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2301 Ergebnisse.
Analysis for abundance estimates based on aerial survey data of harbour porpoises in the five Danish Natura 2000 Sites in the southern North Sea and Skagerrak-2021
Analysis for abundance estimates based on aerial survey data of harbour porpoises in the five Danish Natura 2000 Sites in the southern North Sea and Skagerrak-2021
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dominik Nachtsheim
Laufzeit: August 2021 bis Oktober 2021
Drittmittelprojekt: Aarhus University, DK, 4.451 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Im Auftrag der Universität Aarhus (Dänemark) werden seit 2012 jährlich Daten zu Abundanz und Verteilung von marinen Säugetieren erhoben. Untersucht wurden im Jahr 2021 fünf Natura 2000 Gebiete in der dänischen Nordsee und im Skagerrak. Hauptzielart war der Schweinswal (Phocoena phocoena). Die Flugsurveys wurden von der Universität Aarhus durchgeführt und folgten der Methode der Linientransekterfassung. Das ITAW wurde beauftragt, die erhobenen Daten einer Qualitätssicherung zu unterziehen und auszuwerten.
Resultate:

Für die einzelnen Untersuchungsgebiete konnten Dichten und Abundanzen von Schweinswalen geschätzt werden sowie die Ungenauigkeiten (95% Konfidenzintervalle und Variationskoeffizient (CV)), welche mit der Schätzung einhergehen, ermittelt werden. Die aufbereiteten Daten und Ergebnisse wurden dem Auftraggeber übermittelt.

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Analysis for abundance estimates based on aerial survey data of harbour porpoises in the five Danish Natura 2000 Sites in the southern North Sea and Skagerrak-2020
Analysis for abundance estimates based on aerial survey data of harbour porpoises in the five Danish Natura 2000 Sites in the southern North Sea and Skagerrak-2020
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dominik Nachtsheim
Laufzeit: Februar 2021 bis Mai 2021
Drittmittelprojekt: Aarhus University, DK, 4.451 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Im Auftrag der Universität Aarhus (Dänemark) werden seit 2012 jährlich Daten zu Abundanz und Verteilung von marinen Säugetieren erhoben. Untersucht wurden im Jahr 2020 fünf Natura 2000 Gebiete in der dänischen Nordsee und im Skagerrak. Hauptzielart war der Schweinswal (Phocoena phocoena). Die Flugsurveys wurden von der Universität Aarhus durchgeführt und folgten der Methode der Linientransekterfassung. Das ITAW wurde beauftragt, die erhobenen Daten einer Qualitätssicherung zu unterziehen und auszuwerten. Für die einzelnen Untersuchungsgebiete konnten Dichten und Abundanzen von Schweinswalen geschätzt werden sowie die Ungenauigkeiten (95% Konfidenzintervalle und Variationskoeffizient (CV)), welche mit der Schätzung einhergehen, ermittelt werden. Die aufbereiteten Daten und Ergebnisse wurden dem Auftraggeber übermittelt.
Resultate:

Bericht der Universität Aarhus (Dänemark)

Videnskabelig rapport fra DCE - Nationalt Center for Miljø og Energi nr. 475

https://dce2.au.dk/pub/SR475.pdf

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Eider-Ente; Bereitstellung von Gewebeproben von Eiderenten aus Dänemark für chemische Rückstandsanalysen
Eider duck; provision of tissue samples from eider ducks from Denmark for chemical residue analysis
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Luca Aroha Schick
Laufzeit: März 2021 bis August 2021
Drittmittelprojekt: UKSH, Institut für Toxikologie und Pharmakologie für Naturwissenschaftler, Kiel, 8.404 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Proben von beigefangenen Eiderenten der dänischen Ostseeküste, die am Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung auf ihren Gesundheitszustand hin untersucht werden, werden für toxikologische Untersuchungen an der Christian-Albrechts-Universität Kiel, bereitgestellt.
Am Institut für Toxikologie und Pharmakologie für Naturwissenschaftler wird Organmaterial von Leber, Niere, Muskel, Gehirn und Fett sowie Galle auf Rückstände von Explosivstoffen aus Altmunition getestet. Hierbei handelt es sich vor allem um 2,4,6-Trinitrotoluene (TNT) und dessen Derivate, die in anderen laufenden Studien in Miesmuscheln (Mytilus edulis) nachgewiesen werden konnten. Die Untersuchung der Eiderenten soll Rückschlüsse auf mögliche Anreicherungen in der Nahrungskette ermöglichen.
Resultate:

