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2308 Ergebnisse.
Phosphorgehalte und -qualität (Löslichkeit) in Einzel- und Mischfuttermitteln für die Geflügelmast - Etablierung eines Verfahrens zur Einschätzung des Gehalts an verfügbarem Phosphor
Phosphorus content and -quality (solubility) in feedstuffs for poultry fattening - establishing a method in order to estimate the content of available Phosphorus in the diet
Projektverantwortliche: Kamphues, Prof. Dr. Josef; Bodmann, Björn
Laufzeit: April 2009 bis April 2011
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
In diesem Projekt geht es um die Entwicklung einer Methode, die aus der Kenntnis des löslichen Phosphors eine Einschätzung des Gehalts an verfügbarem (vom Tier nutzbaren) Phosphor im Futter ermöglichen soll. Ziel ist es ferner, basierend auf der etablierten Methode einen für die Praxis geeigneten Schnelltest zu entwickeln. Zurzeit wird der Phosphorgehalt in Futtermitteln lediglich in Form des Gesamt-Phosphors gemessen und angegeben. Dieser Wert beschränkt sich jedoch auf eine quantitative Aussage zur Phosphormenge in toto, erlaubt aber keine Aussage über die Verfügbarkeit (Qualität) des enthaltenen Phosphors für das Tier. Anschließend soll die Hypothese "löslicher Phosphor" = dem Tier "verfügbarer Phosphor" durch entsprechende Retentionsstudien überprüft werden. Des Weiteren sollen modellhaft bei Zusatz diverser P-Träger zum Mischfutter die Gehalte an löslichem Phosphor bestimmt werden, um so evtl. auch Informationen zur Qualität mineralischer P-Träger zu erlangen. Für die Praxis wäre ein solcher Schnelltest immer dann von Interesse, wenn Störungen der Skelettgesundheit Zweifel am Gehalt von verfügbarem Phosphor aufkommen lassen.

Angewandte Analyseverfahren: Messung des Gesamt-Phosphors nach der herkömmlichen Molybdat-Vanadat-Methode; Messung des löslichen Phosphors nach modifizierter Molybdat-Vanadat-Methode (vorherige Inkubation des Probenmaterials bei definierter Temperatur und Zeit in wässriger Lösung; Messung des Überstandes aus veraschter und unveraschter Lösung) sowie Messung aus unveraschter Lösung mit Phosphat-Teststick.
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Rosenbergs Warane und Termiten: Wer hilft wem?
Rosenberg’s goanna and termites: who benefits?
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Stephan Steinlechner
Laufzeit: Februar 2009 bis Mitte 2011
Kliniken/Institute:
Institut für Zoologie
Projektdetails:
Rosenbergs Waran (Varanus rosenbergi) ist eine große Echse, die einst im südlichen Australien sehr häufig anzutreffen war. In den letzten 30 Jahren hat aber die Population dramatisch abgenommen und alle Versuche, diese Echse in Gefangenschaft zur Fortpflanzung zu bringen und/oder die Eier des Warans im Inkubator zu erbrüten sind bisher fehlgeschlagen. In der
Natur benutzt Rosenbergs Waran Termitenhügel von Nasutitermes exitiosus zum Erbrüten seiner Eier, wobei über die klimatischen Bedingungen während der Inkubation innerhalb dieser Termitenhügel bisher sehr wenig bekannt ist. Obwohl bereits seit vielen Jahren bekannt ist, dass es in Termitenhügeln zu Fluktuationen der Temperatur und (Luft-)Feuchtigkeit kommt, hält sich hartnäckig die Auffassung, dass Termiten das Klima innerhalb der Hügel sehr konstant regulieren können. In diesem Projekt sollen die Klimabedingungen in den Termitenhügeln (Temperatur und Feuchtigkeit) registriert werden, aber auch die Gaskonzentrationen (Sauerstoff- und CO2-Partialdruck). Es sollen möglichst viele Termitenhügel langfristig registriert werden; und zwar sowohl solche, in denen bereits erfolgreich Eier erbrütet wurden und solche, die nicht erfolgreich waren. Haben die "erfolgreichen" Hügel eine konstantere Temperatur? Haben die Warane eine Strategie, nach der sie die Bruthügel aussuchen? Benutzen sie "erfolgreiche" Hügel auch in den folgenden Jahren?
Kooperationspartner:

