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2308 Ergebnisse.
Chronic Pain in a dish - In vitro-Modellierung Neuronen-vermittelter chronischer Schmerzen in der Haut für Pharmakologie und Toxikologie
Chronic Pain in a dish - In vitro modeling of neuron-mediated chronic pain in the skin for Pharmacology and Toxicology
Projektverantwortliche: Prof. Bettina Seeger, Ph.D.
Laufzeit: April 2024 bis Oktober 2026
Drittmittelprojekt: Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen, 125.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Chronische Schmerzen stellen ein erhebliches Gesundheitsproblem dar, von dem etwa 20 bis 50 % der Weltbevölkerung betroffen ist. Therapiemethoden werden größtenteils in Verhaltenstests mit induzierten Schmerzen an Nagern entwickelt. Dabei ist keine Schmerzbehandlung möglich, was zu einer schweren Belastung der Tiere führt. Dennoch sind im Tier entwickelte Therapeutika nicht immer auch im Menschen wirksam. Daher sollen zwei In vitro-Modelle in humanen Zellen entwickelt werden, um über Neuronen vermittelten chronischen Schmerz mit möglichst hoher Vorhersagekraft zu quantifizieren. Dafür werden Stammzell-abgeleitete sensorische Neuronen (1.) zur Entwicklung eines Luciferase-basierten Exozytose-Assays genutzt, um die vermehrte Ausschüttung der an der chronischen Schmerzreaktion beteiligten Neuropeptide (Substanz P und Calcitonin Gene-Related Peptide) einfach quantifizierbar zu machen. Außerdem soll (2.) ein innerviertes Hautmodell entwickelt werden, um Neuritenauswuchs und die Expression von mit chronischen Schmerzen assoziierten regulierten Genen von Schmerzrezeptoren und an der Reizweiterleitung beteiligte Ionenkanälen in vitro zu quantifizieren. Der Proof-of-concept für die Nutzung der Modelle in Pharmakologie und Toxikologie soll erbracht werden, indem induzierte Neuropeptid-Ausschüttung, induzierter Neuritenauswuchs und induzierte Genexpression, mit therapeutisch wirksamen Substanzen inhibiert oder über die Zugabe exogener Substanzen ausgelöst wird. So können molekulare Signalwege der chronischen Schmerzentstehung in vitro, direkt in humanen Zellen, modelliert werden, um unnötige Tierversuche zu vermeiden und für den Menschen wirksame und sichere Therapeutika zu entwickeln. Im Anschluss an das Projekt soll das Hautmodell über die Nutzung induzierter pluripotenter Stammzellen und primärer Zellen von Patienten auf die Modellierung der atopischen Dermatitis übertragen werden, um spezifische In vitro-Krankheitsmodelle zur Entwicklung neuer Therapien in Kooperation mit Industriepartnern in die Anwendung zu bringen. Weiterhin soll das Projekt als Grundlage für weitere Gebiets-übergreifende In Vitro-Modellierungen dienen, wie z.B. der Simulation von chronischen Gelenksschmerzen.
Kooperationspartner:

Prof. Dr. Annemarie Lang, Ph.D., University of Michigan

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European Partnership on Animal Health and Welfare-EUPAHW
European Partnership on Animal Health and Welfare-EUPAHW
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Lilja Fromme
Laufzeit: Januar 2024 bis Dezember 2026
Drittmittelprojekt: Europäische Union, 142.547 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Das European Partnership on Animal Health and Welfare (EUPAHW) ist eine von der Europäischen Kommission finanzierte Forschungs- und Innovationsinitiative zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten bei Tieren und zur Förderung des Tierschutzes. Aufgrund der engen Verbindung zwischen Tiergesundheit, Tierschutz und menschlichem Wohlergehen nimmt die One Health-One Welfare-Perspektive im EUPAHW eine herausragende Stellung ein. Innerhalb des EUPAHW wird das Institut für terrestrische und aquatische Wildtierforschung mit anderen Partnern an der Schnittstelle zwischen Wildtieren, Nutztieren und Menschen arbeiten. Das übergeordnete Ziel besteht darin, die Gesundheit wild lebender Säugetiere und Vögel in die allgemeine Gesundheitsüberwachung und das Monitoring von Nutztieren zu integrieren. Die Überwachung der Gesundheit von Wildtieren trägt zur Bewertung der Umweltgesundheit bei, da Wildtiere als Sentinels für terrestrische und aquatische Ökosysteme dienen können. Die Verbesserung des Monitorings von Wildtierpopulationen und der Überwachung von Wildtierpathogenen/-krankheiten zielt darauf ab, das Auftreten von Krankheitserregern zu erkennen und das Risiko der Übertragung von Infektionskrankheiten zwischen Wildtieren, Nutztieren und dem Menschen zu verringern. Die Informationen werden benötigt, um nachhaltige Systeme für Nutztierhaltung und Wildtiermanagement zu entwickeln. In diesem Zusammenhang wird das EUPAHW die Auswirkungen des Klimawandels und menschlicher Aktivitäten wie Jagd, Handel, Fütterung, Auswilderung und Umsiedlung von Wildtieren auf die Verbreitung von Krankheiten und die Ansiedlung invasiver Arten bewerten.
Kooperationspartner:

56 Forschungsinstitutionen aus Europa (https://www.eupahw.eu)

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Transzytosewege, die Salmonella enterica und Mycobacterium avium zur Überwindung der intestinalen Epithelbarriere nutzen
Transcytosis pathways used by Salmonella enterica and Mycobacterium avium for translocation across the intestinal epithelial barrier
Projektverantwortliche: Ralph Goethe
Laufzeit: Februar 2024 bis Februar 2026
Drittmittelprojekt: DFG, 122.183 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Mikrobiologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Dieses Projekt ist eine Forschungskooperation mit dem Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene der Medizinische Hochschule Hannover zur Klärung der Transzytose der enteroinvasiven, intrazellulären bakteriellen Die Salmonella Serovare als auch M. avium Subspezies nutzen verschiedene Darmzellentypen für den Eintritt in den Wirt. Die Translokation durch die Zellen ist allerdings weitgehend unbekannt. Das Ziel dieses Projektes ist, die Mechanismen der Translokation und die dafür nötigen Faktoren durch die Infektion von Darmorganoiden zu definieren.
Kooperationspartner:

Prof.Dr. Guntram Graßl

Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene

Medizinische Hochschule Hannover

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Charakterisierung der Immunogenität und Schutzwirkung von MVA-MERS-S
Evaluation of MVA-MERS-S induced immunogenicity and efficacy
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Asisa Volz
Laufzeit: Februar 2024 bis Januar 2026
Drittmittelprojekt: IDT Biologika und von der Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI), 484.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Virologie
Projektdetails:
Wir werden die Immunogenität und Wirksamkeit unseres Impfstoffkandidaten MVA-MERS-S nach einfache Impfung oder in unterschiedlichen Prime-Boost Schemata im tödlichen k18-hDPP4-Mausmodell nach einer MERS-CoV-Challenge-Infektion untersuchen. Die verschiedenen Impfschemata beinhalten auch unterschiedliche Zeitpunkte der Challenge-Infektion. Wir werden die Aktivierung von MERS-CoV-spezifischen Antikörpern und T-Zellen nach Impfung und nach Belastungsinfektion charakterisieren. Die Schutzwirkung wird anhand von Morbidität, Mortalität und Viruslast in den Zielorganen Lunge und Gehirn analysiert. Darüber hinaus wird eine histopathologische Untersuchung der oberen und unteren Atemwege der mit MERS-CoV infizierten Tiere Aufschluss über etwaige Anzeichen von ADE bzw. ERD geben. In einer weiteren Studie wird die Schutzwirkung von passiv übertragenen Seren von MVA-MERS-S-geimpften Mäusen nach einer Challenge-Infektion untersucht.
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Erarbeitung des Aktionsplans Birkhuhnschutz Lüneburger Heide
Development of the black grouse protection action plan for Lüneburg Heath
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Daniel Tost
Laufzeit: Januar 2024 bis März 2026
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, 104.438 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Vom 12.04. bis 15.04.2023 fand im Camp Reinsehlen in Schneverdingen das "Birkhuhn-Symposium 2023: Überlebt das Birkhuhn in der Lüneburger Heide?" statt. Veranstalter waren die Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz (NNA), das ITAW, die Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN), die niedersächsischen Ministerien für Landwirtschaft (ML) und Umwelt (MU) sowie der Verein Naturschutzpark (VNP). Auf dem Symposium wurden der bedenkliche Zustand der niedersächsischen Birkhuhn-Population, bekannte und vermutete Ursachen für diesen Zustand sowie mögliche Lösungsansätze thematisiert. Die Teilnehmenden, insbesondere die lokalen Akteure aus den Vorkommensgebieten, haben sich deutlich für ein Artenhilfsprogramm für das Birkhuhn in der Lüneburger Heide ausgesprochen, das einen Rahmen bieten soll, mit dem die diskutierten Probleme bestmöglich beseitigt und mittel- bis langfristig eine gesunde, stabile Population erreicht werden soll.

Auf einer vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz initiierten Folgeveranstaltung im Juni 2023 wurde das Projekt zur Erarbeitung eines Aktionsplans Birkhuhn ins Leben gerufen. Die Durchführung des Projekts liegt in den Händen des ITAW und der NNA. Im Rahmen eines "Runden Tisches" werden die Inhalte des Aktionsplans mit den involvierten Akteuren aus Flächeneigentümern, Behörden und weiteren Interessensvertretern abgestimmt.
Kooperationspartner:

Projektpartner: Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz (NNA)

