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2311 Ergebnisse.
Neue Ansätze in der Artenschutzgenetik: Artbildung und Adaptationsprozesse bei der Kleinlibelle Megaloprepus caerulatus (Odonata: Pseudostigmatidae)
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Projektverantwortliche: PD Dr. Heike Hadrys
Laufzeit: März 2010 bis Dezember 2011
Drittmittelprojekt: DFG, 7.385 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierökologie
Projektdetails:
Die kontinuierlich steigende Fragmentierung tropischer Regenwälder in Kombination mit globalen Temperaturveränderungen stellen die größten Bedrohungen der einzigartigen Biodiversität in den tropischen und subtropischen Gebieten dar. Zur Untersuchung möglicher Auswirkungen derartiger Faktoren auf Artbildung und Adaptationsprozesse tropischer Libellenarten wurde die Art Megaloprepus caerulatus Pseudostigmatidae (Odonata) ausgewählt. Diese größte Libelle der Welt ist ökologisch an intakte Primärregenwälder angepasst und nutzt hier ausschließlich mit Wasser gefüllte Baumlöcher zur Eiablage. Erste genetische Voruntersuchungen von Populationen aus Panama, Costa Rica und Mexiko deuten auf einen bereits fortgeschrittenen Artbildungsprozess hin. Durch die Verknüpfung molekulargenetischer, ökologischer und morphologischer Untersuchungen von Populationen des gesamten Verbreitungsareals sollen die Artbildungsprozesse genauer untersucht werden. Mit Hilfe eines ganz neuen Ansatzes in der modernen molekularen Ökologie, werden außerdem durch vergleichende Transkriptomanalysen Anpassungs-mechanismen aufgrund von Temperaturerhöhungen und Stress untersucht. Hierbei sollen Kandidatengene identifiziert werden, die im Prozess der Adaptation eine Rolle spielen.
Kooperationspartner:

Dr. Ola Fincke, University of Oklahoma

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Schweinswale und Seevögel in der Ostsee: Erfassung von Beifängen in der passiven Fischerei und Erarbeitung von Lösungsvorschlägen
Harbor porpoises and sea birds in the Baltic Sea: Acquisition of bycatches in passive fisheries and development of possible solutions
Projektverantwortliche: PD Dr. Ursula Siebert; Dr. Ilka Hasselmeier
Laufzeit: September 2010 bis August 2011
Drittmittelprojekt: BfN, 128.204 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Nach wie vor ist der unbeabsichtigte Beifang von Schweinswalen vor allem in der Stellnetzfischerei eine der häufigsten Todesursachen dieser einzig heimischen Walart in der Ostsee. Auch Seevögel kommen zu hunderten in diesen Netzen zu Tode. In einer vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) an das Intsitut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tierärztlichen Hochsschule Hannover in Auftrag gegebene Pilotstudie, die in Kooperation mit dem Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ) durchgeführt wurde, sollten alternative Fanggeräte in Zusammenarbeit mit Fischern getestet werden, um diesen Beifang zu verhindern.
Ziel der Studie war insbesondere die weitere Aufrechterhaltung bestehender und Aufnahme neuer Kontakte zu Fischern, die bereit waren, bei diesem Projekt mitzuarbeiten und ggf. in einem Folgeprojekt mitzuwirken. Weiterhin sollte die Handhabung der bereitgestellten Fischfallen getestet werden. Etwaige beigefangene Schweinswale und Vögel sollten dokumentiert, schnellstmöglich abgeholt und untersucht werden.
Für belastbare Aussagen ist es wichtig die vorliegenden Ergebnisse weiter auszubauen und sich intensiv mit der Entwicklung der Schweinswale vor unserer heimischen Küste zu beschäftigen. Ein weiterer wichtiger Aspekt, ist die (bereits angestrebte) Zusammenarbeit mit den Nachbarländern, vor allem Dänemark, zu intensivieren. Schweinswale in den westlichen deutschen Küstenabschnitten gehören zu einer Population, die auch die dänischen Gewässer bewohnt, und sollten daher nicht isoliert betrachtet werden.
Aktueller Status: für ein Folge-Projekt ist ein Antrag eingereicht worden.
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MRSA-Vorkommen in der Schlacht- und Verarbeitungslinie bei Schlachtschweinen
MRSA in pig slaughter and processing
Projektverantwortliche: Prof. G. Klein; PD C. Kehrenberg
Laufzeit: Mitte 2010 bis Ende 2011
Drittmittelprojekt: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Ziel des Projektes ist es, zur Klärung der Fragestellung beizutragen, ob und inwieweit MRSA von Lebensmittel liefernden Tieren über den Schlachtprozess auf den Verbraucher übertragen werden können. Über vertikale Untersuchungen von Mastschweinebeständen über den Weg des Schlachthofes bis hin zum verzehrsfähigen Lebensmittel sollen detaillierte Erkenntnisse über Eintragsquellen von MRSA ermittelt werden, die Besiedlungsdynamik des Erregers erfasst werden und Kontaminationsverläufe auf Schlachthöfen aufgedeckt werden. Somit werden mögliche Übertragungswege von MRSA durch die Lebensmittelkette auf den Menschen sichtbar.
Kooperationspartner:

FU Berlin

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Entwicklung und Validierung eines "multiserologischen" Monitoringsystems im Rahmen der risikoorientierten Schlachttier- und Fleischuntersuchung
Development and validation of a multi-serological monitoring system within the risk based meat inspection system
Projektverantwortliche: Prof. G. Klein; Prof. Th. Blaha
Laufzeit: Ende 2010 bis Ende 2011
Drittmittelprojekt: Land NRW
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Projektdetails:
Entwicklung und Validierung eines "multiserologischen" Monitoringsystems unter Einschluß von Lebensmittelinfektionserregern, Tierseuchenerregern und Tiergesundheitserregern im Rahmen der risikoorientierten Schlachttier- und Fleischuntersuchung.
Kooperationspartner:

Prof. Kreienbrock, TiHo; LUFA, NRW; Amtliche Fleischuntersuchungsstellen NRW

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Thrombozytenfunktionsdiagnostik beim Hund in der Durchflusskammer
Platelet function diagnosis in dogs using a flow chamber
Projektverantwortliche: Reinhard Mischke; Annika Verkau
Laufzeit: Mitte 2010 bis Ende 2011
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Eine Methode zur Untersuchung der Plättchenfunktion in der Durchflusskammer ("Rolling", Adhäsion) soll für die Plättchenfunktionsdiagnostik beim Hund adaptiert werden. Es werden Referenzwerte erstellt und mögliche Veränderungen bei Hunden mit verschiedenen Grunderkrankungen untersucht.
Kooperationspartner:

Prof. Dr. Gregor Theilmeier, Experimentelle Anästhesiologie,

Medizinische Hochschule Hannover

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Prüfung verschiedener Impfschemata gegen PRRSV
Different protocols with regard to vaccination against PRRSV
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Wolfgang Leibold; Prof. Dr. Michael Wendt; Marc Seidenspinner; Dr. Jens Böttcher; Dr. Katrin Strutzberg-Minder
Laufzeit: 2010 bis 2011
Kliniken/Institute:
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Institut für Immunologie
Projektdetails:
Es werden die Immunreaktionen und die Ausscheidung von Impfvirus nach Anwendung unterschiedlicher Impfschemata gegen PRRSV mittels ELISA und Neutralisationstest bzw. PCR untersucht
Kooperationspartner:

TGD Bayern

IVD Hannover

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Rosenbergs Warane und Termiten: Wer hilft wem?
Rosenberg’s goanna and termites: who benefits?
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Stephan Steinlechner
Laufzeit: Februar 2009 bis Mitte 2011
Kliniken/Institute:
Institut für Zoologie
Projektdetails:
Rosenbergs Waran (Varanus rosenbergi) ist eine große Echse, die einst im südlichen Australien sehr häufig anzutreffen war. In den letzten 30 Jahren hat aber die Population dramatisch abgenommen und alle Versuche, diese Echse in Gefangenschaft zur Fortpflanzung zu bringen und/oder die Eier des Warans im Inkubator zu erbrüten sind bisher fehlgeschlagen. In der
Natur benutzt Rosenbergs Waran Termitenhügel von Nasutitermes exitiosus zum Erbrüten seiner Eier, wobei über die klimatischen Bedingungen während der Inkubation innerhalb dieser Termitenhügel bisher sehr wenig bekannt ist. Obwohl bereits seit vielen Jahren bekannt ist, dass es in Termitenhügeln zu Fluktuationen der Temperatur und (Luft-)Feuchtigkeit kommt, hält sich hartnäckig die Auffassung, dass Termiten das Klima innerhalb der Hügel sehr konstant regulieren können. In diesem Projekt sollen die Klimabedingungen in den Termitenhügeln (Temperatur und Feuchtigkeit) registriert werden, aber auch die Gaskonzentrationen (Sauerstoff- und CO2-Partialdruck). Es sollen möglichst viele Termitenhügel langfristig registriert werden; und zwar sowohl solche, in denen bereits erfolgreich Eier erbrütet wurden und solche, die nicht erfolgreich waren. Haben die "erfolgreichen" Hügel eine konstantere Temperatur? Haben die Warane eine Strategie, nach der sie die Bruthügel aussuchen? Benutzen sie "erfolgreiche" Hügel auch in den folgenden Jahren?
Kooperationspartner:

Dr. Peggy Rismiller, University of Adelaide, South Australia

Mike McKelvey, Pelican lagoon Research Center, Kangaroo Island South Australia

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Einfluss unterschiedlicher Sauerstoffkonzentrationen während der In-vitro-Reifung auf die Entwicklungskompetenz boviner Oozyten
Effect of different oxygen concentrations during IVM on developmental competence of bovine oocytes
Projektverantwortliche: Wrenzycki, Christine; Burmester, Nina; Christiane Pfarrer
Laufzeit: Ende 2009 bis Ende 2011
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Reproduktionsmedizinische Einheit der Kliniken
Anatomisches Institut
Projektdetails:
Zur Verbesserung der IVP von Rinderembryonen wurden in den letzten Jahren verschiedenste Versuche bezüglich der unterschiedlicher Sauerstoffkonzentration während der In-vitro-Kultur durchgeführt. Untersuchungen zum Einfluss während der In-vitro-Reifung sind nur wenig vorhanden.
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Thrombingenerierung beim Hund
Thrombin generation in dogs
Projektverantwortliche: Reinhard Mischke; Christina Witten
Laufzeit: Mitte 2009 bis Mitte 2011
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Die Thrombingenerierung ist ein beim Menschen verbreitet eingesetztes Verfahren zur Darstellung des Verlaufs des in einer Probe gebildeten Thrombins. Es zeigt sich u.a. eine Korrelation zum Schweregrad der Hämophilie und die Methode ist als Indikator des Thromboserisikos anwendbar. Weiterhin lassen sich hiermit Antikoagulanzientherapien optimieren.
Das eigene Projekt hat das Ziel, die Methodik beim Hund zu etablieren. Hierzu werden zunächst methodische Aspekte bearbeitet (Einfluss der Tiefgefrierlagerung, Einfluss des Zusatzes von Corn Trypsin-Inhibitor, Einfluss der Tissue Factor-Konzentration im Aktivierungsreagenz) und Referenzwerte erstellt. Anschließend wird die Thrombingenerierung bei Hunden mit ausgewählten Erkrankungen (Hämophilie, Leber- und Tumorerkrankungen) untersucht.
Kooperationspartner:

PD. Dr. Andreas Tiede, PhD,

Medizinische Hochschule Hannover

Klinik für Hämatologie, Hämostaseologie,

Onkologie und Stammzelltransplantation

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Auswirkung der Samenentnahmemethode auf die Keimbelastung von Hengstejakulaten
Effects of semen collection practices on the bacterial load of stallion semen
Projektverantwortliche: Prof Harald Sieme; Friederike Dirscherl
Laufzeit: April 2009 bis Juni 2011
Drittmittelprojekt: Gefördert von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), Warendorf, 2.000 EUR
Kliniken/Institute:
Reproduktionsmedizinische Einheit der Kliniken
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Teil I: Evaluierung einer möglichen Relation zwischen der bakteriellen Belastung im Hengstsperma und der Anzahl an Aufsprüngen sowie den daraus resultierende Auswirkungen auf die qualitativen Spermienparameter.
Teil II: Effekt einer präcoitalen Stimulation - Effekte sog. "Blindsprünge" - des Hengstes auf die Quantität und die Qualität des Ejakulates.
Kooperationspartner:

Niersächsisches Landgestüt Celle

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