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2301 Ergebnisse.
Digestibility of Nutrients
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Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Visscher; Dr. J. Hankel
Laufzeit: November 2019 bis Oktober 2020
Drittmittelprojekt: 441.270 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
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Details anzeigen
Helgoländer Kegelrobben- Evaluation und weiterführende Untersuchungen der bestehenden Daten zur Unterstützung der geplanten Managementmaßnahmen
Heligoland grey seal evaluation and subsequent investigation of existing data for the support of planned management actions
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Abbo van Neer
Laufzeit: März 2019 bis Mai 2020
Drittmittelprojekt: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND, Kiel), 91.738 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Nach ihrer Unterschutzstellung und der darauf folgenden Rekolonisierung des Wattenmeeres entwickeln sich die Bestände der heimischen Kegelrobben (Halichoerus grypus) zunehmend positiv. Dies kann bereits als gutes Zeichen dafür gewertet werden, dass die implementierten Schutzmaßnahmen im Bezug zur Bestandsentwicklung wirkungsvoll sind.

Aus Sicht des Managements bringt die positive Entwicklung der Bestände jedoch auch Herausforderungen mit sich. So besteht ein zunehmender Bedarf an geeignetem Habitat ebenso wie an Ressourcen, welcher zumeist mit einem gesteigerten Konfliktpotential einhergeht. In diesem Zusammenhang insbesondere mit verschiedenen Stakeholdern aus Tourismus, Fischerei und Energiewirtschaft die das Gebiet in und um die Nordsee nutzen.

Eine Grundvoraussetzung für die Implementierung eines effektiven, zukunftsorientierten Managements ist ein möglichst umfangreiches Verständnis der Zielart in Bezug zur Biologie, Gesundheit, Habitatanspruch und der damit zusammenhängenden Populationsentwicklung zu erlangen. Neben dem Nutzen bei der zukünftigen Konzeptionierung des lokalen Managements, wird dieses Wissen auch zunehmend im Rahmen von internationalen Abkommen gefordert.

Für den Deutschen Kegelrobbenbestand spielt die Helgoländer Düne eine übergeordnete Rolle. Bis zu 68% des Deutschen Bestandes sind dort anzutreffen. Bedingt durch diese Präsenz eignet sich Helgoland besonders als Modellregion für weiterführende wissenschaftliche Studien um neben der Situation vor Ort auch ein Verständnis auf nationaler Ebene zu fördern.

So sollen im Rahmen dieses Projektes folgende Punkte bearbeitet werden:

Detaillierte Evaluation der Strandnutzung durch Kegelrobben auf der Helgoländer Düne

Evaluation gesammelter Daten aus dem Schleswig-Holsteinischen Strandungsnetzwerk um ein besseres Verständnis über die auf Helgoland gestrandeten marinen Säuger (Arten, Anzahl, Alter, Krankheitsvorkommen) zu erlangen.

Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit zum Management des potentiellen Mensch-Wildtier Konflikts

Machbarkeitsstudien zur Erforschung der langfristigen Entwicklung und Habitatnutzung der heimischen Kegelrobbenpopulation mittels Telemetrie sowie unter Berücksichtigung der für die Bestandsentwicklung essentiellen Parameter Mortalität, Fertilität und der Ortstreue.
Resultate:

In enger Zusammenarbeit mit dem Verein Jordsand sowie den gemeindeeigenen Dünenrangern wurden bestehende Zähldaten aggregiert, gesichtet und ausgewertet.

Für die Auswertung konnte auf nahezu täglich erhobene Zähldaten der Jahre 2016 bis 2019 zurückgegriffen werden. Erwartungsgemäß gibt es eine saisonale Variation in der Anzahl der vorhandenen Kegelrobben. Dabei sind die Zeit des Fellwechsels (März, April), sowie die Geburtenphase (November, Dezember) die Abschnitte im Jahr, an denen die meisten Tiere auf der Düne gesichtet werden. Bei dieser Betrachtung wird ebenfalls ersichtlich, dass nahezu während des gesamten Verlaufes des Jahres ein deutlich größerer Anteil weiblicher Tiere auf Helgoland präsent ist. Eine weitere Erkenntnis, die aus dieser Darstellung abgeleitet werden kann, bezieht sich auf die Zeit des Fellwechsels. Hier wird anhand der proportionalen Verteilung ersichtlich, dass weibliche Kegelrobben früher ihren Fellwechsel vollziehen (Höhepunkt: ~Ende Februar), als dies bei den Männchen der Fall ist (Höhepunkt: ~Mitte April).

