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2311 Ergebnisse.
Akustisches Monitoring von Schweinswalen 2021
Acoustic harbour porpoise monitoring 2021
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Johannes Baltzer
Laufzeit: November 2020 bis Oktober 2021
Drittmittelprojekt: Landesbetrieb f. Küstenschutz, Nationalpark u. Meeresschutz Schleswig-Holstein, Tönning, 51.769 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Schweinswale sind Repräsentanten der Top-Prädatoren aus der Gruppe der Säugetiere in Nordsee und Wattenmeer. Mit der Novellierung des Nationalparkgesetztes in 1999 wurde ein Teil des Nationalparks explizit dem Schweinswalschutz gewidmet, da dort eine hohe Dichte von Mutter-Kalb-Gruppen festgestellt wurde. Im Rahmen der Neuordnung des Bund-Länder-Meeresprogramms (BLMP) wurde im Januar 2011 ein Programm zum gemeinsamen Monitoring von Meeressäugern verabredet, das die Anforderungen eines Monitorings nach den einschlägigen europäischen Richtlinien und internationalen Konventionen erfüllt. Die schleswig-holsteinische Nationalparkverwaltung (NPV) im Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN) hat in diesem Programm die Aufgabe, das akustische Monitoring von Schweinswalen zu organisieren, umzusetzen und zu finanzieren. Die akustischen Untersuchungen für die NPV werden vom Institut für terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) als Bestandteil des gemeinsamen Meeressäuger-Monitorings im Rahmen des BLMP. Hierfür werden Messstationen an vier festgelegten Standorten im schleswig-holsteinischen Wattenmeer (Lister Tief, Meldorfer Bucht, Rochelsteert und Westerland) und seit diesem Jahr (August 2021) eine weitere Messstation im Bereich der Außenelbe betrieben. An den Messtationen befinden sich Klickdetektoren (C-PODs), welche die Echoortungsaktivität von Schweinswalen aufzeichnen. Die C-PODs werden turnusmäßig gewartet und ausgelesen. Die so gewonnenen Daten werden vor dem Hintergrund der Optimierung des akustischen Monitorings sowie erforderlichen Erweiterungen bei einem dauerhaften Betrieb der Messstationen ausgewertet. Die Daten dieser Langzeitstudie geben Aufschluss über eine mögliche Rhythmik sowie Tidenabhängigkeit in den Schweinswaldetektionen über den Tag und im Verlauf eines Jahres.
Resultate:

Die Auswertung der Daten zeigte, dass Schweinswale über den bisherigen Untersuchungszeitraum an allen Messpositionen registriert wurden. Es sind jedoch räumliche (zwischen den Stationen) und zeitliche Unterschiede (einzelne Jahre, im Jahresverlauf, im Verlaufe eines Tages) in den Detektionsraten zu verzeichnen. An der Station Lister Tief (LT), auf der östlichen Seite von Sylt, wurden die geringsten Detektionsraten festgestellt. Die Station Westerland (WL), westlich vor Sylt im Walschutzgebiet, wies über den bisherigen Untersuchungszeitraum die höchsten Detektionsraten (Maximum pro Tag) auf. Die Station Meldorfer Bucht (MB), die in unmittelbarer Nähe des Büsumer Hafens liegt, zeigte ebenfalls sehr hohe Detektionsraten, mit steigender Tendenz in den Sommermonaten. Die Modellierung der einzelnen Stationen konnte deutlich zeigen, dass es eine starke Saisonalität in den Schweinswaldetektionen gibt. Alle Stationen zeigen ein Maximum in den Detektionen im Frühjahr, im Zeitraum von Mitte März bis Mitte April. Dieser Zeitraum liegt kurz vor der Phase der höchsten Geburtenrate, die von Mitte Juni bis Ende Juli andauert. In diesem Zeitraum konnte nur an der Station MB eine gesteigerte Detektion nachgewiesen werden. Etwa zwei Monate nach der Geburtenphase beginnt die Paarungszeit der Schweinswale in der Nordsee. Innerhalb dieses Zeitraums wurde an der Station Rochelsteert (RS) im Gegensatz zu allen anderen Stationen eine erhöhte Detektion beobachtet. Dies könnte ein Indiz dafür sein, dass das Gebiet um die Station zur Paarung genutzt wird. Die Kälber werden etwa 10 Monate lang gesäugt, beginnen jedoch im Alter von etwa fünf Monaten feste Nahrung, in Form von kleinen garnelenartigen Krebsen (Euphausiidae, z.B. Nordseegarnelen), zu fressen. In dieser Phase konnte eine Steigerung der Detektionsraten an der Station LT festgestellt werden. Denkbar wäre, dass juvenile Schweinswale Flachwassergebiete, wie an der Station LT aufsuchen, um dort benthisch erste feste Nahrung zu suchen.

