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2311 Ergebnisse.
Thermographie als bildgebendes Verfahren zur Ergänzung der Schmerzdiagnostik beim Pferd
Thermography imaging as addition for pain diagnostic of horses
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Hermann Seifert; Prof. Dr. Peter Stadler; Dipl.-Ing. Carsten Siewert; Dr. Maren Hellige; TÄ Nina Heuchert
Laufzeit: Mitte 2008 bis Ende 2013
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Ziel der Arbeit ist es, Temperaturverteilungsmuster am Pferdekopf mittels einer Infrarotbildkamera aufzunehmen und mögliche Zusammenhänge mit am Pferdekopf lokalisierten oder peripheren Schmerzzuständen (z.B. Kolikschmerzen, postoperative Schmerzen, chronische Schmerzen) zu untersuchen. Weiterhin soll der Einfluss verschiedener externer Parameter untersucht werden. Außerdem wird die Beeinflussung des IR-Bildes durch patientenbezogene Parameter untersucht. Es sollen Beobachtungen zu Mimik und weiteren Kriterien des Verhaltens dokumentiert werden, um Rückschlüsse hinsichtlich unterschiedlicher Schmerzzustände ziehen zu können.
Kooperationspartner:

Polizei Hannover (Reiterstaffel)

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Gastrointestinale Kalium-Resorption und Bedeutung von Kalium und Insulin für die Labmagenmotilität beim Wiederkäuer
Gastrointestinal potassium absorption and the role of potassium and insulin for abomasal motility in ruminants
Projektverantwortliche: PD Dr. S. Leonhard-Marek
Laufzeit: 2008 bis 2013
Drittmittelprojekt: DFG, 227.357 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Physiologie und Zellbiologie
Projektdetails:
Trotz eines hohen Kaliumgehaltes im Futter können bei Wiederkäuern Hypokaliämien auftreten, denen bisher nur wenig Beachtung geschenkt wurde. Der Kaliumhaushalt wird hormonell über Insulin, Adrenalin und Aldosteron geregelt, wobei bei Kühen besonders im peripartalen Zeitraum Hypokaliämien und Insulinimbalanzen beobachtet werden. Beide Abweichungen können mit einer gestörten Labmagenmotilität korreliert werden und könnten damit zur Pathogenese von Labmagenverlagerungen beitragen. Eine genauere Kenntnis der Kaliumflussraten über gastrointestinale Epithelien und der Bedeutung von Kalium und Insulin für die Muskulatur des Labmagens kann dazu beitragen, die (wirtschaftlich bedeutsame) Labmagenverlagerung ätiologisch besser zu beschreiben und ihr Auftreten zu reduzieren. Im Rahmen des geplanten Projektes sollen deshalb die Mechanismen und die hormonelle Regulation der Kalium-Aufnahme am Pansen-, Labmagen- und Darmepithel untersucht werden, sowie der Zusammenhang zwischen Kalium, Insulin und Labmagenmotilität charakterisiert werden.Hierbei werden Methoden der Elektro- und Transportphysiologie sowie der neuronalen Stimulation mit Motorikmessungen und klinischen Untersuchungen kombiniert.
Resultate:

http://dx.doi.org/10.3168/jds.2009-2968

http://dx.doi.org/10.3168/jds.2012-5479

Kooperationspartner:

