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2308 Ergebnisse.
Wirksamkeitsüberprüfung von Alternativen zu Antibiotika bei Hautinfektionen des Hundes verursacht durch Staphylococcus pseudintermedius
Testing the effectiveness of alternatives to antibiotics in dog skin infections caused by Staphylococcus pseudintermedius
Projektverantwortliche: Jessica Meißner
Laufzeit: Oktober 2025 bis September 2027
Drittmittelprojekt: Gesellschaft für Kynologische Forschung (GFK), 10.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Pharmakologie Toxikologie und Pharmazie
Projektdetails:
Durch den häufigen Einsatz von Antibiotika gibt es sowohl in der Human- als aus Veterinärmedizin immer mehr Krankheiten, die durch resistente Keime verursacht werden. Leider zeigen auch immer mehr Keime auf der Haut unserer Hunde diese Problematik, so dass früher gut zu behandelnden Hautinfektionen heutzutage schwer therapierbar sind. Daher wird vermehrt nach Alternativen zu Antibiotika gesucht. Ein Team um Dr. Jessica Meißner vom Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie der Stiftung Tierärztlichen Hochschule Hannover überprüft nun, ob Produkte auf der Basis von Manukahonig oder Ozonöl im Kampf gegen multiresistente Hautkeime (speziell Staphylococcus pseudintermedius) beim Hund helfen können.
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Vormagen in 3D: Modell für die Tiermedizinlehre
A 3D model of the ruminant forestomaches to be used in veterinary education
Projektverantwortliche: Kristin Elfers; Julia Hollenbach; Sandra Wissing; Elisabeth Schaper
Laufzeit: April 2025 bis März 2027
Drittmittelprojekt: Stiftung Innovation in der Hochschullehre, 339.015 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Physiologie und Zellbiologie
Zentrum für Lehre - E-Learning-Beratung
Anatomisches Institut
Zentrum für Lehre - Clinical Skills Lab
Projektdetails:
Das Erlernen anatomischer und physiologischer Kenntnisse zu den Vormägen von Wiederkäuern ist ein wichtiger Bestandteil im Tiermedizinstudium. So können Tierärzte und Tierärztinnen im späteren Berufsalltag Krankheiten diagnostizieren und Operationen an diesem Organsystem durchführen. Im vorklinischen Studienabschnitt haben die Studierenden an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) hierzu einzelne anatomische und physiologische Übungen am Tier. Dem Ziel einer intensiven und gründlichen Ausbildung steht der rechtliche und gesellschaftliche Druck entgegen, Tierversuche in der Ausbildung zu reduzieren und das Tierwohl zu verbessern. In diesem Projekt wird ein anatomisch-detailgetreues virtuelles Modell der Wiederkäuervormägen entwickelt und den Studierenden über das etablierte Virtuelle Lernlabor des Clinical Skills Lab (CSL) zur Verfügung gestellt. Dies kann online flexibel von allen Studierenden jederzeit genutzt werden. Laut Lehrbericht 2022 bewerten die Studierenden die Möglichkeiten der Vertiefung eigener Kenntnisse im CSL sehr gut und wünschen sich weitere Angebote, um selbstständig und bedarfsorientiert praktische berufsrelevante Fertigkeiten zu lernen. Daher wird zusätzlich ein plastisches 3D-Vormagen-Modell entwickelt, welches die Organmotorik simuliert und die Palpation der Vormägen ermöglicht. Simulationen spielen in der medizinischen Ausbildung eine wichtige Rolle und werden in Kombination mit Praxisbezug von Studierenden gut angenommen. Das geplante Projekt kann im Rahmen des 3R-Konzepts für Tierversuche als Refinement und Reduction verstanden werden. Auf diese Weise erlernen die Studierenden z. B. die Palpation der Vormägen am Simulator, bevor sie dies am lebenden Tier im physiologischen Praktikum durchführen. Es kommt zu einem Hemmungsabbau, der in einer effizienteren und tierschonenderen Ausübung der praktischen Fertigkeit am lebenden Tier resultiert. Das virtuelle Vormagen-Modell bietet, ergänzend zur klassischen Lehrmethodik, die Möglichkeit zum selbstständigen, vorbereitenden Lernen und trägt somit zur Reduktion der Tierzahlen in den anatomischen Übungen bei. Im klinischen Studienabschnitt können beide Modelle wiederholend-unterstützend zur Erlangung klinisch-chirurgischer Fertigkeiten und zur Examensvorbereitung genutzt werden, sodass sich ein semesterüberspannender Einsatz zur Förderung lern- und berufsbezogener Kompetenzerlangung durch Weiterentwicklung bestehender Lern- und Lehraktivitäten ergibt.
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ENhanced DURation of Immunity by MCMV-based VACcines (ENDURIVAC)
ENhanced DURation of Immunity by MCMV-based VACcines (ENDURIVAC)
Projektverantwortliche: Prof. Maren von Köckritz-Blickwede; Dr. Martin Ludlow
Laufzeit: Oktober 2025 bis September 2027
Drittmittelprojekt: IBT, 486.181 EUR
Kliniken/Institute:
Research Center for Emerging Infections and Zoonoses
Projektdetails:
Ziel ist eine
Vergleichsstudie für den am HZI entwickelten MCMV-basierten Impfstoffkandidaten gegen
RSV im Frettchenmodell an der TiHo sowie die technische Weiterentwicklung des
Impfstoffkandidaten am HZI.
Kooperationspartner:

HZI Braunschweig

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Fangen und Verladen von Legehennen - Smartcatching LH
Catching and crating laying hens - Smartcatching LH
Projektverantwortliche: Schwarz, Anna; Spindler, Birgit; Kemper, Nicole
Laufzeit: Oktober 2025 bis März 2027
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, 172.697 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
Ziel des Vorhabens ist es, die praktische Umsetzbarkeit des tierschonenden Fangens und Verladens von Leghennen tierschutzfachlich, unter Berücksichtigung von Aspekten der Arbeitsbelastung und Ökonomie, einzuordnen und zu bewerten. In Teilprojekt 1 ist dazu geplant eine Ausstallung von Althennen in 20 Praxisbetrieben zu begleiten. Da weiß befiederte Hennen oftmals sehr viel aktiver und unruhiger sind als braun befiederte Tiere, wird die Ausstallung sowohl von weiß- als auch von braun befiederten Herden dokumentiert. Um belastbare Daten zu erzielen, wird je Genetik (2) die Ausstallung von je 10 Herden begleitet, wobei je Herde 6.000 Tiere "tierschoend" gefangen werden sollen. Die übrigen Tiere der jeweiligen Herde werden praxisüblich ausgestallt. Neben den Basisdaten der teilnehmenden Herden sollen während des Fangprozesses die Zeitdauer der Verladung, einzelner Kisten (Durchschnitt) und einzelner Tiere (differenziert nach durchschnittlicher Zeit beider Fangmethoden) dokumentiert werden. Das Tierverhalten soll z.B. anhand von Vokalisation und exemplarischen Verhaltensbeobachtung (u.a. hecheln) in den Kisten erfasst werden. Zur Bewertung des Effekts der Fangmethode auf mögliche Schäden am Tier wird auf die Befunderhebung am Schlachthof zurückgegriffen. Die Arbeitsbelastung sowie die Kosten des tierschonenden Fangens und Verladens sollen ebenfalls erfasst und bewertet werden.
Um belastbare Daten zur möglichen Stressbelastung des Fangens zu bekommen ist geplant in Teilprojekt 2 unter experimentellen Bedingungen bei beiden Fangmethoden (Aufrecht mit umgreifen des Rumpfes versus Über-Kopf hängend mit Fixation an den Ständern) anhand der Messung von Corticosteron-Metaboliten im Kot die Stressbelastung quantitativ zu erfassen.
Kooperationspartner:

Universität Osnarbrück

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Entwicklung und Validierung eines Loop-mediated isothermal amplification (LAMP)-Assays zur Untersuchung des Übertragungspotenzials von Toxoplasma gondii durch verschiedene Risikolebensmittel
Development and validation of a loop-mediated isothermal amplification (LAMP) assay to investigate the transmission potential of Toxoplasma gondii through various high-risk foods
Projektverantwortliche: PD Dr. Amir Abdulmawjood; Dr. Antonia Kreitlow; Dr. Lisa Siekmann; Prof. Dr. Christina Strube; Prof. Dr. Madeleine Plötz
Laufzeit: Mai 2025 bis April 2027
Drittmittelprojekt: Fritz-Ahrberg-Stiftung, 100.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Toxoplasma gondii kann über unzureichend erhitztes Fleisch oder kontaminierte Rohkost auf den Menschen übertragen werden und stellt insbesondere für Schwangere sowie immungeschwächte Personen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Da derzeit kein effizientes Schnelltestverfahren für Lebensmittel verfügbar ist, das eine frühzeitige Identifizierung der Kontaminationsquelle ermöglicht, wird unter der Förderung der Fritz-Ahrberg-Stiftung an der Entwicklung eines LAMP-Assays gearbeitet. Dieses Verfahren soll den schnellen und empfindlichen Nachweis auch geringer Parasitenmengen in verschiedenen teils komplexen Lebensmittelmatrices ermöglichen. In einem zweiten Projektabschnitt soll der Erregergehalt entlang der Lebensmittelprozesskette ermittelt werden. Darauf aufbauend können mögliche Maßnahmen zur Risikominimierung bewertet werden.
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HePro2 - Entwicklung eines physikalischen Prozesses für die Gewinnung, Aufbereitung und Charakterisierung von Bierhefeproteinen
HePro2 - Development of a physical process for the extraction, preparation and characterization of brewer's yeast proteins
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Kemal Aganovic
Laufzeit: April 2024 bis März 2027
Drittmittelprojekt: BMEL, 318.427 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Das Projekt wird am DIL e.V., Quakenbrück durchgeführt.
Im Rahmen dieses Projektes soll ein Konzept zur Gewinnung und Aufbereitung der Proteine aus Bierhefen in möglichst hoher nativer und funktioneller Form im Pilotmaßstab entwickelt und bewertet werden. Die Proteine und andere wertgebende Stoffe der Hefen sind zum größten Teil innerhalb der Zellen lokalisiert und somit für konventionelle Gewinnung durch Extraktion oder Fällung nicht leicht zugänglich. Um den Zugang zu den Proteinen zu erhöhen, ist deshalb ein Zellaufschluss notwendig. Weiterhin haften an den Hefen Reststoffe des Brauprozesses an. Diese sind unter anderem Gluten oder Bitterstoffe aus dem Hopfen. Im ersten Schritt soll deshalb ein Prozess entwickelt werden, um die Bitterstoffe und das Gluten, so weit wie technisch möglich zu entfernen (AP 1). Anschließend werden die Hefezellen physikalisch aufgeschlossen, sodass die im Zellplasma gelösten Proteine austreten können. Dazu werden in diesem Forschungsvorhaben zwei mechanische Verfahren angewendet: (1) Elektroporation mittels gepulster elektrischer Felder (eng. Pulsed Electric Fields, PEF, AP 3), und (2) Hochdruckhomogenisierung (eng. Ultra-High-Pressure Homogenization, UHPH, AP 2). Nach dem Zellaufschluss werden die Zellwandbestandteile von der proteinreichen Suspension/Lösung nach dem Prinzip der Trennung mittels Dichte bzw. Zentrifugalkräften in einem Tellerseparator getrennt. Weiter sollen die gewonnenen Proteine aufbereitet und stabilisiert werden und auf deren sensorische, techno-funktionelle und ernährungsphysiologische Eigenschaften (AP 4) sowie deren Eignung an Beispielen zur Herstellung von Lebensmittelprodukten untersucht werden (AP5). Nachdem der Prozess für Brauereihefen etabliert ist, wird er mit Hefen aus anderen Quellen validiert (AP 6). Mit den während der Untersuchung gewonnenen Daten wird als Abschluss eine Ökobilanzierung (LCA, AP7) durchgeführt, mit der die Nachhaltigkeit der gewonnenen Proteine mit der von Soja- und Milchproteinen verglichen werden soll. Im Zuge dieser wird der ganze Prozess mit einbezogen, d. h. es wird auch der Energiebedarf der neuen Technologien einbezogen und mit dem Herstellungsprozess von Soja- und Milchproteinen verglichen. In Zusammenarbeit mit den Industriepartnern soll die Umsetzbarkeit und die Wirtschaftlichkeit des Gesamtverfahrens bewertet (AP 8) werden.
Kooperationspartner:

Elea Technology GmbH, Leiber GmbH

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Auswirkungen einer vorübergehenden Temperaturerhöhung oder -senkung während der in-ovo-Entwicklung auf epigenetische, transkriptomische und metabolische Merkmale von Eintagsküken und Legeküken
Effects of a transient increase or decrease in temperature during in ovo development on epigenetic, transcriptomic and metabolic features of day-old broilers and laying chicks
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Carsten Krischek
Laufzeit: September 2024 bis Februar 2027
Drittmittelprojekt: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) , 287.753 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Pränatale (in ovo) Ereignisse wirken sich auf das postnatale Leben aus. Pränatale "Behandlungen" können einen positiven Einfluss auf die Anpassung an postnatale Bedingungen haben. Die gezielte Modulation der Bedingungen während der In-vo-Entwicklung könnte ein Mittel zur Verbesserung der produktiven Anpassungsfähigkeit in Bezug auf Wachstum und Thermotoleranz sein. Die in ovo-Entwicklung von Vögeln ist ein wertvolles Modell für die Untersuchung von Umwelteinflüssen auf die frühe Entwicklung und deren langfristige Folgen. Dies gilt insbesondere für die Myogenese, wo die Reaktionsmechanismen auf Umwelteinflüsse auf die Zellproliferation und -differenzierung untersucht werden können. Da Hühnerembryonen keine aktive Temperaturregulierung haben, wirkt sich eine Änderung der Inkubationstemperatur direkt auf ihre Körpertemperatur aus. Dies führt zu Veränderungen in der Kinetik biochemischer Prozesse und insbesondere in der Kinetik relevanter Stoffwechselenzyme, die wahrscheinlich mit dem aktivitätsabhängigen Muskel- und Körperwachstum zusammenhängen. Unsere frühere Studie hat die jeweiligen Auswirkungen von niedrigen und hohen Inkubationstemperaturen zwischen ED 7-10 und ED 10-13 unmittelbar nach der Behandlung und im Erwachsenenalter bei Masthühnern auf den Energiestoffwechsel nachgewiesen und Veränderungen in der Genexpression ermittelt, die den phänotypischen Reaktionen zugrunde liegen. Wir beabsichtigen, die Fragen, die sich aus dieser früheren Studie ergeben, weiterzuverfolgen und zu beantworten, indem wir die Auswirkungen erhöhter und verringerter Inkubationstemperaturen innerhalb eines bestimmten Behandlungszeitraums (ED 10-13) auf verschiedene metabolische, biochemische und histologische Merkmale sowie auf die Genexpression und epigenetische Veränderungen bei Eintagsküken von Mast- und Legehennen analysieren. Wir werden das Ein-Tages-Altersstadium als kumulativen Effekt der in ovo stattfindenden Entwicklungsprozesse betrachten. Ziel ist es, funktionelle Beziehungen entlang der Genotyp-Phänotyp-Karte vom Genom zum Metabolom über das Epigenom und Transkriptom als Reaktion auf Veränderungen der Inkubationstemperatur aufzudecken.
Kooperationspartner:

PD Dr. Siriluck Wimmers und Prof. Dr. Klaus Wimmers, Forschungsinstitut für Nutztierbiologie, Dummerstorf

