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2311 Ergebnisse.
Untersuchungen zum Einfluss von Grassilagen mit unterschiedlichen Reineiweißgehalten auf Aminosäuren und Biogene Amine im Pansensaft (in vitro), Grassilagen und Serumproben
Effects of grass silages containing different true protein contingents on amino acids and biogenic amines in ruminal fluid (in vitro), grass silages and serum samples
Projektverantwortliche: Höltershinken, Dr. Martin; Theermann, Sarah, TÄ
Laufzeit: April 2011 bis Dezember 2011
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
In den vergangenen Jahren wurden bei Grassilagen mit auffälligen Reineiweißanteilen (in Prozent vom Rohprotein) auch bei unauffälliger Sensorik hohe Konzentrationen bestimmter Biogener Aminen, sowie proteinogener Aminosäuren gefunden. Diese Silagen standen im Zusammenhang mit einer verlustreichen Erkrankung in Milchviehherden ("Faktorenerkrankung Milchviehherde"), die sich einerseits durch das vermehrte Auftreten unspezifischer Krankheitssymptome (hohe Milchzellzahlen, Lahmheiten, geringe Fruchtbarkeit, etc.), andererseits aber auch durch schwere Krankheitsverläufe und plötzliche Todesfälle auszeichnet. Die Genese der Erkrankung ist weitgehend unbekannt, jedoch konnte gezeigt werden, dass ein Absetzen der Silage zu einer raschen Verbesserung des Gesundheitsstatus der erkrankten Herden führte. Aus diesem Grund wurde eine nutritive Genese der Erkrankung vermutet.
Bereits untersucht wurden in diesem Zusammenhang Fermenterproben aus dem künstlichen Pansensystem RUSITEC (RUmen SImulation TEChnique), der mit unterschiedlichen Silagen beladen wurde, eine Reihe von originären Grassilagen aus betroffenen Betrieben, sowie einige Serumproben.
Die Ergebnisse dieser Messungen lieferten interessanten Ergebnisse: bestimmte Substanzen (z.B. Ornithin, Canavanin und Cadaverin) traten nach Fermentation von Schadsilagen in erhöhten Konzentrationen in Fermenterflüssigkeit auf, sowie in Serumproben erkrankter Tiere, dies lässt Kausalzusammenhänge zwischen diesen Substanzen und der Erkrankung vermuten.
Zur Verifizierung dieser vorläufigen Ergebnisse soll weiteres Probenmaterial (Grassilagen und Serumproben) vermessen werden.
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Epidemiologie von Bartonellen in Zecken im Raum Hannover
Epidemiology of Bartonella species in ticks from Hannover, Germany
Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Strube, PhD; Prof. Dr. T. Schnieder
Laufzeit: 2011 bis 2011
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Bakterien der Gattung Bartonella können beim Menschen die sog. Katzenkratzkrankheit (KKK) auslösen. Die Erreger werden in der Regel durch Kratzverletzungen von Katzen auf den Menschen übertragen, aber auch eine Übertragung durch belebte Vektoren wird diskutiert. Mittels quantitativer real time PCR basierend auf interkalierenden Fluoreszenzfarbstoffen soll die Häufigkeit der Bartonellen in hannoverschen Schildzecken untersucht werden. Anschließend sollen die Bartonellaspezies anhand eines Restriktionsfragmentlängenpolymorphismus (RFLP) ermittelt werden.
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Pharmakotherapie der Sinusitis des Pferdes - Untersuchung der Pharmakokinetik von Sulfadimidin in der Nasennebenhöhlen-Schleimhaut mittels Mikrodialyse
Pharmakotherapy of Sinusitis in Horses - Investigation of the Pharmacokinetics of Sulphadimidine in the Paranasal Sinus Mucosa via Microdialysis
Projektverantwortliche: Caroline Gietz; Astrid Bienert-Zeit; Bernhard Ohnesorge; Manfred Kietzmann; Jessica Stahl
Laufzeit: Mitte 2010 bis Ende 2011
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Institut für Pharmakologie Toxikologie und Pharmazie
Projektdetails:
In der Therapie von Sinusitiden werden vielfach Antibiotika eingesetzt, obwohl es bisher keine wissenschaftlichen Belege dafür gibt, dass diese nach systemischer Applikation in der Nasennebenhöhlen(NNH)-Schleimhaut von Pferden nachweisbar sind.

