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1843 Ergebnisse.
Erarbeitung von Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen (Managementplänen) zur Umsetzung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und der Vogelschutzrichtlinie der EU in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone. (Cluster 1)
Development of maintenance and management plans for the implementation of the Flora-Fauna-Habitat Directive
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h.c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Helena Herr
Laufzeit: Mai 2011 bis Oktober 2014
Drittmittelprojekt: Bundesamt für Naturschutz (BfN), 337.867 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Für das europäische ökologische Netzwerk Natura 2000 hat Deutschland 2004 in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Nord- und Ostsee zwei Vogelschutzgebiete und acht FFH- Gebiete an die Europäische Kommission gemeldet. Insgesamt umfassen die Gebiete eine Fläche von über 10.000 km2. Bis 2013 muss Deutschland die Gebiete nach nationalem Recht unter Schutz stellen. Aus diesem Grunde erarbeiten das Bundesumweltministerium (BMU) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) derzeit die Rechtsverordnungen zur Unterschutzstellung dieser Gebiete nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) und entwickeln Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen (Managementpläne) für die einzelnen Gebiete.

Die damit verbundenen Fachaufgaben werden im Rahmen einer Auftragsarbeit für das BfN an der Juristischen Fakultät der Universität Rostock von der Forschungsgruppe von Prof. Dr. Detlef Czybulka koordiniert. Unter dem Titel "Erarbeitung von Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen (Managementpläne) zur Umsetzung der Fauna- Flora- Habitat- Richtlinie und der Vogelschutzrichtlinie der EU in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone" erfolgt diese Arbeit in enger Kooperation mit dem FTZ der Universität Kiel (PD Dr. Stefan Garthe), mit dem ITAW der Tierärztlichen Hochschule Hannover (PD Dr. Ursula Siebert) sowie mit dem Forschungs- und Planungsbüro BioConsult Bremen (Dr. Bastian Schuchardt).

Grundlage für die Entwicklung der Managementpläne sind zu erstellende naturwissenschaftliche Fachgutachten. Hierfür werden unter anderem die aktuellen Zustände der Populationen und Lebensraumtypen analysiert und bewertet, Erhaltungsziele formuliert und Konflikte mit bestehenden anthropogenen Aktivitäten beschrieben. Auf dieser Basis werden dann Erhaltungs- und Wiederherstellungsmaßnahmen erarbeitet, um einen effektiven Schutz für die Schutzgebiete zu erreichen und damit zur Umsetzung der europäischen Biodiversitätsstrategie den europäischen Schutzbestimmungen beizutragen.
Kooperationspartner:

Clusterkoordination Universität Rostock

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Resorbierbare Magnesiumstrukturen für biologische Aortenprothesen
Absorbable magnesium structures using for biological aotic prothesis
Projektverantwortliche: Prof. Dr. K.-H. Waldmann
Laufzeit: Ende 2011 bis Ende 2014
Kliniken/Institute:
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Projektdetails:
Zur Stabilisierung biologischer Prothesen als Aortenersatz beim Schaf sollen diese mit einem resorbierbaren Magnesiumgerüst umgeben werden.
Resultate:

https://doi.org/10.1002/ccd.20727

Kooperationspartner:

Prof. Dr. Dr. h.c. A. Haverich, HTTG, Medizinische Hochschule Hannover

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Erstellung eines Casus E-Learning Moduls zum Thema "Lebensmittelassoziierte Zoonosen beim Schwein"
Development of the e-learning course "Food-borne zoonoses associated with pork meat and pork meat products"
Projektverantwortliche: Dr. N. Sudhaus; Prof. G. Klein
Laufzeit: 2011 bis 2014
Drittmittelprojekt: Gesellschaft der Freunde der Tierärztlichen Hochschule Hannover (GdF), 5.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Wie die WHO bereits feststellte ist "die menschliche Gesundheit unauflöslich verknüpft mit der Tiergesundheit und Tierhaltung." So sind laut WHO 75% aller neuen Erkrankungen beim Menschen Zoonosen. Zur Kontrolle der lebensmittelassoziierten Zoonosen müssen insbesondere die Tierärztinnen und Tierärzte, die im Bereich der Schlachttier- und Fleischuntersuchung tätig sind, geschult werden. Daher ist es von enormer Wichtigkeit, diesen Tierärzten eine Fortbildungsmöglichkeit zu schaffen, die sie zeitlich und örtlich unabhängig absolvieren können. Hierzu soll das Modul "Lebensmittelasoziierte Zoonosen beim Schwein" einen wichtigen Beitrag leisten.
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Untersuchungen zu Wechselwirkungen zwischen Milch-, Ei- und Fleischproteinen zur Bildung mousseartiger feiner Fleischwaren
Effekt of proteins from milk, egg, and meat on quality of mousse-like meat specialties
Projektverantwortliche: Professor Dr. Waldemar Ternes; Martina Althaus-Fahjen
Laufzeit: Oktober 2011 bis Dezember 2014
Drittmittelprojekt: Fritz-Ahrberg-Stiftung, 35.200 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmitteltoxikologie
Projektdetails:
-
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Analytik von parasitären Fettsäuremustern mittels Gaschromatographie
Analyses of parasite fatty acid profiles by use of gas chromatography
Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Strube, PhD; Dr. N. Schebb; Prof. Dr. P. Steinberg
Laufzeit: Ende 2011 bis Ende 2014
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Institut für Lebensmitteltoxikologie
Projektdetails:
Helminthen entwickeln sich über unterschiedliche Stadien und müssen sich unterschiedlichen Umgebungsgegebenheiten anpassen. Besonders der Übergang von der freilebenden zur parasitären Form stellt einen bedeutenden Wechsel der Lebensweise dar. In diesem Projekt sollen die Unterschiede und Anpassungen der verschiedenen Stadien hinsichtlich ihrer Fettsäuremuster untersucht werden. Des Weiteren soll untersucht werden, in wieweit die Umgebung (Kultivierungsbedingungen) die Muster der Fettsäuren beeinflussen und in welchem Maße die Parasiten zur Eigensynthese von Fetten in der Lage sind.
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Reduzierung von Schwanzbeißen bei Mastschweinen: Verbreitung einer Management-Hilfe durch Schulungen und Interventionsstudie auf Praxisbetrieben (SchwIP)
Reduction of tail biting in fattening pigs
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Michael Wendt; Dana Madey
Laufzeit: 2011 bis 2014
Drittmittelprojekt: B.C. Tönnies Forschung, Friedrich-Loeffler-Institut & Land Niedersachsen
Kliniken/Institute:
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Projektdetails:
Schwanzbeißen ist ein häufiges Problem in der Mastschweinehaltung. Eine in Großbritannien entwickelte, Software gestützte Management-Hilfe zur Vermeidung des Schwanzbeißens wird an deutsche Verhältnisse
angepasst und im Rahmen einer Interventionsstudie evaluiert sowie über Schulungen der
breiten, interessierten Praxis angeboten. Die Hilfe umfasst eine detaillierte Erhebung von Management
und Haltungsumwelt mittels Interview und Direktbeobachtungen. Die Ergebnisse werden in
einem betriebsspezifischen Bericht mit Schwachstellenanalyse und Lösungsansätzen zusammengefasst,
die vom Tierhalter aufgegriffen werden können.
Resultate:

http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/madeyd_ws14.pdf

Kooperationspartner:

Dr. Lars Schrader, Institut für Tierschutz und Tierhaltung, FLI Celle

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Untersuchungen zum Vorkommen von Parasitenstadien in Kinderspielplätzen im Stadtgebiet Hannovers
Occurence of parasitic stages on playgrounds in Hannover
Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Strube
Laufzeit: Anfang 2011 bis Ende 2014
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Die mögliche Belastung von Kinderspielplätzen mit parasitären Stadien von Haus- oder Wildtieren ist von bedeutendem öffentlichem Interesse. Um Aussagen über ein potentielles Vorkommen von verschiedenen Wurmeiern auf Kinderspielplätzen im Stadtgebiet Hannovers treffen zu können, werden ca. 50 Spielplätze im monatlichen Abstand beprobt und auf parasitäre Stadien untersucht. Im Falle des Nachweises von Spulwurm- oder Taenia-Eiern, bei welchen eine morphologische Artbestimmung nicht sicher möglich ist, sollen sich molekulare Differenzierungsverfahren anschließen.
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Einfluss der Verpackungsbedingungen auf die Haltbarkeit von Mortadella versetzt mit Zitrusfasern sowie ätherischen Ölen aus Thymian oder Rosmarin
Influence of packaging with citrus fibre and etheric oils on shelf life of Mortadella
Projektverantwortliche: Prof. Dr. V. Atanassova; Prof. Dr. G. Klein
Laufzeit: Ende 2011 bis Mitte 2014
Drittmittelprojekt: Ahrberg-Stiftung
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Haltbarkeitsstudien von Mortadella mit Zusätzen von Zitrusfasern und ätherischen Ölen. Ziele dieses Projektes sind die Erweiterung der Kenntnisse zum Einfluss von Zitrusfasern sowie ätherischen Ölen aus Thymian oder Rosmarin auf die Haltbarkeit von Mortadella und die Einschätzung möglicher sensorischer Einflüsse auf das Produkt Mortadella.
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Diagnostik der Paratuberkulose bei Ziegen, nach Impfung mit Gudair(R) mittels PCR in Kot-, Milch- und Kolostrum-Proben
Diagnosis of goats shedding Mycobacterium avium spp. paratuberculosis after vaccination with Gudair® by PCR in faecal, milk and colostrum samples
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Ganter; Sarinya Rerkusuke
Laufzeit: September 2010 bis Dezember 2014
Drittmittelprojekt: Ohne Drittmittelfinanzierung. Kosten im Untersuchungsbetrieb wurden durch die Tierseuchenkasse NRW abgedeckt.
Kliniken/Institute:
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Projektdetails:
Recent serological investigations in over 150 sheep and goat flocks showed that Johne’s disease is prevalent in over 2/3 of all flocks. In a dairy goat flock we found the highest intra flock prevalence of 19%. For sanitation of the flock lambs are reared motherless, seropositive goats will be slaughtered and all goats and the replacements will be vaccinated with Gudair®. Numerous investigations show that vaccination with Gudair® reduces the clinical symptoms of Mycobacterium avium spp. paratuberculosis (MAP) infections, and the shedding of MAP. After vaccination differentiation between infected and non infected animals is not feasible by serological investigations. Therefore detection of MAP in faeces and milk is performed. Preliminary investigations show that intersection between seropositive animals before vaccination and animals shedding MAP by faeces or milk is relatively low. Therefore the PCR methods have to be optimized to detect infected and shedding animals.
Resultate:

Rerkyusuke, S. Liebler-Tenorio, E., Ganter, M. (2019)

Immune responses to sublinical paratuberculosis in naturally infected young goats.

Wiener Tierärztliche Monatsschrift 2019; 106:57-65.

http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/rerkyusukes_ss15.pdf

Kooperationspartner:

FLI, Institut für Molekulare Pathogenese, Prof. Dr. E. Liebler-Tenorio, Dr. Heike Köhler

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Geografische Variationen im Verhalten bei zwei Arten von Pfeilgiftfröschen
Geographic variation in behaviour in two species poison frogs
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Heike Pröhl; Thomas Ostrowski; Dr. Oscar Brusa
Laufzeit: Anfang 2010 bis Ende 2014
Drittmittelprojekt: DFG, VW Stiftung, Eigenmittel
Kliniken/Institute:
Institut für Zoologie
Projektdetails:
Geographic variation in behaviour has becoming an important research topic within the last decade. Neotropical poison frogs often show diversification into different genetic lineages, variation in sexual signals as advertisement calls and divergence into different colour morphs. In this study we explore the relationship between genetic population structure, variation in advertisement calls and morphological traits such as size, weight and colour pattern and differences in reproductive and anti-predator behaviour in two poison frogs species: the strawberry poison frogs (Oophaga pumilio) and the granular poison frog (Oophaga garnulifera). Particularly interesting is the divergence into aposematic and cryptic colour morphs and we explore whether this divergence is related to more conspicuous and more cryptic behavioural elements. Finally we examine similarities in divergence patterns between the two species.
Kooperationspartner:

Beatriz Willink, Escuela de Biología, Universidad de Costa Rica,

MSc. Federico Bolaños, Escuela de Biología, Universidad de Costa Rica

Dr. Susanne Hauswaldt, TU Braunschweig

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