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600 Ergebnisse.
Erstellung von fachübergreifenden CASUS Fallbeispielen und Key feature Fragen im Bereich der Infektionsbiochemie mit Fokus auf Zoonoseerkrankungen
Key Feature questions in infection biochemistry
Projektverantwortliche: Nicole de Buhr, PhD; Prof. Dr. Maren von Köckritz-Blickwede; Dr. Katja Branitzki-Heinemann
Laufzeit: Januar 2016 bis Mitte 2017
Drittmittelprojekt: Gesellschaft der Freunde der TiHo, 5.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Biochemie
Research Center for Emerging Infections and Zoonoses
Projektdetails:
Das Ziel dieses Projektes ist es zwei fächerübergreifende CASUS Fallbeispiele sowie einen Key Feature Fall für die Lehre sowie Fort- und Weiterbildung im Fach Tiermedizin zu dem Thema Zoonosen zu erstellen sowie einen Key Feature Fall. Damit soll für den Studierenden die Problematik der Infektionskrankheiten unter Berücksichtigung der ablaufenden biochemischen Prozesse in einer spannenden Art und Weise und mit einem lebenslangen Lerneffekt vermittelt werden.
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Tränkwasserhygiene
Hygiene of drinking water of the animals
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Diana Meemken; PD Dr. Isabel Hennig-Pauka; Johanna Vogels; Franziska Nienhaus
Laufzeit: März 2016 bis Februar 2017
Drittmittelprojekt: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, 135.240 EUR
Kliniken/Institute:
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Projektdetails:
Optimierung von Tränkwassersystemen für Schweine und Geflügel unter besonderer Berücksichtigung der Rolle mikrobieller Biofilme
Kooperationspartner:

IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung gemeinnützige GmbH


Universität Duisburg-Essen Biofilm Centre

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Haltung von Schweinen mit intakten Schwänzen in einer optimierten Umgebung, die über die Vorgaben die Tierschutzlabels hinausgeht
Housing of pig in an optimised and enriched environment
Projektverantwortliche: grosse Beilage, Elisabeth
Laufzeit: August 2015 bis Juli 2017
Drittmittelprojekt: Niedersächsiches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, 550.165 EUR
Kliniken/Institute:
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Projektdetails:
Ziel dieser Studie ist es mit einer umfassenden Evaluierung der Produktionsbedingungen und einer weitmöglichen Optimierung der Umgebungsbedingungen, des Managements und der Tiergesundheit die Aufzucht und Mast von Schweinen mit intakten Schwänzen in konventionell wirtschaftenden Betrieben erfolgreich zu realisieren. Verbesserungen der Haltungsbedingungen werden durch die Produktion nach den Kriterien des Tierschutzlabels "Für mehr Tierschutz"" des Deutschen Tierschutzbundes erzielt. Die beteiligten Mastbetriebe sind bereits vollständig auf die Kriterien der Einstiegsstufe des Tierschutzlabels umgestellt. Die Umstellung der Aufzucht soll im Rahmen dieses Projekts erfolgen. "
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Vergleichende Untersuchung zur histologischen Beschaffenheit der Schleimhaut der Sinus paranasales des Pferdes unter Berücksichtigung topographischer und altersabhängiger Unterschiede
Comparative studies on the histological characteristics of the equine paranasal sinus mucosa, considering topographic and age-related differences
Projektverantwortliche: Prof. B. Ohnesorge; Prof. C. Pfarrer; Dr. E. Engelke; Dr. A. Bienert-Zeit; TA A. Schwieder
Laufzeit: September 2015 bis Dezember 2017
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Anatomisches Institut
Projektdetails:
Im Rahmen dieser Dissertation sollen neue detaillierte Erkenntnisse über den Aufbau der Sinusschleimhaut des Pferdes erlangt werden, wobei mögliche topographische sowie altersabhängige Differenzen aufgedeckt werden sollen.
Erkrankungen im Bereich der Sinus paranasales sind von hoher Relevanz in der Pferdemedizin. Neben sekundären Sinusitiden, die meist auf Erkrankungen der Oberkieferbackenzähne zurückzuführen sind, finden viele Krankheitsbilder ihren direkten Ursprung im Bereich der Nasennebenhöhlenschleimhaut. Primäre Sinusitiden, Schleimhautzysten und progressive ethmoidale Hämatome gehören ebenso wie neoplastische Entartungen zu den häufiger vorkommenden Krankheitsbildern. Wegen ihrer klinischen Relevanz waren die Sinus paranasales in der Vergangenheit schon häufiger Grundlage von wissenschaftlichen Projekten. Eine vergleichende Untersuchung der Sinusschleimhaut ist jedoch beim Pferd bisher nicht vorgenommen worden.
Für die gezielte Pharmakotherapie sowie die histopathologische Beurteilung von intra vitam gewonnenen Schleimhautproben bei erkrankten Pferden ist die Kenntnis der physiologischen histologischen Verhältnisse von großer Bedeutung.
In dieser Dissertation werden histologische Präparate von sieben definierten Lokalisationen des paranasalen Sinussystems des Pferdes angefertigt. Die Untersuchungen werden an Schädelpräparaten (n=12) von je vier Schlachtpferden pro Altersgruppe (0-5, 6-15 und >16 Jahre) durchgeführt. Mittels lichtmikroskopischer Technik werden die histologischen Verhältnisse qualitativ und semiquantitativ erfasst, wobei in der Auswertung die erhobenen Befunde der einzelnen Lokalisationen und der verschiedenen Altersgruppen miteinander verglichen werden.
Die erwarteten neuen Erkenntnisse sollen nach Möglichkeit als Grundlage für die gezielte Pharmakotherapie von sinunasalen Erkrankungen beim Pferd dienen, sowie als Referenz in der Beurteilung von pathologischen Veränderungen der Sinusschleimhaut in Betracht kommen.
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Vergleichende Untersuchung des Managements der Trockensteh- und Transitphase von Milchkühen in Boxenlaufställen in Niedersachsen
Comparative investigation on the management of the dry and transition period in dairy cows in free stalls in Lower Saxony
Projektverantwortliche: Martina Hoedemaker; Pamela Oetting-Neumann
Laufzeit: Mai 2011 bis März 2017
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Ziel der Arbeit ist die Charakterisierung der Trockenstehphase von primiparen und pluriparen Milchrindern in Boxenlaufställen in Niedersachsen sowie Erfassung möglicher Einflüsse des Managements auf ausgewählte Parameter der Tiergesundheit.
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Plazentation bei Hund und Katze
Placentation in dog and cat
Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Pfarrer; Dr. Jan-Dirk Häger
Laufzeit: Anfang 2006 bis Mitte 2017
Kliniken/Institute:
Anatomisches Institut
Projektdetails:
Licht- und elektronenmikroskopische Untersuchungen zur Plazentation bei Hund und Katze
Darstellung im Verlauf der Gravidität mit besonderem Augenmerk auf die Vaskularisierung und das Vorhandensein von Deziduazellen
Kooperationspartner:

Prof. Dr. M. A. Miglino, Universität von Sao Paulo, Brasilien

Dr. C. Ambrosio, Universität von Sao Paulo, Brasilien

Prof. Dr. B. Hoffmann, Justus-Liebig-Universität Giessen

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Studie zur Untersuchung des Infektionsstatus von Feldhasen in Schleswig-Holstein im Jahr 2016
Investigative study of infection status of European Hares in Schleswig-Holstein in 2016
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Marco Roller
Laufzeit: Januar 2016 bis Dezember 2016
Drittmittelprojekt: MELUR S.-H., 37.475 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Die Jäger in Schleswig-Holstein beobachten seit einiger Zeit eine Zunahme von erkrankten und verstorbenen Hasen. In diesem Projekt sollen gemeinsam mit dem Wildtierkataster Schleswig-Holstein (INR-CAU) der Infektionsstatus und das Auftreten von erkrankten Hasen beurteilt und drei Untersuchungsgebiete ausgewählt werden. In jedem Untersuchungsgebiet sollen Tierkörper mit den örtlichen Jagdausübungsberechtigten (LJV S.-H.) gewonnen und ausführlich obduziert werden. Weiterführende histologische, virologische, parasitologische und mikrobiologische Untersuchungen sollen durchgeführt werden. Das Auftreten von Tularämie, sowie RHD und EBHS-Virusinfektionen soll in Kooperation mit Fachinstituten der Tierärztlichen Hochschule in Hannover überprüft werden. Die Resultate werden gemeinsam mit dem Landesjagdverband S.-H. und dem INR-CAU bewertet und weitere Untersuchungsstrategien, bzw. Vorsorgemaßnahmen entwickelt. Dieses Projekt soll zur weiteren Entwicklung von Maßnahmen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes und der Lebensmittelsicherheit von Wildtieren in Schleswig-Holstein genutzt werden.
Resultate:

