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1609 Ergebnisse.
Untersuchungen zum Einsatz bestimmter langkettiger Fettsäuren als indirekte Marker zur Beurteilung der Fettverdauung bei Schweinen mit experimentell ausgelöster exokriner Pankreasinsuffizienz (Modelltier pankreasgangligiertes Minischwein)
Investigations on use of mid- and longchain fatty acids as indirect marker for fat digestibility in cases of decreased crude fat digestibility, experimentally induced by pancreatic duct ligation in minipigs
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. A. Mößeler; TA N. Kramer
Laufzeit: Ende 2008 bis Ende 2009
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Zur Behandlung der exokrinen Pankreasinsuffizienz stellt die Enzymsubstitution mit Produkten porciner Herkunft nach wie vor die Methode der Wahl dar. In jüngster Zeit wird jedoch vermehrt an der Entwicklung von Enzymen mikrobiellen Ursprungs geforscht, da diese eine gezielte Produktion neuer Produkte ermöglichen. Besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den mikrobiell gebildeten Lipasen, da die Normalisierung der Fettverdauung nach wie vor das bedeutendste, zugleich aber am schwierigsten zu erreichende Ziel der Therapie darstellt. Die etablierten Verdauungsversuche erlauben (bei Einsatz von Tieren mit experimentell induzierter exokriner Pankreasinsuffizienz) eine sehr gute Einschätzung der Wirksamkeit der substituierten Enzyme, sind jedoch vergleichsweise arbeits- und zeitaufwendig. Daher wird an der Entwicklung von alternativen Verfahren geforscht. Während KARTHOFF (2004) ein für die Beurteilung der Wirksamkeit von proteolytischen Enzymen vielversprechendes Testverfahren entwickeln konnte, steht ein derartiges Verfahren für die Beurteilung der Wirksamkeit von lipolytischen derzeit nicht zur Verfügung.
Ziel der Untersuchungen ist daher die Überprüfung möglicher Effekte der Diät auf die Absorption der in den Untersuchungen von KARTHOFF (2004) als indirekte Marker verwendeten Fettsäuren C15 und C17.
Kooperationspartner:

Solvay Pharmaceuticals Research Laboratories, Dr. P. Gregory

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Untersuchungen zum Einfluss diätetischer Maßnahmen auf die epizootische Enterokolitis bei Absetzkaninchen nach experimenteller Infektion durch Clostridium perfringens
Effects of dietetic measures on the epizootic enterocolitis in young rabbits after experimental inection with Clostridium perfringens
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. P. Wolf; TÄ C. Paulus
Laufzeit: September 2008 bis Dezember 2009
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Gerade zum Zeitpunkt des Absetzens gehören Durchfallerkrankungen zu den häufigsten Problemen im Kaninchenbestand. Hierzu zählt insbesondere die epizootische Enterokolitis, die mit einer hohen Morbidität und Mortalität zu empfindlichen Verlusten von bis zu 80 % der Jungtiere eines Bestandes führen kann.
Dieses Projekt folgt der Hypothese, dass Clostridium perfringens und das von ihm gebildete α- Toxin Auslöser der epizootischen Enterokolitis sind. In neueren Untersuchungen wird immer wieder verstärkt auf diesen Keim als Ursache hingewiesen, was bisher jedoch noch nicht eindeutig bestätigt werden konnte.
Die zweite Hypothese dieses Projekts ist, dass die Haftung der Infektion, die Vermehrung und Toxinproduktion der Clostridien und somit die Entstehung der Erkrankung durch eine optimierte Fütterung mit verschiedenen Additiva zu beeinflussen ist.
Ziel der Untersuchungen ist es, die Ursache der epizootischen Enterokolitis und deren Entstehung näher zu erforschen sowie mögliche diätetische Maßnahmen zu prüfen.
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Untersuchung zur Stressbelastung von Hunden und Wildschweinen bei der Ausbildung zur Verhaltensanpassung im Schwarzwildgatter
Survey on the exposure of dogs and wild pigs to stress during the training of dogs used for hunting in a wild pig enclosure
Projektverantwortliche: Prof. Dr. H. Hackbarth; Müller, Janaina
Laufzeit: Januar 2008 bis Mitte 2009
Kliniken/Institute:
Institut für Tierschutz und Verhalten
Projektdetails:
Die Einarbeitung der Hunde im Gatter dient vor allem der Sicherheit der Tiere auf der Jagd.
Sie erlernen auf diesem Wege, die Wehrhaftigkeit der Sauen richtig einzuschätzen und diese, ohne selbst schaden zu bekommen, in ihrem Einstand zu finden, in Bewegung zu bringen und damit die Begegnung mit dem Jäger herbeizuführen.
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Veränderungen auf Transkriptebene im Zuge der fortschreitenden Entwicklung freilebender Lungenwurmlarven
Transcriptional changes during progressive development of free-living lungworm larvae
Projektverantwortliche: C. Strube, PhD; Prof. Dr. T. Schnieder
Laufzeit: Mitte 2007 bis Ende 2009
Drittmittelprojekt: DFG
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Der Rinderlungenwurm Dictyocaulus viviparus, der Verursacher der parasitären Bronchopneumonie, durchläuft vor seiner definitiven Entwicklung als Parasit im Wirt drei Stadien als frei in der Außenwelt lebende Larve. Unter den in Mitteleuropa herrschenden klimatischen Bedingungen ist die Entwicklung der L1 über die L2 zur L3 in der Regel in der für einen parasitischen Nematoden kurzen Zeit von nur 4 - 7 Tagen abgeschlossen.
Ein Vergleich des Transkriptoms erster und dritter Lungenwurmlarven mittels einer subtraktiven Hybridisierungstechnik (Suppression Subtractive Hybridization, SSH) soll aufzeigen, welche Gene auf Transkriptebene stadienspezifisch auf- bzw. abreguliert werden. Hierdurch sollen Informationen über solche Gene gewonnen werden, die essentiell sind, um die sehr schnell voranschreitende Entwicklung frei lebender D. viviparus-Larven in ungestörter Form zu gewährleisten.
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Kategorisierung der Tiergesundheit in Schweinemastbeständen - der Herden-Gesundheits-Score (HGS)
Categorizing animal health in pig herds - the Herd Health Index (HHS)
Projektverantwortliche: Prof. T. Blaha; Ta Carl-Philip Dickhaus; Dr. D. Meemken; Prof. Kreienbrock
Laufzeit: Mitte 2007 bis Mitte 2009
Kliniken/Institute:
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Projektdetails:
In 19 Schweinebeständen wurden Parameter untersucht, die geeignet sind, die Tiergesundheit in Schweinebeständen semiquantitativ zu messen. Durch eine sinnvolle Kombination aller Untersuchungsparameter soll die Tiergesundheit von Tierpopulationen (Mastgruppen und/oder Bestände)messbar und dadurch vergleichbar gemacht werden. Der so erarbeitete HerdenGesundheitsScore (HGS)soll Anwendung im Rahmen der risikoorientierten Fleischuntersuchung finden und als Benchmarking-Tool zur Verbesserung der Tiergesundheit genutzt werden können.
Kooperationspartner:

Erzeugergemeinschaft Osnabrück (EGO)

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Einfluss von Wasserangeboten (Duschen und modifizierte Plassontränken) für Pekingenten unter intensiven Stallhaltungsbedingungen auf Gesundheit und Wohlbefinden mit besonderer Berücksichtigung der Haltungs- und Lufthygiene.
The effect of water supply (showers and modified plasson bell drinkers) for pekin ducks under intensive stable conditions on animal health and animal welfare with particular consideration of hygienic aspects and air quality.
Projektverantwortliche: Friedrichs, Jasmin; Briese, Andreas; Hartung, Jörg
Laufzeit: Januar 2007 bis Juni 2009
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Lehr- und Forschungsgut Ruthe
Projektdetails:
Die Empfehlung des ständigen Ausschusses des Europäischen Übereinkommens zum Schutz von landwirtschaftlichen Nutztieren sieht vor, dass Pekingenten (Anas platyrhynchos) zur Ausübung arttypischen Verhaltens Badewasser zur Verfügung stehen muss.
Vor diesem Hintergrund ist die Niedersächsische Vereinbarung über Mindestanforderungen an die Haltung von Mastpekingenten formuliert worden. Ziel des Vorhabens ist es, Pekingenten in geeigneter Weise Wasser anzubieten. Dies soll einerseits die Ausübung arttypischen Verhaltens erlauben, andererseits unter intensiven Mastbedingungen praktikabel sein und dabei hygienische Belange hinreichend berücksichtigen.
Mit Hilfe von Wahlversuchen zwischen Duschplätzen und modifizierten Plassontränken soll ermittelt werden, welches Wasserangebot von den Enten präferiert wird. Desweiteren sollen die hygienischen Parameter der verschiedenen Wasserangebote verglichen werden und die Auswirkung auf Tiergesundheit, Mastleistung und Schlachtkörperqualität erfasst werden.
Kooperationspartner:

Mastbetriebe der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft

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Kinetik der Abtötung von Bacillus cereus durch sporozide Desinfektionsmittel
Kinetic of sporocidal effects of disinfectant agents on Bacillus cereus
Projektverantwortliche: Prof. Dr. G. Klein; Dr. H. Nagengast; N. Sudhaus
Laufzeit: Anfang 2007 bis Ende 2009
Drittmittelprojekt: Industrie
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Nur wenige Desinfektionsmittel im Lebensmittelbereich verfügen über ausreichende sporozide Aktivität. Auf der anderen Seite ist Bacillus cereus ein wichtiger Lebensmittelintoxikationserreger, der v. a. in der Gemeinschaftsverpflegung eine hohe Bedeutung hat. Durch Modellversuche und einem modelling-Ansatz sollen Grundlagen für die effektive Desinfektion in Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung erhoben werden.
Kooperationspartner:

