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1609 Ergebnisse.
Untersuchungen zur Bedeutung der Fütterung und Einstreuqualität (Art, Feuchte, Temperatur) für die Entwicklung der Pododermatitis sowie für das Vorkommen von Kokzidien (experimentelle Infektion) bei jungen Mastputen (Haltung: ohne bzw. mit Fußbodenheizung)
Investigation on the influence of diet composition and quality of bedding material (kind, moisture, temperature) on the development of foot pad dermatitis and the incidence of coccidia experimental infection in growing turkeys (keeping: without or with floor heating)
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Josef Kamphues; Dr. Amr Abd El-Wahab
Laufzeit: Dezember 2009 bis Dezember 2012
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Die Aufzucht von Puten ist ein sehr intensives Verfahren, wobei diverse tierschutzrelevante Aspekte zu berücksichtigen sind. Eines der größten Probleme ist die mangelnde Qualität der Einstreu, die einen direkten Einfluss auf die Gesundheit der Tiere hat. Hier kann es zu Veränderungen an der Haut des Fußballens in Form einer Pododermatitis kommen. Die Pododermatitis ist eine Art Kontaktdermatitis, die sich in Form von Hautveränderungen auf der plantaren Fußfläche manifestiert.
Laut Untersuchungen von Mayne et al. (2007) wie auch Youssef et al. (2008, 2009) ist der Feuchtegehalt der Einstreu der dominierende Faktor bei der Entstehung der Foot Pad Dermatitis (FPD). Vor diesem Hintergrund zielt die geplante Untersuchung auf die Optimierung der Haltungsbedingungen während der Putenmast. Hierzu soll u.a. der Effekt einer Wärmezufuhr (Produktion in Bio-Gasanlagen) zur Erwärmung des Betonbodens (d.h. einer Fußbodenheizung) in der Putenmast geprüft werden. Des Weiteren dürften Mängel in der Einstreuqualität auch diverse Infektionserkrankungen maßgeblich fördern. So sind bei feuchter Einstreu die Überlebenschancen von Kokzidien deutlich höher, so dass die Ausbreitung derartiger Erreger im Bestand gefördert werden dürfte. Unter den Bedingungen einer experimentellen Infektion (Kokzidien) von nur einzelnen Tieren (ca. 10%) in einer größeren Tiergruppe soll das Ausbreitungsgeschehen unter diversen Einstreubedingungen (ohne/mit Bodenheizung) näher untersucht werden.
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Untersuchungen an Degus zum Futteraufnahmeverhalten und zur Futterverdaulichkeit sowie zur Energie- und Nährstoffversorgung bei Einsatz praxisüblicher Misch- und Einzelfuttermittel
Investigation on degus about the feed intake behaviour, the nutrient digestibility and the energy and nutrient supply feeding commercial feedstuffs and mixed feeds
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Josef Kamphues; Diana Hommel; Dr. Petra Wolf
Laufzeit: August 2009 bis August 2012
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Die Anzahl der Deguhalter hat in den letzten Jahren auch in Deutschland zugenommen. Während die Begeisterung für diese Tiere als Heimtiere stetig wächst, sind die Informationen und das Wissen über die Tierart und ihre Ansprüche sowie physiologische Vorgänge im Organismus als sehr dürftig anzusehen. Eine artgerechte Fütterung scheint mit den im Handel erhältlichen Degu-Alleinfuttermitteln nicht immer gesichert, da zur Entwicklung eines geeigneten und artgerechten Futtermittels das erforderliche Wissen fehlt.
Um der steigenden Nachfrage nach einer artgerechten Ernährung und der Möglichkeit, die Tiergesundheit durch Fütterung und Pflege zu erhalten und zu steigern, gerecht zu werden, sind Grunddaten zur Ernährungsphysiologie des Degus unerlässlich. Des Weiteren lassen sich nur durch detaillierte Untersuchungen zum Verdauungsvermögen Krankheiten vermeiden und gegebenenfalls lindern und/oder heilen.
Ziel der Studien an Degus ist daher die Ermittlung von Grunddaten zum Futteraufnahmeverhalten, aber auch zur Ernährungsphysiologie, um darauf aufbauend Empfehlungen für eine art- wie auch bedarfsgerechte Ernährung geben zu können.
