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2311 Ergebnisse.
Wildkatzen (Felis silvestris silvestris) im Braunschweiger Land auf ihrem Weg in Richtung Norden
Wildcats (Felis silvestris silvestris) in the Brunswick land on their way North
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Gunter Sodeikat
Laufzeit: März 2014 bis Juli 2014
Drittmittelprojekt: Stiftung Zukunft Wald, 5.300 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Ziel des vorliegenden Projektes ist die Erfassung und Dokumentation der Wildkatzen- Vorkommen insbesondere in Flächen der Nds. Landesforsten (Forstamt Wolfenbüttel, Forstamt Unterlüß) im östlichen Niedersachsen.
Die Untersuchung soll sowohl den Nachweis der Art als sesshafte Art im Dorm und Lappwald erbringen, d.h. die dauerhafte Präsenz von Wildkatzen im Braunschweiger Land dokumentieren, als auch den Nachweis der Wildkatze in weiteren, isoliert liegenden kleineren Waldgebieten nördlich der Bundesautobahn A2, bis einschließlich dem Hehlinger Holz, dokumentieren.
Die Untersuchungen erstrecken sich über eine Fortpflanzungsperiode. Die Feldarbeiten werden während der Hauptranzzeit der Wildkatzen im Winter (März) 2014 begonnen und im Sommer (Juli) 2014 abgeschlossen sein.
Mittels der Ergebnisse sollen geeignete Wanderkorridore für die Wildkatze aus dem Elm heraus über die BAB 2 in Richtung Lüneburger Heide beschrieben werden. Die daraus zu gewinnenden Erkenntnisse können wichtige Grundlagen für die Beurteilung vorhandener Biotopstrukturen bzw. für die Planung/ Beratung zukünftiger waldbaulicher Maßnahmen (z.B. im Rahmen von LOEWE) der Niedersächsischen Landesforstverwaltung sein. Darüber hinaus können die Ergebnisse für Vertragsnaturschutzangebote (Wald und Umwelt) herangezogen werden, sowie Hinweise für Biotopverbundmaßnahmen im Braunschweiger Land geben.
Das vorliegende Monitoring-Projekt kann damit als Fortsetzungsprojekt, der durchgeführten Untersuchungen im Elm und seinen Randgebieten 2010 - 2013 (Sodeikat und Köglsperger 2012, Sodeikat et al. 2013, Tost et al. 2014) angesehen werden.
Resultate:

 

