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2305 Ergebnisse.
Auswirkungen großer Offshore-Windparks auf die ökologisch-ökonomischen Gesamtzusammenhänge in Nord- und Ostsee
Impact of large offshore wind farms on the overall ecological and economic context in the North and Baltic Seas
Projektverantwortliche: Prof. Prof h. c. Dr. Ursula Siebert ; Dr. Joseph Schnitzler
Laufzeit: April 2024 bis August 2024
Drittmittelprojekt: Helmholtz-Zentrum hereon GmbH, Geesthacht, 16.660 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung, ITAW, wird in diesem Projekt Hereon als Unterauftragnehmer bei der Ausführung der nachfolgend aufgeführten Aufgaben mit Gutachterleistungen zu den Auswirkungen großer Offshore-Windparks (OWP) auf die ökologisch-ökonomischen Gesamtzusammenhänge in Nord- und Ostsee unterstützen.
-Übersicht über die Verpflichtungen die sich aus der Meeresstrategierahmenrichtlinie ergeben und über den Stand der Indikatoren.
-Großräumige Verlagerung des Vorkommens von Meeressäugern in Folge der Meidereaktion auf die Präsenz großflächiger OWPs.
-Mögliche Populationseffekte für verschiedene Meeressäuger der Nord-und Ostsee durch Habitatverlust und Gesundheitsgefährung großflächiger OWPs in Deutschland und Anrainerstaaten.
-Effekte durch Unterwasserlärm auf Meeressäuger durch Sprengungen, OWP-Konstruktion und Schifffahrt.
-Erhöhter menschlicher Einfluss auf Meeressäuger in OWP-freien Gebieten durch Akkumulation anthropogener Aktivitäten, die in OWP-Flächen nicht stattfinden können (bspw. Fischerei, Schifffahrt, Sand- und Kiesabbau).
Identifikation von zukünftigen Forschungsbedarfen, insbesondere:
-Quantifizierung möglicher Effekte auf das Vorkommen verschiedener Meeressäuger im Bereich der OWP (Dichteeffekte).
-Effekte von Sprengungen, Rammarbeiten und Bau- und Versorgungsschiffen auf Meeressäuger.
-Erforschung möglicher Effekte und effektmindernder Potentiale größerer Windenergieanlagen (WEAs), sowie anderer WEA- und OWP-Designs auf Meeressäuger.
Kooperationspartner:

Helmholtz-Zentrum hereon GmbH, Geesthacht

Dachverband Deutscher Avifaunisten, Münster

Thünen-Institut für Seefischerei, Bremerhaven

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Wissenschaftliche Untersuchung von tierschutzgerecht erlösten Seehunden 2024
Scientific study of seals released in accordance with animal welfare regulations 2024
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Luca Aroha Schick
Laufzeit: Januar 2024 bis Dezember 2024
Drittmittelprojekt: Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz (MLLEV), 42.507 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Titel: Wissenschaftliche Untersuchung von tierschutzgerecht erlösten Seehunden v.A. in Hinblick auf Infektionskrankheiten & Zoonotische Potentiale sowie die wissenschaftliche Weiterbildung von Personal des Strandungsnetzes für die Nord- und Ostsee Schleswig-Holsteins
Der Seehund ist die häufigste Meeressäugerart in Schleswig-Holstein und verursacht die meisten Einsätze bei den Seehundjägern. Die Seehundbestände haben in den letzten drei Jahrzehnten mehrere große Seehundsterben durchlaufen, sind aber nachfolgend immer wieder in den Bestandsgrößen gewachsen. In den letzten Jahren wurde jedoch beobachtet, dass dieses Wachstum stagniert und vor allem jüngere Seehunde aus den Populationen verschwinden.
Seehunde können Träger von Infektionserregern wie dem Seehundstaupevirus, Influenzaviren, Brucellen und Rotlauf sein, die teils fatale Folgen für das Einzeltier oder die Population haben können. Diese Infektionserreger sind häufig zoonotischer Natur, und können sekundäre Infektionen mit weiteren Erregern, wie Bordetella bronchiseptica oder Toxoplasmose, begünstigen.
In diesem Projekt sollen neben umfassenden pathologischen Untersuchungen bei den Seehunden insbesondere auch mikrobiologische, virologische und parasitologische Untersuchungen durchgeführt werden.
Ein besonderes Augenmerk wird auf die Jungtiere gelegt, um zu überprüfen, ob es gesundheitliche Gründe für deren Rückgang geben können. Hierfür wird aus allen Seehunden, die von den Seehundjägern aus Nord- und Ostsee abgegeben werden, eine repräsentative Anzahl ausgewählt und komplett obduziert sowie weiterführenden Untersuchungen zugeführt.
Die gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse sollen direkt in die Arbeit der Seehundjäger einfließen, die regelmäßig in der Erkennung von Krankheiten und im Umgang mit marinen Säugern geschult werden. Es sollen Hygienemaßnahmen und Dokumentationsmaterialien entwickelt und überprüft werden, sowie Unfallverhütung geschult werden. Hierfür findet im gesamten Forschungsprojektzeitraum ein wissenschaftlicher Austausch mit den Seehundjägern statt.
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Entomologie: Biodiversität und Ökologie der Käfer
Entomology: Biodiversity and Ecology of Beetles
Projektverantwortliche: Michael Stern
Laufzeit: April 2024 bis November 2024
Drittmittelprojekt: TIB, 5.427 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Physiologie und Zellbiologie
Projektdetails:
In Bezug auf die Menschen-verursachten Biodiversitätskrise veranstalten wir ein semesterbegleitendes Wahlpflicht-Modul im Bachelor-Studium Biologie zur Insektenvielfalt in der Stadt mit Datenerhebung im urbanen Umfeld der Studierenden.
Zu diesem Modul werden online educational resources (OERs) als Handreichung sowohl für Studierende als auch Lehrende erstellt und auf twillo (https://www.twillo.de/oer/web/) veröffentlicht. Die erhobenen Daten werden auf einer online-Plattform (www.colkat.de) veröffenlicht und in einer entomologischen Fachzeitschrift publiziert.
Resultate:

https://www.twillo.de/edu-sharing/components/render/199cd171-3733-4e44-9569-46bf7a3f07e6

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Evaluation von Simulatoren mit integrierter Erfolgskontrolle für die diagnostischen Leitungsanästhesien am Pferdefuß hinsichtlich ihrer Eignung als Lehrmittel
Evaluation of simulators for equine perineural anesthesia in the distal limb with integrated success control for veterinary education
Projektverantwortliche: Prof. Dr. A. Tipold; A. Chodzinski; Dr. S. Wissing; Prof. Dr. F. Geburek
Laufzeit: Mitte 2023 bis Ende 2024
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Die Durchführung diagnostischer Leitungsanästhesien gehört zu den erforderlichen tierärztlichen Ersttagskompetenzen. Üblicherweise erfolgt der praktische Unterricht bislang im Rahmen der klinischen Schwerpunktausbildung an Kadavergliedmaßen und erreicht somit nicht alle Studierenden. Die Zielsetzung dieser Arbeit besteht zum einen in der Entwicklung zweier Simulatoren mit integrierter Erfolgskontrolle, die dem praktischen Üben von diagnostischen Leitungsanästhesien am Pferdefuß dienen. Zum anderen ist das Ziel der Arbeit die Evaluation dieser Simulato-ren hinsichtlich ihrer Eignung als Lehrmittel, verglichen mit dem derzeit üblicherweise genutzten Kadaverfüßen eines Pferdes. Des Weiteren soll ermittelt werden, wie sich die Nutzung der unterschiedlichen Übungsobjekte auf die Selbstwirksamkeit der Studierenden auswirkt.
Resultate:

Chodzinski, A., Wissing, S., Tipold, A., Geburek, F.

Evaluation of equine perineural anesthesia simulators with integrated success control for veterinary education.

