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2311 Ergebnisse.
Haltungsbedingte Gesundheitsschäden bei Kaninchen und Meerschweinchen in Privathaushalten und daraus resultierende Haltungsempfehlungen zur Durchführung des §2(3)Tierschutzgesetz
Recording of postural diseases of small animals in private husbandry and hereof resulting veterinarian husbandry advices of realisation of §2 (3) of the german animal welfare law (Tierschutzgesetz)
Projektverantwortliche: Prof. Dr. H. Hackbarth; Dr. W. Bohnet; M. Endlicher
Laufzeit: Mitte 2005 bis 2013
Drittmittelprojekt: Carl-Kraemer-Stiftung, 2.500 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierschutz und Verhalten
Projektdetails:
In der privaten Kaninchen- und Meerschweinchenhaltung gibt es immer noch weit verbreitete grobe Fehler und dadurch entstehende Schäden.
Das Ziel der Dissertation ist es, diese Fehler aufzudecken und den Tierhalter darauf hinzuweisen, um sie für die erworbene Tierart als Mitgeschöpf zu sensibilisieren. Desweiteren soll anhand der Umfrage in Erfahrung gebracht werden, in wie weit die Tierhalter über die Sachkenntnis im Sinne des § 2 (3) TierSchG verfügen oder ob diese mangelhaft oder unzureichend sind. Abschließend möchte ich aus meinen eigenen Untersuchungen und Ergebnissen tierärztliche Haltungsempfehlungen für Kaninchen und Meerschweinchen in Privathaushalten kurz und prägnant formulieren.
Derartiges Informationsmaterial, inklusive Auszüge aus dem Tierschutzgesetz, könnten dann im Zoofachhandel beim Kauf eines Tieres mitgereicht werden. Am Ende dieser Arbeit steht die Beantwortung der Frage über die Notwendigkeit der Einführung eines Sachkundenachweises für die Heimtierhaltung.
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Die Bedeutung des Oberflächenproteins S für die Enteropathogenität des Virus der übertragbaren Gastroenteritis (TGEV)
The surface protein S of transmissible gastroenteritis virus: its significance for enteropathogenicity
Projektverantwortliche: Prof. Dr. G. Herrler
Laufzeit: Juli 2005 bis Juni 2013
Drittmittelprojekt: DFG, SFB 621 "Pathobiologie der intestinalen Mukosa"
Kliniken/Institute:
Institut für Virologie
Projektdetails:
Im Teilprojekt B7 wurde im Oberflächenprotein S des übertagbaren Gastroenteritis-Virus der Schweine (TGEV) ein Rückhaltesignal identifziert. Durch das Ausschalten dieses Transportmotivs konnte das S-Protein genutzt werden, um den Tropismus eines Virusvektors (Virus der vesikulären Stomatitis) gezielt zu verändern. Als Bindungspartner für S wurde im Dünndarmepithel ein Muzin-artiges Glykoprotein (MGP) identifiziert.
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Wildtierinformationssystem der Länder Deutschlands (WILD)
German Wildlife Information System (WILD)
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Burkhard Meinecke; Dr. Oliver Keuling; Dr. Egbert Strauß
Laufzeit: Anfang 2001 bis Dezember 2013
Drittmittelprojekt: Deutscher Jagdschutz-Verband e.V. (DJV), 810.569 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Das bundesweite Monitoringprogramm WILD wurde auf der Grundlage einheitlich angewandter Mehoden als dauerhafter Baustein der ökologischen Umweltbeobachtung eingerichtet. Die Erarbeitung einer reproduzierbaren und zuverlässigen Datenbasis für wissenschaftliche Forschung zielt darauf ab, Strategien zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung von Tierpopulationen zu entwickeln. Bestandsdichten und -entwicklungen im Zusammenhang mit relevanten populationsökologischen Daten werden für Feldhase, Rotfuchs, Dachs, Rebhuhn und Rabenkrähe erfasst und dargestellt. Diese Darstellungen dienen als Informationsbasis für jagdpolitische und naturschutzrelevante Entscheidungen in Deutschland. Insbesondere der Einfluß der Jagd auf die Populationsentwicklung dieser Spezies soll abgeschätzt und die Erfüllung oder Nichterfüllung des Anspruches auf Nachhaltigkeit zukünftig eindeutig dokumentiert werden. Die Daten sollen auch als Grundlage zukünftiger Rote Listen Verwendung finden. Die Datenerhebung erfolgt zum einen methodisch in ausgewählten Referenzgebieten, zum anderen durch möglichst flächendeckende Einschätzungen. Hierbei ist WILD in Niedersachsen eng an die WTE angebunden. Die Aufgabenbereiche des IWFo, als einem von drei WILD Zentren für Deutschland, sind die Mitarbeit in der Projektkonzeption und -koordination sowie die Betreuung der Bundesländer Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Hessen.
Kooperationspartner:

Deutscher Jagdschutz-Verband e.V. (DJV)

Institut für Biogeografie der Universität Trier,

Forschungsstelle für Wildökologie und Jagdwirtschaft (Eberswalde)

Landesjagdverbände

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Survey zur Erfassung des Schweinswalbestandes in der westlichen Ostsee
Survey to detect the abundance of harbor porpoise in the Western Baltic Sea
Projektverantwortliche: Prof.Dr. Ursula Siebert; Dr. Helena Feindt-Herr
Laufzeit: Juli 2012 bis Oktober 2012
Drittmittelprojekt: BLE, 66.412 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Mit diesem Vorhaben wurden Verteilung, Dichte und Abundanz von Schweinswalen in der westlichen Ostsee abgeschätzt. Die derzeitige Datenlage basierte auf Erhebungen aus den Jahren 1994 und 2005. Es gab vermehrt Hinweise auf einen Rückgang der Population in den letzten Jahren. Der Schweinswal ist in der Ostsee verschiedenen schädlichen Einflüssen ausgesetzt wie Schiffsverkehr, Wasserverschmutzung, Geräuschimmission und besonders dem Beifang.
Nur auf einer fundierten Datenbasis zur Bestandsgröße kann die Situation des Schweinswals hier richtig beurteilt und ggf. wirksame Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Eine entsprechende Erhebung sollte als Gemeinschaftsprojekt von Dänemark und Deutschland im Rahmen eines Schiffsurveys durchgeführt werden.
Der Survey sollte wichtige Erkenntnisse zum Schweinswalbestand in der westlichen deutschen Ostsee liefern und damit eine bedeutende Grundlage für Schutzmaßnahmen schaffen.
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Untersuchungen zu Möglichkeiten einer oralen Vitaminsubstitution bei Vorliegen einer experimentell ausgelösten exokrinen Pankreasinsuffizienz (EPI) sowie zur Bedeutung des Zeitpunkts der experimentellen Induktion der EPI bei wachsenden, pankreasgangligierten Schweinen - als Modelltier für das an cystischer Fibrose erkrankte Kind
Investigations on effects of oral vitamin substitution in pigs with experimentally induced exocrine pancreatic insufficiency (EPI) and age at experimentally induced EPI in growing pigs - the pancreatic duct ligated pig as a model for children suffering from cystic fibrosis
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Josef Kamphues; Dr. Anne Mößeler
Laufzeit: Januar 2012 bis Dezember 2012
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
An cystischer Fibrose erkrankte Kinder leiden nicht nur an massiver Einschränkung der Lungenfunktion, sondern oft auch parallel an exokriner Pankreasinsuffizienz. Die verminderte Verdauungskapazität führt dabei nicht selten zu Unterernährung, Mangelerkrankungen (insb. fettlösliche Vitamine) und einem verminderten Wachstum der Kinder. Daneben sind oftmals Verdauungsstörungen (Meteorismus und Diarrhoe infolge einer reduzierten enzymatischen Verdauungskapazität) und eine verminderte spontane Nahrungsaufnahme zu konstatieren. In einer jüngsten Studie (Diss. Schwarzmaier) zeigten sich bei Tieren mit exokriner Pankreasinsuffizienz nach oraler Gabe hoch dosierter fettlöslicher Vitamine in Kombination mit einem effizienten Emulgator keine Vitamin-Mangelsituationen. Die im Vergleich zum Menschen deutlich höhere Wachstumsintensität der juvenilen Schweine ermöglicht dabei die Überprüfung derartiger Effekte im "Zeitraffer". In ersten Studien mit jungen, wachsenden Schweinen zeigten sich zum Einen das auch bei Kindern beobachtete geringere Wachstum, daneben aber auch eine deutliche Verschiebung der Anteile der verschiedenen Organe an der Körpermasse.
Zum Einsatz kommen neben intakten Kontrolltieren drei Gruppen von pankreasgangligierten Tieren, wobei bei zwei Gruppen in relativ jungem Alter (8 Wochen) eine exokrine Pankreasinsuffizienz chirurgisch ausgelöst wird, während eine weitere Gruppe in höherem Alter (16 Wochen) pankreasgangligiert wird. Mit diesem Vorgehen soll überprüft werden, ob es beim Schwein ein "sensibles Fenster" gibt, in dem das exokrine Pankreas für die Entwicklung des Jungtieres zwingend notwendig ist und ob beim älteren Tier das exokrine Pankreas ggf. für die normale Körperentwicklung nicht relevant / essentiell ist (wie in der Literatur beschrieben).
Kooperationspartner:

Abbott Products GmbH, Dr. K. Witte, Dr. P. Gregory

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Identifizierung von Lungenwurm- und Leberegelrisikogebieten mit Hilfe geogrophischer Informationssysteme (GIS)
Identification of lungworm und fluke risk areas with geographic information systems (GIS)
Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Strube, PhD ; Prof. Dr. T. Schnieder
Laufzeit: Mitte 2011 bis Ende 2012
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Basierend auf den Untersuchungsergebnissen von ca. 20.000 Tankmilkproben soll versucht werden, mit Hilfe von GIS-Daten ein Risikovorhersagemodell bezüglich einer Lungenwurm- bzw. Leberegelinfektion bei Rindern zu erstellen.
Kooperationspartner:

PD Dr. Franz Conraths, Friedrich-Loeffler-Institut Wusterhausen

Dr. Christoph Staubach, Friedrich-Loeffler-Institut Wusterhausen

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Untersuchungen zur lokalen Immunität nach Impfung gegen die Newcastle Krankheit beim Huhn
Investigations on the induction of local immunitiy following vaccination against Newcastle Disease
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Silke Rautenschlein, PhD
Laufzeit: Juni 2011 bis Mai 2012
Drittmittelprojekt: Industrie
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
The induction of local immune reactions following vaccination of chickens with a commercial live and/or a new generation recombinant Newcastle disease vaccine will be compared. A specific focus will be on the cell-mediated immune response in the upper respiratory tract.
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Untersuchungen zum Verzicht auf Schnabelkürzen bei Mastputen, Teilprojekt - LFG Ruthe -
Investigation how to abandon beak trimming of female fattening turkeys. Subproject carried out on the experimental farm Ruthe.
Projektverantwortliche: Spindler, Birgit; Schulze Hillert, Marlene; Hartung, Jörg; Kamphues, Josef
Laufzeit: Oktober 2011 bis Dezember 2012
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Federpicken und Kannibalismus sind ein verbreitetes Tierschutzproblem in Putenherden. Als Ursachen für diese schädigenden und verlustreichen Verhaltensstörungen wird eine Vielzahl von Einflussfaktoren diskutiert. Dazu gehört auch die Zusammensetzung des Futters. In Praxiskreisen wird häufig die Meinung vertreten, dass das moderne Putenfutter zu wenig tierisches Protein enthalte (meist durch Soja ersetzt) und dieser Mangel das gegenseitige Bepicken auslöse. Im Rahmen des Forschungsvorhabens wird geprüft, ob eine Anreicherung des Putenfutters mit tierischem Eiweiß das Auftreten von Federpicken und Kannibalismus zu reduzieren vermag. Dazu werden auf dem Lehr- und Forschungsgut Ruthe der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover unter praxisnahen aber kontrollierten Bedingungen in mehreren Gruppen sowohl schnabelgekürzte als auch nicht schnabelgekürzte Putenhennen gehalten. Dabei erfolgt die Versorgung der Tiergruppen mit konventionellem Futter auf pflanzlicher Basis und alternativ mit einem Futter, in dem ein Teil des Sojaextraktionsschrotes durch tierische Eiweißquellen ersetzt worden ist. Neben der Erhebung von Daten zur Tierleistung, zum Management und zur Haltungsumwelt liegt der Schwerpunkt der Untersuchung auf der Dokumentation von Federpicken und Kannibalismus mit Hilfe regelmäßiger Tierbeurteilungen und videogestützter Verhaltensbeobachtungen. Von dem Vorhaben wird erwartet, dass es Aufschluss darüber gibt, ob eine Erhöhung des Anteils an tierischem Protein im Futter Federpicken und Kannibalismus mindern oder verhindern kann. Die gewonnenen Erfahrungen sollen im Erfolgsfalle in einem zweiten Schritt auf die Praxis übertragen werden, so dass künftig möglicherweise auf das Schnabelkürzen bei Mastputen verzichtet werden kann.
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Untersuchungen zur Verdaulichkeit von Futterfetten bei Mastputen in Abhängigkeit vom Alter der Tiere sowie der Fettqualität (Triglyceride und/oder Fettsäuren) und vom Fettgehalt im Futter
