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2104 Ergebnisse.
Genomweite Assoziationsstudien für die Fruchtbarkeit von Hengsten und Stuten beim Warmblutpferd
Genome-wide association studies for stallion and mare fertility in Warmblood
Projektverantwortliche: Prof. Dr. O. Distl; Prof. Dr. H. Sieme; Dr. J Metzger; Dr. R. Schrimpf
Laufzeit: Anfang 2007 bis Ende 2018
Drittmittelprojekt: DFG Mehl-Mülhens-Stiftung Hannoveraner Zuchtverband, 250.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tiergenomik
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Genomweite Assoziationstudien sollen neue Kandidaten für funktionelle Fertilitäts- und Infertilitätsgene identifizieren. Die Genotypisierung der Daten erfolgt über den equinen Illumina Beadchip oder den Affymetrix SNP-Chip. Ausgewählte Hengste werden mittels Next-Generation-Sequencing komplett 15-20X sequenziert.
In weiteren Analysen sollen die Funktionalität über Expressions-und Proteinanalysen beim Pferd oder bei anderen Tierarten nachweisen. Dafür werden Whole Genome RNA-Seq Analysen durchgeführt.
Im Rahmen der Untersuchungen sollen für die Zucht und Besamung geeignete Marker mit signifikantem Einfluss auf die Reproduktionsleistung von Hengsten und Stuten entwickelt werden. Die Reproduktionsleistung der Pferde wird über die Trächtigkeitsrate pro Rosse und Decksaison erfasst. Dazu werden in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landgestüt in Celle die Deckregister-Daten erhoben und ausgewertet.
Die Untersuchungen wurden auf Spermamerkmale erweitert. Hierzu werden alle routinemäßig erfassten Spermamerkmale der Hengste des Landgestüts Celle elekronisch erfasst. Für einen Teil der Ejakulate sind (Computer Assisted Sperm Analysis) und SCSA (Sperm Chromatin Structure Assay) Ergebnisse verfügbar.
Resultate:

Identifizierung genetischer Varianten mit signifikantem Einfluss auf die paternale Fruchtbarkeit beim Hengst und die direkte embryonale Überlebensfähigkeit.

Neueste Ergebnisse konnten in den Genen PLCz1, Notch 1 und KDR genetische Varianten nachweisen, die eine signifikante Bedeutung für die Hengstfruchtbarkeit haben

Populationsgenetische Parameter für die Konzeptionsraten und Spermamerkmale

Ergebnisse zu den Korrelationen zwischen Fruchtbarkeit bei der Konzeption und Spermamerkmalen

Kooperationspartner:

Niedersächsisches Landgestüt, Celle

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Analyse des Einflusses der Klonprozedur auf die bovine Plazentamorphologie
Analysis of the influence of the cloning procedure on the bovine placental morphology
Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Pfarrer; Dr. Jan-Dirk Häger
Laufzeit: April 2007 bis Ende 2018
Kliniken/Institute:
Anatomisches Institut
Projektdetails:
Umfassende histologische Analyse der Plazenta geklonter Rinderfeten in Bezug auf Zell-Zell Interaktionen und Angiogenesepotential auf mRNA und Proteinebene
Kooperationspartner:

Prof. Dr. Paula Papa, Universität Sao Paulo, Brasilien

Prof. Dr. M. A. Miglino, Universität Sao Paulo, Brasilien

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Untersuchungen des Einflusses von Virus-induzierten Immunantworten auf die De- und Remyelinisierung von primär nicht-entzündlichen Entmarkungsherden im Gehirn von SJL-Mäusen
Investigation of the potential impact on de- and remyelination of virally-triggered immune cells on a priori non-inflammatory demyelinating plaques
Projektverantwortliche: Prof. Dr. W. Baumgärtner; Prof. A. Beineke; Dr. V. Herder, PhD
Laufzeit: Anfang 2007 bis Ende 2018
Drittmittelprojekt: #
Kliniken/Institute:
Institut für Pathologie
Projektdetails:
Die Infektion mit dem Theilerschen murinen Enzephalomyelitisvirus (TMEV) induziert eine chronische demyelinisierende Erkrankung im Zentralen Nervensystem (ZNS) von empfänglichen Mäusestämmen (SJL-Mäuse) und dient daher als Tiermodel für die Multiple Sklerose (MS) des Menschen. Weiterhin kann durch die orale Applikation der neurotoxischen Substanz Cuprizon eine Degeneration von Oligodendrozyten mit nachfolgender Entmarkung im Corpus callosum von Mäusen induziert werden. Diese lokalisierte Läsion erlaubt die gezielte und standardisierte Untersuchung von de- und remyelinisierenden Prozessen im ZNS von Versuchstieren. In diesem Projekt soll das klassische TMEV-Modell mit der chemisch-induzierten Entmarkung durch Cuprizon kombiniert werden. Für die Etablierung des Models werden zunächst morphologische Veränderungen dokumentiert sowie infiltrierende Entzündungszellen und die Verteilung des TMEV mittels Immunhistologie charakterisiert. Weiterhin werden pro- und anti-inflammatorische Zytokine im ZNS mittels RT-qPCR an verschiedenen Zeitpunkten der TMEV-Infektion gemessen. Zusätzlich wird der Effekt von Matrix-Metalloproteinasen (MMPs) und deren Inhibitoren (TIMPs) mittels RT-qPCR, Immunhistologie und <em>in situ</em> Zymographie bestimmt. Die Untersuchungen sollen Einblicke in die Induktion von Myelin-spezifischen Immunantworten ("epitope spreading"") sowie die Rekrutierung von T Lymphozyten in definierte ZNS Läsionen und deren Einfluss auf die De- und Remyelinisierung geben. "
Kooperationspartner:

