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2304 Ergebnisse.
Probenahme zur Untersuchung des Infektionsstatus von Tularämie und Brucellose sowie der Reproduktionsrate beim Feldhasen in Niedersachsen
Investigation on Prevalance of Francisella tularensis and Brucella suis as well as Reproduction Status in European Brown Hare Populations in Lower Saxnony, Germany.
Projektverantwortliche: Dipl.-Biol. Ulrich Voigt
Laufzeit: September 2006 bis August 2009
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung., 16.200 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Die Zoonosen Tularämie und Brucellose sind in jüngster Zeit in einigen Feldhasenpopulationen in Deutschland aufgetreten. Insbesondere die Tularämie (Erreger: Francisella tularensis) ist auf Grund der Ansteckungsgefahr des Menschen von großer Bedeutung.
Die Tularämie wird auf den Menschen vorwiegend durch direkten Kontakt mit erkrankten Tieren oder deren Organen über Kleinstverletzungen der Haut übertragen. Als Vektoren für den Erreger kommen u. a. blutsaugende Ektoparasiten wie z.B. Mücken, Flöhe, Läuse, Wanzen, Milben oder Zecken in Betracht (DEDEK et al. 1990, HUBALEK et al. 1993, HOFER et al. 1997, HÖFLECHNER-PÖLTL 1999, HÖFLECHNER-PÖLTL et al. 2000, FRÖLICH et al. 2003, PIKULA et al. 2004a, 2004b). Die Infektion kann durch den Verzehr von unzureichend erhitztem Fleisch erfolgen, das mit den Erregern infiziert ist. Die Ansteckung über Inhalation erregerhaltigen Staubes, beispielsweise beim Abbalgen infizierter Hasen, ist in der Literatur ebenfalls beschrieben (HOFSTETTER 2006).
Die Brucellose des Feldhasen (Erreger: Brucella suis) verläuft als chronische Erkrankung mit Knötchenbildung insbesondere in den Geschlechts-, aber auch anderen parenchymatösen Organen sowie der Unterhaut und Muskulatur. Als primäres Naturreservoir ist neben dem Feldhasen auch das Wildschwein von Bedeutung. Die Übertragung erfolgt oral, konjunktival oder durch den Deckakt. Es werden auch Infektionen über Verletzungen und Ektoparasiten sowie Infektionen bei ausgeprägter Immunschwäche diskutiert. Hasen scheiden den Erreger mit Harn, Kot und Genitalsekret aus.
Ergänzend zu den Tularämie- und Brucelloseuntersuchungen werden die beprobten Jagdstrecken hinsichtlich der Geschlechts- und Altersstruktur sowie die Reproduktionsfähigkeit der erlegten Häsinnen untersucht. So können detailliertere Untersuchungen zur Populationsdynamik und Reproduktion durchgeführt werden.
Das Institut für Wildtierforschung (IWFo) an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, das Veterinärinstitut Hannover des Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) und das Institut für bakterielle Infektionen und Zoonosen des Friedrich-Löffler-Institutes (FLI) in Jena nahmen vorgenannten Sachverhalt zum Anlass, die notwendige Forschung in einem interdisziplinären Projekt voranzutreiben. Dabei sollen verschiedene Fragestellungen bearbeitet werden, um aus den gewonnenen Erkenntnissen sinnvolle Handlungsempfehlungen für die jagd- und landwirtschaftliche Praxis in Niedersachsen und anderen Bundesländern zu entwickeln. Zudem sichern die Untersuchungen die Qualität des Wildfleisches und gewährleisten die Sicherheit des Verbrauchers.
Kooperationspartner:

Das Veterinärinstitut Hannover des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES,)

das Institut für bakterielle Infektionen und Zoonosen des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) in Jena und das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München

