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1909 Ergebnisse.
Einflüsse von Nicht-Stärke-Polysacchariden (NSP) des Futters auf die Auswirkungen von experimentellen Ascaridia galli und Heterakis gallinarum Infektionen beim Haushuhn (Gallus gallus domesticus)
Influences of non starch polysaccharides (NSP) on the effects of an experimental infection with Ascaridia galli or Heterakis gallinarum in hens (Gallus gallus domesticus)
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Gerhard Breves; Prof. Dr. Silke Rautenschlein
Laufzeit: Mai 2007 bis Februar 2011
Drittmittelprojekt: Deutsche Forschungsgemeinschaft, 121.061 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Physiologie und Zellbiologie
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Die Wirkungen von inulinreichen löslichen und von unlöslichen Nicht-Stärke-Polysacchariden (NSP) auf Parameter der Infektion, der Verdauungsphysiologie und der Immunologie wurden unter experimentellen Infektionen mit Ascaridia galli oder Heterakis gallinarum (als Monoinfektion oder in Kombination mit Histomonas meleagridis) beim Haushuhn untersucht. Dazu zählten Ermittlungen von Etablierungsraten der Parasiten und des Infektionsverlaufs, Messungen der NSP-Verdaulichkeiten, der Digesta-Viskosität, der Digesta-Passage, der elektrophysiologischen Eigenschaften des Darmepithels sowie von lokalen und systemischen Immunparametern.
Beide NSP-Arten steigerten bei Monoinfektion mit H. gallinarum die Befallshäufigkeit und Befallsstärke, während die Eiausscheidung und Fruchtbarkeit der weiblichen Würmer durch lösliche NSP stieg. NSP und Infektion mit H. gallinarum beeinflussten das Caecumgewicht und ausgewählte Fermentationsparameter im Caecum. Unabhängig von der Fütterung reduzierte die Infektion mit beiden Nematoden die Gewichtsentwicklung und Futterverwertung . Bei Infektion mit A. galli erhöhten insbesondere die löslichen NSP die Befallshäufigkeit.
Die Verdaulichkeiten für die enzymatisch, d.h. ohne Erfassung von Inulin bestimmten Fraktionen der löslichen NSP lagen im Bereich von 38 - 58 % (Versuchsdurchgänge mit A.galli) bzw. 32 - 50 % (Versuchsdurchgänge mit H.gallinarm). Inulin wurde zu 76 - 86 % verdaut. Die Fütterung unlöslicher im Vergleich zu löslichen NSP führte zu höheren Verdaulichkeiten der löslichen NSP. Die Verdaulichkeit löslicher NSP wurde durch Infektion mit A.galli gesenkt. Beide Infektionen verminderten die Inulinverdaulichkeit. Die Verdaulichkeiten der unlöslichen NSP lagen im Bereich von 1 - 29 % (Versuchsdurchgänge mit A.galli) bzw. 7 - 13 % (Versuchsdurchgänge mit H.gallinarum). Die niedrigeren Werte traten im Vergleich zur Kontrollfütterung in Verbindung mit der NSP-Fütterung auf, die Infektionen beeinflussten die Verdaulichkeit der unlöslichen NSP nicht. Die Extraktviskosität der Dünndarmdigesta wurde durch die NSP-Fütterung nur wenig beeinflusst. Markergestützte Analysen der Exkremente lassen auf beschleunigte Digesta-Passageraten beim Einsatz der unlöslichen NSP schließen.
Weder bei den Immunparametern noch bei den elektrophysiologischen Eigenschaften des Darmepithels konnten gerichtete Effekte der NSP im Vergleich mit der Kontrollration ermittelt werden. Bei Co-Infektion mit H. meleagridis und H. gallinarum dominierte lokal und systemisch die H. meleagridis Wirkung. Bei Monoinfektion wurde kein systemischer Effekt dokumentiert. Lokal erfolgten eine Infiltration verschiedener Lymphozyten sowie eine Th2-dominierte Immunantwort. Die Anwendung eines an Säugern etablierten Modells zur Charakterisierung der Cl- - Leitfähigkeit ergab keine gerichteten Effekte der Infektion.
Die Infektion mit A. galli führte zu einer Th2-dominierten Immunantwort, die durch lokale Infiltration von T-Lymphozyten und Hochregulation der Th2-Zytokine IL-4 und IL-13 im Dünndarm gekennzeichnet war. Mittels Durchflusszytometrie konnte kein A. galli Effekt auf die Zusammensetzung der Milzleukozytenpopulationen gezeigt werden. Bei manifester Infektion konnte elektrophysiologisch kein Hinweis auf die Existenz des elektrogenen Alanin- und Glukosetransports ermittelt werden, was als Interaktion zwischen Infektion und Nährstofftransport zu werten ist.
Aus den Ergebnissen ist zu schließen, dass lösliche oder unlösliche NSP unter den hier gewählten Versuchsbedingungen bei wachsenden Junghennen weder die Darmparasitenabwehr noch Leistungskompensationen bei Parasitenbefall unterstützen können.
Resultate:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21711187

