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2301 Ergebnisse.
Entwicklung eines in vitro-Testsystems zur Prüfung der Kanzerogenität von Chemikalien im hohen Durchsatz
Development of an in vitro test system for the high-throughput analysis of the carcinogenicity of chemicals
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Pablo Steinberg
Laufzeit: Dezember 2010 bis August 2013
Drittmittelprojekt: Stiftung SET (Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen) und die Doerenkamp-Zbinden Stiftung, 236.200 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmitteltoxikologie
Projektdetails:
Nach der EU-Chemikalienverordnung (REACH) wird eine Bewertung vieler Chemika-lien hinsichtlich ihres kanzerogenen Potenzials in den nächsten Jahren notwendig sein, so dass man mit einer steigenden Zahl an Kanzerogenitätsstudien in Säuge-tieren rechnen muss. Abhilfe könnten in diesem Zusammenhang in vitro-Tests liefern, die reproduzierbar bestimmte Kriterien der malignen Transformation prüfen.

Der BALB/c-3T3-Zelltransformationstest und der Weichagar-Assay sind zwei gut etablierte in vitro-Systeme, die kombiniert eine einfache quantitative Analyse des krebserregenden Potenzials von Chemikalien ermöglichen könnten. Mit Hilfe des BALB/c-3T3-Zelltransformationstests kann festgestellt werden, ob Chemikalien tumorinitiierend und/oder tumorpromovierend wirken. Anhand des Weichagar-Assays kann untersucht werden, ob Zellen durch eine vorangegangene Inkubation mit einer zu prüfenden Chemikalie anheftungsunabhängig wachsen können und somit als maligne transformiert gelten.

Ziel des Gesamtvorhabens ist, den BALB/c-3T3-Zelltransformationstest mit dem Weichagar-Assay zu kombinieren. Dabei soll in einem ersten Schritt ein Metabolisierungssystem an den BALB/c-3T3-Zelltransformationstest gekoppelt werden. Diese Forschungsarbeiten werden von der SET-Stiftung unterstützt. Die anschließende Kombination der zwei oben genannten Assays, die von der Doerenkamp-Zbinden-Stiftung finanziert wird, soll erstmalig die in vitro-Prüfung von Chemikalien hinsichtlich ihres krebserregenden Potenzials in hohem Durchsatz ermöglichen und dadurch zu einer wesentlichen Reduktion der Zahl der Tierversuche führen.
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Schwarzwild-Management in Niedersachsen
Wild boar management in Lower Saxony
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Burkhard Meinecke; Dr. Oliver Keuling; Dipl.-Biol. Coralie Herbst; Dr. Friederike Gethöffer
Laufzeit: Januar 2010 bis Dezember 2013
Drittmittelprojekt: Jagdabgabemittel des Landes Niedersachsen (Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz, und Landesentwicklung), 360.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Vor dem Hintergrund der bundesweiten sehr hohen Schwarzwildbestände ist es äußerst wichtig die derzeitigen Bejagungsstrategien zu hinterfragen, weitere Methoden zu prüfen und ein regional angepasstes effektives Jagdmanagement zu etablieren. Hierzu wird ein großflächiges und kontinuierliches Monitoring zur Einschätzung der Populationsdichten und -zuwächse benötigt.
In drei Regionen Niedersachsens wurden verschiedene Bestandseinschätzungsmethoden getestet. Einzig mittels Fotofallen konnte eine praktikable Methode gefunden werden, mit der auf lokaler Ebenen zuverlässige Daten ermittelt werden können. Eine Umsetzung auf regionaler Ebene ist bisher nicht erreicht. Das Schwarzwild breitet sich weiterhin aus und besiedelt nun auch die Agrarlandschaften. Die Reproduktionsleistung ist weiterhin ungebremst auf äußerst hohem Niveau in allen Landesteilen. Aufgrund der günstigen Ernährungsgrundlage in der Agrarlandschaft wirken sich die wenigen Fehlmastjahre nicht mehr reproduktionsbremsend aus. Nur Vollmastjahre bringen noch höhere Reproduktionsleistungen. Frischlinge beiderlei Geschlechts werden bereits ab einem Alter von einem halben Jahr geschlechtsreif.
Anhand von Habitateignungsmodellen wird gezeigt, dass bis zu 90% der Fläche Niedersachsens vom Schwarzwild besiedelt werden könnten. Derzeit sind 50% dauerhaft und weitere 25 %sporadisch besiedelt.
In der Agrarlandschaft ist die Raumnutzung im oberen Bereich der bisher aus waldreichen Regionen bekannten Streifgebietsgrößen beobachtet worden. Zwar hält sich das Schwarzwild bevorzugt im Wald auf, in den Sommer und Herbstmonaten werden jedoch bevorzugt Raps- und Maisfelder aufgesucht, so dass hier die Bejagung erschwert wird. Grünlandschäden treten bevorzugt in direkter Waldrandnähe auf feuchterem Grünland auf. Hier können mit gezielter Bejagung die Schäden verringert werden.
In Umfragen wurden die Möglichkeiten und der Willen eine Bestandsreduktion durch die Jäger abgefragt. Hierbei zeigte sich, dass das Problem hoher Schwarzwildbestände vielerorts unterschätzt wird bzw. nicht als Problem angesehen wird.
Genetische Untersuchungen (Kooperation mit dem Institut für Evolutionsbiologie und Ökologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) haben gezeigt, das multiple Vaterschaften häufig vorkommen, die Bejagungseffizienz zu gering ist.
Es wird empfohlen intensiv Schwarzwild weiter zu bejagen und hierbei alle praktikablen Jagdmethoden anzuwenden. Insbesondere die Zusammenarbeit unter den Jägern sowie zwischen den verschiedenen Interessengruppen muss noch weiter intensiviert werden.
Resultate:

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0048969715307890,%20doi:10.1016/j.scitotenv.2015.09.128

Kooperationspartner:

Institut für Evolutionsbiologie & Ökologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Dr. Jörg Brün, Dipl.-Biol. Björn Müller

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PoMM-Protection of Marine Mammals
PoMM-Protection of Marine Mammals
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h.c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Dirk Lorenzen
Laufzeit: Mai 2010 bis Dezember 2013
Drittmittelprojekt: EDA (European Defence Agency), 342.843 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Das von der EDA (European Defence Agency) geförderte Projekt "PoMM" wurde im August 2010 gestartet und lief über einen Zeitraum von 3 Jahren. Ziel des Projektes ist es Marine Säugetiere vor den schädlichen Auswirkungen beim Betrieb von aktiven militärischen Sonar zu schützen.
In einem ersten Arbeitsschritt wurde eine gemeinsame globale Datenbank aufgebaut, die zur Verwendung von Werkzeugen zur Risikominderung notwendig ist. In Arbeitsschritt 2 wurden spezielle Untersuchungen zur Akustik von Marinen Säugern durchgeführt (Detektion, automatische Klassifizierung, usw.). Die Datenbank hat ihren Fokus auf Abundance, saisonale Verteilung und Dichte verschiedener Spezies in Gebieten, die von operativem Interesse der europäischen Marine sind. Die Datenbank wird sowohl für Planungsfragen als auch in operationellen Phasen verwendet werden, um negative Auswirkungen von aktiven militärischen Sonar auf marine Säuger zu vermeiden.

Die Datenbank beinhaltet vier Bestandteile:

Enzyklopädie: Artcharakteristika, Lexikon von Methoden und verwendeten Einheiten, Positionen und Zeiten von Datenbankobjekten, Informationen zu den Datenquellen

Beobachtungen: Informationen zu Sichtungen, Walgruppen und Individuen, Untersuchungsergebnisse (z.B. bei Totfunden), Sichtungsaufwand

Verbreitungskarten: Raster- und Vektorkarten von Abundance, Saisonale Verteilung und Dichte verschiedener Arten

Akustik: Informationen zu Vokalisierung und Aufnahmen (verwendete Geräte, Klangspektrum, usw.)



Wp1 beinhaltet WP1.1: Definition der Datenbank Charakteristika und ist weitgehend abgeschlossen.

Workelement 2.1 (WE2.1): Sammlung und Beschreibung von Basis Datensätzen, WE 1.3 Entwicklung von In- und Output tools und WE 1.4 Konstruktion einer gemeinsamen Datenbank (MySQL) (weitgehend abgeschlossen)

Die Ziele von work package 2 (WP 2) liegen in der Entwicklung von Werkzeugen und Konzepten für die akustische Detektion (We 2.1) und die Entwicklung eines Werkzeuges für die akustische Klassifikation von marinen Säugern, insbesondere für die am stärksten gefährdeten Gruppen und Arten.


