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2311 Ergebnisse.
Überprüfung der Auswirkungen einer ausschließlichen Versorgung von Rindern mit salzhaltigem Tränkwasser (Marschwasser)
Survey on influences of a solely supply of cattle with saline drinking water (marsh water)
Projektverantwortliche: Kamphues, Prof. Dr. Josef; Visscher, Dr. Christian
Laufzeit: Januar 2010 bis Juni 2010
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Marschwasser, das bei der Weidehaltung im Bereich der Weser von Rindern aufgenommen wird, weist mitunter höhere Gehalte an Salzen auf (Gräben/Vorfluter). Bedingt durch die geplante Weservertiefung befürchtet man ein weiteres Ansteigen dieser Salzgehalte, die bei Aufnahme durch das Weidevieh möglicherweise zu gesundheitlichen Problemen führen. Aus diesem Grund soll mit dem Versuchsvorhaben der Einfluss der bisher in der Praxis allgemein üblichen Gehalte an Salzen (Elektrolytgehalt entspricht Marschwasser in Gräben und Vorflutern) auf die Elektrolytaufnahme sowie -ausscheidung (Kot, Harn) sowie die Elektrolytkonzentrationen im Blut geprüft werden.
Hierzu werden Jungbullen in Bilanzversuchen mit Tränkwasser versorgt, das in der Kontrollphase dem öffentlichen Netz (geringste Na-, K- und Cl- - Gehalte) entnommen wird, in einer zweiten Phase hinsichtlich des Salzgehaltes dem Marschwasser vergleichbar ist.
Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen dabei mögliche Risiken für die Gesundheit der Tiere bei mehrtägiger, ausschließlicher Versorgung mit salzhaltigem Tränkwasser. Hierzu werden die Trockensubstanzaufnahme, die Wasseraufnahme und damit insgesamt die Elektrolytaufnahme sowie die Elektrolytausscheidung (Kot/Harn) und die Elektrolytkonzentrationen im Blut kontinuierlich erfasst. Analysenspektrum: Weender u. Mengenelemente von Futtermitteln, Mengenelemente und pH-Wert in Kot und Harn sowie Mengenelemente und weitere Parameter im Blut (CK, AST, Eiweiß, Harnstoff etc.). Am Ende soll eine Beurteilung möglicher Risiken für die Gesundheit von Rindern erfolgen, die hinsichtlich der Intensität (Konzentration von Salzen im Tränkwasser) und der Dauer (kurz- bis mittelfristig) unterschiedlich exponiert sind, wenn in der Wesermarsch Gräben als Tränkwasserquellen genutzt werden.
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Orientierende Studie zu Effekten der exokrinen Pankreasinsuffizienz bei wachsenden pankreasgangligierten Schweinen als Modell für das an cystischer Fibrose erkrankte Kind
Investigations on effects of exocrine pancreatic insufficiency in growing pigs - the growing pancreatic duct ligated pig as a model for children suffering from cystic fibrosis
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. Anne Mößeler; T. Schwarzmaier
Laufzeit: Januar 2010 bis Juli 2010
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
An cystischer Fibrose erkrankte Kinder leiden nicht nur an massiver Einschränkung der Lungenfunktion, sondern weisen zudem eine sehr hohe Inzidenz an exokriner Pankreasinsuffizienz auf. Die verminderte Verdauungskapazität führt dabei nicht selten zu Unterernährung, Mangelerkrankungen (insb. fettlösliche Vitamine) und einem verminderten Wachstum der Kinder. Daneben sind oftmals Verdauungsstörungen (infolge der reduzierten enzymatischen Verdauungskapazität ist der fermentative Abbau der Nährstoffe forciert mit Folgen wie Meteorismus und Diarrhoe) und eine verminderte spontane Nahrungsaufnahme zu konstatieren. In dieser Studie sollen die Effekte der exokrinen Pankreasinsuffizienz beim juvenilen Schwein auf die spontane Futteraufnahme, Verdaulichkeit der Nährstoffe, Blutparameter (u.a. fettlösliche Vitamine, Aminosäuren) und weitere Parameter (u.a. Knochenentwicklung) überprüft werden. Die im Vergleich zum Menschen deutlich höhere Wachstumsintensität und -kapazität der juvenilen Schweine ermöglicht dabei die Überprüfung derartiger Effekte im "Zeitraffer". Zum Einsatz kommen neben intakten Kontrolltieren zwei Gruppen von pankreasgangligierten Tieren, wobei eine Gruppe zunächst keinerlei Enzymsubstitution erhält, die zweite ein etabliertes Produkt substitutiv erhält. Am Ende des Versuches erhält die bis dato unsupplementierte Gruppe ebenfalls eine Enzymsubstitution, allerdings in deutlich höherer Dosierung (Faktor 3), um zu überprüfen, in wieweit ein kompensatorisches Wachstum der Tiere möglich ist. Dies erscheint besonders vor dem Hintergrund von Interesse, um die Frage zu klären, ob ggf. auch Kinder, die - weil zunächst die Erkrankung unerkannt oder unbehandelt blieb - zunächst keinerlei Enzyme erhielten, ein kompensatorisches Wachstum aufweisen.
Kooperationspartner:

Abbott Products GmbH, Dr. P. Gregory

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Begleitende epidemiologische und statistische Analysen zum Verbundprojekt "Botulinom": Statuserhebung in rinderhaltenden Betrieben
Epidemiological and statistical consultation within the research consortium "Botulinom": cross sectional study in cattle farms
Projektverantwortliche: Dr. R. Merle; Prof. Dr. L. Kreienbrock
Laufzeit: 2010 bis 2010
Drittmittelprojekt: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Kliniken/Institute:
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Projektdetails:
Das Verbundprojekt "Botulinom" ("The zoonosis botulism") unter der Leitung des Institut für angewandte Biotechnologie der Tropen der Georg-August-Universität Göttingen wird seit 2007 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Ein Ziel des Forschungsverbunds ist die Untersuchung einer möglichen chronischen Verlaufsform bei Rindern und das entsprechende zoonotische Potential.

In den vergangenen zehn Jahren trat in Milchvieh haltenden Betrieben eine Herdenerkrankung auf, die zu hohen Tierverlusten bis hin zur Unwirtschaftlichkeit führte. Die mit Abmagerung, Leistungsrückgang, Bewegungsstörungen, Verdauungsproblemen, Kreislaufstörungen und therapieresistentem Festliegen einhergehende Krankheit konnte häufig mit Clostridiose in Verbindung gebracht werden. Gemäß der Natur der Clostridiosen differiert das klinische Bestandsproblem. Besonders durch Botulinumtoxin hervorgerufene Erkrankungen stellen diagnostisch und therapeutisch eine Herausforderung dar und werden konträr diskutiert.

Das Institut für Biometrie, Epidemiologie und Informationsverarbeitung ist an einer Studie zur Statuserhebung beteiligt. Dabei sollen verdächtige und unverdächtige Betriebe aus zwei Bundesländern intensiv untersucht werden, um festzustellen, ob chronischer Botulismus unter den Tieren auftritt und von welchen Symptomen und äußeren Umständen dies begleitet wird. Da die Diagnostik dieser Erkrankung sehr komplex und noch nicht harmonisiert ist, handelt es sich bei dieser Studie zunächst um die Sammlung ausführlicher Informationen, um Hypothesen generieren zu können.
Kooperationspartner:

Institut für angewandte Biotechnologie, Georg-August-Universität Göttingen

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Überprüfung der Auswirkungen einer ausschließlichen Versorgung von Rindern mit salzhaltigem Tränkwasser (Marschwasser)
Survey on influences of a solely supply of cattle with saline drinking water (marsh water)
Projektverantwortliche: Kamphues, Prof. Dr. Josef; Visscher, Dr. Christian
Laufzeit: Januar 2010 bis Juni 2010
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Marschwasser, das bei der Weidehaltung im Bereich der Weser von Rindern aufgenommen wird, weist mitunter höhere Gehalte an Salzen auf (Gräben/Vorfluter). Bedingt durch die geplante Weservertiefung befürchtet man ein weiteres Ansteigen dieser Salzgehalte, die bei Aufnahme durch das Weidevieh möglicherweise zu gesundheitlichen Problemen führen. Aus diesem Grund soll mit dem Versuchsvorhaben der Einfluss der bisher in der Praxis allgemein üblichen Gehalte an Salzen (Elektrolytgehalt entspricht Marschwasser in Gräben und Vorflutern) auf die Elektrolytaufnahme sowie -ausscheidung (Kot, Harn) sowie die Elektrolytkonzentrationen im Blut geprüft werden.
Hierzu werden Jungbullen in Bilanzversuchen mit Tränkwasser versorgt, das in der Kontrollphase dem öffentlichen Netz (geringste Na-, K- und Cl- - Gehalte) entnommen wird, in einer zweiten Phase hinsichtlich des Salzgehaltes dem Marschwasser vergleichbar ist.
Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen dabei mögliche Risiken für die Gesundheit der Tiere bei mehrtägiger, ausschließlicher Versorgung mit salzhaltigem Tränkwasser. Hierzu werden die Trockensubstanzaufnahme, die Wasseraufnahme und damit insgesamt die Elektrolytaufnahme sowie die Elektrolytausscheidung (Kot/Harn) und die Elektrolytkonzentrationen im Blut kontinuierlich erfasst. Analysenspektrum: Weender u. Mengenelemente von Futtermitteln, Mengenelemente und pH-Wert in Kot und Harn sowie Mengenelemente und weitere Parameter im Blut (CK, AST, Eiweiß, Harnstoff etc.). Am Ende soll eine Beurteilung möglicher Risiken für die Gesundheit von Rindern erfolgen, die hinsichtlich der Intensität (Konzentration von Salzen im Tränkwasser) und der Dauer (kurz- bis mittelfristig) unterschiedlich exponiert sind, wenn in der Wesermarsch Gräben als Tränkwasserquellen genutzt werden.
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Zum Einsatz von Lignocellulose (als Einstreu und/oder im Futter) zur Beeinflussung der Einstreuqualität und Vermeidung der Fußballenentzündung in der Geflügelmast
Use of lignocellulose as litter material and/or as ingredient in the diet to improve litter quality and to avoid foot pad dermatitis in fattening poultry
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. A. Abd El Wahab
Laufzeit: Anfang 2010 bis Mitte 2010