Dr. F. Stumpff, FU Berlin

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Interspezies-Übertragung animaler SARS-Coronaviren
Interspecies transmission of animal coronaviruses
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Georg Herrler
Laufzeit: Oktober 2008 bis September 2013
Drittmittelprojekt: Bundesministerium für Bildung und Forschung SARS: Ökologie und Pathologie einer archetypischen Zoonose, 550.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Virologie
Projektdetails:
Nachdem es in der laufenden Förderperiode mit dem Pseudotypsystem gelungen ist, die infektionsvermittelnde Wirkung des S-Proteins eines Fledermaus-Coronavirus zu demonstrieren, soll dieses System genutzt werden, um folgende Aspekte der Virus Zellinteraktion zu untersuchen: (1) Charakterisierung des S-vermittelten Tropismus von Fledermausviren. Zu diesem Zweck werden S-Proteine verschiedener Fledermausviren getestet, ob sie die Infektion von Fledermauszellen unterschiedlicher Spezies bzw. unterschiedlicher Gattungen bewirken können. (2) Charakterisierung der Rezeptor-Bindungsstelle des S-Proteins. Durch Sequenzvergleich werden Kandidatenregionen für die Rezeptor-Bindungsstelle bestimmt, die dann durch Austauschmutagenese bzw. Punktmutationen eingegrenzt und bestätigt werden. (3) Identifizierung des Rezeptors für Fledermausviren und Charakterisierung der Rezeptor-Determinante. Durch Verwendung einer in der laufenden Förderperiode hergestellten löslichen Form eines S-Proteins eines Fledermaus-Coronavirus wird analog zur Identfizierung des Rezeptors für das SARS-CoV der Fledermausrezeptor identifiziert. Ähnlich wie unter Punkt 2 beschrieben, wird die vom S-Protein erkannte Region eingegrenzt und näher charakterisiert. (4) Analyse des Potentials des S- Proteins zum Wirtswechsel. Durch Austausch-Mutagensese wird untersucht, wie groß die minimalen Abschnitte des S-Proteins sind, die verändert werden müssen, damit ein Wirtswechsel von der Fledermaus zum Menschen möglich ist.
Kooperationspartner:

Prof. Christian Drosten, Uni Bonn

Prof. Stefan Pöhlmann, Primatenzentrum Göttingen

Prof. Heinz-Jürgen Thiel, Uni Gießen

Prof. Volker Thiel, Kantonsspital St. Gallen

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Die Bedeutung des Hämagglutinins bei der Adaptation von Influenzaviren an das respiratorische Epithel neuer Wirte
Importance of the haemagglutinin in the adaptation of influenza viruses to the respiratory epithelium of new hosts
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Georg Herrler; Dr. Christel Schwegmann-Weßels; Prof. Dr. Silke Rautenschlein
Laufzeit: Januar 2008 bis Dezember 2013
Drittmittelprojekt: Bundesministerium für Bildung und Forschung Konsortium: FluResearchNet, 582.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Virologie
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
In proposal for the second period we want to analyze the cellular side of the virus-host interaction, i.e. the cellular surface structures recognized by influenza viruses in the intial stage of infection. Influenza viruses use sialic acid residues of cell surface components as receptor determinant to attach to the cell surface. The two commercially available plant lectins with specificity for sialic acid (MAA and SNA) are not sufficient to characterize the cellular ligands for the various influenza vi-ruses. Therefore, we plan to generate soluble haemagglutinins from influenza viruses of the H1, H3, H7, and H9 subtype. Using these tools as lectins we will characterize the potential binding sites on both homologous and heterologous cells. In this way we will get information how difficult it is for influenza viruses on the receptor level to transmit infection to a new host and for what reason are the mutations determined in the first funding period required. In this way we will provide a fun-damental contribution to the understanding of the host tropism and the zoonotic potential of influ-enza viruses which is a fundamental aspect of the subject tackled by this consortium.
Kooperationspartner:

Prof. Stephan Ludwig, Uni Münster,

Prof. Stephan Pleschka, Uni Gießen

Dr. Thorsten Wolff, Robert-Koch-Insitut Berlin

Dr. Roland Zell und Dr. Michaela Schmidtke, Uni Jena

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Gemeinsame Auswertung von Daten für einen ganzheitlichen Bewertungsansatz für das ökologische Effekt-Monitoring am Testfeld "alpha ventus" - Marine Säugetiere
Comparative study of longterm research projects and Environmental Impact Assessments for marine mammals
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Ursula Siebert
Laufzeit: Juni 2008 bis August 2013
Drittmittelprojekt: BMU/BSH, 369.801 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Innerhalb von Umweltverträglichkeitsstudien (UVS) werden derzeit intensive Untersuchungen in den Planungsgebieten von potentiellen Offshore-Windenergiestandorten durchgeführt. Diese Untersuchungen werden z.T. auch nach Projektgenehmigung im Bau- und Betriebsmonitoring weitergeführt. Um die Daten dieser Untersuchungen direkt vergleichen zu können, Studien zu standardisieren und einen besseren Überblick über das Vorkommen von Schweinswalen in Nord- und Ostsee zu gewinnen, sollen die Erhebungen in einer gemeinsamen Datenbank zusammengeführt werden. Zudem werden auch großräumige, mehrjährige Untersuchungen wie das MINOS-Projekt und die Untersuchungen zum Effekt-Monitoring des aktuellen StUkplus Projektes in die Datenbank einfließen.