Teilnehmende Länder des Projektes sind: Deutschland, Norwegen, Großbritannien, Niederlande, Italien und Schweden.
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Verbesserung der Haltbarkeit und Qualität von Brühwurst in SB-Verpackungen zum präventiven Verbraucherschutz
Better quality and increasing sell-by dates of cut boiled sausage to protect consumers.
Projektverantwortliche: Hartung, Jörg; Schulz, Jochen ; Klein, Günter
Laufzeit: Mitte 2010 bis März 2013
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Mit diesem Forschungsvorhaben soll eine Verbesserung des Hygienestatus in Verpackungsräumen von Brühwurst und damit die Erzeugung von sichereren Produkten mit längeren Warenlagerzeiten erreicht werden. Dazu wird zunächst durch Luftkeimmessungen und Oberflächenbeprobungen der Hygienestatus an einer kommerziellen Slicerlinie mit Verpackungseinheit bestimmt sowie durch Produktanalysen die Produktqualität der Erzeugnisse dieser Linie beurteilt. Durch technische Umbaumaßnahmen wird anschließend dieselbe Slicerlinie unter eine keimfreie Luftglocke gesetzt. Es erfolgen gleichsinnige Untersuchungen zur Bestimmung des Hygienestatus und der Produktqualität, wie bei der Erststatusbestimmung. Die Kenntnisse aus den Datenerhebungen dienen der Optimierung von Verarbeitungs- und Verpackungstechniken zur Herstellung von Brühwurstaufschnitt sowie dem Verbraucherschutz und ermöglichen dem Hersteller eine größere Flexibilität bei der Distribution der Ware.
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VetCAb: Pilotstudie zur repräsentativen Erfassung des Antibiotikaeinsatzes in der Nutztierhaltung
VetCAb-Pilot: Representative monitoring of the consumption of antibiotics in livestock
Projektverantwortliche: Dr. C. von Münchhausen; L. van Rennings; Prof. Dr. L. Kreienbrock
Laufzeit: 2010 bis 2013
Drittmittelprojekt: Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin
Kliniken/Institute:
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Projektdetails:
Wie in einigen europäischen Nachbarländern sollen auch in Deutschland die Ver-brauchsmengen von Antibiotika in der Nutztierhaltung kontinuierlich erfasst wer-den. Da sich die Verordnungswege in Deutschland grundsätzlich von den übrigen EU-Staaten unterscheiden, können die dort etablierten Monitoringkonzepte nicht in Deutschland übernommen werden. Es ist daher erforderlich, für die Erhebung ent-sprechender Daten in Deutschland neue Wege zu beschreiten. Aus diesem Grunde wurde in den Jahren 2007 und 2008 eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, deren Ergebnisse an das Bundesinstitut für Risikobewertung BfR berichtet wurden.

Im Jahr 2010 startete darauf aufbauend eine Pilotstudie zur repräsentativen Erfas-sung entsprechender Daten. Dieses Projekt wird gemeinsam mit dem Institut für Pharmakologie, Pharmazie und Toxikologie der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig im Auftrag des Bundesinstituts für Risikobewertung durch-geführt.

Die Erfahrungen der vorangegangenen Machbarkeitsstudie werden dabei berück-sichtigt und das zugrunde liegende Konzept entsprechend umgesetzt. Durch die gezielte Auswahl von landwirtschaftlichen Betrieben in geeigneten Landkreisen wird eine repräsentative Datenerfassung angestrebt. Um die Rekrutierung vorzube-reiten wurden in den ausgewählten Landkreisen Gespräche mit den Veterinäräm-tern sowie Vertretern der Tierärzteschaft und der Landwirtschaft geführt. Gemein-sam mit den angesprochenen Personenkreisen werden Landwirte und Tierärzte gewonnen, die an der Studie teilnehmen.

The use of antibiotics in livestock shall be monitored in Germany as well as in other European states. As the prescription customs in Germany differ from other EU member states, established monitoring concepts can not be adopted directly to Germany. Hence it is necessary to find a suitable concept to evaluate these data in Germany. In 2007 and 2008 a feasibility study was conducted and reported to the Federal Institute for Risk Assessment.

