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2308 Ergebnisse.
Untersuchungen an Mastputen zu Auswirkungen der Mischfutterrezeptur (Art und Anteil von Stärke- und Proteinträgern) auf Leistung und Gesundheit (insbesondere an Clostridium perfringens bedingten Verdauungsstörungen)
Investigations in fattening turkeys on effects of diet composition (different types and concentrations of starch and protein) on performance and digestive disorders due to clostridia
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dmytro Radko
Laufzeit: Juli 2005 bis März 2006
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Institut für Mikrobiologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Zielsetzung:
Art und Anteil der verschiedenen Getreidearten (als Stärketräger) sowie der Proteinträger (Sojaschrot und alternative Eiweißfuttermittel) im Mischfutter für die Putenmast variieren- insbesondere aus finanziellen Gründen- ganz erheblich. Nach Erfahrungen der Praxis haben Clostridien-Infektionen mit der Folge von schwersten Verdauungsstörungen (Durchfall) heute eine besondere Bedeutung erlangt, die entsprechend häufig eine intensive Therapie erfordern. Mit der vorliegenden Untersuchung soll der Hypothese nachgegangen werden, nach der solche Clostridien-Infektionen durch bestimmte Mischfutterrezepturen besonders gefördert werden.

Methodik:
In einem Versuchsbetrieb eines großen Putenmastunternehmens sollen 4 unterschiedliche Mischfutterrezepturen parallel zum Einsatz kommen:
Kontrollgruppe:in allen Phasen marktübliche Mischfutterrezeptur
Versuchsgruppe 1: Verzicht auf bestimmte Stärketräger
Versuchsgruppe 2: Verzicht auf bestimmte Proteinträger
Versuchsgruppe 3: Kombination von 1 und 2, d.h. nur wertvollste Ausgangskomponenten in der Mastphase P3-P6

Beginnend mit der Mastphase P3 erfolgen kontinuierlich Untersuchungen zum Clostridien-Vorkommen in den Exkrementen, im Darminhalt erkrankter/verendeter Masttiere sowie in Individuen, die ggf. zu diesem Zweck getötet wurden.

Darüber hinaus interessieren unter den o.g. Bedingungen
die Leistungen (Futteraufwand/Zunahmen)
die Verlustrate (in den verschiedenen Gruppen und Phasen)
die Exkremente- und Einstreuqualität (insb. der TS-Gehalt)
die Schlachtkörperqualität (Brustfleischanteil u. ä.)