Zur Erfassung der marinen Säugetiere werden derzeit Flug- und Schiffszählungen sowie Untersuchungen mit akustischen Datenloggern zur Aufnahme der Echoortung von Schweinswalen genutzt.
Kooperationspartner:

Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg

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Echotexturanalyse (Sonographie) des Lebergewebes zur nicht-invasiven Bestimmung des Leberfettgehaltes bei Milchkühen
Noninvasive assessment of hepatic lipid content by sonographic echotexture analysis of liver tissue in dairy cows
Projektverantwortliche: Dr. A. Starke; A. Haudum; Prof. Dr. J. Rehage; Prof. Dr. H. Bollwein
Laufzeit: Anfang 2007 bis Ende 2013
Drittmittelprojekt: WBC 2002 Verein, 20.000 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Die Leberverfettung gehört zu den wichtigsten Gesundheitsstörungen hochleistender Milchkühe. Zur Erfassung des Leberfettgehaltes ist bislang die Entnahme von Bioptaten mit anschließender histologischer oder biochemischer Untersuchung erforderlich. Die sonographischen Untersuchungen erfolgen an Klinikpatienten (Kühe zu Beginn der Laktation mit Labmagenverlagerung nach links). Die Leber der Tiere wird im B-Mode transkutan und intraoperativ direkt am Organ untersucht. Die Echotextur des Lebergewebes wird mittels einer speziellen Software parametrisch erfasst. Parallel werden Parameter der klassischen Leber-Labordiagnostik erfasst. Formalinfixierte Leberbioptate werden histologisch untersucht sowie native Leberbioptate zur Bestimmung des Gesamtlipid- und Triglyceridgehaltes genutzt. Es werden die Sensitivität sowie Spezifität der Methode ermittelt und mittels Receiver operating characteristic optimale Grenzwerte bestimmt.
Resultate:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Rehage+and+%28hepatic+sonography%29

Kooperationspartner:

Prof. Dr. Thijssen, Radboud University Nijmegen, Clinical Physics Laboratory, Nijmegen, Netherlands

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Untersuchungen zum epithelialen Elektrolyt- und Nährstofftransport der intestinalen Mucosa des Pferdes
Investigations regarding epithelial electrolyte and nutrient transport across the equine intestinal mucosa
Projektverantwortliche: Dr. Anja Cehak; Prof. Dr. Gerd Breves; Prof. Dr. Karsten Feige
Laufzeit: Oktober 2007 bis November 2013
Drittmittelprojekt: Mehl-Mühlens-Stiftung, 5.300 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Physiologie und Zellbiologie
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Gastrointestinale Erkrankungen haben beim Pferd eine hohe Inzidenz. Obwohl die Identifikation prädisponierender Faktoren und der möglicherweise an der Pathogenese beteiligten Erreger seit langem Gegenstand zahlreicher Untersuchungen ist und diese mit dem klinischen Bild der Erkrankungen in Zusammenhang gebracht werden konnten, sind die zugrunde liegenden pathophysiologischen Transportmechanismen an der Darmwand derzeit noch immer unbekannt. Bei anderen Spezies sind die Transportsysteme für Nährstoffe, wie Glucose, Aminosäuren und Peptide sowie für Elektrolyte charakterisiert worden. Voruntersuchungen haben gezeigt, dass diese nur eingeschränkt auf das Pferd übertragbar sind. In dieser Studie sollen die epithelialen Elektrolyt- und Nährstofftransporte, die unter physiologischen Bedingungen die Flüssigkeits- und Elektrolythomöostase beim Pferd aufrechterhalten, funktionell mit der Ussingkammer-Technik und mit Transportstudien charakterisiert werden. So soll eine Grundlage geschaffen werden, mit der der Einfluss pathogener Faktoren auf die Elektrolyt- und Nährstofftransportmechanismen untersucht werden kann.
Resultate:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22119207