In jedem der drei ausgewählten und auch regelmäßig bejagten Jagdreviere wurden auf Gesellschaftsjagden von Ende November bis Mitte Dezember jeweils 20, per Schrotschuss getötete Feldhasen der Jagdstecke entnommen [Gesamtzahl: n = 60]. Spätestens 48 Stunden nach der Erlegung wurden die Feldhasen am ITAW nach einem ausführlichen Sektionsprotokoll vollständig seziert. Ausgewählte Proben für weiterführende Untersuchungen wurden im Rahmen des hier beschriebenen Projektes entnommen und an Spezial- und Referenzlabore am Friedrich-Loeffler-Institut sowie an Fachinstitute der Stiftung Tierärztliche Hochschule in Hannover versandt. Morphometrische Daten (Totallänge und Achselumfang), Ernährungszustand und Organgewichte (Leber, Milz, Herz, Gehirn, Retroperitoneales Fettgewebe, Nieren, Gonaden und Schilddrüsen) wurden erfasst.

Das Institut für bakterielle Infektionen und Zoonosen (IBIZ) am FLI in Jena hat die von uns eingesandten Proben auf Tularämie (Hasenpest, Nagerpest), eine durch Francisella tularensis hervorgerufene, bakterielle Infektionskrankheit, untersucht. Bei Tularämie handelt es sich um eine hochansteckende, auch auf den Menschen übertragbare bakterielle Infektion (Zoonose), welche vorwiegend wildlebende Lagomorpha (Hasenartige) befällt.

Das Institut für Virusdiagnostik (IVD) am FLI auf der Insel Riems bei Greifswald hat die von uns eingesandten Proben auf European Brown Hare Syndrome Virus (EBHSV) und Rabbit Heamorrhagic Disease Virus Typ 2 (RHDV-2) untersucht. Diese Erkrankungen (Calicivirus, Genus Lagovirus) verursachen virale Leberentzündungen, die sich durch eine sehr hohe Mortalitäts- und Morbiditätsrate (bis zu 100%) auszeichnen und zumeist perakut bis akut verlaufen.

Die auffälligsten Befunde fanden sich im Gastrointestinal-Trakt der Feldhasen. Ähnlich wie bei Forschungsarbeiten durch das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien bei Feldhasen auf der Insel Pellworm nachgewiesen, konnten wir durch pathohistologische, parasitologische und mikrobiologische Untersuchungen einen ausgeprägten Endoparasitenbefall sowie vereinzelte Darmentzündungen (Enteritis) nachweisen. In unseren Untersuchungen konnte in 66,7% der Darmtupfer ausschließlich Escherichia coli nachgewiesen werden, kulturell wurde dabei größtenteils ein hochgradiger Keimgehalt (43,3% der Tiere) bestimmt. Ebenso wie auch auf Pellworm als Mitverursacher des Populationsrückgangs vermutet, könnte eine Verschiebung der Magen-Darm-Flora hin zu Gram-negativen Enterobacteriaceae (hier v.a. E. coli), in Verbindung mit einer reduzierten Diversität der nachgewiesenen Bakterien, zu einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit und einer verminderten Funktion des Immunsystems führen. Da die von uns untersuchten Feldhasen alle vornehmlich einen guten Ernährungszustand aufgewiesen haben, keine schwerwiegenden Befunde im Darm zu finden waren und keines der Tiere während den Jagden als apathisch aufgefallen ist, sind diese Befunde eher vorsichtig zu betrachten. Ein Einfluss einer hohen E. coli und/oder Aeromonas spp. Prävalenz in Verbindung mit fehlenden Kommensalen auf früher im Jahr verstorbene Feldhasen erscheint jedoch durchaus möglich. Daher sollte bei weiterführenden Untersuchungen und Folgeprojekten eine vollständige Analyse der Darmflora in Betracht gezogen werden.

Die Feldhasen in unserer Studie zeigten weiterhin einen ausgeprägten Kokzidienbefall (Eimeria spp.). Kokzidien zählen zu den potentesten pathogenen Parasiten in Feldhasen und stellen vor allem in Kombination mit intestinalen Nematoden einen wesentlichen bestandsregulierenden Faktor in Feldhasenpopulationen dar. Vor allem in Junghasen kann ein hochgradiger parasitärer Befall zu einer klinisch relevanten Belastung avancieren und final auch zum Tod des Tieres führen.

