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2311 Ergebnisse.
Untersuchungen zu Fütterungseinflüssen (Einsatz von Trockenschnitzeln bzw. Lignocellulose sowie unterschiedliche Vermahlungsgrade der Mischfutterkomponenten) au die Kotbeschaffenheit und -zusammensetzung bei Sauen
Investigations on palatibility of sugar beet pulp with different content of molasse in pregnant sows and effects of grinding intensity of the feed and addition of sugar beet pulp or Arbocel (synthetic crude fibre) on feces quality in pregnant sows
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues ; Dr. A. Mößeler
Laufzeit: März 2004 bis September 2006
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Lehr- und Forschungsgut Ruthe
Projektdetails:
In der ad libitum Fütterung tragender Sauen werden insbesondere bei Haltung der Tiere auf Spaltenböden vermehrt Trockenschnitzel eingesetzt, da andere rohfaserreiche Futtermittel wie Heu oder Stroh aufgrund der Haltungstechnik nicht eingesetzt werden können. Neben einer zu hohen Energieaufnahme, die oftmals unerwünschte Körpermassezunahmen bedingt, ist insbesondere die häufig beobachtete vermehrte Klebrigkeit des Kotes als Nachteil zu nennen. Die Kotbeschaffenheit ist dabei vor allem unter den Aspekten der Verschmutzungen der Sauen und der Bodenbeschaffenheit zu berücksichtigen. Bei hochtragenden Sauen (unmittelbar vor der Geburt) ist zudem eine harte Kotkonsistenz unerwünscht, da hierbei das Risiko von Obstipationen und der Entstehung von MMA-Erkrankungen wächst. Bei diesen Tieren, die oftmals bereits vor dem Abferkeln rohfaserarmes Futter erhalten, könnte ein Zusatz von Rohfaser die Kotkonsistenz im Sinne einer Minderung des Risikos von Obstipationen verbessern. Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens soll zum einen die Akzeptanz von Trockenschnitzeln mit unterschiedlichem Melassierungsgrad ermittelt werden. Gleichzeitig sollen mögliche Effekte der ad libitum Fütterung dieser Trockenschnitzel (zusätzlich zum restriktiv gefütterten Alleinfutter für tragende Sauen) auf die Kotqualität (Trockensubstanzgehalt, Klebrigkeit, Kotkonsistenz) überprüft werden. Zusätzlich soll die mögliche Beeinflussung der Kotqualität tragender Sauen (sowohl in der Mitte der Trächtigkeit als auch im Zeitraum unmittelbar vor der Geburt) durch die Vermahlungsintensität des Futters sowie den Zusatz rohfaserreicher Komponenten (Trockenschnitzel, künstliche Rohfaser (Arbocel®) überprüft werden.
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Effekte originärer Soja-Inhaltsstoffe wie Daidzein und Genistein mit östrogenartiger Wirkung im Mischfutter bei Zuchtsauen im peripartalen Zeitraum
Effects of original components in soy like daidzein and genistein with estrogenic activity in feedstuffs for gestating sows
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues ; Prof. Dr. H. Nau ; Prof. Dr. K.-H. Waldmann ; Petra Winter
Laufzeit: März 2004 bis September 2006
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Projektdetails:
Fruchtbarkeitsstörungen gehören zu den häufigsten Problemen in der modernen Nutztierhaltung und verursachen weltweit hohe wirtschaftliche Verluste. Oft handelt es sich um ein multifaktorielles Geschehen, bei dem mehrere Ursachen gleichzeitig vorliegen. Im Zentrum dieses Forschungsvorhabens stehen jene Fruchtbarkeitsstörungen, bei denen ein Zusammenhang mit östrogen-aktiven Inhaltsstoffen in Futtermitteln vermutet wird oder nachgewiesen ist. Es wird der Frage nachgegangen, ob nicht eventuell Phytoöstrogene für das Entstehen und die Entwicklung des Hyperöstrogenismus beim Schwein von Bedeutung sein können. Soja bzw. Sojanebenprodukte als wichtigste Proteinlieferanten in der Schweinefütterung und gleichzeitig eine der diätetischen Hauptquellen für Phytoöstrogene stehen im Mittelpunkt der Untersuchungen. Zu diesem Zweck wurde trächtigen Zuchtsauen im peripartalen Zeitraum experimentell phytoöstrogen-angereichertes Futter verabreicht, um so eventuell bei neugeborenen Ferkeln die besondere Form des Hyperöstrogenismus auszulösen. Entsprechende Futterproben, aber auch das Kolostrum dieser Sauen gingen in analytische Untersuchungen ein. Ein schnelles in vitro-Screeningsystem aus dem Bereich der funktionellen Analytik diente dabei zur Erfassung von Östrogenen bzw. österogen-aktiven Stoffen in den Proben. Diesem Reportergen-Assay wird im Anschluss zur direkten Stoffbestimmung ein chemisch analytisches Verfahren in Form einer HPLC angefügt.
Kooperationspartner:

Futtermittelindustrie

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Effekte verschiedener Futtermittel und -bearbeitungsformen auf die postprandiale Glucose- und Insulinreaktion sowie auf die Wasserstoff- und Methanexhalation beim Pferd
Effects of different feeds and types of feed processing on the postprandial glucose- and insulin response and on the hydrogen- and methane exhalation of the horse
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Coenen; Dr. Vervuert; Katrin Voigt
Laufzeit: April 2004 bis März 2006
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
In dieser Studie wurde der Einfluss von verschiedenen stärkehaltigen und rohfaserhaltigen Futtermitteln auf die Glucosehomöostase und auf die Wasserstoff- und Methanexhalation untersucht. Hierzu wurden für verschiedene Futtervarianten sowohl der Einfluss der Stärkeherkunft (Hafer, Gerste, verschiedene Mischfuttermittel), der verschiedenen Behandlungsformen (mechanisch, thermisch, enzymatisch), als auch der Menge an zugeführter Stärke (0,3-4 g Stärke/kg KM) sowie der Einfluss von Raufutter (Heu, Trockenschnitzel, gehäckseltes Luzerne-Stroh-Gemisch) und verschiedenen Fütterungskombinationen aus Luzerne und Hafer auf die Glucose- und Insulinreaktion, als indirekter Marker des enzymatischen Stärkeabbaus sowie auf die Wasserstoff- und Methanexhalation, als indirekter Marker mikrobieller Fermentationsvorgänge, untersucht. Für den Versuch standen vier Pferde (drei Traber, ein Warmblut, Alter: 10-11 Jahre, Körpergewicht: 563±46,9 kg, BCS 5-6) zur Verfügung. 28 Fütterungsvarianten wurden blockweise, im Cross Over Design oder randomisiert gefüttert und die Pferde postprandial auf ihre glycämische und insulinämische Reaktion sowie auf die Wasserstoff- und Methanexhalation untersucht. Nach einer Adaptationszeit von zwei bis elf Tagen und zwölfstündiger Nahrungskarenz wurde den Pferden ausschließlich das jeweilige Testfuttermittel vorgesetzt. Blutproben zur Überprüfung der Glucose- und Insulinreaktion und Proben der Wasserstoff- und Methanexhalation wurden postprandial in definierten Intervallen entnommen.
Kooperationspartner:

Dodson and Horrell Ltd, Ringstead Kettering Northants, NN 14 4 BX

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Rolle des Labmagens für die Ca-Resorption beim Schaf
Role of the abomasum in Ca absorption of sheep
Projektverantwortliche: Prof. Dr. B. Schröder; Prof. Dr. G. Breves; PD Dr. M. Wilkens
Laufzeit: Mitte 2004 bis Ende 2006
Drittmittelprojekt: H. W. Schaumann-Stiftung, 4.900 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Physiologie und Zellbiologie
Projektdetails:
In diesem Projekt wird auf Labmagenepithelebene anhand einer In-vitro-Methode untersucht, ob dieser Abschnitt des Gastrointestinaltraktes eine relevante Lokalisation für die Calciumresorption beim Schaf darstellt und inwieweit sich dieser Prozess z.B. durch die luminale Ca-Konzentration, die transmurale Potenzialdifferenz oder den luminalen pH-Wert beeinflussen lässt. Langfristiges Ziel ist es, einen Beitrag zu Konzepten der Gebärpareseprophylaxe zu leisten.
Resultate:

http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/wilkensm_ws06.html

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Vergleichende Untersuchung von Stallspezifischen Moderhinke-Vakzinen mit Footvax® zur Bekämpfung von Moderhinke.
Comparison of autogenous vaccines with Footvax® to control ovine footrot.
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Ganter ; TÄ S. Lottner; Prof. Dr. O. Distl
Laufzeit: 2004 bis 2006
Drittmittelprojekt: Drittmittelgeber - Wirtschaftsgemeinschaft Deutsches Lammfleisch
Kliniken/Institute:
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Institut für Tiergenomik
Projektdetails:
In zwei mit Moderhinke befallenen Schafherden soll der Effekt von jeweils speziell aus Isolaten aus den Beständen hergestellten Stallspezifischen Vakzinen mit der Polyvalenten kommerziellen Vakzine Footvax® im Hinblick auf die Klauengesundheit und die Impfreaktionen verglichen werden.
Kooperationspartner:

Fa. Felgenträger, Dessau-Roslau

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Experimentelle Salmonella Derby - Infektionen bei Absetzferkeln unter dem Einfluss einer unterschiedlichen Futterstruktur (hoher/geringer Vermahlungsgrad)
Effects of grinding intensity in reared piglets artificially infected with Salmonella Derby
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues ; Ingo Brüning
Laufzeit: April 2004 bis September 2006
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Die Untersuchungen zielen auf diätetische Maßnahmen, mit denen die Samonellenprävalenz in Mastschweinebeständen reduziert werden könnte. Feldstudien lassen einen prophylaktisch günstigen Einfluss erkennen, wenn überdurchschnittlich grobe Futtermittel im Einsatz sind. Unter standardisierten Bedingungen werden Absetzferkel mit Salmonella Derby infiziert, und zwar bei Einsatz eines Mischfutters, das sich nur im Vermahlungsgrad des verwendeten Getreides unterscheidet. Nach der experimentellen Infektion werden Haftung, Vermehrungsgrad und faekale Ausscheidung des Infektionsstammes untersucht. Des Weiteren sind die Untersuchungen auf die Passage oral applizierter Keime ausgerichtet, wobei Prozesse der Magenbarriere (Chymusacidierung) und der Translokation (Befall von Lymphknoten etc.) besondere Berücksichtigung finden. Dabei kommen im Wesentlichen kulturelle Nachweisverfahren zur Anwendung.
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Entwicklung von bakteriellen Negativmarker-Impfstoffen mit Nachweissystemen für die Anwendung bei landwirtschaftlichen Nutztieren
Development of bacterial negative marker vaccines with detection systems for the application in livestock
Projektverantwortliche: Gerald-F. Gerlach
Laufzeit: Oktober 2003 bis September 2006
Drittmittelprojekt: BMBF über die Bioprofile Region (Projekt PTJ-BIO/0313037)
Kliniken/Institute:
Institut für Mikrobiologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Die Impfung von Nutztieren gewinnt an Bedeutung, da dadurch i) der Einsatz von Antibiotika verringert und ii) die Ausscheidung von Erregern reduziert werden kann. Dabei ist es bedeutsam, dass die Impfstoffe so konzipiert sind, dass eine Unterscheidung von geimpften und geimpften und gleichzeitig infizierten Tieren möglich ist. Im Rahmen des Projekts sollen derartige Impfstoffe gegen die Actinobacillus pleuropneumoniae und die Salmonella Typhimurium Infektion des Schweins entwickelt werden. Zusätzlich soll ein Nachweissystem entwickelt werden, das die Unterscheidung von Mycoplasma hyopneumoniae geimpften und geimpften und gleichzeitig infizierten Schweinen ermöglicht.
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Verifikation der Methoden zur Hasenerfassung mit Hilfe der Wärmebildkamera
Verification of survey methods of European Brown Hare by Thermal imaging camera
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Dr. habil K. Pohlmeyer; Dr. rer. nat. E. Strauß; Dipl.-Biol. I. Klages
Laufzeit: Anfang 2003 bis Mitte 2006
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Im Rahmen der Wildtiererfassung (WTE) und des Wildtierinformationssystems der Länder Deutschlands (WILD) wird seit 1991 (WTE) bzw. 2002 (WILD) der Frühjahres und Herbstbesatz des Feldhasen kontinuierlich erfass. Dies geschieht zum einen über die Wildtiererfassungsbögen, auf denen die Pächter der Jagdbezirke einen Schätzung zum Besatz abgeben. Zum anderen werden in zahlreichen Referenzgebieten Scheinwerferzählungen nach standartisierten Methoden zur Erfassung der Feldhasenbesätze im Frühjahr und Herbst durchgeführt. In den Jahren 2003-2006 wurde die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Scheinwerfertaxation mittels Wärmebildkamera überprüft. Des Weiteren wurden mit Hilfe der Wärembildtechnik die Populationseinschätzungen der Revierpächter flächendeckend verifiziert.
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Klinische Anwendung des VEP (visuell evozierte Potentiale) beim Hund
Clinical use of the VEP (visual evoked potentials) in the dog
Projektverantwortliche: Prof. Dr. A. Meyer-Lindenberg; Prof. Dr. Hewicker-Trautwein ; Dr. A. Krause
Laufzeit: Mitte 2003 bis Ende 2006
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Institut für Pathologie
Projektdetails:
Mit Hilfe von visuell evozierten Potentialen kann beim Menschen die Funktionalität der Sehbahn objektiv bestimmt werden. Die Anwendung des VEP’s soll am gesunden Hund und Hunden mit verschiedenen Erkrankungen des ZNS untersucht werden. Die mittels VEP bei kranken Hunden erhaltenen Befunde sollen mit den Befunden, die mit Hilfe der bildgebenden Verfahren dargestellt werden, verglichen und bewertet werden.
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Verlauf von Lungenbefunden nach Abheilung von Lungenabszessen beim Pferd
Long time evaluation of horses after treatment of pulmonary abscesses
Projektverantwortliche: Prof. Dr. E. Klug; Dr. M. Venner; Herr L. Schulte
Laufzeit: März 2003 bis September 2006
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Es werden Pferde, die als Fohlen Lungenabszesse aufwiesen und fohlen, die keine Lungenerkrankung erlitten haben, regelmäßig bis zum Alter von 3 Jahren untersucht. Dabei werden klinische, sonographische, endoskopische, mikrobiologische, zytologische und röntgenologische Befunde bei der Lungenuntersuchung erhoben und anschliessend unter den Pferden verglichen.
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