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2301 Ergebnisse.
Untersuchungen zum mikrobiellen und viralen Kontaminationsstatus von importierten Garnelen aus Aquakultur
Microbial and viral contamination of imported seafood from aqua culture
Projektverantwortliche: Prof. Dr. G. Klein; A. Mitzscherling
Laufzeit: Anfang 2004 bis Anfang 2007
Drittmittelprojekt: LAVES
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
In den letzten Jahren hat der Verzehr von Garnelen in Deutschland und Europa stark
zugenommen. Der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland betrug 0,54 kg im Jahr 1997.
Der Zuwachs ist insbesondere auf importierte, tiefgefrorene Shrimps zurückzuführen,
die aus Wildfängen oder Aquakulturen stammen. Der Import von Garnelen nach
Deutschland betrug im Jahr 2000 insgesamt 24 977 Tonnen, davon kamen rund 58%
aus Drittländern wie Thailand, Bangladesh, Indien und Vietnam (BFA, 2003).
Im internationalen wissenschaftlichen Schrifttum wurde mehrfach auf eine hohe
mikrobielle Belastung von Garnelen hingewiesen. Ergebnisse liegen zum Beispiel für
Vibrionen (NDIP et al., 2002; SIEFFERT, 2003) und Listeria monocytogenes
(ARUMUGASWAMY et al., 1994; HARTEMINK und GEORGSSON, 1991) vor.
Die Kontamination von Garnelen mit humanpathogenen Viren ist hingegen bisher nur
sehr lückenhaft untersucht worden, obwohl die vorherrschenden Produktionsbedingungen
und Verarbeitungsprozesse in den Herkunftsländern eine
Kontamination der Garnelen mit Noro-, Rota-, Hepatitis A-, Entero- und Adenoviren
erlauben.
In der einzigen vorliegenden Studie, die die Belastung von Garnelen mit
humanpathogenen Viren untersucht hat, enthielten 49% der untersuchten Shrimps
Enteroviren (BOTERO et al., 1996).
In einem gemeinsamen Projekt des Veterinärinstituts (VI) Cuxhaven des LAVES und
des Institutes für Lebensmittelqualität und -sicherheit der Tierärztlichen Hochschule
Hannover soll der mikrobielle und virale Status von Garnelen auf der
Großhandelsstufe untersucht werden, um eine bessere Abschätzung der Exposition
des Verbrauchers mit pathogenen Mikroorganismen und Viren durch Verzehr von
importierten Garnelen vornehmen zu können.
Kooperationspartner:

PD Dr. M. Kühne, LAVES

Prof. Feldhusen, Landesveterinär- und Lebensmitteluntersuchungsamt

M-V

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Weiterentwicklung eines in vitro-Embryotoxizitätstests mit embryonalen Stammzellenn der Maus: Analyse der embryotischen Wirkung unter Berücksichtigung der Metabolisierung - Synthese von Stoffgruppen und Analyse der Metaboliten
Further development of an in vitro embryo toxicity test using embryonic stem cells of mice: analytical determination of the impact on the embryo considering transformation of the compounds - Synthesis of compounds and analytical determination of metabolites.
Projektverantwortliche: Prof. Dr. H. Nau; Stefan Lunkenbein; Annette König
Laufzeit: April 2004 bis Juni 2007
Drittmittelprojekt: Bundesministrerium für Bildung und Forschung
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmitteltoxikologie
Projektdetails:
Verschiedene Testsysteme werden mit nachgewiesen teratogenen Substanzen versetzt und deren metabolische Aktivität ermittelt. Dafür werden die Überstände nach Inkubation auf die Präkursoren (Valpromid, Retinol u. a.) und deren Metabolite (Valproinsäure, Retinsäure u. a.) mittels Gaschromatographie und massenselektiver Detektion (GC-MSD) bzw. Hochleistungsflüssigchromatographie mit UV-Detektion (HPLC-UV) untersucht. Im Rahmen des Projektes werden weitere Substanzen mit teratogenem Potential synthetisiert und auf ihre Anwendbarkeit für das Testsystem geprüft.
Kooperationspartner:

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR/ZEBET), Berlin; Schering AG, Berlin; Altana Pharma AG, Konstanz; Charité-Universitätsmedizin, Berlin.