Hinsichtlich Alterationen (entzündliche und reparative Prozesse) in der Leber (Hepatitis) sollten ätiologisch sowohl toxische als auch infektiöse Ursachen in Betracht gezogen werden. Zum einen kommen eigenständige entzündliche Prozesse, wie beispielsweise eine vorangegangene EBHS-Infektion, in Betracht. Zum anderen könnte die Hepatitis auch, im Verlauf einer Septikämie, sekundär zur Enteritis entstanden sein.

Follikuläre Hyperplasien von Milz und mesenterialen Lymphknoten sind Ausdruck einer Aktivierung des lymphatischen Gewebes (weiße Milzpulpa / B-Lymphozyten). Diese spiegeln die immunologische Leistung des Körpers wieder. In beiden Fällen sind juvenile Tiere häufiger betroffen als adulte Individuen (Milzhyperlasie 42,8% der juv. Tiere; Hyperplasie der mesenterialen Lymphknoten 66,7% der juv. Tiere).

Makroskopische, auf Tularämie (Francisella tularensis) hindeutende Läsionen wie etwa eine Schwellung und Hyperämie der Lymphknoten und Milz sowie Nekroseherde in Leber, Milz und Lymphknoten konnten während den Sektionen nicht aufgezeigt werden. Auch weiterführende direkte und indirekte Erregernachweismethoden zeigten ein negatives Ergebnis auf Hasenpest.

Ebenfalls zeigten sich pathologisch-anatomisch keine Läsionen die auf EBHS bzw. RHD-2 Infektionen hindeuten (Ikterus, Fettleber, stark gefüllter Magen sowie Blutungen in Lunge, Darm und Nieren). Über den direkten Erregernachweis konnten nur negative PCR und Antigen-ELISA Resultate für EBHS und RHD-2 aufgezeigt werden. Die serologischen Untersuchungen stehen noch aus (indirekter Erregernachweis durch serologische Untersuchung auf Antikörper). Eine mögliche Seroprävalenz könnte Rückschlüsse aufzeigen und Hinweise liefern, ob und inwieweit EBHS- bzw. RHD-2-Viruserkrankungen an einem Infektionsgeschehen der Feldhasen in unseren Untersuchungsgebieten beteiligt sind.

Um die Ursachen für den Rückgang der Feldhasenpopulation zu beschreiben, ist ein multidisziplinärer Ansatz von enormer Wichtigkeit, da sich eine Abnahme der Feldhasenpopulation durch ein Kriterium alleine nur schwer erklären lässt und daher ein Zusammenwirken mehrere Faktoren als wahrscheinlicher erachtet werden kann. Im Hinblick auf die Entwicklung von Maßnahmen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes sowie der Lebensmittelsicherheit von in Schleswig-Holstein gewonnenem Wildbret, zeigt diese Untersuchung auf, wie wichtig ein hygienischer, sorgfältiger und umsichtiger Umgang mit erlegtem Wild ist. Auch wenn keines der von uns untersuchten Tiere Anzeichen einer potentiell lebensbedrohlichen, zoonotischen Erkrankung (wie etwa Tularämie) aufgezeigt hat, ist die Gefahr einer Ansteckung durch bakterielle, virale oder parasitärere Noxen im Umgang mit Wildtieren, sowie in deren Weiterverarbeitung, allgegenwertig und nicht zu vernachlässigen.

