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1909 Ergebnisse.
Reproduktionsuntersuchungen beim Schwarzwild
Reproduction studies in wild boar
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Ursula Siebert; Dr. Oliver Keuling; Dr. Friederike Gethöffer
Laufzeit: August 2013 bis Juli 2014
Drittmittelprojekt: Verein der Förderer des Instituts für Wildtierforschung e. V., 8.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Seit Beginn der Reproduktionsuntersuchungen beim Schwarzwild im südöstlichen Niedersachsen 2003 liefern die Untersuchungen zu den Reproduktionsraten und der Fertiliät beim Schwarzwild wichtige Grundlagendaten. Erst durch die nun langjährige Datenlage kann beispielsweise gezeigt werden, dass frühzeitige Pubertät ebenso wie hohe Fetenzahlen keine einmaligen Phänomene sind. Es steht fest, dass sich die Vermehrungsparameter von Schwarzwild dauerhaft auf hohem Niveau befinden. Es ist daher ratsam, die validierten Daten des langjährigen Untersuchungsgebietes, wie bereits 2011 und 2012 begonnen, mit anderen Gebieten in Niedersachsen zu vergleichen. Hierzu gehören insbesondere Gebiete, in denen sich Schwarzwild neu angesiedelt hat (siehe aktuelles Schwarzwildprojekt im Raum Bremervörde). Weiterhin ist eine Gesamtbeurteilung und wissenschaftliche Endauswertung der in diesem Jahr zehnjährigen Untersuchung anzustreben, um Vergleiche mit europäischen Schwarzwildbeständen ziehen zu können. Gemeinsam mit weiteren europäischen Wissenschaftlern sollen zudem Grundlagen zur Standardisierung der Reproduktionsuntersuchungen auf europäischer Ebene erarbeitet werden. In diesem Zusammenhang ist auch eine Präsentation der Ergebnisse auf wissenschaftlichen Symposien (IUGB, Wild boar Symposium) vorgesehen.
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Untersuchung von laMRSA Isolaten von Schweinen mit klinischen Symptomen.
In-depth investigation of laMRSA isolates from pigs with clinical signs of a disease.
Projektverantwortliche: Meemken, Diana; Kehrenberg, Corinna; Schreiber, Stephanie; Tegeler, Regina
Laufzeit: Mai 2013 bis Dezember 2014
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Projektdetails:
Innerhalb einer Jungsauenerzeugerherde traten bei den Aufzuchttieren zunehmend Anzeichen von Leptomeningitiden, Arthritiden und Dermatiden auf. Bei den klinisch erkrankten Tieren konnten mittels Sektion und kultureller Untersuchung laMRSA in den entsprechenden Lokalisationen teilweise in Reinkultur isoliert werden. Die dabei asservierten MRSA Isolate werden innerhalb dieses Projektes mittels unterschiedlicher molekularbiologischer Methoden hinsichtlich des Vorkommens von Pathogenitätsfaktoren untersucht.
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Sicherheits udn Wirksamkeitsstudie zu einem Impfstoff gegen Schmallenberg-Virus bei Schafen in Deutschland
A clinical safety and efficacy study with a Vaccine against Schmallenberg-Virus in sheep in Germany
Projektverantwortliche: Ganter, Martin
Laufzeit: Juni 2013 bis März 2014
Drittmittelprojekt: Industrie (Veterinärpharmazeutika und Impfstoffe), 58.548 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
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Erhebung Biometrischer Daten von Mastkaninchen
Detection of biometric data for fattening rabbits
Projektverantwortliche: Fels, Michaela; Kemper, Nicole
Laufzeit: November 2013 bis Mai 2014
Drittmittelprojekt: Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, 7.775 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
Ziel des Projektes ist die Erhebung grundlegender Daten zum Flächenbedarf von Mastkaninchen mit Hilfe planimetrischer Untersuchungen. Hierbei wird die von Kaninchen in verschiedenen Gewichtsklassen abgedeckte Bodenfläche ermittelt, um daraus ableiten zu können, wie viel freie Fläche den Tieren noch für raumgreifende Verhaltensweisen und Bewegung zur Verfügung steht.
Resultate:

http://dx.doi.org/10.1016/j.livsci.2015.04.010

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Planetory Genomics of the Placozoa; Projekt (USA)
Planetory Genomics of the Placozoa; Projekt (USA)
Projektverantwortliche: Prof. Bernd Schierwater
Laufzeit: Juli 2013 bis Juni 2014
Drittmittelprojekt: DFG, 15.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierökologie
Projektdetails:
We propose to study the biodiversity and ecology of various placozoan haplotypes with respect to abundance and niche separation in natural coral reef and mangrove habitats. The ultimate goal of this proposal is to broaden our understanding of the driving factors of distribution, adaptation and speciation of these animals by describing biodiversity patterns, endemicity and niche partitioning. This information should soon become a conditio sine qua non for the further deployment of placozoans as model systems for biological research across disciplines.
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Überprüfung eines Wirkstoffes zur Behandlung der Dysenterie beim Schwein (1)
Drug testing for the treatmant of swine dysentery
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Michael Wendt; Prof. Dr. Wolfganf Baumgärtner; Dr. Judith Rohde
Laufzeit: September 2013 bis April 2014
Drittmittelprojekt: Industrie (Veterinärpharmazeutika und Impfstoffe), 157.454 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Institut für Mikrobiologie Zentrum für Infektionsmedizin
Graduate School HGNI
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Tierschutz beim Transport von Schweinen
Animal Welfare during pig transport
Projektverantwortliche: Arndt, Heidi; Hartung, Jörg
Laufzeit: Februar 2013 bis Juli 2014
Drittmittelprojekt: B&C Tönnies Forschung, Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Forschung über die Zukunft des Tierschutzes in der Nutztierhaltung mbH, 98.100 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
Die rechtliche und tatsächliche Tierschutzsituation beim Transport von Sauen, Ferkeln und Mastschweinen soll erfasst und eingeschäzt sowie Vorschläge für ein verbessertes Transportmanagement erarbeitet werden.
Dazu wird die wissenschaftliche Literatur sowie Handbücher und Arbeitsanweisungen zum Tierschutz beim Transport ausgewertet und in Form einer Risikoanalyse aufgearbeitet. Besondere Berücksichtigung finden dabei die tierbasierten Tierschutzindikatoren.
Außerdem wird dem Platzbedarf auf den Transportfahrzeugen besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Mithilfe der kontrastbasierten Planimetrie (KobaPlan-Methode nach Briese und Hartung 2009) werden Mastschweine unterschiedlichen Alters vermessen und die beim Stehen und Liegen abgedeckte Bodenfläche bestimmt. Die Befunde sollen zu einer vom Tier abgeleiteten Bemessung des Platzbedarfes von Mastschweinen auf Transportfahrzeugen herangezogen werden.
Resultate:

https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fvets.2018.00330/full

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Untersuchungen zum Vorkommen von Kannibalismus bei nicht schnabelgekürzten Putenhähnen bei unterschiedlichen Besatzdichten.
Investigations on the occurrence of cannibalism in not beak trimmed male turkeys kept under different stocking densities
Projektverantwortliche: Kulke, Katja; Habig, Christin; Spindler, Birgit; Kemper, Nicole
Laufzeit: November 2013 bis Dezember 2014
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, 204.931 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Lehr- und Forschungsgut Ruthe
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Im Rahmen des Projektes sollte geprüft werden, ob eine reduzierte Besatzdichte Einfluss auf das Vorkommen von Kannibalismus bei nicht schnabelgekürzten Putenhähnen im Verlauf der Haltung in der Aufzucht- und Mastphase hat.
Ausgehend von dieser Fragestellung sollte bei zwei unterschiedlichen Besatzdichten
bei gleichzeitiger Optimierung der Haltungsumwelt das Auftreten und Ausmaß von Kannibalismusverletzungen untersucht werden. Des Weiteren sollen die Effektivität eingeleiteter Gegenmaßnahmen beim Auftreten von Kannibalismus sowie der Einfluss der Besatzdichte und der Haltungsoptimierung auf ökonomische Aspekte beurteilt werden. Daneben wurden planimetrische Untersuchungen durchgeführt, um die durch die Tierkörper im Verlauf der Mast belegte Stallbodenfläche zu ermitteln.

Gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Resultate:

Die Gesamtverluste betrugen über beide Durchgänge und Besatzdichten hinweg < als 10%. In der intensiven Haltung von schnabelkupierten Hähnen liegen die durchschnittlichen Verlusten zwischen 8 und 10%. Somit blieben die Verluste bei der Haltung von Hähnen mit intaktem Schnabel unter den hier vorliegenden Versuchsbedingungen auf einem vergleichbaren Niveau.

Im Rahmen des Versuches wurden bereits Tiere mit kleinen blutigen Verletzungen frühzeitig von der Herde separiert. Im Winterdurchgang mussten bei der Herde mit der höheren Besatzdichte (HB) mit 15,81% signifikant mehr Tiere separiert werden als bei der niedrigen Besatzdichte (NB) mit 11,73%. Im Gegensatz dazu lag der Prozentsatz an separierten Tieren im Sommerdurchgang bei der niedrigen Besatzdichte signifikant höher als bei der hohen Besatzdichte (HB 9,98% vs. NB 13,40%).

In beiden Durchgängen kam es bei beiden Besatzdichten zu einem vermehrten Auftreten von Federpicken und Kannibalismus. Den Tieren wurde daraufhin zusätzliches Beschäftigungsmaterial angeboten, das zur Beruhigung der Situation im Stall beitrug.

Unter den vorliegenden Versuchsbedingungen konnte kein Einfluss der Besatzdichte auf das Auftreten von Federpicken und Kannibalismus aufgezeigt werden. Die Haltung schnabelungekürzter Putenhähne in einer optimierten Haltungsumwelt und bei intensiver Tierbetreuung erwies sich jedoch als möglich. Von besonderer Bedeutung für die erfolgreiche Haltung schien die frühzeitige Separation verletzter Tiere und das Angebot von zusätzlichen Beschäftigungsmaterial bei vermehrten Auftreten von Federpicken und Kannibalismus zu sein.

 

Die planimetrischen Untersuchungen zeigten, dass ein Putenhahn mit einem Gewicht von 21,14 kg (±1,24 kg) in sitzender Körperposition 1622,20 cm² (±126,08 cm²) abdeckte. Bei einer Besatzdichte von 58 kg/m² standen den Tieren in der Endmast somit noch 55,56% der Stallfläche zur ungestörten Fortbewegung zur Verfügung.

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Machbarkeitsstudie "Mobiles Rekrutierungszentrum" im Rahmen der Nationalen Kohohrte
Preparation of the study protocol (with main focus zoonoses) for the national cohort study
Projektverantwortliche: K. Hille; N. Möbius; Prof. Dr. L. Kreienbrock
Laufzeit: 2012 bis 2014
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
Kliniken/Institute:
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Projektdetails:
Im Jahr 2012 wurde eine Machbarkeitsstudie zur mobilen Rekrutierung von Teilnehmern im Zusammenhang mit dem Pretest 2 zur Vorbereitung der Nationalen Kohorte durchgeführt. Die Rekrutierung der Probanden im Rahmen der Nationalen Kohorte erfolgt in 18 Studienzentren, die bevorzugt Probanden aus städtischen Ballungszentren in die Untersuchung aufnehmen. Da es grundsätzlich sinnvoll ist, die Kohorte auch um die ländliche Bevölkerung zu ergänzen, wurden in dieser Machbarkeitsstudie mit einer mobilen Untersuchungseinheit gezielt kleinere Städte und ländliche Regionen erschlossen.

