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2305 Ergebnisse.
Quantifizierung und Unterscheidung von lebenden und toten Lebensmittelinfektionserregern mittels PCR
Quantification and differentiation of viable and non-viable foodborne pathogens by PCR
Projektverantwortliche: Prof. G. Klein
Laufzeit: Mitte 2009 bis Mitte 2010
Drittmittelprojekt: LAVES
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Beim molekularbiologischen Nachweis von pathogenen Organismen in Lebensmitteln ist eine Unterscheidung von lebenden und toten Zellen bisher nicht möglich. Für die lebensmittelrechtliche Beurteilung von Lebensmitteln ist allerdings letzen Endes nur das Vorhandensein und/oder die Anzahl an lebenden Zellen relevant, sodass molekularbiologische Nachweisverfahren zwar hervorragend als Screening-Methode eingesetzt werden können, jedoch eine zeitaufwendige mikrobiologische Untersuchung nicht ersetzen können. Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer auf der PCR basierenden Schnellmethode zur Quantifizierung lebender Zellen in Lebensmitteln und deren Vorstufen.
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Tiefgefrierkonservierung von Eberspermatozoen als ein Modell zur Erhaltung der Biodiversität
Freezing of boar spermatozoa as a model for biodiversity conservation
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Dagmar Waberski; Dr. Heiko Henning
Laufzeit: September 2009 bis August 2010
Drittmittelprojekt: Deutsche Bundesstiftung Umwelt, 6.500 EUR
Kliniken/Institute:
Reproduktionsmedizinische Einheit der Kliniken
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Projektdetails:
Die globale Artenvielfalt der Haus- und Nutztiere gilt als bedroht. Bei der Spezies Schwein sind nahezu 30% der weltweit 500 Rassen vom Aussterben bedroht. Fortgeschrittene Reproduktionstechnologien offerieren wirksame Möglichkeiten zur Erhaltung der genetischen Diversität. Ziel des Projektes ist es, die technischen Möglichkeiten der Erstellung einer Genreserve für männliche Keimzellen am Modell des Schweines zu verbessern. Die besondere Kältesensibilität von Eberspermien wird mit moderner spermatologischer Diagnostik analysiert und Verfahren zur Steigerung der Abkühltoleranz bei der Erstellung von Tiefgefriersperma getestet.
Resultate:

Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen neue Möglichkeiten zur Reduzierung abkühlungsbedingter Schäden bei Eberspermien durch Verwendung membranprotektiver Agentien im Konservierungsmedium. Erste Versuche zur Implementierung des modifizierten Kühlprotokolls in ein bestehendes Kryokonservierungsprotokoll weisen auf komplexe Interaktionen von Kryoprotektiva, Seminalplasma und anderen Verdünnerkomponenten hin, die derzeit noch keine Vorteile für die Spermaqualität nach dem Auftauen zeigen. Aus den bislang erzielten Erkenntnissen lassen sich Versuchansätze ableiten, die unter Berücksichtigung der chemisch-physikalischen Eigenschaften der Kühl- und Tiefgefriermedien zukünftig eine Verbesserung der Auftauergebnisse durch Reduzierung von Kälteschockschäden an der Spermienmembran erwarten lassen. Wie die eigenen Ergebnisse zeigen, haben zudem intrinsische, noch weitgehend unbekannte Faktoren einen maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg der Spermatiefgefrierung bei individuellen Ebern. Die Resultate der vorliegenden Arbeit sind von grundsätzlicher Bedeutung für die Fortentwicklung verbesserter Protokolle zur Kryokonservierung von Sperma gefährdeter Haustierspezies

Kooperationspartner:

Prof. Willem Wolkers, Leibniz Universität Hannover

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Auswirkungen eines Futterzusatzstoffes (Cu- und Zn-haltige Diatomeenerde) auf den Verlauf (Dauer und Intensität klinischer Symptome) einer experimentellen Infektion mit enterotoxischen E. coli beim Absetzferkel
Effects of a feed additive (diatomite product) on duration and intensity of clinical symptoms in weaned piglets experimentally infected with enterotoxic E. coli
Projektverantwortliche: Kamphues, Prof. Dr. Josef; Mößeler, Dr. Anne; Radko, Dr. Dmytro
Laufzeit: Juli 2009 bis Januar 2010
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
In dem Projekt sollen mögliche prophylaktische Effekte eines Futterzusatzstoffes (Basis: Diatomeen-Erden mit Zusatz von Kupfer und Zink) bei Absetzferkeln überprüft werden, die experimentell mit enterotoxischen E.coli-Keimen (ETEC) infiziert werden. Des Weiteren sollen mögliche Effekte dieses Zusatzes auf die Futterverwertung (Futteraufwand / kg Lebendmassezuwachs) geprüft werden. Hierzu werden in zwei Durchgängen insgesamt 20 Absetzferkel einzeln aufgestallt. Zehn Tiere dienen als Kontrolle und erhalten ein handelsübliches Ferkelfutter ohne Zusatz, zehn Tiere der Versuchsgruppe erhalten das identische Mischfutter, in das jedoch das Diatomeenerdenprodukt in einer Dosierung von 350 g je Tonne eingemischt wird. Durch den Einsatz des Futterzusatzstoffes wird der futtermittelrechtlich erlaubte Höchstwert nicht überschritten. Alle Tiere werden oral mit enterotoxischen E.coli-Keimen infiziert. Die klinische Symptomatik wird täglich mehrfach überprüft und anhand des Parameters Trockensubstanzgehalt quantifiziert. Des Weiteren wird die Ausscheidungsdauer des für die experimentelle Infektion genutzten Keimes durch mikrobiologische Untersuchungen von Rektaltupferproben bestimmt. Darüber hinaus sind auch die Leistungsparameter (Futteraufnahme, mittlere täglich Körpermassenzunahmen, Futterverwertung) von Interesse.
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Aufarbeitung von Schlachttierblut mit Hilfe gepulster elektrischer Felder (PEF) zum nachhaltigen Einsatz als Proteinreserve für Lebensmittel tierischen Ursprungs
Processing of blood by pulsed electric fields for protein production in food of animal origin
Projektverantwortliche: Prof. B. Nowak; Prof. G. Klein; Dr. Annika Boulaaba
Laufzeit: Anfang 2009 bis Ende 2010
Drittmittelprojekt: Forschungskreis der Ernährungsindustrie
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Mit Hilfe der Technologie der gepulsten elektrischen Felder sollen Schlachttierblut und seine technologisch wertvollen Blutfraktionen für die weitere Verarbeitung im Lebensmittelsektor aufgearbeitet werden und so dieser hochwertige tierische Rohstoff nachhaltiger in Lebensmit-teln genutzt werden. Die Keimdichte in den Substraten soll erheblich reduziert werden, um das Produkt haltbarer und sicherer zu machen. Die Auswirkung einer Behandlung mittels gepulster elektrischer Felder auf die Erythrozyten (Hämoglobin) in Vollblut und BK sowie die sensori-schen Eigenschaften und die Qualität der daraus hergestellten Erzeugnisse untersucht.
Kooperationspartner:

DIL

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Multivariate Analyse des Rückgangs der Fasanenbesätze und der Fasanenstrecken in Niedersachsen
Multivariate analysis of the population decline of pheasants and hunting bag decline in Lower Saxony
Projektverantwortliche: Dipl.-Biol. Reinhild Gräber; Dr. Egbert Strauß
Laufzeit: März 2009 bis März 2010
Drittmittelprojekt: Stiftung "Natur + Mensch", 8.025 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Der Jagdfasan (Phasianus colchicus) ist eine der wichtigsten Wildarten für die Niederwildjagd in Deutschland. In den letzten Jahren lag die Jagdstrecke bei rund 400.000 erlegten Fasanen, wobei in den Ländern NRW und NDS die höchsten Jagdstrecken erzielt werden (DJV Handbuch 2009). Im Herbst 2008 wurde von den Jägern aus weiten Teilen Deutschlands über starke Rückgänge der Fasanenbesätze und der Fasanenstrecken berichtet. Nach ersten sporadischen Abfragen in Niedersachsen wurden die starken Rückgänge in den Jagdstrecken für die westlichem Landesteile bestätigt. Dagegen wurden beispielsweise aus Ostfriesland konstante oder nur geringfügig reduzierte Jagdstrecken gemeldet. Im Rahmen der Wildtiererfassung (WTE) werden jährlich seit 1991 - mit Ausnahme der Jahre 2004 und 2005 ¯ die Frühjahrsbesätze des Fasans sowie der Jagdstrecke für Niedersachsen auf Revierebene erfasst. Eine kontinuierliche Beteiligungsrate der Jagdbezirke von über 80 % (jährliche Beteiligung von rund 8000 Jagdbezirke) lässt eine flächendeckende Aussage zu der Fasanenbesätze in Niedersachsen zu (Strauß und Johanshon 2008). Neben der Prädation und dem Lebensraum sind Witterungseinflüsse vermutlich die wesentlichen Einflussfaktoren von Niederwildpopulationen. Strenge, schneereiche Winter und nasse Sommer vermögen den Besatz selbst in günstigen Gebieten stark zu reduzieren (Glutz von Blotzheim 1994). Darüber hinaus können temporäre und lokal begrenzte ungünstige Witterungseinflüsse wie beispielsweise Starkregenereignisse gravierend die Reproduktionserfolge negativ beeinflussen.In dieser Untersuchung soll geprüft werden, ob in den letzten 10 Jahren Schwankungen der Fasanbesätze und der Jagdstrecken auf lokaler Ebene aufgetreten sind. Des Weiteren soll anhand statistischer Analyse untersucht werden, inwieweit Populationsschwankungen wie auch die Schwankungen in den Jagdstrecken mit lokalen Witterungsereignissen in Zusammenhang stehen.
Kooperationspartner:

Landesjägerschaft Niedersachsen e.V.

Die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. stellt als Auftraggeber die WTE- Daten zur Verfügung.

Finanziert wird die WTE aus Jagdabgabemitteln des Landes Niedersachsen.

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Identifizierung, Charakterisierung und Funktionalitätsnachweis Kollagen-kodierender und assoziierter Gene von Dictyocaulus viviparus
dentification, characterization, and functionality testing of collagen encoding and associated genes of Dictyocaulus vivipar
Projektverantwortliche: C. Strube, PhD; Prof. Dr. T. Schnieder
Laufzeit: Anfang 2009 bis Anfang 2010
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Die Nematodenkutikula ist eine zu 80 % aus Kollagen bestehende extrazelluläre Matrix, die im Verlauf der Parasitenentwicklung durch Häutungen wiederholt abgeworfen und neu synthetisiert wird. In den Prozess der Synthese, Modifizierung, Prozessierung und Vernetzung der kutikulären Komponenten sind verschiedene Enzyme involviert. In Caenorhabditis elegans ist die essentielle Peroxidase mlt-7 in Kombination mit der Dual-Oxidase bli-3 verantwortlich für die kutikuläre Vernetzung, strukturelle Integrität und den Erhalt der Kutikula.
Ziel dieses Projektes ist es, Orthologe dieser Gene in Dictyocaulus viviparus zu identifizieren, auf DNA- und Proteinebene zu charakterisieren sowie Funktionalitätsstudien in Knock-out Mutaten des Modellorganismus C. elegans durchzuführen. Ferner sollen verschiedene Paraloge von Kollagen-kodierenden Genen identifiziert und charakterisiert werden, um Erkenntnisse über die kollagenösen Bestandteile der Kutikula des Rinderlungenwurms zu gewinnen.
Kooperationspartner:

University of Glasgow, United Kingdom

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Konservierung von Hundesperma in flüssigem, gekühlten oder tiefgefrorenen Zustand unter besonderer Berücksichtigung der Praktikabilität und des Spermaversandes
Preservation of chilled and frozen dog semen regarding practicability and shipping conditions
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Anne-Rose Günzel-Apel; Dr. Carola Urhausen; Dr. Heiko Henning; Dr. Isabel Candia Nunes da Cunha
Laufzeit: Oktober 2009 bis Ende 2010
Kliniken/Institute:
Reproduktionsmedizinische Einheit der Kliniken
Projektdetails:
Die Konservierung und der internationale Transfer von Hundesperma haben in der letzten Dekade an Bedeutung gewonnen. Deshalb sind zuverlässige Versandverfahren erforderlich, die transportbedingte Schädigungen des Samens verhindern. So kommt es in der Praxis gelegentlich vor, dass bei +5 °C konserviertes Flüssigsperma aufgrund extrem hoher Außentemperaturen (bis zu 40 °C) während einer 48-stündigen Versanddauer in dem dafür konzipierten Transportbehälter so stark erwärmt wird, dass es irreversibel geschädigt und aufgrund dessen unfruchtbar wird. Ziel der vorliegenden Studie ist es daher, kommerziell erhältliche und routinemäßig für den Versand gekühlten Flüssigspermas verwendete Transportsysteme bezüglich ihrer Isolierungsfähigkeit zu prüfen. Hierfür werden zum einen die Temperaturen außer- und innerhalb der Transportbehälter unter dem Einfluss unterschiedlicher Außentemperaturen gemessen und die damit einhergehenden Veränderungen am Sperma untersucht. Ferner wird ein für eine 10-tägige Flüssigkonservierung konzipierter Verdünner bezüglich seiner Eignung geprüft.
In einem weiteren Teilexperiment wird untersucht, ob und inwieweit die Vorschaltung einer 24-stündigen Flüssigkonservierung bei +5 °C vor dem Einfrieren die Tiefgefriertauglichkeit des Spermas beeinflusst. Damit soll die Praktikabilität der Samengewinnung zum Zwecke der Tiefgefrierung auch für tierärztliche Einrichtungen verbessert werden, die nicht über ein spezialisiertes Spermatiefgefrierlabor verfügen.
Für die Samenanalysen kommen neben der konventionellen Spermatologie moderne computergestützte Verfahren zur Bestimmung verschiedener Parameter der Spermienmotilität und der Spermienmembranintegrität zum Einsatz.
Resultate:

Cunha ICN, Henning H, Urhausen C, Beyerbach M, Günzel-Apel AR. A commercial box for dog semen transport: What happens inside when environmental temperature is increasing? Anim Reprod Sci 2014; 147: 86-92.