Im Rahmen dieser Dissertation werden die pharmakokinetischen Eigenschaften des Antibiotikums Sulfadimidin in der NNH-Schleimhaut von Pferden untersucht. Zur Konzentrationsbestimmung des Wirkstoffes wird das Verfahren der Mikrodialyse (MD) genutzt, welches die Quantifizierung der Substanz in unmittelbarer Nähe zur Schleimhaut und damit im Zielgewebe ermöglicht.

Zur Bestimmung der Sulfadimidin-Konzentration an der NNH-Schleimhaut wird ein Mikrodialyse-Katheter durch eine chirurgisch angebrachte Öffnung so in die Stirnhöhle von zehn klinisch gesunden Versuchspferden eingebracht, dass er zwischen NNH-Schleimhaut und Knochen zu liegen kommt. Der den Katheter umgebende Raum wird nach intravenöser Applikation (30 mg/kg KGW) eines Sulfadimidin-Trimethoprim-Präparates kontinuierlich beprobt und die Sulfadimidin-Konzentration in der gewonnenen Probenflüssigkeit bestimmt. Parallel zur Mikrodialyse werden den Probanden in regelmäßigen Abständen Blutproben entnommen und darin die Sulfadimidin-Plasmakonzentration bestimmt. Die erhaltenen Werte werden zu den MD-Ergebnissen in Beziehung gesetzt.

Die Dissertation soll neue Erkenntnisse über die pharmakokinetischen Eigenschaften des Antibiotikums Sulfadimidin in direkter Nähe zur NNH-Schleimhaut - dem Zielgewebe der Sinusitistherapie - erbringen. Darüber hinaus ist es das Ziel der Dissertation die Anwendung der MD-Technik in den Nasennebenhöhlen des Pferdes zu etablieren.
Kooperationspartner:

CP Pharma, Burgdorf

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Farbdopplersonografische Untersuchungen des uterinen Blutflusses im Verlauf der Gravidität bei der Stute
Color Doppler sonographic investigations of the uterine blood flow in the pregnant mare
Projektverantwortliche: Prof Harald Sieme; Corinna Linke
Laufzeit: Januar 2010 bis Juni 2011
Drittmittelprojekt: Gestüt Vorwerk, 20.000 EUR
Kliniken/Institute:
Reproduktionsmedizinische Einheit der Kliniken
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Darstellung des Einfluss maternaler und auch fetaler Faktoren auf die uterine Perfusion während der Trächtigkeit mittels Farbdopplersonographie. Kenntnisse über die Durchblutung in Stuten mit Graviditätsstörung.
Uterine Durchblutung und fetales Wachstum.
Uterine Durchblutung und Plasmaöstrogenkonzentration.
Korrelation zwischen uterinem Blutfluss während der Gravidität und Geburtsgewicht des Fohlens.
Resultate:

10.1016/j.theriogenology.2014.11.007

Kooperationspartner:

Pferdezucht Vorwerk

Raimund Vorwerk

49393 Lohne

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Entwicklung einer tiermedizinischen Fachdidaktik
Development of special veterinary education and teaching
Projektverantwortliche: Ehlers, Jan P.
Laufzeit: April 2010 bis Juli 2011
Drittmittelprojekt: VolkswagenStiftung, 742.000 EUR
Kliniken/Institute:
Zentrum für Lehre - E-Learning-Beratung
Projektdetails:
Pilotprojekt für das Kompetenzzentrum für E-Learning, Didaktik und Ausbildungsforschung
Kooperationspartner:

Fachbereich Veterinärmedizin FU Berlin

VMF Universität Leipzig

Fachbereich Veterinärmedizin JLU Gießen

Tiermedizinische Fakultät LMU München

Vetmed Uni Vienna

Vetsuisse Fakultät Universität Zürich

Vetsuisse Fakultät Universität Bern

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Untersuchungen zu den Auswirkungen von akustischen Belastungen auf das Stressverhalten und Immunsystem von Schweinswalen
Investigations on the influence of acoustic impact on stress reactions and the immune system of harbour porpoises
Projektverantwortliche: PD Dr. Ursula Siebert; Sabine Müller
Laufzeit: September 2010 bis August 2011
Drittmittelprojekt: Bundesamt für Naturschutz (BfN), 142.550 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Die Nord- und Ostsee gehören zu den weltweit am stärksten verlärmten Meeresgebieten. Die Lärmverschmutzung ist hauptsächlich auf verschiedene anthropogene Aktivitäten im marinen Bereich zurückzuführen. Neben der Gefahr der großflächigen Vertreibung der Schweinswale aus Teilen ihres Lebensraumes birgt Lärm das unmittelbare Risiko einer Hörschädigung und kann Stressreaktionen auslösen. Neuere wissenschaftliche Veröffentlichungen deuten darauf hin, dass intensive anthropogene Lärmemissionen das Verhalten, die Hörfähigkeit und die Gesundheit mariner Säuger gravierend beeinflussen, und Organschädigungen hervorgerufen werden können. Im Rahmen dieser Pilotstudie sollen Methoden zur Untersuchung der Auswirkungen von akustischen Belastungen auf das Stressverhalten und das Immunsystem von Schweinswalen entwickelt werden. Desweiteren sollen Aussagen zur Handhabbarkeit der einzelnen Methoden gemacht und eine Einschätzung der Anwendbarkeit der Methoden für die Messung des Stressverhaltens im Freiland gegeben werden. Es sollten geeignete Parameter gefunden und etabliert werden, um besser abschätzen zu können, wie sich das Hormonprofil und die Ausschüttung von immunrelevanten Botenstoffen im Blut in unterschiedlichen Stresssituationen verändert. Zur Abschätzung des Effektes auf das Immunsystem werden einerseits die Profile ausgewählter Stresshormone untersucht, andererseits mittels real time RT-qPCR die mRNA-Expression verschiedener immunrelevanter Botenstoffe bestimmt. Die hierfür benötigten Blutproben stammen dabei sowohl von Tieren aus dem Freiland als auch von Tieren, die sich dauerhaft in menschlicher Obhut befinden und daher bereits an ein Handling durch den Menschen gewöhnt sind. Eine dritte Gruppe stellen Schweinswale aus der Rehabilitation dar, die sich temporär in menschlicher Obhut befinden, so dass ein Gewöhnungseffekt beobachtet werden kann. Die Ergebnisse sollen einen anwendungsbezogenen Beitrag für die Einschätzung von chronischem und kumulativem Stress auf das Immunsystem von Schweinswalen liefern.
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Untersuchungen zum Einfluss von Grassilagen mit auffälligen Reineiweißanteilen auf die Tiergesundheit
Effects of grass silages containing conspicuous true protein contingent on animal health
Projektverantwortliche: Höltershinken, Dr. Martin; Wichern, Anika, TÄ
Laufzeit: April 2010 bis April 2011
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Seit den 90er Jahren tritt in Milchviehbetrieben Norddeutschlands vermehrt eine Erkrankung auf, die zu hohen wirtschaftlichen Verlusten führt. Sie wird als "Faktorenerkrankung Milchviehherde" bezeichnet und zeigt ein vielseitiges, zum Teil sehr unspezifisches Krankheitsbild. Neben schweren Verdauungsstörungen kommt es beispielsweise zu Nachgeburtsverhaltung, Zellzahlerhöhung, Labmagenverlagerung, Festliegen und plötzlichen Todesfällen. Das Auftreten dieser Erkrankung wird mit der zunehmenden Grassilagefütterung der vergangenen Jahre in Verbindung gebracht. Den krankheitsverursachenden Silagen ist gemein, dass sie auffällige Reineiweißanteile aufweisen. Somit liegt die Vermutung nahe, dass eine nutritive Genese zu Grunde liegt.
