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2304 Ergebnisse.
Koordinierte epidemiologische Untersuchungen zum Bestandsmanagement in Rinder haltenden Betrieben in Deutschland
Coordinated epidemiological investigation on livestock management in cattle farms in Germany
Projektverantwortliche: Dr. A. Ovelhey; Prof. Dr. L. Kreienbrock
Laufzeit: 2007 bis 2008
Drittmittelprojekt: Bundanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Kliniken/Institute:
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Projektdetails:
Bei epidemiologischen Untersuchungen zu Erkrankungen bei Rindern ist zuneh-mend klar geworden, dass es erforderlich ist, auch die "begleitenden Risikofakto-ren" von Erkrankungen zu berücksichtigen, um Rückschlüsse auf die wahren Krankheitsursachen ziehen zu können.

Häufig spielen hierbei die gleichen Parameter eine Rolle. Um eine repräsentative Aussage über diese Parameter machen zu können, wurden Querschnittserhebungen in Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein durchgeführt, die nur koordiniert ausgewertet werden.

Die Ergebnisse werden insbesondere auf Risikoprofile der BSE angewendet.
Kooperationspartner:

Ludwig-Maximilians-Universität München,

Institut für Epidemiologie des Friedrich-Loeffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit Wusterhausen

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Untersuchungen zur Verbesserung der Haltungsumwelt von Moschusenten mit besonderer Berücksichtigung des Verhaltens, insbesondere des Explorations- und Badeverhaltens.
Investigations into Improvements in Husbandry of Muscovy ducks.
Projektverantwortliche: Röper, Nicole; Briese, Andreas; Hartung, Jörg
Laufzeit: Januar 2007 bis Mai 2008
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Lehr- und Forschungsgut Ruthe
Projektdetails:
In der intensiven Mast von Moschusenten tritt häufig Federpicken und Kannibalismus auf. Präventiv werden den Enten die Schnäbel gekürzt (Amputation im Sinne des § 6 Abs. 3 Tierschutzgesetz) und die Krallen gekürzt.
Als Ursachen werden unter anderem die nutzungstypischen Aufzuchtbedingungen und die Genetik der Mastlinien diskutiert. Da die übliche einstreulose Haltung auf Rosten ohne Wasserangebot den Enten weder Rückzugsmöglichkeiten noch Beschäftigungsmaterial bietet, kommt als weitere Ursache eine relative Verhaltensstörung in Frage.
Durch videogestützte Untersuchungen soll das Verhalten von Moschusenten in einem teileingestreuten Modellstall in Ruthe und in niedersächsischen Praxisbetrieben untersucht werden. Die unter den experimentellen Bedingungen und in der Praxis erlangten Erkenntnisse sollen helfen, die Entstehung der oben genannten Verhaltensstörungen besser zu verstehen und prüfen, ob ein Wasserangebot hier positiv Einfluss nehmen kann.
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Untersuchungen zur gleichzeitigen Verabreichung eines Lebend-Putenrhinotracheitisvirus- und eines Lebend-Hämorrhagischen Enteritis-Virus-Impfstoffes bei Puten
Dual vaccination of turkeys against turkey rhinotracheitis and hemorrhagic enteritis virus infection
Projektverantwortliche: Silke Rautenschlein
Laufzeit: Oktober 2007 bis März 2008
Drittmittelprojekt: Industrie
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Um die gegenseitige Beeinflussung zweier in der Putenproduktion häufig eingesetzten Lebendvakzinen zu untersuchen, wurden Puten unter experimentellen Bedingungen gegen die Putenrhinotracheitis und die Hämorrahgische Enteritis geimpft. Es wurde die Ausbildung spezifischer Immunreaktionen untersucht und mit der von Tieren, welche nur eine Einzelimpfung erhalten hatten, verglichen.
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Daten zur Prognose von Igelpatienten verschiedener Igel-Stationen
Diseased hedgehogs - prognosis.
Projektverantwortliche: Fehr; Teschner
Laufzeit: April 2007 bis 2008
Drittmittelprojekt: keine
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Zur Auswertung gelangen die Daten verschiedener, in der Organisation Pro-Igel e.V. zusammengeschlossener Igel-Stationen über mehrere Jahre.
Kooperationspartner:

Pro Igel eV Münster

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Weiterführende Untersuchungen zur Stabilität und Wirksamkeit oral zu verabreichender spezifischer Antikörper (mikrobieller sowie pflanzlicher Herkunft) gegen F4 positive Escherichia coli bei Absetzferkeln (in vitro und in vivo) bei experimenteller Infektion
Further investigations on stability and efficacy of orally applied antibodies (produced in yeast as well as in peas) in piglets (in vitro as well as in vivo), artificially infected with F4 positive E. coli
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J., Kamphues; Dr. A. Mößeler
Laufzeit: März 2007 bis März 2008
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Im Rahmen der Studie mit Absetzferkeln werden mögliche Auswirkungen einer lokalen passiven Immunisierung durch Einsatz von mikrobiell und pflanzlich synthetisierten Antikörpern bei Belastung mit F4 positiven E. coli untersucht. Die Untersuchungen sollen dabei vor allem der Klärung der Frage dienen, ob die Stabilität der Antikörper im Gastrointestinaltrakt von Absetzferkeln durch verschiedene Behandlungsverfahren beeinflusst werden kann. Von besonderem Interesse ist zudem, ob die Antikörper in den verschiedenen Lokalisationen des Gastrointestinaltraktes stabil sind und ob sie unter den dort vorherrschenden Milieubedingungen das Antigen binden können. Dazu sollen die Stabilität bzw. die Aktivität des Antikörpers im Rahmen von in vitro- sowie in vivo -Studien geprüft und Ursachen und mögliche Ansätze zur Minderung möglicher Stabilitätseinbußen nach oraler Aufnahme ermittelt werden. Das längerfristige Ziel dieser experimentellen Studie ist die Verwendung von Einzelfuttermitteln, in denen nach entsprechender genetischer Bearbeitung die Bildung spezifischer Antikörper erfolgt, so dass mit diesem Futtermittel eine passive Immunisierung möglich ist.
Kooperationspartner:

NOVOPLANT-GmbH, Gatersleben

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Haltungsbedingungen von Zirkustieren in 25 Zirkussen in der Bundesrepublik Deutschland
Keeping conditions of circus animals in 25 german circuses
Projektverantwortliche: Prof. Dr. H. Hackbarth; Theophil, Daniela
Laufzeit: März 2007 bis Ende 2008
Kliniken/Institute:
Institut für Tierschutz und Verhalten
Projektdetails:
Das Ziel der Dissertation ist es herauszufinden, in wieweit sich die Haltungsbedingungen in Zirkussen auf das Verhalten und die Gesundheit der Wildtiere auswirkt.
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Etablierung von molekularbiologischen Methoden zur Identifizierung, Charakterisierung und Genotypisierung von isolierten Vibrio spp. - Stämmen
Establishment of molecular methods for the identification, characterization and for genotypes of Vibrio spp. isolates
Projektverantwortliche: Prof. Dr. G. Klein; Herr Toutounian
Laufzeit: Mai 2007 bis Anfang 2008
Drittmittelprojekt: Bundesinstitut für Risikobewertung
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Die routinemäßige Identifizierung und Zählung der humanpathogenen Vibrionen (v.a. Vibrio (V.) vulnificus, V. cholerae und V. parahaemolyticus) in Muscheln bereiten noch Schwierigkeiten. Eine abgesicherte Methode, die eine eindeutige und schnelle Identifizierung bei gleichzeitiger Bestimmung der Keimzahl erlauben, existiert nicht. Der "golden standard" ist immer noch die Anzucht bei +37°C auf einem für Vibrionen selektiven Nährboden (TCBS), auf dem jedoch nicht alle potentiellen human¬patho¬genen Vibrionen wachsen und differenziert werden können. Es werden gegenwärtig auf der Ebene des euro¬päischen Referenzlabors alternative Selektivnährböden für Vibrionen (SDS- und der CPC- Agar) diskutiert, die eine bessere Identifizierung von V. vulnificus und V. cholerae gewährleisten sollen.
Neben den kulturellen Methoden zum Nachweis von Vibrio spp. stellt die Identi¬fi¬zierung bzw. quantitative Bestimmung von insbesondere V. parahaemolyticus bei gleichzeitiger Differenzierung der TDH- und TRH- Toxine in Muscheln und anderen Meeresorganismen ein weiteres Problem dar. Hier bieten sich PCR- Methoden an, die im Rahmen einer Methode zur quantitativen Bestimmung von V. parahaemolyticus in Muschel- und Garnelenproben entwickelt werden sollen.
Im Anschluss daran soll eine Real-Time PCR etabliert werden, die bei einer gleichzeitigen quantitativen Bestimmung eine Differenzierung in tdh- und trh- positiven V. parahaemolyticus- Stämmen erlaubt.

