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600 Ergebnisse.
Lokale Signaltransduktion im weiblichen Genitaltrakt des Schweines nach Besamung
Local signal transduction in the female reproductive tract of pigs after insemination
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Dagmar Waberski; Prof. Dr. Hans-Joachim Schuberth; Prof. Dr. Christine Wrenzycki; Prof. Dr. Christiane Pfarrer; Prof. Dr. Ralph Brehm
Laufzeit: März 2006 bis Ende 2012
Drittmittelprojekt: Deutsche Forschungsgemeinschaft, 260.000 EUR
Kliniken/Institute:
Reproduktionsmedizinische Einheit der Kliniken
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Institut für Immunologie
Klinik für Rinder
Anatomisches Institut
Projektdetails:
Die Applikation von Seminalplasma in den Uterus führt beim Schwein zur vorzeitigen Ovulation. Residente Immunzellen und deren induziert ausgeschüttete oder neu synthetisierte Mediatoren können dieses Ereignis hypothetisch (mit-)steuern. Das Projekt umfasst die Untersuchung (1) potenzieller post-coitaler Kommunikationsformen zwischen dem Uterus und benachbarten Ovarien in der Zeit zwischen Östrusbeginn und Ovulation; (2) die zelluläre und molekulare Natur solcher Kommunikationsformen, welche den Ovulationsbeginn steuern.
Resultate:

Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die Expressionsmuster ausgewählter immun- und follikelreifungsassoziierter Transkripte im Uterus und Ovar östrischer Jungsauen zu untersuchen, nachdem diese eine unilaterale intrauterine Seminalplasmainfusion erhalten hatten.Die Hypothese, dass intrauterin appliziertes Seminalplasma die Regulation immun- und follikelreifungsassoziierter Transkripte beeinflusst, konnte in der vorliegenden Studie bestätigt werden. Dabei steht 17 h nach Applikation die reduzierte Expression von PTGS2 im Uterusepithel im Vergleich zur Kontrollseite im Vordergrund.

Darüber hinaus geben korrelative Beziehungen Hinweise darauf, dass Seminalplasma die Kommunikation zwischen Granulosazellen und Oozyten sowie die Genexpression innerhalb der Oozyte reguliert.

Tenor der gegenwärtigen Literatur ist - und darin lässt sich das Ergebnis der vorliegenden Studie einordnen - dass die Immunantwort des Uterus auf Seminalplasma nicht länger ausschließlich als klassisch inflammatorisch angesehen werden kann. Im Seminalplasma scheinen immunsuppressive Komponenten enthalten zu sein, deren Wirkung in den ersten 24 h nach Besamung dominiert. Die Einbeziehung anderer aktueller Studien lässt auf eine zeitliche Dynamik der Seminalplasmawirkung schließen.

Kooperationspartner:

Prof. Ronald Hunter

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Adaptation eines in vitro Modells zur Untersuchung der Hautwanderung von Strongyloides papillosus-Larven
Adaptation of an in vitro model for the investigation of the percutaneous migration of Strongyloides papillosus larvae
Projektverantwortliche: C. Welz, PhD; Prof. Dr. T. Schnieder
Laufzeit: Ende 2009 bis Mitte 2011
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Infektiöse Larven des Zwergfadenwurms Strongyloides papillosus können ihren Wirt entweder galaktogen oder perkutan infizieren. Bei den Wirten handelt sich meist um sehr junge, häufig neugeborene Wiederkäuer. In dem aktuellen Projekt wird die aktive Wanderung von infektiösen S. papillosus-Larven durch Haut untersucht. Dafür steht ein in vitro System zur Verfügung, das bereits für Larven des Hundehakenwurmes Ancylostoma caninum etabliert worden ist. Es besteht aus modifizierten Franz-Kammern, den so genannten PERL-Kammern. Zunächst werden die optimalen Bedingungen für das Durchwandern der Haut ermittelt. In anschließenden Versuchen wird der Einfluss verschiedener Parameter wie z.B. der Temperatur oder der Wanderdauer auf die Wanderungsaktivität untersucht. Weiterhin kann später anhand ausgewählter Gene untersucht werden, ob und wie sich das Transkriptionsmuster der Larven während der Wanderung verändert
Kooperationspartner:

Adrian Streit, PhD, Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, Tübingen

