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1574 Ergebnisse.
Untersuchungen zur Entwicklung von Parametern des Calcium- und Phosphor-Stoffwechsels von Puten fünf verschiedener Linien im Verlauf der Mast
Investigations on the development of calcium and phosphorus metabolism in turkeys (five genetically different lines) during fattening period
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. V. Taube
Laufzeit: März 2006 bis Februar 2007
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Institut für Tiergenomik
Anatomisches Institut
Projektdetails:
Vor dem Hintergrund der häufig bei Mastputen auftretenden Skeletterkrankungen wurden verschiedene Untersuchungen an Blut und Knochen durchgeführt, um die ermittelten Normalwerte zukünftig bei auftretenden Problemen in Beständen nutzen zu können. Ein zweiter Schwerpunkt dieser Arbeit war der Vergleich von unterschiedlichen Linien unter dem Aspekt der züchterischen Selektion von Puten mit guter Skelettgesundheit, die in den letzten Jahrzehnten aufgrund immer höherer Endmastgewichte zunehmend an Bedeutung gewonnen haben. Daher wurden Ca- und P-Gehalte im Plasma von gesunden männlichen Mastputen unterschiedlicher Linien unter praxisüblichen Fütterungs- und Haltungsbedingungen sowie der Verlauf der Knochenmineralisation bestimmt.
Es wurden zwei Mastdurchgänge in verschiedenen Ställen (Versuch I: 3500 Hähne; Versuch II: 4320 Hähne, Linien A-E) begleitet, in denen die Puten unter praxisüblichen Bedingungen gehalten wurden. Angeboten wurde den Tieren ein phasentypisches, konventionelles Mastfutter, das in der Zusammensetzung gering variierte, aber der allgemein in der Putenmast üblichen Zusammensetzung entsprach.
Wöchentlich wurden in den Versuchen Tiere entnommen, gemerzt und dann folgende Parameter untersucht: Ca- und P-Gehalte im Plasma; Ra-, TS-, Ca- und P-Konzentration in der Diaphyse des rechten und linken Femur (Fe) bzw. des proximalen Stücks des linken Tibiotarsus (Tt); Bruchfestigkeit an Tibiotarsus und Humerus (beidseitig) bzw. am linken Femur; Längen und Durchmesser an Tibiotarsus, Femur und Tarsometatarsus (Tmt; jeweils linke Knochen); Histometrische Untersuchung am proximalen Tibiotarsus und Tarsometatarsus (jeweils rechte Knochen); Ganzkörperanalyse von Eintagsküken; Körpermassenzunahme und Futteraufwand.
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Gesundheit und Leistung von Mastputen 5 unterschiedlicher Linien unter standardisierten Haltungs- und Fütterungsbedingungen
Comparative investigations on health and performance of five genetically different turkey lines
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; C. Götting; B. Große Liesner
Laufzeit: März 2006 bis März 2007
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Institut für Tiergenomik
Anatomisches Institut
Projektdetails:
Unter standardisierten und vergleichbaren Bedingungen bezüglich Fütterung und Haltung wurden insgesamt 4320 Putenhähne aus fünf verschiedenen genetischen Linien vergleichend bezüglich der Mastleistung (tägliche Zunahmen, Körpermassenentwicklung, Futterverbrauch, Futteraufwand), Gesundheit sowie Verlustraten und -ursachen untersucht. Vor dem Hintergrund der häufig bei Mastputen auftretenden Pododermatitis wurde dabei besonderes Augenmerk auf die Fußballengesundheit der Tiere gelegt. Die im Stall erhobenen Daten zur Leistung