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2305 Ergebnisse.
Untersuchung zur antipyretischen Wirksamkeit von ASS Pulver 100 % beim Schwein.
Investigation on the antipyretic efficiency of acetylsalicylic acid in pigs.
Projektverantwortliche: Dr. Alexandra v. Altrock; Prof. K.-H. Waldmann; TÄ Friederike Bothe
Laufzeit: November 2006 bis Dezember 2006
Kliniken/Institute:
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Projektdetails:
Die fiebersenkende Wirkung von Acetylsalicylsäure wurde an Absetzferkeln eines Stallabteils untersucht. Die Tiere dieses Abteils waren wegen einer fieberhaften Störung des Allgemeinbefindens aufgefallen. In die Auswertung der Studie wurden die Tiere einbezogen, die eine Rektaltemperatur von über 39,5°C hatten. Insgesamt erhielten 44 Tiere (ASS-Gruppe), die auf fünf Buchten verteilt waren, über einen Beobachtungszeitraum von 10 Tagen jeweils 50 mg Acetylsalicylsäure mit dem Futter verabreicht. 23 Tiere in insgesamt zwei Buchten stellten die unmedikierte Kontrollgruppe dar. Während der Fütterung wurden an Tag 1 bis Tag 5 und an Tag 10 die Körperinnentemperatur gemessen, an jedem Beobachtungstag wurden Störungen des Allgemeinbefindens protokolliert.
Während des Beobachtungszeitraums wiesen 63,6 % der Tiere adspektorisch eine Störung des Allgemeinbefindens auf, davon entfielen signifikant mehr Tiere auf die Kontrollgruppe als auf die ASS-Gruppe.
Insgesamt konnte 58 Tiere in die Bewertung der Entwicklung der Körperinnentemperatur einbezogen werden. Dabei wurde ab dem dritten Beobachtungstag eine signifikant niedrigere mittlere Rektaltemperatur bei den Tieren der ASS-Gruppe ermittelt als bei den Kontrolltieren. Dieser Unterschied blieb bis zum Ende des Untersuchungszeitraums erhalten.
Resultate:

A v. Altrock F Bothe I Flügge K-H Waldmann (2008):

Acetylsalicylsäure – Klinische Untersuchung der Wirksamkeit bei einer fieberhaften Erkrankung von Absetzferkeln.

Der Praktische Tierarzt 89, 230-236

https://doi.org/10.1002/ccd.20727

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Untersuchungen zur Wirksamkeit oral verabreichter spezifischer Antikörper (mikrobieller, wie pflanzlicher Herkunft) gegen F4 positive Escherichia coli bei Absetzferkeln unter den Bedingungen einer experimentellen Infektion
Investigations on efficacy of orally applicated antibodies (produced in yeast as well as in peas) in piglets, artificially infected with F4 positive E. coli
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues ; Dr. A. Mößeler; Michael Hagemann
Laufzeit: März 2005 bis September 2006
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Institut für Mikrobiologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Im Rahmen der Studie werden eventuelle Auswirkungen einer lokalen passiven Immunisierung durch orale Applikation von mikrobiell und pflanzlich synthetisierten Antikörpern an zuvor experimentell infizierten Absetzferkeln untersucht. Untersuchungsziel ist die Darstellung möglicher protektiver Effekte hinsichtlich klinischer Symptomatik, Dauer und Intensität des Durchfalls sowie mikrobiologischer Befunde und Ausscheidungsdauer des Erregers. Ferner sollen die Stabilität bzw. die Aktivität des Antikörpers im Rahmen von in vitro- sowie in vivo -Studien geprüft und Ursachen für ein mögliche Stabilitätseinbußen nach oraler Aufnahme ermittelt werden. Das längerfristige Ziel dieser experimentellen Studie ist die Verwendung von Einzelfuttermitteln, in denen nach entsprechender genetischer Bearbeitung die Bildung spezifischer Antikörper erfolgt, do dass mit diesem Futtermittel eine passive Immunisierung möglich ist.
Kooperationspartner:

NOVOPLANT-GmbH

Am Schwabeplan 1b

06466 Gatersleben

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Untersuchungen zur Wirksamkeit des Futterzusatzstoffes Elancoban ® (Monensin-Na) in der Putenmast bei Variation der Gehalte und der Einsatzdauer
Investigations on efficacy of the feed additive Elancoban ® (Monensin-Na) in fattening turkeys at different dosages and durations of its use
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Michael Hagemann
Laufzeit: April 2005 bis April 2006
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
In der Putenmast wird seit Jahren Monensin-Na als Anticoccidium verwendet. Nicht zuletzt wegen der bei hoher Dosierung beobachteten Risiken wurde die Konzentration zurückgenommen, so dass heute neben einer reduzierten Dosierung auch die Dauer des Einsatzes zurückgenommen wird. Unter diesen Bedingungen interessiert zum Einen die Sicherheit in der Kokzidien-Prophylaxe, zum Anderen aber gibt es Erfahrungen in der Praxis, nach denen bei eingeschränkter Anwendung die Clostridiose häufiger und intensiver auftritt. Vor diesem Hintergrund sollen in den Putenmastversuchen auf dem Lehr- und Forschungsgut Ruthe die Wirksamkeit des Zusatzstoffes gegen Kokzidien und auch die möglichen Effekte auf die Clostridienbelastung (der Exkremente sowie verendeter Tiere) näher geprüft werden. Hierzu bedarf es quantitativer Untersuchungen der Kokzidien-Ausscheidung in den Exkrementen (Institut für Parasitologie) sowie bakteriologischer Untersuchungen an Sektionsmaterial (Klinik für Geflügel, PD Dr. Glünder), um die intendierten Aussagen treffen zu können. Daneben werden die zootechnischen Leistungen (KM-Zunahmen/Futteraufwand/Tierverluste) kontinuierlich bestimmt.
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Verarbeitetes Elektroencephalogramm (Narcotrend®) als zusätzliches Monitoring der Anästhesietiefe unter totaler intravenöser Anästhesie (TIVA) mit Propofol/Fentanyl und Propofol/Remifentanil
Processed EEG (Narcotrend) as additive anaesthetic monitoring in dogs under total intravenous anaethesia (TIVA) with propofol/fentanyl and propofol/remifentanil
Projektverantwortliche: PD Dr. Sabine Kramer; Prof Nolte
Laufzeit: Januar 2005 bis Dezember 2006
Drittmittelprojekt: keine
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Die Abschätzung der Narkosetiefe bereitet dem Anästhesisten trotz zahlreicher Überwachungsmethoden immer noch große Schwierigkeiten. Insbesondere zu tiefe Anästhesiestadien werden oftmals zu spät erkannt. Bislang werden in der Veterinärmedizin zur standardmäßigen Narkoseüberwachung nur die Überprüfung von Reflexen und Muskeltonus, Atmung und hämodynamischen Parametern herangezogen. Das Gehirn als zentrales Organ der Anästhetikawirkung wird mittels dieser indirekten Parameter jedoch nicht mit einbezogen.
Erst mit der Entwicklung des verarbeitenden EEGs ist es möglich, durch vereinfachte Datendarstellung der komplexen Roh-EEG-Daten eine schnellere Interpretation und Trenderfassung während der Anästhesie zu gewährleisten. Somit ist die Voraussetzung für den Einsatz des EEGs im Rahmen des Anästhesiemonitorings unter totaler intravenöser Anästhesie (TIVA) mit Propofol/Fentanyl und Propofol/Remifentanil gegeben. Basierend auf einer Vielzahl von aus dem EEG abgeleiteten Parametern, führt der Narcotrend-Monitor mit Hilfe multivariater statistischer Verfahren eine automatische Klassifikation des EEGs auf einer Skala von Stadium A (wach) bis Stadium F (sehr tiefe Narkose) durch. Analog zum bispektralen Index (BIS-Monitor) wird diese Stadieneinteilung noch durch einen EEG-Index (100 = wach, 0 = sehr tiefe Narkose) verfeinert.
Ziel der Studie ist die Überprüfung der Übertragbarkeit dieses in der Humanmedizin bereits etablierten Anästhesiemonitorings auf den Hund. Zu definierten intraoperativen Zeitpunkten werden die abgeleiteten Narcotrend-Stadien dem herkömmlichen Monitoring, bestehend aus Hämodynamik (Herzfrequenz, invasiver Blutdruck), Reflexüberprüfung und Muskelrelaxation, gegenübergestellt.
Kooperationspartner:

keine

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Eignung des Chelatbildners Kalzium-Diethylentriamin-Pentaessigsäure (Ca-DTPA) zur Behandlung gegen Bleivergiftungen bei der Taube
Qualification of calcium trisodium pentetate (Ca-DTPA) to form stable metal chelates for treatment against lead intoxication of pigeons
Projektverantwortliche: Dr.med.vet. N. Kummerfeld; Prof.Dr.med.vet. M. Kietzmann; Dr.med.vet. M. Ryll; Tierärztin Dunja Koball
Laufzeit: Oktober 2005 bis Dezember 2006
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Institut für Pharmakologie Toxikologie und Pharmazie
Projektdetails:
Vergiftungen mit Blei und bleihaltigen Materialien zählen zu den häufigsten Intoxikationen bei Vögeln, die in der Obhut des Menschen leben. Als Antidot gegen Bleivergiftungen steht das bisher in der Klinik bewährte Ca-EDTA nicht mehr zur Verfügung. Als Ersatz bietet sich das zur gleichen Stoffgruppe zählende Ca-DTPA an, zu dessen Eignung als Antidot bei Bleivergiftungen des Vogels aber noch keine klinischen Erfahrungen vorliegen. Am Modell Taube soll experimentell die Effiziens dieses für Vögel neuen Chelatbildners gegenüber den bekannten Wirkungen des Ca-EDTA untersucht und in die Klinik eingeführt werden.
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Faktoren der Nutzungsdauer bei Milchkühen
Factors of longevity in dairy cows
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Hoedemaker; Carolin Over
Laufzeit: Juni 2005 bis Juni 2006
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Anhand einer Datensammlung, die im Rahmen einer Integrierten Tierärztlichen Bestandsbetreuung, erstellt wurde, werden mögliche Faktoren der Nutzungsdauer analysiert
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Schnelle Keimerfassung und -analyse aus Umweltmedien mittels Fluoreszenzbildanalyse.
Fast detection of microbes from air, water and surfaces via fluorescens microscopy.
Projektverantwortliche: Schulz, Jochen; Hartung, Jörg
Laufzeit: Mai 2005 bis März 2006
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
Die Bestimmung von Keimen aus der Luft, im Wasser oder von Oberflächen erfolgt üblicherweise durch kulturelle Verfahren, durch molekularbiologische Analysen oder durch biochemische bzw. biophysikalische Untersuchungen, die i. d. R. nur laborgebunden durchgeführt werden können. In vielen Bereichen wie der Krankenhaushygiene, der allg. Gesundheitsvorsorge, bei der Prozesskontrolle in der Lebensmittelproduktion, in der Pharmaindustrie sowie in der Umweltanalytik sind jedoch zeit- und ortsnahe Keimbestimmungen notwendig, um rasch gezielte Schutz- und Vorbeugemaßnahmen einleiten zu können. Dazu wird ein neues Sammel- und Nachweisverfahren entwickelt, in dem Mikroorganismen auf einer speziell präparierten Matrix abgeschieden werden, wo sie unmittelbar mit spezifischen Markern reagieren und so ohne weitere Laboraufarbeitung quantitativ und qualitativ bestimmt werden sollen. Das Vorhaben wird in Kooperation mit einem industriellen Partner durchgeführt, der ein angepasstes Bild-Analysesystem entwickelt.
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Untersuchungen der Skelettmuskulatur bei Pferden mit chronischen Pneumopathien
Examinations of skeletal muscle from horses with chronic pulmonary disease
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Peter Stadler; Dr. Heidrun Gehlen; Lydia Oey
Laufzeit: März 2005 bis März 2006
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Projektdetails:
In dieser Studie wurden die Auswirkungen von chronischen Pneumopathien auf die Skelettmuskulatur bei Pferden anhand von Skelettmuskelbiopsien untersucht. Es sollte der Zusammenhang zwischen dem Schweregrad der chronischen Lungenerkrankung und den pathologischen Veränderungen der Skelettmuskulatur bestimmt werden.
65 Pferde wurden einer klinischen Lungenuntersuchung, einschließlich Bronchoskopie und arterieller Blutgasanalyse unterzogen. Es erfolgte bei den Probanden eine Muskelbiopsie aus dem M. glutaeus medius und dem M. splenius. Die Skelettmuskelproben wurden anschließend histopathologisch mit verschiedenen Färbemethoden auf pathologische Veränderungen untersucht.
Die histopathologischen Skelettmuskelveränderungen bei Pferden mit chronischen Pneumopathien zeigen eine biologisch relevante positive Korrelation zum Schweregrad der Lungenerkrankung.
Kooperationspartner:

Prof. T. Bilzer, Institut für Neuropathologie, Heinrich - Heine - Universität Düsseldorf

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Klinische, elektrokardiographische und echokardiographische Verlaufsuntersuchung bei Warmblutpferden mit Herzklappeninsuffizienzen und Herzrhythmusstörungen
Clinical and echocardiographic follow-up study in warm-blood horses with heart valve insufficiency and cardiac arrhythmias
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Peter Stadler; Dr. Heidrun Gehlen; Anja Goltz
Laufzeit: Mai 2005 bis September 2006
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Ziel der Arbeit ist es, durch den Vergleich der kardiologischen Erst- bzw. Zweituntersuchung herzkranker Pferde mit der aktuellen Nachuntersuchung, eine mögliche Progression der Herzerkrankung festzustellen. Auf diese Weise soll ein möglicher Zusammenhang von kardiologischen Befunden mit der Leistungsfähigkeit der Pferde abgeklärt werden.
Somit könnte in Zukunft eine exaktere Prognose für die langfristige Nutzungsfähigkeit herzkranker Pferde gestellt werden.

Die Untersuchung beinhaltet eine klinische Herzkreislaufuntersuchung, eine ultrasonographische Untersuchung des Herzens sowie ein Ruhe-EKG.
Zusätzlich zur Nachuntersuchung werden von den Besitzern Fragebögen ausgefüllt, die Informationen über den Gesundheitszustand und den sportlichen Einsatz ihres Pferdes zum jetzigen und früheren Zeitpunkt liefern.
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Untersuchungen zum Phosphor-Haushalt von Mastbullen bei Variation des Rohfasergehalts in der Ration bzw. bei Zusatz von CaCl2
Investigations on the phosphorus metabolism in fattening bulls related to the crude fibre content of the diet and to added CaCl2
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Venja Taube; Dr. Petra Wolf
Laufzeit: April 2005 bis März 2006
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
In der intensiven Rindermast kommt es nicht selten zu Erkrankungen und Tierverlusten in Folge massiver Konkrementablagerungen in den harnableitenden Wegen. Hierbei handelt es sich vorzugsweise um P-reiche Konkremente, d. h. insbesondere um Struvitsteine.
Vor diesem Hintergrund soll in Bilanzversuchen mit jungen Mastbullen (Körpermasse ca. 300 kg) der Einfluss eines knappen, mittleren bzw. hohen Rohfasergehalts in der Ration sowie der Zusatz von CaCl2 zum Futter auf diverse Parameter des P-Haushalts untersucht werden. Hierbei interessieren primär die Variationen in der renalen P-Exkretion, daneben aber auch Einflüsse des Individuums sowie die P-Konzentrationen in Blut und Speichel. Insbesondere soll die Frage geklärt werden, ob die hohe Fütterungsintensität (= niedriger Rohfasergehalt in der Ration) an sich für eine forcierte renale P-Exkretion disponiert und ob mit der Zulage von CaCl2 eine Harnansäuerung und Auflösung möglicher P-haltiger Konkremente möglich ist (geeignete diätetische Empfehlung?).
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