Dr. Antonio Martinez, CSIC, Valencia, Spanien

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Untersuchungen zur Bedeutung der zellvermittelten Immunität in der Protektion gegen die aviäre Metapneumovirus-Infektion
Investigation of the role of cell-mediated immunity in protection against avian Metapneumovirus-Infection
Projektverantwortliche: Silke Rautenschlein; Dennis Rubbenstroth
Laufzeit: Februar 2007 bis Januar 2009
Drittmittelprojekt: DFG
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Die Mechanismen der Protektion gegen die aviäre Metapneumovirus-Infektion bei der Pute sind nur unzureichend bekannt. Es besteht Bedarf, insbesondere die Rolle der zellvermittelten Immunität in der Protektion gegen aMPV zu untersuchen und neue Vakzinationsstrategien zu entwickeln.
Resultate:

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0145305X09002754?via%3Dihub

Kooperationspartner:

Helle Juul-Madsen, Danish Institute of Agriculultural Sciences

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Auswirkungen von Futtermitteln verschiedener Vermahlungsgrade und verschiedener Konfektionierung auf Magenschleimhaut und Milieubedingungen im Magen von Schweinen
Effect of grinding intensity and physical form of the diet (pelleted / mash) of compound feed (identical in chemical and botanical composition) on milieu of gastric content in pigs
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. A. Mößeler; TÄ S. Köttendorf
Laufzeit: Mitte 2007 bis Ende 2009
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Magenulzera sind ein in der Schweineproduktion weltweit verbreitetetes und seit Jahrzehnten bekanntes Problem. Folgen der Erkrankung sind hohe wirtschaftliche Einbußen für den Betrieb, wobei neben den Tierverlusten vor allem die verminderten Zunahmen anzusprechen sind. Nicht unerwähnt bleiben soll auch, dass die Integrität der Magenwand auch bezüglich der Lebensmittelsicherheit Beachtung verdient, da eine gestörte Magenbarriere die Schlachtkörperqualität durch ein erhöhtes Risiko für den Übertritt von Keimen bzw. Keimbestandteilen negativ beeinflussen kann. Betroffene Schweine weisen in 98 % der Fälle Geschwüre der Pars nonglandularis auf, der Anteil der Magenulcera in der Fundus- bzw. Pylorusdrüsenzone ist daher zu vernachlässigen. Die Ursachen für die ulzerativen Veränderungen sind bisher nicht eindeutig geklärt. Verschiedene Untersuchungen weisen auf ein multifaktorielles Geschehen hin (Stress, Haltung, Transport, Einsatz von NSAIDs), aber auch der Fütterung (chemische und botanische Zusammensetzung, Vermahlungsgrad, Konfektionierung) wird eine besondere Bedeutung zugesprochen. Als entscheidende Einflussfaktoren für die Entstehung von Magengeschwüren gelten eine feine Vermahlung des Futters sowie die Hitzebehandlung des Getreides bei Trocknung und Pelletierung. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist daher, den Einfluss sowohl des Vermahlungsgrades als auch der Konfektionierung des Futters (bei identischer Zusammensetzung) auf die Milieubedingungen in den verschiedenen Regionen des Magens zu untersuchen. Besonderes Interesse liegt dabei neben dem pH-Wert der Ingesta vor allem auf den Parametern Trockensubstanzgehalt und Chlorid-Konzentration, um ein besseres Verständnis der Genese von Magenulzera, die insbesondere im Zusammenhang mit einer sehr feinen "Struktur" des eingesetzten Mischfuttermittels beobachtet werden, zu ermöglichen.
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Entwicklung einer Vektorvakzine auf der Basis eines replikationsdefekten Virus der vesikulären Stomatitis für Geflügel zum Schutz vor aviärer Influenza
Generation and evaluation of a single-cycle vector based on vesicular stomatitis virus for vaccination of poultry against avian influenza A virus
Projektverantwortliche: Gert Zimmer; Silke Rautenschlein
Laufzeit: Juli 2007 bis Juni 2009
Drittmittelprojekt: DFG
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Institut für Virologie
Projektdetails:
Zur Zeit ist die Impfung von Geflügel gegen die aviäre Influenza (AIV) EU-weit grundsätzlich untersagt, da eine Unterscheidung zwischen geimpften und infizierten Tieren nicht möglich ist und die üblichen Totimpfstoffe eine Ausscheidung des Feldvirus nicht vollständig unterbinden. Ziel dieses Projektes ist die Herstellung und Erprobung einer neuartigen Markervakzine, die Geflügel vor aviärer Influenza schützen soll. Die Vakzine basiert auf einem replikationsdefizienten Virus der vesikulären Stomatitis (VSV), mit dessen Hilfe verschiedene Antigene eines hochvirulenten Influenzavirus (H7N1) exprimiert werden.
Resultate:

https://reader.elsevier.com/reader/sd/pii/S0264410X08017519?token=F9482ECB4DCF48AAB58A7DA17F8FE4328E8519DB1AB2716E5E13EB96369F2296965E5AEC71D2B7F864238A2459A24AFC&originRegion=eu-west-1&originCreation

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