PD Dr. M. Stangel, Medizinische Hochschule Hannover

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Studien zur Pathologie Bandscheibenvorfall-induzierter Rückenmarksläsionen beim Hund
Investigations upon spinal cord lesion after intervertebral disk herniation in dogs
Projektverantwortliche: Prof. Dr. W. Baumgärtner; Dr. I. Spitzbarth, PhD
Laufzeit: Anfang 2007 bis 2018
Drittmittelprojekt: DFG, FOR 1103 (2009-2015)
Kliniken/Institute:
Institut für Pathologie
Projektdetails:
Durch Bandscheibenvorfälle induzierte traumatische Rückenmarksläsionen stellen eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen des Hundes dar. Insbesondere chondrodystrophe Rassen wie beispielsweise Dackel sind für die Entwicklung explosionsartiger Bandscheibenherniationen mit konsekutiven Läsionen im Rückenmark und assoziierter klinisch-neurologsicher Symptomatik prädisponiert. Daten zur Pathogenese der im Rahmen sekundärer Prozesse (secondary injury) stattfindenden pathologisch-morphologischen und molekularen Alterationen im traumatisierten Rückenmark finden sich in der Literatur vorwiegend zu experimentellen Rückenmarksverletzungen bei Nagetieren, während detaillierte Daten zu derartigen Prozessen bei natürlich auftretenden Rückenmarksschäden unzureichend sind. Ein tiefgreifendes Verständnis dieser Vorgänge stellt jedoch eine Grundvoraussetzung für die parallele Entwicklung und Durchführung innovativer Therapieansätze wie der Transplantation von regenerationsfördernden Gliazellen in das traumatisierte Rückenmark dar. Die Ziele der in Teilen bereits abgeschlossenen, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen der Forschergruppe 1103 (Laufzeit 2009 - 2015) geförderten, jedoch weiterhin andauernden Untersuchungen bestehen (i) in der detaillierten morphologischen und immunphänotypischen Charakterisierung von Rückenmarksveränderungen von Hunden mit Bandscheibenvorfall mit besonderem Hinblick auf die Immunantwort, die Beteiligung von verschiedenen Phänotypen von Mikroglia/Makrophagen, das spontane Auftreten von Schwann-Zellen sowie die Rolle der Axonopathie mittels histologischer, ultrastruktureller und immunhistologischer Techniken, (ii) in der molekularbiologischen Charakterisierung der Veränderungen mittels Microarray-Technologie und Polymerasekettenreaktion mit besonderem Hinblick auf die Expression von Immunmediatoren sowie (iii) in der vergleichenden Analyse der gewonnenen Daten im Zeitverlauf Bandscheibenvorfall-induzierter akuter, subakuter und chronischer Rückenmarksverletzungen.
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Evolution von Multidomänproteinen: Bedeutung einzelner homologer Bereiche beim Proteintransport und bei der Proteinfunktion
Evolution of multidomain proteins: Siginificane of homologous domains in protein trafficking and function.
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Hassan Y. Naim
Laufzeit: Ende 2006 bis 2018
Kliniken/Institute:
Institut für Biochemie
Projektdetails:
Proteine können ihre jeweilige physiologische Funktion nur ausüben, wenn sie vom Ort ihrer Synthese an den Ort ihrer Wirkungsmechanismen gelangen. Eines der von der Arbeitsgruppe verwendeten Arbeitsmodellprotein ist die apikal sortierte intestinale Laktase-Phlorizin-Hydrolase (LPH), welche als Typ-I-Transmembranprotein vier homologe Domänen innerhalb ihres luminalen Bereichs umfasst, inklusive der beiden enzymatischen Aktivitätszentren.