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21247704

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21144662

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21939584

http://ac.els-cdn.com/S0145305X11000553/1-s2.0-S0145305X11000553-main.pdf?_tid=ee122b8a-ff2f-11e6-b09f-00000aacb35d&acdnat=1488449380_fd27fa0d1932fd90f72aebe78f7f0200

Kooperationspartner:

Prof. Dr. Hansjörg Abel, GAU Göttingen

Prof. Dr. Dr. Matthias Gauly, GAU Göttingen

Details anzeigen
Entwicklung prädiktiver in vitro Tests zur sicherheitstoxikologischen Prüfung auf Entwicklungsneurotoxizität
Development of predictive tests for developmental neurotoxicity
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Gerd Bicker; PD Dr. Michael Stern
Laufzeit: Mai 2007 bis Ende 2011
Drittmittelprojekt: BMBF 0313925D, 0315522D , 392.378 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Physiologie und Zellbiologie
Projektdetails:
Es werden zellbasierte in vitro Tests an der humanen Teratocarcinoma-Zelllinie NT2, die sich zu postmitotischen humanen Neuronen differenzieren lässt, entwickelt. Dazu werden Entwicklungsneurotoxische Endpunkte für Proliferation, neuronale Differenzierung und Zellmotilität etabliert, und mit bekanntermaßen toxischen und nichttoxischen Substanzen für high content screening optimiert.
Resultate:

http://edok01.tib.uni-hannover.de/edoks/e01fb12/727469290.pdf http://edok01.tib.uni-hannover.de/edoks/e01fb12/716590468.pdf

Kooperationspartner:

Dr. A. Seiler, BfR - ZEBET, Berlin

Prof. Dr. E. Fritsche, IUF, Uni Düsseldorf

Prof. Dr. U. Egert, IMTEK, Uni Freiburg

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Temperaments- und Charakterbeurteilung bei Reitpferden
Assessment of temperament and character in sport horses
Projektverantwortliche: Hackbarth, H.; Goslar, K.
Laufzeit: Dezember 2007 bis Dezember 2011
Drittmittelprojekt: Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz, 10.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierschutz und Verhalten
Projektdetails:
Ziel der Dissertation ist es einen Charaktertest für Pferde zu entwickeln. Hintergrund sind wiederkehrende Anfragen an das Institut für Tierschutz und Verhalten der Tierärztlichen Hochschule Hannover zur Beurteilung des Wesens von Pferde vor allem im Rahmen des An- bzw. Verkaufs von Pferden.
Details anzeigen
Vergleich und Optimierung der Messeigenschaften von Thermolumineszenzdosimetern der Typen MCP-100D und GR-200
Comparison and optimisation of the measuring properties of thermoluminescence dosemeters MCP-100D and GR-200
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Hermann Seifert; Dr. Matthias Lüpke; TÄ Tehnja Stock; Cornelia Haferkamp
Laufzeit: Anfang 2006 bis Mitte 2011
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Projektdetails:
Unter dem Aspekt des Inkrafttretens der neuen Röntgenverordnung und der Richtlinie "Strahlenschutz in der Tierheilkunde" werden in verschiedenen Kliniken der TiHo Strahlendosen von radiologisch tätigem Personal und Tier-Betreuungspersonen bei Röntgenuntersuchungen bestimmt. Dazu sind systematische Dosismessungen mit Hilfe eines Thermolumineszenz-Dosimetriesystems notwendig.
Beim Auswerten und Tempern der Thermolumineszenzdosimeter werden physikalisch-technische Parameter wirksam, die sowohl die Messgenauigkeit als auch die untere Nachweisgrenze wesentlich beeinflussen. Deshalb müssen diese Parameter optimiert werden.
Resultate:

