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2301 Ergebnisse.
Desinfektion keimbelasteter Stallluft in und aus Nutztierställen unter der Berücksichtigung tiergesundheitlicher, seuchenhygienischer und umweltrelevanter Aspekte.
Desinfection of animal house air in and from piggeries with regard of animal health, epidemic diseases and environmental aspects.
Projektverantwortliche: Jochen Schulz; Jörg Hartung
Laufzeit: Oktober 2006 bis Juli 2009
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Projektdetails:
Die Luft in Nutztierställen enthält hohe Keimkonzentrationen, die die Gesundheit der Tiere und der im Stall arbeitenden Personen gefährden können. Mit den Abluftströmen gelangen diese Mikroorganismen auch in die Umwelt und es besteht der Verdacht, dass sie bei Anwohnern in unmittelbarer Nachbarschaft ebenfalls zu gesundheitlichen Belastungen führen können. Weiter wird befürchtet, dass Infektionserreger mit dieserAbluft in benachbarte Tierbestände übertragen werden können. Diese Risiken werden besonders dort als gegeben angesehen, wo der Abstand von Ställen zur Wohnbebauung und zu benachbarten Betrieben gering ist. Um diesen Gefahren entgegenzuwirken, werden heute Luftreinigungsverfahren entwickelt und eingesetzt, die einmal die Keimzahlen in der Stallluft oder auch in der austretenden Stallabluft reduzieren sollen. Über die tatsächliche keimreduzierende Wirkung dieser Verfahren ist jedoch wenig bekannt.
Im Rahmen dieses Forschungsprojektes wird die Wirksamkeit zur Luftkeimminderung von zwei Luftreinigungsverfahren in einem Praxisbetrieb geprüft. Zusätzlich werden die Auswirkungen der Verfahren auf die Zusammensetzung der den Stall verlassende Luftkeimflora untersucht. Bei dem ersten Verfahren handelt es sich um ein Sprühnebelverfahren, bei dem über eine fest installierte Sprühvorrichtung ein Desinfektionsmittel in den Stallraum eingebracht wird. Bei dem zweiten Verfahren handelt es sich um eine neu entwickelte Kombination aus Luftwäscher und einer zusätzlichen physikalischen Luftbehandlungsmodul. Dieses Verfahren kann prinzipiell im Stall oder im Abluftschacht eines Stalles betrieben werden.
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In-vitro-Untersuchungen zum Einfluss von Erythromycin und Nahrungsreduktion auf mikrobielle Stoffwechselleistungen im Caecum des Pferdes
Cecal microbial metabolism in horses in vitro as affected by erythromycin and feed restriction
Projektverantwortliche: Tierärztin M. Kuhn; Prof. Dr. G. Breves
Laufzeit: April 2006 bis Mitte 2009
Kliniken/Institute:
Institut für Physiologie und Zellbiologie
Projektdetails:
Mit Hilfe der Colon-Simulationstechnik (Cositec), einer semikontinuierlichen In-vitro-Inkubationsmethode, sollen biochemische Parameter des mikrobiellen Dickdarmstoffwechsels beim Pferd untersucht werden. Ziel des Projektes ist es zu klären, inwieweit Veränderungen im mikrobiellen Stoffwechsel als mögliche Ursache für das Entstehen der Typhlocolitis des Pferdes in Betracht gezogen werden können. Da die Erythromycin-Applikation und die Nahrungsreduktion als prädisponierend für das Entstehen der Typhlocolitis gelten, soll die Wirkung beider Faktoren auf den mikrobiellen Stoffwechsel untersucht werden.
Resultate:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22919930