Front. Vet. Sci. - Veterinary Humanities and Social Sciences.Vol. 11 -2024 Online publiziert am 9.1.2025, doi.org/10.3389/fvets.2024.1403794

https://www.frontiersin.org/journals/veterinary-science/articles/10.3389/fvets.2024.1403794/full

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Schadstoffscreening in Gewebeproben ausgewählter Spitzenprädatoren mit aquatischem Bezug und Vergleich der Ergebnisse mit bisherigen BiotaUntersuchungen in Fischen
Pollutant screening in tissue samples of selected top predators of aquatic origin and comparison of results with previous biota studies in fish.
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Antonia Hennicke
Laufzeit: Juli 2023 bis Juni 2024
Drittmittelprojekt: Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, 10.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Viele der im Wasser vorhandenen Schadstoffe haben das Potential sich in aquatischen Organismen anzureichen (Bioakkumulation). Sogenannte Biota-Untersuchungen sind daher inzwischen auch zu einem festen Bestandteil der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) geworden und haben sich als wichtiges Instrument in der Gewässerüberwachung etabliert. Vor diesem Hintergrund führt der NLWKN seit über 10 Jahren, u.a. im Rahmen eines bundesweit einzigartigen Sondermessprogramms, umfangreiche Untersuchungen in Biota durch, um potentielle Gewässerbelastungen durch bioakkumulierende Stoffe frühzeitig zu erkennen. Derzeit werden mehr als 1000 Einzelstoffe, darunter u. a. Pflanzenschutzmittel,
PFAS, Weichmacher, Flammschutzmittel, PAK, Zinnorganika, Dioxine und Elemente bestimmt.
Es ist darüber hinaus bekannt, dass sich viele Schadstoffe (z.B. PFAS) v.a. über die Aufnahme belasteter Nahrung in Organismen anreichern (Biomagnifikation) und die höchsten Messwerte entsprechend am Ende der Nahrungskette bzw. an der Spitze der Nahrungspyramide erwartet werden können. Dies wird z. B. auch durch die bereits existierenden Biota Umweltqualitätsnormen für Quecksilber, Dicofol, Hexachlorbutadien und Hexabromcyclododecan (HBCDD) unterstrichen, da diese für das Schutzgut "Sekundärvergiftung von Spitzenprädatoren (Wildtiere)" abgeleitet wurden.
Ziel des hier beantragten Projektes ist die einmalige Ausweitung des Biota-Monitorings auf Organismen mit aquatischem Bezug und möglichst hoher Trophiestufe (idealerweise Piscivoren, wie Fischotter, Komoran, Fischadler, Hecht/Zander, Robbe, Seehund, Schweinswal).
Durch das Wanderungsverhalten einiger der genannten Tierarten, wird es möglich sein einen gewässerübergreifenden Überblick bezüglich der allgemeinen Belastungssituation zu erhalten. Zum Vergleich soll darüber hinaus eine Herbivoren-Art (voraussichtlich Nutria) untersucht werden. Es sollen dabei die bisherigen bzw. identischen, weit über die gesetzlichen Anforderungen durch die WRRL hinausgehenden Analysemethoden für Fisch genutzt werden, um einen direkten Vergleich der Belastungsniveaus zu ermöglichen. Die Auswahl der Zielorganismen und Gewebearten (z.B. Muskel, Leber oder Blut) erfolgt in Abhängigkeit der Probenverfügbarkeit.
Resultate:

Bericht: Schadstoffscreening in ausgewählten Gewebeproben aquatischer Spitzenprädatoren aus Niedersachsen Belastung und Vergleich der Ergebnisse mit bisherigen Biota-Untersuchungen in Fischen

https://www.nlwkn.niedersachsen.de/download/217222/NLWKN_2025_Bericht_Schadstoffscreening_in_ausgewaehlten_Gewebeproben_aquatischer_Spitzenpraedatoren_aus_Niedersachsen.pdf.pdf

Kooperationspartner:

GALAB Laboratories GmbH

Otter-Zentrum Hankensbüttel

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Analysis for abundance estimates based on aerial survey data of harbor porpoises collected in the aerea "North Sea 1" in the southern Danish North Sea
Analysis for abundance estimates based on aerial survey data of harbor porpoises collected in the aerea "North Sea 1" in the southern Danish North Sea
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Dominik Nachtsheim; Dr. Anita Gilles
Laufzeit: Juli 2023 bis Februar 2024
Drittmittelprojekt: Universität Aarhus, 6.119 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Im Auftrag der Universität Aarhus (Dänemark) werden Daten aus observerbasierten Surveyflügen zur Erfassung der Abundanz und Verteilung von Kleinwalen ausgewertet. Hauptzielart ist der Schweinswal (Phocoena phocoena). Die Flugsurveys folgen der Methode der Linientransekterfassung und dem sog. SCANS Protokoll. Die Daten werden voraussichtlich aus mindestens drei Surveys im Mai, Juni und Oktober 2023 stammen. Das ITAW wurde beauftragt, die erhobenen Daten einer Qualitätssicherung zu unterziehen und diese auszuwerten. Für die einzelnen Untersuchungsgebiete in der südlichen dänischen Nordsee sollen Dichten und Abundanzen von Schweinswalen bestimmt werden sowie die Ungenauigkeiten (95% Konfidenzintervalle und Variationskoeffizient (VK)), welche mit der Schätzung einhergehen, ermittelt werden. Die aufbereiteten Daten und Ergebnisse werden dem Auftraggeber übermittelt.
Resultate:

Für die Erfassungen des Untersuchungsgebiets in der dänischen südlichen Nordsee konnten Dichten und Abundanzen von Schweinswalen geschätzt werden sowie die Ungenauigkeiten (95% Konfidenzintervalle und Variationskoeffizient (CV)), welche mit der Schätzung einhergehen, ermittelt werden. Die aufbereiteten Daten und Ergebnisse wurden dem Auftraggeber übermittelt.