Ziel der Studie war die technische und logistische Testung dieses Ansatzes, die Ermittlung der Akzeptanz in der ländlichen Wohnbevölkerung sowie die Abschätzung des Aufwandes für diese Art der Rekrutierung, um damit eine Grundlage zu schaffen, zu entscheiden, ob auch in der Hauptphase der Nationalen Kohortenstudie eine solche Form der Rekrutierung sinnvoll etabliert werden kann.

Die Feldphase fand von Oktober bis Dezember 2012 in Stade sowie Vechta, Niedersachsen in Zusammenarbeit mit dem Erhebungszentrum Bremen (BIPS) und in Ladbergen, Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem Erhebungszentrum Münster (WWU) statt. Dabei wurden die wesentlichen Untersuchungselemente der für die zweite Phase des Pretest festgelegten Basiserhebung durchgeführt.

Die Machbarkeitsstudie zur mobilen Rekrutierung der Bevölkerung in kleineren Städten und im ländlichen Raum wurde erfolgreich mit der Untersuchung von insgesamt 116 Probanden abgeschlossen. Es gab bei den Untersuchungen und der Blutentnahme der Teilnehmer keine Zwischenfälle, die die Art der Rekrutierung in Frage stellen. Die Response betrug 20,2 % in Stade, 16,9 % in Vechta und 22 % in Ladbergen (total: 19 %). Die Untersuchungsergebnisse lagen im Vergleich zu den stationären grundsätzlich in einem Durchschnittlichen Bereich.

Zusammenfassend waren die Response und die Durchführung der Untersuchungen sehr zufriedenstellend. Die Zusammenarbeit mit örtlichen Gesundheitsbehörden erwies sich sowohl im Hinblick auf die Räumlichkeiten als auch auf die Akzeptanz der Studie in der Bevölkerung als optimale Lösung.

In 2012 a feasibility study concerning the mobile recruitment of human participants, in connection with the pretest 2 of the National Cohort was carried out. The recruitment of participants in the National Cohort takes place in 18 study centres which are located in cities. Also the rural population should be included. This was tested in this feasibility study.

Aim of the study was to test technical and logistical aspects of this approach, to determine the acceptance in the rural population and to estimate the expenditures for this kind of recruitment. These results should be the basis to decide if such an approach should be established in the main phase of the National Cohort.

The field phase took plave from Octobre to Decembre 2012 in Stade and Vechta (Lower Saxony) as well as in Ladbergen (NRW). 116 participants were successfully recruited and no incidents occurred. Response and examination results were comparable to those of the local study centres of the Cohort.
Kooperationspartner:

Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung Braunschweig

Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS GmbH

Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Gesundheitsamt des Landkreises Stade

Gesundheitsamt des Landkreises Vechta

Gemeinde Ladbergen

Freie Universität Berlin

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C-POD Datenauswertung FINO 3
C-POD data evaluation FINO 3
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Ursula Siebert; Tobias Schaffeld
Laufzeit: Juli 2012 bis November 2014
Drittmittelprojekt: Wehrtechnische Dienststelle (WTD 71), Eckernförde, 19.471 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Bei der Forschungsplattform FINO 3 (Nordsee, 80 km westlich von Sylt gelegen) wurden an einer Verankerung zwei C-PODs (Cetacean-Porpoise Detector) in unterschiedlicher Wassertiefe zur Erfassung von Schweinswalen ausgebracht.
Im Rahmen dieser Auftragsstudie wurden die Daten ausgelesen, validiert und ausgewertet. Es sollten Erkenntnisse über die zeitliche Variabilität (saisonale Muster und Tagesrhythmik) der Anwesenheit von Schweinswalen gewonnen werden. Darüber hinaus wurde getestet, ob die Position des C-POD in der Wassersäule einen Einfluss auf die Detektionsrate hat. Die Studie läuft unter Projektleitung und Koordination des Forschungsbereichs der WTD 71 im Projekt "Untersuchung der räumlichen und zeitlichen Variabilität des Schallfeldes bei FINO3 mit gleichzeitiger Erfassung der Anwesenheit von Schweinswalen".
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