Ausgewählte Parameter sollen sowohl in Serumproben von Rindern (insb. Cholesterin, ß-HBS, FrFS, Vit. A u. E.) als auch in verfütterter Grassilage (pH-Wert, TS, Rp und Reineiweiß) aus verdächtigen Betrieben und Kontrollbetrieben analysiert werden. Darüber hinaus werden Milchleistungs- und Betriebsdaten ausgewertet und verglichen. Hieraus werden neue Erkenntnisse erwartet, inwieweit die Fütterung von Grassilagen mit auffälligen Reineiweißanteilen die Tiergesundheit beeinflussen kann.
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Eintragswege und Interventionsmaßnahmen zur Verminderung der Kontamination von Masthähnchen mit Campylobacter spp.
Sources and mitigation strategies to control Campylobacter spp. in broiler production
Projektverantwortliche: Prof. G. Klein
Laufzeit: Januar 2010 bis Ende 2011
Drittmittelprojekt: Zentralverband der deutschen Geflügelwirtschaft
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Mit Campylobacter spp. kontaminierte Tiere zeigen zumeist im Bestand keine Krankheitserscheinungen, allerdings können diese Campylobacter spp. über den Kot ausscheiden, wodurch die Gefahr der Kontamination am Schlachthof, z.B. durch unerwünschten Austritt von Darminhalt während der weitestgehend automatisierten Schlachtung, erhöht ist. Die Reduktion der Anzahl infizierter Tiere in den Beständen ist deswegen eine wichtige Möglichkeit, die Kontamination von Geflügelfleisch zu minimieren.
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Effekte einer Nährstoffergänzung (Vit. D3, Ca, P) über das Tränkwasser auf den Vit. D3,- Ca- und P- Haushalt von Broilern bei Einsatz eines üblichen Alleinfutters
Effects of an extra supply (Vit. D3 / Ca, P) via drinking water on Vit. D3-, Ca- and P- metabolism of broilers fed a conventional complete diet
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Kristian Fritz
Laufzeit: Juni 2010 bis Mai 2011
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
In der Broilermast kommt es trotz bedarfsdeckender bzw. -überschreitender Ca-, P- und Vitamin D3-Versorgung über das Futter nicht selten zu Rachitis-artigen "Beinproblemen" sowie Tibialer Dyschondroplasie. Um dieser Erkrankung vorzubeugen ist es unter Praxisbedingungen üblich, in den ersten Lebenstagen, trotz bedarfsdeckender Nährstoffversorgung über das Alleinfutter, Vitamin D3-, aber auch Ca- und P-haltige Präparate über das Tränkwasser zu verabreichen. Dieser durchaus gängigen Vorgehensweise einer vorübergehenden, additiven Vitamin D3-Gabe über das Tränkwasser liegen bislang jedoch noch keine wissenschaftlichen Untersuchungen zugrunde. Weder die Ursache einer möglicherweise vorliegenden Unterversorgung noch die Wirksamkeit der in praxi oft durchgeführten zusätzlichen Vitamin D3-Gaben sind bisher geprüft, geschweige denn bewiesen.

In der vorliegenden Studie sollen daher diese Tränkwasserergänzungen unter standardisierten Versuchsbedingungen angewendet und mögliche Effekte auf den Vitamin D3-, Ca- und P-Stoffwechsel, die Knochenentwicklung sowie die Mastleistung erfasst werden.
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Vergleich unterschiedlicher 'New generation' Impfstoffe gegen das Virus der Infektiösen Bursitis im Huhn
Comparison of different new generation vaccines againt infectious bursal disease virus in chickens
Projektverantwortliche: Silke Rautenschlein
Laufzeit: Dezember 2010 bis April 2011
Drittmittelprojekt: Industrie
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Impfungen gegen das Virus der Infektiösen Bursitis werden in Hühnerbeständen weltweit durchgeführt. Attenuierte Lebendvakzinen können noch eine Restvirulenz aufweisen, was zu einer temporären Immunsppression führen kann. 'New generation' Impfstoffe stellen eine interessante Alternative zu den herkömmlichen Impfstoffen dar. In dieser Studie werden zwei 'new generation' Impfstoffe miteinander verglichen und ihr Einfluss auf verschiedene Immunparameter untersucht.
Kooperationspartner:

Dr. Francesco Prandini

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