Betrachtet man die Nutzung unter Berücksichtigung der einzelnen Strände, fällt auf, dass die Strände sehr unterschiedlich genutzt werden. Für die Kegelrobben spielt der Nordstrand im Verlauf des gesamten Jahres als Hauptliegeplatz eine wichtige Rolle. Alleinig im Zeitraum Juni bis Juli befinden sich mehr Kegelrobben am Südstrand als auf dem Nordstrand. Die Aade hingegen spielt im Jahresverlauf eine eher untergeordnete Rolle und wird nur verstärkt zur Zeit des Fellwechsels, sowie in der Geburtenphase genutzt.

Um die örtliche Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen, sowie weiterhin den wichtigen Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Bevölkerung zu fördern, wurden im Rahmen dieses Projektes mehrere Poster erstellt, die generellen Informationen zur Biologie der Robben auf Helgoland, aber auch Empfehlungen zum Verhalten gegenüber den Kegelrobben sowie aktuelle Forschungsergebnisse beinhalten (siehe Link).

Für eine Bewertung der langfristigen Entwicklung einer Population ist es unerlässlich ein tiefergehendes Verständnis von Raumnutzung und Habitatansprüchen der Jungtiere zu besitzen. Diese Parameter sind bei marinen Säugern schwer zu bestimmen, da eine Beobachtung des Verhaltens auf See nahezu unmöglich ist. Eine Methode die Verbreitung und das Verhalten der Jungtiere nach dem Verlassen ihres Geburtsortes zu erfassen, bietet die satellitengestützte Telemetrie.

Um mittels der generierten Positionsdaten weitere Erkenntnisse zur räumlichen Verteilung auf offener See, sowie zur Nutzung von Nahrungsgebieten zu gewinnen, wurden weiterführende Auswertungsmethoden genutzt.

Hierbei wurde besonderer Fokus auf die Bayesische Datananalyse mittels so genannter "Hierarchical state space models" gelegt.

Anhand des bestimmten Verhaltens besenderter Kegelrobben, lässt sich ein aufgezeichneter Track in verschiedene Nutzungen aufteilen. Daraus wird ersichtlich, dass neben den Liegeplätzen im Küstenbereich, vor allen Dingen Bereiche weit "offshore" intensiv durch die Tiere genutzt werden. Eine weitere Bewertungsgrundlage zur Beurteilung der Nutzung des verfügbaren Habitats bieten die generierten Tauchdaten. So lässt sich zeigen, dass Individuen häufig benthische Tauchgänge vornehmen und dabei Tiefen von bis zu 50 m erreichen.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass mit den aufgezeigten und erprobten Methoden ein solider und reproduzierbarer Analyseablauf etabliert werden konnte, der trotz der Nutzung von relativ simplen Geräten, eine tiefergehende Bewertung der Habitatnutzung und Verbreitung der Tiere ermöglicht.

https://www.tiho-hannover.de/fileadmin//57_79_terr_aqua_Wildtierforschung/79_Buesum/downloads/Berichte/Helgolaender_Kegelrobbe.pdf

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Feldstudie zur Impfung von Schweinen gegen PRRSV
Field study for the vaccination against PRRSV
Projektverantwortliche: Apl. Prof. Dr. Isabel Hennig-Pauka
Laufzeit: September 2019 bis März 2020
Drittmittelprojekt: Industrie (Veterinärpharmazeutika und Impfstoffe), 65.000 EUR
Kliniken/Institute:
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Details anzeigen
Akustisches Monitoring von Schweinswalen 2020
Acoustic harbour porpoise monitoring 2020
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert ; Johannes Baltzer
Laufzeit: November 2019 bis Oktober 2020
Drittmittelprojekt: Landesbetrieb f. Küstenschutz, Nationalpark u. Meeresschutz Schleswig-Holstein, Tönning, 51.769 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Schweinswale sind Repräsentanten der Top-Prädatoren aus der Gruppe der Säugetiere in Nordsee und Wattenmeer. Mit der Novellierung des Nationalparkgesetztes in 1999 wurde ein Teil des Nationalparks explizit dem Schweinswalschutz gewidmet, da dort eine hohe Dichte von Mutter-Kalb-Gruppen festgestellt wurde. Im Rahmen der Neuordnung des Bund-Länder-Meeresprogramms (BLMP) wurde im Januar 2011 ein Programm zum gemeinsamen Monitoring von Meeressäugern verabredet, das die Anforderungen eines Monitorings nach den einschlägigen europäischen Richtlinien und internationalen Konventionen erfüllt. Die schleswig-holsteinische Nationalparkverwaltung (NPV) im Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN) hat in diesem Programm die Aufgabe, das akustische Monitoring von Schweinswalen zu organisieren, umzusetzen und zu finanzieren. Die akustischen Untersuchungen für die NPV werden vom Institut für terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) als Bestandteil des gemeinsamen Meeressäuger-Monitorings im Rahmen des BLMP. Hierfür werden Messstationen an vier festgelegten Standorten im schleswig-holsteinischen Wattenmeer (Lister Tief, Meldorfer Bucht, Rochelsteert und Westerland) betrieben. An den Messtationen befinden sich Klickdetektoren (C-PODs), welche die Echoortungsaktivität von Schweinswalen aufzeichnen. Die C-PODs werden turnusmäßig gewartet und ausgelesen. Die so gewonnenen Daten werden vor dem Hintergrund der Optimierung des akustischen Monitorings sowie erforderlichen Erweiterungen bei einem dauerhaften Betrieb der Messstationen ausgewertet. Die Daten dieser Langzeitstudie geben Aufschluss über eine mögliche Rhythmik sowie Tidenabhängigkeit in den Schweinswaldetektion über den Tag und im Verlauf eines Jahres.
Resultate:

Die Auswertung der Daten zeigte, dass Schweinswale über den bisherigen Untersuchungszeitraum an allen vier Messpositionen registriert wurden. Es sind jedoch räumliche (zwischen den Stationen) und zeitliche Unterschiede (einzelne Jahre, im Jahresverlauf, im Verlaufe eines Tages) in den Detektionsraten zu verzeichnen. An der Station Lister Tief (LT), auf der östlichen Seite von Sylt, wurden die geringsten Detektionsraten festgestellt. Die Station Westerland (WL), westlich vor Sylt im Walschutzgebiet, wir über den bisherigen Untersuchungszeitraum die höchsten Detektionsraten (Maximum pro Tag) auf. Die Station Meldorfer Bucht (MB), die in unmittelbarer Nähe des Büsumer Hafens liegt, zeigte ebenfalls sehr hohe Detektionsraten, mit steigender Tendenz in den Sommermonaten. Die Modellierung der einzelnen Stationen konnte deutlich zeigen, dass es eine starke Saisonalität in den Schweinswaldetektionen gibt. Alle Stationen zeigen ein Maximum in den Detektionen im Frühjahr, im Zeitraum von Mitte März bis Mitte April. Dieser Zeitraum liegt kurz vor der Phase der höchsten Geburtenrate, die von Mitte Juni bis Ende Juli andauert. In diesem Zeitraum konnte nur an der Station MB eine gesteigerte Detektion nachgewiesen werden. Etwa zwei Monate nach der Geburtenphase beginnt die Paarungszeit der Schweinswale in der Nordsee. Innerhalb dieses Zeitraums wurde an der Station Rochelsteert (RS) im Gegensatz zu allen anderen Stationen eine erhöhte Detektion beobachtet. Dies könnte ein Indiz dafür sein, dass das Gebiet um die Station zur Paarung genutzt wird. Die Kälber werden etwa 10 Monate lang gesäugt, beginnen jedoch im Alter von etwa fünf Monaten feste Nahrung, in Form von kleinen garnelenartigen Krebsen (Euphausiidae, z.B. Nordseegarnelen), zu fressen. In dieser Phase konnte eine Steigerung der Detektionsraten an der Station LT festgestellt werden. Denkbar wäre, dass juvenile Schweinswale Flachwassergebiete, wie an der Station LT aufsuchen, um dort benthisch erste feste Nahrung zu suchen.

 

Die Tageszeit nahm über den gesamten Untersuchungszeitraum nur geringen Einfluss auf die Detektionsraten. An der Station LT konnte jedoch ein Muster in der Tagesrhythmik mit häufigeren Detektionen in den Morgenstunden beobachtet werden. Ein ähnliches Muster war auch an der Station RS zu erkennen, wobei die Detektionen, über den Tag verteilt, leicht erhöht waren.

Der Einfluss der Tide ist stärker ausgeprägt als die Tagesrhythmik und konnte bei Hochwasser bzw. in den Phasen zwischen Hoch- und Niedrigwasser beobachtet werden. Die Station LT zeigt erhöhte Detektionsraten kurz vor Niedrigwasser und ein Minimum während des Hochwassers. Beim Vergleich der Stationen WL und RS mit MB ist ein gegenteiliger Effekt zu verzeichnen. Die Station MB weist ein Minimum in den Detektionsraten kurz nach Hochwasser auf, was sich bei den Stationen WL und RS in einem Maximum bei Hochwasser äußert.