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Untersuchungen zum mikrobiellen und viralen Kontaminationsstatus von Miesmuscheln deutscher Herkunft
Microbial and viral contamination of mussels from northern Germany
Projektverantwortliche: Prof. Dr. G. Klein; S. Lhafi
Laufzeit: Anfang 2004 bis Anfang 2007
Drittmittelprojekt: LAVES
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Weltweit wird immer häufiger der Verzehr von Muscheln für Ausbrüche von
Gastroenteritiden verantwortlich gemacht. In Studien aus verschiedenen Ländern
(Frankreich, Griechenland, Spanien, Schweden und Großbritannien) wurde die
Kontamination von Muscheln mit Entero-, Adeno-, Noro- und Hepatitis A-Viren
untersucht. Der Kontaminationsstatus der deutschen Muschelbänke ist bisher nicht
untersucht worden.
In einem gemeinsamen Projekt des Veterinärinstitutes Cuxhaven des LAVES und
des Institutes für Lebensmittelqualität und -sicherheit der Tierärztlichen Hochschule
Hannover soll eine einjährige Studie zur Prävalenz von verschiedenen Viren (Rota-,
Adeno-, Noro- und Hepatitis A-Viren) in Miesmuscheln (Mytilus edulis) in
Deutschland durchgeführt werden. Mit der Durchführung der für Muscheln gesetzlich
vorgeschriebenen mikrobiologischen Untersuchungen (E. coli und Salmonellen) soll
ein möglicher Zusammenhang zwischen mikrobiologischer und virologischer
Kontamination untersucht werden. Die Muscheln sollen außerdem auf aerobe
Gesamtkeimzahl, Vibrio spp. und Clostridium perfringens untersucht werden. Da
verschiedene Umweltfaktoren einen Einfluss auf die Muschelkontamination mit
Mikroorganismen zu haben scheinen, sollen diese in unserer Studie ebenfalls
berücksichtigt werden.
Die Studie wird mit maßgeblicher Unterstützung durch Niedersächsische und
Schleswig-Holsteinische Muschelfischer und Lebensmittelüberwachungsbehörden
der Landkreise durchgeführt.
Kooperationspartner:

PD Dr. M. Kühne, LAVES

Prof. Feldhusen, Landesveterinär- und Lebensmitteluntersuchungsamt

M-V

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Molekulare Charakterisierung einer 38 kb Pathogenitätsinsel von Mycobacterium avium subsp. paratuberculosis
Molecular characterization of a 38 kb pathogenicity island of Mycobacterium avium subsp. paratuberculosis
Projektverantwortliche: Gerald-F. Gerlach
Laufzeit: Oktober 2004 bis September 2007
Drittmittelprojekt: Land Niedersachsen (Internationales Graduiertenkolleg "Infektionsmedizin")
Kliniken/Institute:
Institut für Mikrobiologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Mycobacterium avium subsp. paratuberculosis ist der obligat pathogene Erreger einer chronischen Enteritis bei Wiederkäuern. Virulenzfaktoren des Erregers sind bisher nicht bekannt. Im Rahmen der Arbeit soll eine kürzlich identifizierte 38 kb große Pathogenitätsinsel näher charakterisiert werden, um festzustellen wie sie die Virulenz des Erregers beeinflusst.
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Verbesserung der Diagnostik und Bekämpfung von Cysticercus inermis
Comparative Determination of Taenia saginata cysticercosis (Cysticercus bovis) with Visual Diagnosis, PCR and ELISA
Projektverantwortliche: Dr. C. Epe; Prof. Dr. T. Schnieder; PD Dr. Kühne, LAVES Oldenburg
Laufzeit: Anfang 2004 bis Ende 2007
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Im Rahmen der geplanten Studie sollen sensitive PCR-Methoden zum Nachweis von Cysticercus bovis etabliert und ein ELISA zum Nachweis von Antikörpern gegen Cysticercus bovis in Serum und Fleischsaft entwickelt werden. Ferner sollen diese Methoden an Feldproben auf ihre Brauchbarkeit im Rahmen der Fleischuntersuchung untersucht werden.
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Parameter des Muskelenergiestoffwechsel in genetisch differenten Schweinen
Parameter of muscle energy metabolism in genetically different pigs
Projektverantwortliche: PD Dr. K. Huber
Laufzeit: 2003 bis Anfang 2007
Kliniken/Institute:
Institut für Physiologie und Zellbiologie
Projektdetails:
Im Rahmen dieses Projektes sollen Muskelstrukturmerkmale, die eine strukturelle und energetische Fasertypisierung ermöglichen, bei genetisch im Muaskelansatz sehr differenten Tieren untersucht werden. Ergänzend dazu wird die mRNA-Expression von für den Energiestoffwechsel der Muskelzelle relevanten Genen semiquantitativ erfasst. Über die Korrelation dieser Daten sollen "Kandidatengene" des Muskelenergiestoffwechsels selektiert werden, die im Hinblick auf Tiergesundheit und Fleischqualität eingesetzt werden sollen.
Resultate:

http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs10974-007-9123-8

Kooperationspartner:

Dr. I. Fiedler, Dr. C. Rehfeldt, Forschungsbereicht Muskelbiologie und Wachstum, Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftzlicher Nutztiere (FBN), Dummerstorf

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"Stoppelbrache Zeven" - Bewertung der populationsökologischen Wirkung von Stoppelbrachen auf das Rebhuhn (Perdix perdix)
Evaluation of the ecological effects of overwintering stubblefields on gray partridge (Perdix perdix) populations
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Dr. habil K. Pohlmeyer; Dipl.-Ing. agr. J. E. Tillmann
Laufzeit: Januar 2003 bis Dezember 2007
Drittmittelprojekt: Jägerschaft Zeven e. V., 5.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
In Niedersachsen brach während des strengen Winters 1978 die Population des Rebhuhns zusammen. Von diesem Ereignis konnte sich das Rebhuhn bis heute nicht wieder erholen. Ein bedeutender Aspekt für das Überleben stabiler, bejagbarer Rebhuhnpopulationen ist das winterliche Deckungs- und Nahrungsangebot. Dieses ist in den heutigen, strukturarmen Agrarlandschaften nicht mehr in ausreichendem Maße vorhanden. Die "überwinternde Stoppelbrache" kann den Lebensraum für Rebhühner im Winter wieder bereichern.
Im Bereich des Landkreises Rotenburg werden alljährlich in vier Jagdbezirken über eine Laufzeit von fünf Jahren konzentriert Flächen von insgesamt etwa 250 ha über das Winterhalbjahr als ungespritzte Stoppelbrache angelegt. Im Folgejahr wird dort Sommergetreide angebaut. Für den unterlassenen Umbruch im Herbst erhalten die beteiligten Landwirte eine Entschädigung.
Im Rahmen des Projektes wird das Populationsgeschehen der Rebhühner in den Gebieten mit Stoppelbrachen mit solchen ohne Stoppelbrachen verglichen.
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Strahlenexposition von Personal und Tierhalter bei radiographischen Standardverfahren in der Klinik für Pferde
Radiation exposure of the staff and the pet owner during most common X-ray diagnostic examinations in the Clinic for Horses
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Hermann Seifert; Prof. Dr. Peter Stadler; Dr. Matthias Lüpke; TÄ Constance Martschei
Laufzeit: Ende 2003 bis Ende 2007
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Unter dem Aspekt des Inkrafttretens der neuen Röntgenverordnung und der Richtlinie "Strahlenschutz in der Tierheilkunde" sowie der damit verbundenen Verschärfung der Dosisgrenzwerte soll in der Klinik für Pferde die Strahlenexposition von radiologisch tätigem Personal und Tierhalter bei radiographischen Standardverfahren bestimmt werden. Dazu sind umfangreiche Dosismessungen mit Hilfe eines hochempfindlichen Thermolumineszenz-Dosimetriesystems in o. g. Klinik notwendig. Die Auswertung der Messergebnisse soll Schlussfolgerungen zur Optimierung des klinischen Strahlenschutzes unter Berücksichtigung der neuen Richtlinie "Strahlenschutz in der Tierheilkunde" ermöglichen.
Kooperationspartner:

Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Fachbereich 6.3, Arbeitsgruppe Photonendosimetrie

Dr. Ulrike Ankerhold

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"Lebensraum Brache" - Ökologische Aufwertung der Agrarlandschaft
"Habitat Fallow Land" - Ecological enhancement of agricultural landscapes
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Dr. habil K. Pohlmeyer; Dipl.-Ing. agr. J. E. Tillmann; Dr. rer. nat. E. Strauß; A. Kinser
Laufzeit: Januar 2003 bis Juni 2007
Drittmittelprojekt: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) Deutsche Wildtier Stiftung (DeWiSt) , 117.800 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
"Lebensraum Brache" ist ein vom Internationalen Rat zur Erhaltung der Jagd (CIC) geleitetes Pilotprojekt zur wildtierfreundlichen Gestaltung von Flächenstilllegungen. Das IWFo leitet die wissenschaftliche Begleitung. Dokumentiert werden die Artenvielfalt und die Entwicklung ausgewählter Offenlandarten auf gestalteten Stilllegungsflächen in den drei Untersuchungsgebieten Güntersleben, Opferbaum (Bayern) und Fritzlar (Hessen. Darüber hinaus wird die Populationsdynamik von Feldhase und Rebhuhn mit Hilfe modifizierter Methoden der Wildtiererfassung und mit Hilfe einer eigens dafür beschafften Thermokamera im Rahmen einer Dissertation dokumentiert (wildbiologischer Teil). Als Grundlage dafür werden u.a. mit Geoinformationssystemen digitale thematische Karten (Flächennutzung, Habitatstruktur) erarbeitet.
Kooperationspartner:

Internationalen Rat zur Erhaltung der Jagd (CIC) (Projektleitung)

Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Veitshöchheim Vegetationskundliches Teilprojekt)

Freie Biologische Arbeitsgemeinschaft, Marburg(Ornithologisches Teilprojekt).

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Der Sortierapparat in polaren Zellen
Sorting process in polar cells
Projektverantwortliche: Prof. Hassan Y. Naim; Dr. Marc Behrendt
Laufzeit: Mitte 2003 bis Dezember 2007
Kliniken/Institute:
Institut für Biochemie
Projektdetails:
Polar aufgebaute epitheliale und neuronale Zellen verfügen über einen hoch spezifischen Sortierapparat, der sekretorische und membranständige Proteine zu den verschiedenen Domänen der Plasmamembran hin dirigiert. Ein Vergleich der Sortiervorgänge und der daran anschließenden Transportwege in Darmepithelzellen, Hepatozyten, Nierenepithelzellen und Neuronen weist zelltypische Unterschiede auf, die mit hoher Wahrscheinlichkeit differenten Proteinkomponenten in diesem Prozess zuzuordnen sind. Molekularbiologische und biochemische Untersuchungen sollen die zelltypspezifischen Unterschiede in der Effizienz der Sortierung und in der Absättigung des gesamten Sortierapparates aufklären.
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