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Einfluss von maternaler, paternaler, genetischer, saisonaler und belegungsassoziierter Faktoren auf die Reproduktionsleistung in der deutschen Vollblutzucht - eine retrospektive Studie an 6500 Vollblutstuten der Jahre 2004 bis 2024
Influence of maternal, paternal, genetic, seasonal and breeding-related factors on reproductive performance in German thoroughbred breeding - a retrospective study of 6,500 thoroughbred mares from 2004 to 2024
Projektverantwortliche: Prof. Harald Sieme; Dr Jutta Sielhorst; Tierärztin Miriam Kesselmeier
Laufzeit: Dezember 2024 bis September 2026
Kliniken/Institute:
Reproduktionsmedizinische Einheit der Kliniken
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Gesamtstatistik über die letzten 20 Zuchtjahre um Einflüsse und Korrelationen zwischen maternalen, paternalen, geschlechtsgesundheitlichen, genetischen und umweltbezogenen Einflussfaktoren und deren Auswirkung auf die Reproduktionsleistung zu untersuchen.
Kooperationspartner:

Deutscher Galopp e.V., Köln

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Adenovirusinfektionen beim Mauersegler (Apus apus)
Adenovirus infections in Common Swifts (Apus apus)
Projektverantwortliche: Marko Legler; Martin Ludlow; Peter Wohlsein; Klaas Kruse
Laufzeit: August 2024 bis August 2026
Kliniken/Institute:
Klinik für Heimtiere Reptilien und Vögel
Research Center for Emerging Infections and Zoonoses
Institut für Pathologie
Projektdetails:
In der Handaufzucht von Mauerseglern wurden in Zusammenhang mit Stomatitiden Infektionen mit Adenoviren festgellt. Im Rahmen dieses Projektes soll das Virus genauer untersucht und die Verbreitung in der Wildpopulation von Mauerseglern und Schwalben, als mögliche Überträger, im Raum Hannover festgestellt werden.
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Der Einfluss eines neu installierten Taubenschlags auf Größe, Gesundheit und Verhalten der angrenzenden Stadttaubenpopulation
The influence of a newly installed pigeon loft on the size, health and behavior of the neighboring urban pigeon population
Projektverantwortliche: Marko Legler; Michael Pees; Silke Rautenschlein; Eleonora Tilse
Laufzeit: Juni 2024 bis Juni 2026
Drittmittelprojekt: Bezirksamt Hamburg-Nord, 48.000 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Heimtiere Reptilien und Vögel
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Das Errichten von Taubenschlägen für Stadttauben ist für viele Gemeinden ein wichtiger Bestandteil im Management der Stadtaubenpopulation. Mit diesem Hintergrund soll der Einfluss eines neu installierten Taubenschlags für Stadttauben im Stadtgebiet von Hamburg auf die Entwicklung und den Gesundheitszustand der angrenzenden Stadttaubenpopulation, das Vorkommen von taubenspezifischen Krankheitserregern und der Einfluss des Schlages auf die Verunreinigung durch Tauben über einen Zeitraum von zwei Jahren untersucht werden.
Kooperationspartner:

Frau Dr. Anke Höfer

Fachamt Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt:

Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung, Hamburg

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Einfluss eines slow release GnRH-Agonisten (Deslorelin) auf die Ovaraktivität von extensiv gehaltenen Hühnern (Gallus gallus domesticus) mit Erkrankungen des Geschlechtsapparates
Influence of a slow release GnRH agonist (deslorelin) on ovarian activity of extensively reared chickens (Gallus gallus domesticus) with diseases of the reproductive system
Projektverantwortliche: Michael Pees; Marko Legler; Marion Schmicke; Lena Haas
Laufzeit: Oktober 2024 bis Oktober 2026
Kliniken/Institute:
Klinik für Heimtiere Reptilien und Vögel
Klinik für Rinder
Projektdetails:
GnRH-Agonisten werden in der Praxis häufig zur Behandlung von Erkrankungen des Geschlechtsapparates bei privat gehaltenen Legehennen eingesetzt. Nach einer chirurgischen Entfernung des Legedarms ist die Unterdrückung der Gonadenaktivität unerlässlich. Im Rahmen der geplanten Untersuchungen soll der Einfluss einer solchen Resektion des Legedarms auf die Wirkung des slow relase GnRH-Agonisten Deslorelin im klinische Einsatz überprüft werden. Zur Beurteilung der Wirkung des GnRH-Agonisten wird die Aktivität des Ovars und Legedarms mit Hilfe der Bestimmung der Geschlechtshormone sowie der sonographischen Untersuchung beurteilt.
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Isolation und Charakterisierung von Phagen bei Kaninchen und Nagetieren
Isolation and characterization of phages in rabbits and rodents
Projektverantwortliche: Pees, Michael; Kittler, Sophie; Reuschel, Maximilian; Peh, Elisa; Verspohl, Jutta
Laufzeit: Ende 2024 bis Ende 2026
Kliniken/Institute:
Klinik für Heimtiere Reptilien und Vögel
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Institut für Mikrobiologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Im Rahmen des Projekts werden bei Kaninchen und bei Meerschweinchen Phagen isoliert und charakterisiert. Ziel ist die in vitro und in vivo-Effektivitätstestung.
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