und Gesundheit der Tiere wurden durch nach der Schlachtung der Tiere erhobene Befunde ergänzt, wobei insbesondere der Ausschlachtungsgrad sowie die Anteile der wertbestimmenden Fleischpartien, aber auch krankhafte Veränderungen Berücksichtigung fanden. Schlachtungen fanden am 141. und 148. Lebenstag der Tiere statt, so dass zusätzlich Informationen über die Leistung der verschiedenen Linien bei unterschiedlicher Mastdauer gewonnen werden konnten. Insgesamt wurde ein Mastdurchgang mit 4320 Tieren aus fünf verschiedenen genetischen Linien (A-E) begleitet, in denen die Puten unter praxisüblichen Bedingungen gehalten wurden. Angeboten wurde den Tieren ein phasentypisches, konventionelles Mastfutter, das in der Zusammensetzung gering variierte, aber der allgemein in der Putenmast üblichen Zusammensetzung entsprach.
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Pilotstudie: Bestimmung der sekundären Bioverfügbarkeit von gebundenen Tetracyclin-Rückständen
Tetracycline residues
Projektverantwortliche: Prof. Dr. G. Klein; Dr. Körner; Prof. Dr. M. Kietzmann
Laufzeit: Anfang 2005 bis Anfang 2007
Drittmittelprojekt: Bundesinstitut für Risikobewertung; Eberhard-Lienhop-Stiftung
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Institut für Pharmakologie Toxikologie und Pharmazie
Projektdetails:
Seit langem ist bekannt, dass sich Tetracycline nach Anwendung beim Tier in Knochen
einlagern. In eigenen Untersuchungen konnte bestätigt werden, dass durch die verbreitete
Anwendung von Tetracyclinen bei lebensmittelliefernden Tieren häufig mit Tetracyclin-
Rückständen in Knochen geschlachteter Tiere gerechnet werden muß.
Obwohl Knochen zum Direktverzehr für den Menschen kaum geeignet sind, könnten sie
dennoch Eingang in die Nahrungskette finden. Zum einen indirekt über die Verfütterung
knochenhaltiger Tiermehle und Fleischknochenmehle, zum anderen direkt durch mit
Knochenpartikeln kontaminiertes, maschinell gewonnenes Restfleisch ("MSM",
"Separatorenfleisch"), das in der Wurstherstellung Verwendung finden kann. In eigenen
Untersuchungen konnten wir die Kontamination von Fleischmehlen und
Fleischknochenmehlen mit Tetracyclinen nachweisen und damit die bisherige Ansicht
widerlegen, dass die gesetzlich vorschriebenen Verfahren zur Herstellung von Tiermehlen
mögliche Rückstände vollständig eliminieren.
Da die Tetracyclin-Konzentrationen von Knochen bis zu 50 mg/kg betragen, können sich in
den Produkten Tetracyclin-Kontaminationen im unteren ppm-Bereich ergeben. Inwieweit
diese gebundenen Tetracyclin-Rückstände nach Aufnahme durch Mensch oder Tier
bioverfügbar sind, ist bisher weitgehend ungeklärt.
Die Ziele des Gemeinschafts-Projektes mit dem Institut für Pharmakologie der TiHo sind
- die Ermittlung der aktuellen Belastung von Tiermehlen und Fleischknochenmehlen,
die auf Grundlage der VO (EG) 1774/2002 hergestellt wurden,
- eine Prozessschrittanalyse der Herstellung von Gelatine aus Knochen im Hinblick auf
Tetracyclin-Rückstände,
- die Bestimmung der sekundären Bioverfügbarkeit von gebundenen Tetracyclin-
Rückständen sowie ihrer Verteilung und Anreicherung im Mäusekörper,
- die Feststellung, ob die Verfütterung von in knochenhaltigen Futtermitteln enthaltenen
gebundenen Tetracyclin-Rückständen die Selektion Tetracyclin-resistenter Keime
(Escherichia coli) im Mäusedarm begünstigt.
Kooperationspartner:

LAVES, PD Dr. M. Kühne

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Der Einfluss von Bandagen und Gamaschen auf das Volumen der Vorder- und Hintergliedmaßen des Pferdes anhand perometrischer Messungen
The influence of bandage and tendon boot on the volume of the horse extremity applying a 2D-scanner system for volumetric measurement
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Hermann Seifert; Dr. Kirsten Rupprecht; TÄ Nicole Svenja Korella
Laufzeit: Mitte 2005 bis Ende 2007
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Projektdetails:
Das Ziel dieser Arbeit ist es, den Nutzen von Bandagen und Gamaschen in Bezug auf ein Anschwellen von Pferdebeinen infolge Bewegung zu evaluieren. Perometrische Volumenmessungen ermöglichen einen Vergleich vor und nach einer festgelegten Bewegungsphase. Insbesondere soll der mögliche Nutzen von Bandagen und Gamaschen bezüglich der Problematik von angelaufenen Beinen beim Pferd geklärt werden.
Kooperationspartner:

Prof. Dr. Dirk Berens von Rautenfeld, Medizinische Hochschule Hannover, Abteilung Funktionelle und Angewandte Anatomie

Prof. Dr. J. U. Fischbach, Bergische Universität Gesamthochschule Wuppertal, Fachbereich Technische Physik

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Die intensive Kaninchenhaltung in Deutschland.
Intensive Rabbit housing/breeding in Germany.
Projektverantwortliche: Tetens, Martina; Briese, Andreas; Hartung, Jörg
Laufzeit: August 2005 bis Juni 2007
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
Die intensive Kaninchenhaltung in Deutschland wird mittels einer Datenerhebung erfasst und sowohl in Bezug auf die rechtliche Situation in Deutschland als auch den neuesten Stand der Forschung auf diesem Gebiet verglichen und bewertet. In die Untersuchungen werden die Erfahrungen aus mehreren Betriebsbegehungen, intensiven Fachgesprächen mit Tierhaltern und die Befunde einer Fragebogenaktion bei den Tierhaltern einbezogen.
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Untersuchungen zur Konzentration von zyklischem Guanosinmonophosphat (cGMP) im Blutplasma von Tauben (Columba livia f. dom.) mit linksventrikulärer Hypertrophie und chronischer Herzinsuffiziens
Investigations on concentrations of cyclic guanosinmonophosphate (cGMP) in blood plasma of pigeons suffer from left ventricle hypertrophy and chronic cardiac insufficiency
Projektverantwortliche: Dr.med.vet. N. Kummerfeld; Dr.med.vet. M. Ryll; Tierarzt M. Legler
Laufzeit: Oktober 2005 bis August 2007
Drittmittelprojekt: Industrie
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Die klinische Diagnose chronischer Herzerkrankungen ist bei Vögeln aufgrund biologischer, anatomischer und physiologischer Besonderheiten mit Schwierigkeiten verbunden. Die Humanmedizin setzt neben der klassischen Diagnostik über EKG und US vermehrt auch auf den Nachweis von Veränderungen blutchemischer Parameter. Das cGMP konnte auch bei Hühnern mit Herzveränderungen nachgewiesen werden. Am Modell Taube wird die klinische Bedeutung von Veränderungen des cGMP im Plasma nach experimentell provozierter linksventrikulärer Hyperthrophie und chronischer Herzinsuffiziens untersucht.
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Effizienz substituierter lipolytischer Enzyme bei Einsatz einer an der Humanernährung orientierten fettreichen Diät im Modell pankreasgangligiertes Göttinger Miniaturschwein
Effect of substituted lipolytic enzymes after feeding a diet rich in fat (using a diet similar to those in human nutrition) in pancreatic duct ligated Göttingen minipigs
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. A. Mößeler
Laufzeit: März 2005 bis September 2007
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Zur Behandlung der exocrinen Pankreasinsuffizienz stellt die Enzymsubstitution mit Produkten porciner Herkunft nach wie vor die Methode der Wahl dar. In jüngster Zeit wird vermehrt an der Entwicklung von Enzymen mikrobiellen Ursprungs geforscht, da diese eine gezielte Produktion neuer Produkte ermöglichen. In vorangegangenen Arbeiten dieses Projektes (Becker 2005; Zantz 2006) wurden Screeningtests zur arbeits- und zeitsparenden Überprüfung der Wirksamkeit substituierter Enzyme entwickelt. In den genannten Arbeiten wurden Amylasen, Proteasen und Lipasen jeweils isoliert mit einer Testmahlzeit verabreicht. Ziel dieses Forschungsprojektes im Rahmen eines Dissertationsvorhabens ist durch Kombination verschiedener Enzyme (Lipasen, Proteasen und Amylasen) mögliche Interaktionen der verschiedenen Enzyme untereinander (insbesondere Abbau der Amylase und Lipase durch die zugesetzte Protease) zu überprüfen. Die Ration enthält dabei aufgrund der Verwendung diverser Fettquellen (Sahne, Olivenöl, Schweineschmalz) einen hohen Fettgehalt. Die Untersuchungen ermöglichen dabei insbesondere den Einfluss der fehlenden exokrinen Pankreasfunktion auf die Fettverdauung dieser speziellen Fette zu überprüfen (in vorangegangenen Studien wurden insbesondere Sojaöl oder Butterfette als vorrangige Fettquelle eingesetzt).
Kooperationspartner:

Pharmazeutische Industrie

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Untersuchung zu Ovarialzysten des Rindes: Diagnosezeitpunkt und Einfluss auf die weitere Fruchtbarkeit
Investigation on ovarian cysts in cattle: time of diagnosis and influence on fertility
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Hoedemaker; Magret Schulte Spechtel
Laufzeit: November 2005 bis November 2007
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Anhand eines Datenpools, der im Rahmen einer mehrjährigen Tierärztlichen Bestandsbetreuung erstellt wurde, werden Tiere mit Ovarialzysten und hinsichtlich Abkalbezeitpunkt und Alter ähnliche Kontrolltiere ohne Ovarialzysten selektiert. Die Tiere mit Ovarialzysten werden je nach Diagnosezeitpunkt in zwei Gruppen eingeteilt: Gruppe 1: < 42 Tage p.p., Gruppe 2: > 42 Tage p.p., und die Fruchtbarkeitleistung analysiert.
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Untersuchungen zur Messgenauigkeit des Perometers am Pferdebein durch Vergleich mit der Maßbandmethode und der Wasserverdrängungsmethode
Investigations into precision of a 2D-scanner system applying to a horse leg by comparison to circumference measurements and water displacement method
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Hermann Seifert; Dr. Kirsten Rupprecht; TÄ Frauke Haase
Laufzeit: Anfang 2005 bis Anfang 2007
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Projektdetails:
Ein aus der Humanmedizin an die Volumenmessung am Pferdebein adaptiertes perometrisches Messsystem soll bezüglich der Handhabbarkeit und der Messgenauigkeit mit anderen Messmethoden verglichen werden. Hierzu zählen die Volumenbestimmung aus Umfangsmessungen und die Volumetrie mittels der Wasserverdrängungsmethode. Die Durchführung der experimentellen Untersuchungen erfolgt sowohl in vivo als auch am anatomischen Präparat. Es soll überprüft werden, ob die Genauigkeit der Messergebnisse ausreicht, um therapeutische oder diagnostische Konsequenzen ableiten zu können.
Kooperationspartner:

Prof. Dr. Dirk Berens von Rautenfeld, Medizinische Hochschule Hannover, Abteilung Funktionelle und Angewandte Anatomie

Prof. Dr. J. U. Fischbach, Bergische Universität Gesamthochschule Wuppertal, Fachbereich Technische Physik

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Vergleich verschiedener Langzeitantibiotika zum Trockenstellen auf die Eutergesundheit von Milchkühen
Comparison of varius dry cow treatments on udder health in dairy cows.
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Hoedemaker; Elke Kalscheuer
Laufzeit: Januar 2005 bis Juni 2007
Drittmittelprojekt: Industrie
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
In einem Feldversuch werden drei verschiedene Langzeitantibiotika (Cefquinom, Oxacillin und eine Kombination aus Penicillin/Framycetin/Penethamat)zum Trockenstellen verabreicht.
Es werden die Neuinfektionen und Heilungsraten während der Trockenstehphasen sowie der Verlauf der Eutergesundheit in den ersten 60 Tagen p.p. analysiert.
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