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Chronobiologie trifft Epilepsieforschung: Der Hippocampus hat seinen eigenen Rhythmus

Forschungsergebnisse können helfen, unser Erinnerungsvermögen sowie Epilepsieerkrankungen besser zu verstehen.

 

Der Hippocampus ist ein Teil des Gehirns und unter anderem wesentlich an vielen Erinnerungs- und Lernprozessen beteiligt. Er übernimmt Inhalte aus dem Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis, wo sie gespeichert und bei Bedarf wieder abgerufen werden können. Ein internationales Forscher-Konsortium fand jetzt heraus, dass diese Prozesse nach einem eigenen tageszeitlichen Rhythmus ablaufen und die molekularen Aktivitäten im Verlauf von Tag und Nacht erheblich schwanken. Diese Ergebnisse ebnen den Weg, besser zur verstehen, wie sich unser Lern- und Erinnerungsvermögen von Stunde zu Stunde ändert. Gleichzeitig können sie helfen, Epilepsieerkrankungen wirkungsvoller zu behandeln – an Epilepsie Erkrankte leiden häufig unter Gedächtnisstörungen. mehr

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