Dr. Peggy Rismiller, University of Adelaide, South Australia

Mike McKelvey, Pelican lagoon Research Center, Kangaroo Island South Australia

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Einfluss einer "Western style"-Diät mit und ohne Folsäure-Supplementierung auf die durch humanrelevante Konzentrationen eines heterocyclischen aromatischen Amins induzierte Dickdarmtumorentstehung
Influence of a "Western style" diet with and without folic acid supplementation on the colon cancer development process induced by human-relevant concentrations of a heterocyclic aromatic amine
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Pablo Steinberg
Laufzeit: Juni 2009 bis November 2011
Drittmittelprojekt: Bundesinstitut für Risikobewertung, 30.570 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmitteltoxikologie
Projektdetails:
Im Rahmen des vorliegenden Forschungsvorhabens soll geprüft werden, ob die Fütterung von Ratten mit einer fettreichen Diät die durch eine humanrelevante Konzentration des heterocyclischen aromatischen Amins 2-Amino-1-methyl-6-phenylimidazo[4,5-b]pyridin (PhIP) hervorgerufene Zahl an präneoplastischen Läsionen im Dickdarm im Vergleich zu der entsprechenden Kontrollgruppe stark erhöht. Damit könnte erstmalig gezeigt werden, dass eine humanrelevante Konzentration an PhIP, wenn sie mit einer fettreichen Diät verabreicht wird, die Dickdarmkrebsentstehung in Ratten auslöst. Darüber hinaus soll der Einfluss der Folsäure-Supplementierung auf die durch PhIP induzierte Dickdarmkrebsentstehung untersucht werden.
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Fleischerzeugnisse als Functional-Food - Untersuchungen zum sensorischen und technologischen Status angereicherter Wurstprodukte
Meat products as functional food
Projektverantwortliche: Dr. F. Reich; Prof. G. Klein
Laufzeit: Anfang 2009 bis Anfang 2011
Drittmittelprojekt: Ahrberg-Stiftung
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Wurstprodukte haben in Deutschland einen bedeutenden Anteil am Fleischverzehr. Jedoch wird der Verzehr von Wurst in der Öffentlichkeit kritisch betrachtet insbesondere im Hinblick auf den hohen Energiegehalt und Fettanteil, vornehmlich gesättigter Fettsäuren.
Im Rahmen dieses Projektes sollen Alternativen zu traditionellen Rezepturen in der Rohwurstherstellung erarbeitet werden, die das Nährwertprofil verändern und aufwerten. Insbesondere die Reduzierung des Fettgehalts und die Zusammensetzung des Fettsäurenmusters sind dabei von Bedeutung. Die Reduzierung des Einsatzes von tierischem Fett in Form von Speck und deren Austausch gegen pflanzliche Öle und den prebiotisch wirksamen pflanzlichen Ballaststoff Inulin bilden den Schwerpunkt. Auf diesem Wege wird das Fettsäurenmuster ernährungsphysiologisch wertvoll angereichert. Dies kann eine Änderung der Beschaffenheit der Produkte zur Folge haben. Daher sollen begleitende Untersuchungen zum sensorischen und technologischen Status auftretende Veränderungen in der Erscheinung der hergestellten Rohwürste beleuchten und einstufen, mit dem Ziel, ein ansprechendes Produkt mit gesteigertem Nutzen für den Konsumenten zu erreichen.
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Einsatzmöglichkeiten von Podcasts und Vodcasts in der tiermedizinischen Aus- und Fortbildung
Use of podcasting and vodcasting in veterinary education
Projektverantwortliche: Dr. Jan P. Ehlers, M.A.; Prof. Dr. Andrea Tipold
Laufzeit: November 2009 bis 2011
Drittmittelprojekt: TiHo Hannover Projekt "Podcasting"
Kliniken/Institute:
Zentrum für Lehre - E-Learning-Beratung
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Ermittlung des status quo
Akzeptanz von Podcasts und Vodcasts
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Vergleich geburtshilflicher Zugkräfte beim Rind - eine in-vitro-Studie
Comparison of extraction forces in bovine obstetrics - an in vitro stuy
Projektverantwortliche: Bollwein; Kirchner; Lüpke; Seifert
Laufzeit: Ende 2008 bis Ende 2011
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Projektdetails:
In einer vorangegangenen Untersuchung unserer Arbeitsgruppe zeigte sich, dass für der wechselseitigen Einzug des Kalbes in die Beckenhöhle weniger Kraft aufgewendet werden muss als für den gleichzeitigen, während es sich beim darauf folgenden Auszug des Vorderkörpers umgekehrt verhielt.
Parallel zu den oben genannten Untersuchungen durchgeführte computertomographische Studien zu den Körperabmessungen von Kälbern lassen jedoch die Vermutung zu, dass für den schrägen Zug weniger Kraftaufwand als für den alternierenden Zug erforderlich ist.

