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2301 Ergebnisse.
Konzentrationen von Prolaktin und Relaxin sowie von Sexualsteroidhormonen im Seminalplasma und Blutserum von Rüden mit unterschiedlichem Prostatastatus
Concentrations of prolactin and relaxin as well as of testicular steroid hormones in seminal plasma and blood serum of male dogs with different status of the prostate gland
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Anne-Rose Günzel-Apel; Dr. Carola Urhausen; Karola Wolf; Hacer Dogru; Dr. Marion Piechotta
Laufzeit: Dezember 2009 bis März 2012
Kliniken/Institute:
Reproduktionsmedizinische Einheit der Kliniken
Klinik für Rinder
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Die benigne Prostatahyperplasie (BPH) ist beim Hund weit verbreitet. Als Ursache wird eine Veränderung des Testosteron- und Östrogenstoffwechsels sowie eine verstärkte enzymatische Reduktion von Testosteron zu 5alpha-Dihydrotestosteron (DHT) im Prostatagewebe beschrieben, die sich in einer drei- bis vierfachen Erhöhung der Gewebekonzentration von DHT und Testosteron gegenüber der Norm manifestiert. Das intraprostatische DHT wird als Hauptauslöser der Hyperplasie angesehen.
In physiologischen Konzentrationen übernimmt Prolaktin (PRL) in der Prostata eine subtile Rolle, während es in erhöhter Konzentration (Hyperprolaktinämie) gemäß seiner generellen Bedeutung für die Zellproliferation eine unmittelbare Bedeutung für die Prostatahyperplasie besitzt. PRL in geringen Dosen übt einen fördernden Einfluss auf Wachstum und Funktion der caninen Prostata aus. Andererseits unterdrückt es die DHT Bildung. Eigene Untersuchungen befassten sich mit der physiologischen PRL-Sekretion beim prostata-gesunden, fruchtbaren männlichen Beagle und deren Beeinflussbarkeit durch den PRL-Hemmer Cabergolin. PRL und sein Rezeptor werden in den Prostataepithelzellen von Mensch und Ratte exprimiert und nehmen dort unter Androgeneinfluss zu. PRL wird auch als autokriner/parakriner Wachstumsfaktor angesehen. Ferner werden testosteronunabhängige Effekte von PRL auf die Epithelzellproliferation in der humanen Prostata vermutet. In Anwesenheit von Testosteron oder DHT bewirkte PRL in niedrigen Konzentrationen einen weiteren Anstieg der Proliferation, nicht jedoch in höheren Konzentrationen.
Relaxin (RLX) prostatischen Ursprungs wird als möglicher lokaler Faktor bei der Bindegewebserweichung und Formation von Perinealhernien beim Rüden angesehen. Immunhistochemisch konnte im Epithel von Prostata und paraprostatischem Gewebe eine hohe RLX-Immunreaktivität nachgewiesen werden. Diese war in der Prostata von Hunden ohne Perinealhernie geringer ausgeprägt, in atrophierten Drüsen schwach oder abwesend. Auch im Drüsenepithel der menschlichen Prostata wurde eine spezifische RLX-Immunreaktivität nachgewiesen. Dagegen waren Hoden und Nebenhoden negativ. Die RLX-Konzentrationen im Seminalplasma von Männern weisen interindividuelle Unterschiede auf, sind jedoch beim einzelnen Individuum, unabhängig von der Serumtestosteronkonzentration, vom Ejakulatvolumen, vom Vorhandensein von Spermien im Ejakulat oder vom Hodenvolumen relativ konstant.
Die Studie wird an Beagle-Rüden sowie an Zuchtrüden anderer Rassen aus Privatbesitz durchgeführt. Die im Seminalplasma und im Blutserum gemessenen Konzentrationen von PRL und RLX werden in Relation zu testikulären Steroidhormonen incl. DHT, zum Prostatastatus, zur Ejakulatbeschaffenheit und zur Rasse und zum Alter der Tiere ausgewertet. Von den aus der Studie resultierenden Ergebnisse werden neue Ansätze der Diagnostik und Therapie der BPH sowie von Fruchtbarkeitsstörungen erwartet.
Resultate:

Wolf K, Kayacelebi H, Urhausen C, Piechotta M, Mischke R, Kramer S, Einspanier A, Oei CHY, Günzel-Apel A. Testicular steroids, prolactin, relaxin and prostate gland markers in peripheral blood and seminal plasma of normal dogs and dogs with prostatic hyperplasia. Reprod Dom Anim 2012, 47 (Suppl 6), 243-246; doi: 10.1111/rad.12029, ISSN 0936-6768

Kooperationspartner:

Prof. Dr. Almuth Einspanier, Vet.-med. Fakultät Leipzig

Dr. Hiemke Knijn, Vet.-med. Fak. Utrecht/NL

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Optimierung von Eiprodukten für den Einsatz in Feinen Backwaren
Optimization of egg products for pastry applications
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Waldemar Ternes; Sonia Mayer
Laufzeit: Dezember 2009 bis Februar 2012
Drittmittelprojekt: Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V., Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn, 133.100 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmitteltoxikologie
Projektdetails:
Ziel des Projektes ist die Erarbeitung der notwendigen Erkenntnisse für eine zielgerichtete Entwicklung von Eiprodukten zum Einsatz in aufgeschlagenen Feinen Backwaren am Beispiel Biskuit und Sandkuchen. Dabei werden Modellsysteme mit zunehmender Komplexität bestehend aus dem Eiprodukt und Zucker sowie nachfolgend Stärke/Mehl und Fett eingesetzt. Die Variation der Ausgangseigenschaften des Eiproduktes soll zum einen prozessseitig, u.a. Pasteurisationsbedingungen, Phospholipaseeinsatz und Hochdruckbehandlung, und zum anderen stoffseitig durch unterschiedliche Verhältnisse von Eigelb, dessen Fraktionen, und Eiklar erfolgen. Im Rahmen des Ansatzes werden unter den Bedingungen der Backwarenherstellung, insbesondere Massebereitung und Backen, neben der Beschreibung der Vorgänge im Eiprodukt selber, z.B. mittels FTIR, auch die Wechselwirkungen des Eiproduktes mit den übrigen Rohstoffen charakterisiert. Parallel dazu wird erstmals auch die Änderung der mechanischen Eigenschaften des Eiproduktes sowie die der Masse während einer definierten Temperaturbehandlung (Backprozess) im Spalt eines Oszillationsrheometers messtechnisch verfolgt.

Erwartet werden neue Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen den Ausgangseigenschaften des Eiproduktes bzw. der gezielten Veränderung durch eine entsprechende Vorbehandlung und Fraktionierung, dem Verhalten beim Backen (Gashaltevermögen, Verfestigung) sowie den wesentlichen Qualitätsmerkmalen der fertigen Backware, insbesondere Porenstruktur, Textur und dem Verhalten bei der Lagerung (Stärkeretrogradation). Auf der Grundlage dieser Zusammenhänge können die Eigenschaften der Eiprodukte besser als bisher auf die Anforderungen für den Einsatz in Feinen Backwaren abgestimmt werden.
Kooperationspartner:

Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e.V., Prof.-v.-Klitzing-Str. 7, 49610 Quakenbrück

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Fett- und Glukosestoffwechsel in Leber, Muskel und Fettgeweben bei genetisch differierenden Mäusen
Lipid and glucose metabolism in liver, muscle and adipose tissues in genetically different mice
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Korinna Huber; Hannes Bergmann
Laufzeit: Mitte 2009 bis Ende 2012
Kliniken/Institute:
Institut für Physiologie und Zellbiologie
Projektdetails:
Ziel dieses Projektes ist es, den Einfluss einer Hochfettdiät, angereichert mit n-3 und n-6 PUFA, auf den Glukose- und Lipidstoffwechsel von Mäusen zu untersuchen, die genetisch unterschiedlich sind. Dabei handelt es sich um Mäuse eines genetischen Ursprungs, die durch Zucht auf hohe Körpermasse oder hohe Laufleistung selektiert wurden. Die Einfluss der Ernährung sollte durch die genetische Grundausstattung beeinflusst werden.
Resultate:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21835020

Kooperationspartner:

Dr. Karin Nürnberg, Forschungsbereich Muskelbiologie und Wachstum, FBN Dummerstorf