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Eignung der Farbdopplersonographie des CL zum Ausschluss einer Gravidität an den Tagen 18 bis 20 post inseminationem (p.i.) beim Rind
Doppler sonography of the corpus luteum for pregnancy detection between day 18-20 after artificial insemination
Projektverantwortliche: Piechotta, Dr. Marion; Bollwein, Prof. Dr. Heinrich
Laufzeit: Dezember 2009 bis Dezember 2012
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
In dieser Studie soll untersucht werden, wie hoch der negativ prädiktive Wert der mittels Farbdopplersonographie bestimmten Durchblutung des Corpus luteum im Vergleich zur sonorgaphischen Beurteilung CL-Größe und der Erhebung der Progesteronwerte im Blut-plasma und in der Milch an den Tagen 18 bis 20 nach der Besamung ist.
Es erfolgen farbdopplersonographische Untersuchungen des Corpus luteum an den Tagen 18 bis 20 nach der Besamung. Zusätzlich werden von allen Tieren an diesen Tagen Vollmilchproben mittels eines on farm Tests (eProCheck®; Minitüb) direkt auf ihren Pro-gesterongehalt hin untersucht. Weiterhin werden Magermilch- und Serumblutproben tiefgefroren und deren Progesterongehalte im Labor mit Hilfe eines Enzymimmunoassays (EIA) bestimmt.
Mittels dieser Studie soll überprüft werden, ob sich anhand der farbdopplersonographischen Untersuchung der Perfusion der Gelbkörper an den Tagen 18, 19 bzw. 20 p.i. eine zuverlässige Aussage über den Trächtigkeitsstatus der Tiere treffen lässt.
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Identifizierung, Charakterisierung und Transkriptionsmuster verschiedener entwicklungshemmender Gene des frei lebenden Nematoden Caenorhabditis elegans in Dictyocaulus viviparus
Identification, characterization und transcription pattern of genes inhibiting development in the free living nematode Caenorhabditis elegans in Dictyocaulus viviparus
Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Strube, PhD ; Prof. Dr. T. Schnieder
Laufzeit: Mitte 2009 bis Ende 2012
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Bei dem Erdnematoden Caenorhabditis elegans wird die Unterbrechung der Entwicklung mit Ausbildung der so genannten dauer larva von verschiedenen daf-Genen gesteuert. Bislang ist unklar, ob diese Dauerform bei Parasiten der infektiösen, noch frei lebenden dritten Larve oder der parasitischen hypobiotischen, also in ihrer Entwicklung verzögerten Larve entspricht. Um diese Frage zu klären, sollen daf-Gene von C. elegans, die eine Schlüsselfunktion in der Steuerung der Entwicklung einnehmen, beim bovinen Lungenwurm Dictyocaulus viviparus nach deren Identifikation und Charakterisierung einer Analyse ihrer Transkriptionsrate unterzogen werden. Dabei sollen sämtliche Stadien von D. viviparus untersucht werden, wobei ein besonderes Augenmerk auf die zweite und infektiöse dritte Larve sowie das hypobiotische fünfte Stadium gelegt werden soll.
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Vorkommen von MRSA in der Stallluft und Abluft von Tierhaltungen.
Occurrence of MRSA in the air and in the exhaust air of and from animal houses.
Projektverantwortliche: Schulz, Jochen; Hartung, Jörg
Laufzeit: Mai 2009 bis März 2012
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
Ziel des Projektes ist es, das Vorkommen von MRSA (Methicillin resistente Staphylococcus aureus) in der Stallluft und Abluft von Tierhaltungen qualitativ und quantitativ einzuschätzen. Dazu werden Feldmessungen in verschiedenen Schweine-, Rinder- und Geflügelhaltungen durchgeführt. Die Messungen in der Abluft sollen helfen, das Übertragungsrisiko von MRSA-Stämmen über die Luft auf andere Tierbestände oder Anwohner in der Umgebung von Nutztierställen zu characterisieren. Die Ergebnisse des Vorhabens sollen in die Grundlagen der deutschen Rechtssetzung für die Überwachung von Tierbeständen hinsichtlich des Auftretens von MRSA eingehen und auf gemeinschaftlicher Ebene zur Ausgestaltung des Zoonosemonitoring gemäß Richtlinie 2003/99/EG dienen.
Kooperationspartner:

Freie Universität Berlin, Institut für Tier- und Umwelthygiene (ITU)

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Resveratrol-Oligomere als neue "Functional Food Ingredients" - Arbeitspaket 2: Bestimmung der biologischen Aktivität der unterschiedlich formulierten Weinrebeextrakte und der darin enthaltenen Resveratrololigomere
Resveratrol oligomers as new "Functional Food Ingredients" - Work package 2: Determination of the biological activity of differently formulated grapevine-shoot extracts and of the resveratrol oligomers present in these extracts
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Pablo Steinberg
Laufzeit: Januar 2009 bis Mai 2012
Drittmittelprojekt: Bundesministerium für Bildung und Forschung, 197.241 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmitteltoxikologie
Projektdetails:
Vorhabenziel:
Der Weinrebenextrakt Vineatrol30 und das nanoverkapselte Pendant, Resverasorb, sollen im Vergleich zum Resveratrol und den isolierten Resveratrololigomeren hinsichtlich einer krebspräventiven Wirkung untersucht werden, wobei die Kolonkrebs-präventive Wirkung im Vordergrund steht.

Arbeitsplan:
1) Die Wirkung des Vineatrol30 und Resverasorb auf das Wachstumsverhalten von fünf Humandickdarmkarzinomzelllinien (COLO 205, DLD-1, SW480, HCT 116, RKO) feststellen; 2) die Wirkung von Vineatrol 30 und Resverasorb auf die immortalisierte, aber nicht maligne transformierte
Humandickdarmepithelzelllinie HCEC bestimmen; 3) die Wirkung von Vineatrol 30 und Resverasorb auf das Wachstum von Tumorzelllinien aus der menschlichen Brust (MCF-7), Leber (HepG2), Prostata (LNCaP und PC-3) und Haut (A431) analysieren; 4) in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. S. Kulling am Max-Rubner-Institut in Karlsruhe die intrazelluläre Kumulation von Vineatrol30 und Resverasorb untersuchen; 5) die Wirkung der von der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. P. Winterhalter an der Technischen Universität Braunschweig aus dem Vineatrol30 aufgereinigten Fraktionen, Substanzgruppen und Einzelsubstanzen auf die obengenannten Tumorzelllinien prüfen; 6) die Tumorentwicklung in Nacktmäusen, in denen Tumorzellen subkutan injiziert und mit Vineatrol30 bzw. Resverasorb gefüttert wurden, verfolgen; 7) in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe von Prof. Kulling die Konzentrationen der Resveratrolderivate im Blut, in verschiedenen inneren Organen sowie in den entstehenden
Tumoren quantifizieren.

Ergebnisverwertung:
Wenn es gelingt, für Vineatrol30, Resverasorb und/oder bestimmte Inhaltsstoffe eine krebspräventive Wirkung nachzuweisen, sollen die vorhandene Produkte und/oder Inhaltsstoffe als funktionelle Lebensmittelzutaten eingesetzt werden.
Kooperationspartner:

Prof. Dr. Sabine Kulling, Max-Rubner-Institut, Karlsruhe

Prof. Dr. Peter Winterhalter, Technische Universität Braunschweig

Wolfgang Lörsch, Breko GmbH

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Klinische Anwendbarkeit, Steuerbarkeit und Veträglichkeit der Alfaxolon Injektionsansanästhesie bei der Katze.
Clinical evaluation of total intravenous anaesthesia with alfaxolon in cats
Projektverantwortliche: Prof. Sabine Kästner; Dr. J. Tünsmeyer; Prof. Reinhard Mischke
Laufzeit: Mitte 2009 bis Ende 2012
Drittmittelprojekt: Industrie: Vetoquinol GmbH Ravensburg, 15.000 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Seit 2008 ist das Steroidanästhetikum Alfaxon in Deutschland in einer verträglichen Formulierung erhältlich. Aufgrund spezies spezifischer verlangsamter Metabolisierung vieler pharmakologischer Substanzen sind total intravenöse Anästhesien (TIVA) bei Katze aufgrund Kumulationsneigung nur eingeschränkt möglich. Ziel dieser Untersuchung ist es, die Eignung von Alfaxolon für eine TIVA bis zu 2 Stunden bei Katzen, die verschiedenen operativen Eingriffen unterzogen werden, bezüglich Steurbarkeit, kardiovasulärer Stabilität, Aufwachqualität und Blutbildveränderungen zu beurteilen.
Resultate:

Bösing B, Tünsmeyer J, Mischke R, Beyerbach M, Kästner SB.[Clinical usability and practicability of Alfaxalone for short-term anaesthesia in the cat after premedication with Buprenorphine].Tierarztl Prax Ausg K Kleintiere Heimtiere. 2012;40(1):17-25.