Die Tageszeit nahm über den gesamten Untersuchungszeitraum nur geringen Einfluss auf die Detektionsraten. An der Station LT konnte jedoch ein Muster in der Tagesrhythmik mit häufigeren Detektionen in den Morgenstunden beobachtet werden. Ein ähnliches Muster war auch an der Station RS zu erkennen, wobei die Detektionen, über den Tag verteilt, leicht erhöht waren.

Der Einfluss der Tide ist stärker ausgeprägt als die Tagesrhythmik und konnte bei Hochwasser bzw. in den Phasen zwischen Hoch- und Niedrigwasser beobachtet werden. Die Station LT zeigt erhöhte Detektionsraten kurz vor Niedrigwasser und ein Minimum während des Hochwassers. Beim Vergleich der Stationen WL und RS mit MB ist ein gegenteiliger Effekt zu verzeichnen. Die Station MB weist ein Minimum in den Detektionsraten kurz nach Hochwasser auf, was sich bei den Stationen WL und RS in einem Maximum bei Hochwasser äußert.

An der Messstation im Bereich der Außenelbe konnten ebenfalls Schweinswale detektiert werden. Die Datenlage lässt noch keine Modellierung über das gesamte Jahr zu, da die Station erst im Sommer ausgebracht wurde. Der Einfluss der Tide mit einem Maximum der Schweinswaldetektionen bei Flut und geringeren Detektionen bei Ebbe konnte jedoch schon nachgewiesen werden.

Durch das Wattenmeer-Monitoring konnten bisher robuste und kontinuierliche Langzeit-Datensätze von bis zu 10 Jahren über die Schweinswal-Klickaktivität generiert werden. Mit diesen einzigartigen Datensätzen ist es möglich, Modelle zu erstellen, die Aufschluss über die Präsenz von Schweinswalen im Wattenmeer und den Einfluss möglicher Umweltparameter geben. Die Vergrößerung der Datengrundlage über die Jahre hat gezeigt, dass die Modelle ein immer klareres Bild über den Einfluss von abiotischen Faktoren auf Schweinswale ergeben. Die im Rahmen von internationalen Abkommen (MSRL und trilaterale Abkommen) nötigen Beurteilungen zur Präsenz von Schweinswalen lassen sich derzeit temporal umfänglich nur durch die innerhalb des Projekts generierten akustischen Daten mit Klickdetektoren durchführen. Um die Datengrundlage weiter auszubauen und damit die Qualität zur Beurteilung zu verbessern, ist es notwendig das Wattenmeer-Monitoring jedes Jahr weiterzuführen.