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Transkriptomsequenzierung von verschiedenen Dictyocaulus viviparus-Entwicklungsstadien von basierend auf EST-Banken
Transcriptome sequencing of the developmental stages of Dictyocaulus viviparus based on EST libraries
Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Strube, PhD ; Prof. Dr. T. Schnieder
Laufzeit: Mitte 2009 bis Ende 2012
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Basierend auf der Sequenzierung von EST-Banken soll das Transkriptom verschiedener Lungenwurmstadien analysiert werden, wobei der komplette Lebenszyklus des Parasiten abgedeckt werden soll. Hieraus sollen Gene abgeleitet werden können, die für die Stadienkonversion von Nöten sind, in Parasit-Wirt-Interaktionen sind oder für den Parasitismus an sich eine Schlüsselfunktion einnehmen.
Kooperationspartner:

Prof. Robin Gasser, University of Melbourne

Dr. Makedonka Mitreva, The Genome Institute, Washington University

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Entwicklung und Vergleich verschiedender teilantagonisierbarer Injektionsanästhesieprotokolle (TIVA) für das Pferd.
Development and comparison of different total intravenous anaesthesia (TIVA) protocols with partial reversal in the horse
Projektverantwortliche: Prof. Sabine Kästner; Dr. Klaus Hopster; Prof. Manfred Kietzmann
Laufzeit: Juni 2009 bis Ende 2012
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Klinik für Pferde
Institut für Pharmakologie Toxikologie und Pharmazie
Projektdetails:
Verschiedene TIVA Protokolle für das Pferd, basierend auf einer Kombination mit dem reversierbaren Benzodiazepin Midazolam, werden erarbeitet und bezüglich der Pharmakokinetik, kardiovaskulären Beeinträchtigung, der Steuerbarkeit und der Aufwachqualität verglichen. Die Untersuchungen erfolgen in einem kompletten cross over design. Innerhalb dieser Versuchsreihen wird die Lithiumdilutionsmethode zur Bestimmung des Herminutenvolumens im Vergleich zu Echokardiographischen Methoden und Pulskontouranalyse beim Pferd evaluiert und verglichen.
Resultate:

Hopster K1, Müller C, Hopster-Iversen C, Stahl J, Rohn K, Kästner S. Effects of dexmedetomidine and xylazine on cardiovascular function during total intravenous anaesthesia with midazolam and ketamine and recovery quality and duration in horses.Vet Anaesth Analg. 2014 Jan;41(1):25-35. doi: 10.1111/vaa.12095. Epub 2013 Oct 15.

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/vaa.12095/full

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Elektrophysiologische Untersuuchungen zur Wirkung des Steroidanästhetikums Alfaxolon an spannungsabhängigen Natriumkanälen
Electrophysiologic investigations on the effect of the steroid anaesthetic alfaxolon on voltage gated sodium channels
Projektverantwortliche: Prof. Sabine Kästner; Igor Pilawski
Laufzeit: Oktober 2009 bis Mai 2012
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Mithilfe der patch clamp Technik wird der Effekt von Alfaxolon an verschiedenen Subtypen des spannugsabhängigen Natriumkanals an stabil transfizierten HEK Zellen an Einzelzellableitungen untersucht.
Resultate:

Foadi N, Pilawski I, Buchholz V, de la Roche J, Wegner F, Leffler A, Ahrens J, Kästner SInteraction of alfaxalone with the neuronal and the skeletal muscle sodium channel.Pharmacology. 2012;89(5-6):295-302. doi: 10.1159/000337737.

http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/pilawskii_ss12.pdf

Kooperationspartner:

PD Dr. Jörg Ahrens, Medizinische Hochschule Hannover

Prof A. Leffler, Medizinische Hochschule Hannover

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Seminalplasma und weibliche Fruchtbarkeit (Rind)
Seminal plasma and female fertility (cattle)
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Sabine Meinecke-Tillmann; TÄ Mona Schwerhoff
Laufzeit: April 2009 bis Dezember 2012
Drittmittelprojekt: Förderverein Biotechnologie e.V., Bonn
Kliniken/Institute:
Institut für Reproduktionsbiologie
Projektdetails:
Der Einfluss der Besamungs- und Embryotransfer begleitenden intravaginalen und intrazervikalen Seminalplasmapplikation auf Trächtigkeitsrate von Kühen wird analysiert.
Kooperationspartner:

Dr. Detterer

Besamungs- und ET-Station Georgsheil


Dr. Holzapfel

Rinderunion West EG


Dr. Melbaum

Besamungsstation Haselünne


Dr. Tenhumberg

NBG Besamungsstation Landshut eG

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Vorbereitung des Studienprotokolls (mit Schwerpunkt Zoonosen) zur Nationalen Kohortenstudie
Preparation of the study protocol (with main focus zoonoses) for the national cohort study
Projektverantwortliche: K. Hille; N. Möbius; Dr. R. Merle; Prof. Dr. L. Kreienbrock
Laufzeit: 2009 bis 2012
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
Kliniken/Institute:
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Projektdetails:
Erkenntnisse zur Prävention der großen Volkskrankheiten beim Menschen sind vor allem aus epidemiologischen Langzeitstudien zu erwarten. Ziel ist es, sowohl genetische als auch umweltbedingte Risikofaktoren zu identifizieren, um Krankheiten in einem möglichst frühen Stadium erkennen und therapieren zu können. In allen HelmholtzGesundheitszentren wird daher die Kompetenz im Bereich Epidemiologie ausgebaut. Als einzigartiges Werkzeug für vielfältige epidemiologische Studien ist eine große Populationsstudie mit 200.000 Probanden geplant, die sog. "Nationale Kohorte". In dieser langfristig angelegten Studie, die die Helmholtz-Gemeinschaft gemeinsam mit universitären Partnern aufbauen möchte, werden zum Zeitpunkt der Rekrutierung gesunde Personen auf klinische Parameter sowie Lebensgewohnheiten hin untersucht und dann über einen Zeitraum von 10 bis 20 Jahren begleitet. An dieser Initiative beteiligen sich das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), das Helmholtz-Zentrum für Gesundheit und Umwelt (HZGU), das Max-Dellbrück-Centrum (MDC), das Helmholtz-Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (HZN) zusammen mit dem FZJ sowie das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI).

Als ein universitärer Partner wird sich auch das Institut für Biometrie, Epidemiologie und Informationsverarbeitung mit seinem WHO-Collaborating Centre for Research and Training in Veterinary Public Health beteiligen. Gemeinsam mit dem HZI und dem Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS) soll ein "norddeutsches Kohortenzentrum" aufgebaut werden. Inhaltlicher Schwerpunkt der Studien soll das Studium von Risiken der Umwelt, der Lebensumstände und der genetischen Faktoren auf dem Gebiet der infektiösen und inflammatorischen Erkrankungen darstellen. Es wird zudem angestrebt, nach der Etablierung des "norddeutschen Kohortenzentrums" eine langfristig angelegte Kooperation aller Beteiligten zur gemeinsamen Durchführung und wissenschaftlichen Auswertung der Kohortenstudie zu etablieren.

Knowledge of prevention of the great endemic diseases in humans can be expected from epidemiologic longterm studies. It is planned to identify genetic as well as environment-related risk factors in order to be able to diagnose and treat diseases as early as possible. Therefore, the epidemiologic competeces are extended in all Helmholtz-Centres. A big population study including 200,000 probands - the so-caled "National Cohort" - is planned to serve as unique tool for manifold epidemiologic studies. The Helmholtz-community wants to set up this long-term study together with partners from universities. Healthy persons will be recruited and investigated regarding their habits and then accompanied over a period of 10 to 20 years. The German Cancer Research Centre (DKFZ), the Helmholtz-Centre for health and Environment (HZGU), the Max-Dellbrück-Centre (MDC), the Helmholtz-Cetnre for Neurodegenerative Diseases (HZN) together wih FZJ as well as the Helmholtz-Centre for Research of Infections (HZI) are engaged in this intivative.

