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2306 Ergebnisse.
Liganden von Integrinen für die Therapie gegen COVID-19
Ligands of integrins for therapy against COVID-19
Projektverantwortliche: von Köckritz-Blickwede, Maren
Laufzeit: Januar 2022 bis Dezember 2023
Drittmittelprojekt: TU München, 158.232 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Biochemie
Research Center for Emerging Infections and Zoonoses
Projektdetails:
Wir stellen die Hypothese auf, dass die Stabilisierung des Gefäßsystems durch niedrig dosierte Liganden zur Aktivierung des Integrins αvβ3 positive Auswirkungen auf COVID-19-infizierte Patienten haben sollte. Wir untersuchen hier die Auswirkungen des synthetischen Liganden Cylengitid und 29P für Integrin αvβ3 in einem Tiermodell von SARS-CoV-2-infizierten Hamstern, in dem die Zerstörung des Gefäßsystems in Verbindung mit der Bildung von extrazellulären Neutrophilenfallen bereits dokumentiert wurde.
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Integrierte One-Health-Überwachung der Resistenz gegen antimikrobielle Mittel (IT-AMR)
Integrated One Health Surveillance for Antimicrobial Resistance (IT-AMR)
Projektverantwortliche: Prof. Dr. L. Kreienbrock; Dr. S. Brogden
Laufzeit: Oktober 2022 bis September 2023
Drittmittelprojekt: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), 27.998 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Projektdetails:
Antibiotikaresistenzen stellen weltweit ein wachsendes Problem für die öffentliche Gesundheit dar, sind aber vor allem in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen (LMICs) eine besondere Herausforderung. Zur Bekämpfung der Antibiotikaresistenz, ist es zwingend notwendig, dieser im Sinne des One-Health-Ansatzes zu begegnen. Das Ziel des Projektes ist es, ein harmonisiertes Protokoll für die Überwachung von Daten zur Antibiotikaresistenz in einem integrierten One-Health-Ansatz für Menschen, Tiere und die Umwelt zu entwickeln und die Daten aus allen drei One-Health-Bereichen direkt miteinander zu verknüpfen. Ferner sollen die Übertragungswege von Antibiotikaresistenzen oder Resistenzgenen bewertet werden, um Maßnahmen zur Resistenzübertragung und Entwicklung von Resistenzen ergreifen zu können. Die Förderung des Aufbaus einer internationalen Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus Subsahara-Afrika diente dem Ausbau der Kooperation durch Vor-Ort-Besuche, Diskussionen über derzeit verwendete Protokolle und der Identifizierung von möglichen Herausforderungen.
Kooperationspartner:

- Department of Disease Control, School of Veterinary Medicine University of Zambia, Lusaka, Zambia

- Department of Disease Control & Environmental Health, Makerere University School of Public Health, Kampala, Uganda

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Interprofessionelle Teamkommunikation für die tierärztliche Praxis
Interprofessional teamcommunication for the veterinary practice
Projektverantwortliche: Dr. Christin Kleinsorgen; Dr. Sandra Wissing; Dr. Verena Nerschbach
Laufzeit: Mai 2022 bis Dezember 2023
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur , 50.000 EUR
Kliniken/Institute:
Zentrum für Lehre - E-Learning-Beratung
Klinik für Kleintiere
Zentrum für Lehre - Clinical Skills Lab
Projektdetails:
Im Rahmen einer Blended-Learning-Veranstaltung werden Inhalte zu Interprofessionalität und Teamarbeit sowohl über Selbstlerneinheiten in TiHoMoodle, in Videokonferenzen sowie in Live-Veranstaltungen in der Kommunikationsanlage im Clinical Skills Lab berufsgruppenübergreifend vermittelt. Mithilfe von Schauspielereinsatz sollen relevante Aspekte der Kommunikation zwischen Tierarzt/Tierärztin und Tiermedizinischen Fachangestellten sowie Tierbesitzer*innen simuliert und geübt werden, so dass der Grundstein für eine effektive und harmonische Zusammenarbeit in der tierärztlichen Praxis gelegt werden kann.
Resultate:

OER-Beitrag: https://www.twillo.de/edu-sharing/components/collections?id=784dd823-e75e-48ed-a8c3-6de63136b02b

https://doi.org/10.3390/ani14020229

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DFG Graduiertenkolleg VIPER (2485, Projekt: Charakterisierung von innovativen MVA-WNV-Impfstoffkandidaten zur Überwindung der Immunoseneszenz in alten Mäusen
Evaluation of innovative MVA-WNV candidate vaccines to overcome immunosenescence in old mice
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Asisa Volz
Laufzeit: April 2022 bis Oktober 2023
Drittmittelprojekt: DFG, 117.450 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Virologie
Projektdetails:
Das West Nile Virus (WNV) ist eine in allen Regionen der Welt verbreitete Zoonose und wird durch verschiedene Stechmückenarten auf wild lebende Vögel übertragen. Es kann sich aber auch auf Menschen und Pferde ausweiten, wobei es neben meist asymptomatisch Verläufen bei etwa 20 - 30 % der Erkrankten zu grippeähnlichen Symptomen ("West-Nil-Fieber") und in 1-2 % der Fällen sogar zur Ausbildung einer schweren, neuroinvasiven Form mit meist fatalem Ausgang kommt. Ältere Individuen haben ein höheres Risiko, eine solche neuroinvasive Form zu entwickeln.
Im Jahr 2018 konnte das West Nil Virus in Deutschland neben Pferden und Vögeln auch erstmalig beim Menschen diagnostiziert werden und wurde 2019 bei 5 Personen als Krankheitsursache bestätigt. Im Gegensatz zur Anwendung im Pferde gibt es noch keine für den Menschen zugelassene Impfung, weshalb jene Entwicklung von großer Bedeutung ist. In Anbetracht des erhöhten Risikos einer schweren Erkrankung bei älteren Individuen ist insbesondere für diese Gruppe ein Impfstoff von hohem Interesse. Dies wird dadurch erschwert, dass Impfungen in dieser Gruppe zu einer schwächer ausgeprägten und damit weniger effektiven Immunantwort führen können. Daher soll die Immunantwort älterer Mäuse auf den von uns entwickelten Impfstoff gegen das West-Nil-Virus charakterisiert werden, insbesondere in Hinblick auf die Entwicklung einer T-Zell-Immunität.
Ziel ist es, die WNV Pathogenese bei Tier und Mensch und die Impfstoff-induzierte Immunantwort im Hinblick auf schützende Korrelate besser zu verstehen, damit neue therapeutische und präventive Strategien entwickelt werden können.
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Entwicklung einer künstlichen Intelligenz (Kl) bzw. von trainierten neuronalen Netzwerken (NN) für die Befundung von magnetresonanztomografischen (MRT) Bildern des zentralen Nervensystems (ZNS) von Hunden
Development of artificial intelligence methods for the interpretation of brain MRIs
Projektverantwortliche: Jasmin Nessler; Holger Volk
Laufzeit: Januar 2022 bis Dezember 2023
Drittmittelprojekt: Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), 218.163 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Entwicklung der Vorgaben und Grundlagen für Diagnosesoftware, Entwicklung von weiterführenden diagnostischen Empfehlungen, therapeutischen Konzepten und Therapieempfehlungen
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Der Ruf der Wildnis? Mensch und Wildtier in urbaner Umgebung - Interaktionen und (un)gewünschte Folgen
The Call of the Wild? People and wildlife in urban environments - interaction and (un)wanted consequences
Projektverantwortliche: Pees; Siebert
Laufzeit: Mai 2022 bis Juli 2023
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, 119.980 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Heimtiere Reptilien und Vögel
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Interaktionen zwischen Menschen und Wildtieren in seiner Umgebung finden vielfältig statt, indirekt und direkt, rational und emotional. Der Diskurs soll verschiedene Interessensgruppen einbinden und durch Nutzung variabler Diskussionsformate unter online-Beteiligung und mit begleitenden Datenerhebungen stattfinden. Durch strukturierte Debatten unter Einbeziehung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Expertisen sollen Thesen zum Umgang mit Tieren in der Umgebung des Menschen formuliert und Handlungsempfehlungen erstellt werden.
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Nachweis von Mykoplasmen bei Schlangen
Detection of mycoplasma spp. in snakes
Projektverantwortliche: Pees
Laufzeit: Anfang 2022 bis Ende 2023
Kliniken/Institute:
Klinik für Heimtiere Reptilien und Vögel
Projektdetails:
Ziel des Projektes ist die Untersuchung von Probenmaterial zum Nachweis von Mykoplasmen bei Schlangen, und die Auswertung in Abhängigkeit von der Lokalisation, Spezies und der klinischen Symptomatik.
Kooperationspartner:

Laboklin GmbH

PD Dr. Rachel Marschang

Marline Faulhaber

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Ophidiomyces ophidiicola bei wildlebenden Schlangen in Deutschland
Ophidiomyces ophidiicola in feral snakes in Germany
Projektverantwortliche: Pees
Laufzeit: Anfang 2022 bis Ende 2023
Kliniken/Institute:
Klinik für Heimtiere Reptilien und Vögel
Projektdetails:
Ziel der Studie soll die Evaluierung der Ausbreitung von Ophidiomyces in der Schlangenpopulation in Deutschland sein. Durch Einbeziehung klinisch gesunder und erkrankter Schlangen soll eine Aussage bezüglich der Prävalenz getroffen und weitere Erkenntnisse über die Pathogenität und Auswirkungen sowohl auf das Einzeltier als auch die Gesamtpopulation sollen gesammelt werden.
Kooperationspartner:

Laboklin GmbH

PD Dr. Rachel Marschang

Lisa Schüler

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Nicht-invasive Messung von Glukokortikoidmetaboliten als Stressindikator bei Mäusebussarden
non-invasive determination of glucocorticoid metabolites as stress indicator in the common buzzard
Projektverantwortliche: Pees; Grundei; Siebert
Laufzeit: Anfang 2022 bis Ende 2023
Kliniken/Institute:
Klinik für Heimtiere Reptilien und Vögel
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Ein Verfahren zur Messung des Stresslevels über Ausscheidungen des Mäusebussards soll etabliert, validiert und anschließend zur Einschätzung der Stressbelastung von Tieren in Rehabilitation eingesetzt werden.
Kooperationspartner:

Prof. Dr. Touma, Universität Osnabrück

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Einfluss der Temperatur von gefroren gelagertem Schweine-, Hähnchen-, Puten- und Rindfleisch auf die Qualität von daraus hergestellten kochsalz- und nitritreduzierten Roh- und Brühwürsten
Influence of temperature of frozen stored pig, chicken, turkey and cattle meat on the quality of salt and nitrite reduced raw and cooked sausages produced with these frozen meat
Projektverantwortliche: PD Dr. Carsten Krischek; Prof. Dr. Madeleine Plötz
Laufzeit: Januar 2022 bis Dezember 2023
Drittmittelprojekt: Fritz-Ahrberg-Stiftung, 40.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass nach der Verarbeitung von Schweine- und Putenfleisch, welches bei -80°C für bis zu 48 Wochen tiefgefroren gelagert wurde, zu Rohwürsten, die Rotwerte höher und die aw-Werte niedriger waren im Vergleich zu ungefrorenen oder bei -18°C gefrorenen Fleischproben. Diese Ergebnisse legen nahe, dass bei Herstellung von Erzeugnissen aus derartig tiefgefrorenem Fleisch die Konzentrationen von Kochsalz und Nitritsalzen reduziert werden könnten, da sich Rotwerte und aw-Werte im umgekehrten Sinne bei einer Reduktion der Salze verändern würden. Allerdings muss eine Reduktion von Kochsalz und Nitritsalzen verhältnismäßig sein, da die Haltbarkeit und Textur verändert werden könnte. In der Studie wird deswegen Fleisch von Rind, Schwein, Hähnchen und Pute für 24 Wochen bei -18°C und -80°C gelagert und nach dem Auftauen zu Roh- und Brühwürsten mit reduzierten Kochsalz- und Nitrit-Konzentrationen verarbeitet, wobei die Fleischerzeugnisse während der Reifung und Lagerung unter Schutzgasatmosphäre mikrobiologisch, sensorisch und physikochemisch analysiert werden.
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