http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/boesingb_ss12.pdf

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Entwicklung eines ELISAs zur Detektion von Antikörpern gegen den großen Leberegel Fasciola hepatica basierend auf rekombinanten Antigen
Development of a recombinant antigen-based ELISA for the detection of antibodies against the liver fluke Fasciola hepatica
Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Strube, PhD ; Prof. Dr. T. Schnieder
Laufzeit: Mitte 2009 bis Ende 2012
Drittmittelprojekt: Industrie
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Der indirekte Nachweis einer Infektion mit dem Leberegel Fasciola hepatica beruht derzeit auf kommerziell erhältlichen oder so genannten "in-house" ELISAs, für welche native, von den Egeln sezernierte Antigene in ihrer Gesamtheit oder als Fraktionen verwendet werden. Neben der Notwendigkeit, dieses Antigen von lebenden Egeln zu gewinnen, weisen die einzelnen Chargen auch eine variable Zusammensetzung auf. Diese beiden Nachteile sollen durch die Verwendung eines rekombinanten F. hepatica-Antigens zum Antikörpernachweis umgangen werden.
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Untersuchungen zum Einfluss der Calciumzufuhr auf den Calciumhaushalt sowie Parameter der Zahngesundheit beim Chinchilla
Investigation on the influence of different calcium levels in the diet on the calcium metabolism and the development of incisors in chinchilla
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Josef Kamphues; Stefanie Hansen; Dr. Petra Wolf
Laufzeit: Juli 2009 bis Dezember 2012
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Während von Kaninchen und Meerschweinchen bekannt ist, dass bedarfsüberschreitende Ca-Aufnahmen renal ausgeschieden werden, fehlen entsprechende Untersuchungen beim Chinchilla. Mit der vorliegenden Untersuchung sollten daher bei variierenden Ca-Gehalten im Futter die Exkretionsmechanismen bei wachsenden Chinchillas untersucht werden.
Darüber hinaus wird immer wieder ein Einfluss der Ca-Versorgung auf die Zahngesundheit von Chinchillas diskutiert. So soll laut Literatur eine Entfärbung der angeblich physiologischerweise gelben Zähne auf einen Ca-Mangel der Tiere hindeuten. Zudem wird auch für ein übermäßiges Wachstum sowie eine Brüchigkeit der Schneidezähne laut Literaturangaben eine nicht art- und bedarfsgerechte Ernährung (Ca-Defizit) verantwortlich gemacht. Im Rahmen dieser Versuche soll daher bei den juvenilen Tieren auch der Einfluss der Calciumversorgung auf Zahnwachstum bzw. -abrieb sowie Zahnhärte und Farbe geprüft werden.
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Optimierung des Probenahmeverfahrens zum Nachweis von MRSA in Tierbeständen.
Optimising the sampling technique for MRSA in livestock production.
Projektverantwortliche: Schulz, Jochen; Hartung, Jörg
Laufzeit: Mai 2009 bis März 2012
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Projektdetails:
Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung effizienter und standardisierter Probenahme- und Nachweisverfahren für MRSA (Methicillin resistente Staphylococcus aureus) in Nutztierställen. Dazu sollen Felduntersuchungen in typischen Tierbeständen mit den Tierarten Schwein, Huhn, Pute und Rind (einschl. Kälber) vorgenommen werden, um zu klären, welche Bedeutung diverse Lokalisationen, unterschiedliche Zeitpunkte der Probenahme und haltungsspezifische Einflussfaktoren auf die Sensitivität des derzeit, basierend auf den Erfahrungen des Nationalen Referenzlabors für koagulasepositive Staphylokokken des BfR, benutzten Nachweisverfahrens haben und wie es gegebenenfalls optimiert werden kann. Die Proben werden an verschiedenen Lokalisationen des Tierkörpers und in der Tierumgebung genommen. Besondere Bedeutung kommt der Entwicklung eines Referenzverfahrens zur Probenahme zu, mit dem ein effizienter qualitativer und quantitativer Nachweis von MRSA in Beständen mit verschiedenen Tierarten erfolgen kann und mit dem auch die Wirksamkeit von Bekämpfungsmaßnahmen wie z.B. Reinigung und Desinfektion geprüft werden kann. Die Ergebnisse des Vorhabens sollen in die Grundlagen der deutschen Rechtssetzung für die Überwachung von Tierbeständen hinsichtlich des Auftretens von MRSA eingehen und auf gemeinschaftlicher Ebene zur Ausgestaltung des Zoonosemonitoring gemäß Richtlinie 2003/99/EG dienen.
Kooperationspartner:

1. Freie Universität Berlin, Institut für Tier- und Umwelthygiene (ITU)

2. Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt OWL

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