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Visuelle Erfassung von Schweinswalen während der Errichtung des Windparks "Butendiek"
Visual observation of harbour porpoise during construction of the offshore wind farm "Butendiek"
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Ursula Siebert; Dr. Anita Gilles ; Sacha Viquerat
Laufzeit: Juni 2014 bis Dezember 2014
Drittmittelprojekt: Bundesamt für Naturschutz, 45.422 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Das Untersuchungsgebiet in diesem Vorhaben deckt einen Umkreis von 35 km um den Mittelpunkt des zukünftigen Offshore-Windparks "Butendiek" ab. Die Flugsurveys werden zeitlich mit den Bauaktivitäten koordiniert, um die visuellen Erfassungen von Schweinswalen während der lärmintensiven Rammarbeiten auswerten zu können. Die Flüge sollen durchgeführt werden, wenn Wetter- und Sichtungsbedingungen eine verlässliche Datenaufnahme von Schweinswalen erlauben. Parallel dazu werden in einem weiteren Projekt die Geräte des statisch akustischen Monitorings, die sogn. POD Stationen, im gleichen Gebiet ausgebracht, um eine Langzeitaufnahme der Schweinswale zu ermöglichen.
Die Methode der hier geplanten Flugsurveys basiert auf der für marine Säugetiere etablierten Linientransekt-Methode nach Distance sampling. Die Erfassung der Schweinswale wird dabei mit einem geeigneten Flugzeug bei konstanter Geschwindigkeit und Flughöhe auf vorher definierten Transekten innerhalb des Untersuchungsgebietes durchgeführt.
Für jeden Flugtag soll die Schweinswaldichte im Untersuchungsgebiet bestimmt und zusätzlich mittels additiver Modelle ein räumlich hochaufgelöstes Modell der Schweinswalverteilung modelliert werden.
Soweit zeitlich genaue Rammprotokolle vorliegen, sollen die kontinuierlich gewonnenen und zeitlich hochaufgelösten akustischen Daten der POD Stationen eine Modellierung der Rammeffekte auf Schweinswale ermöglichen. Diese Ergebnisse sollen im Zusammenhang mit jenen der Dichtemodellierungen diskutiert werden und erlauben räumlich (Flugzählungen) sowie zeitlich (akustische POD Messungen) hochaufgelöste Rückschlüsse auf etwaige Effekte auf die lokale Schweinswalpopulation.
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Seasonal habitat-based density models for harbour porpoises (subproject DEPONS)
Seasonal habitat-based density models for harbour porpoises (subproject DEPONS)
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h.c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Anita Gilles; Sacha Viquerat
Laufzeit: Juni 2014 bis November 2014
Drittmittelprojekt: Aarhus Universität/Vattenfall, 63.302 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
The aim of this subproject within the DEPONS project (Disturbance Effects on the Harbour Porpoise Population in the North Sea; www.depons.au.dk), was to identify areas in the eastern, central and southern North Sea with high porpoise densities and to predict the seasonal distribution and density of porpoises (Gilles et al., in review). Therefore, an unprecedented set of survey data for the harbour porpoise (Phocoena phocoena) has been aggregated to develop seasonal habitat-based density models for the North Sea. The datasets were collected over nine years (2005-2013) and during three seasons in the UK (SCANS II, Dogger Bank), Belgium, the Netherlands, Germany and Denmark, by means of dedicated aerial surveys for harbour porpoises using standardised line-transect survey methods and incorporating correction factors for missed animals on the transect line.
These data have never before been analysed jointly. Generalized additive models of porpoise density were fitted to 157,000 km of on-effort survey data with 14,360 sightings of porpoise groups. We developed the models incorporating near real-time remote sensing data to identify dynamic mesoscale oceanographic features that are often observed to be hotspots for marine mammals. The selected predictors included static and dynamic variables, such as depth, distance to coast and to sandeel (Ammodytes spp.) grounds, sea surface temperature (SST), proxies for fronts and day length.
The season-specific population density maps could be used to assist the EU Habitats and Marine Strategy Framework Directives in effectively assessing the conservation status of harbour porpoises. Moreover, the results can facilitate the identification of regions where human activities and disturbances are likely to impact the population. This is especially relevant for marine spatial planning, which requires accurate fine-scale maps of species distribution to assess risks of increasing human activities at sea.
Results of this study will be used as input in individual-based models (IBMs) within the DEPONS project (University of Aarhus), where population dynamics in the North Sea can be predicted based on simulated animals that move in the landscape in a realistic manner.
Kooperationspartner:

IMARES Wageningen Institute for Marine Resource & Ecosystem Studies

Royal Belgian Institute of Natural Sciences (RBINS)