Lüpke, M.; Stock, T.; Seifert, H.:

Energieabhängigkeit des Ansprechvermögens der TLD-Typen GR-200A und MCP100 im Bereich diagnostischer Röntgenstrahlung

In: DGMP (Hrsg. N. Hodapp, J. Hennig, M. Mix): Tagungs-CD 2010

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Physik: 41. Jahrestagung, Freiburg, 29.09.-02.10.2010, S. [574-576, CD-ROM]

ISBN 3-925218-88-2

Details anzeigen
Verbundprojekt: Nachhaltige Produktion tierischer Nahrungsmittel in Hochverdichtungsräumen der Nutztierhaltung in Niedersachsen.
Network reserach: Sustainable Production of food of animal origin in food animal high density areas of Lower Saxony.
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Th. Blaha; Prof. Dr. G. Klein; Prof. Dr. L. Kreienbrock; Dr. D. Meemken
Laufzeit: Mitte 2006 bis Ende 2011
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Kliniken/Institute:
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Projektdetails:
Ziel des Projektes ist der Aufbau von Dokumentations- und Informationssystemen zur Optimierung von Tiergesundheit, Lebensmittelsicherheit und Tierschutz in vertikal koordinierten Ketten der Lebensmittelproduktion.
Kooperationspartner:

Niedersächsische Schlachthöfe

Niedersächsische Landwirte

Döhring und Hoffrogge Consulting Company GmbH, Wildeshausen

Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES), Oldenburg

BfR, BVL

Details anzeigen
Verbundprojekt: Nachhaltige Produktion tierischer Nahrungsmittel in Hochverdichtungsräumen der Nutztierhaltung in Niedersachsen
Cooperative Project: Sustainable production of food of animal origin in intensive farming regions in Lower Saxony
Projektverantwortliche: Prof. Dr. G. Klein; Prof. Dr. Th. Blaha
Laufzeit: Oktober 2006 bis Ende 2011
Drittmittelprojekt: Land Niedersachsen aus Mitteln der Volkswagenstiftung
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Projektdetails:
Schweinefleisch ist ein potentieller Überträger von Zoonoseerregern auf den Menschen, insbesondere da der Verzehr von rohem Schweinehack üblich ist. Salmonellen spielen die weitaus überragende Rolle bei den Zoonoseerregern beim Schwein und sind auch beim Menschen die wichtigsten lebensmittelbedingten Infektionserreger, zuletzt verdeutlicht durch einen Salmonella Goldcoast-Ausbruch im Frühjahr 2004 in Niedersachsen. Erkenntnisse zu Ursachen und Faktoren dieser Salmonellenbelastungen zeigen, dass die gegenwärtigen Kontrollstrategien den klinisch inapparenten Salmonellenkontaminationen nicht mehr gerecht werden.
Ziel der Studie ist es, sowohl den Lebensmittelunternehmen als auch der amtlichen Veterinär- und Lebensmittelüberwachung zu helfen, durch die Verminderung der Salmonellenkontaminationen den Anforderungen der neuen Hygienebestimmungen der EU wirksam und dauerhaft gerecht zu werden. Dies soll durch eine systematische Erfassung der Eintragsquellen, durch regionsspezifische Bekämpfungsstrategien und durch Konzepte zur Vermeidung der Rekontamination erreicht werden. Dadurch soll das Prinzip der Endproduktkontrolle durch einen präventiven Ansatz zur sukzessiven Verminderung ersetzt werden.
Kooperationspartner:

8 wiss. Kooperationspartner an Niedersächsischen Hochschulen

Details anzeigen
Untersuchungen zur Hygiene, Sicherheit und Qualität von tierischen Nahrungsmitteln - Reduzierung der Salmonellenbelastung im Schweinefleisch
Investigations on hygiene, safety and quality of food of animal origin - Reduction of Salmonella load in pork meat
Projektverantwortliche: V. Gotter; Prof. Dr. T. Blaha; Prof. Dr. G. Klein; Dr. A. Campe; Prof. Dr. L. Kreienbrock
Laufzeit: 2006 bis 2011
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Kliniken/Institute:
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Zentrum für Lehre - E-Learning-Beratung
Projektdetails:
Im Forschungsverbund Agrar- und Ernährungswirtschaft werden im sogenannten - Verbundprojekt 2 (FAEN2) Möglichkeiten zur nachhaltigen Produktion tierischer Nahrungsmittel in Hochverdichtungsräumen der Nutzhaltung in Niedersachsen untersucht. Das Verbundprojekt setzt sich aus insgesamt neun Teilprojekten zusammen. Diese beziehen sich auf verschiedene Forschungsbereiche und sind untereinander vernetzt.