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Bioverfügbarkeit antioxidativ wirksamer Inhaltsstoffe aus Rotbusch- und Honeybusch-Extrakten
Biovailability of the major compoundspresent in Rooibos and Honeybush with an antioxident potency
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Waldemar Ternes ; Constance Bock, Lebensmittelchemikerin; Susanne Keuz,Lebensmittelchemikerin
Laufzeit: Juli 2006 bis Mitte 2009
Drittmittelprojekt: Adalbert-Raps-Stiftung
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmitteltoxikologie
Projektdetails:
Unteresuchung zur Bioverfügbarkeit verschiedener phenolischer Inhaltsstoffe aus den Blättern verschiedener Pflanzen.
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Verbesserung der Produkteigenschaften von Rohpökelwaren durch Hochdruckbehandlung
Improvement of quality parameter of meat products by high pressure technique
Projektverantwortliche: Dr. T. v. Müffling; PD Dr. B. Nowak; Prof. Dr. G. Klein
Laufzeit: Ende 2006 bis Ende 2009
Drittmittelprojekt: Fritz-Ahrberg-Stiftung
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Die Hochdruckbehandlung von Lebensmitteln ist eine moderne Lebensmiteltechnologie, die immer neue Anwendungsgebiete findet. Insbesondere die Abtötung von pathogenen Keimen durch die HPP ist hierbei erwünscht, dabei muss jedoch auch der Einfluss der hohen Drücke auf die Ultrastrukturen der behandelten Gewebe berücksichtigt werden. In dem Projekt soll untersucht werden, ob diese Einflüsse auch auf die Produktqualität positiv genutzt werden können.
Kooperationspartner:

DIL, Quakenbrück; Industriebetriebe

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Effekte der subakuten Pansenazidose auf Parameter des Energiestoffwechsels bei hochleistenden Milchkühen
Effects of subacute ruminal acidosis on energy metabolism in high yielding dairy cows
Projektverantwortliche: TÄ Asako Kinoshita; Dr. M. Höltershinken; Dr. H. Meyer, Dr. A. Starke; Prof. Dr. C. Wrencycki; Prof. Dr. J. Rehage
Laufzeit: Ende 2006 bis Ende 2009
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Die subakute Pansenazidose (SARA) als Folge übermäßiger Verfütterung leichtverdaulicher Kohlenhydrate stellt eine häufige Störung der ruminalen Fermentation bei hochleistenden Kühen dar. Aus klinischen und epidemiologischen Studien ist bekannt, dass Kühe mit SARA trotz energiedichter Fütterung Körpergewicht verlieren. In dieser Studie werden über einen Zeitraum von etwa 150 Tagen Kühe mit einer energiedichten oder einer rohfaserreichen Ration gefüttert. In dieser Zeit werden wiederholt Bioptate aus Leber, Muskulatur sowie Fettgewebe entnommen. Diese werden mittels quantitativer PCR sowie Proteinchemie auf Glucosetransporter und Insulinrezeptoren untersucht. Darüber hinaus werden die hormonsensitive Lipase und die hepatische CPT1, Schlüsselenzyme der Gluconeogenese, Ketogenese sowie Fettsäureoxidation geprüft. Ferner werden klassische Parameter des ruminalen Stoffwechsels sowie im Blut Parameter der Energiestoffwechsls erfasst. Das Fettsäuremuster zellulärer Phospholipide, der Blutlipide sowie Milchlipde wird analysiert.
Kooperationspartner:

FLI Braunschweig (Prof. Flachowsky, PD Dr. Dänicke, Dr. Meyer)