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Robbenvorkommen in der Tideelbe im Jahresverlauf 2023/2024
Seal occurrence in the Tidal Elbe over the course of the year 2023/2024
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Isabel Avila; Dr. Dominik Nachtsheim
Laufzeit: August 2023 bis Juli 2024
Drittmittelprojekt: Bundesanstalt für Gewässerkunde, 69.271 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
In diesem Projekt soll der Bestand von Seehunden und Kegelrobben über einen Zeitraum von 12 Monaten (2023-2024) und deren Verteilung im Bereich der Tideelbe erfasst werden. Die flugbasierte Bestandsaufnahme der Robbenpopulation in der Tideelbe erfolgt von August 2023 bis Juli 2024. Während des Flugs entlang aller bekannten und potenziellen Liegeplätze werden Bilder mit einer hochauflösenden, digitalen Spiegelreflexkamera aufgenommen und später ausgewertet. Die Umstellung auf die foto-basierte Methode wurde in vorherigen Projekten erfolgreich durchgeführt und innovativ weiterentwickelt, um dem Auftraggeber zuverlässige Zahlen und eine höchstmögliche Transparenz sowie Reproduzierbarkeit der Ergebnisse liefern zu können.
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Innovation plus 042
Innovation plus 042
Projektverantwortliche: Prof.Dr. Isabel Hennig-Pauka
Laufzeit: Januar 2023 bis Dezember 2024
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für wissenschaft und Kultur, 50.000 EUR
Kliniken/Institute:
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Projektdetails:
Studierenden der Tiermedizin soll eine Kategorisierungsstrategie für die Haltungsumgebung und Erkrankungen von Schweinen bereits in den ersten beiden Fachsemestern vermittelt werden, um in den späteren Semestern erworbenes Wissen zur Nutztiermedizin besser einordnen und damit besser lernen zu können. Damit wird auf fehlendes landwirtschaftliches Vorwissen der Studierenden und auf den Mangel an Nachwuchs für die Nutztiermedizin reagiert. Die Lehreinheit fokussiert sich auf die technischen Bedingungen in der Stallumgebung (z.B. Fütterungstechnik, Bodenbeschaffenheit), welche die Tiergesundheit maßgeblich beeinflussen. Diese bleiben den Studierenden bisher besonders fremd, sofern sie nicht auf einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen sind. Es sollen dafür vier unterschiedliche Haltungssysteme für Schweine als 360°-Rundgänge gefilmt, für die interaktive Tourengestaltung vorbereitet und mit Informationsmaterial hinterlegt werden. Dazu wird jeweils ein klinischer Fall so aufgearbeitet, dass nur ein offener Blick sowie technischer und biologischer Grundverstand, der ab Studienbeginn vorausgesetzt werden kann, nötig sind, um die Arbeitsaufgabe im Sinne einer Schnitzeljagd zu lösen, bzw. das Grundproblem zu identifizieren. Alle Informationen, die darüberhinausgehend benötigt werden, um den Fall zu lösen, werden an Infopunkten zur Verfügung gestellt. Die Lernkontrolle erfolgt anhand eines weiteren Falls in einer der virtuellen Stallumgebungen ohne Infopunkte und wird asynchron durch den Lehrenden bewertet.
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Roggen in der praktischen Legenhennenfütterung
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Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Visscher; Dr. C. Hartung
Laufzeit: Juni 2023 bis Dezember 2024
Drittmittelprojekt: KWS Lochow GmbH, 61.988 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
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Modell zur Arbovirus-Infektion der Haut - Mozart
Model for arbovirus infection of the skin - Mozart
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Gisa Gerold; Dr. Cora Stegmann; Prof. Dr. Stefanie Becker; Dr. Fanny Hellhammer
Laufzeit: Oktober 2023 bis Dezember 2024
Drittmittelprojekt: BMBF, 122.004 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Biochemie
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Jedes Jahr sterben etwa 750.000 Menschen an Stechmücken-übertragenen Krankheiten, darunter Malaria, Denguefieber, Rifttalfieber und Chikungunya Fieber. Die Häufigkeit dieser Krankheiten wird in den nächsten Jahrzehnten voraussichtlich erheblich zunehmen, da sich die Verbreitungsgebiete mehrerer Stechmückenarten aufgrund des Klimawandels vergrößern.
Stechmücken übertragen nicht nur Krankheiten, sondern können ebenfalls den Schweregrad der von ihnen übertragenen Krankheiten beeinflussen. Es konnte in experimentellen Infektionen von Tieren
gezeigt werden, dass die Übertragung von Arboviren durch
Mückenstiche im Vergleich zu einer artifiziellen Infektion zu einer Erhöhung des Schweregrads der Krankheit führen kann. Außerdem ist bekannt das der Speichel von Insekten und Zecken
das Fortschreiten von Vektor-übertragenen Krankheiten fördern kann. Die Haut ist das erste Organ das einer Arbovirus Infektion ausgesetzt ist, somit bestimmen die initialen Infektionsereignisse auch maßgeblich den Krankheitsverlauf. Es ist daher für viele Fragestellen unabdingbar eine natürliche Infektion der Haut über einen Stechmückenstich zu untersuchen.
Bislang konnte dies nur über in-vivo Experimente (Tierversuche) erzielt werden. In diesem Projekt soll eine Alternative erarbeitet werden, indem Tiermodelle aus ethischen und
physiologischen Beweggründen durch menschliche Hautexplantate ersetzt werden. Die Herausforderung dieser Studie wird es sein ein Assay zu etablieren, in welchem Stechmücken
die Hautexplantate als potenzielle Wirte wahrnehmen. Ziel ist ein erfolgreicher Stechvorgang der Hautexplantate durch Stechmücken. Exemplarisch sollen in einem zweiten Schritt mit
Rifttalfieber-Virus (RVFV) und/oder Chikungunya-Virus (CHIKV)-infizierte Stechmücken die Hautexplantate über einen Stich infiziert werden. Im Erfolgsfall werden die Projektergebnisse
erlauben für zukünftige Forschungsfragen aus verschiedenen Modellen auswählen zu können.
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