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Die Lignocellulose (Grundstoff der Papierindustrie) ist sowohl als Einstreumaterial wie auch als Rohfaserquelle im Mischfutter heute verbreitet im Einsatz. Bei sehr partikulärer Struktur und höchster Wasserbindung gibt dieses Material auch wieder sehr schnell Wasser ab, so dass die Einstreu trocken wird bzw. bleibt und so die Fußballenentzündung in Frequenz und Intensität reduziert wird. Im Vergleich zu anderen Materialien (Hobelspäne, Stroh-Pellets, Langstroh) und unter unterschiedlichen Fütterungsbedingungen werden am Ende der Aufzucht und nach der gesamten Mast (d.h. am Schlachthof) die Fußballen makroskopisch bzw. auch histologisch (Schlachttiere) mit dem Score nach Mayne et al. beurteilt und schließlich entsprechende Empfehlungen für die Tierhaltung gegeben.
Im zweiten Ansatz soll aber auch über das Futter die Lignocellulose eingesetzt werden, da auf diese Weise evtl. eine Veränderung in der Struktur der Exkremente erreicht wird, die ein schnelleres/effizienteres Abtrocknen der Exkremente ermöglicht.
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Transkriptionsmuster von in die Kutikulasynthese involvierten und anderen für die Larvenentwicklung bedeutsamen Genen des Rinderlungenwurms
Transcription pattern of genes involved in cuticle synthesis or significant for larval development of the bovine lungworm
Projektverantwortliche: C. Strube, PhD; Prof. Dr. T. Schnieder
Laufzeit: Mitte 2009 bis Ende 2010
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Der Lungenwurm Dictyocaulus viviparus ist ein Weideparasit der Rinder, dessen Entwicklung in der Außenwelt sich in ungewöhnlich rascher Zeit vollzieht. So entsteht aus der mit dem Kot ausgeschiedenen ersten Larve bei entsprechend milden Temperaturen innerhalb von 5 Tagen das infektiöse dritte Larvenstadium. Die Entwicklung von einem Larvenstadium zum nächsten ist durch eine Häutung, nämlich das Abstreifen der alten Kutikula, gekennzeichnet.
In diesem Forschungsprojekt sollen Eier sowie Lungenwurmlarven verschiedenen Alters (verteilt über 14 Tage nach Ausscheidung) hinsichtlich ihrer Transkription der für die Kutikulasynthese benötigten Protein-Disulfid-Isomerase- und Kollagen-Gene mittels quantitativer real time PCR untersucht werden. Weiterhin ist geplant, die larvalen Transkriptionsmuster der Muskelproteine Paramyosin und Troponin sowie der extrazellulären Superoxiddismutase und einer N-Methyltransferase zu bestimmen.
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Einfluss der galenischen Formulierung auf die Verteilung von Permethrin in Hundehaut und dessen repellierende Wirkung.
Formulation effects on permethrin distribution in canine skin and its repellent effect.
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Wolfgang Bäumer; Prof. Dr. Manfred Kietzmann; Prof. Dr. Thomas Schnieder; Dr. Sonja Wolken
Laufzeit: Februar 2009 bis Ende 2010
Drittmittelprojekt: Industriemittel, 30.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Pharmakologie Toxikologie und Pharmazie
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
In einer Studie an Hunden, die mit unterschiedlichen Permethrin-Formulierungen behandelt werden, werden die Wirkstoffverteilung in der Haut und die repellierende Wirkung untersucht. Ziel der Studie ist es, die Permethrin-Verteilung über die Körperoberfläche und die Dauer der repellierenden Wirkung darzustellen.
Resultate:

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21806638/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21447196/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32910498/

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Deutschlandweite Studie zur Seroprävalenz von Fasciola hepatica in Milchviehbetrieben
Study on the seroprevalence of Fasciola hepatica in dairy cattle herds in Germany
Projektverantwortliche: C. Strube, PhD ; Prof. Dr. T. Schnieder
Laufzeit: März 2009 bis Ende 2010
Drittmittelprojekt: Industrie
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Der große Leberegel Fasciola hepatica ist ein weltweit verbreiteter Parasit, der prinzipiell alle pflanzenfressenden Säugetiere befallen kann und zudem als Zoonoseerreger bedeutsam ist. In Deutschland stellt die Fasciolose eine wichtige, wirtschaftliche Einbußen verursachende Weideparasitose in der Rinder- und Schafhaltung dar.
Basierend auf knapp 23000 Tankmilchproben, die über sämtliche Bundesländer der Republik verteilt sind, soll eine deutschlandweite Erhebung zum Vorkommen des Leberegels erfolgen. Hierbei soll ein indirekter Nachweis des Parasiten über gegen ihn gerichtete Antikörper mittels ELISA geführt werden. Als Antigen hierfür sollen exkretorisch-sekretorische Produkte von F. hepatica eingesetzt werden. Ein weiteres Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, diese aus adulten Egeln gewonnenen nativen Antigene durch ein rekombinantes zu ersetzten. Neben der Unabhängigkeit von mit adulten Egeln infizierten Tieren wäre ein weiterer Vorteil eines rekombinanten Proteins, eine gleichbleibende Qualität gewährleisten zu können, wohingegen die nativen exkretorisch-sekretorischen Produkte verschiedener Chargen biologischen Schwankungen unterworfen sind.
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Konservierung von Hundesperma in flüssigem, gekühlten oder tiefgefrorenen Zustand unter besonderer Berücksichtigung der Praktikabilität und des Spermaversandes
Preservation of chilled and frozen dog semen regarding practicability and shipping conditions
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Anne-Rose Günzel-Apel; Dr. Carola Urhausen; Dr. Heiko Henning; Dr. Isabel Candia Nunes da Cunha
Laufzeit: Oktober 2009 bis Ende 2010
Kliniken/Institute:
Reproduktionsmedizinische Einheit der Kliniken
Projektdetails:
Die Konservierung und der internationale Transfer von Hundesperma haben in der letzten Dekade an Bedeutung gewonnen. Deshalb sind zuverlässige Versandverfahren erforderlich, die transportbedingte Schädigungen des Samens verhindern. So kommt es in der Praxis gelegentlich vor, dass bei +5 °C konserviertes Flüssigsperma aufgrund extrem hoher Außentemperaturen (bis zu 40 °C) während einer 48-stündigen Versanddauer in dem dafür konzipierten Transportbehälter so stark erwärmt wird, dass es irreversibel geschädigt und aufgrund dessen unfruchtbar wird. Ziel der vorliegenden Studie ist es daher, kommerziell erhältliche und routinemäßig für den Versand gekühlten Flüssigspermas verwendete Transportsysteme bezüglich ihrer Isolierungsfähigkeit zu prüfen. Hierfür werden zum einen die Temperaturen außer- und innerhalb der Transportbehälter unter dem Einfluss unterschiedlicher Außentemperaturen gemessen und die damit einhergehenden Veränderungen am Sperma untersucht. Ferner wird ein für eine 10-tägige Flüssigkonservierung konzipierter Verdünner bezüglich seiner Eignung geprüft.
In einem weiteren Teilexperiment wird untersucht, ob und inwieweit die Vorschaltung einer 24-stündigen Flüssigkonservierung bei +5 °C vor dem Einfrieren die Tiefgefriertauglichkeit des Spermas beeinflusst. Damit soll die Praktikabilität der Samengewinnung zum Zwecke der Tiefgefrierung auch für tierärztliche Einrichtungen verbessert werden, die nicht über ein spezialisiertes Spermatiefgefrierlabor verfügen.
Für die Samenanalysen kommen neben der konventionellen Spermatologie moderne computergestützte Verfahren zur Bestimmung verschiedener Parameter der Spermienmotilität und der Spermienmembranintegrität zum Einsatz.
Resultate:

Cunha ICN, Henning H, Urhausen C, Beyerbach M, Günzel-Apel AR. A commercial box for dog semen transport: What happens inside when environmental temperature is increasing? Anim Reprod Sci 2014; 147: 86-92.

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Identifizierung, Charakterisierung und Funktionalitätsnachweis Kollagen-kodierender und assoziierter Gene von Dictyocaulus viviparus
dentification, characterization, and functionality testing of collagen encoding and associated genes of Dictyocaulus vivipar
Projektverantwortliche: C. Strube, PhD; Prof. Dr. T. Schnieder
Laufzeit: Anfang 2009 bis Anfang 2010
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Die Nematodenkutikula ist eine zu 80 % aus Kollagen bestehende extrazelluläre Matrix, die im Verlauf der Parasitenentwicklung durch Häutungen wiederholt abgeworfen und neu synthetisiert wird. In den Prozess der Synthese, Modifizierung, Prozessierung und Vernetzung der kutikulären Komponenten sind verschiedene Enzyme involviert. In Caenorhabditis elegans ist die essentielle Peroxidase mlt-7 in Kombination mit der Dual-Oxidase bli-3 verantwortlich für die kutikuläre Vernetzung, strukturelle Integrität und den Erhalt der Kutikula.
Ziel dieses Projektes ist es, Orthologe dieser Gene in Dictyocaulus viviparus zu identifizieren, auf DNA- und Proteinebene zu charakterisieren sowie Funktionalitätsstudien in Knock-out Mutaten des Modellorganismus C. elegans durchzuführen. Ferner sollen verschiedene Paraloge von Kollagen-kodierenden Genen identifiziert und charakterisiert werden, um Erkenntnisse über die kollagenösen Bestandteile der Kutikula des Rinderlungenwurms zu gewinnen.
Kooperationspartner:

University of Glasgow, United Kingdom

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