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2301 Ergebnisse.
Frauenhofer ITEM- Therapeutische Behandlung gegen SARS-CoV-2 mit inhaliertem VHH von BiondVax - Wirksamkeitsprogramm bei Hamstern
Frauenhofer ITEM- Therapeutic treatment against SARS-CoV-2 with inhaled VHH from BiondVax - Efficacy program in hamsters
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Maren von Köckritz-Blickwede
Laufzeit: September 2022 bis September 2023
Drittmittelprojekt: Frauenhofer ITEM, 278.466 EUR
Kliniken/Institute:
Research Center for Emerging Infections and Zoonoses
Projektdetails:
Frauenhofer ITEM-Therapeutische Behandlung gegen SARS-CoV-2 mit inhaliertem VHH von BiondVax - Wirksamkeitsprogramm bei Hamster
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Non-Target Ansatz zur Biomarkersuche in Serum beim Bullenkalb zur prospektiven Einschätzung der Spermaqualität
Non-target biomarker retrieval in serum of bull calves for early estimation of sperm quality
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Marion Schmicke; Dr. Ina Leiter
Laufzeit: April 2022 bis April 2023
Drittmittelprojekt: Verein für Bioökonomieforschung (FBF), 9.600 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Im Rahmen des vom FBF geförderten Projektes "Einfluss von Stress in der Aufzucht von Bullenkälbern auf die spätere Eignung als Besamungsbulle" konnten wir zeigen, dass ein deutlicher Unterschied in einem entwickelten Managementscore und in mittleren Testosteronkonzentrationen zwischen Jungbullen mit guter versus schlechter Spermaqualität besteht. Allerdings können die bisherigen Hormonmessungen aufgrund zu geringer Sensitivität nicht als diagnostische Tests zur Identifizierung von sehr guten bzw. schlechten Bullen bezüglich ihrer späteren Leistung und Leistungspersistenz herangezogen werden, weder im Alter von vier Monaten, noch später beim ersten Sprungeinsatz.
In dieser weiterführenden Studie soll mittels Proteomics als einem Non-Target-Ansatz nach besseren Biomarkern gesucht werden. Bullen mit einer sehr guten versus schlechten Leistungspersistenz über zwei Jahre werden über die im Vorprojekt zeitnah zum ersten Sprung gesammelte Plasmaprobe massenspektrometrisch untersucht. Die Datensätze aus den Messungen zu den gefundenen Peptiden werden mit einer bovinen Proteindatenbank abgeglichen um schließlich Proteine in den Plasmaproben zu benennen. Beide Bullengruppen werden bezüglich der identifizierten Proteine und der Mengen derselben verglichen.
Um möglichst praxistaugliche Untersuchungsmethoden zu etablieren, sollen vielversprechende fertilitätsassoziierte Proteine im Anschluss mittels kommerziell erhältlichen ELISA-Kits in den vorhandenen Blutproben aus allen untersuchten Altersklassen während der Bullenaufzucht gemessen werden. Diese Daten fließen in die Erstellung von Referenzbereichen und Grenzwerten mittels ROC-Analysen (Receiver Operating Characteristic) ein. Optimalerweise erlauben geeignete Biomarker im Blut eine frühzeitige Vorselektion der Bullenkälber, die für die Gewinnung von quantitativ und qualitativ gutem Sperma in Frage kommen.
Kooperationspartner:

Institut für Toxikologie, Medizinische Hochschule Hannover

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Etablierung eines präklinischen Modelles für die Affenpocken zur Untersuchung der Orthopockenspezifischen Immunität
Establishment of a preclinical model for human monkeypox and orthopoxvirus specific immunity in humans
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Asisa Volz
Laufzeit: September 2022 bis August 2023
Drittmittelprojekt: DZIF, BMBF, 65.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Virologie
Projektdetails:
Das Affenpockenvirus (Monkeypox virus, MPXV) ist ein zoonotisches Pockenvirus und gehört zum Genus der Orthopockenviren. Im Mai 2022 kam es erstmals in Europa, Nordamerika, dem Nahen Osten und Australien zu einem autochthonen Ausbruch der Affenpocken beim Menschen. Affenpocken (MPX) sind endemisch in Zentral- und Westafrika und verursachen potenziell lebensbedrohliche Viruserkrankung. Bis zum 28. Juni 2022 wurden weltweit insgesamt 4119 bestätigte Fälle gemeldet (ECDC), darunter 676 bestätigte Fälle in Deutschland (RKI). Dies ist das erste Mal, dass Infektionsketten von MPXV-Übertragungen von Mensch zu Mensch ohne epidemiologische Verbindungen zu West- oder Zentralafrika bestätigt werden konnten. Interessanterweise werden die meisten Fälle bei jungen Männern diagnostiziert, die Sex mit Männern haben. In der Regel geht die MPX Erkrankung bei diesen Patienten mit leichten klinischen Symptomen einher. Allerdings besteht das Risiko, dass sich MPXV in Risikogruppen der Bevölkerung (Kleinkinder, schwangere Frauen, immunsupprimierte Personen) ausbreitet und dort dann schwere Erkrankungen verursacht. Aufgrund der spezifischen Biologie von MPXV in dieser neuen, bisher nicht da gewesenen epidemiologischen Situation muss also mit einer begrenzten Verbreitung von MPX in der Allgemeinbevölkerung gerechnet werden. Da die jüngeren Bevölkerungsgruppen (<50-60 Jahre) aufgrund der Beendigung der weltweiten Pockenimpfprogramme in der Regel keine virusspezifische Immunität besitzen, besteht das Risiko einer längeren Persistenz von MPX außerhalb Afrikas. Der Fokus der öffentlichen Gesundheitssysteme ist daher, die MPX-Übertragungsketten effizient zu unterbrechen. Dazu müssen alle Kontaktpersonen identifiziert und isoliert werden. Weitere mögliche Gegenmaßnahmen beinhalten die mögliche Verwendung eines zugelassenen Pockenimpfstoffs (IMVANEX) und eines zugelassenen Arzneimittels gegen Pocken (Tecovirimat). Die STIKO empfiehlt die IMVANEX Impfung als Postexpositionsprophylaxe für Kontaktpersonen von Affenpockenpatienten und für die Indikationsimpfung von Personen mit hohem Expositionsrisiko.
Der vorliegende Antrag soll diese Gegenmaßnahmen unterstützen, indem die Entwicklung und der klinische Einsatz des MVA-SARS-2-S-Impfstoffkandidaten des DZIF als bivalenten Impfstoff gegen MPX und COVID-19 vorbereitet, einschließlich der Entwicklung eines präklinischen Modells für Immunogenitäts- und Wirksamkeitstests.
Kooperationspartner:

Prof. Dr. Marylyn Addo, UKE Hamburg

Prof. Dr. Gerd Sutter, LMU München

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PIGIE: Dynamik und Evolution von Schweineinfluenzaviren in chronisch infizierten Herden in Europa
PIGIE: Dynamics and evolution of swine influenza viruses in permanently infected pig herds in Europe
Projektverantwortliche: Elisabeth große Beilage
Laufzeit: Juni 2022 bis November 2023
Drittmittelprojekt: BLE/ Unterauftrag FLI, 78.300 EUR
Kliniken/Institute:
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Projektdetails:
Die Produktion von Schweinefleisch hat weltweit stark zugenommen. Parallel dazu hat die Zahl der
Schweine pro Haltung erheblich zugenommen; es dominieren Haltungen, in denen in wöchentlichen Zyklen
mit hunderten von Sauen hohe Stückzahlen neuer Ferkel produziert werden. Gleichzeitig hat sich die
Dynamik von Influenza A Virusinfektionen (swine influenza A virus, swIAV) in Schweinehaltungen verändert
von kurzen, akuten Ausbrüchen respiratorischer Erkrankungen hin zu einer über Monate und Jahre
persistierenden Viruspräsenz mit schwälender respiratorischer Symptomatik und Fruchtbarkeitsstörungen
bei Sauen. Dies geht einher mit vermehrten bakteriellen und viralen Ko-Infektionen sowie einem
gesteigerten Antibiotikaeinsatz, die in der Summe erhebliche wirtschaftliche Einbußen bedingen.
Gleichzeitig wird eine fortschreitende Diversifizierung der genetischen und antigenetischen Eigenschaften
der zirkulierenden Influenzaviren auch in deutschen Schweinehaltungen beschrieben: Neuartige
Reassortanten und antigene Varianten, zum Teil mit zoonotischem Potenzial, werden von den
herkömmlichen Bekämpfungsstrategien nicht mehr voll erfasst. Hieraus resultieren auch Risiken für die
öffentliche Gesundheit. In ausgewählten, problembehafteten Schweinehaltungen sollen daher in
longitudinalen Studien in dem europäischen Verbundprojekt PIGIE in sechs Partnerländern Ursachen und
Interventionsmöglichkeiten der persistierenden Influenzaviruspräsenz untersucht werden. Hierzu werden
folgende Parameter analysiert:
- epidemiologische und ökonomische Faktoren der Prävalenz und Dynamik von swIAV
- genetische und antigene Diversität der swIAV in Europa
- Wirt-Pathogen Faktoren und Einflüsse der Haltungsformen, die die swIAV Evolution begünstigen
- Bedeutung der swIAV Infektion für Tierwohl, Produktivität und öffentliche Gesundheit
- Definition kritischer Kontrollpunkte in persistierend infizierten Haltungen
- Implementierung und Evaluation von Interventions- und Präventionsstrategien
Kooperationspartner:

FLI, Riems

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Therapeutische Behandlung gegen SARS-CoV-2 mit inhaliertem VHH von BiondVax - Wirksamkeitsprogramm bei Hamstern
Therapeutic treatment against SARS-CoV-2 with inhaled VHH from BiondVax - Efficacy Program in Hamsters
Projektverantwortliche: Prof. Dr. v. Köckritz-Blickwede
Laufzeit: September 2022 bis September 2023
Drittmittelprojekt: Frauenhofer ITEM, 331.375 EUR
Kliniken/Institute:
Research Center for Emerging Infections and Zoonoses
Projektdetails:
Therapeutische Behandlung gegen SARS-CoV-2 mit inhaliertem VHH von BiondVax - Wirksamkeitsprogramm bei Hamstern
Details anzeigen
Nahrungsmittel der Zukunft- Insekten
Future Foods - Insects
Projektverantwortliche: Dr. Nils Grabowski; Dr. Juliane Hirnet; Prof. Dr. Madeleine Plötz
Laufzeit: September 2022 bis August 2023
Drittmittelprojekt: Stiftung Innovation in der Hochschullehre, Projektförderung Freiraum, 144.160 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Der Konsum essbarer Insekten ist sowohl Jahrtausende alte Traditionen in vielen Regionen der Welt wie auch Novum in den Regionen, in denen sie bislang kaum konsumiert werden, z.B. Europa. Die kommerzielle Zucht entlastet natürliche Populationen, führt zu kontrollierter Qualität und schafft neue Verdienstmöglichkeiten. Da sie in großen Gruppen gezüchtet werden, benötigen sie dieselbe Aufmerksamkeit hinsichtlich Tiergesundheit und Tierwohl wie andere Nutztiere, und das wurde bisher nicht praktiziert.
Ziel des Projektes ist, Tiermedizin- und Biologiestudierende auf dieses Arbeitsfeld vorzubereiten. In Semestermodulen lernen Erstere, wie man integrale Bestandsbetreuung auf einem Insektenbetrieb durchführt und Letztere, wie man bisher ungenutzte Arten auf die Verwendung als Nutztier prüft. Jedes Studierendenteam erhält die Aufsicht über eine Insektencharge, die sie betreuen. Dadurch werden die Kursteilnehmer*innen zu kompetenten Ansprechpartnern für Landwirt*innen.
Details anzeigen
Wildtierforschung in der Schule und zu Hause erleben - Bildung für nachhaltige Entwicklung mittels Forschungskisten für Schüler:innen.
Experiencing wildlife research at school and at home - Education for sustainable development through research kits for pupils.
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Lotte Cäcilie Striewe; Dr. Bianca Unger; Dr. Friederike Gethöffer; Franziska Schöttes
Laufzeit: Januar 2022 bis Juni 2023
Drittmittelprojekt: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), 115.800 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) befasst sich mit einer Vielzahl veterinärmedizinischer und biologischer Fragestellungen bei verschiedenen Wildtierarten. Hierzu gehören beispielsweise die Habitatnutzung, Reproduktion, Nahrungsökologie, die Infektionserkrankungen bei Wildtieren, Auswirkungen von anthropogenen Aktivitäten sowie ihr Schutz und das Management ihres Lebensraumes. Das ITAW hat große Erfahrung bei der Bearbeitung von nationalen und internationalen Forschungsprojekten. Neben Projekttagen im Institut, Vorlesungen im Rahmen der "Kinder-Uni", Teilnahme an Messen zur Berufsbildung oder interaktiven Infoständen an diversen Events führt das ITAW eine Vielzahl an Aktivitäten in diesen Bereichen durch. Umweltbildung spielt seit jeher eine große Rolle und spiegelt sich z.B. in langjährigen Kooperationen mit lokalen Schulen wider. Ein wichtiger Aspekt gerade der internationalen Projekte zur Meeresforschung, zum Teil unter EU-Förderung, ist die Entwicklung von Kommunikationsmaterial, welches sich auch an Schülerinnen und Schüler (SuS) richtet. Im Projekt "Marine Mammals Science Education" wurden 2018 erstmalig Expeditionsboxen zum Thema Meeressäugetiere erstellt, die vom ITAW und von allen Projektpartner:innen in In- und Ausland erfolgreich eingesetzt wurden (www.marine-mammals.com). Gefördert durch die Volks-Wagen-Stiftung in Zusammenarbeit mit Kooperationsschulen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen sind inzwischen weitere Kisten entwickelt und erprobt worden. Sie behandeln Themen wie Parasiten, Viren sowie Knochen und Schädel und sind an verschiedene Themen des Biologie-Unterrichts angelehnt. Diese ersten Forschungskisten können im Rahmen von Schulprojekten am ITAW über die TiHo-Internetseite ausgeliehen werden und ermöglichen selbstständiges und aktives Lernen im Präsenzunterricht, siehe:

https://www.tiho-hannover.de/forschungskisten

Im Rahmen des angestrebten Projektes werden neue Forschungskisten zu verschiedenen Wildtier- und Umweltthemen entwickelt und Schulen für Präsenz- und Onlineunterricht zur Verfügung gestellt. Diese Kisten enthalten Experimente, Lehrmaterial, digitale Materialien (z.B. Filme, PPTs) sowie Informationen für ein "home-exploring". Weiterhin ist die individuelle Bearbeitung einzelner Themen im Rahmen des Homeschoolings für zwei verschiedene Altersgruppen, u.a. durch vielfältige kreative Arbeitsformen Bestandteil der Kisten. Interviews mit wissenschaftlichen Expert:innen sind ebenso vorgesehen wie die digitale Verbreitung von Vorträgen im Rahmen der Kinder-Uni. Im Rahmen des Wissenschaftstransfers ist an eine Auswahl aus aktuellen Forschungsergebnissen und -methoden zu folgenden sechs Themenschwerpunkten gedacht:

- Bioakustik - Kommunikation von Wildtieren
- Barrieren für Wildtiere zu Land und zu Wasser
- Effekte der Landwirtschaft auf Niederwildarten
- Gefahren und Schutzmöglichkeiten für den Fischotter
- Mikroplastik in Wildtieren
- Invasive Arten - z.B. Waschbär, Marderhund, Wollhandkrabbe

Anhand dieser Forschungsthemen aus Veterinärmedizin und Biologie lernen SuS durch Eigenarbeit Forschungstätigkeiten und wissenschaftliche Untersuchungsmethoden kennen.
Resultate:

Forschungskisten zu veterinärmedizinischen und biologischen Fragestellungen bei verschiedenen Wildtierarten wurden erstellt. Science Transfer Mission (STM) verleiht die Forschungskisten für die TiHo über die Seite www.forschungskiste.com. Es stehen "echte" Forschungskisten mit Experimenten und Lehrmaterial sowie digitale Forschungskisten nur mit Lehrmaterial bereit.

http://www.forschungskiste.com/unterrichtsmaterial

Kooperationspartner:

Dr. Kirstin Poremba, Schule am Meer (SaM), 25761 Büsum

Katrin Wollny-Goerke, Meeresmedien, 22397 Hamburg

Details anzeigen
Mensch-Tier-Beziehung aus regulatorischer und ethischer Perspektive: Fokus: landwirtschaftliche Nutztierhaltung unter besonderer Berücksichtigung des One-Health-Konzeptes
relationship human-animal
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Bernhard Hiebl; Christian Gruber; Christian Nordmann
Laufzeit: Januar 2022 bis Mai 2023
Drittmittelprojekt: TIB, 104.334 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Zentrum für Lehre - E-Learning-Beratung
Projektdetails:
Im Rahmen dieses Verbundprojekts der TiHo mit der MHH ist vorgesehen, die OER-Sammlung "Tierschutz und Ethik" auf der niedersächsischen OER-Plattform "Twillo" um OER-Beiträge zur landwirtschaftlichen Nutztierhaltung auch aus der Perspektive der Public-Health-Ethik unter Berücksichtigung des One-Health-Konzepts thematisch zu erweitern und auszubauen. Dies begründet sich in der großen Bedeutung der Landwirtschaft für Niedersachsen. Die Landwirtschaft hat dort einen Anteil von 8,9% am Bruttoinlandsprodukt. Die geplanten OER werden die wirtschaftliche Bedeutung der einzelnen Nutztierhaltungszweige ebenso adressieren wie die unterschiedlichen Formen der Tierhaltung und die darauf Bezug nehmende staatliche Tierwohlinitiative. Die Tierethik als etabliertes Teilgebiet der philosophischen Ethik äußert sich zuweilen sehr kritisch zur landwirtschaftlichen Nutztierhaltung. Weitestgehend unbearbeitet, v.a. im deutschen Sprachraum, ist dabei jedoch die ethische Auseinandersetzung mit der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung aus Perspektive der Medizin- und Public-Health-Ethik. Daher sollen die OER die Twillo-Nutzer auch dabei unterstützen, die Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung bei landwirtschaftlichen Nutztieren zu verstehen.
Resultate:

Es wurden die im Antrag benannten OER erstellt und auf twillo.de hochgeladen:

OER "wirtschaftliche Bedeutung der landwirtschaftlichen Schweine-Haltung"

OER "wirtschaftliche Bedeutung der landwirtschaftlichen Rinder-Haltung"

OER "wirtschaftliche Bedeutung der landwirtschaftlichen Hühner-Haltung"

OER "Haltungsformen in der Schweinemast"

OER "Haltungsformen in der Hähnchenmast"

OER "Stallhaltung für Rinder in konventionellen Milch- und Mastbetrieben"

OER "landwirtschaftliche Haltungsformen für Hühner"

Da sich beim staatlichen Tierwohlzeichen bis zum Ende des Bewilligungszeitraums rechtliche Ände-rungen ergaben, konnte das OER "staatliches Tierwohlkennzeichen" nicht erstellt werden. Statt-dessen wurden folgendes OER erstellt:

OER "wirtschaftliche Bedeutung der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung"

Kooperationspartner:

MHH

Details anzeigen
Einfluss von Lactoferrin auf Bacillus cereus Enterotoxine
The influence of lactoferrin on Bacillus cereus enterotoxins
Projektverantwortliche: Dr. Nadja Jeßberger; Prof. Dr. Madeleine Plötz
Laufzeit: Anfang 2022 bis Ende 2023
Drittmittelprojekt: Brigitte und Wolfram Gedek - Stiftung, 40.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Enteropathogene Bacillus cereus sind für Lebensmittelinfektionen mit dem Leitsymptom Diarrhö verantwortlich. In früheren Arbeiten konnten wir bereits zeigen, dass Milch die toxische Aktivität von B. cereus Enterotoxinen gegenüber humanen Darmepithelzellen hemmt. Dabei scheinen Caseine und auch Lactoferrin die Interaktion der einzelnen Toxinkomponenten zu blockieren. In diesem Projekt soll erstens der Einfluss von Lactoferrin auf Wachstum und Toxinproduktion verschiedener B. cereus Isolate getestet werden. Stamm-spezifische Unterschiede werden hierbei deutlich gemacht, sowie auch der Einfluss verschiedener Lactoferrine und deren Derivate. Mittels RNA Sequenzierung sollen die molekularen Mechanismen, die der erhöhten Toxinproduktion in Folge einer Lactoferrinexposition zugrunde liegen, aufgeklärt werden. Außerdem wird vergleichend festgestellt, welche Gene unter Eisenmangel und vor allem welche nach Lactoferrinkontakt verstärkt bzw. weniger stark exprimiert werden. Dies gibt einen Gesamt-Überblick über die transkriptionellen Veränderungen in dem Organismus. Der zweite große Punkt ist die detaillierte Untersuchung des hemmenden Effekts von Lactoferrin gegenüber den B. cereus Enterotoxinen in der Zellkultur. Hierfür werden verschiedene kommerziell erhältliche Lactoferrin-Präparate sowie Derivate getestet, ebenso wie deren Wirkung auf verschiedene B. cereus Toxine, z.B. Hämolysin BL, nicht-hämolytisches Enterotoxin, Zytotoxin K, und das emetische Toxin Cereulid. Abschließend wird die Frage nach dem Lactoferrin-sensing und der Motilität (Chemotaxis) von ausgewählten B. cereus Stämmen geklärt. Neben der generellen Fortbewegungsfähigkeit lässt sich so auch testen, ob Lactoferrin eine "abschreckende" oder eine "anziehende" Wirkung auf das jeweilige Isolat hat.
Details anzeigen
Dr-Feed (Digit-Real-Feed): Die praktische Tierernährung digital angeboten
Dr-Feed (Digit-Real-Feed): The practical animal nutrition offered digitally
Projektverantwortliche: Dr. Julia Hankel; Prof. Dr. Christian Visscher
Laufzeit: Januar 2022 bis Dezember 2023
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, 49.500 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Ergänzung der klassischen Lehre in Präsenz durch die Entwicklung digitaler, jederzeit verfügbarer Inhalte.
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