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2311 Ergebnisse.
Phosphorgehalte und -qualität (Löslichkeit) in Einzel- und Mischfuttermitteln für die Geflügelmast - Etablierung eines Verfahrens zur Einschätzung des Gehalts an verfügbarem Phosphor
Phosphorus content and -quality (solubility) in feedstuffs for poultry fattening - establishing a method in order to estimate the content of available Phosphorus in the diet
Projektverantwortliche: Kamphues, Prof. Dr. Josef; Bodmann, Björn
Laufzeit: April 2009 bis April 2011
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
In diesem Projekt geht es um die Entwicklung einer Methode, die aus der Kenntnis des löslichen Phosphors eine Einschätzung des Gehalts an verfügbarem (vom Tier nutzbaren) Phosphor im Futter ermöglichen soll. Ziel ist es ferner, basierend auf der etablierten Methode einen für die Praxis geeigneten Schnelltest zu entwickeln. Zurzeit wird der Phosphorgehalt in Futtermitteln lediglich in Form des Gesamt-Phosphors gemessen und angegeben. Dieser Wert beschränkt sich jedoch auf eine quantitative Aussage zur Phosphormenge in toto, erlaubt aber keine Aussage über die Verfügbarkeit (Qualität) des enthaltenen Phosphors für das Tier. Anschließend soll die Hypothese "löslicher Phosphor" = dem Tier "verfügbarer Phosphor" durch entsprechende Retentionsstudien überprüft werden. Des Weiteren sollen modellhaft bei Zusatz diverser P-Träger zum Mischfutter die Gehalte an löslichem Phosphor bestimmt werden, um so evtl. auch Informationen zur Qualität mineralischer P-Träger zu erlangen. Für die Praxis wäre ein solcher Schnelltest immer dann von Interesse, wenn Störungen der Skelettgesundheit Zweifel am Gehalt von verfügbarem Phosphor aufkommen lassen.

Angewandte Analyseverfahren: Messung des Gesamt-Phosphors nach der herkömmlichen Molybdat-Vanadat-Methode; Messung des löslichen Phosphors nach modifizierter Molybdat-Vanadat-Methode (vorherige Inkubation des Probenmaterials bei definierter Temperatur und Zeit in wässriger Lösung; Messung des Überstandes aus veraschter und unveraschter Lösung) sowie Messung aus unveraschter Lösung mit Phosphat-Teststick.
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Voraussetzungen zur Kontrolle der Campylobacter Infektion beim Geflügel: Untersuchungen zur Rolle der Immunabwehr
Requirements to control Campylobacter infection in poultry: investigations of the role of immune responses
Projektverantwortliche: Rautenschlein, Silke; Glünder, Gerhard; Pielsticker, Colin
Laufzeit: Oktober 2009 bis September 2011
Drittmittelprojekt: DFG
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Im Rahmen eines Verbundprojektes werden an der Klinik für Geflügel Aspekte zu lokalen und systemischen Immunreaktionen beim Huhn nach Infektion mit unterschiedlichen Campylobacter-Stämmen und ihren Mutanten untersucht.
Resultate:

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165242715300209?via%3Dihub

Kooperationspartner:

Universität Göttingen

Charite, Berlin

FLI, Jena

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Einfluss einer "Western style"-Diät mit und ohne Folsäure-Supplementierung auf die durch humanrelevante Konzentrationen eines heterocyclischen aromatischen Amins induzierte Dickdarmtumorentstehung
Influence of a "Western style" diet with and without folic acid supplementation on the colon cancer development process induced by human-relevant concentrations of a heterocyclic aromatic amine
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Pablo Steinberg
Laufzeit: Juni 2009 bis November 2011
Drittmittelprojekt: Bundesinstitut für Risikobewertung, 30.570 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmitteltoxikologie
Projektdetails:
Im Rahmen des vorliegenden Forschungsvorhabens soll geprüft werden, ob die Fütterung von Ratten mit einer fettreichen Diät die durch eine humanrelevante Konzentration des heterocyclischen aromatischen Amins 2-Amino-1-methyl-6-phenylimidazo[4,5-b]pyridin (PhIP) hervorgerufene Zahl an präneoplastischen Läsionen im Dickdarm im Vergleich zu der entsprechenden Kontrollgruppe stark erhöht. Damit könnte erstmalig gezeigt werden, dass eine humanrelevante Konzentration an PhIP, wenn sie mit einer fettreichen Diät verabreicht wird, die Dickdarmkrebsentstehung in Ratten auslöst. Darüber hinaus soll der Einfluss der Folsäure-Supplementierung auf die durch PhIP induzierte Dickdarmkrebsentstehung untersucht werden.
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Herstellung und Optimierung eines neuartigen Geflügelfleischerzeugnisses unter Anwendung der Hochdrucktechnologie
High pressure technology for production and optimisation of novel poultry products
Projektverantwortliche: Dr. Theda v. Müffling; Prof. G. Klein
Laufzeit: Anfang 2009 bis Anfang 2011
Drittmittelprojekt: Ahrberg-Stiftung
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Die Herstellung und Vermarktung von zerkleinertem Geflügelfleisch in Deutschland ist erst seit Umsetzung der neuen EU Hygiene-Verordnungen zugelassen. Ein Grund für die vorherige Restriktion war die in diesen Erzeugnissen teils zu findende hohe Ausgangskeimbelastung mit Verderbniserregern wie auch das relativ zu Rotfleisch häufigere Vorkommen von pathogenen Keimen. Bisher ist es nicht gelungen, diese Kontamination so zu reduzieren, dass diese Erreger humaner Erkrankungen nicht mehr in oder auf dem hergestellten Lebensmittel wiedergefunden werden können. Die industrielle Produktion von Geflügelhackfleisch ohne weitere Schutzmaßnahmen zur Verhinderung des Wachstums der genannten Keime im Produkt, verläuft somit weiterhin schleppend. Die Hochdrucktechnologie soll zur Keimverminderung eingesetzt werden.
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Zeitpunkt und Verlauf der Besiedlung mit MRSA bei Mastschweinen und Einflussfaktoren hierauf
Research on the colonization dynamics of MRSA in fattening pig herds
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Thomas Blaha; Dr. Diana Meemken; Dr. Birgit Brockers; Dr. Lars Meyer; Dr. Susanne Fischer
Laufzeit: Mai 2009 bis Dezember 2011
Drittmittelprojekt: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Kliniken/Institute:
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Projektdetails:
Ziel dieses Teilprojektes des Verbundsprojektes "MRSA-Problematik in Nutztierbeständen" ist die Erforschung des Verlaufs der Kolonisierung von Schweinen, die zur Mast aufgestallt werden sowie der Besiedelungsdynamik in Schweinemastbeständen, deren Aufklärung ein wichtiger Beitrag für die durch das BfR zu erstellende Risikobewertung der MRSA Kolonisierung von Hausschweinen darstellt, und erste Ansätze für effizienten Kontroll- und Bekämpfungsmaßnahmen von MRSA bei Schweinen in Mastbeständen liefern sollen. Die Ergebnisse dieses Vorhabens sollen dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) als wissenschaftliche Entscheidungshilfe bei der Planung angemessener Verhütungs- und Bekämpfungskonzepte gegen den Eintrag von MRSA aus Nutztierbeständen in die Humanbevölkerung, besonders in Krankenhäuser, dienen sowie in die deutsche wie auch europäische Rechtssetzung eingehen können.
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Epidemiologische Studie zur Entwicklung von MRSA (Methicillin-resistente Staphylococcus aureus) in ökologisch wirtschaftenden Schweinebetrieben
Epidemiological Study on the Occurrence and Distribution of Methicillin-resistant Staphylococcus aureus (MRSA) in Organic Pig Herds
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Thomas Blaha; Dr. Diana Meemken; Dr. Ulrike Heine
Laufzeit: August 2009 bis Juli 2011
Drittmittelprojekt: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Kliniken/Institute:
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Projektdetails:
Methicillin-resistente Staphylococcus aureus-Stämme (MRSA) sind beim Tier seit 1972 als Verursacher von klinischen Erkrankungen wie auch als symptomlose Besiedler des Nasen-Rachenraums der Tiere bekannt. Aktuelle Studien in Deutschland deuten auf einen hohen Verbreitungsgrad von MRSA ST398 in der Schweinepopulation konventioneller Betriebe hin (Meemken et al., 2008). Dabei wurde ein deutlicher Zusammenhang zwischen dem direkten Kontakt zum Schwein und einer gehäuften Nachweisrate beim Menschen festgestellt. Über die Epidemiologie von MRSA, die wesentlich für die Entwicklung von Präventivmaßnahmen im Sinne des Verbraucherschutzes erforderlich ist, liegen bislang nur wenige Erkenntnisse vor. Die starke Assoziation von MRSA ST398 zum Schwein bietet die "epidemiologische Chance", die Ausbreitungsdynamik sowie mögliche Risikofaktoren besonders gut zu untersuchen. Da in bisherigen Studien hauptsächlich Schweine aus konventionellen Haltungssystemen einbezogen wurden, ist es das Ziel dieses Forschungsvorhabens, das Vorkommen, die Verbreitungsdynamik sowie mögliche Risiko- bzw. Resilienzfaktoren (Anwendung von antibiotisch-wirksamen Substanzen und Desinfektika, unterschiedliche Haltungs- und Hygienemanagementsysteme u.a.m.) von MRSA in ökologisch wirtschaftenden Haltungssystemen zu untersuchen.
Das Forschungsvorhaben unterstützt die Ziele des Bundesprogramms Ökologischer Landbau bezüglich der Überwindung produktionstechnischer Hemmnisse in der Nutztierhaltung in folgenden Bereichen:
-Entwicklung von Strategien zur Lösung von Hygieneproblemen,
-Vergleich der Entwicklung der Tiergesundheit und der Leistungsstabilität in unterschiedlichen Produktionssystemen,
-Verbesserung der Qualität tierischer Erzeugnisse

Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Verbraucherschutz relevante Risiken, die im Zusammenhang mit der Produktion von ökologischem Schweinefleisch stehen, zu minimieren.
Kooperationspartner:

Prof. Dr. Albert Sundrum, Dr. Christina Werner, Hendrik Sommer: Universität Kassel

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Mitogenomics der Metazoa/Pterygota
Mitogenomics
Projektverantwortliche: PD Dr. Heike Hadrys
Laufzeit: August 2009 bis November 2011
Drittmittelprojekt: Deutsche Forschungsgemeinschaft, 107.170 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierökologie
Projektdetails:
Komplette mitochondriale Genome sind für über 2000 Taxa innerhalb der Metazoa verfügbar. Sie stellen somit einen wertvollen Datensatz für die phylogenetische Rekonstruktion innerhalb der einzelnen Phyla als auch zwischen den Großgruppen dar. Für die geflügelten Insekten (Pterygota) werden noch fehlende mitochondriale Genome für Schlüsseltaxa (Ephemeroptera, Odonata, Dermaptera) generiert, die sowohl die Wahrscheinlichkeiten konkurrierender Hypothesen innerhalb der Pterygota entschlüsseln sollen, als auch für die Entschlüsselung der Evolutionswege innerhalb der Metazoa einen wichtigen Bestandteil liefern. Durch die verbesserte Re-Analyse der mitochondrialen Genome mit neu entwickelten bioinformatischen Methoden für die phylogenetischen Analysen und zusätzlichen phylogenetischen Informationen aus den Genom-Anordnungen sowie den tRNA und rRNA Sekundärstrukturen soll die Qualität von mt-Genom Daten für die Rekonstruktion eines Metazoa-Stammbaums als auch der entsprechenden Teilgruppen-Stammbäume detailliert evaluiert werden.
Kooperationspartner:

Prof. Dr. Peter Stadler, Universität Leipzig

PD Dr. Lars Podsialowski

Dr. Christoph Bleidorn, Universität Leipzig

Dr. Georg Mayer, Universität Leipzig

PD Dr. Torsten Struck, Universität Osnabrück

Prof. Dr. Bernhard Misof

Prof. Dr. Stephen Dellaporta, Yale University

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Entwicklung der Intraherden-Prävalenz von MRSA bei Schweinen in Zucht- und Ferkelerzeugerbetrieben
Research on the intra-herd prevalence of MRSA in sow herds
Projektverantwortliche: Dr. Diana Meemken; Prof. Dr. Thomas Blaha; Dr. Miriam Ostmeier; Dr. Lars Meyer; Dr. Susanne Fischer
Laufzeit: Mai 2009 bis Dezember 2011
Drittmittelprojekt: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Kliniken/Institute:
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Projektdetails:
Ziel dieses Teilprojektes ist die Erforschung wissenschaftlicher Grundlagen zum Infektions-und Besiedelungsverlauf sowie zu effizienten Kontroll- und Bekämpfungsmaßnahmen von MRSA bei Schweinen in Zucht- und Ferkelerzeugerbetrieben. Die Ergebnisse dieses Vorhabens sollen dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) als wissenschaftliche Entscheidungshilfe dienen sowie in die
deutsche wie auch europäische Rechtssetzung eingehen. Dabei werden in Deutschland verteilt Zucht- und Ferkelerzeugerbetriebe gezielt auf Faktoren untersucht, die Einfluss auf die Besiedelung und die Ausbreitung von MRSA in Schweine haltenden Betrieben haben. In als MRSA-positiv identifizierten Zucht- bzw. Ferkelerzeugerbetrieben:
- werden gekennzeichnete Sauen, Zuchteber und Saugferkel in bestimmten zeitlichen Abständen an definierten Haut- und Schleimhautoberflächen (Nasen- und Vaginalschleimhaut) wiederholt auf MRSA untersucht,
- werden Sauen, Zuchteber und Saugferkel gezielt nach antibiotischen Behandlungen auf MRSA untersucht und
- es werden Umgebungsproben in den Abferkelställen vor dem Einstallen der Sauen wiederholt bis zum Absetzen der Ferkel auf MRSA untersucht.
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Modulation von Impfreaktionen bei Ferkeln durch zeitgleich applizierte Antibiotika
Modulation of vaccination responses in piglets by simultaneous administered antibiotics
Projektverantwortliche: Apl. Prof. Dr. Hans-Joachim Schuberth
Laufzeit: Anfang 2009 bis Ende 2011
Drittmittelprojekt: Industrie (Veterinärpharmazeutika und Impfstoffe), 47.982 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Immunologie
Projektdetails:
Immunmodulatorisch wirksame Antibiotika sollen daraufhin geprüft werden ob sie die Qualität und die Quantität der Immunantwort nach Vakzinierung mit einem Totimpfstoff beeinflussen.
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Adaptation eines in vitro Modells zur Untersuchung der Hautwanderung von Strongyloides papillosus-Larven
Adaptation of an in vitro model for the investigation of the percutaneous migration of Strongyloides papillosus larvae
Projektverantwortliche: C. Welz, PhD; Prof. Dr. T. Schnieder
Laufzeit: Ende 2009 bis Mitte 2011
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Infektiöse Larven des Zwergfadenwurms Strongyloides papillosus können ihren Wirt entweder galaktogen oder perkutan infizieren. Bei den Wirten handelt sich meist um sehr junge, häufig neugeborene Wiederkäuer. In dem aktuellen Projekt wird die aktive Wanderung von infektiösen S. papillosus-Larven durch Haut untersucht. Dafür steht ein in vitro System zur Verfügung, das bereits für Larven des Hundehakenwurmes Ancylostoma caninum etabliert worden ist. Es besteht aus modifizierten Franz-Kammern, den so genannten PERL-Kammern. Zunächst werden die optimalen Bedingungen für das Durchwandern der Haut ermittelt. In anschließenden Versuchen wird der Einfluss verschiedener Parameter wie z.B. der Temperatur oder der Wanderdauer auf die Wanderungsaktivität untersucht. Weiterhin kann später anhand ausgewählter Gene untersucht werden, ob und wie sich das Transkriptionsmuster der Larven während der Wanderung verändert
Kooperationspartner:

Adrian Streit, PhD, Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, Tübingen

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