In der aktuellen Studie sollen daher die auftretenden Zugkräfte in einem In-vitro Modell bei wechselseitigem und schrägem Ein- und Auszug von totgeborenen Kälbern miteinander verglichen werden.
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Optimierung der µCT-Darstellung des Mittel- und Innenohrs von Katze und Hund
Optimisation of µCT imaging of the middle and the inner ear of cat and dog
Projektverantwortliche: Prof. Dr. H. Seifert; Prof. Dr. A. Meyer-Lindenberg; Dr. Ulrike Röher
Laufzeit: Mitte 2008 bis Ende 2011
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Das Mittel- und Innenohr von Katzen und Hunden kann verschiedene pathologische Veränderungen aufweisen, wie z. B. Hörstörungen, Taubheit, Otitis media et interna und peripheres vestibuläres Syndrom. Außerdem werden Katzen häufig als Modell in der Forschung am Innenohr verwendet.
Zur Darstellung von Mittel- und Innenohr derzeit verwendete Techniken in der Klinik sind Radiographie, Ultraschall und CT. Mit Hilfe dieser Techniken ist eine Visualisierung der anatomischen Strukturen des Mittelohrs und von Erkrankungen in diesem Bereich relativ gut möglich. Dagegen lässt sich der Bereich des Innenohrs aufgrund seiner geringen Größe damit nur unzureichend abbilden.
Deshalb wird untersucht, inwieweit die Mikro-Computertomographie (µCT) in der Lage ist, Darstellungen von Mittel- und Innenohr bei adäquater Bildqualität zu liefern und welche anatomischen Strukturen noch aufgelöst werden können. Weiterhin soll ein Vergleich zwischen Hund und Katze stattfinden. Dies erfolgt auch im Hinblick auf eine spätere klinische Anwendung des µCTs zur Diagnose von Erkrankungen des Mittel- und Innenohres.
Resultate:

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1439-0264.2011.01110.x/full

Kooperationspartner:

Prof. Dr. med. Carl Joachim Wirth, PD Dr. med. Henning Windhagen, Orthopädische Klinik der MHH im Annastift e.V., Hannover