Insgesamt stehen im Versuch ca. 1400 Puten, aufgeteilt in 4 Gruppen
(= 4 Behandlungen) in jeweils 3 Einzelabteilen zur Verfügung. Die mikrobiologischen Untersuchungen werden im firmeneigenen Labor vor Ort durchgeführt, wobei klassische Nachweisverfahren zur Anwendung kommen (kulturell, Selektivnährmedien; Anreicherung mit Fleischbouillon). Die Absicherung erfolgt mikroskopisch nach Gram-Färbung. Futter- und Exkrementeuntersuchungen werden nach dem LUFA-Methodenbuch vorgenommen.
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Untersuchungen an adulten Großpapageien (Amazonen) zum Erhaltungsbedarf an Protein über die Bestimmung der unvermeidbaren N-Verluste in den Exkrementen
Investigations in parrots (amazones) on protein requirements for maintenance by the unevitable nitrogen losses in the excreta
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. Petra Wolf; Claudia Westfahl
Laufzeit: April 2005 bis September 2006
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Eine bedarfsgerechte Proteinversorgung, die im Interesse der Gesundheit und Langlebigkeit Beachtung verdient, setzt Kenntnisse zum Mindestbedarf an Protein voraus. Zur Bestimmung unvermeidbar entstehender Stickstoff- und Proteinverluste erhalten acht Amazonen eine nahezu N-freie Diät, die hinsichtlich der anderen Nährstoffe als bedarfsdeckend einzuschätzen ist. Die unter diesen Bedingungen in den Exkrementen ausgeschiedenen N-Mengen repräsentieren die unvermeidbaren renalen und faekalen Stickstoff-Verluste (größtenteils Endprodukte des Eiweißstoffwechsels). Exakt diese Menge an Protein muss aber jenseits der Darmwand ankommen, damit das Tier in einer ausgeglichenen N-Bilanz verbleibt. Unter Berücksichtigung der Verdaulichkeit kann somit der minimale Proteinbedarf der Amazonen (Modell für die größeren Papageienarten) faktoriell abgeleitet werden.
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Wirksamkeit des Phytotherapeutikums Coronal bei Herzerkrankungen von Pferden
(Effectivity of the Phytotherapeutic Coronal in cardiac horses)
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Peter Stadler; Dr. Heidrun Gehlen
Laufzeit: Juli 2005 bis Mai 2006
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Ca. 30 Probanden werden in einem Abstand von drei Monaten zweimal klinisch, elektrokardiographisch und echokardiographisch untersucht und erhalten in diesem Zeitraum den Futtermittelzusatz Coronal.
Bei der Nachuntersuchung wird eine eventuelle Veränderung klinischer Parameter, hämodynamischer Parameter sowie Dimensionsveränderungen des Herzens registriert.
Zusätzlich erfolgt eine Befragung der Besitzer nach einer subjektiven Verbesserung der Leistungsbereitschaft ihrer Pferde.
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Eine Feldstudie zu Auswirkungen einer nur groben Futtervermahlung bzw. eines Säurezusatzes auf das Salmonellenvorkommen bei Mastschweinen
Field study on effects of coarsely ground diets and/or organic acids as feed additives on Salmonella prevalence in fattening pigs
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues ; Petra Winter; Christian Visscher; Prof. Dr. G. Klein
Laufzeit: Februar 2005 bis September 2006
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Institut für Mikrobiologie Zentrum für Infektionsmedizin
Hochschulbibliothek
Projektdetails:
Die Einführung von Qualitätssicherungssystemen in der Nutztierhaltung, d.h. Lebensmittelproduktion, verlangt aufgrund einer zunehmenden Sensibilisierung der Verbraucherschaft in Fragen der Lebensmittelsicherheit und zukünftiger repressiver Maßnahmen für den Erzeugerbetrieb konzertierte Maßnahmen, um die Salmonellenprävalenz zu senken. Im Institut für Tierernährung sind vor diesem Hintergrund in den letzten Jahren zwei diätetische Modelle entwickelt worden, mit denen man an Schweinen Einflüsse der Fütterung und der Futterzusammensetzung auf die Haftung, Vermehrung und Ausscheidung von Salmonellen unter standardisierten Bedingungen nachweisen konnte. In beiden Modellen erwies sich die Kombination von grober Futterstruktur und Zusatz von Kaliumdiformiat zum Futter als prophylaktisch günstig. Ziel dieser Arbeit ist es, die o.g. Fütterungskonzepte unter Feldbedingungen zu testen und die Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen zu überprüfen. Das Fütterungsmodell wurde auf vier Betrieben der Kategorie III (QS-Datenbank, >40% serolgoisch Salmonella-positiv) umgesetzt. Die Beprobung der Tiere erfolgte während der gesamten Mastperiode und erstreckte sich bis auf den Schlachthof. Die Salmonellendiagnostik umfasste eine kulturelle Analytik sowie den Salmonellennachweis mittels PCR und die Antikörperbestimmung mit dem ELISA.
Futtermittelproben unterlagen zusätzlich der chemischen Untersuchung (Weender Analyse) sowie der Strukturcharakterisierung mittels Siebanalyse.
Kooperationspartner:

IVD (Innovative Veterinärdiagnostik GmbH), Hannover

Bundesinstitute für Risikobewertung (Nationales Referenzlabor für Salmonellen), Berlin