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Untersuchungen zur Ursache des Rückganges von Rebhuhn- und Fasanenbesätzen in Nordrhein-Westfalen III. Projektteil
Causes of Decline in Pheasants and Gray Partridge in North-Rhine Westphalia III, Project part
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Med. vet. Jennifer Liebing; Med. vet Nele Curland
Laufzeit: Mai 2015 bis März 2016
Drittmittelprojekt: Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, 76.735 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Der Fasan (Phasianus colchicus) ist eine der bedeutendsten Niederwildarten für die Jagd in Niedersachsen und hat in den letzten 20 Jahren in weiten Teilen Niedersachsens hohe Besatzdichten erreicht.
Nachdem bereits im Jagdjahr 2008/09 in weiten Teilen des westlichen Niedersachsens ein Rückgang der Jagdstrecke zu verzeichnen war, gab es auch in den Folgejahren vornehmlich im westlichen Niedersachsen wieder hohe Besatzrückgänge.
Das Rebhuhn (Perdix perdix) verzeichnet bereits seit den 1970er Jahren einen starken Besatzrückgang, so dass sein Bestand in Europa als gefährdet gilt. Daher wird auf die Bejagung des seltenen Niederwildes in Niedersachsen freiwillig verzichtet. Es bevorzugt Lebensräume, die sich u. a. durch wechselnde Mehrfruchtnutzung in der Landwirtschaft sowie hohen Grenzlinienanteil auszeichnen.
Es ist anzunehmen, dass es sich bei den auftretenden Besatzrückgängen um ein multifaktorielles Geschehen handelt.
Der wesentliche Teil der biotischen Einflussfaktoren, die im Rahmen dieser Untersuchung quantifiziert werden, sind Krankheitserreger. Über das Vorkommen dieser Erreger, zu denen Viren, Bakterien und Parasiten gehören, ist beim wildlebenden Fasan wenig bekannt. Die geographische Nähe des Untersuchungsgebietes zu Wirtschaftsgeflügelstandorten mit den dort typischen Krankheitserregern birgt die Möglichkeit eines Eintrags in die Wildvogelpopulation. Während für andere Wildarten hierzu zahlreiche Erkenntnisse vorliegen, wie beispielsweise bei der Übertragung der Klassischen Schweinepest zwischen Haus- und Wildschweinen, sind die epidemiologischen Faktoren für die Wildvogelpopulation weitgehend unbekannt. Auch die Frage der Pathogenität verschiedener Geflügelerkrankungen für den Wildvogelbesatz teilweise unklar. Darüber hinaus ist die Ausbringung von Krankheitserregern oder Giftstoffen im weitesten Sinne über Tiermist, Gülle oder Gärsubstrate in Erwägung zu ziehen.
In parallel laufenden Projekten am ITAW wird der Einfluss abiotischer Faktoren des spezifischen Lebensraumes untersucht.
Resultate:

Der anhaltende Rückgang von Fasanen- und Rebhuhnbesätzen im nordwestlichen Niedersachsen, Nordrhein-Westfahlen und Schleswig-Holstein wurde zum Anlass genommen der Frage eines möglichen Krankheitsgeschehens in den Populationen nachzugehen.

 

Die Untersuchungsergebnisse zeigen auf, dass keine einzelne hochpathogene Erkrankung die Fasane versterben lässt, sondern vielmehr scheinen verschiedene Erkrankungen und unterschiedliche Erreger die Population zu belasten. Im Zusammenspiel mit weiteren Umweltfaktoren, wie Prädation, Habitatveränderung, Witterung und Belastungen durch Pflanzenschutzmittel, Tiermist und Gülle spielen Krankheitserreger offensichtlich eine wichtige Rolle. Die Folgen von Erkrankungen, die die Fasane schwächen, ihr Fluchtverhalten vermindern und die Aufzuchterfolge minimieren, können gravierend für die Populationsentwicklung sein. Erste Hinweise auf einen zusätzlichen Einfluss durch den Eiweißgehalt in der Nahrung der Jungtiere konnte aufgezeigt werden, da es sowohl zu Verzögerungen in der körperlichen Entwicklung kam, als auch die Kompetenz des Immunsystems differierte.

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Nachweis der Sekretion und Sequenzierung von Enterotoxin-Komponenten verschiedener Bacillusstämme
Detection of secretion and sequencing of enterotoxin components of different bacillus strains
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Gerhard Breves; Dr. Jens Herrmann
Laufzeit: Juni 2015 bis März 2016
Drittmittelprojekt: Industrie (Futtermittelhersteller), 16.816 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Physiologie und Zellbiologie
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Histologische Untersuchungen der Darmwand von Minipigs mit einer Dünndarm-Elongation nach experimenteller Auslösung einer exokrinen Pancreasinsuffizienz
Histological changes in the gut wall of minipigs with an elongation of the small intestine due to exocrine pancreatic insufficiency after pancreatic duct ligation
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Prof. Dr. R. Brehm; Dr. A. Mößeler; TÄ B. Ahlfänger
Laufzeit: Anfang 2015 bis Ende 2016
Drittmittelprojekt: Industrie (Veterinärpharmazeutika und Impfstoffe), 140.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
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