Prof. Dr.-Ing. Dieter Besdo, Institutsverbund für Mechanik,

Universität Hannover

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Tauglichkeit verschiedener UV-Leuchtmittel zur Rachitisprävention bei tagaktiven, UVB-bedürftigen Reptilien am Beispiel von Pogona vitticeps
Suitability of different UVB-lamps for the prevention of rickets for daylight active, UVB-dependent animals using the example of Pogona vitticeps
Projektverantwortliche: Hackbarth, H.; Duda, I.
Laufzeit: Oktober 2008 bis Ende 2011
Kliniken/Institute:
Institut für Tierschutz und Verhalten
Projektdetails:
Tierschutzrelevanz in der Praxis, da auf Grund mangelnder Versorgung mit UV-B massenhaft verkrüppelte Tiere vorstellig werden
Beispiele: Chamaeleon calyptratus mit 10 Knochenbrüchen in allen vier Gliedmaßen, Wirbelsäulenbrüche bei Pogona vitticeps, irreversible Panzerdeformationen bei diversen Schildkröten mit Atemnot, Legenot und zum Teil der Unfähigkeit sich in den Panzer zurück zu ziehen als Folge
Rachitis ist in der Reptilienhaltung ein recht häufiges Problem. Diese Erkrankung kann durch verschiedene Ursachen hervorgerufen werden, unter anderem durch eine mangelhafte Versorgung der Tiere mit UVB-Strahlung.
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Serologische Untersuchungen zur Dictyocaulose bei Milchviehherden in Deutschland, Großbritannien und Costa Rica
Serological investigations on Dictyocaulosis in dairy herds in Germany, Great Britain, and Costa Rica
Projektverantwortliche: C. Strube, PhD; Prof. Dr. T. Schnieder
Laufzeit: Mitte 2008 bis Mitte 2011
Drittmittelprojekt: Industrie
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
In dieser Studie sollen serologische Untersuchungen von Tankmilch zur Verbreitung des bovinen Lungenwurms Dictyocaulus viviparus mittels eines neu entwickelten Milch-ELISAs unter Verwendung von rekombinantem Major Sperm Protein (MSP) als Antigen durchgeführt werden. Dadurch soll festgestellt werden, wie die derzeitige Verbreitung der Diktyokaulose in Deutschland anhand der festgestellten Seroprävalenz einzuschätzen ist. Dazu stehen für die deutschlandweite Untersuchung knapp 23.000 Tankmilchproben zur Verfügung, die das gesamte Bundesgebiet umfassen. Neben Daten zur Seroprävalenz soll die Zuordnung der Proben zu den entsprechenden Postleitzahlen in Verbindung mit Daten des Geoinformationssytems (GIS) zudem über Endemie- bzw. Risikogebiete bezüglich des Befalls mit Lungenwürmern Aufschluss geben. Eine ähnliche Analyse ist für Großbritannien (Proben aus England und Wales) sowie Costa Rica in Bearbeitung.
Kooperationspartner:

Veterinary Laboratories Agency, United Kingdom

Escuela de Medicina Veterinaria, Universidad Nacional de Costa Rica

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Lokale Anästhesie des N. infraorbitalis in der Fossa pterygopalatina zur oralen Extraktion maxillärer Backenzähne am stehenden, sedierten Pferd. Eine Vergleichsstudie mit unterschiedlichen Anästhetikummengen
Local anaesthesia of N. infraorbitalis in Fossa pterygopalatina for oral extraction of maxillary cheek teeth in standing, sedated horses.
Projektverantwortliche: Feige; Bienert-Zeit; Rieder; Staszyk
Laufzeit: Ende 2008 bis Ende 2011
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Anatomisches Institut
Projektdetails:
In der heutigen Zeit ist die Zahnentfernung bei schweren Zahnerkrankungen des Pferdes die bedeutsamste Therapieform, da sich in vielen Fällen die konservative Behandlung als erfolglos herausstellt.
Die orale Extraktion am sedierten, stehenden Pferd bietet viele Vorteile wie z. B. eine geringere postoperative Nachsorge und eine niedrigere Inzidenz von Komplikationen. Eine wirksame Sedation und gute Analgesie sind jedoch Grundvoraussetzungen.

Eine lokale Anästhesie des N. infraorbitalis innerhalb der Fossa pterygopalatina führt zu einer vollständigen Analgesie aller maxillären Backenzähne.
Aufgrund der komplexen Anatomie innerhalb der Fossa pterygopalatina, birgt die Durchführung einer Anästhesie des N. infraorbitalis Risiken.

Folgende Fragen gilt es in der geplanten Studie zu beantworten:

a) Eignet sich die verwendete Injektionsmethode zur vollständigen und verlässlichen Anästhesie der maxillären Backenzähne?
b) Welches ist die optimale Anästhetikamenge?
c) Welche Nebeneffekte hat das Anästhetikum auf weitere in der Fossa pterygoplatina lokalisierte Strukturen?
Kooperationspartner:

Tierklinik Gessertshausen

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