BASF, Ludwigshafen

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Spurenelementstatus bei kleinen Wiederkäuern im Ökologischen Landbau - Vergleichende Untersuchung zum Spurenelementstatus von Wildwiederkäuern am gleichen Standort.
Trace elements in organic sheep herds without mineral supply compared to a local roe deer population.
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Ganter ; Dr. E. Humann-Ziehank
Laufzeit: 2005 bis 2006
Drittmittelprojekt: Nds. Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Kliniken/Institute:
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Projektdetails:
Vergleich der Versorgung mit Spurenelementen, insbesondere von Cu, Zn, Se, und Vitamin E bei Rehen und Schafen ohne Zufütterung von Mineralfutter auf dem gleichen Standort. Untersuchung zur Varianz der Plasma-Werte an unterschiedlichen Tagen und Beziehungen zwischen Plasma-Werten und Leber-Gehalten.
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Verarbeitetes Elektroencephalogramm (Narcotrend®) als zusätzliches Monitoring der Anästhesietiefe beim Hund unter Inhalationsanästhesie mit Isofluran und Sevofluran
Processed EEG (Narcotrend) as additive anaesthetic monitoring in dogs unter inhalation anaesthesia with isoflurane and sevoflurane
Projektverantwortliche: PD Dr. Sabine Kramer; Prof. Nolte
Laufzeit: Januar 2005 bis Dezember 2006
Drittmittelprojekt: keine
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Die Abschätzung der Narkosetiefe bereitet dem Anästhesisten trotz zahlreicher Überwachungsmethoden immer noch große Schwierigkeiten. Insbesondere zu tiefe Anästhesiestadien werden oftmals zu spät erkannt. Bislang werden in der Veterinärmedizin zur standardmäßigen Narkoseüberwachung nur die Überprüfung von Reflexen und Muskeltonus, Atmung und hämodynamischen Parametern herangezogen. Das Gehirn als zentrales Organ der Anästhetikawirkung wird mittels dieser indirekten Parameter jedoch nicht mit einbezogen.
Erst mit der Entwicklung des verarbeitenden EEGs ist es möglich, durch vereinfachte Datendarstellung der komplexen Roh-EEG-Daten eine schnellere Interpretation und Trenderfassung während der Anästhesie zu gewährleisten. Somit ist die Voraussetzung für den Einsatz des EEGs im Rahmen des Anästhesiemonitorings unter Inhalationsanästhesie mit Isofluran und Sevofluran beim Hund gegeben. Basierend auf einer Vielzahl von aus dem EEG abgeleiteten Parametern, führt der Narcotrend-Monitor mit Hilfe multivariater statistischer Verfahren eine automatische Klassifikation des EEGs auf einer Skala von Stadium A (wach) bis Stadium F (sehr tiefe Narkose) durch. Analog zum bispektralen Index (BIS-Monitor) wird diese Stadieneinteilung noch durch einen EEG-Index (100 = wach, 0 = sehr tiefe Narkose) verfeinert.
Ziel der Studie ist die Überprüfung der Übertragbarkeit dieses in der Humanmedizin bereits etablierten Anästhesiemonitorings auf den Hund. Zu definierten intraoperativen Zeitpunkten werden die abgeleiteten Narcotrend-Stadien dem herkömmlichen Monitoring, bestehend aus Hämodynamik (Herzfrequenz, invasiver Blutdruck), Reflexüberprüfung und Muskelrelaxation, gegenübergestellt.
Kooperationspartner:

Klinikum der Universität Regensburg (Prof Kai Taeger, Dr. Michael Gruber)

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Normwerterhebung von Lungen- und Herzkreislaufparametern (einschließlich echokardiographischer Parameter) in Ruhe und nach Belastung bei gesunden Islandpferden
Elevation of Reference Values for Respiratory, Cardiologic and Circulation Parameters of Healthy Icelandic Horses under Resting Conditions and after Exercise
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Peter Stadler; Dr. Heidrun Gehlen; Anne Haubold
Laufzeit: März 2005 bis September 2006
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Ziel der Arbeit ist die Feststellung etwaiger rassespezifischer Besonderheiten beim Islandpferd in Bezug auf bestimmte kardiale und pulmonale Parameter.
Durch ultrasonographische, echokardiographische, bronchoskopische und röntgenologische Untersuchungen soll überprüft werden, ob bei Warmblütern erhobene Referenzwerte bei Islandpferden durch abweichende physiologische und/ oder trainingsbedingte Gegebenheiten zu erklären sind.

