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2301 Ergebnisse.
Synergetische Erhebung von akustischen Registrierungen von Schweinswalen und Lärmeinflüssen
Combining acoustic registration rates of harbour porpoise and noise influences
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Ursula Siebert; Dipl. Biol. Ole Meyer-Klaeden
Laufzeit: Juni 2013 bis Oktober 2013
Drittmittelprojekt: Bundesamt für Naturschutz, 19.216 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
In den letzten Jahrzenten hat sich der Druck auf die marine Flora und Fauna durch anthropogene Einwirkungen insbesondere auch auf Schweinswale verstärkt. Das Sylter Außenriff ist zwar nur ein kleiner Teil des Lebensraumes von Schweinswalen im Nordseeraum, es weist jedoch eine hohe Schweinswaldichte auf. Dementsprechend ist hier ein hoher Anteil der Schweinswale, die sich in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) aufhalten, zu finden. Außerdem ist das Sylter Außenriff als bekanntes Kalbungs- und Aufzuchtgebiet für die Schweinswalpopulation der Nordsee von hoher Bedeutung. Ein wichtiger Aspekt für die Abschätzung kumulativer Auswirkungen auf das Verhalten von Schweinswalen ist, welche natürlichen Faktoren unter ungestörten Bedingungen wirken und inwiefern Schallereignisse Abweichungen von diesem natürlichen Verhalten hervorrufen. 2013 wurde im Rahmen des BfN-Clusterprojektes 7 "Unterwasserschall" eine Erprobung von Schallerfassungsgeräten in Nord- und Ostsee durchgeführt. Hierbei stand die reine Erfassung des Unterwasserschalls im Vordergrund. Hierbei wurde im Schutzgebiet vor Sylt an zehn Messpunkten der Hintergrundschall über einen Zeitraum von zwei Monaten gemessen. Um zeitgleich, möglichst zu ungestörten Zeitpunkten, die Schweinswalvorkommen zu erforschen, wurden CPODs (Klickdetektoren für Schweinswalechoortungslaute) innerhalb von diesem Vorhaben ausgebracht.
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Rückgangsursachen bei Fasan und Rebhuhn - Zwischenfinanzierung
Causes of decline in partridge and pheasant - interim financing
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Ursula Siebert; Dr. Friederike Gethöffer
Laufzeit: Januar 2013 bis Juni 2013
Drittmittelprojekt: Verein der Förderer des Instituts für Wildtierforschung e. V., 12.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Der anhaltende Rückgang von Fasanen- und Rebhuhnbeständen im nordwestlichen Niedersachsen und NRW wurde zum Anlass genommen, der Frage eines möglichen Krankheitsgeschehens in den Beständen nachzugehen. Nach eingehender Literaturrecherche wurde ein Untersuchungskonzept erstellt, das der Fragestellung bereits teilweise nachgekommen ist. Mithilfe mehrerer Kooperationspartner ist der serologische Nachweis von Erkrankungen, insbesondere AEV und IBV sowie H. meleagridis, im niedersächsischen Untersuchungsgebiet gelungen. Diese Ergebnisse lassen den Verdacht auf das Vorkommen eines Jungtierkrankheitsgeschehens in den Beständen zu. Da es sich aufgrund geringer Probenzahlen in der als Vorstudie konzipierten Untersuchung um Vermutungen handelt, wird eine dreijährige Studie zur Klärung der Thematik empfohlen.
Bis zum Start einer solchen Studie wird es als notwendig erachtet, im Frühjahr 2013 Jungtiere zu beproben, um einen Erregernachweis zu ermöglichen. Hierzu sind die Kosten für die Projektdurchführung und den Fang sowie die sofortige Sektion der Tiere zu tragen. Für die weiterführenden Untersuchungen kann das Probenmaterial bis zum Beginn einer mehrjährigen Studie asserviert werden.
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Sicherheits- und Wirksamkeitsstudie eines Impfstoffes gegen Schmallenberg-Virusinfektionen bei Ziegen in Deutschland
A clinical safety and efficacy study with a vaccine against Schmallenberg Virus in Goats in Germany
Projektverantwortliche: Ganter, Martin
Laufzeit: Januar 2013 bis August 2013
Drittmittelprojekt: Industrie (Veterinärpharmazeutika und Impfstoffe), 55.729 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
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Untersuchungen zur Induktion lokaler Immunreaktionen nach Impfung mit einem Newcastle Disease Virus Impfstoff
