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2165 Ergebnisse.
Löslichkeitscharakteristika von oralen Boli im Pansen des Rindes
Solubility characteristics of oral boluses in the rumen
Projektverantwortliche: Grünberg Walter
Laufzeit: Februar 2015 bis Juli 2015
Drittmittelprojekt: Industrie (Veterinärpharmazeutika und Impfstoffe), 33.740 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
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Pilotstudie zur Erfassung von Kegelrobbenrissen bei marinen Säugetieren in der deutschen Nordsee
Pilot Study about grey seal predation on marine mammals in the German North Sea
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h.c. Dr. Ursula Siebert; Abbo van Neer
Laufzeit: Mai 2015 bis Dezember 2015
Drittmittelprojekt: Ministerium für Energiewende, Landwirtsch., Umwelt und ländliche Räume, Schleswig-Holstein, 96.500 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Seit 2013 wurde aus Bereichen um Helgoland und anderen Teilen der Nordsee berichtet, dass Kegelrobben (Halichoerus grypus) ein bis dato unbekanntes Prädationsverhalten zeigen. Nachweislich haben sie Seehunde (Phoca vitulina), aber auch Schweinswale (Phocoena phocoena) und auch andere Kegelrobben in diesem Gebiet gejagt, getötet und auch gefressen.
In dieser Pilotstudie soll dieses neu erkannte Prädationsverhalten untersucht und bewertet werden. Ziel ist es ein Konzept zu entwickeln um herauszufinden seit wann das Prädationsverhalten der Kegelrobben in deutschen Gewässern auftritt, ob es sich um Einzeltiere handelt oder ob es häufig vorkommt und welchem Geschlecht und welcher Altersgruppe sie zugeordnet werden können. Zudem soll erörtert werden welche Bereiche in der Nordsee für Interaktionen prädestiniert sind und ob es saisonale wie regionale Schwerpunkte gibt.
Zur Beantwortung der genannten Fragestellungen sollen eine retrospektive Bewertung der pathologischen Befunde/Frassmuster bei, in den letzten Jahren, tot aufgefundenen Seehunden, Schweinswalen und Kegelrobben herangezogen werden. Ferner soll ein Konzept für neue Untersuchungsmethoden entwickelt werden, um Kegelrobbenrisse sicher zu erkennen und von z.B. Rissen terrestrischer Räuber zu unterscheiden. Letztlich sollen die gewonnenen Erkenntnisse einem auf fundiertem Wissen basierenden Kegelrobbenmangement in deutschen Gewässern dienen.
Resultate:

https://www.researchgate.net/profile/Ursula_Siebert2/publication/269762904_Grey_seal_Halichoerus_grypus_predation_on_harbour_seals_Phoca_vitulina_on_the_island_of_Helgoland_Germany/links/550806b10cf26

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Aerial survey of harbour porpoises in the two Danish pSCIs in the southern North Sea DK
Aerial Survey of harbour porpoises in the two Danish pSCIs in the southern North Sea DK
Projektverantwortliche: Prof.Dr. Ursula Siebert; Dr. Helena Herr
Laufzeit: Juli 2015 bis September 2015
Drittmittelprojekt: University Aarhus, Roskilde DK, 8.475 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Im Auftrag der Universität Aarhus (Dänemark) wurden, seit 2012, jährlich im Juli, Daten zu Abundanz und Verteilung von marinen Säugetieren erhoben. Untersucht wurden zwei Natura 2000 Gebiete in der dänischen südlichen Nordsee, "Sydlige Nordsø" und "Vadehavet med Ribe Å,Tved Å og Varde Å vest for Varde". Hauptzielart war der Schweinswal ( Phocoena phocoena). Das ITAW führte einen fluggestützten Survey durch; der Methode der Linientransekterfassung folgend. Als Beobachtungsplattform kam ein zweimotoriges Flugzeug vom Typ Partenavia 68 zum Einsatz. Die Fluggeschwindigkeit während der Datenaufnahme betrug 90-100 Kn (167-186 km/h) auf einer Flughöhe von 600 Fuß (183 m). Das Untersuchungsgebiet konnte an einem Flugtag unter überwiegend guten und moderaten Sichtungsbedingungen abgedeckt werden.
Resultate:

Hansen, J.W. (red.) 2016: Marine områder 2015. NOVANA. Aarhus Universitet, DCE -Nationalt Center for Miljø og Energi, 148s. - Videnskabelig rapport fra DCE - Nationalt Center for Miljø og Energi nr. 208

http://dce2.au.dk/pub/SR208.pdf

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Ostsee-Flug; Flugsurvey Ostsee Juli-August 2015
Baltic Sea aerial survey July-August 2015
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h.c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Andrea Fais
Laufzeit: Juli 2015 bis August 2015
Drittmittelprojekt: Bundesamt für Naturschutz, 20.337 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Im Rahmen des Vorhabens sollten zwei fluggestützte Surveys zur Efassung der Schweinswalbestände in der Ostsee, nach der etablierten "line-transect" Methode durchgeführt werden. Das Untersuchungsgebiet erstreckte sich entlang bereits im Vorhaben MINOSplus beflogener Gebiete. Die Erfassungen wurden mit einem Flugzeug vom Typ Partenavia 68 durchgeführt, das bei einer konstanten Geschwindigkeit und Flughöhe definierte Transekte innerhalb des Untersuchungsgebietes abflog.
Resultate:

Die Befliegung ist in das Projekt TopSpace eingeflossen, hierfür gibt es keinen eigenständigen Bericht oder eine Auswertung.

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EU Referenzlabor für Klassische Schweinepest - Arbeitsprogramm 2015
EU Reference Laboratory for Classical Swine Fever - work program 2015
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Paul Becher
Laufzeit: Januar 2015 bis Dezember 2015
Drittmittelprojekt: EU Commission, Directorate-General for Health and Food Safety, 336.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Virologie
Projektdetails:
Finanzielle Zuwendung für die Arbeiten am EU Referenzlabor für Klassische Schweinepest
(Work program according to Annex IV of the Council Directive 2001/89/EC)
Kooperationspartner:

Dr. Christoph Staubach (FLI Riems)

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Untersuchungen zur Impfung mit rekombinanten IBD-Impfstoffen im Broiler-Eintagsküken
Investigations on vaccine response after inoculation of one-day old broilers with an IBD-recombinant vaccine
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Silke Rautenschlein, PhD
Laufzeit: Januar 2015 bis Dezember 2015
Drittmittelprojekt: Industrie (Veterinärpharmazeutika und Impfstoffe), 35.960 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
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Untersuchungen zu den Rückgangsursachen von Fasanen- und Rebhuhnbesätzen in Schleswig-Holstein.
Investigations regarding the cause of partridge and pheasant population decline in Schleswig-Holstein.
Projektverantwortliche: Prof.Dr. Ursula Siebert
Laufzeit: Januar 2014 bis Dezember 2015
Drittmittelprojekt: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein, 66.619 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Der Rückgang der Fasanen- (Phasianus colchicus) und Rebhuhnpopulationen (Perdix perdix) in Deutschland stellt ein landesweites Problem dar. Im Rahmen dieser Studie soll festgestellt werden, ob Infektionskrankheiten als Primär- oder Sekundärursache der Besatzrückgänge von Fasan und Rebhuhn in Frage kommen. Es sollen gemeinsam mit Jägern Untersuchungsgebiete identifiziert werden, die die aktuelle Situation repräsentativ für Schleswig-Holstein wiedergeben können und bei denen die Revierinhaber zu einer Zusammenarbeit bereit sind. Im Laufe des Projektes sollen neben Tieren aus den Jagdstrecken der beteiligten Reviere auch Fallwild einer intensiven pathologischen Untersuchung zugeführt werden. Ferner werden Jungtiere beprobt, um einen Zusammenhang mit einer erhöhten Mortalität in den juvenilen Altersklassen zu untersuchen.
Resultate:

Der anhaltende Rückgang von Fasanen- und Rebhuhnbesätzen im nordwestlichen Niedersachsen, Nordrhein-Westfahlen und Schleswig-Holstein wurde zum Anlass genommen der Frage eines möglichen Krankheitsgeschehens in den Populationen nachzugehen.

 

Die Untersuchungsergebnisse zeigen auf, dass keine einzelne hochpathogene Erkrankung die Fasane versterben lässt, sondern vielmehr scheinen verschiedene Erkrankungen und unterschiedliche Erreger die Population zu belasten. Im Zusammenspiel mit weiteren Umweltfaktoren, wie Prädation, Habitatveränderung, Witterung und Belastungen durch Pflanzenschutzmittel, Tiermist und Gülle spielen Krankheitserreger offensichtlich eine wichtige Rolle. Die Folgen von Erkrankungen, die die Fasane schwächen, ihr Fluchtverhalten vermindern und die Aufzuchterfolge minimieren, können gravierend für die Populationsentwicklung sein. Erste Hinweise auf einen zusätzlichen Einfluss durch den Eiweißgehalt in der Nahrung der Jungtiere konnte aufgezeigt werden, da es sowohl zu Verzögerungen in der körperlichen Entwicklung kam, als auch die Kompetenz des Immunsystems differierte.