https://doi.org/10.3390/ani12152002

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Durchführung von Nahrungsanalysen von Fischottern (Lutra lutra) aus Niedersachsen
Dietary analysis of Eurasian otters (Lutra lutra) from Lower Saxony
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Simon Rohner
Laufzeit: August 2021 bis November 2021
Drittmittelprojekt: Bundesamt für Gewässerkunde, Koblenz, 29.583 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Gegenstand dieses Projektes ist die detaillierte Nahrungsanalyse von tot aufgefundenen Fischottern, die im Rahmen eines Projektes aus dem Vorjahr obduziert und auf antikoagulante Rodentizide (Rattengift) untersucht wurden. Während der Obduktionen wurden die Mägen und der Darminhalt aller Otter asserviert, soweit vorhanden. Im weiteren Verlauf wurden die Inhalte aus dem Gastrointestinaltrakt aller Otter in speziellen Schritten aufbereitet und für die Identifikation der gefressenen Beutetiere vorbereitet. Hierfür werden zwei Methoden genutzt: die Hartbestandteilsanalyse, die sich an Knochen orientiert, und das Metabarcoding, welches Beutespezies genetisch identifiziert. In Kombination beider Methoden wird sich ein recht genaues Bild der Beutezusammensetzung von Fischottern in Niedersachsen zeigen.
Eine Zusammenfassung der Befunde wird abschließend in Berichtform zur Verfügung gestellt.
Resultate:

Die Ergebnisse der Hartbestandteilsanalyse bestätigen Fische als die am häufigsten gefressene Beuteklasse von Fischottern in Niedersachsen. Weiterhin wurden in den Mägen Bestandteile von Amphibien, Pflanzen, Arthropoden, sowie sehr vereinzelt von Vögeln, Säugetieren und Mollusken nachgewiesen. Die Familie der Cyprinidae war die am häufigsten identifizierte Fischfamilie. Dass Fischotter opportunistische Prädatoren sind, die sich je nach Verfügbarkeit in ihrem Verbreitungsgebiet von einer Vielzahl von Fischarten ernähren (Kruuk, 2006; Buglione et al., 2020), wurde durch die Ergebnisse des Metabarcodings bestätigt. Die Studie konnte zeigen, dass die Kombination von Hartbestandteilsanalyse und Metabarcoding geeignet ist, die Nahrungsökologie von Fischottern in Niedersachsen aufzuschlüsseln und zu beschreiben. Während mittels Metabarcoding Fischarten identifiziert werden konnten, die anderweitig übersehen worden wären, konnten durch die Hartbestandteilsanalyse Schätzungen bezüglich der Anzahl der gefressenen Beute erfolgen.

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Coordination and preparation of the QSR 2022 Thematic Report "Marine Mammals" (K164)
Coordination and preparation of the QSR 2022 Thematic Report "Marine Mammals" (K164)
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Bianca Unger
Laufzeit: März 2021 bis Oktober 2021
Drittmittelprojekt: Common Wadden Sea Secretariat (CWSS), 4.994 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Der Quality Status Report (QSR) wird vom Common Wadden Sea Secretariat (CWSS) in Auftrag gegeben. Der Bericht erscheint in regelmäßigen Abständen und informiert über den aktuellen Stand des Wattenmeers. Um die Einflüssen des Menschen auf dieses sensible Ökosystem darstellen zu können, werden neueste Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung zusammengetragen. Die Autoren sind Experten aus verschiedenen Forschungsdisziplinen aus den drei Ländern, über die sich das Wattenmeer erstreckt - Dänemark, Deutschland und die Niederlande. Es gibt verschiedene Berichte zu den diversen Themenschwerpunkten. Das ITAW koordinierte den Bericht für den Zustand der Meeressäugetiere.
Resultate:

https://qsr.waddensea-worldheritage.org/reports/marine-mammals

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Fortführung der Pilotstudie zum vergleichenden Raum-Zeit-Verhalten von Prädatoren und ihren Beutetieren in S.-H. am Beispiel Fuchs und Hase
Continuation of the pilot study concerning the behavior in time and space of predator and prey species in Schleswig-Holstein
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Lotte Caecilia Striewe
Laufzeit: Januar 2021 bis Dezember 2021
Drittmittelprojekt: Ministerium für Energiewende,Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein, 20.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Prädatoren können einen negativen Einfluss auf ihre Beutetiere haben, insbesondere während sensibler Phasen wie der Aufzucht von Jungtieren. Die vorliegende Pilotstudie soll deshalb das Raum-Zeit-Verhalten von Prädatoren und ihrer Beutetiere erfassen und vergleichen. Ein Augenmerk soll hierbei auf der Bedeutung permanenter Landschaftsstrukturen (z. B. Hecken) sowie zusätzlich angelegter Elemente (z. B. Blühstreifen, Brachflächen) liegen.
In Schleswig-Holstein vorkommende Prädatoren (Rotfuchs (Vulpes vulpes) und der eingewanderte Marderhund (Nyctereutes procyonoides)) und Beutetiere (Feldhase (Lepus europaeus)) werden hierfür mit Halsbandsendern ausgestattet. Die Sender sammeln automatisch via GPS-Tracking in voreingestellten Zeitintervallen Positionsdaten. Außerdem werden durch die Sender Daten über Lageveränderungen im Raum aufgenommen. Über die erhaltenen Daten können letztendlich die Homeranges der Tiere erfasst werden und Analysen bezüglich ihrer nächtlichen Streifgebiete, täglichen Ruheplätze und Aktivitätsmuster erfolgen. So können Überschneidungen zwischen Prädatoren und Beutetieren ermittelt und der Einfluss verschiedener Landschaftselemente erfasst werden.
Resultate:

Abschlußbericht

https://www.tiho-hannover.de/fileadmin/57_79_terr_aqua_Wildtierforschung/79_Buesum/downloads/Berichte/2021_Praedatorenbericht.pdf

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Wissenschaftliche Untersuchung von toten Seehunden sowie wissenschaftliche Weiterbildung von Personal des Strandungsnetzes
Scientific examination of dead harbour seals and scientific training of stranding net personnel.
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Lotte Caecilia Striewe
Laufzeit: Anfang 2021 bis Ende 2021
Drittmittelprojekt: Ministerium für Energiewende,Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein, 62.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Das für das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) durchgeführte Projekt soll die Entwicklung des Gesundheitszustandes der wildlebenden Seehunde in Schleswig-Holstein erfassen. Es wird dabei zwischen einem Lebend- und einem Totfundmonitoring unterschieden.
Im Zuge des Lebendmonitorings finanziert der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) Seehundwildfänge auf der Lorenzensplate. Hier werden die Seehunde lebend gefangen, in Schlauchnetzen fixiert und für eine ungefähre Größenreferenz der Länge nach vermessen. Darüber hinaus werden den Seehunden Blut- und Tupferproben für weiterführende Untersuchungen entnommen. Nach der Untersuchung und Probennahme werden die Tiere wieder freigelassen.
Für das Totfundmonitoring werden tot aufgefundene oder aus Tierschutzgründen getötete Seehunde aus Nord- und Ostsee zum ITAW in Büsum gebracht und dort obduziert. Die Obduktionen dienen der Aufnahme von Daten zur Morphometrie und Populationsstruktur sowie der Untersuchung des Gesundheitszustandes der Individuen. Es erfolgt außerdem eine Aufnahme der Erkrankungsursachen und, sofern möglich, der Todesursachen. Nach der makroskopischen Beschau werden Organproben auch histopathologisch untersucht. Außerdem werden Proben für weiterführende Untersuchungen genommen, wozu beispielsweise die Bakteriologie und Virologie aber auch die Toxikologie und das Screening auf Mikroplastikpartikel zählen.
Da durch das ITAW sowohl Lebend- als auch Totfundmonitoring seit einigen Jahren durchgeführt werden, kann durch die beschriebenen Untersuchungen ein guter Überblick darüber gewonnen werden, wie sich die Gesundheit der Seehund-Populationen in Nord- und Ostsee aktuell und im Vergleich zu den Vorjahren darstellt. Darüber hinaus dienen die Untersuchungen der Bearbeitung von weiteren vielfältigen Fragestellungen. Beispielsweise können so menschliche Einflüsse auf die Meeressäuger untersucht oder das Vorkommen wichtiger Infektions- und potentiell gefährlicher zoonotischer Erreger kontrolliert werden.
Für das Bestehen des Projektes elementar ist die Zusammenarbeit der ITAW-Mitarbeiter:innen mit den sogenannten Seehundjäger:innen. Diese arbeiten ehrenamtlich für das Land Schleswig-Holstein und sind oftmals die ersten Ansprechpartner:innen, wenn kranke Seehunde am Strand gefunden werden. Sie werden durch das ITAW in Kooperation mit der Verwaltung des Nationalparks Wattenmeer und der Seehundstation Friedrichskoog so ausgebildet, dass sie selbstständig entscheiden können, ob die Seehunde Hilfe benötigen. Besteht für die Seehunde aufgrund schwerer Erkrankung oder Verletzung keine Aussicht auf Genesung und ein weiteres Leben in der freien Wildbahn, können die Seehundjäger:innen die Tiere von ihrem Leiden zu erlösen.
Resultate:

Untersuchungen zum Gesundheitszustand von Seehunden

in Schleswig-Holstein im Jahr 2021

Bericht an das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein und den Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein

https://www.schleswig-holstein.de/DE/fachinhalte/A/artenschutz/Downloads/seehundbericht2021.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Details anzeigen
Marderhund und Waschbär - Neozoen auf dem Vormarsch in S.-H.: Untersuchungen zum Einfluss auf heimische Tierarten und als Reservoir von Infektionskrankheiten
Raccoon dog and raccoon - neozoa on the advance in S.-H.: Studies on the influence on native animal species and as reservoir of infectious diseases
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Jana Christina Klink
Laufzeit: Januar 2021 bis Dezember 2021
Drittmittelprojekt: Ministerium für Energiewende,Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein, 53.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Ursprünglich in Ostasien beheimatet und 1928 als Pelztier in die ehemaligen UdssR eingebürgert, hat sich der Marderhund als Neozoen stetig nach Westen ausgebreitet. Seit Ende der 1990er Jahre pflanzt sich der Marderhund in Schleswig- Holstein fort.

1927 wurden in Hessen gezielt Waschbären ausgesetzt, in den darauffolgenden Jahren gelangten erneut Tiere in unterschiedlichen Teilen Deutschlands in die Freiheit und eine freilebende Population etablierte sich. 1975 wurde erstmals von einer erfolgreichen Vermehrung der Waschbären in Schleswig- Holstein berichtet.

In dem Projekt sollen Auswirkungen und Gefahrenpotential der beiden Neozoen auf unsere heimischen Tierarten untersucht werden. Gesundheitsstatus und das Vorkommen von Infektionserregern der Tiere sollen erfasst und ihr Nahrungsspektrum untersucht werden.

Von Jägern entnommene Tiere und Totfunde werden am Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover in Büsum obduziert und weiterführende bakterielle, virologische und parasitologische Untersuchungen vorgenommen. Des Weiteren erfolgt eine Altersbestimmung der Tiere und die Analyse von Mageninhalten soll Aufschluss über das Nahrungsspektrum der Tiere liefern.

Daraus ableitend können erste Aussagen zum Einfluss auf heimische Tierarten getroffen und darauf aufbauend Folgestudien zum langfristigen Management entwickelt werden.
Resultate:

Malicious Mites—Sarcoptes scabiei in Raccoon Dogs (Nyctereutes procyonoides) in Schleswig-Holstein, Germany