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Auswirkungen der Kohlendioxidbetäubung in einem Mehrphasensystem auf die Betäubungstiefe und die Fleischqualität von Puten.
Investigation of effective stunning and meat quality of turkeys in a controlled atmospheric stunning system (CAS) with carbon dioxide.
Projektverantwortliche: Hänsch, Friederike; Nowak, Bernhard; Hartung, Jörg
Laufzeit: April 2006 bis Juli 2009
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
In der Europäischen Union wird jährlich über 1 Milliarde Hausgeflügel geschlachtet. Der weitaus größte Teil dieser Tiere wird vor der Betäubung durch Blutentzug im Wasserbad durch die Applikation eines elektrischen Stromes betäubt. In Deutschland ist die Betäubung von Puten mit dem Gas Kohlendioxid gestattet. Ein großer Vorteil der CO2-Betäubung gegenüber der Elektrobetäubung ist, dass die Puten im Leben, vor der eigentlichen Betäubung, nicht mit ihren Ständern in ein Transportbandsystem eingehängt werden müssen, was zu erheblichen physischen und psychischen Belastungen (Stress) führt. Allerdings bewirkt die CO2-Betäubung beim Geflügel keine unmittelbare Schmerz- und Bewusstlosigkeit. Heftige Konvulsionen des Tierkörpers und intensives Flügelschlagen können die Tierkörper schädigen und postmortale Vorgänge im Fleisch nachteilig beeinflussen. Erste Erfahrungen in den Niederlanden haben angedeutet, dass eine Betäubung des Geflügels in einem Mehrphasensystem (CAS) mit Kohlendioxid und einem ansteigenden Sauerstoffgehalt in der ersten Betäubungsphase zu einer Schmerzausschaltung (Analgesie) und einer deutlichen Beeinträchtigung des Bewusstseins (Toleranz) führt. Die Tiere zeigen darüber hinaus weitaus weniger Bewegungen und Atemnoterscheinungen. Erst in einer zweiten Betäubungsphase werden die Tiere in eine irreversible Betäubungstiefe geführt. Allerdings liegen zu der CAS-Methode noch immer nur unzureichende Kenntnisse vor. Daher werden Untersuchungen mit Kohlendioxid (CO2) und Gemischen aus Kohlendioxid und anderen Gasen wie Stickstoff, Sauerstoff und ggf. auch Argon, geprüft. Die Gasmessungen werden mit Erhebungen zur Betäubungstiefe und zur Fleischqualität, die an den Karkassen noch auf dem Schlachtbetrieb erhoben werden, verglichen. Hauptziele des Vorhabens sind die Verbesserung der Geflügelfleischbeschaffenheit, die Überprüfung und Bewertung der Schmerz- und Bewusstseinsausschaltung und die Erarbeitung von Empfehlungen und Überwachungsrichtlinien zur Sicherung von Fleischqualität und Tierschutz bei der Gasbetäubung von Puten im CAS-System.
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In-vitro-Untersuchungen zum Einfluss von Erythromycin und Nahrungsreduktion auf mikrobielle Stoffwechselleistungen im Caecum des Pferdes
Cecal microbial metabolism in horses in vitro as affected by erythromycin and feed restriction
Projektverantwortliche: Tierärztin M. Kuhn; Prof. Dr. G. Breves
Laufzeit: April 2006 bis Mitte 2009
Kliniken/Institute:
Institut für Physiologie und Zellbiologie
Projektdetails:
Mit Hilfe der Colon-Simulationstechnik (Cositec), einer semikontinuierlichen In-vitro-Inkubationsmethode, sollen biochemische Parameter des mikrobiellen Dickdarmstoffwechsels beim Pferd untersucht werden. Ziel des Projektes ist es zu klären, inwieweit Veränderungen im mikrobiellen Stoffwechsel als mögliche Ursache für das Entstehen der Typhlocolitis des Pferdes in Betracht gezogen werden können. Da die Erythromycin-Applikation und die Nahrungsreduktion als prädisponierend für das Entstehen der Typhlocolitis gelten, soll die Wirkung beider Faktoren auf den mikrobiellen Stoffwechsel untersucht werden.
Resultate:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22919930