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Untersuchungen zur Aufnahme von glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln über das Futter und zur Ausscheidung über Kot, Harn und Milch bei Kühen
Investigation on the intake of glyphosate based herbicides with the feed and the excretion via feces, urine and milk in cows
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Gerhard Breves
Laufzeit: Juli 2014 bis März 2015
Drittmittelprojekt: Bundsinstitut für Risikobewertung, 31.809 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Physiologie und Zellbiologie
Projektdetails:
Glyphosat ist als Wirkstoff in zahlreichen seit ca. 30 Jahren weltweit in großem Umfang eingesetzten Breitbandherbiziden enthalten. Nach einem enzymatischen Prinzip hemmt der Wirkstoff Glyphosat die Synthese aromatischer Aminosäuren und verursacht auf diese Weise das Absterben von Pflanzen. In transgenen Pflanzen der neuen Generation wird die gentechnisch induzierte Toleranz gegenüber Glyphosat mittlerweile häufig genutzt, um den Wirkungsgrad der Herbizide gegenüber unerwünschten Pflanzen zu erhöhen. Während im Vergleich mit anderen herbiziden Wirkstoffen dem Glyphosat über lange Zeit eine geringe Toxizität bei hoher Umweltverträglichkeit zugeschrieben wurde, werden in jüngster Zeit Konzepte entwickelt und über die Medien kommuniziert, nach denen Rückstände von Glyphosat-haltigen Pflanzenschutzmitteln (PSM) bei Wiederkäuern nach oraler Aufnahme Veränderungen des mikrobiellen Vormagenstoffwechsels verursachen könnten. Dies wurde in einem durch das BfR geförderten und bereits abgeschlossenen Forschungsprojekt untersucht. Diese Studien haben zu weiteren Fragestellungen geführt, die mit dem geplanten Projekt jetzt bearbeitet werden sollen.
Ziel der weiteren Untersuchungen ist es, Aufnahme, Ausscheidung und Retention von Glyphosat-haltigen Pflanzenschutzmitteln bei Kühen zu quantifizieren. Die Untersuchungen sollen an Proben aus unterschiedlichen Futterrationen durchgeführt werden, um die mögliche Bedeutung einzelner Futtermittelkomponenten für die Glyphosat - Aufnahme eingehender zu charakterisieren. Die Proben stammen aus Versuchen, die am Institut für Tierernährung des Friederich-Loeffler-Instituts in Braunschweig durchgeführt wurden. Diese Versuche wurden als bilanzierende Messungen durchgeführt. Dabei wurden unter kontrollierten Bedingungen die Futteraufnahme sowie die Ausscheidungen von Kot, Harn und zum Teil auch von Milch quantitativ erfasst.
Resultate:

http://ac.els-cdn.com/S0022030216301874/1-s2.0-S0022030216301874-main.pdf?_tid=7e3e272a-ff3c-11e6-a0a6-00000aab0f01&acdnat=1488454776_e0edfbec3e3f0ac9a25ccbbe06fb9d57

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Energie aus Wildpflanzen - Wildbiologische Begleituntersuchungen bei artenreichen Energiepflanzen-Ansaaten mit Wildpflanzen während des Winterhalbjahres
Bioenergy from wild crops - investigations on wildlife diversity within species rich wild crop bioenergy plantations during winter term
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Oliver Keuling
Laufzeit: Oktober 2014 bis Juni 2015
Drittmittelprojekt: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, 39.500 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
In dem Projekt wurden die in den Sommerhalbjahren 2011-2013 bereits gelaufenen Untersuchungen im Hinblick auf die Bewertung der Wildpflanzenkulturen mit Hilfe von Fotofallen im Winterhalbjahr 2014/15 fortgeführt, um die bisher gewonnenen Daten zu ergänzen. Dadurch wird eine ganzjährige Bewertung der Energiepflanzen möglich.
Zielsetzung des Projektes ist die Erfassung der Auswirkungen des Anbaus von Wildpflanzen zur Biogasproduktion auf die Habitatfunktion für die ausgewählten Zielarten Feldhase, Fasan und Rebhuhn während der vegetationsarmen Zeit (Oktober bis Juni) sowie die Bewertung aus naturschutzfachlicher und wildtierökologischer Sicht.
Die bereits verwendete Methode über Fotofallen die Habitatnutzungsfrequenz zu ermitteln, soll hierbei auf die vegetationsarme Zeit angewendet werden, um die Wildpflanzenschläge auch im Winter stichhaltiger bewerten zu können. Ergänzend dazu wurde eine Thermographiekartierung durchgeführt, um die ermittelten Habitatnutzungsfrequenzen in den Gesamtkontext besser einordnen zu können.
Resultate:

Im Winterhalbjahr 2014/15 förderte die Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau die wildbiologischen Begleituntersuchungen im Rahmen des Projektes "Energie aus Wildpflanzen".