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Untersuchung lebensmittehygienischer Aspekte von pflanzenbasierten Wurst- und Fleischersatzprodukten im Vergleich zu konventionellen Wurst- und Fleischwaren
Investigation of food hygiene aspects of plant-based sausage and meat substitutes in comparison to traditional sausage and meat products
Projektverantwortliche: PD Dr. Nadja Jeßberger ; Dr. Theresa Büthe; Dr. Johanna Vahle; Prof. Dr. Madeleine Plötz
Laufzeit: November 2024 bis Juni 2027
Drittmittelprojekt: Fritz-Ahrberg-Stiftung, 70.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Das Konsumverhalten unserer Gesellschaft befindet im Wandel, wobei die vegetarische sowie die vegane Ernährungsweise stetig an Beliebtheit gewinnt. Dies führte zu einem deutlichen Produktionsanstieg von vegetarischen und veganen Wurst- und Fleischalternativen in Deutschland. Mittlerweile werden diverse Ersatzprodukte auf Basis von pflanzlichen Proteinquellen angeboten. Mit der verstärkten Produktion steigt jedoch auch die lebensmittelhygienische Relevanz. Im Hinblick auf die Verbrauchergesundheit müssen auch vegetarische und vegane Ersatzprodukte eine einwandfreie mikrobiologische Qualität aufweisen. Zurzeit gibt es allerdings keine eindeutigen gesetzlichen Vorgaben zur Beurteilung mikrobiologischer Parameter dieser Produkte. Auch wissenschaftlich wurde dieses Thema bis dato wenig bearbeitet und es liegen nur vereinzelte Studien zur mikrobiologischen Qualität von veganem Hackfleisch oder anderer ausgewählter vegetarischer und veganer Fleischalternativen vor. Nur einzelne Arbeiten widmeten sich bis jetzt dem mikrobiologischen Wachstum im Verlauf der Haltbarkeit der Produkte. Ein direkter Vergleich zu konventionellen Wurst- und Fleischprodukten fand bisher kaum statt.
Die Aufgabe dieses Projekts ist es zunächst, einen Überblick über die mikrobiologische Beschaffenheit von kommerziell erhältlichen vegetarischen und veganen Wurst- und Fleischersatzprodukte zu erhalten. Außerdem soll eine Datenbasis zu Persistenz und Vermehrung von pathogenen Keimen in diesen Produkten über die gesamte Haltbarkeitsdauer aufgebaut werden. Auf diese Weise können Grundlagen für mikrobiologische Richt-, Warn-, und Grenzwerte sowie für die Bewertung des Gesundheitsrisikos der Produkte geschaffen werden. Vor allem werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Vergleich zu konventionellen Wurst- und Fleischprodukten herausgearbeitet. Sind die pflanzenbasierten Alternativen grundsätzlich mehr oder weniger stark keimbelastet als konventionelle Produkte? Welche (pathogenen) Keime sind in den Alternativen zu erwarten? Wie stellen sich Überleben, Persistenz und Wachstumsrate ausgewählter pathogener Keime in den Alternativen im Vergleich zu konventionellen Wurst- und Fleischprodukten dar? Diese lebensmittelhygienisch zentralen Punkte werden in dem beantragten Projekt bearbeitet.
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Glutaminyl cyclase as novel target for Parkinson's disease therapy - Genetic and pharmacologic proof-of-principle
Glutaminyl cyclase as novel target for Parkinson's disease therapy - Genetic and pharmacologic proof-of-principle
Projektverantwortliche: Prof. Richter Assencio
Laufzeit: April 2024 bis März 2027
Drittmittelprojekt: Else Kröner-Fresenius-Stiftung, 170.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Pharmakologie Toxikologie und Pharmazie
Projektdetails:
In diesem Projekt wird ein Wirkstoffkandidat getestet, welcher die alpha-synuclein Pathologie in einem Tiermodell für die Parkinson Krankheit reduzieren soll.
Kooperationspartner:

Prof. Rossner, Paul Flechsig Institut für Hirnforschung, Universität Leipzig

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Die Evaluation des längerfristigen Auswilderungserfolges verschiedener rehabilitierten Wildtierarten
Monitoring of post-release success in rehabilitated wildlife
Projektverantwortliche: Pees, Michael; Steiner, Natalie
Laufzeit: Oktober 2024 bis September 2027
Kliniken/Institute:
Klinik für Heimtiere Reptilien und Vögel
Projektdetails:
Die Wildtierpopulationen in Deutschland und Europa nehmen aufgrund von Faktoren wie Lebensraumverlust, intensiver Landwirtschaft und Klimawandel ab. Da immer mehr Tiere rehabilitiert werden, fehlen Daten zu ihrem Überleben nach der Auswilderung. Ziel des Projektes ist es, die Aktivität und das Überleben von Arten wie Mäusebussard, Seeadler und Igel mithilfe von Telemetrie und Transponder-Systemen zu überwachen, um den Erfolg und die Herausforderungen der Wildtierrehabilitation besser zu verstehen.
Kooperationspartner:

Wildtier und Artenschutz Station Sachsenhagen

Max-Planck-Institut für biologische Intelligenz

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