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19646103

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24045491

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Entwicklung einer Finiten Element Analyse zur Charakterisierung der während der Geburt auftretenden Kräfte beim Rind
Development of a Finite Element Analysis for the characterization of forces occurring during the birth process in cattle
Projektverantwortliche: Prof. Dr. H. Bollwein; Dr. G. Tsousis; Dr. rer. nat. Matthias Lüpke; Tierärztin C. Heun; Tierarzt M. Becker
Laufzeit: Februar 2006 bis Ende 2013
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Projektdetails:
Die Geburtshilfe beim Rind hat sie sich während des letzten Jahrhunderts fast nur empirisch entwickelt. Die Anwendung fortgeschrittener Mathematik mittels Software Programmen hat zur Entwicklung der Finite Elemente Analyse geführt, die eine objektive 3 dimensionale Darstellung einwirkender Kräfte ermöglicht.
Im Rahmen dieses Projekts wird eine Finite Elemente Analyse entwickelt, um die während der Geburt des Rindes auf das Kalb und das Muttertier einwirkenden Kräfte zu objektivieren. Dabei sollen insbesondere verschiedene Arten geburtshilflicher Maßnahmen miteinander verglichen werden. Zur Realisierung des Modells werden in einem ersten Schritt zahlreiche computertomographische Aufnahmen von Becken bzw. Kälbern in unterschiedlichen Lagen, Haltungen und Stellungen erstellt. Dieser Teil der Arbeit wird in Kooperation mit Herrn Dr. Lüpke vom Fachgebiet für Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik der Tierärztlichen Hochschule angefertigt. Basierend auf diesen Aufnahmen wird gleichzeitig der Preprozessor des Modells erstellt. In einer zweiten Studie werden die verschiedenen auf das Becken und Kalb wirkende Kräfte, wie z.B. Dehnungskräfte und Zugkräfte, während des Geburtsablaufs sowohl in vitro als auch in vivo erfasst. Diese Kräfte werden computergestützt dokumentiert und dienen der weiteren Entwicklung des Modells und der Objektivierung bzw. Optimierung geburtshilflicher Maßnahmen. Die Finite Elemente Analyse wird in Kooperation mit dem Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen der Universität Hannover durchgeführt.
Kooperationspartner:

Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen der Universität Hannover

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Anatomie und bildgebende Darstellung des Labrum glenoidale am Schultergelenk des Hundes
Anatomy and imaging oft the labrum glenoidale in the canine shoulder joint
Projektverantwortliche: Prof. Dr. H. Waibl
Laufzeit: 2006 bis 2013
Kliniken/Institute:
Anatomisches Institut
Projektdetails:
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Kooperationspartner:

Dr. M. Sager, Universität Düsseldorf

Dr. J. Asheuer, Köln

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Fusionsprotein des respiratorischen Synzytialvirus und seine Wechselwirkung mit Epithelzellen
Fusion protein of respiratory syncytial virus and its interaction with epithelial cells
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Georg Herrler
Laufzeit: 2005 bis 2013
Drittmittelprojekt: DFG, SFB 587 "Immunreaktionen der Lunge bei Infektion und Allergie"
Kliniken/Institute:
Institut für Virologie
Projektdetails:
Das respiratorische Synzatialvirus (RSV) ist die häufigste virale Ursache von Infektionen des unteren Respirationstrakts bei Kleinkindern und Kälbern. Zielzellen sind die respiratorischen Epithelzellen. Wir untersuchen die Wechselwirkung des F-Proteins von RSV mit dem Atemwegsepithel. Auf der zellulären Seite versuchen wir ein Rezeptor-Protein für RSV zu identifizieren und zu charakterisieren. Auf der viralen Seite wird die Rezeptor-Bindungsstelle auf dem F-Protein untersucht.Für die Infektionsstudien Wildtypvirus und Mutanten werden Modellsysteme auf der Basis von primären respiratorischen Epithelzellen verwendet.
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