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Herzfrequenz und Verhalten von Warmblutpferden in der Anreitphase und zu Beginn der Ausbildung
Heart rate and behavior of warm-blooded horses in the geginning of the riding-training
Projektverantwortliche: Prof. Dr. H. Hackbarth ; TÄ A. Hellmold; Dr. W. Bohnet
Laufzeit: Januar 2006 bis Mitte 2009
Kliniken/Institute:
Institut für Tierschutz und Verhalten
Projektdetails:
Die üblichen Methoden, junge Pferde an- und einzureiten, werden meist von Reiter zu Reiter weiterempfohlen, Sie orientieren sich an den Richtlinien der FN oder besonders in letzter Zeit gerne auch an alternativen Möglichkeiten (z. B. "Join-up"). In dieser Arbeit soll sich zeigen, ob die Vorgehensweise nach den Richtlinien der FN in Zeit und Art geeignet ist oder es zu einer Über- oder Unterforderung der Pferde kommt.
Außerdem soll gezeigt werden, ob die Arbeit der Pferde im Laufe der Zeit des Anreitens genug Trainingsreize setzt, um zu einen Konditionszuwachs zu führen. In der Reihe vorhergehender Forschungsarbeiten zeigten sich Herzfrequenz und Laktat als dafür geeignete Parameter.
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Untersuchungen zum Verhalten von Legehennen in Kleingruppenhaltung ( EV 1350 und EV 1350a) gemäß Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung vom 22.08.2006 mit besonderer Berücksichtigung der Raumnutzung
Facility usage and behaviour of laying hens in furnished cages (EV 1350 and EV 1350a)
Projektverantwortliche: Thum, Cornelia; Briese, Andreas; Hartung, Jörg
Laufzeit: Dezember 2006 bis Juni 2009
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Institut für Biometrie Epidemiologie und Informationsverarbeitung
Institut für Tierernährung
Institut für Tiergenomik
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
In der EU-Richtlinie 1999/74/EG sind die Mindestanforderungen an die Haltung von Legehennen festgeschrieben. Die deutsche Tierschutz-Nutztierhaltungs-VO (Legehennenhaltung) aus dem Jahre 2006 geht über die EU-Richtlinie hinaus und schreibt ab 2012 in allen deutschen Betrieben für die so genannte Kleingruppenhaltung 50 cm² mehr Fläche/Henne und 5 bzw. 15 cm mehr lichte Höhe im Käfig vor. Ebenso müssen die Kleingruppenhaltungen Sitzstangen, ein Sandbad, ein separates Legenest und Vorrichtungen zum Kürzen der Krallen enthalten. Mittels Videoaufzeichnung wird in diesen Käfigen das Verhalten der Legehennen insbesondere hinsichtlich der Raumnutzung und der Nutzung der Einrichtungselemente aufgezeichnet und untersucht, ob durch das größere Raumangebot und die enthaltenen Strukturelemente den Tieren die Ausübung arttypischen Verhaltens ermöglicht wird und wie sie den angebotenen zusätzlichen Raum nutzen. Weiter soll versucht werden, einen Vergleich hinsichtlich Verhalten und Raumnutzung zwischen dem deutschen und dem europäischen Haltungssystem vorzunehmen.
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Versuche zur Vitrifikation von Hengstsperma im Vergleich zur konventionellen Tiefgefrierung unter Verwendung von Kryoprotektiva
Vitrification of stallion semen vs conventional freezing with the use of cryoprotectants
Projektverantwortliche: Prof Dr Harald Sieme; TÄ Daphne Behrendt
Laufzeit: September 2006 bis März 2009
Kliniken/Institute:
Reproduktionsmedizinische Einheit der Kliniken
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Die Vitrifikation stellt im Vergleich zur konventionellen Tiefgefrierung ein weniger aufwendiges Verfahren da. Die Effekte der Vitrifikation auf Spermatozoen hinsichtlich der Motilität, Morphologie und funktioneller Aspekte bei Warmbluthengsten im Vergleich zum herkömmlichen Tiefgefrierverfahren unter Verwendung von Kryoprotektiva sollen im Rahmen des Projektes überprüft werden.
Kooperationspartner:

Niedersächsisches Landgestüt Celle

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Biologie und Verbreitung des Aal Herpesvirus
Presence of Eel Herpesvirus in Eel Populatons from Northern German Waters
Projektverantwortliche: Dieter Steinhagen
Laufzeit: Mitte 2006 bis Ende 2009
Drittmittelprojekt: Amt für ländliche Räume, Kiel, 5.000 EUR
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Fischkrankheiten Institut für Parasitologie
Projektdetails:
Das Aal Herpesvirus (AHV) wird seit 1999 in europäischen Aalbständen diagnostiziert. Infektionen verursachen in Aalfarmen bei Aalen aller Altersgruppen schwere Erkrankungen mit zum Teil erheblichen Verlusten. In Aalbeständen aus freien Gewässern wurden symtomlose Infektionen bei Aalen aus dem Einzugsbereich des Rheins und der Mosel sowie aus bayerischen Seen unf Flüssen nachgewiesen. In dem vorliegenden Vorhaben werden Aalbestände in Gewässern Schleswig-Holsteins mittels kulturell-virologischen und molekularbiologischen Methoden auf die Verbreitung der Infektion mit den AHV untersucht.
In Laborversuchen werden zudem Studien zur Pathogenese des Virus, zur Ausbildung von latenten Infektionen und zur Stabliltät des Virus unternommen.
Resultate:

Aale aus verschiedenen Gewässern Norddeutschlands wurden mittels PCR auf den Befall mit dem Aal-Herpesvirus (HVA) und dem EVEX-Virus untersucht. Für diese Untersuchungen wurde eine real time PCR zum Nachweis des HVA etabliert. Mit dieser PCR wurde das HVA in geringer Prävalenz in Aalen aus den untersuchten Gewässern nachgewiesen. Die Ergebnisse sind publiziert in:

 

Jakob E, Neuhaus H, Steinhagen D, Luckhardt B, Hanel R.: (2009) Monitoring of Herpesvirus anguillae (HVA) infections in European eel in northern Germany. Journal of Fish Diseases 32:557-561

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1365-2761.2009.01009.x/abstract

Kooperationspartner:

Institut für Meereskunde/ Geomar, Kiel (Prof. Hanel)

Institut für Binnenfischerei, Potsdam- Sarcow

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Konzeption, Entwicklung und Realisierung von IT-Lösungsmodellen zur Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit in dynamisch konfigurierbaren Lieferketten für Lebensmittel tierischer Herkunft [IT FoodTrace - IT supported Food Traceability]
IT supported Food Traceability
Projektverantwortliche: Prof. Dr. G. Klein
Laufzeit: Juli 2006 bis Juni 2009
Drittmittelprojekt: Förderung durch BMBF
Kliniken/Institute:
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Im Rahmen des IT-Food Trace soll ein stufenübergreifendes Qualitätssicherungskonzept exemplarisch für einen der wichtigsten Zoonoseerreger in der Geflügelfleischproduktion, Campylobacter spp., sowie stichprobenartig für einen ausgewählten abiotischen Faktor (Tetracycline) erstellt werden. Der Schwerpunkt liegt auf Vermeidung und Reduzierung sowie auf der praktischen Anwendbarkeit für ein betriebliches HACCP-Konzept. Die Erfassung quantitativer u. qualitativer mikrobiologischer Daten zu Campylobacter auf den Be- und Verarbeitungsstufen tierischer Nahrungsmittel erfolgt im Bestand, nach Transport zum Schlachthof, an ausgewählten Schlachtbearbeitungs- u. Zerlegestufen und an für die Campylobacter-Reduktion kritischen Punkte sowie stichprobenartig für Tetracycline. Hygieneschwachstellen in der Primärproduktion, im Schlachthof und in der Verarbeitung können identifiziert, reduziert und somit die Anforderungen des Wettbewerbs wie auch des neuen EU-Rechts erfüllt werden.
Betriebseigene HACCP-Systeme können mit überbetrieblichen bestehenden QS-Systemen vernetzt werden. Ein Beitrag zur Rückverfolgbarkeit auch von Hygieneparametern kann so geleistet u. Verbrauchervertrauen gestärkt werden.
Kooperationspartner:

6 Partner wissenschaftlicher Einrichtungen und Industrieunternehmen in Deutschland

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