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Zukunftsdiskurse: "Wie Menschen über Tiere streiten"
Future discourses: "How to argue about food animals"
Projektverantwortliche: Kunzmann, Peter; Nelke, Andrea; Weber, Tabea Sabrina
Laufzeit: Mai 2020 bis Mai 2021
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, 97.745 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
Der anhaltende Streit um die Zukunft der Nutztiere hat in einem Land wie Niedersachsen enorme wirtschaftliche Relevanz; in den viehdichten Regionen gewinnt das Thema auch soziale Sprengkraft. Das Thema treibt die Gesellschaft um.
Ziel des Projektes ist es, die Debatte zu versachlichen und zu einem vertieften Verständnis der Positionen beizutragen. Das Kernstück des Projektes besteht darin, Inhalte und Positionen der Tierhaltung zu analysieren und sie mit ihrer eigenen Diskursfähigkeit in Beziehung zu setzen.
Resultate:

Das Projekt lokalisiert und analysiert Gründe für Momente des Scheiterns und der Eskalation des Nutztierdiskurses. Gleichzeitig werden Perspektiven für dessen Verbesserung aufgezeigt, um mögliche Wendepunkte in Richtung einer friedlicheren, respektvolleren und konstruktiveren Diskussion um sog. Nutztiere aufzuzeigen.

Hauptergebnisse des Projektes sind ein Diskurspfad als Gliederungsvorschlag sowie ein Flyer mit Gesprächsregeln, die über die Website https://wiemenschenuebertierestreiten.jimdofree.com/ einsehbar sind.

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Eintragswege von L. monocytogenes in die Lebensmittelkette - Vorkommen in Silagen und mögliche Minimierungsstrategien
Potential sources of L. monocytogenes, entering the foodchain - occurence in silages and possible risk mitigation
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Madeleine Plötz; Prof. Dr. Christian Visscher; Dr. André Becker; Dr. Sophie Kittler
Laufzeit: Mai 2020 bis Dezember 2021
Drittmittelprojekt: Drittmittelprojekt, gefördert durch die Dr. Eberhard Lienhop Stiftung., 9.600 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Im Rahmen dieses Projektes werden Silagen, welche eine mutmaßliche Eintragsquelle für Listeria monocytogenes in die Lebensmittelkette darstellen, chemisch und sensorisch untersucht. Anschließend werden die Proben mikrobiologisch auf das Vorkommen pathogener und apathogener Listerienspezies untersucht. Zudem werden die Proben auf das Vorkommen von Listeria-spezifischen Bakteriophagen untersucht. Ziel ist es die Matrix Silage als potentielle Quelle von Listeria monocytogenes näher zu charakterisieren, sowie die Stabilität und Wirksamkeit einzelner Phagen gegenüber den gewonnenen Listeria-Feldstämmen in vitro zu testen.
Resultate:

Publikationen:

1. Poster Abstract: Nievert L, Becker A, Kittler S, Plötz M, Visscher C Untersuchungen zur Silagequalität und -mikrobiologie in norddeutschen Rinderbetrieben.61. Arbeitstagung des Arbeitsgebietes Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz 2021, Garmisch-Patenkirchen

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Hearing Noise: Behavioral and Evoked Potential Hearing Measurements in Aquatic Animals: Hearing and estimated noise impacts in three species of Auk: Implication for the marbled murrelet
Hearing Noise: Behavioral and Evoked Potential Hearing Measurements in Aquatic Animals: Hearing and estimated noise impacts in three species of Auk: Implication for the marbled murrelet
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Kirstin Anderson Hansen
Laufzeit: Mai 2020 bis April 2021
Drittmittelprojekt: University of Iceland's Research Center in Húsavík, 43.611 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
The aim of this project is to assess hearing abilities and adaptations in marine animals as a part of a broad, comparative study examining how animals use acoustic signals and cues. In cooperation with the University of Iceland’s Research center the hearing of stranded, wild caught and aquarium-housed fishes, birds, marine mammals and turtles will be measured. In order to assist in assessing hearing capabilities and possible impairments, the measurements will be determined in rehabilitation facilities, research facilities and in the field. In addition to aiding treatment decisions, this work will assist the understanding of how these animals use and are affected by ocean noise.