Aarhus University, Department of Bioscience

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Erhebung über die Behandlung bestimmter Nutztiere (Puten, Schweine, Mastrinder, Mastkälber) mit Tierarzneimitteln bzgl. der Lebensmittelketteninformation - Methodenentwicklung
Study on the application of veterinary therapeutics in farm animals and food chain information - method development
Projektverantwortliche: Prof. D. Meemken; Prof. G. Klein; Prof. L. Kreienbrock
Laufzeit: Januar 2014 bis Ende 2014
Drittmittelprojekt: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Projektdetails:
Mit der Studie soll festgestellt werden, zu welchem Zeitpunkt des Lebens eines Nutztieres bis zu seiner Schlachtung Tierarzneimittel eingesetzt werden. In dieser Untersuchung sind alle zum Einsatz kommenden Tierarzneimittel mit einer Wartezeit größer Null zu berücksichtigen. In diesem ersten Teil des Forschungsvorhabens soll eine Adaptation der im Projekt VetCAb entwickelten Methode erfolgen, mit der die Art, die Menge und der Behandlungszeitraum der genannten Tierarzneimittel unter jederzeitiger Beachtung des Datenschutzes praktikabel für groß- und kleinstrukturierte Tierbestände (hier: Puten, Schweine (Aufzucht und Mast) und Mastrinder einschließlich Mastkälber) erfasst werden kann.
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Reproduktionsuntersuchungen beim Schwarzwild
Reproduction studies in wild boar
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Ursula Siebert; Dr. Oliver Keuling; Dr. Friederike Gethöffer
Laufzeit: August 2013 bis Juli 2014
Drittmittelprojekt: Verein der Förderer des Instituts für Wildtierforschung e. V., 8.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Seit Beginn der Reproduktionsuntersuchungen beim Schwarzwild im südöstlichen Niedersachsen 2003 liefern die Untersuchungen zu den Reproduktionsraten und der Fertiliät beim Schwarzwild wichtige Grundlagendaten. Erst durch die nun langjährige Datenlage kann beispielsweise gezeigt werden, dass frühzeitige Pubertät ebenso wie hohe Fetenzahlen keine einmaligen Phänomene sind. Es steht fest, dass sich die Vermehrungsparameter von Schwarzwild dauerhaft auf hohem Niveau befinden. Es ist daher ratsam, die validierten Daten des langjährigen Untersuchungsgebietes, wie bereits 2011 und 2012 begonnen, mit anderen Gebieten in Niedersachsen zu vergleichen. Hierzu gehören insbesondere Gebiete, in denen sich Schwarzwild neu angesiedelt hat (siehe aktuelles Schwarzwildprojekt im Raum Bremervörde). Weiterhin ist eine Gesamtbeurteilung und wissenschaftliche Endauswertung der in diesem Jahr zehnjährigen Untersuchung anzustreben, um Vergleiche mit europäischen Schwarzwildbeständen ziehen zu können. Gemeinsam mit weiteren europäischen Wissenschaftlern sollen zudem Grundlagen zur Standardisierung der Reproduktionsuntersuchungen auf europäischer Ebene erarbeitet werden. In diesem Zusammenhang ist auch eine Präsentation der Ergebnisse auf wissenschaftlichen Symposien (IUGB, Wild boar Symposium) vorgesehen.
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Untersuchung von laMRSA Isolaten von Schweinen mit klinischen Symptomen.
In-depth investigation of laMRSA isolates from pigs with clinical signs of a disease.
Projektverantwortliche: Meemken, Diana; Kehrenberg, Corinna; Schreiber, Stephanie; Tegeler, Regina
Laufzeit: Mai 2013 bis Dezember 2014
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Projektdetails:
Innerhalb einer Jungsauenerzeugerherde traten bei den Aufzuchttieren zunehmend Anzeichen von Leptomeningitiden, Arthritiden und Dermatiden auf. Bei den klinisch erkrankten Tieren konnten mittels Sektion und kultureller Untersuchung laMRSA in den entsprechenden Lokalisationen teilweise in Reinkultur isoliert werden. Die dabei asservierten MRSA Isolate werden innerhalb dieses Projektes mittels unterschiedlicher molekularbiologischer Methoden hinsichtlich des Vorkommens von Pathogenitätsfaktoren untersucht.
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Sicherheits udn Wirksamkeitsstudie zu einem Impfstoff gegen Schmallenberg-Virus bei Schafen in Deutschland
A clinical safety and efficacy study with a Vaccine against Schmallenberg-Virus in sheep in Germany
Projektverantwortliche: Ganter, Martin
Laufzeit: Juni 2013 bis März 2014
Drittmittelprojekt: Industrie (Veterinärpharmazeutika und Impfstoffe), 58.548 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
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Erhebung Biometrischer Daten von Mastkaninchen
Detection of biometric data for fattening rabbits
Projektverantwortliche: Fels, Michaela; Kemper, Nicole
Laufzeit: November 2013 bis Mai 2014
Drittmittelprojekt: Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, 7.775 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
Ziel des Projektes ist die Erhebung grundlegender Daten zum Flächenbedarf von Mastkaninchen mit Hilfe planimetrischer Untersuchungen. Hierbei wird die von Kaninchen in verschiedenen Gewichtsklassen abgedeckte Bodenfläche ermittelt, um daraus ableiten zu können, wie viel freie Fläche den Tieren noch für raumgreifende Verhaltensweisen und Bewegung zur Verfügung steht.
Resultate:

http://dx.doi.org/10.1016/j.livsci.2015.04.010

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Gesundheitszustand und Habitatnutzung von Kegelrobben in den schleswig-holsteinischen Gewässern
Health Status and Habitat Use of Gray Seals in the Waters of Schleswig-Hostein
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Ursula Siebert; Jan Helge Carl Lakemeyer
Laufzeit: Juli 2013 bis April 2014
Drittmittelprojekt: Ministerium für Energiewende, Landwirtsch., Umwelt und ländliche Räume, Schleswig-Holstein (MELUR), 14.280 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Die Kegelrobbe ist die zweite heimische Robbenart in schleswig-holsteinischen Gewässern. In den letzten Jahrhunderten galt sie in unseren Gewässern als ausgetorben. Erst in den letzten 25 Jahren wurde eine Wiederansiedlung im Wattenmeer beobachtet. Kegelrobbenzählungen aus dem niedersächsischen Wattenmeer im Frühjahr 2008 ergaben Höchstzahlen von 174, im schleswig-holsteinischen Wattenmeer 98 und auf Helgoland 206 Individuen. Auf Helgoland wurden außerdem 52 Geburten erfasst. Im Rahmen dieses Projektes werden alle an den Küsten Schleswig-Holsteins gefundenen toten Kegelrobben von der Küste an das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung transportiert. Dort werden die Tiere vermessen und gewogen. Es werden eine detaillierte Sektion durchgeführt und Proben für weitere Untersuchungen im Bereich Histologie, Mikrobiologie, Virologie, Serologie, Parasitologie und Toxikologie entnommen und asserviert. Ferner wird für die Erhebung weiterer biologischer Daten wie Alter, Reproduktionsstatus und Nahrungsanalysen entsprechendes Material gesichert. Die Untersuchungen werden in Zusammenarbeit mit weiteren Instituten der Tierärztlichen Hochschule Hannover und der Justus-Liebig-Universität Gießen durchgeführt. Weiter werden alle Sichtungsdaten und Markierungsdaten der Seehundjäger zu Kegelrobben in einer zentralen Datenbank aufgenommen. Die Daten werden auf trilateraler Ebene zwischen den Wattenmeerländern ausgetauscht.
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Planetory Genomics of the Placozoa; Projekt (USA)
Planetory Genomics of the Placozoa; Projekt (USA)
Projektverantwortliche: Prof. Bernd Schierwater
Laufzeit: Juli 2013 bis Juni 2014
Drittmittelprojekt: DFG, 15.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierökologie
Projektdetails:
We propose to study the biodiversity and ecology of various placozoan haplotypes with respect to abundance and niche separation in natural coral reef and mangrove habitats. The ultimate goal of this proposal is to broaden our understanding of the driving factors of distribution, adaptation and speciation of these animals by describing biodiversity patterns, endemicity and niche partitioning. This information should soon become a conditio sine qua non for the further deployment of placozoans as model systems for biological research across disciplines.
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