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2301 Ergebnisse.
Prüfung eines Futterkonzepts (feine/grobe Futterstruktur und Einsatz von freier Säure und deren Salz) zur Reduzierung der E. Coli-Prävalenz bei Absetzferkeln nach experimenteller Infektion
Test of a feeding concept (fine/coarse grinding and use of organic acid and their salts) to reduce the E. coli prevalence in weaner pigs after experimental infection
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. V. Taube; Dr. J. Verspohl
Laufzeit: März 2006 bis September 2007
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Institut für Pathologie
Projektdetails:
Das geplante Forschungsvorhaben zielt auf die Entwicklung eines Fütterungskonzeptes (betrifft Struktur des Futters und den Einsatz alternativer Futteradditive) für die Ferkelaufzucht, mit dem die Prävalenz von E. coli bzw. die klinische Symptomatik E. coli-bedingter Durchfälle wirksam reduziert werden kann. Für die Fütterungsversuche stehen Absetzferkel im Alter von 30-38 Tagen zur Verfügung. Die Studie unterteilt sich in vier Fütterungsdurchgänge mit je vier Tiergruppen und sieht folgende Fütterungskonzepte vor:

Gruppe 1: fein vermahlenes Futter ohne Zusatz
Gruppe 2: fein vermahlenes Futter+Zusatz von Kalium-Diformiat (1,2 %)
Gruppe 3: fein vermahlenes Futter+Zusatz von Ameisensäure/Propionsäure (0,9 %)
Gruppe 4: grob vermahlenes Futter ohne Zusatz

Ein Fütterungsdurchgang ist unterteilt in eine 1. Phase (experimentelle Infektion mit anschließender Messung der Ausscheidungsdauer der Erreger und Beobachtung der klinischen Symptome) und eine 2. Phase (Superinfektion mit anschließender Sektion). Von besonderem Interesse sind hier die Konsequenzen der unterschiedlichen Fütterung auf:

- die Funktion/Effizienz der Magenbarriere
- die Milieu- und Substratbedingungen im Dünndarm
- die Milieu- und Substratbedingungen im Dickdarm, da bei grober Vermahlung von einer forcierten Nährstoffbereitstellung im Dickdarm auszugehen ist
- die Zusammensetzung/Beschaffenheit der Faeces (Stärke/Konsistenz und TS-Gehalt)

Diese Informationen sollen insbesondere dahingehend ausgewertet werden, ob das o.g. Fütterungskonzept gegen E. coli bei Absetzferkeln wirkt.
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Untersuchungen zu den endogenen Verlusten an Mengenelementen bei adulten Papageien (Amazona spp.) als Grundlage für die Ableitung des Erhaltungsbedarfs
Investigations on endogenous losses of macro minerals in adult parrots (Amazona spp.) for the determination of the requirement for maintenance
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. P. Wolf; Claudia Westfahl
Laufzeit: Anfang 2006 bis März 2007
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Diese Arbeit an Amazonen zielte primär auf die Bestimmung der endogenen unvermeidlichen Verluste an den Mengenelementen Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Kalium und Chlorid über die Exkremente. Auf Grundlage dieser endogenen unvermeidlichen Verluste ist es möglich, mittels der faktoriellen Bedarfsableitung den Mindestbedarf an den genannten Elementen für diese Spezies abzuleiten.
Zu diesem Zweck wurde eine Bilanz durchgeführt, bei der die Tiere ein mengenelementfreies Versuchsfutter erhielten. Für die Versuche standen fünf Amazonen (Amazona spp.) beiderlei Geschlechts zu Verfügung. Das Versuchsfutter bestand aus reinen Energieträgern (Stärke, Öl, Zucker, Sirup), das entsprechend den Empfehlungen für Nutzgeflügel mit Vitaminen, Spurenelementen und Aminosäuren supplementiert wurde.
Der eigentliche Versuch gliederte sich in drei Abschnitte: im ersten Abschnitt (vier Tage) wurde eine handelsübliche Sämereienmischung, im zweiten und dritten Abschnitt (insgesamt neun Tage) das mengenelementfreie Versuchsfutter angeboten. Die täglichen Futter- und Wasseraufnahmen sowie die abgesetzten Exkrementemengen wurden quantifiziert und das Futter wie auch die Exkremente auf ihren Trockensubstanz- (TS), Stickstoff- (N; Analyse nach Dumas), Rohasche- (Ra) und den Harnsäuregehalt (Hs; Analyse erfolgte enzymatisch-photometrisch) analysiert. Zudem wurden erfolgte eine Quantifizierung der Mengenelemente im Futter, den Exkrementen und im Blutplasma (Ca, Mg: Atomabsorption; P: colorimetrisch bzw. photometrisch; K, Na: Flammenemission; Cl: Fällungstitration). Bei der Ermittlung der Verdaulichkeiten der organischen Substanz und des Rohproteins erfolgte eine Korrektur um die in den Exkrementen enthaltene Harnsäure.
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Der Einfluss von Bandagen und Gamaschen auf das Volumen der Vorder- und Hintergliedmaßen des Pferdes anhand perometrischer Messungen
The influence of bandage and tendon boot on the volume of the horse extremity applying a 2D-scanner system for volumetric measurement
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Hermann Seifert; Dr. Kirsten Rupprecht; TÄ Nicole Svenja Korella
Laufzeit: Mitte 2005 bis Ende 2007
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Projektdetails:
Das Ziel dieser Arbeit ist es, den Nutzen von Bandagen und Gamaschen in Bezug auf ein Anschwellen von Pferdebeinen infolge Bewegung zu evaluieren. Perometrische Volumenmessungen ermöglichen einen Vergleich vor und nach einer festgelegten Bewegungsphase. Insbesondere soll der mögliche Nutzen von Bandagen und Gamaschen bezüglich der Problematik von angelaufenen Beinen beim Pferd geklärt werden.
Kooperationspartner:

Prof. Dr. Dirk Berens von Rautenfeld, Medizinische Hochschule Hannover, Abteilung Funktionelle und Angewandte Anatomie

Prof. Dr. J. U. Fischbach, Bergische Universität Gesamthochschule Wuppertal, Fachbereich Technische Physik

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Pilotstudie: Bestimmung der sekundären Bioverfügbarkeit von gebundenen Tetracyclin-Rückständen
Tetracycline residues
Projektverantwortliche: Prof. Dr. G. Klein; Dr. Körner; Prof. Dr. M. Kietzmann
Laufzeit: Anfang 2005 bis Anfang 2007
Drittmittelprojekt: Bundesinstitut für Risikobewertung; Eberhard-Lienhop-Stiftung
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Institut für Pharmakologie Toxikologie und Pharmazie
Projektdetails:
Seit langem ist bekannt, dass sich Tetracycline nach Anwendung beim Tier in Knochen
einlagern. In eigenen Untersuchungen konnte bestätigt werden, dass durch die verbreitete
Anwendung von Tetracyclinen bei lebensmittelliefernden Tieren häufig mit Tetracyclin-
Rückständen in Knochen geschlachteter Tiere gerechnet werden muß.
Obwohl Knochen zum Direktverzehr für den Menschen kaum geeignet sind, könnten sie
dennoch Eingang in die Nahrungskette finden. Zum einen indirekt über die Verfütterung
knochenhaltiger Tiermehle und Fleischknochenmehle, zum anderen direkt durch mit
Knochenpartikeln kontaminiertes, maschinell gewonnenes Restfleisch ("MSM",
"Separatorenfleisch"), das in der Wurstherstellung Verwendung finden kann. In eigenen
Untersuchungen konnten wir die Kontamination von Fleischmehlen und
Fleischknochenmehlen mit Tetracyclinen nachweisen und damit die bisherige Ansicht
widerlegen, dass die gesetzlich vorschriebenen Verfahren zur Herstellung von Tiermehlen
mögliche Rückstände vollständig eliminieren.
Da die Tetracyclin-Konzentrationen von Knochen bis zu 50 mg/kg betragen, können sich in
den Produkten Tetracyclin-Kontaminationen im unteren ppm-Bereich ergeben. Inwieweit
diese gebundenen Tetracyclin-Rückstände nach Aufnahme durch Mensch oder Tier
bioverfügbar sind, ist bisher weitgehend ungeklärt.
Die Ziele des Gemeinschafts-Projektes mit dem Institut für Pharmakologie der TiHo sind
- die Ermittlung der aktuellen Belastung von Tiermehlen und Fleischknochenmehlen,
die auf Grundlage der VO (EG) 1774/2002 hergestellt wurden,
- eine Prozessschrittanalyse der Herstellung von Gelatine aus Knochen im Hinblick auf
Tetracyclin-Rückstände,
- die Bestimmung der sekundären Bioverfügbarkeit von gebundenen Tetracyclin-
Rückständen sowie ihrer Verteilung und Anreicherung im Mäusekörper,
- die Feststellung, ob die Verfütterung von in knochenhaltigen Futtermitteln enthaltenen
gebundenen Tetracyclin-Rückständen die Selektion Tetracyclin-resistenter Keime
(Escherichia coli) im Mäusedarm begünstigt.
Kooperationspartner:

LAVES, PD Dr. M. Kühne

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Die intensive Kaninchenhaltung in Deutschland.
Intensive Rabbit housing/breeding in Germany.
Projektverantwortliche: Tetens, Martina; Briese, Andreas; Hartung, Jörg
Laufzeit: August 2005 bis Juni 2007
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
Die intensive Kaninchenhaltung in Deutschland wird mittels einer Datenerhebung erfasst und sowohl in Bezug auf die rechtliche Situation in Deutschland als auch den neuesten Stand der Forschung auf diesem Gebiet verglichen und bewertet. In die Untersuchungen werden die Erfahrungen aus mehreren Betriebsbegehungen, intensiven Fachgesprächen mit Tierhaltern und die Befunde einer Fragebogenaktion bei den Tierhaltern einbezogen.
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Untersuchungen zur Konzentration von zyklischem Guanosinmonophosphat (cGMP) im Blutplasma von Tauben (Columba livia f. dom.) mit linksventrikulärer Hypertrophie und chronischer Herzinsuffiziens
Investigations on concentrations of cyclic guanosinmonophosphate (cGMP) in blood plasma of pigeons suffer from left ventricle hypertrophy and chronic cardiac insufficiency
Projektverantwortliche: Dr.med.vet. N. Kummerfeld; Dr.med.vet. M. Ryll; Tierarzt M. Legler
Laufzeit: Oktober 2005 bis August 2007
Drittmittelprojekt: Industrie
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Die klinische Diagnose chronischer Herzerkrankungen ist bei Vögeln aufgrund biologischer, anatomischer und physiologischer Besonderheiten mit Schwierigkeiten verbunden. Die Humanmedizin setzt neben der klassischen Diagnostik über EKG und US vermehrt auch auf den Nachweis von Veränderungen blutchemischer Parameter. Das cGMP konnte auch bei Hühnern mit Herzveränderungen nachgewiesen werden. Am Modell Taube wird die klinische Bedeutung von Veränderungen des cGMP im Plasma nach experimentell provozierter linksventrikulärer Hyperthrophie und chronischer Herzinsuffiziens untersucht.
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Effizienz substituierter lipolytischer Enzyme bei Einsatz einer an der Humanernährung orientierten fettreichen Diät im Modell pankreasgangligiertes Göttinger Miniaturschwein
Effect of substituted lipolytic enzymes after feeding a diet rich in fat (using a diet similar to those in human nutrition) in pancreatic duct ligated Göttingen minipigs
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. A. Mößeler
Laufzeit: März 2005 bis September 2007
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Zur Behandlung der exocrinen Pankreasinsuffizienz stellt die Enzymsubstitution mit Produkten porciner Herkunft nach wie vor die Methode der Wahl dar. In jüngster Zeit wird vermehrt an der Entwicklung von Enzymen mikrobiellen Ursprungs geforscht, da diese eine gezielte Produktion neuer Produkte ermöglichen. In vorangegangenen Arbeiten dieses Projektes (Becker 2005; Zantz 2006) wurden Screeningtests zur arbeits- und zeitsparenden Überprüfung der Wirksamkeit substituierter Enzyme entwickelt. In den genannten Arbeiten wurden Amylasen, Proteasen und Lipasen jeweils isoliert mit einer Testmahlzeit verabreicht. Ziel dieses Forschungsprojektes im Rahmen eines Dissertationsvorhabens ist durch Kombination verschiedener Enzyme (Lipasen, Proteasen und Amylasen) mögliche Interaktionen der verschiedenen Enzyme untereinander (insbesondere Abbau der Amylase und Lipase durch die zugesetzte Protease) zu überprüfen. Die Ration enthält dabei aufgrund der Verwendung diverser Fettquellen (Sahne, Olivenöl, Schweineschmalz) einen hohen Fettgehalt. Die Untersuchungen ermöglichen dabei insbesondere den Einfluss der fehlenden exokrinen Pankreasfunktion auf die Fettverdauung dieser speziellen Fette zu überprüfen (in vorangegangenen Studien wurden insbesondere Sojaöl oder Butterfette als vorrangige Fettquelle eingesetzt).
Kooperationspartner:

Pharmazeutische Industrie

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Untersuchung zu Ovarialzysten des Rindes: Diagnosezeitpunkt und Einfluss auf die weitere Fruchtbarkeit
Investigation on ovarian cysts in cattle: time of diagnosis and influence on fertility
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Hoedemaker; Magret Schulte Spechtel
Laufzeit: November 2005 bis November 2007
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Anhand eines Datenpools, der im Rahmen einer mehrjährigen Tierärztlichen Bestandsbetreuung erstellt wurde, werden Tiere mit Ovarialzysten und hinsichtlich Abkalbezeitpunkt und Alter ähnliche Kontrolltiere ohne Ovarialzysten selektiert. Die Tiere mit Ovarialzysten werden je nach Diagnosezeitpunkt in zwei Gruppen eingeteilt: Gruppe 1: < 42 Tage p.p., Gruppe 2: > 42 Tage p.p., und die Fruchtbarkeitleistung analysiert.
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Untersuchungen zur Messgenauigkeit des Perometers am Pferdebein durch Vergleich mit der Maßbandmethode und der Wasserverdrängungsmethode
Investigations into precision of a 2D-scanner system applying to a horse leg by comparison to circumference measurements and water displacement method
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Hermann Seifert; Dr. Kirsten Rupprecht; TÄ Frauke Haase
Laufzeit: Anfang 2005 bis Anfang 2007
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Projektdetails:
Ein aus der Humanmedizin an die Volumenmessung am Pferdebein adaptiertes perometrisches Messsystem soll bezüglich der Handhabbarkeit und der Messgenauigkeit mit anderen Messmethoden verglichen werden. Hierzu zählen die Volumenbestimmung aus Umfangsmessungen und die Volumetrie mittels der Wasserverdrängungsmethode. Die Durchführung der experimentellen Untersuchungen erfolgt sowohl in vivo als auch am anatomischen Präparat. Es soll überprüft werden, ob die Genauigkeit der Messergebnisse ausreicht, um therapeutische oder diagnostische Konsequenzen ableiten zu können.
Kooperationspartner:

Prof. Dr. Dirk Berens von Rautenfeld, Medizinische Hochschule Hannover, Abteilung Funktionelle und Angewandte Anatomie

Prof. Dr. J. U. Fischbach, Bergische Universität Gesamthochschule Wuppertal, Fachbereich Technische Physik

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Vergleich verschiedener Langzeitantibiotika zum Trockenstellen auf die Eutergesundheit von Milchkühen
Comparison of varius dry cow treatments on udder health in dairy cows.
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Hoedemaker; Elke Kalscheuer
Laufzeit: Januar 2005 bis Juni 2007
Drittmittelprojekt: Industrie
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
In einem Feldversuch werden drei verschiedene Langzeitantibiotika (Cefquinom, Oxacillin und eine Kombination aus Penicillin/Framycetin/Penethamat)zum Trockenstellen verabreicht.
Es werden die Neuinfektionen und Heilungsraten während der Trockenstehphasen sowie der Verlauf der Eutergesundheit in den ersten 60 Tagen p.p. analysiert.
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