Das Institut für Biometrie, Epidemiologie und Informationsverarbeitung ist ein Kooperationspartner im Teilprojekt 4, das unter der Leitung des Instituts für Lebensmittelqualität und -sicherheit durchgeführt wird. Ziel dieser Studie ist es, sowohl den Lebensmittelunternehmen als auch der amtlichen Veterinär- und Lebensmittelüberwachung zu helfen, durch die Verminderung der Salmonellenkontaminationen den Anforderungen der neuen Hygienebestimmungen der EU wirksam und dauerhaft gerecht zu werden. Dies soll durch eine systematische Erfassung der Eintragsquellen, durch regionsspezifische Bekämpfungsstrategien und durch Konzepte zur Vermeidung der Rekontamination erreicht werden. Dadurch soll das Prinzip der Endproduktkontrolle durch einen präventiven Ansatz zur sukzessiven Verminderung ersetzt werden.

Im Fokus der Erhebung steht die Ermittlung von Risikofaktoren, die zu Salmonellenbelastungen in Schweinemastbetrieben führen. Die Ergebnisse aus der Studie dienen der Generierung von Hypothesen zur Bedeutung einzelner Betriebs- und Managementfaktoren als Risiken. Sie sollen helfen, gezielte Maßnahmen zur Verhinderung und Reduzierung von Salmonellenbelastungen zu entwickeln und somit das Risiko für den Verbraucher zu reduzieren.

In einer ersten Phase wird eine epidemiologische Fall-Kontroll-Studie zur Ermittlung von Risikofaktoren für Salmonellenbelastungen in Schweinemastbetrieben durchgeführt. Anschließend wird die Salmonellenbelastung von Schweinen und Schweinefleisch vom Betrieb bis zur Zerlegung abgeschätzt. In einer dritten Phase sollen Ursachen für die Salmonellenbelastung in Erzeugerbetrieben ermittelt werden, indem gezielte Probenentnahme durchgeführt werden.

Abschließend sollen Ideen entwickelt werden wie Daten zu Zoonoseerregern in ein zukünftig verbindliches Dokumentations- und Informationssystemen nach VO (EG) 178/2002 integriert werden können und so eine Grundlage für die "risikoorientierte Fleischuntersuchung" (VO (EG) 854/2004) bilden können.

http://www.verbundprojekt2-faen.de/
Kooperationspartner:

Hochschule Vechta

Details anzeigen
Untersuchungen zum Hygienenstatus (Belastung mit Mikroorganismen und Mykotoxinen) von Rohwaren zur Erstellung von Mischfuttermitteln für Ziervögel und kleine Heimtiere
Investigations on the hygienical status (contamination with micro organisms and mycotoxins) of ingredients used in pet bird and small rodent nutrition
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. A. Häbich; TÄ S. Diste
Laufzeit: Dezember 2006 bis Dezember 2011
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Ziel der Untersuchung ist eine nähere Bestimmung des Hygienestatus von Futtermitteln für Ziervögel wie auch kleine Heimtiere. Im Fokus der Untersuchung steht insbesondere eine potenzielle Belastung eingesetzter Komponenten mit Mykotoxinen. Des Weiteren sollen mit der Untersuchung Risiken näher quantifiziert werden, welche sich je nach Art, bzw. Herkunft der untersuchten Futtermittel (besonderes Augenmerk liegt hier auf Komponenten aus dem südeuropäischen, bzw. außereuropäischen Bereich) ergeben können.
Teile des Projektes sind:
1. das Vorkommen verschiedener Mykotoxine (v.a. Aflatoxin, OTA, DON, ZEA) in ausgewählten Rohwaren, welche zur Erzeugung von Mischfuttermitteln für kleine Heimtiere und Ziervögel dienen sollen, näher zu quantifizieren;
2. eine umfassende schriftliche Abhandlung nach Recherche von Literatur- und Referenzdaten aus dem Lebensmittelbereich für weitere - nicht in das Versuchsvorhaben miteinbezogene Rohwaren - zu erstellen;
3. Erstellung eines Fragebogens zur Ermittlung der Herkunft der eingesetzten Rohwaren (Klärung ob zwischen der Belastung mit verschiedenen Mykotoxinen und dem Ursprung der Proben ein Zusammenhang besteht).