Ziel des Projektes "Energie aus Wildpflanzen" ist eine ökologisch wertvolle und ökonomisch tragfähige Ergänzung zum Anbau von derzeit weitgehend konkurrenzlosen konventionellen Energiepflanzen zu entwickeln, die dem Verlust an Biodiversität in der Agrarlandschaft entgegenwirkt und darüber hinaus das Potential hat, die Niederwildpopulationen zu stärken. Hierfür wurden artenreiche Saatmischungen aus ein-, zwei- und mehrjährigen Wildpflanzen entwickelt und in der Praxis angewendet, die mindestens fünf Jahre lang für die Biogasnutzung geerntet werden können.

Im Rahmen der vorliegenden Studie wurde die Wirkung des Anbaus von Wildpflanzen als Habitat für ausgewählte Zielarten der Agrarlandschaft in der vegetationsarmen Zeit erfasst und bewertet. Die Untersuchungen erfolgten in drei Projektgebieten. Diese liegen in den bayerischen Landkreisen Straubing-Bogen (Aiterhofen) und Weißenburg-Gunzenhausen (Ursheim, Trommetsheim). Die zwischen 87 ha und 274 ha großen Untersuchungsgebiete repräsentieren einen typischen Ausschnitt der jeweiligen Agrarlandschaft und bilden gleichzeitig die Kulisse für die Anlage der mehrjährigen Wildpflanzenkulturen.

Mittels Fotofallen wurden die Habitatnutzungsfrequenzen verschiedener Wirbeltierarten in den Wildpflanzenkulturen und in angrenzenden Wintergetreidefeldern erfasst und die Frequenzen auf den beiden Habitattypen verglichen. Zudem wurden Feldhasen und Rehwild mittels Thermographie taxiert und hierfür Habitatnutzungsanalyen erstellt.

Insgesamt zeigte sich mittels Fotofallen, dass die Wildtiere die Wildpflanzenkulturen stärker nutzten als das Wintergetreide. Insbesondere die Säugetiere sind hier sehr stark vertreten. Vogelarten treten erst ab Frühjahr verstärkt auf, nutzen die Wildpflanzen im Winter jedoch ebenfalls mehr als das Wintergetreide. Für den Feldhasen konnten keine signifikanten Unterschiede zwischen Wildpflanzen und Wintergetreide festgestellt werden. Das wird auch durch die Habitatnutzungsanalysen der Thermographie-Taxation bestätigt, die ergaben, dass Feldhasen nachts Wintergetreide bevorzugen und Wildpflanzen "nur" dem Flächenangebot entsprechend nutzen. Obwohl die Wildpflanzenkulturen eine sehr gute Habitatqualität aufweisen, stellen Getreideflächen im Winter eine wichtige Nahrungsquelle für den Feldhasen dar.

Sowohl im Winter als auch im Frühjahr ist die Biodiversität der Wirbeltierfauna auf den Wildpflanzen höher als auf Wintergetreide.

Die Wildpflanzenkulturen stellen somit für die Wildtiere ein Nahrungs-, Brut- und Deckungshabitat dar, das den konventionellen Kulturen in der Regel vorgezogen wird. Entsprechend der ökologischen Ansprüche der einzelnen Wildtierarten, werden die Wildpflanzenschläge jedoch unterschiedlich häufig frequentiert, eine Meidung wurde jedoch nicht erkannt. Aus wildtierökologischer Sicht wäre ein Schnittzeitpunktes im August optimal, da einige Arten noch relativ spät im Jahr reproduzieren (Zweitgelege von Fasanen, lange Reproduktionszeit der Feldhasen). Später sollte der Schnitt aber nicht erfolgen, damit sich ausreichend Grünäsung bis zum Herbst entwickeln kann, um im Winter als Nahrung zu dienen.

Wildpflanzenschläge sollten als Ergänzung zum konventionellen Anbau von Energiepflanzen zur Biogasproduktion etabliert werden. Dadurch entsteht eine ökonomische und ökologisch aufgewertete, strukturreiche Agrarlandschaft. Wünschenswert wäre ein Flächenanteil von 5% an der ackerbaulichen Nutzfläche. Im Zuge des Wildpflanzenanbaus ist die Integration in bestehende Fruchtfolgen von Schneisen, normalen Schlaggrößen und Teilschlägen als Kombination aus wildtierökologischer Sicht die beste Vorgehensweise.

Kooperationspartner:

Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau

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Impfung von Sauen und Ferkeln gegen PRRS
Vaccination of sows and piglets against PRRS
Projektverantwortliche: grosse Beilage, Elisabeth
Laufzeit: Oktober 2014 bis Juni 2015
Drittmittelprojekt: Industrie (Veterinärpharmazeutika und Impfstoffe), 170.000 EUR
Kliniken/Institute:
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Projektdetails:
In zwei Zulassungsstudien wird die Sicherheit und Wirksamkeit eines PRRS Lebendimpfstoffes bei Sauen und Ferkeln geprüft
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