The specific objectives of this study include:
1.Conduct field-based, in-air evoked potential audiograms to address the initial sensitivity, and potential species differences of three Auk species.
2.Establish the in-air psychophysical (behavioral) audiograms of 1-3 Auk species.
3.Establish the underwater psychophysical (behavioral) audiograms of 1-3 Auk species.
4.Compare psychological and behavioral methods, and underwater vs. air results to evaluate the best means to quantify Auk hearing, setting the foundation for future noise-exposure studies
5.Determine the levels at which Auks show temporary threshold shift (TTS) responses to sonar.
Resultate:

Hansen, KA, Hernandez, A, Mooney, TA, Rasmussen, M, Sørensen, K and Wahlberg, M. 2020. Common murres (Uria aalge) react to underwater noise. Journal of the Acoustical Society of America. 147: 4069-4074. doi: 10.1121/10.0001400 

https://doi.org/10.1121/10.0001400

Kooperationspartner:

University of Iceland's Research Center in Húsavík, Dr. Marianne Rasmussen

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MVA-basierte Impfstoffkandidaten im Hamster Model
Characterization of MVA based candidate vaccines in the hamster model
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Asisa Volz
Laufzeit: November 2020 bis April 2021
Drittmittelprojekt: DZIF, 200.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Virologie
Projektdetails:
Die Impfstoffentwicklung gegen COVID-19 ist von höchster Dringlichkeit, wofür es jedoch zunächst einiger prä-klinischer Experimente bedarf, bevor Studien im Menschen angewandt werden können. MVA-SARS-CoV-2 Impfstoffe sollen hierfür im Tiermodell auf Sicherheit und Immunogenität getestet werden. Dabei soll das Hamstermodell im Vordergrund stehen, da Hamster ein ähnlich aufgebautes ACE-2 Protein exprimieren und sich darüber hinaus schon in der SARS-CoV-1 Forschung als Tiermodell bewährt haben.
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FarmSkills4Vets - Der virtuelle Milchkuhbetrieb - Selbstgesteuertes Erlernen von Bestandstiermedizin
FarmSkills4Vets - The virtual dairy cow farm - Self-directed learning of integrated veterinary herd health medicine
Projektverantwortliche: Martina Hoedemaker; Linda Dachrodt; Heidi Arndt; Svenja Woudstra
Laufzeit: Juli 2020 bis Dezember 2021
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK), 49.976 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Ein neuartiges virtuelles Lehrmodul zum selbstgesteuerten Erlernen von Bestandstiermedizin auf Milchkuhbetrieben wird für Studierende der Veterinärmedizin der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover entwickelt und erprobt. Auf dem virtuellen Milchkuhbetrieb werden die Studierenden in der Rolle des bestandsbetreuenden Tierarztes mit Hilfe von Learning Nuggets (Mikrolearning-Formaten) wichtige Grundlagen der Bestandstiermedizin aus den Kernthemenbereichen Haltung, Fütterung, Tiergesundheit und betriebliches Management erlernen können, um praxisrelevante Fragestellungen zu lösen.
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Durchführung von Untersuchungen mit Bioaerosolen an vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Nanotechnologie, zur Verfügung gestellten Gasfluss-Apparaturen, nach Erzeugung von luftgetragenen Indikatorvirus-Aerosolen (Bakteriophage MS2, Prüfbioaerosol nach VDI 4258 Blatt 1 (2017))
Bioaerosol investigations in gas flow devices from Karlsruhe Institute of Technology (KIT), Institute of Nanotechnology, by using MS2 phages
Projektverantwortliche: Schulz, Jochen; Kemper, Nicole
Laufzeit: November 2020 bis Dezember 2021
Drittmittelprojekt: Karlsruher Institut für Technologie, 41.976 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
In diesem Vorhaben werden die Aktivitätsflüsse von Indikatorvirus-Aerosolen unter verschiedenen Parameteinstellungen in Gasfluss-Apparaturen gemessen.
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Untersuchung zu Digitalisierungsstrategien in der universitären Lehre in Pandemiezeiten an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
Investigation of digitization strategies in university teaching in pandemic times at the University of Veterinary Medicine Hannover
Projektverantwortliche: Miriam Kanwischer; Dr. Elisabeth Schaper; Prof. Andrea Tipold
Laufzeit: Mai 2020 bis Dezember 2021
Kliniken/Institute:
Zentrum für Lehre - E-Learning-Beratung
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Im Rahmen dieser Untersuchung soll die Digitalisierungsstrategie in Bezug auf die universitäre Lehre an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover während der COVID-19-Pandemie, ihre Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit auf vergleichbare Situationen untersucht werden.
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Auswirkung von Chemikalien auf Gesundheit und Umwelt
Impact of chemicals on health and the environment
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Joseph Schnitzler; Janina Bartels
Laufzeit: Oktober 2020 bis Januar 2021
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur Volkswagenstiftung, 75.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Verschiedene Studien zeigten bereits Auswirkungen von Chemikalien aus alltäglichen Produkten auf Umwelt und Gesundheit. Der European Green Deal möchte daher die Risiken gefährlicher Chemikalien und insbesondere sehr persistenter Chemikalien zeitnah besser einschätzen. Die Verschmutzung mit persistenten und mobilen Chemikalien hängt eng mit den vorherrschenden Produktions- und Verbrauchsweisen zusammen und wird durch das Fehlen geeigneter technischer Möglichkeiten bestimmt. Diese Chemikalien stellen auch die Regulierungsbehörden vor die Herausforderung wirksame Richtlinien zu entwickeln und durchzusetzen. Mit dem hier angestrebten Projekt soll das Wissen zu Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt bei aquatischen und terrestrischen Wildtieren erweitert werden. Neben dem Entwickeln von Lösungen zur Überwachung soll auch ein besseres Verständnis der Anreicherung dieser Chemikalien in der Umwelt, entsprechend dem EU-Call mit dem geplanten Forschungsprojekt, dazu beitragen negative Auswirkungen persistenter und mobiler Chemikalien auf Mensch und Umwelt proaktiv zu verhindern.
Das Projekt dient dem Aufbau und der Festigung eines Projektkonsortiums um den Projektantrag und eine gemeinsame fristgerechte Antragstellung in diesem EU-Förderprogramm sicherzustellen. Die Einbindung vieler europäischer Länder in das Projektkonsortium soll es ermöglichen den Projektantrag mit erfahrenen Wissenschaftlern aus den Bereichen Toxikologie und Gesundheit zu schreiben und mit einem externen professionellen Büro für EU-Projektantragstellungen fristgerecht einzureichen zu können.
Resultate:

In dem Projekt konnte ein Projektkonsortium aufgebaut werden um einen Projektantrag und eine gemeinsame fristgerechte Antragstellung in diesem EU-Förderprogramm sicherzustellen. Die Einbindung vieler europäischer Länder in das Projektkonsortium ermöglichte es den Projektantrag mit erfahrenen Wissenschaftlern aus den Bereichen Toxikologie und Gesundheit zu schreiben und mit einem externen professionellen Büro für EU-Projektantragstellungen fristgerecht einzureichen.

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Tierwohl als Dimension von Nachhaltigkeit (TiDiNa)
Animal welfare as a dimension of sustainability
Projektverantwortliche: Kunzmann, Peter; Weber, Tabea Sabrina; Nelke, Andrea
Laufzeit: Februar 2020 bis Februar 2021
Drittmittelprojekt: Landwirtschaftliche Rentenbank, 50.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
Die Kernfrage des Projektes lautet, ob, warum und auf welche Weise das Wohlergehen (animal welfare) von Tieren in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit verwoben ist und ob tierliche Interessen in der aktuellen Debatte um Nachhaltigkeit (sustainability) verortet sind.
Resultate:

In aktuellen Nachhaltigkeitskonzepten werden Tiere und Tierwohl nur indirekt stellenweise aufgegriffen, obgleich in dieser Vorstudie herausgearbeitet werden konnte, dass deren Inklusion gesellschaftlich erwünscht oder sogar gefordert wird. Inwieweit die anthropozentrisch ausgerichteten Nachhaltigkeitsziele und das Wohl von Nutztieren miteinander sinnvoll verknüpft werden können, soll Gegenstand eines Folgeprojektes werden.

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