Die gegenwärtigen Ergebnisse unterstreichen die unterschiedliche Bedeutung der einzelnen homologen Bereiche der LPH für die intramolekulare Organisation des Gesamtproteins und bilden somit eine solide und wichtige Grundlage für Untersuchungen über die Rolle der einzelnen Domänen bei dem essentiellen Schritt der polaren Sortierung sowie der Erlangung der physiologischen Funktion der LPH. Die Aufklärung der Funktion von Proteinsubdomänen im Rahmen des Erlangens einer korrekten und nativen Faltung eines Proteins bildet eine solide Grundlage zur Identifizierung von Mechanismen im intrazellulären Transport membranständiger Proteine. Im speziellen Fall der LPH sind derartige Kenntnisse wichtig im Hinblick auf Untersuchungen zur molekularen Grundlagen der Laktoseintoleranz.
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Schmerzmanagement bei Kälbern
Pain management in calves
Projektverantwortliche: Dr. H. Meyer; Prof. Dr. J. Rehage; Prof. Dr. S. Kästner (Dipl. ECVAA); Dr. EM Laabs
Laufzeit: Anfang 2006 bis Ende 2018
Drittmittelprojekt: Merial Deutschland, Zoetis Deutschland, 60.000 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Abdominale Operationen sind bei Kälbern häufig erforderlich. Einer adäquaten Schmerzausschaltung hierfür wurde bislang nicht hinreichend Rechnung getragen, insbesondere wurde Aspekte eines multimodalen Schmerztherapieansatzes vernachlässigt. Aus diesem Grunde wird die Isofluran-Inhalationsnarkose, Xylazin-Ketamin-Injektionsnarkose sowie die sakraler Epiduralanästhesie auf ihre Eignung zur Analgesie der Nabelregion bei Kälbern vergleichend und in Kombination geprüft. Es werden die Schmerzausschaltung sowie Kreislaufparameter mittels Rechtsherz- sowie arterieller Katheter und die Atmungsfunktion mittels Impulsoszilloresistometrie und Blutgasanalyse geprüft. In folgenden Untersuchungen werden zusätzliche Effekte systemisch verabreichter Analgetika im Sinne einer präventiven Schmerztherapie untersucht.
Resultate:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Rehage+J+and+calves+and+anaesthesia

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In vitro und in vivo Untersuchungen über den Einfluss einer kaninen Staupevirusinfektion auf die Expression von Matrix-Metalloproteinasen und ihren Inhibitoren bei kaninen histiozytären Sarkomzellen
In vitro and in vivo evaluation of the impact of a canine distemper virus infection on the expression of matrix metalloproteinases and their inhibitors in canine histiocytic sarcoma cells
Projektverantwortliche: Dr. C. Puff; Prof. Dr. W. Baumgärtner, PhD
Laufzeit: Mitte 2006 bis Ende 2018
Kliniken/Institute:
Institut für Pathologie
Projektdetails:
Die extrazelluläre Matrix stellt sowohl bei physiologischen als auch bei pathologischen Vorgängen einen wichtigen Faktor der Gewebsintegrität und -homöostase dar. Die Regulation erfolgt unter anderem durch ein balanciertes System verschiedener Enzyme und ihrer Inhibitoren, wie beispielsweise Matrix-Metalloproteinasen und ihren Inhibitoren. Bei Tumoren ist die Regulation der extrazellulären Matrix ein wichtiger Faktor, der einerseits die Ausbreitung, Invasion und Metastasierung der Tumorzellen beeinflusst, andererseits jedoch auch einen Einfluss auf die Invasion körpereigener Immunzellen hat. Histiozytäre Sarkome sind maligne Tumoren, die sehr selten beim Menschen, deutlich häufiger jedoch bei Hunden beobachtet werden und eine schlechte Prognose aufweisen. Diese Neoplasien können sowohl lokalisiert als auch disseminiert auftreten und bislang stehen nur wenige Therapieoptionen zur Verfügung, die oftmals nicht zu einer deutlichen Verlängerung der Überlebenszeit führen. Daher stellt die virale Onkolyse einen interessanten Ansatzpunkt für neuartige Behandlungsschemata dar.
Ziel dieses Projektes ist es die Expression von Matrix-Metalloproteinasen und ihren Inhibitoren bei kaninen histiozytären Sarkomzellen (i) in vitro, (ii) in einem murinen Xenotransplantationsmodell und bei (iii) spontanen, kaninen, histiozytären Sarkomen zu analysieren. Darüber hinaus soll untersucht werden, welchen Einfluss eine Staupevirusinfektion auf die Expression von Matrix-Metalloproteinasen und ihren Inhibitoren (i) in vitro und (ii) in einem murinen Xenotransplantationsmodell hat.
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Schmerzmanagement bei Milchkühen
Pain management in dairy cows
Projektverantwortliche: Dr. H. Meyer; Prof. Dr. J. Rehage; Prof. Dr. S. Kästner (Dipl. ECVAA); Dr. EM Laabs
Laufzeit: Anfang 2006 bis Ende 2018
Drittmittelprojekt: Zoetis Deutschland, Boehringer Ingelheim, Bayer Ag , 70.000 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Chirurgische Interventionen für abdominale oder orthopädische Erkrankungen sind bei Milchkühen häufig erforderlich. Bislang wurde einem adäquaten Schmerzmanagement nicht hinreichend Rechnung getragen. Zu diesem Zweck werden verschiedenen Formen der Lokalanästhesie (z.B. paravertebrale Anästhesie, thorakolumbale Anästhesie) unter Verwendung verschiedener Medikamente auf ihre Eignung für abdominale Eingriffe an Patienten mit Labmagenverlagerung vergleichend geprüft. Für orthopädische Eingriffe an den Hintergliedmaßen bei Kühen werden Formen der Epiduralanästhesie sowie der retrograden intravenösen Anästhesie untersucht. Ferner werden zusätzliche Effekte prae- und perioperativ verabreichter Analgetika untersucht. Es werden Parameter zur Schmerzbeurteilung sowie Leistungsparameter registriert.
Resultate:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Rehage+J+and+bovine+and+%28anaesthesia+or+meloxicam+or+xylazine%29