Der Nachweis rassespezifisch erhöhter Werte könnte zu einer wesentlich verbesserten Beurteilung des Gesundheits- und Trainingszustandes von Islandpferden, v. a. im Sport im Vergleich zu anderen Pferderassen, führen.
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Faktoren der Nutzungsdauer bei Milchkühen
Factors of longevity in dairy cows
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Hoedemaker; Carolin Over
Laufzeit: Juni 2005 bis Juni 2006
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Anhand einer Datensammlung, die im Rahmen einer Integrierten Tierärztlichen Bestandsbetreuung, erstellt wurde, werden mögliche Faktoren der Nutzungsdauer analysiert
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Schnelle Keimerfassung und -analyse aus Umweltmedien mittels Fluoreszenzbildanalyse.
Fast detection of microbes from air, water and surfaces via fluorescens microscopy.
Projektverantwortliche: Schulz, Jochen; Hartung, Jörg
Laufzeit: Mai 2005 bis März 2006
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
Die Bestimmung von Keimen aus der Luft, im Wasser oder von Oberflächen erfolgt üblicherweise durch kulturelle Verfahren, durch molekularbiologische Analysen oder durch biochemische bzw. biophysikalische Untersuchungen, die i. d. R. nur laborgebunden durchgeführt werden können. In vielen Bereichen wie der Krankenhaushygiene, der allg. Gesundheitsvorsorge, bei der Prozesskontrolle in der Lebensmittelproduktion, in der Pharmaindustrie sowie in der Umweltanalytik sind jedoch zeit- und ortsnahe Keimbestimmungen notwendig, um rasch gezielte Schutz- und Vorbeugemaßnahmen einleiten zu können. Dazu wird ein neues Sammel- und Nachweisverfahren entwickelt, in dem Mikroorganismen auf einer speziell präparierten Matrix abgeschieden werden, wo sie unmittelbar mit spezifischen Markern reagieren und so ohne weitere Laboraufarbeitung quantitativ und qualitativ bestimmt werden sollen. Das Vorhaben wird in Kooperation mit einem industriellen Partner durchgeführt, der ein angepasstes Bild-Analysesystem entwickelt.
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Untersuchungen zum Phosphor-Haushalt von Mastbullen bei Variation des Rohfasergehalts in der Ration bzw. bei Zusatz von CaCl2
Investigations on the phosphorus metabolism in fattening bulls related to the crude fibre content of the diet and to added CaCl2
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Venja Taube; Dr. Petra Wolf
Laufzeit: April 2005 bis März 2006
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
In der intensiven Rindermast kommt es nicht selten zu Erkrankungen und Tierverlusten in Folge massiver Konkrementablagerungen in den harnableitenden Wegen. Hierbei handelt es sich vorzugsweise um P-reiche Konkremente, d. h. insbesondere um Struvitsteine.
Vor diesem Hintergrund soll in Bilanzversuchen mit jungen Mastbullen (Körpermasse ca. 300 kg) der Einfluss eines knappen, mittleren bzw. hohen Rohfasergehalts in der Ration sowie der Zusatz von CaCl2 zum Futter auf diverse Parameter des P-Haushalts untersucht werden. Hierbei interessieren primär die Variationen in der renalen P-Exkretion, daneben aber auch Einflüsse des Individuums sowie die P-Konzentrationen in Blut und Speichel. Insbesondere soll die Frage geklärt werden, ob die hohe Fütterungsintensität (= niedriger Rohfasergehalt in der Ration) an sich für eine forcierte renale P-Exkretion disponiert und ob mit der Zulage von CaCl2 eine Harnansäuerung und Auflösung möglicher P-haltiger Konkremente möglich ist (geeignete diätetische Empfehlung?).
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