https://www.mdpi.com/2076-0817/12/12/1379

Details anzeigen
Fisch satt?-Evaluierung des Fressverhaltens von Seehunden mittels hochauflösender Multi-Sensor-Unterwasserkamera
Plenty of fish?-evaluation of the feeding behavior of harbor seals using a high-resolution multi-sensor underwater camera
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Abbo van Neer
Laufzeit: Januar 2021 bis Dezember 2021
Drittmittelprojekt: Nationalparkstiftung Schleswig-Holstein, 22.500 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Die heimische Seehundpopulation ist in vergangener Zeit stark dezimiert worden, stieg nach dem Ende der Jagd in den 1970er Jahren aber wieder an. Zwei Seehundstaupe-Epidemien in den Jahren 1988 und 2002 und eine Influenza-Epidemie reduzierten den Seehundbestand im Wattenmeer innerhalb kürzester Zeit drastisch. Die Population erholte sich jedoch jedes Mal, sodass aktuell schätzungsweise 40800 im Wattenmeer der Niederlande, Deutschland und Dänemark leben.
Trotz der Bekanntheit dieser Art, sind einige Aspekte der Ökologie von Seehunden, wie z.B. die genauen Bewegungsmuster und die Habitatnutzung im Nationalpark Wattenmeer und angrenzenden Gewässern sowie Informationen zur Nahrungsökologie, kaum untersucht. Die wenigen verfügbaren Studien legen nahe, dass Seehunde durchaus längere Jagdausflüge in die offene Nordsee unternehmen. Die ökologische Relevanz dieser Ausflüge sowie die detaillierte, räumliche-zeitliche Auflösung des Nahrungserwerbs basieren jedoch auf rein theoretischen Ansätzen. Es ist außerdem nicht klar, welche Beuteorganismen und Beutegröße die Robben auf ihren Jagdausflügen bevorzugen und ob sie, je nach Beutegröße dabei bestimmte Jagdtaktiken zeigen.
Dieses Projekt hat daher zum Ziel Wissenslücken zu schließen, wo, wie häufig und was genau Seehunde in der deutschen Nordsee fressen.
Problematisch ist in diesem Zusammenhang, dass Robben den überwiegenden Anteil ihres Lebens im Wasser verbringen, wo man ihre Bewegungen nur sehr schwer beobachten kann. In diesem Kontext stellt die Telemetrie - d.h. die Besenderung von Tieren mit kleinen elektronischen Geräten eine wichtige Methode dar um Kenntnisse über Habitatnutzung und Verhalten der Tiere zu erhalten. Im Hinblick auf die Bestimmung von Nahrungssuche und Nahrungserwerb hat allerdings die Telemetrie einen großen Anteil an Ungewissheit. Die Sensoren können zwar hoch aufgelöste Bewegungsdaten (geographische Position, Tauchtiefe, Tauchlänge, Tauchstrecke, Beschleunigung) liefern, eine Charakterisierung des Fressverhaltens liegt jedoch meistens auf einer subjektiven Einschätzung der theoretischen Annahmen zu Grunde. Eine direkte Beobachtung des Fressverhaltens kann nur durch eine Kamera direkt am Tier erzielt werden. Im vorliegenden Projekt sollen daher Seehunde mit einer speziellen Unterwasserkamera ("CATS-Cam") ausgestattet werden. Die gewonnenen Erkenntnisse können in Zukunft auch als Grundlage für die Optimierung von Managementkonzepten, wie für weiterführende Studien dienen, beispielsweise zur Validierung von Daten von herkömmlich genutzten Telemetriegeräten. Darüber hinaus können die aufgenommenen Videos für Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung genutzt werden.
Resultate:

Im vorliegenden Projekt konnten zwei Seehunde gefangen und mit speziellen Unterwasserkameras ("CATS-Cam") ausgestattet werden. Die Kameras lösten sich wie erwartet nach einigen Tagen von den Tieren und die gespeicherten Videofiles konnten von den Kameras ausgelesen und ausgewertet werden. Eine erste Analyse hat gezeigt, dass das Konzept für die Untersuchungszwecke geeignet ist. Es wurden insgesamt 495 Videos (summierte Länge von 21,8 Stunden) aufgenommen.

 

Weitere Untersuchungen werden in Zukunft durchgeführt um die Methode zu optimieren, so sollen weitere Daten aufgenommen werden um Bewegungsmuster die anhand der vorhandenen Videos identifiziert werden konnten, als Vorlage für weiterführende Identifikationen in den Bewegungsdaten genutzt werden. Ebenfalls sollen Probleme wie die durch hohe Schwebstoffkonzentrationen im Wasser verursachten schlechten Lichtkonditionen durch Modifikationen am Gerät vermieden werden.

 

Die Weiterentwicklung dieser Methode soll in Zukunft auch als Grundlage für die Optimierung von Managementkonzepten, beispielsweise zur Validierung von Daten von herkömmlich genutzten Telemetriegeräten dienen.

https://www.tiho-hannover.de/universitaet/aktuelles-veroeffentlichungen/pressemitteilungen/detail/seehunden-ueber-die-schulter-schauen

Details anzeigen
Immunogenität und Schutzwirkung von MVA-SARS-2-ST Impfstoffkandidaten im Hamstermodel
Immunogenicity and efficacy of MVA-SARS-2-ST vaccination in the hamster model
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Asisa Volz
Laufzeit: Juni 2021 bis Dezember 2021
Drittmittelprojekt: Industrie (Veterinärpharmazeutika und Impfstoffe), 489.252 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Virologie
Projektdetails:
Die Impfstoffentwicklung gegen COVID-19 ist von höchster Dringlichkeit, wofür es jedoch zunächst einiger prä-klinischer Experimente bedarf, bevor Studien im Menschen angewandt werden können. MVA-SARS-CoV-2 Impfstoffe sollen hierfür im Tiermodell auf Sicherheit und Immunogenität getestet werden. Dabei soll das Hamstermodell im Vordergrund stehen, da Hamster ein ähnlich aufgebautes ACE-2 Protein exprimieren und sich darüber hinaus schon in der SARS-CoV-1 Forschung als Tiermodell bewährt haben.
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