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Molekulare Regulation des Harnstoffzyklus der Leber bei ruminierenden Ziegen
Molecular regulation of urea cycle of liver in ruminating goats
Projektverantwortliche: Prof. Dr. K. Huber
Laufzeit: Mitte 2006 bis Ende 2009
Drittmittelprojekt: DFG (partiell), 114.559 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Physiologie und Zellbiologie
Projektdetails:
Im Rahmen dieses Teilprojektes zum Harnstoffmetabolismus soll die molekulare Regulation der Expression der am Harnstoffzyklus beteiligten Enzyme untersucht werden. Der Einfluss der Ernährung, besonders der Proteinversorgung, auf Transkription und Translation bestimmter Stoffwechselenzyme ist beim monogastrischen Tier schon festgestellt worden. Aufgrund der Besonderheit der Ruminatia werden Unterschiede in den zugrunde liegenden Adaptationsmechanismen erwartet.
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Desinfektion keimbelasteter Stallluft in und aus Nutztierställen unter der Berücksichtigung tiergesundheitlicher, seuchenhygienischer und umweltrelevanter Aspekte.
Desinfection of animal house air in and from piggeries with regard of animal health, epidemic diseases and environmental aspects.
Projektverantwortliche: Jochen Schulz; Jörg Hartung
Laufzeit: Oktober 2006 bis Juli 2009
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
Die Luft in Nutztierställen enthält hohe Keimkonzentrationen, die die Gesundheit der Tiere und der im Stall arbeitenden Personen gefährden können. Mit den Abluftströmen gelangen diese Mikroorganismen auch in die Umwelt und es besteht der Verdacht, dass sie bei Anwohnern in unmittelbarer Nachbarschaft ebenfalls zu gesundheitlichen Belastungen führen können. Weiter wird befürchtet, dass Infektionserreger mit dieserAbluft in benachbarte Tierbestände übertragen werden können. Diese Risiken werden besonders dort als gegeben angesehen, wo der Abstand von Ställen zur Wohnbebauung und zu benachbarten Betrieben gering ist. Um diesen Gefahren entgegenzuwirken, werden heute Luftreinigungsverfahren entwickelt und eingesetzt, die einmal die Keimzahlen in der Stallluft oder auch in der austretenden Stallabluft reduzieren sollen. Über die tatsächliche keimreduzierende Wirkung dieser Verfahren ist jedoch wenig bekannt.
Im Rahmen dieses Forschungsprojektes wird die Wirksamkeit zur Luftkeimminderung von zwei Luftreinigungsverfahren in einem Praxisbetrieb geprüft. Zusätzlich werden die Auswirkungen der Verfahren auf die Zusammensetzung der den Stall verlassende Luftkeimflora untersucht. Bei dem ersten Verfahren handelt es sich um ein Sprühnebelverfahren, bei dem über eine fest installierte Sprühvorrichtung ein Desinfektionsmittel in den Stallraum eingebracht wird. Bei dem zweiten Verfahren handelt es sich um eine neu entwickelte Kombination aus Luftwäscher und einer zusätzlichen physikalischen Luftbehandlungsmodul. Dieses Verfahren kann prinzipiell im Stall oder im Abluftschacht eines Stalles betrieben werden.
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Bioverfügbarkeit antioxidativ wirksamer Inhaltsstoffe aus Rotbusch- und Honeybusch-Extrakten
Biovailability of the major compoundspresent in Rooibos and Honeybush with an antioxident potency
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Waldemar Ternes ; Constance Bock, Lebensmittelchemikerin; Susanne Keuz,Lebensmittelchemikerin
Laufzeit: Juli 2006 bis Mitte 2009
Drittmittelprojekt: Adalbert-Raps-Stiftung
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmitteltoxikologie
Projektdetails:
Unteresuchung zur Bioverfügbarkeit verschiedener phenolischer Inhaltsstoffe aus den Blättern verschiedener Pflanzen.
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Verbesserung der Produkteigenschaften von Rohpökelwaren durch Hochdruckbehandlung
Improvement of quality parameter of meat products by high pressure technique
Projektverantwortliche: Dr. T. v. Müffling; PD Dr. B. Nowak; Prof. Dr. G. Klein
Laufzeit: Ende 2006 bis Ende 2009
Drittmittelprojekt: Fritz-Ahrberg-Stiftung
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Die Hochdruckbehandlung von Lebensmitteln ist eine moderne Lebensmiteltechnologie, die immer neue Anwendungsgebiete findet. Insbesondere die Abtötung von pathogenen Keimen durch die HPP ist hierbei erwünscht, dabei muss jedoch auch der Einfluss der hohen Drücke auf die Ultrastrukturen der behandelten Gewebe berücksichtigt werden. In dem Projekt soll untersucht werden, ob diese Einflüsse auch auf die Produktqualität positiv genutzt werden können.
Kooperationspartner:

DIL, Quakenbrück; Industriebetriebe

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Untersuchungen zum Verhalten von Legehennen in Kleingruppenhaltung ( EV 1350 und EV 1350a) gemäß Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung vom 22.08.2006 mit besonderer Berücksichtigung der Raumnutzung
Facility usage and behaviour of laying hens in furnished cages (EV 1350 and EV 1350a)
Projektverantwortliche: Thum, Cornelia; Briese, Andreas; Hartung, Jörg
Laufzeit: Dezember 2006 bis Juni 2009
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Institut für Tierernährung
Institut für Tiergenomik
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
In der EU-Richtlinie 1999/74/EG sind die Mindestanforderungen an die Haltung von Legehennen festgeschrieben. Die deutsche Tierschutz-Nutztierhaltungs-VO (Legehennenhaltung) aus dem Jahre 2006 geht über die EU-Richtlinie hinaus und schreibt ab 2012 in allen deutschen Betrieben für die so genannte Kleingruppenhaltung 50 cm² mehr Fläche/Henne und 5 bzw. 15 cm mehr lichte Höhe im Käfig vor. Ebenso müssen die Kleingruppenhaltungen Sitzstangen, ein Sandbad, ein separates Legenest und Vorrichtungen zum Kürzen der Krallen enthalten. Mittels Videoaufzeichnung wird in diesen Käfigen das Verhalten der Legehennen insbesondere hinsichtlich der Raumnutzung und der Nutzung der Einrichtungselemente aufgezeichnet und untersucht, ob durch das größere Raumangebot und die enthaltenen Strukturelemente den Tieren die Ausübung arttypischen Verhaltens ermöglicht wird und wie sie den angebotenen zusätzlichen Raum nutzen. Weiter soll versucht werden, einen Vergleich hinsichtlich Verhalten und Raumnutzung zwischen dem deutschen und dem europäischen Haltungssystem vorzunehmen.
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Herzfrequenz und Verhalten von Warmblutpferden in der Anreitphase und zu Beginn der Ausbildung
Heart rate and behavior of warm-blooded horses in the geginning of the riding-training
Projektverantwortliche: Prof. Dr. H. Hackbarth ; TÄ A. Hellmold; Dr. W. Bohnet
Laufzeit: Januar 2006 bis Mitte 2009
Kliniken/Institute:
Institut für Tierschutz und Verhalten
Projektdetails:
Die üblichen Methoden, junge Pferde an- und einzureiten, werden meist von Reiter zu Reiter weiterempfohlen, Sie orientieren sich an den Richtlinien der FN oder besonders in letzter Zeit gerne auch an alternativen Möglichkeiten (z. B. "Join-up"). In dieser Arbeit soll sich zeigen, ob die Vorgehensweise nach den Richtlinien der FN in Zeit und Art geeignet ist oder es zu einer Über- oder Unterforderung der Pferde kommt.
Außerdem soll gezeigt werden, ob die Arbeit der Pferde im Laufe der Zeit des Anreitens genug Trainingsreize setzt, um zu einen Konditionszuwachs zu führen. In der Reihe vorhergehender Forschungsarbeiten zeigten sich Herzfrequenz und Laktat als dafür geeignete Parameter.
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Biologie und Verbreitung des Aal Herpesvirus
Presence of Eel Herpesvirus in Eel Populatons from Northern German Waters
Projektverantwortliche: Dieter Steinhagen
Laufzeit: Mitte 2006 bis Ende 2009
Drittmittelprojekt: Amt für ländliche Räume, Kiel, 5.000 EUR
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Fischkrankheiten Institut für Parasitologie
Projektdetails:
Das Aal Herpesvirus (AHV) wird seit 1999 in europäischen Aalbständen diagnostiziert. Infektionen verursachen in Aalfarmen bei Aalen aller Altersgruppen schwere Erkrankungen mit zum Teil erheblichen Verlusten. In Aalbeständen aus freien Gewässern wurden symtomlose Infektionen bei Aalen aus dem Einzugsbereich des Rheins und der Mosel sowie aus bayerischen Seen unf Flüssen nachgewiesen. In dem vorliegenden Vorhaben werden Aalbestände in Gewässern Schleswig-Holsteins mittels kulturell-virologischen und molekularbiologischen Methoden auf die Verbreitung der Infektion mit den AHV untersucht.
In Laborversuchen werden zudem Studien zur Pathogenese des Virus, zur Ausbildung von latenten Infektionen und zur Stabliltät des Virus unternommen.
Resultate:

Aale aus verschiedenen Gewässern Norddeutschlands wurden mittels PCR auf den Befall mit dem Aal-Herpesvirus (HVA) und dem EVEX-Virus untersucht. Für diese Untersuchungen wurde eine real time PCR zum Nachweis des HVA etabliert. Mit dieser PCR wurde das HVA in geringer Prävalenz in Aalen aus den untersuchten Gewässern nachgewiesen. Die Ergebnisse sind publiziert in:

 

Jakob E, Neuhaus H, Steinhagen D, Luckhardt B, Hanel R.: (2009) Monitoring of Herpesvirus anguillae (HVA) infections in European eel in northern Germany. Journal of Fish Diseases 32:557-561

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1365-2761.2009.01009.x/abstract

Kooperationspartner:

Institut für Meereskunde/ Geomar, Kiel (Prof. Hanel)

Institut für Binnenfischerei, Potsdam- Sarcow

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