisse über diesen physiologischen Anpassungsschritt zu gewinnen, ist Ziel des Projektes eine Sandwich-Kultur boviner Hepatozyten zu etablieren, die den GHR funktionell exprimieren.
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Beeinflussung der Lithiumdilutionsmethode als gering invasive Methode zur Bestimmung der Herzleistung durch Inotropika und Vasopressoren
Interaction of inotropes and vasopressors with the lithium dilution technique for cardiac output measurement.
Projektverantwortliche: Kästner; Hopster; Stahl
Laufzeit: Anfang 2014 bis Ende 2017
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Institut für Pharmakologie Toxikologie und Pharmazie
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Die in vitro und in vivo Beeinflussung der Sensorspannung eines lithiumsensitiven Sensors und es daraus errechneten Herzminutenvolumens durch Dopamin, Dobutamin, Adrenalin, Noradrenalin und Xylazin im Isofluran anästhesierten Pferd wird bestimmt.
Resultate:

Hopster, T. D. Ambrisko, J. Stahl, S. B. R. Kästner (2017) Influence of catecholamines at different dosages on the function of the LiDCO sensor in isoflurane anaesthetized horses. Vet Emerg Crit Care, 27(6), pp 651-657.

 

K. Hopster, T. D. Ambrisko, J. Stahl, J. P. Schramel, S. B. R. Kästner (2015) Influence of xylazine on the function of the LiDCO sensor in isoflurane anaesthetized horses. Vet. Anaesth. Analg. 42 (2): 142-149.

Kooperationspartner:

Dr T. Ambrisko, Veterinärmedizinische Universität Wien

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Top space: Monitoring und Bewertung von marinen Wirbeltieren
Top space: Monitoring and status assessment of marine mammals
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Sacha Viquerat
Laufzeit: November 2014 bis Juni 2017
Drittmittelprojekt: BfN, 570.920 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Das Monitoring und die Zustandsbewertungen mariner Wirbeltiere dient als Grundlage für die Erfüllung der Natura 2000-Berichtspflichten und den regionalen Meeresübereinkommen OSPAR, der Helsinki-Konvention sowie der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL). Die Berichtsanforderungen für die deutsche Nord- und Ostsee betreffen insbesondere Seevögel, marine Säugetiere und Fische. Als Voraussetzung für die Bewertungen sollen Datenerhebungen im langfristig angelegten Biodiversitätsmonitoring mit Schwerpunkt in der "Ausschließlichen Wirtschaftszone" (AWZ) erfolgen.
Das Aufgabenspektrum wird in fachspezifische Teilaufgaben gegliedert und von Nachunternehmen mit den jeweils erforderlichen Kompetenzen wissenschaftlich umgesetzt.
Das ITAW übernimmt das Monitoring und die Bewertung von Meeressäugetieren. Regelmäßig werden mittels standardisierter, fluggestützer Erfassungen Daten zur Verteilung und Dichte von marinen Säugetieren erhoben. Das Vorhaben greift auf in den zurückliegenden Jahren erstellten Untersuchungsergebnisse zurück und führt die Aufgaben mit erweiterten Parametern fort.
Die Ergebnisse des Vorhabens sollen dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) als wissenschaftliche Basis für die Erfüllung der Berichtspflichten sowie weiterer Vollzugsaufgaben (z.B. Bewertung von anthropogenen Eingriffen) in der AWZ dienen.
Resultate:

Im Rahmen des Projekts TopSpace wurden von 2014 bis 2017 Schweinswalerfassungen der deutschen Nord und Ostsee durchgeführt. Dabei konnte die in den Vorjahren beobachteten Verteilungsmuster bestätigt werden, die Zahl an Schweinswalen wurde in den Sommermonaten auf durchschnittlich 35.000 Tieren geschätzt. Die FFH Gebiete Sylter Aussenriff und Borkum Riffgrund erwiesen sich auch während dieses Projekts als Kerngebiete der Schweinswale und bleiben die einzigen Gebiete in der deutschen Nordsee, in denen wir seit Jahren regelmößig eine überdurchschnittlich hohe Zahl von Mutter Kalb Paaren beobachten können. In der Ostsee rechnen wir im Sommer mit etwa 3.000 Tieren, vor allem das Gebiet um Fehmarn zeichnet sich durch Mutter Kalb Sichtungen und überdurchschnittlich hohe Dichten aus. Die Daten zum Monitoring finden sich neuerdings als interaktive Karte in visuell ansprechender Weise unter https://geodienste.bfn.de/schweinswalmonitoring?lang=en aufbereitet.

 

Gilles, A., S. Viquerat, E. A. Becker, et al. 2016. Seasonal habitat-based density models for a marine top predator, the harbor porpoise, in a dynamic environment. Ecosphere 7:e01367.

https://geodienste.bfn.de/schweinswalmonitoring?lang=en

Kooperationspartner:

CAU

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Untersuchung ökologischer Faktoren zur Artenmischung und Verteilung der Placozoen
Niche separation and habitat preferences, dispersal, and environmental adaptation in placozoans.
Projektverantwortliche: Prof. Bernd Schierwater
Laufzeit: Dezember 2014 bis November 2017
Drittmittelprojekt: DFG, 228.565 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierökologie
Projektdetails:
The study wants to gain insights into the basic ecology (including phylogeography) of placozoans and better understand the factors that have fueled niche separation. We collect placozoans from different habitats in the field along with monitoring ecological parameters and analysing the genetic composition of field samples. With this information at hand we can address for the first time such fundamental issues as niche separation and habitat preferences, dispersal, and environmental adaptation in placozoans.
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Eignung der Isoflurannarkose bei der Saugferkelkastration in großen Ferkelerzeugerbeständen
Suitability of isoflurane narcosis on the occasion of piglet castration in large pig breeding herds
Projektverantwortliche: Prof. Dr. K.-H. Waldmann; Prof. Dr. S. Kästner
Laufzeit: April 2014 bis 2017
Kliniken/Institute:
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Als Alternative zur betäubungslosen Saugferkelkastration soll die Kastration unter Isoflurannarkose - kombiniert mit einer Metacambehandlung - in großen Ferkelerzeugerbetrieben (über 200 Sauen) auf ihre Praktikabilität, gesundheitliche Unbedenklichkeit für die Ferkel und das durchführende Personal und die Wirtschaftlichkeit geprüft werden.
Resultate:

https://elib.tiho-hannover.de/receive/etd_mods_00000381?q=schwennen

Kooperationspartner:

Erzeugergemeinschaft für Qualitätsferkel - EGF Osnabrück eG

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