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Bisher unbekannter Mechanismus der Blut-Hirn-Schranke entdeckt

Hemmung des Mechanismus gelungen. Die Entdeckung könnte die medikamentöse Behandlung von Hirntumoren verbessern.

 

Wissenschaftler der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) und der Medizinischen Hochschule Hannover beschreiben im Fachmagazin PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America) einen bisher unbekannten Mechanismus der Blut-Hirn-Schranke. Die Veröffentlichung erscheint im Lauf dieser Woche. Die Blut-Hirn-Schranke verhindert, dass schädliche Stoff aus der Umwelt oder aus der Nahrung ins Gehirn gelangen können. Sie ist so effektiv, dass sie für Patienten mit einem Hirntumor ein Problem ist: Viele Medikamente können die Barriere nicht überwinden. Für ihre Studie untersuchten die Wissenschaftler die Blut-Hirn-Schranke des Menschen in der Zellkultur. Dafür setzten sie unter anderem den Wirkstoff Doxorubicin ein, der auch für die Behandlung von Tumoren genutzt wird. Das Ergebnis: Hohe Konzentrationen des Medikaments oder anderer potentiell zelltoxischer Substanzen lösen den bisher nicht beschriebenen Mechanismus aus, um das Hirn zu schützen.  mehr

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