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Testung von Cunsumer-Sprays in der isolierten perfundierten Lunge der Ratte - eine Alternative zu in vivo Untersuchungen?
Testing of consumer sprays in the isolated perfused rat lung - an alternative to in-vivo studies?
Projektverantwortliche: Hackbarth; Fischer
Laufzeit: April 2009 bis Dezember 2011
Kliniken/Institute:
Institut für Tierschutz und Verhalten
Projektdetails:
Mit dieser Dissertation soll untersucht werden, ob die Kinetik von Nanopartikeln am Modell der isoliert perfundierten Rattenlunge vergleichbare Ergebnisse zu in vivo Versuchen liefert und somit als Alternative eingesetzt werden kann
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Vergleich geburtshilflicher Zugkräfte beim Rind - eine in-vitro-Studie
Comparison of extraction forces in bovine obstetrics - an in vitro stuy
Projektverantwortliche: Bollwein; Kirchner; Lüpke; Seifert
Laufzeit: Ende 2008 bis Ende 2011
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Projektdetails:
In einer vorangegangenen Untersuchung unserer Arbeitsgruppe zeigte sich, dass für der wechselseitigen Einzug des Kalbes in die Beckenhöhle weniger Kraft aufgewendet werden muss als für den gleichzeitigen, während es sich beim darauf folgenden Auszug des Vorderkörpers umgekehrt verhielt.
Parallel zu den oben genannten Untersuchungen durchgeführte computertomographische Studien zu den Körperabmessungen von Kälbern lassen jedoch die Vermutung zu, dass für den schrägen Zug weniger Kraftaufwand als für den alternierenden Zug erforderlich ist.

In der aktuellen Studie sollen daher die auftretenden Zugkräfte in einem In-vitro Modell bei wechselseitigem und schrägem Ein- und Auszug von totgeborenen Kälbern miteinander verglichen werden.
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Gentranskription der GTP- Cyclohydrolase in verschiedenen Entwicklungsstadien des Rinderlungenwurms Dictyocaulus viviparus
Gene transcription of GTP cyclohydrolase in different development stages of the bovine lungworm Dictyocaulus viviparus
Projektverantwortliche: C. Strube, PhD ; Prof. Dr. T. Schnieder
Laufzeit: Mitte 2009 bis Ende 2010
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Bei der GTP-Cyclohydrolase handelt es sich um ein Enzym, das bei dem frei lebenden Erdnematoden Caenorhabditis elegans in die Serotonin- und Dopaminbiosynthese und damit in das Paarungsverhalten sowie die Bewegungsfähigkeit, Nahrungssuche und Zellmigration involviert ist.
Kürzlich konnte dieses Gen auch in dem parasitischen Nematoden Dictyocaulus viviparus identifiziert werden. Im Zuge der weiteren Charakterisierung dieses Gens soll das Transkriptionsmuster in verschiedenen Lungenwurmstadien mittels quantitativer real time PCR untersucht werden. Ziel dabei ist es, die Transkriptionsrate über den gesamten Lebenszyklus des Parasiten inklusive entwicklungsgehemmter hypobiotischer Larven abzugreifen.
Kooperationspartner:

Moredun Research Institute, United Kingdom

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Quantifizierung und Unterscheidung von lebenden und toten Lebensmittelinfektionserregern mittels PCR
Quantification and differentiation of viable and non-viable foodborne pathogens by PCR
Projektverantwortliche: Prof. G. Klein
Laufzeit: Mitte 2009 bis Mitte 2010
Drittmittelprojekt: LAVES
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Beim molekularbiologischen Nachweis von pathogenen Organismen in Lebensmitteln ist eine Unterscheidung von lebenden und toten Zellen bisher nicht möglich. Für die lebensmittelrechtliche Beurteilung von Lebensmitteln ist allerdings letzen Endes nur das Vorhandensein und/oder die Anzahl an lebenden Zellen relevant, sodass molekularbiologische Nachweisverfahren zwar hervorragend als Screening-Methode eingesetzt werden können, jedoch eine zeitaufwendige mikrobiologische Untersuchung nicht ersetzen können. Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer auf der PCR basierenden Schnellmethode zur Quantifizierung lebender Zellen in Lebensmitteln und deren Vorstufen.
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Das respiratorische Epithel von Hühnern und seine Empfänglichkeit für Infektionen durch das Virus der aviären infektiösen Bronchitis (AIBV)
Susceptibility of the respiratory epithelium of the chicken for infection with the Avian Infectious Bronchitis Virus (AIBV)
Projektverantwortliche: Prof.Dr.U.Neumann; Prof.Dr.G.Herrler; Dr.Christine Winter
Laufzeit: August 2008 bis Juli 2010
Drittmittelprojekt: Deutsche Forschungsgemeinschaft
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Institut für Virologie
Projektdetails:
Die Aviäre Infektiöse Bronchitis, ausgelöst durch AIBV, ein Coronavirus, zählt weltweit zu den bedeutendsten Geflügelkrankheiten. Über die Spezifitäten der Bindungsstellen im Respirationstrakt ist jedoch sehr wenig bekannt. Daher soll an Lungen-Präzisionsschnitten sowie auf in-vitro gezüchteten Epithelzellen histochemisch die Expression und die Art der Sialinsäuren untersucht werden, die als dem AIBV als Rezeptordeterminanten dienen. Es ist zu erwarten, dass neue Erkenntnisse zum Verständnis der Zell-Erreger-Interaktionen erzielt werden, die möglicherweise auch diagnostisch verwertbar sind.
Resultate:

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1286457907003917?via

Kooperationspartner:

Dr.D.Cavanagh, Compton, UK

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Darstellung der Facettengelenke der Halswirbelsäule mit der digitalen Röntgentechnik
Imaging of the articular facet joints of the cervical region in warmblood horses, using digital radiography and sonography
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Peter Stadler; Dr. Isabelle Martens; TÄ. Lautenschläger
Laufzeit: März 2006 bis September 2010
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Obwohl heutzutage vereinzelt die Szintigraphie und/oder MRI-Untersuchung verfügbar ist, bleibt die Röntgenuntersuchung in Verbindung mit der Sonographie die wichtigste bildgebende Diagnostik im Bereich der Halswirbelsäule beim Pferd. Routinemäßig werden Übersichtsaufnahmen am stehenden Pferd im latero-lateralen Strahlengang angefertigt (Stashak 1989). Zusätzlich sind spezielle Aufnahmetechniken im dorso-caudalen, ventro-cranialen Strahlengang am stehenden Pferd möglich, um die Facettengelenke besser darzustellen (Denoix und Audigié 2005). Als Ergänzung der bildgebenden Diagnostik und insbesondere zur ultraschallgeleiteten Punktion der Facettengelenke soll die sonographische Technik zur Routinediagnostik entwickelt werden.

Diese Technik soll im Rahmen einer klinischen Studie serienmäßig an Warmblutpferden unterschiedlichem Alter und Ausbildungsstand durchgeführt werden, um die Prävalenz, das Ausmaß und die klinische Relevanz (Bewegungseinschränkungen, Steifigkeit, Unrittigkeit, Gangunregelmäßigkeiten oder Ataxie) von Spondylarthrosen zu überprüfen. Zusätzlich soll ein Protokoll erstellt werden, um die röntgenologische Untersuchung und die Sonographie im klinischen Alltag praktikabel und insbesondere die Röntgenuntersuchung durchführen zu können.
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Artenschutzgenetik und Phylogeographie afrikanischer Libellenarten
Biodiversity and global change (BIOLOG); Dragonflies as a model system; Section Southafrica
Projektverantwortliche: PD Dr. Heike Hadrys
Laufzeit: 2002 bis 2010
Drittmittelprojekt: BMBF, 155.495 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierökologie
Projektdetails:
Libellen zeigen in den Tropen ihre höchste Diversität und eignen sich aufgrund ihres komplexen aquatisch-terrestrischen Lebenszyklus und ihrer spezifischen Habitatpräferenz hervorragend als Indikatororganismen für Gewässerqualitäten im (als Larven) und außerhalb des Wassers (als Adulte). Im Rahmen des BMBF Projektes BIOTA Süd beschäftigen wir uns mit der Populationsgenetik und Phylogenie ausgewählter Libellenarten im südlichen Afrika. Hierbei steht die Erfassung von genetischen Diversitäten, Populationsstrukturen und Dynamiken sowie Untersuchungen zur historischen und aktuellen Artbildung im Vordergrund. Eine Studie im ariden Namibia liefert z.B. erstmalig Einblicke in die Verhaltens- und Ausbreitungsstrategien eines in der Wüste lebenden und an Gewässer gebundenen Insekts. Unter Einbeziehung von genetischen, morphologischen und ökologischen Daten konnten desweiteren zwei neue Libellenarten entdeckt und beschrieben werden. Diese zwei neuen Arten sind zueinander kryptisch, das heißt morphologisch identisch. Unter Anwendung des taxonomischen Zirkels konnten die beiden Arten aber sicher von ihrer ursprünglichen Art abgegrenzt und somit entdeckt werden.
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Eliminations- und Expressionskinetik von intratumoral injizierten Plasmiden in equinen Melanomen
Elimination and expression kinetics of plasmids injected intratumorally in equine melanomas
Projektverantwortliche: Professor K. Feige; J. Müller, Tierärztin
Laufzeit: Oktober 2006 bis Anfang 2009
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Das Ziel der Arbeit ist es, pharmakokinetische und -dynamische Untersuchungen an bereits erfolgversprechend im equinen Melanommodell eingesetzter nackter DNA (kodierend für equines Interleukin 12) an equinen Melanomen nach intratumoraler Injektion in vivo durchzuführen. Es wird sowohl die intratumorale Eliminationskinetik wie auch die biologische Aktivität der Plasmide im Gewebe untersucht um das bestehende Therapieprotokoll weiter zu optimieren.
Kooperationspartner:

Dr. C. Juhls, Mologen AG, Berlin

Dr. M. Meli, Universität Zürich, Zentrum für klinische Studien

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