The Department of Biometry, Epidemiology and Inforamtion Processing including its WHO-Collaborating Centre fro Research and Training in Veterinary Public Health will take part as research partner. Together with the HZI and the Bremen Institut fro PreventioN research and Social Medicine (BIPS) it is planned to assemble a "northern German cohort centre". The study of risks from the environment, the habits and the genetic factors regarding infectious and inflammatory diseases will be the study topics. Furthermore, it is aimed to establish a long lasting co-operation of all participants regarding joint realisation and scientific analyses of the cohort study.
Kooperationspartner:

Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung Braunschweig

Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin

Georg-August-Universität Göttingen

Universität Hamburg

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Molekulare und funktionelle Charakerisierung verschiedener Parameter aus dem Energie- und Proteinhaushalt von Hochleistungsmilchkühen
Molecular and functional characterization of different parameters of energy and protein metabolism in cattle
Projektverantwortliche: Prof. Dr. G. Breves; Dipl. Biochem. S. Klinger
Laufzeit: August 2008 bis Mai 2012
Drittmittelprojekt: BMBF, 102.861 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Physiologie und Zellbiologie
Projektdetails:
Diese Studie gehört zu dem FUGATO-plus-Teilprojekt "Metabolomische und genomische Analysen der Milch für gesunde Milchkühe". Eine drastische Steigerung der Milchproduktion kann bei manchen Hochleistungsmilchkühen zu stoffwechselbedingten Krankheiten führen, die eine insgesamt verringerte Leistungsfähigkeit bedingen. Bei diesen Tieren scheint die Anpassung des Stoffwechsels an die Milchleistung nicht ausreichend zu sein. Ziel dieser Studie ist es, diese unterschiedliche Anpassungsfähigkeit an eine Hochleistungslaktation zu untersuchen. Hierfür werden verschiedene Parameter aus dem Energie- und Proteinhaushalt im Darm (Nährstoffabsorption) und in der Leber (Glukoneogenese, Lipidstoffwechsel) molekular und funktionell charakterisiert.
Resultate:

http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/klingers_ss12.html

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22369577

Kooperationspartner:

Prof. Dr. H.-R. Fries, Lehrstuhl für Tierzucht, Technische Universität München

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Europäische Forschungsinitiative zur Entwicklung von Imagingsubstanzen zur frühen In-vivo-Diagnose und Wirkungserfassung von therapeutischen Substanzen (EURIPIDES)
European research initiative to develop Imaging Probes for early In-vivo Diagnosis and Evaluation of response to therapeutic substances (EURIPIDES)
Projektverantwortliche: Prof. Dr. W. Löscher; Dr. Jens Bankstahl
Laufzeit: April 2008 bis April 2012
Drittmittelprojekt: EU
Kliniken/Institute:
Institut für Pharmakologie Toxikologie und Pharmazie
Projektdetails:
In dem von der EU mir rund 7 Millionen Euro für 4 Jahre geförderten Konsortium aus ingesamt 14 europäischen Gruppen, darunter der Gruppe von W. Löscher, sollen In-vivo-Imagingmarker der Funktion von Multidrug-Transportern als Werkzeug für die Prädiktion, Diagnose, das Monitoring und die Prognose wichtiger ZNS-Erkrankungen entwickelt werden. Diese Marker sollen auch der Unterstützung und Zielführung von therapeutischen Interventionen dienen. Multidrug-Transporter in der Blut-Hirnschranke transportieren aktiv eine große Zahl von Arzneimitteln zurück ins Blut. Überaktivität dieser Transporter führt zu unzureichenden (subtherapeutischen) Konzentrationen von Neuropharmaka an ihren Hirntargets und damit Pharmakoresistenz. Diese "Transporter-Hypothese" von Arzneimittelresistenz ist möglicherweise für viele ZNS-Erkrankungen relevant. Efflux-Transporter wie P-Glycoprotein spielen möglicherweise auch eine Rolle in der Pathophysiologie der Alzheimerschen Erkrankung (AD). Ziel von EURIPIDES ist die Untersuchung der Bedeutung der Expression von Multidrug-Transportern für Arzneimittelwirkungen als Basis für neue therapeutische Verfahren von Erkrankungen wie Epilepsie oder AD. Geeignete In-vivo-Imagingmarker der Expression von Multidrug-Transportern sind die Voraussetzung, um eine veränderte Transporterexpression bei individuellen Patienten zu erfassen. Wenn mit solchen Markern ein Zusammenhang zwischen Transporterüberexpression und Therapieresistenz bzw. Transporterunterfunktion und AD identifiziert werden kann, würde dies die Möglichkeit der Prädiktion von Arzneimittelwirkungen und damit eine individuelle Therapie bei Patienten eröffnen.
Kooperationspartner:

13 (EU-Konsortium)

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