Im Rahmen des praktischen Teils der durchzuführenden Studie werden Proben von etwa 24 verschiedenen Rohstoffen aus dem gängigen Sortiment eines Mischfuttermittelerzeugers entnommen.

Alle Proben werden im institutseigenen Labor folgenden Untersuchungen unterzogen:
o Sensorische Beurteilung (mit besonderem Augenmerk auf den Hygienestatus)
o Bestimmung der Mykotoxin-Gehalte (mittels HPLC, bzw. DC)
o Chemische Analysen (Routinemäßig nur: TS-Gehalt der Proben)
In Verdachtsfällen sollen folgende weiteren Untersuchungen vorgenommen werden:
o Bestimmung der mikrobiellen Kontamination (Quantifizierung/Qualifizierung der Keimflora)
o Weitere chemische Analysen (Protein-, Stärkegehalte)
o Fütterungsversuche (Tierart abhängig von den im Vorfeld gemachten Beobachtungen)
Details anzeigen
Datenerhebung zur aktuellen Tierschutzsituation auf Schlachthöfen in der Türkei
Survey into the animal welfare conditions at turkish slaughterplants.
Projektverantwortliche: Kumpf, Ellen; Briese, Andreas; Hartung, Jörg
Laufzeit: August 2005 bis Dezember 2011
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
Die Türkei begehrt Aufnahme in die Europäische Union. Im Rahmen eines Twinning-Projektes wurde 2004/2005 die Harmonisierung Türkischer Tierschutzbestimmungen an den Vorschriftenkanon der EU von uns wesentlich mit vorbereitet.
Allerdings ist der Zentralregierung in Ankara wenig über die tatsächliche Situation in den über 800 türkischen Schlachtbetrieben bekannt. Mit Unterstützung der Türkischen Regierung und in Kooperation mit der Universität Ankara wird mit Hilfe von Begehungen die Tierschutzsituation an 80 Schlachtbetrieben, verteilt über das Türkische Staatsgebiet, anhand von Checklisten erfasst. Ziel ist es dem Türkischen Landwirtschaftsministerium Daten zu liefern, die helfen können, gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen, um die EU-Konformität ihrer Schlachtbetriebe soweit nötig zu verbessern.
Details anzeigen
Stammesgeschichte der Großgruppen der Tiere: Diploblastische Tiere
Deep Metazoan Phylogeny: Diploblastic Animals
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Bernd Schierwater
Laufzeit: Juni 2005 bis Juli 2011
Drittmittelprojekt: Deutsche Forschungsgemeinschaft, 354.940 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierökologie
Projektdetails:
AAn der Basis des Stammbaums der vielzelligen Tiere stehen die Plattentiere, Nesseltiere, Schwämme und Rippenquallen. Die Verwandtschaftsbeziehungen zwischen diesen Stämmen und innerhalb derselben sind weitgehend ungeklärt, ebenso wie ihre Herkunft von den Einzellern und die Abspaltung der höheren (triploblastischen) Gruppen. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, molekular Daten von einer Vielzahl von Vertretern der Stämme Plattentiere, Nesseltiere und Rippenquallen zu generieren, um die phylogenetischen Beziehungen an der Basis des Metazoen-Stammbaums zu entschlüsseln. Grundlage für diese Untersuchungen sind Transkriptom- und Genomsequenzierungen. Die Kenntnis der Evolution der Diploblasten ist unerlässlich für die Rekonstruktion der Herkunft und Entfaltung der vielzelligen Tiere. Das Projekt ist eingebettet in das DFG-Schwerpunktprogramm "Deep Metazoan Phylogeny".
Kooperationspartner:

Dr. Stephen Dellaporta, Yale University

Dr. Rob DeSalle, American Museum of Natural History, New York

Dr. Arndt von Haeseler, Universität Düsseldorf

Dr. Peter Holland, University of Oxford

Dr. Richard Reinhard, MPI für Molekulare Genetik, Berlin

Dr. Martin Schlegel, Universität Leipzig

Dr. Peter Stadler, Universität Leipzig

Dr. J.-W. Wägele, Universität Bochum

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