Studies on the digestibility of fat in fattening turkeys related to animals’ age, composition of dietary fat (triglycerides / fatty acids) and fat content of diets
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Josef Kamphues; Michaela Schulte
Laufzeit: Juli 2011 bis Dezember 2012
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Im Mischfutter für die Putenmast wird in erheblichem Umfang Fett zur Erreichung höherer Energiedichten eingesetzt, und das nicht nur zum Mastende, sondern durchaus auch schon in der Aufzucht. Teils wird dies sogar dann noch praktiziert, wenn die Kosten der Energie aus Fett die der Energie aus Getreide übersteigen.
Andererseits zeigt sich in nicht wenigen Studien (Feldversuche; experimentelle Fütterungsversuche unter standardisierten Bedingungen) ein unerwartet hoher Fettgehalt in den Exkrementen von Mastputen (bis über 10 % in der Trockenmasse), so dass sich die Frage nach den Ursachen stellt (Liegt es an der Qualität des Fettes oder handelt es sich um infektiös bedingte Verdauungsstörungen?).
Vor diesem Hintergrund werden in entsprechenden Verdaulichkeitsstudien (mit jeweils 3 - 5 Puten) in Abhängigkeit vom Tieralter (4 / 8 / 12 Wochen) und Fettgehalt im Futter (5 / 7,5 / 10 %) drei unterschiedliche Fettqualitäten (Triglyceride / Fettsäuren; isoliert bzw. zu je 50 %) hinsichtlich der Verdaulichkeit geprüft.
Die Fettbestimmung in den Exkrementen erfolgt sowohl mit als auch ohne Säureaufschluss (eine eventuelle Differenz wäre durch eine Seifenbildung bedingt).
Ziel der Untersuchungen ist also eine dem Verdauungsvermögen von Mastputen angepasste Verwendung von Fett im Futter, was sowohl aus ökonomischen als auch ernährungsphysiologischen Gründen geboten ist. Aus tierärztlicher Sicht ist schließlich von Interesse, ob höhere Fettgehalte in den Exkrementen evtl. Indikatoren für bestimmte Infektionen des Magen-Darm-Trakts sein könnten.
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GrainUp: Untersuchungen zu Effekten einer unterschiedlichen Futterstruktur (Vermahlung, Konfektionierung) auf die Mikroflora im Magen-Darm-Trakt und Parameter der Chymuszusammensetzung beim Geflügel
GrainUp - Effects of a differing feed structure (grinding, compaction) on the gastrointestinal microflora and ingesta composition in poultry
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Josef Kamphues; Benedikt Üffing; Dr. Saara Sander
Laufzeit: April 2011 bis September 2012
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Bei dem von der BLE geförderten Projekt "GrainUp" handelt es sich um ein Kooperationsprojekt verschiedener deutscher Tierernährungsinstitute. Im Rahmen dieses Projektes werden im hiesigen Institut Effekte der Futterstruktur unter Verwendung weizenbasierter Mischfuttermittel in der Mast von Broilern geprüft. Hierbei kommen vier unterschiedlich vermahlene und konfektionierte Mischfutter (Vermahlung in der Hammermühle/auf dem Weizenstuhl/ganze Getreidekörner im Pellet, Angebot als Pellet/Expandat) mit identischer botanischer und chemischer Zusammensetzung zum Einsatz. Es wird zum einen die Anzahl von Indikatorkeimen (Leitkeime einer normalen Flora), zum anderen aber auch die Zahl an Keimen mit einem zoonotischen Potenzial an unterschiedlichen Lokalisationen des Gastrointestinaltraktes ermittelt, um Vergleiche zwischen den verschiedenen Mischfutter-Gruppen ziehen zu können. Zudem werden Parameter wie Trockensubstanzgehalte, pH - Werte und die Konzentrationen kurzkettiger Fettsäuren im Chymus bestimmt. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Fütterungskonzeptes, basierend auf einer Optimierung von Getreidebearbeitung und Mischfutterkonfektionierung, das bei günstigster Verwertung der aus dem Getreide stammenden Energie (Stärke) und Nährstoffe (insb. Protein) die möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit des Magen-Darm-Trakts mit berücksichtigt. Es soll also eine günstige Futterverwertung bei höchstmöglichem Gesundheitsstatus gefunden werden, was sowohl unter dem Aspekt des Tierschutzes als auch des Verbraucherschutzes (Lebensmittelsicherheit) gegenüber den etablierten Praktiken erhebliche Vorteile brächte.
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