In 2010 a pilot study was started. This project is carried out on behalf of the Federal Institute for Risk Assessment and together with the Institute for pharmacology, pharmacy and toxicology of the veterinary faculty of the Universität Leipzig. Bas-ing on the experiences as well as the concept of the feasibility study farms of suit-able districts are selected in order to sample representative data. All stakeholders (veterinary authorities, representatives of the veterinarians and the farmers) were visited in each district and asked for support. Together with them farmers and vet-erinarians are recruited.
Kooperationspartner:

Institut für Pharmakologie, Pharmazie und Toxikologie, Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig

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Verbundprojekt: Erarbeitung von Managementempfehlungen zur Kleingruppenhaltung für Legehennen unter Praxisbedingungen im Vergleich zu Volierenhaltungen.
Management Recommendations for the German small colony keeping system for laying hens in practise compared to aviaries.
Projektverantwortliche: Clauß, Annette; Hartung, Jörg
Laufzeit: Oktober 2009 bis März 2013
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Projektdetails:
Ziel der Untersuchungen ist es, auf der Basis wissenschaftlicher Erhebungen und praktischer Erkenntnisse Managementempfehlungen für die deutsche Kleingruppenhaltung abzuleiten, die der Praxis als Entscheidungshilfen für Neubau- und Umstrukturierungsmaßnahmen in der Legehennenhaltung dienen können. Dazu werden deutschlandweit Betriebe mit Kleingruppen oder Volierenhaltungssystemen für Legehennen im Hinblick auf Tiergesundheit, Verhalten, Wirtschaftlichkeit, Hygienestatus, Umwelteinträge und Managementaufwand in der landwirtschaftlichen Praxis untersucht.
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Qualität konservierten Spermas und Fruchtbarkeit beim Schwein
Quality of preserved semen and fertility in pigs
Projektverantwortliche: Prof. Dagmar Waberski
Laufzeit: Februar 2009 bis Januar 2013
Drittmittelprojekt: Industrie, 315.000 EUR
Kliniken/Institute:
Reproduktionsmedizinische Einheit der Kliniken
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Projektdetails:
Ebersperma zum Einsatz in der künstlichen Besamung wird in flüssigkonservierter Form ca. drei Tage bei 17°C gelagert. Ziel es Projektes ist es, konservierungsbedingte Veränderungen der Spermienfunktion und -integrität durch geeignete in vitro Assays zu diagnostizieren und Strategien zur Verbesserung der Konnervierungsfähigkeit von Eberspermatozoen abzuleiten.
Resultate:

Mittels durchflusszytometrischer Assays und Spermien-Oviduktbindungsassays wurden kritische Einflussfaktoren von Lagerungstemperatur, Lagerungsdauer und Konservierungsmedien aufgezeigt. Spezifische Reaktivitätsstest auf Kapazitationsstimuli erwiesen sich als sensitiv zur Charkterisierung von Konservierungseinflüssen auf essentieell Spermienfunktionen, die standardspermatologisch nicht detektierbar sind. Aus der Studie wurden Perspektiven für die hypotherme Konservierung von Ebersperma abgeleitet

Kooperationspartner:

Dr. Heiko Henning, Utrecht University, NL

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Prüfung und Bewertung der biologischen Sicherheit von anerkannten Abluftreinigungsanlagen (BioAluRein) in der Nutztierhaltung.
Evaluation of the biological safety of acknowledged exhaust air cleaning plants for livestock buildings.
Projektverantwortliche: Habig, Christin; Hartung, Jörg
Laufzeit: Juni 2009 bis Juni 2013
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
In dem Forschungsvorhaben soll eingeschätzt werden, ob, wann, unter welchen Bedingungen und in welchem Umfang Mikroorganismen und andere potentiell gesundheitsgefährdende Stoffe, wie z. B. Endotoxine, aus der biologischen Abluftreinigungsanlage eines Schweinestalles in die Umwelt emittiert werden und wie solche Emissionen vermieden oder reduziert werden können. Hierzu werden während des kontinuierlichen Betriebes eines Biowäschers in regelmäßigen Abständen Rohgas, Reingas, das Waschwasser der Filterwände und die Mikroflora der Biofilme untersucht. Wichtige chemisch-physikalische Parameter wie z. B. Temperatur, Luftfeuchte, Luftaustausch, Ammoniak- und CO2-Konzentrationen werden gemessen, sowie alle relevanten verfahrenstechnischen Parameter aufgezeichnet. Dieser Datenpool dient der Betriebsoptimierung und der Abschätzung des Risikos von Stoffdurchbrüchen. Außerdem dienen die Untersuchungen dazu, die technische Anleitung zum praktischen Betrieb von biologischen Abluftreinigungsanlagen (Cloppenburger Leitfaden) zu verbessern.
Kooperationspartner:

Stiftung Fachhochschule Osnabrück

TÜV NORD Umweltschutz GmbH & Co. KG, Hamburg

Johann Heinrich von Thünen Institut, Braunschweig

DLG e. V., Frankfurt am Main

Lufa Nord West, Oldenburg

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Entwicklung eines Verfahrens zur Qualitätssicherung der Radiographie im Bereich der Veterinärmedizin
Development of a method for quality assurance of radiography in veterinary medicine
Projektverantwortliche: Dr. Matthias Lüpke; Prof. Dr. Hermann Seifert; TÄ Katja Häusler
Laufzeit: Anfang 2009 bis Ende 2013
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Projektdetails:
Unter Qualitätssicherung versteht man die Entwicklung und Dokumentation bestimmter Arbeitsweisen, die dazu führen, dass ein Produkt, hier die Röntgenaufnahme, mit einer gleich bleibend guten Qualität erstellt wird. Im Bereich der Humanmedizin ist die Qualitätssicherung bei Röntgeneinrichtungen zur Untersuchung von Menschen gesetzlich vorgeschrieben und etabliert. In der Veterinärmedizin ist dies bis jetzt nicht der Fall.
Im Rahmen des Projekts sollen Arbeitsweisen entwickelt werden, die zur Qualitätssicherung bei der Radiographie an Tieren geeignet sind. Dabei steht die Gewährleistung adäquater Bildqualität im Vordergrund.
Kooperationspartner:

Dipl.-Ing. Helmut Kreienfeld, TÜV NORD Röntgentechnik, Hannover

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Untersuchungen zur Calciumhomöostase kleiner Wiederkäuer: tierartliche Unterschiede zwischen Schaf und Ziege in Hinblick auf die Kompensation von Belastungen des Calciumhaushaltes durch restriktive Fütterung, im peripartalen Zeitraum und während der Laktation
Studies on calcium homeostasis in small ruminants: differences between sheep and goats regarding the compensation for challenges of calcium balance by alimentary calcium restriction, around parturition and during lactation
Projektverantwortliche: PD Dr. M. Wilkens; Prof. Dr. B. Schröder
Laufzeit: Oktober 2009 bis August 2013
Drittmittelprojekt: Deutsche Forschungsgemeinschaft, 169.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Physiologie und Zellbiologie
Projektdetails:
Ätiologie und Pathogenese der hypocalcämischen Gebärparese des Rindes sind bislang nicht ausreichend aufgeklärt. Dies liegt unter anderem daran, dass es aus Kosten- und Praktikabilitätsgründen an geeigneten Studien an der Zielspezies mangelt. Stattdessen wurden zahlreiche Studien unter Verwendung von Schaf und Ziege modellhaft durchgeführt. Dabei ist bislang unklar, ob und wenn ja, welche dieser Spezies die Verhältnisse bezüglich des peripartalen Ca-Stoffwechsels der Milchkuh adäquat abbildet. Ziel des Projektes ist es, grundlegende Daten zur Regulation der Ca-Homöostase bei Schaf und Ziege zu liefern, um die Frage zu beantworten, welche der beiden kleinen Wiederkäuerspezies als Modell für das Rind als geeignet anzusehen ist. Deshalb soll zunächst abgeklärt werden, ob es sich bei den bislang herausgearbeiteten Unterschieden zwischen Schaf und Ziege bezüglich der Calcitriolsensitivität der gastrointestinalen Ca-Resorption zwischen Schaf und Ziege um Alters- oder Spezieseffekte handelt. Anschließend soll bei beiden Spezies der Einfluss der Laktation auf die Mechanismen der Ca-Homöostase untersucht werden. Neben funktionellen Untersuchungen und Expressionsstudien der am aktiven Ca-Transport beteiligten Strukturen soll die potentielle Rolle des Vitamin D-Rezeptors bei Anpassungsvorgängen charakterisiert werden.
Resultate:

http://dx.doi.org/10.1016/j.cbpa.2012.06.011

https://doi.org/10.1017/S002202991400020X

https://www.animalsciencepublications.org/publications/jas/articles/93/4/1608

http://physreports.physiology.org/content/4/11/e12817.long

http://dx.doi.org/10.1016/j.livsci.2016.04.023

Kooperationspartner:

Prof. A. Liesegang, Institut für Tierernährung, Universität Zürich

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