Nach der quantitativen Bestimmung von V. parahaemolyticus mittels PCR- Verfahren, sollen die Isolate mittels Genotypisierungsmethoden feindifferenziert werden. Hierbei sollen die molekularen Fein¬differenzierungs¬methoden, wie Pulsfeldgelelektrophorese (PFGE) und Amplified fragment length poly¬morphism (AFLP) für die Genotypisierung der Vibrio spp.- Isolate etabliert werden.
Kooperationspartner:

PD Dr. L. Ellerbroek, BfR, Berlin

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Chemische Untersuchung von Medizinalpflanzen aus Nigeria
Chemical investigation of medicinal plants from Nigeria
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Hans Christoph Krebs
Laufzeit: Anfang 2006 bis Ende 2008
Drittmittelprojekt: DAAD
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmitteltoxikologie
Projektdetails:
Mehrere Pflanzenspezies mit antiviraler Aktivität, die zu den verschiedensten Familien gehören, werden auf ihre biologisch relevanten Inhaltsstoffe unttersucht. Ziel ist es, nach Extraktion der Pflanzenteile und chromatographischen Trennungen der Extrakte chemisch reine Substanzen zu isolieren und deren Strukturen aufzuklären.
Kooperationspartner:

Dr. Edith Ajaiyeoba, Universität von Ibadan

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Kontrastverbesserung in der Radiographie durch den Einsatz von Subtraktionsverfahren bei der digitalen Bildnachbearbeitung
Contrast enhancement in radiography using subtraction procedures
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Hermann Seifert; Dr. Matthias Lüpke; Dr. Schahnaz Ettehad
Laufzeit: Anfang 2006 bis Anfang 2008
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Projektdetails:
Durch die Aufnahme von zwei Röntgenbildern mit unterschiedlichen spektralen Energieverteilungen ist es mittels digitaler Bildnachverarbeitung möglich, so genannte Weichteil- bzw. Knochenbilder mit erhöhtem Kontrast zu berechnen. Am Beispiel eines Film-Folien-Systems sollen mit Hilfe von Prüfkörpern und anatomischen Präparaten sowohl die Aufnahmeparameter als auch die für die Subtraktion erforderlichen Gewichtungsparameter untersucht werden, um sie anschließend an veterinärmedizinische Indikationen anpassen zu können.
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Unregelmäßige Gliedmaßenstellungen der Vorderhand beim Vollblutfohlen und deren Korrektur durch schmiedetechnischen Maßnahmen
Incorrect conformation of the forelimbs in Thoroughbred foals and its correction using farriery technics
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Peter Stadler; Dr. Isabelle Martens; V. Carstensen
Laufzeit: März 2006 bis September 2008
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Wie bei allen Quadrupeden beteiligen sich auch beim Pferd die Vordergliedmaßen hauptsächlich bei der Steuerung, der Stütze sowie bei der Dämpfung von Erschütterungen während der Fortbewegung. Dagegen agieren die Hintergliedmaßen vorrangig beim Antrieb des Tieres (PRIETZ 1985, PORTE 1988, BARREY 1990, BACK et al. 1995a). So muss die Schultergliedmaße zwei entgegengesetzte Eigenschaften aufweisen. Zum einen muss sie eine stabile Säule sein, um den Körper ohne Müdigkeit zu stützen und zum zweiten soll sie dämpfend wirken, um den Körper und dessen Innereien vor Erschütterungen zu schützen (PORTE 1988). Als Zehengänger werden diese Eigenschaften bei annähernd regelmäßiger Konformation der proximalen und distalen Abschnitte der Gliedmaße gewährleistet (PRIETZ 1985).
Besonders beim Vollblutpferd, der als Rennpferd eingesetzt wird, ist eine optimale Gliedmaßenstellung wichtig. Durch die hohe Geschwindigkeit sind die Erschütterungen und der Druck in der Gliedmaßensäule erheblich. Außerdem haben kinematographische Untersuchungen gezeigt, dass unregelmäßige Bewegungsmuster einen negativen Einfluß auf die Performance der Pferde haben (Seder und Vickery 2005). Die Gliedmaßenführung wird jedoch nicht unabhängig der Gliedmaßenstellung gesehen (Corbin 2004).
Deshalb sollte überprüft werden, ob eine frühe und regelmäßige Hufkorrektur durch Schmiedetechnischen Maßnahmen (Raspeln und Bearbeiten mit Kunsthorn) eine langfristige Besserung der Gliedmaßenstellung und -funktion ermöglicht.
Kooperationspartner:

Gestüt Evershorst

Tierärztliche Klinik, Isernhagen

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