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Auswirkungen verschiedener Fütterungsmaßnahmen (Rationen/Futterzusätze) auf die NH3-Emission bei der Haltung von Kaninchen als Heimtiere
Effects of different dietars measures (diet composition / feed additives) on the NH3 emission keeping companion rabbits
Projektverantwortliche: Kamphues, Prof. Dr. Josef; Wolf, Dr. Petra
Laufzeit: April 2009 bis Juni 2010
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
In dem Projekt sollen mögliche Effekte der Rationsgestaltung (Rp-/Rfa-Gehalte) sowie die Einflüsse verschiedener Futterzusatzstoffe (Calciumchlorid, Methionin oder Benzoesäure) auf die NH3-Emissionen aus den Exkrementen beim Kaninchen geprüft werden. Im Vordergrund steht dabei die Vermeidung möglicher negativer Effekte von Ammoniak auf die Gesundheit des Tieres (z.B. Reizung von Augen und Schleimhäuten) sowie die Reduzierung der geruchlichen Belästigung bei Haltung der Kaninchen als Heimtiere, d.h. in der unmittelbaren Umgebung des Tierbesitzers.
Hierzu werden sechs adulte Zwergkaninchen zunächst mit praxisüblichen Rationen (Fütterung von Heu und einem kommerziellen Mischfutter, in Kombination sowie isoliert) gefüttert und der Einfluss auf den pH-Wert in Kot und Harn sowie in einem Kot-Harn-Gemisch geprüft. Im Vordergrund des Interesses steht dabei die unterschiedliche N-Ausscheidung über Kot und Harn und die damit mögliche NH3-Emission.
Voraussetzung für die Erfassung dieser Parameter ist die Etablierung eines standardisierten Meßverfahrens. Hierfür ist eine Methode zu entwickeln, welche die Messung der geruchsaktiven Substanz Ammoniak (NH3) ermöglicht und modellhaft die Bedingungen in einer typischen Heimtierhaltung simuliert.
Neben den Futteradditiven werden zudem verschiedene aus der Nutztierhaltung bekannte Konzepte zur Reduzierung der NH3-Emissionen, wie z.B. die Absenkung der Rp- bzw. Anhebung der Rfa-Gehalte der Futterration und die Ansäuerung des Harns durch verschiedene Futteradditive getestet. Des Weiteren erfolgt in diesem Modell eine Überprüfung des Einflusses der Einstreu (nur Stroh bzw. Lignocellulose, ein Faserstoff mit höchster Wasserbindung und evtl. Adsorption von Ammoniak bzw. Harnstoff?) sowie der Raumtemperatur auf die NH3-Bildung.
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Einfluss der geplanten BAB 39/B 190n auf lokale und regionale Wildtierpopulationen und Ableitung von Empfehlungen für die Optimierung der Durchlässigkeit der Landschaft
Impact of the planned highway BAB 39/B 190n on local and regional wildlife populations and development of recommendations for optimizing the permeability of the landscape
Projektverantwortliche: Dr. Jörg Tillmann; Dr. Gunter Sodeikat; Dipl.-Biol. Andrea Krug
Laufzeit: Juni 2009 bis Dezember 2010
Drittmittelprojekt: Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, 105.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Die Lüneburger Heide ist eine der wenig zerschnittenen Landschaften Deutschlands und beherbergt eine einmalige schützenswerte Flora und Fauna. Der geplante Neubau der Bundesautobahn A 39/B 190n wird das Gebiet zerschneiden und Auswirkungen auf die Wildtiere besitzen, durch Wildquerungsmöglichkeiten sowie damit verbundene Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sollen nachteiliger Effekte soweit wie möglich kompensiert werden.
Im Fokus der Untersuchungen stehen verschiedene Wildtierarten wie unter anderem Rothirsch, Dachs und Rebhuhn. Diese Indikatorarten repräsentieren Anspruchstypen, die aufgrund ihres ökologischen Profils nur in bestimmten Habitattypen existieren können. Im Rahmen des Projektes werden Populationsvorkommen und -dichten im Trassenbereich eingeschätzt und so die Grundlage dafür geschaffen, die wildbiologischen Aspekte des baulichen Eingriffes durch die Trasse der BAB 39/B 190n beurteilen zu können. Nachteilige Effekte sollen soweit wie möglich durch Wildquerungsmöglichkeiten sowie verbundene Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen kompensiert werden.
Kooperationspartner:

Baader Konzept GmbH

Oekolog Freilandforschung

Ökologie-Zentrum der CAU Kiel

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Transkriptionsmuster von in die Kutikulasynthese involvierten und anderen für die Larvenentwicklung bedeutsamen Genen des Rinderlungenwurms
Transcription pattern of genes involved in cuticle synthesis or significant for larval development of the bovine lungworm
Projektverantwortliche: C. Strube, PhD; Prof. Dr. T. Schnieder
Laufzeit: Mitte 2009 bis Ende 2010
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Der Lungenwurm Dictyocaulus viviparus ist ein Weideparasit der Rinder, dessen Entwicklung in der Außenwelt sich in ungewöhnlich rascher Zeit vollzieht. So entsteht aus der mit dem Kot ausgeschiedenen ersten Larve bei entsprechend milden Temperaturen innerhalb von 5 Tagen das infektiöse dritte Larvenstadium. Die Entwicklung von einem Larvenstadium zum nächsten ist durch eine Häutung, nämlich das Abstreifen der alten Kutikula, gekennzeichnet.
In diesem Forschungsprojekt sollen Eier sowie Lungenwurmlarven verschiedenen Alters (verteilt über 14 Tage nach Ausscheidung) hinsichtlich ihrer Transkription der für die Kutikulasynthese benötigten Protein-Disulfid-Isomerase- und Kollagen-Gene mittels quantitativer real time PCR untersucht werden. Weiterhin ist geplant, die larvalen Transkriptionsmuster der Muskelproteine Paramyosin und Troponin sowie der extrazellulären Superoxiddismutase und einer N-Methyltransferase zu bestimmen.
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