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1909 Ergebnisse.
Phosphorgehalte und -qualität (Löslichkeit) in Einzel- und Mischfuttermitteln für die Geflügelmast - Etablierung eines Verfahrens zur Einschätzung des Gehalts an verfügbarem Phosphor
Phosphorus content and -quality (solubility) in feedstuffs for poultry fattening - establishing a method in order to estimate the content of available Phosphorus in the diet
Projektverantwortliche: Kamphues, Prof. Dr. Josef; Bodmann, Björn
Laufzeit: April 2009 bis April 2011
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
In diesem Projekt geht es um die Entwicklung einer Methode, die aus der Kenntnis des löslichen Phosphors eine Einschätzung des Gehalts an verfügbarem (vom Tier nutzbaren) Phosphor im Futter ermöglichen soll. Ziel ist es ferner, basierend auf der etablierten Methode einen für die Praxis geeigneten Schnelltest zu entwickeln. Zurzeit wird der Phosphorgehalt in Futtermitteln lediglich in Form des Gesamt-Phosphors gemessen und angegeben. Dieser Wert beschränkt sich jedoch auf eine quantitative Aussage zur Phosphormenge in toto, erlaubt aber keine Aussage über die Verfügbarkeit (Qualität) des enthaltenen Phosphors für das Tier. Anschließend soll die Hypothese "löslicher Phosphor" = dem Tier "verfügbarer Phosphor" durch entsprechende Retentionsstudien überprüft werden. Des Weiteren sollen modellhaft bei Zusatz diverser P-Träger zum Mischfutter die Gehalte an löslichem Phosphor bestimmt werden, um so evtl. auch Informationen zur Qualität mineralischer P-Träger zu erlangen. Für die Praxis wäre ein solcher Schnelltest immer dann von Interesse, wenn Störungen der Skelettgesundheit Zweifel am Gehalt von verfügbarem Phosphor aufkommen lassen.

Angewandte Analyseverfahren: Messung des Gesamt-Phosphors nach der herkömmlichen Molybdat-Vanadat-Methode; Messung des löslichen Phosphors nach modifizierter Molybdat-Vanadat-Methode (vorherige Inkubation des Probenmaterials bei definierter Temperatur und Zeit in wässriger Lösung; Messung des Überstandes aus veraschter und unveraschter Lösung) sowie Messung aus unveraschter Lösung mit Phosphat-Teststick.
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Thrombingenerierung beim Hund
Thrombin generation in dogs
Projektverantwortliche: Reinhard Mischke; Christina Witten
Laufzeit: Mitte 2009 bis Mitte 2011
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Die Thrombingenerierung ist ein beim Menschen verbreitet eingesetztes Verfahren zur Darstellung des Verlaufs des in einer Probe gebildeten Thrombins. Es zeigt sich u.a. eine Korrelation zum Schweregrad der Hämophilie und die Methode ist als Indikator des Thromboserisikos anwendbar. Weiterhin lassen sich hiermit Antikoagulanzientherapien optimieren.
Das eigene Projekt hat das Ziel, die Methodik beim Hund zu etablieren. Hierzu werden zunächst methodische Aspekte bearbeitet (Einfluss der Tiefgefrierlagerung, Einfluss des Zusatzes von Corn Trypsin-Inhibitor, Einfluss der Tissue Factor-Konzentration im Aktivierungsreagenz) und Referenzwerte erstellt. Anschließend wird die Thrombingenerierung bei Hunden mit ausgewählten Erkrankungen (Hämophilie, Leber- und Tumorerkrankungen) untersucht.
Kooperationspartner:

PD. Dr. Andreas Tiede, PhD,

Medizinische Hochschule Hannover

Klinik für Hämatologie, Hämostaseologie,

Onkologie und Stammzelltransplantation

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Auswirkung der Samenentnahmemethode auf die Keimbelastung von Hengstejakulaten
Effects of semen collection practices on the bacterial load of stallion semen
Projektverantwortliche: Prof Harald Sieme; Friederike Dirscherl
Laufzeit: April 2009 bis Juni 2011
Drittmittelprojekt: Gefördert von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), Warendorf, 2.000 EUR
Kliniken/Institute:
Reproduktionsmedizinische Einheit der Kliniken
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Teil I: Evaluierung einer möglichen Relation zwischen der bakteriellen Belastung im Hengstsperma und der Anzahl an Aufsprüngen sowie den daraus resultierende Auswirkungen auf die qualitativen Spermienparameter.
Teil II: Effekt einer präcoitalen Stimulation - Effekte sog. "Blindsprünge" - des Hengstes auf die Quantität und die Qualität des Ejakulates.
Kooperationspartner:

Niersächsisches Landgestüt Celle

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Voraussetzungen zur Kontrolle der Campylobacter Infektion beim Geflügel: Untersuchungen zur Rolle der Immunabwehr
Requirements to control Campylobacter infection in poultry: investigations of the role of immune responses
Projektverantwortliche: Rautenschlein, Silke; Glünder, Gerhard; Pielsticker, Colin
Laufzeit: Oktober 2009 bis September 2011
Drittmittelprojekt: DFG
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Im Rahmen eines Verbundprojektes werden an der Klinik für Geflügel Aspekte zu lokalen und systemischen Immunreaktionen beim Huhn nach Infektion mit unterschiedlichen Campylobacter-Stämmen und ihren Mutanten untersucht.
Resultate:

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165242715300209?via%3Dihub

Kooperationspartner:

Universität Göttingen

Charite, Berlin

FLI, Jena

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Einfluss einer "Western style"-Diät mit und ohne Folsäure-Supplementierung auf die durch humanrelevante Konzentrationen eines heterocyclischen aromatischen Amins induzierte Dickdarmtumorentstehung
Influence of a "Western style" diet with and without folic acid supplementation on the colon cancer development process induced by human-relevant concentrations of a heterocyclic aromatic amine
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Pablo Steinberg
Laufzeit: Juni 2009 bis November 2011
Drittmittelprojekt: Bundesinstitut für Risikobewertung, 30.570 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmitteltoxikologie
Projektdetails:
Im Rahmen des vorliegenden Forschungsvorhabens soll geprüft werden, ob die Fütterung von Ratten mit einer fettreichen Diät die durch eine humanrelevante Konzentration des heterocyclischen aromatischen Amins 2-Amino-1-methyl-6-phenylimidazo[4,5-b]pyridin (PhIP) hervorgerufene Zahl an präneoplastischen Läsionen im Dickdarm im Vergleich zu der entsprechenden Kontrollgruppe stark erhöht. Damit könnte erstmalig gezeigt werden, dass eine humanrelevante Konzentration an PhIP, wenn sie mit einer fettreichen Diät verabreicht wird, die Dickdarmkrebsentstehung in Ratten auslöst. Darüber hinaus soll der Einfluss der Folsäure-Supplementierung auf die durch PhIP induzierte Dickdarmkrebsentstehung untersucht werden.
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Herstellung und Optimierung eines neuartigen Geflügelfleischerzeugnisses unter Anwendung der Hochdrucktechnologie
High pressure technology for production and optimisation of novel poultry products
Projektverantwortliche: Dr. Theda v. Müffling; Prof. G. Klein
Laufzeit: Anfang 2009 bis Anfang 2011
Drittmittelprojekt: Ahrberg-Stiftung
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Die Herstellung und Vermarktung von zerkleinertem Geflügelfleisch in Deutschland ist erst seit Umsetzung der neuen EU Hygiene-Verordnungen zugelassen. Ein Grund für die vorherige Restriktion war die in diesen Erzeugnissen teils zu findende hohe Ausgangskeimbelastung mit Verderbniserregern wie auch das relativ zu Rotfleisch häufigere Vorkommen von pathogenen Keimen. Bisher ist es nicht gelungen, diese Kontamination so zu reduzieren, dass diese Erreger humaner Erkrankungen nicht mehr in oder auf dem hergestellten Lebensmittel wiedergefunden werden können. Die industrielle Produktion von Geflügelhackfleisch ohne weitere Schutzmaßnahmen zur Verhinderung des Wachstums der genannten Keime im Produkt, verläuft somit weiterhin schleppend. Die Hochdrucktechnologie soll zur Keimverminderung eingesetzt werden.
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Mitogenomics der Metazoa/Pterygota
Mitogenomics
Projektverantwortliche: PD Dr. Heike Hadrys
Laufzeit: August 2009 bis November 2011
Drittmittelprojekt: Deutsche Forschungsgemeinschaft, 107.170 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierökologie
Projektdetails:
Komplette mitochondriale Genome sind für über 2000 Taxa innerhalb der Metazoa verfügbar. Sie stellen somit einen wertvollen Datensatz für die phylogenetische Rekonstruktion innerhalb der einzelnen Phyla als auch zwischen den Großgruppen dar. Für die geflügelten Insekten (Pterygota) werden noch fehlende mitochondriale Genome für Schlüsseltaxa (Ephemeroptera, Odonata, Dermaptera) generiert, die sowohl die Wahrscheinlichkeiten konkurrierender Hypothesen innerhalb der Pterygota entschlüsseln sollen, als auch für die Entschlüsselung der Evolutionswege innerhalb der Metazoa einen wichtigen Bestandteil liefern. Durch die verbesserte Re-Analyse der mitochondrialen Genome mit neu entwickelten bioinformatischen Methoden für die phylogenetischen Analysen und zusätzlichen phylogenetischen Informationen aus den Genom-Anordnungen sowie den tRNA und rRNA Sekundärstrukturen soll die Qualität von mt-Genom Daten für die Rekonstruktion eines Metazoa-Stammbaums als auch der entsprechenden Teilgruppen-Stammbäume detailliert evaluiert werden.
Kooperationspartner:

Prof. Dr. Peter Stadler, Universität Leipzig

PD Dr. Lars Podsialowski

Dr. Christoph Bleidorn, Universität Leipzig

Dr. Georg Mayer, Universität Leipzig

PD Dr. Torsten Struck, Universität Osnabrück

Prof. Dr. Bernhard Misof

Prof. Dr. Stephen Dellaporta, Yale University

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Entwicklung der Intraherden-Prävalenz von MRSA bei Schweinen in Zucht- und Ferkelerzeugerbetrieben
Research on the intra-herd prevalence of MRSA in sow herds
Projektverantwortliche: Dr. Diana Meemken; Prof. Dr. Thomas Blaha; Dr. Miriam Ostmeier; Dr. Lars Meyer; Dr. Susanne Fischer
Laufzeit: Mai 2009 bis Dezember 2011
Drittmittelprojekt: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Kliniken/Institute:
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Projektdetails:
Ziel dieses Teilprojektes ist die Erforschung wissenschaftlicher Grundlagen zum Infektions-und Besiedelungsverlauf sowie zu effizienten Kontroll- und Bekämpfungsmaßnahmen von MRSA bei Schweinen in Zucht- und Ferkelerzeugerbetrieben. Die Ergebnisse dieses Vorhabens sollen dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) als wissenschaftliche Entscheidungshilfe dienen sowie in die
deutsche wie auch europäische Rechtssetzung eingehen. Dabei werden in Deutschland verteilt Zucht- und Ferkelerzeugerbetriebe gezielt auf Faktoren untersucht, die Einfluss auf die Besiedelung und die Ausbreitung von MRSA in Schweine haltenden Betrieben haben. In als MRSA-positiv identifizierten Zucht- bzw. Ferkelerzeugerbetrieben:
- werden gekennzeichnete Sauen, Zuchteber und Saugferkel in bestimmten zeitlichen Abständen an definierten Haut- und Schleimhautoberflächen (Nasen- und Vaginalschleimhaut) wiederholt auf MRSA untersucht,
- werden Sauen, Zuchteber und Saugferkel gezielt nach antibiotischen Behandlungen auf MRSA untersucht und
- es werden Umgebungsproben in den Abferkelställen vor dem Einstallen der Sauen wiederholt bis zum Absetzen der Ferkel auf MRSA untersucht.
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Vergleich geburtshilflicher Zugkräfte beim Rind - eine in-vitro-Studie
Comparison of extraction forces in bovine obstetrics - an in vitro stuy
Projektverantwortliche: Bollwein; Kirchner; Lüpke; Seifert
Laufzeit: Ende 2008 bis Ende 2011
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Projektdetails:
In einer vorangegangenen Untersuchung unserer Arbeitsgruppe zeigte sich, dass für der wechselseitigen Einzug des Kalbes in die Beckenhöhle weniger Kraft aufgewendet werden muss als für den gleichzeitigen, während es sich beim darauf folgenden Auszug des Vorderkörpers umgekehrt verhielt.
Parallel zu den oben genannten Untersuchungen durchgeführte computertomographische Studien zu den Körperabmessungen von Kälbern lassen jedoch die Vermutung zu, dass für den schrägen Zug weniger Kraftaufwand als für den alternierenden Zug erforderlich ist.

In der aktuellen Studie sollen daher die auftretenden Zugkräfte in einem In-vitro Modell bei wechselseitigem und schrägem Ein- und Auszug von totgeborenen Kälbern miteinander verglichen werden.
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Abhängigkeit der Steroidhormongenese von MAPK und OSFs in porcinen Kumulszellen
Dependence of the steroidhormonegenesis in porcine cumuls cells on MAPK and OSFs
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Burkhard Meinecke; Dr. Silja Ebeling; Dipl. Biol. Dagmar Töpfer
Laufzeit: August 2008 bis Dezember 2011
Kliniken/Institute:
Institut für Reproduktionsbiologie
Projektdetails:
Das Zusammenspiel von MAPK (mitogen activated protein kinase) und OSFs (oocyte secreted factors) soll im Rahmen der Steroidhormongenese auf drei Ebenen untersucht werden. Nach unterschiedlicher Kultivierungsdauer von porcinen Kumulus-Oozyten-Komplexsen soll die Konzentration von Progesteron und Estradiol im Medium bestimmt werden. In den jeweiligen Kumuluszellen und Oozyten soll parallel die Phosphorylierung der MAPK untersucht werden. Weiterhin wird der Gehalt an mRNA von für die Steroidhormonproduktion essentiellen Enzymen, StAR, P450scc und P450arom, mittels realtime PCR quantifiziert werden. Um den Einfluss von MAPK und OSFs näher zu charakterisieren, soll der MAPKK (MEK)-Inhibitor U0126 und/oder ein OSF dem Kulturmedium in weitern Untersuchungen zugesetzt werden.
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