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2301 Ergebnisse.
Feldstudie zu Auswirkungen einer subakuten Pansenazidose auf die Insulinsensitivität bei Milchkühen
Field study on the effects of subacute ruminal acidosis on insulin sensitivity in dairy cows
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Rehage; Dr. L. Upgang; Prof. Dr. M. Hoedemaker
Laufzeit: Anfang 2012 bis Ende 2016
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Die subakute Pansenazidose (SARA) ist eine häufige Störung des ruminalen Stoffwechsels und Folge unzureichender Strukturgehalte im Futter von Milchkühen. In deren Folge sollen chronische Entzündungen entstehen, die wiederum zur Entwicklung einer Insulinresistenz und damit zur Fettmobilisation und Ketosen beitragen können. In etwa 30 Betrieben werden jeweils 14 Milchkühe exemplarisch beprobt. Es werden Pansensaftproben mittels Ruminocentese zur Erkennung einer SARA gewonnen. Im Blut der Kühe werden Akutphasenproteine als Indikator von Entzündung sowie Surrogate insulin senstivity indices ermittelt.
Resultate:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Rehage+J+and+SARA

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Erprobung des "Targeted seleceted Treatments" zur Endoparasitenbekämpfung bei Lämmern
Field trial of "Targeted selected Treatments" for antiparasitic strategy in lambs
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Ganter; Caroline Trapp; Julia Schöwerling; Prof. Dr. Christina Strube; Eva Roden
Laufzeit: April 2012 bis Oktober 2016
Kliniken/Institute:
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Resistenzen von Endoparasiten des Schafes gegen Anthelmintika sind inzwischen weit verbreitet. So konnte bereits Moritz im Jahre 2005 bei über 50% der Herden des Schaf- und Ziegengesundheitsdienstes Hannover Resistenzen gegen Benzimidazole nachweisen. Perbix (2008) fand bei 17% der deutschlandweit untersuchten Schafherden Magen-Darm-Strongyliden von Schafen, die resistent gegenüber makrozyklischen Laktonen waren. Kürzlich wies Voigt (2011) eine Multiresistenz in einem bayerischen Schafbestand gegen Benzimidazole, makrozyklische Laktone und Levamisol nach. Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, daß ein wesentlicher Faktor bei der Etablierung von Anthelmintika-Resistenzen das "dose- and move system" ist, das lange Zeit empfohlen wurde. Es hat sich jedoch gezeigt, daß eine ausreichende Besiedelung der Weidefläche mit Parasitenstadien, die keinem Selektionsdruck durch Behandlungen mit Anthelmintika unterliegen, die Ausbreitung von Resistenzen deutlich bremsen kann. Um dieses sog. Refugium (Anteil der Wurmpopulation welcher keinem Anthelminthika-Selektionsdruck unterliegt (z.B. freilebende Larven)) möglichst effektiv zu erhalten, hat es sich neben einem "move and dose"-System als günstig erwiesen, nur einen Teil der Tiere mit einer Endoparasitenbesiedelung zu entwurmen. Als Parameter, der es mit ausreichender Empfindlichkeit erlaubt die stärker mit Endoparasiten belasteten Lämmer zu erkennen, haben sich die täglichen Zunahmen erwiesen. (F.Kenyon et al., 2009). In einem Versuch sollen die männlichen und weiblichen Lämmer nach dem Absetzen von der Mutter auf jeweils gleich großen Weiden gehalten und alle 4 Wochen umgetrieben werden. Die Hälfte der Tiere wird alle 4 wochen anthelmitisch bewahndelt, während in der jeweiligen Vergleichsgruppe nur jeweils die 25% der Lämmer behandelt werden soll, die die schlechtesten Zunahmen haben. Das Prinzip des Targeted Selective Treatments soll über zwei Jahren mit zwei verschiedenen Anthelmintika unter deutschen Praxisbedingungenn überprüft werden.
Resultate:

http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/trappc_ss14.pdf

Kooperationspartner:

Institut für Parasitologie und Tropenveterinärmedizin der FU Berlin

FLI, Institut für Nutztiergenetik, Mariensee

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Lymphknotenzytologie des Hundes
Lymph node cytology in dogs
Projektverantwortliche: Reinhard Mischke; Marion Hewicker-Trautwein; Anna-Maria Korte
Laufzeit: 2012 bis Ende 2016
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Institut für Pathologie
Projektdetails:
Es werden Referenzwerte für die Zellzusammensetzung der peripheren Lymphknoten des Hundes erstellt. Weiterhin wird basierend auf Sektionsmaterial frisch toter Hunde der Einfluss der Lokalisation auf die Zusammensetzung der Zellen im Lymphknoten des Hundes untersucht. Schließlich wird die Zellzusammensetzung des caninen Lymphknotens bei verschiedenen reaktiven (Hyperplasie, Lymphadenitis) und neoplastischen Veränderungen (Lymphom, Metastasen) untersucht. Insgesamt dienen die gewonnenen Daten einer zuverlässigeren Basis für die Interpration von Lymphknotenzytologien des Hundes.
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Standardisierung der Antibiotikaresistenzdiagnostik; Empfehlungen der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft
Standardisation of diagnostic of antibiotic resistance; Recommendations of the German Veterinary Society
Projektverantwortliche: Prof. C. Kehrenberg; Prof. G. Klein
Laufzeit: Anfang 2012 bis Ende 2016
Drittmittelprojekt: Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft; Projektträger BLE, 191.100 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Im Rahmen des Projektvorhabens werden Protokolle erarbeitet, die eine Standardisierung der Empfindlichkeitsprüfung von wichtigen Erregern aus der Nutztierhaltung ermöglichen. Dabei werden die folgenden Bakterienspezies in das Vorhaben einbezogen: Haemophilus parasuis von Schweinen und Bordetella bronchiseptica von Schweinen und Hunden, Trueperella (Arcanobacterium) pyogenes von Rindern und Schweinen, Rhodococcus equi von Pferden, Ornithobacterium rhinotracheale und Riemerella anatipestifer vom Geflügel, Arcobacter spp. von Geflügel, Rindern und Schweinen.
Kooperationspartner:

LAVES, Oldenburg; FU Berlin; BVL; FLI, Mariensee

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Nutzung des Vormagensystems der Wiederkäuer zur Erschließung cellulosebasierter Substrate (cbS) als Energieträger zur Biogasproduktion
Use of fermentative digestion in the forestomach of ruminants to produce biogas from cellulose-based substrates
Projektverantwortliche: Prof. Dr. G. Breves; Dr. S. Riede
Laufzeit: September 2012 bis Mitte 2016
Drittmittelprojekt: Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe e.V., 264.700 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Physiologie und Zellbiologie
Projektdetails:
Das Gesamt-Ziel des Projekts ist die Optimierung von Biogaserträgen aus nachwachsenden cellulosebasierten Substraten (cbS). Es soll eine signifikante Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der Biogasproduktion erreicht und die zunehmende Flächenkonkurrenz zwischen Energie- und Nahrungsmittelpflanzen entschärft werden. Der Einsatz von cbS als Energieträger zur Biogasproduktion ist derzeit nicht rentabel, da die Raum-Zeit-Ausbeute eingeschränkt und der spezifische Methanertrag zu niedrig ist. Wiederkäuer mit ruminaler Biozönose nutzen cbS hingegen als Hauptenergiequelle. Vergleichende Berechnungen und eigene vielversprechende Voruntersuchungen zeigen, dass der Wiederkäuer die Biogasanlage bezuglich der Raum-Zeit-Ausbeute deutlich übertrifft und sich durch eine höhere Effizienz hinsichtlich des Substrataufschlusses auszeichnet. In diesem Projekt wird die Nutzung der ruminalen Biozönose zur Umsetzung von cbS untersucht, ebenso werden relevante Aspekte der Wiederkäuerphysiologie in das Design einer neuartigen Biogasanlage implementiert.
Kooperationspartner:

Dr. D. Weichgrebe

Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik

Universität Hannover

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Vergleichende ultrasonographische, thermographische sowie morphologische Untersuchungen des gesunden sowie des durch Mastitis veränderten Gesäuges bei Sauen.
Ultrasonographical , thermographical and morphological investigations of the udder of sows without and with mastitis.
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Michael Wendt; Dr. Alexandra von Altrock; Prof. Dr. Hermann Seifert; Dipl.-Ing. Carsten Siewert; Florian und Sebastian Spiegel
Laufzeit: Oktober 2012 bis Mitte 2016
Kliniken/Institute:
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Projektdetails:
In der Studie soll untersucht werden, ob die klinische Mastitis-Diagnostik bei der Sau durch die Anwendung bildgebender Verfahren (Thermographie und Ultraschall) verbessert werden kann. Dabei sollen diese Verfahren vergleichend gegenüber der klassischen Diagnostik (Adspektion, Palpation) betrachtet und die Diagnosestellung durch begleitende Untersuchungen (Mikrobiologie, Pathohistolgie) verifiziert werden.
Resultate:

https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/html/10.1055/a-1696-3952

http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/spiegelf_ws16.pdf

http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/spiegels_ws16.pdf

https://doi.org/10.3390/ani12192713

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PhD-Programm Erreger-Wirt-Interaktionen bei Zoonosen (EWI-Zoonosen)(Sprecher sowie Teilprojekte zu den Themen "S. suis", "Enteropathogene Yersinien" und "Mykobakterien")
PhD-Program Host-pathogen interactions on Zoonoses (EWI-Zoonosen)(Speaker and project PI of projects on Streptococcus suis, Enteropathogenic Yersinia and Mycobacteria)
Projektverantwortliche: Peter Valentin-Weigand; Ralph Goethe
Laufzeit: Oktober 2012 bis Dezember 2016
Drittmittelprojekt: MWK Niedersachsen (Georg-Lichtenberg-Programm), 680.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Mikrobiologie Zentrum für Infektionsmedizin
Institut für Virologie
Projektdetails:
PhD-Programm Erreger-Wirt-Interaktionen bei Zoonosen (EWI-Zoonosen)"
(Sprecher sowie Teilprojekte zu den Themen "S. suis", "Enteropathogene Yersinien")
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PTT (KELDAT) - Entwicklung eines Progress Test für die Tiermedizin
PTT (KELDAT) - Development of a Progress Test in Veterinary Medicine
Projektverantwortliche: Dr. Elisabeth Schaper; Christin Kleinsorgen; Dr. Jan P. Ehlers
Laufzeit: Februar 2012 bis August 2016
Drittmittelprojekt: Volkswagen Stiftung Stiftung Mercator
Kliniken/Institute:
Zentrum für Lehre - E-Learning-Beratung
Projektdetails:
Der Progress Test Tiermedizin (PTT) wird durch das Kompetenzzentrum für E-Learning, Didaktik und Ausbildungsforschung der Tiermedizin (KELDAT) zusammengestellt.
Der PTT wird allen deutschsprachigen veterinärmedizinischen Bildungsstätten (KELDAT-Kooperationspartnern) in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeboten. Der PTT erfasst den Stand und den Zuwachs an Fachwissen während des Studiums der Tiermedizin. Er ist nicht bestehensrelevant und wird nicht benotet. Der Test besteht aus Multiple Choice (MC) - Fragen in einer standardisierten Zusammensetzung (Blueprint).
Studierende bearbeiten nur die Fragen, die sie beantworten können. Für die übrigen wird eine "weiß nicht"-Option angeboten. Im Laufe des Studiums sollten immer mehr Fragen korrekt gelöst werden. Es soll untersucht werden, ob der PTT ein geeignetes Feedback-Instrument für die Studierenden ist und den Fortschritt (Progress) über die Studienzeit ausreichend dargestellen kann.
Gefördert im Rahmen des Förderprogramms "Bologna - Zukunft der Lehre"
Kooperationspartner:

Fachbereich Veterinärmedizin der FU Berlin

Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig

Fachbereich Veterinärmedizin der JLU Gießen

Tierärztliche Fakultät der LMU München

Veterinärmedizinische Universität Wien

Vetsuisse Fakultät Bern und Zürich

IQuL GmbH

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Die Rolle von Hypoxie auf die Interaktion von Yersinia enterocolitica mit intestinalen Epithelzellen
The role of hypoxia on the interaction of Yersinia enterocolitica with intestinal epithelial cells
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Maren von Köckritz-Blickwede; Prof. Dr. Hassan Y. Naim; Nathalie Zeitouni
Laufzeit: Mitte 2012 bis Ende 2016
Drittmittelprojekt: DAAD , 50.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Biochemie
Projektdetails:
Yersinia enterocolitica is a major cause of human yersiniosis, with enterocolitis being a typical manifestation. These bacteria can cross the intestinal mucosa, and invade eukaryotic cells by binding to host â1 integrins, a process mediated by the bacterial effector protein invasin. This study examines the role of hypoxia on the internalization of Y. enterocolitica into intestinal epithelial cells, since the gastrointestinal tract has been shown to be physiologically deficient in oxygen levels (hypoxic), especially in cases of infection and inflammation
Resultate:

Zeitouni NE, Chotikatum S, von Köckritz-Blickwede M, Naim HY. The impact of hypoxia on intestinal epithelial cell functions: consequences for invasion by bacterial pathogens. Mol Cell Pediatr. 2016 Dec;3(1):14. doi: 10.1186/s40348-016-0041-y. Review.

 

Zeitouni NE, Dersch P, Naim HY, von Köckritz-Blickwede M. Hypoxia Decreases Invasin-Mediated Yersinia enterocolitica Internalization into Caco-2 Cells. PLoS One. 2016 Jan 5;11(1):e0146103. doi: 10.1371/journal.pone.0146103. Impact factor 3.06.

Kooperationspartner:

Prof. Dr. Joachim Fandrey, Universitätsklinikum Essen

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Entzündungsreaktionen in der Darmwand des Pferdes nach mechanischen Manipulationen mit besonderer Berücksichtigung des eosinophilen Granulozyten
Inflammatory response of the equine intestinal wall to mechanical manipulations with special interest in the role of eosinophilic granulocytes
Projektverantwortliche: Dr. Anna Rötting; Prof. Dr. Karsten Feige; Dr. Charlotte Hopster-Iversen (PhD-Studierende); Prof. Dr. Ralph Brehm
Laufzeit: Mitte 2012 bis Dezember 2016
Kliniken/Institute:
Anatomisches Institut
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Die Kolikoperation ist die häufigste Notfalloperation beim Pferd. Manipulationen des Darmes sind hierbei unumgänglich, können aber ursächlich bei auftretenden postoperativen Komplikationen wie den paralytischen Ileus und der Bildung von Adhäsionen beteiligt sein. Der eosinophile Granulozyt ist Teil der normalen Zellpopulation in der Darmwand und kann Entzündungsreaktionen initiieren und aufrechterhalten. Ziel des Projektes ist eine Charakterisierung der Entzündungsreaktion in der Darmwand nach der Kolikoperationen nachempfundenen mechanischen Schädigungen. Insbesondere soll untersucht werden, ob eosinophile Granulozyten an der erwarteten Entzündungsreaktion beteiligt sind. Mittelfristig kann dieses Wissen zu der Entwicklung von neuen Therapieansätzen bei der Versorgung des equinen Kolikpatienten sowie zu Variationen in der chirurgischen Versorgung dieser Patienten führen.
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