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Tierschutzgerechtes Betäuben und Schlachten von Fischen
Humane Stunning and killing of fish
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Dieter Steinhagen ; Prof. Dr. Hermann Seifert; Dr. Matthias Lüpke; PD Dr. Karl-Heinz Esser; Dr. Karina Retter
Laufzeit: März 2006 bis Mitte 2018
Drittmittelprojekt: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, Mecklenburg-Vorpommern, 100.000 EUR
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Fischkrankheiten Institut für Parasitologie
Institut für Zoologie
Fachgebiet Allgemeine Radiologie und Medizinische Physik
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Zum Schlachten von Fischen ist eine tierschutzgerechte, humane Tötungsmethode erforderlich. In diesem Vorhaben werden unterschiedliche Methoden zur Betäubung von Speisefischen im Hinblick auf den Tierschutz analysiert. Außerdem soll der Einfluss der Vorbereitung auf die Schlachtung sowie die Schlachtung auf die Qualität des Filets untersucht, und es sollen praxistaugliche Verfahren erarbeitet werden.
Kooperationspartner:

Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz, Task Force Veterinärwesen, Fachdienst Fischseuchenbekämpfung

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Evaluierung des biometrischen Teils der Antragstellung von Tierversuchen
Evaluation of the Biometrical Part of the Application Procedure for Animal Experiments
Projektverantwortliche: Prof. Dr. L. Kreienbrock
Laufzeit: 2006 bis 2018
Kliniken/Institute:
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Projektdetails:
Tierversuche stellen einen wesentlichen Teil im Prozess des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns in Biologie und Medizin dar. Die Anforderungen an ein Versuchsvorhaben sind im Tierschutzgesetz (TierSchG) festgeschrieben und in allgemeinen Verwaltungsvorschriften zur Durchführung des Tierschutzgesetzes (AVV), die eine bundesweit einheitliche Gesetzesanwendung gewährleisten sollen, näher erläutert. Der für die genehmigungspflichtigen Tierversuche schriftlich zu stellender Antrag beinhaltet in seiner aktuellen Fassung u. a. Angaben zur vorgesehenen Anzahl der Tiere einschließlich biometrischen Planung (biometrischer Abschnitt).

In der für die Bearbeitung des Antrags zuständigen Behörde (Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit - LAVES) sowie auch in der diese Behörde unterstützenden Tierschutzkommission nach § 15 TierSchG hat dieser Abschnitt des Antrags in den letzten Jahren häufig Fragen an den Antragsteller aufgeworfen.
Daher hat die Tierschutzkommission vorgeschlagen, diesen Abschnitt zu verbessern und das bestehende Verfahren zu modifizieren.

Im Rahmen des Vorhabens wurde sämtliche Anträge auf Durchführung von Tierversuchen im Bereich der Tierschutzkommission Hannover evaluiert und typisiert. Diese Typisierung erfolgte streng vertraulich unter Wahrung der einschlägigen Datenschutzbedingungen. Anhand dieser Typen von Anträgen wurde ein neues Formblatt entwickelt, das in einer Abfrageform bis zu 90% aller Anträge abdecken sollte. Anschließend wurde dieses neue Formblatt in der Form eines persönlichen Gesprächs evaluiert.
Kooperationspartner:

- Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES), Oldenburg

- Tierschutzkommission Hannover

- DKFZ, Heidelberg

- Universiät Ulm

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