Investigations on the induction of local immune reactions in chickens following vaccination with a new generation Newcastle disease virus vaccine
Projektverantwortliche: Silke Rautenschlein
Laufzeit: Juli 2012 bis Juni 2013
Drittmittelprojekt: Industrie
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Die Induktion von lokalen und systemischen Immunreaktionen sowie die Protektion gegen eine Belastungsinfektion werden nach Impfung mit einem neue-Generationsimpfstoff gegen die Newcastle Krankheit im spezifisch Pathogen-freien Huhn sowie Broiler untersucht.
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Auswirkungen einer genetischen Variation auf die Fruchtbarkeit sowie die Herdengesundheit bei Milchkühen
Influcence of differences in genetic variation on herd health and fertility in dairy cows
Projektverantwortliche: Piechotta, Marion; Distl, Ottmar
Laufzeit: Anfang 2012 bis Ende 2013
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Institut für Tiergenomik
Projektdetails:
Das größte Risiko der Milchkuh an einer sogenannten Produktionserkrankung zu erkranken besteht in der so genannten Transitperiode (DRACKLEY 1999; DEGARIS u. LEAN 2008; F. J. MULLIGAN u. DOHERTY 2008b) welche den Zeitraum von drei Wochen vor bis drei Wochen nach Geburt bei der Kuh umfasst (GRUMMER 1995).
Für diesen Zeitraum werden Erkrankungsraten von etwa 65% beschrieben (FLEISCHER et al. 2001; PIECHOTTA et al. 2012) und für Problembetriebe zudem eine Merzungsrate von bis zu 35% dargelegt (J. W. SMITH et al. 2000; RAJALA-SCHULTZ u. FRAZER 2003). Dieser Umstand ist zum einen aus finanziellen Gründen bedeutsam, da durch die Therapie der Erkrankung selbst sowie durch Milchverluste Kosten entstehen und außerdem der Ersatz einer Kuh durch ein anderes Rind bis zu 20% der Kosten eines Milchviehbetriebes ausmacht (GROHN et al. 2003). Zum anderen sind diese Erkrankungsraten aufgrund eines geringeren Wohlbefindens erkrankter Tiere (F. J. MULLIGAN et al. 2006; F. MULLIGAN u. DOHERTY 2008a) und insbesondere die Merzungsraten bei Milchkühen unter dem Gesichtspunkt des Tierschutzes kritisch zu bewerten (BOOGAARD B.K. 2006; VANHONACKER F. 2007).
Als ein diagnostischer Parameter, mit dem bei Holstein Milchkühen mit einem höheren Risiko für eine Produktionserkrankung bereits zu Beginn der Transit Periode erkannt werden, erwies sich die Plasma Konzentration an Insulin-ähnliche Wachstumsfaktor (Insulin-like Growth Factor, IGF-I) als geeignet. Kühe, die in der Transit Phase erkrankten, wiesen bereits drei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin niedrigere IGF-I Konzentrationen auf (PIECHOTTA et al. 2012).
Die IGF-I Produktion wird über die Bindung von hypophysär ausgeschüttetem Wachstumshormon an Wachstumshormonrezeptoren, deren Anzahl in der Leber am höchsten ist, entsprechend zu 80% in der Leber gebildet (FRAGO u. CHOWEN 2005). Außerdem ist von Bedeutung das 95% des IGF-I an Bindungsproteine (IGFBP) gebunden vorliegt (ETHERTON 2004) da diese über ihre Bindung für ein Verbleiben des IGF-I in den Gefäßen sorgen, die Rezeptor abhängigen Wirkungen des IGF-I modulieren und über ihre eigene Bindung an Zelloberflächen ebenso eine vermehrte IGF-I Freisetzung hervorrufen können (Jones und Clemmons 1995).
Es ist derzeit wenig über den Zusammenhang niedriger antpartaler IGF-I und IGFBP Werte und dem Auftreten einzelner Produktionserkrankungen und im Speziellen der metabolischen Erkrankung der Milchkuh, wie beispielweise der Ketose, bekannt. Auch bei der Ketose spielt die Leber welche nicht mehr in der Lage ist, im Überschuss anfallendes Acetyl Co in den Citratzyklus einzuschleusen, eine zentrale Bedeutung (T. F. DUFFIELD et al. 2009).
Allerdings liegen sowohl für IGF-I (SPICER et al. 1993; LUCY 2000; KAWASHIMA et al. 2007) als auch IGFBP2 und IGFBP3 (M. L. RHOADS et al. 2008; RODRIGUEZ et al. 2011) bereits Studien über ihre konzentrationsabhängigen Wirkungen am Ovar des Rindes vor. Aus diesen Gründen soll in der vorliegenden Arbeit die Eignung des Insulin-like Growth Factor I Systems zur Prognose der Gesundheit und Fertilität bei pluriparen Milchkühen untersucht werden.
Kooperationspartner:

Prof. Akio Miyamoto, Graduate School of Animal and Food Hygiene, Obihiro University of Agriculture and Veterinary Medicine, Inada-machi, Obihiro, Hokkaido, 080-8555, Japan

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Lernzielentwicklung in der Veterinärneurologie für das Grund- und Postgraduiertenstudium
Development of a European Catalog of Learning Objectives for Veterinary Neurology
Projektverantwortliche: Yu-Wei Lin; Dr. Jan P. Ehlers; Prof. Dr. A. Tipold
Laufzeit: Februar 2012 bis Juli 2013
Kliniken/Institute:
Zentrum für Lehre - E-Learning-Beratung
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
In Zusammenarbeit mit dem ECVN und der ESVN wird in einer modifizierten Delphistudie ein Lernzielkatalog für die Aus- und Weiterbildung erstellt
Kooperationspartner:

ECVN

ESVN

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Untersuchung zu Vorkommen und Übertragungsmechanismen des Schmallenberg-Virus bei kleinen Wiederkäuern
Investigations about the prevalence and transmission of the Schmallenberg Virus (SBV) in sheep and goats
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Ganter; Dr. Regina Eibach; Carina Helmer
Laufzeit: April 2012 bis August 2013
Drittmittelprojekt: Bundesinstitut für Landwirtschaft und Ernährung, 108.242 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Projektdetails:
By four different approaches it is planned to investigate the prevalence and transmission of the SBV. In a first step the time of introduction of SBV into the population will be estimated by investigating frozen serum samples taken in 2010 and 2011 from 15 sheep and goats flocks where lambs were born with the Arthrogryposis-Hydranencephaly-Syndrom (AHS) in the lambing season 2011/2012.
A prevalence study in the spring and early summer of 2012 should reveal the flock prevalence and the intra flock prevalence of antibodies against SBV. By a short interview in about 75 sheep and goat flocks the losses and malformations in lambs and secondary losses will be evaluated. This study should also reveal information about the vulnerable phase of pregnancy for induction of AHS during SBV infections.
Parallel to a study in cattle and sheep performed by the FLI and different federal states it is planned to perform a case control study in goat flocks in cooperation with the FLI and with the local veterinary officers. The case control study should reveal risk factors as well as protective factors for SBV infections in goat flocks.
A consecutive monitoring in two SBV positive flocks in 2012 should give information about the persistence of SBV antibodies and the propagation of the SBV infection within these positive flocks. The monitoring of 10 SBV negative sheep and goat flocks should give close information about the progression of the SBV infections in 2012 and 2013.
The prevalence study will be carried on in 2013
Resultate:

http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/helmerc_ws13.pdf

Kooperationspartner:

FLI, Institut für Epidemiologie

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Prüfung der dickdarmkrebserregenden Wirkung von hochdosiertem und oral verabreichtem L-Carnitin in Ratten
Analysis of the colon cancer inducing effect of high-dosed and orally administered L-carnitine to rats
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Pablo Steinberg
Laufzeit: Februar 2012 bis Dezember 2013
Drittmittelprojekt: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, 30.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmitteltoxikologie
Projektdetails:
L-Carnitin wird mittlerweile in einer Größenordnung von mehreren Gramm pro Tag von einer Vielzahl von Menschen mit dem Ziel der Fettverbrennung und/oder der körperlichen Leistungssteigerung eingenommen. Allerdings nimmt die Bioverfügbarkeit des L-Carnitins, wenn es in sehr hohen Mengen eingenommen wird, stark ab, wodurch relativ hohe Mengen
L-Carnitin im Dickdarm auftreten können. Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens soll untersucht werden, ob die Fütterung von Ratten mit sehr hohen Mengen an L-Carnitin langfristig zur Entstehung von präneoplastischen und neoplastischen Läsionen im Dickdarm von Ratten führen kann.
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Untersuchungen zu Auswirkungen eines Ersatzes gängiger Mischfuttermittel und Proteinquellen bei Hunden mit schweren "Unverträglichkeitsreaktionen" (Hautaffektionen und Magen-Darm-Erkrankungen)
Field study on the use of kangaroo meat as isolated protein source in dogs affected by allergic reactions (skin / alimentary tract) due to conventional dog feeds
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Josef Kamphues; Hanna Stephan
Laufzeit: Januar 2012 bis Dezember 2013
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Diverse Erfahrungen aus dem Dienstleistungsbereich des Instituts sowie der tierärztlichen Praxis zeigen, dass nicht selten bei schweren "Hautreaktionen" von Hunden ("Allergien") auf bestimmte "normale" Mischfuttermittel wie auf spezielle Diätfuttermittel ("hypoallergene" Diäten) ein Komplettverzicht auf diese Produkte und der Ersatz durch "home made diets" unerwartete Erfolge brachten. Nicht selten konnte unter diesen Bedingungen ohne jegliche Cortison-Applikation ein Abklingen der Symptomatik, bisweilen sogar eine wirkliche Heilung erreicht werden.
Vor diesem Hintergrund soll im Rahmen einer Feldstudie an Patienten, die eine entsprechend lange Vorgeschichte haben (Futtermittel und tierärztliche Maßnahmen betreffend) ein vollständiger Ersatz aller bisher verwendeten Futtermittel (inkl. Snacks und Kaumaterialien) durch Känguru-Fleisch (und Fett sowie ein Mineralstoff-/Vitamin-Supplement) hinsichtlich seiner Auswirkungen differenziert geprüft und bewertet werden. Der Fokus liegt dabei auf der Symptomatik an der Haut sowie am Verdauungstrakt (Verdauungsstörungen und Kotqualität). Die umfassende Anamnese sowie die klinische Untersuchung vor und nach dem Futterwechsel (und zwar im zeitlichen Verlauf) sind dabei die entscheidenden Informationsquellen und Bewertungsgrundlagen.
Letztendlich zielt diese Studie auf eine kritische Überprüfung der immer wieder postulierten besonderen Disposition von Hunden (und Katzen) für "allergische Hautreaktionen" bei längerfristigem Einsatz bestimmter Mischfuttermittel. Auch eine vergleichende Einschätzung zum Wert der auf dem Markt befindlichen Diätfuttermittel ist letztlich von größtem tierärztlichen Interesse.
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Untersuchungen zur Verträglichkeit bestimmter Proteinträger in der Fütterung von Ferkeln und Masthühnerküken
Investigations on the suitability of protein sources in diets for very young animals (piglets/ chickens)
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Mareike Kölln
Laufzeit: April 2012 bis Dezember 2013
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Gerade in der Jungtierernährung werden zur Ausschöpfung des genetisch bestimmten Wachstumspotentials proteinreiche Einzelkomponenten benötigt, die in Ergänzung zu Getreide und anderen Energieträgern eine insgesamt bedarfsgerechte Proteinversorgung ermöglichen.
Seit dem BSE bedingten Verbot tierischer Eiweißfuttermittel kommen heute im Mischfutter praktisch nur noch pflanzliche Proteinträger zum Einsatz, die aber allesamt auch ihre "Probleme" haben. Beim Sojaextraktionsschrot sind es bestimmte Oligosaccharide (die gerade im Dünndarm ihre negativen Effekte auf die Chymusqualität entfalten und sekundär zu einer forcierten mikrobiellen Fermentation Anlass geben) sowie die hohen Kalium-Gehalte, die insbesondere beim Geflügel eine Verflüssigung der Exkremente bedingen (mit weiteren Nachteilen wie einer feuchten Einstreu, Fußballenentzündungen etc. verbunden).
Vor diesem Hintergrund zielen die Untersuchungen mit zwei ganz unterschiedlichen Ansätzen auf eine Entschärfung des Problems:
Zum einen sollen Sojaqualitäten geprüft werden, die dank neuer Verfahren in der Bearbeitung/Herstellung nur noch geringe Gehalte an Oligosacchariden und/oder Kalium aufweisen, so dass die bekannten nachteiligen Auswirkungen vermieden werden. Zum anderen soll durch eine Kombination von Sojaprotein und anderen Eiweißträgern (die bekannt sind für geringe K-Gehalte bzw. in denen keine Oligosaccharide vorkommen) eine höhere Verträglichkeit - trotz vergleichbar hoher Proteinaufnahme - erreicht werden.
Mittels in-vivo-Untersuchungen an Ferkeln und Küken sowie auf der Basis von in-vitro-Untersuchungen (Ileumchymus von fistulierten Schweinen als Inokulum) sollen die Auswirkungen der in ihrer Zusammensetzung veränderten Komponenten bzw. Kombinationen hinsichtlich ihres Futterwertes sowie ihrer Effekte auf die Magen-Darm-Flora näher geprüft werden. Letztendlich zielen die Versuche auf eine vergleichbar hohe Leistung der Jungtiere bei geringerer Disposition für Verdauungsstörungen, die nicht selten zum Einsatz von Antibiotika führen.
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