 

Durch das Wattenmeer-Monitoring konnten bisher robuste und kontinuierliche Langzeit-Datensätze von neun Jahren über die Schweinswal-Klickaktivität generiert werden. Mit diesen einzigartigen Datensätzen ist es möglich, Modelle zu erstellen, die Aufschluss über die Präsenz von Schweinswalen im Wattenmeer und den Einfluss möglicher Umweltparameter geben. Die Vergrößerung der Datengrundlage über die Jahre hat gezeigt, dass die Modelle ein immer klareres Bild über den Einfluss von abiotischen Faktoren auf Schweinswale ergeben. Die im Rahmen von internationalen Abkommen (MSRL und trilaterale Abkommen) nötigen Beurteilungen zur Präsenz von Schweinswalen lassen sich derzeit temporal umfänglich nur durch die innerhalb des Projekts generierten akustischen Daten mit Klickdetektoren durchführen. Um die Datengrundlage weiter auszubauen und damit die Qualität zur Beurteilung zu verbessern, ist es notwendig das Wattenmeer-Monitoring jedes Jahr weiterzuführen.

Details anzeigen
Kegelrobben-Kartierung im Niedersächsischen und Hamburgischen Wattenmeer per Flugzeug 2019-2020
Aerial Survey of grey seals in the Wadden Sea of Lower Saxony and Hamburg-2019/2020
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Abbo van Neer
Laufzeit: Oktober 2019 bis September 2020
Drittmittelprojekt: Nationalparkverwaltung "Nieders. Wattenmeer" Wilhelmshaven, 35.965 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Ziel des Projektes ist eine Erfassung des lokalen Kegelrobbenbestandes im gesamten niedersächsischen und hamburgischen Wattenmeer während der Geburtssaison (November-Dezember) und zur Zeit des Fellwechsels (März-April).
An fünf trilateral abgestimmten Terminen werden fluggestützte Surveys mit einer einmotorigen Maschine durchgeführt. Während der Befliegungen der Wattgebiete werden mit einer hochauflösenden Spiegelreflexkamera die haul-outs fotografiert. Zur Ermittlung der Anzahl an geborenen Jungtieren sowie des Gesamtbestandes werden die aufgenommenen Fotos nachträglich am Computer ausgewertet.
Resultate:

Brasseur S., Carius F., Diederichs B., Galatius A., Jeß A., Körber P., Schop J., Siebert U., Teilmann J., Bie Thøstesen C. & Klöpper S. (2020) EG-Seals grey seal surveys in the Wadden Sea and Helgoland in 2019-2020. Common Wadden Sea Secretariat, Wilhelmshaven, Germany.

https://www.nationalpark-wattenmeer.de/wp-content/uploads/2021/04/2020_Greysealreport-2019-2020.pdf

Details anzeigen
Akzeptanzstudie Tiernahrung
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Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Visscher; TÄ C. Ullrich; Dr. B. Chuppava
Laufzeit: Dezember 2019 bis November 2020
Drittmittelprojekt: Industrie (Futtermittelhersteller), 8.234 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
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Details anzeigen
Vorkommen von Mykotoxinen in Kakao und Kakaoerzeugnissen
Occurence of mycotoxins in cocoa and cocoa products
Projektverantwortliche: Frau Prof. Dr. Madeleine Plötz
Laufzeit: 2019 bis 2020
Drittmittelprojekt: Brigitte und Wolfram Gedek-Stiftung, Ismaning, 20.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Im Rahmen dieses Projektes werden sowohl Kakao, als auch daraus hergestellte Produkte auf ein mögliches Vorkommen von Mykotoxinen mittels enzymimmunologischer Verfahren untersucht. Das Ziel ist eine orientierende Risikoabschätzung in Bezug auf den Verzehr dieser Lebensmittelgruppe.
Details anzeigen
Verbesserung der Haltbarkeit von Geflügelfleisch durch UV-C-Laserbestrahlung
Improvement of the shelf-life of poultry meat by use of an UV-C-laser
Projektverantwortliche: PD Dr. Carsten Krischek
Laufzeit: August 2019 bis Januar 2020
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Die Behandlung von Lebensmitteln mit UV-C-Strahlen ist ein schon seit einiger Zeit in verschiedenen Ländern durchgeführtes nicht-thermisches Verfahren, um die mikrobielle Kontamination an der Oberfläche von Lebensmitteln zu reduzieren und damit die Haltbarkeit der Produkte zu verlängern. In vielen Untersuchungen konnten diese keimreduzierenden Effekte gezeigt werden, allerdings sind keine Studien verfügbar, die die Effekte einer UV-Laser-Behandlung auf die Qualitätsmerkmale der bestrahlten Produkte untersucht haben. In der Arbeit wurde deswegen die Reduktion von Mikroorganismen auf Hähnchenfleisch und die Veränderung verschiedener anderer Qualitätsmerkmale des Fleisches nach Einsatz von UV-Hochleistungs-LEDs evaluiert. Hierzu wurden die Hähnchenbrustmuskeln mit den pathogenen Bakterien Salmonella Typhimurium und Brochothrix thermosphacta inokuliert, anschließend mit UV-C-Hochleistungs-LEDs (270 nm) mit jeweils einer Dosis von 375 mJ/cm2 und 1890 mJ/cm2 bestrahlt und nach der UV-C-Laser-Behandlung bei 4 °C für 14 Tage unter Schutzgas gelagert. Ziel der Untersuchung war es, den Einfluss eines starken UV-C-Lichtes auf die mikrobiologische Belastung des Hähnchenfleisches und auf deren physikochemische Parameter nicht nur direkt nach der Behandlung, sondern auch während der anschließenden Lagerung unter Schutzgas zu evaluieren.
Kooperationspartner:

PD Dr. Merve Wollweber, Laserzentrum Hannover e.V. (LZH)

Details anzeigen
Untersuchungen - in vivo/in vitro - zum mikrobiellen Abbau Roggen-reicher Mischfuttermittel bei Schweinen
Experimental studies - in vivo/in vitro - on microbial degradation of rye-based diets in pigs
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. R. Grone; TÄ C. Hartung
Laufzeit: Oktober 2018 bis März 2020
Drittmittelprojekt: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft - BMEL
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Im Vergleich zu anderen Getreidearten ist Roggen sehr reich an "Ballaststoffen", d. h. an Kohlenhydraten, die nicht durch körpereigene Enzyme, sondern nur durch die Darmflora abgebaut werden können (z. B. Arabinoxylane/Fructane). Spezifische, diätetisch erwünschte Wirkungen werden dabei insbesondere dem Fermentationsmuster (besonders butyratreich) zugesprochen. Gerade im Vergleich zu Weizen sollen diesbezügliche Auswirkungen geprüft werden. In-vivo-Untersuchungen dienen der Gewinnung von Chymus vom terminalen Ileum, in dem sowohl die Flora als auch das Fermentationsmuster bestimmt werden. Ileum- und Faeces-Flora wird aber auch als Inokulum für In-vitro-Fermentationsversuche genutzt, um die Produktionsraten spezifischer flüchtiger Fettsäuren quantifizieren zu können.
Kooperationspartner:

Institut für Tierernährung, Freie Universität Berlin,

Institut für Tierernährung, Universität Bonn,

KWS LOCHOW GmbH, Bergen/Wohlde

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SOFTVETS
Pan-European soft skills curriculum for undergraduate veterinary education (SOFTVETS)
Projektverantwortliche: Dr. Christin Kleinsorgen
Laufzeit: Oktober 2018 bis September 2020
Drittmittelprojekt: Erasmus+ Programm , 41.000 EUR
Kliniken/Institute:
Zentrum für Lehre - E-Learning-Beratung
Projektdetails:
In diesem internationalen Kooperationsprojekt wird ein Muster-Curriculum für das Tiermedizinstudium entwickelt. Das Ziel ist es, sogenannte Softskills in die tierärztliche Ausbildung zu integrieren. Der Fokus liegt auf den Kompetenzbereichen kommunikative Kompetenzen, Unternehmertum und Entrepreneurship sowie digitale Kompetenzen. Es findet eine Begleitforschung statt.
Resultate:

KLEINSORGEN C, STEINBERG E, DÖMÖTÖR R, PIANO JZ, RUGELJ J, MANDOKI M, RADIN L. "The SOFTVETS Competence Model" - a preliminary project report. GMS J Med Educ 2021;38(3):Doc50; doi: 10.3205/zma001446 

 

Handbuch: https://softvets.eu/softvets-handbook/

https://softvets.eu/

Kooperationspartner:

Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Zagreb

Veterinärmedizinische Universität Wien

Veterinärmedizinische Universität Budapest

Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Ljubljana

European Association of Establishments for Veterinary Education (EAEVE)

Internationale Studierendenvertretung International Veterinary Students Association (IVSA)

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