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Die TiHo - im Dienst für Mensch und Tier

Wie wollen wir mit eingeschleppten Tierarten umgehen?

TiHo-Forschende starten Umfrage zum Umgang mit Neozoen am Beispiel von Nutrias.

 

Immer wieder siedeln sich gebietsfremde Arten in unserer heimischen Natur an und breiten sich aus. Ein Beispiel ist die Nutria. Das Nagetier ist inzwischen an zahlreichen Gewässern in Deutschland zu finden und zum Teil nicht gern gesehen. Die Tiere graben im Uferbereich von Gewässern und Deichen ihre Bauten und gefährden damit den Hochwasserschutz. Außerdem können sie als Pflanzenfresser Schäden auf landwirtschaftlichen Flächen verursachen oder so beträchtlich die Ufervegetation abfressen, dass sie die Brut- und Schutzräume für Wasservögel, Fische und Amphibien dezimieren.

 

Dr. Friederike Gethöffer und Franziska Schöttes aus dem Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) möchten wissen, wie verschiedene Interessensgruppen und die Öffentlichkeit zum Umgang mit neu eingebrachten Arten, und insbesondere der Nutria, und den damit gegebenenfalls verbundenen Problemen stehen. Dazu haben sie eine Umfrage erstellt und hoffen auf rege Teilnahme. Die Umfrage ist online zu finden unter: www.tiho-hannover.de/nutria-umfrage. Finanziert wird das Projekt vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur in der Förderlinie Zukunftsdiskurse. mehr

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