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2311 Ergebnisse.
Moderhinkebekämpfung mit reacre® agricura beim Schaf und Behandlung der Dermatitis digitalis (Mortellaro) beim Rind.
Treatment of footrot in sheep and Dermatitis digitalis in cattle by reacre(R)agricura
Projektverantwortliche: Prof. Dr. M. Ganter; TÄ Kirsten Meyer
Laufzeit: Mitte 2008 bis Dezember 2010
Drittmittelprojekt: Bundesinstitut für Landwirtschaft und Ernährung, 141.872 EUR
Kliniken/Institute:
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Projektdetails:
Mit der biologischen Salbe reacre®agricura steht ein Präparat zur Verfügung, das biologisch abbaubar ist. Es handelt sich um ein Gel, das Oberflächen benetzt. Biologisch wirksam sind Tiefseebakterien, die anaerob und ohne Sonnenlicht Energie und Sauerstoff mit hohem Wirkungsgrad freisetzen.
Ziel der vorgestellten Untersuchungen ist die
- Untersuchung der Verträglichkeit bei lokaler Anwendung von reacre®agricura an den Klauen von Schafen und Rindern
- Untersuchung der Wirksamkeit von reacre®agricura gegenüber Moderhinke bei der Anwendung unter einem Verband beim Einzeltier. Vergleich zu den bereits veröffentlichten Ergebnissen bei der Digitalen Dermatitis des Rindes (Grönlund 2007)
- Verbesserung der Galenik, so dass reacre®agricura auch als Klauenbad oder einer anderen Methode zur effizienten Behandlung ganzer Herden eingesetzt werden kann
- Überprüfung der Verträglichkeit der neuen Galenik bei gesunden Schafen
- Wirksamkeitsprüfung der verbesserten Galenik gegenüber Moderhinke bei Schafen und Überprüfung der Untersuchungsergebnisse bei Rinderbeständen mit digitaler Dermatitis.
Kooperationspartner:

Fa. Inocre, Aying

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Erhebung von Grunddaten für die faktorielle Ableitung von Energie- und Nährstoffbedarf legender Wellensittiche
Basic data for factorial derivation of energy and nutrient requirements of laying budgerigar
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. A. Häbich
Laufzeit: April 2008 bis Ende 2010
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Der durchgeführte (Vor-)versuch zielt primär auf die Gewinnung von Grunddaten (Legeleistung, Ei-Massen, Ei-Zusammensetzung, etc.) für die Reproduktion von Wellensittichen ab. Anhand gewonnener Daten soll auf den Energie- und Nährstoffbedarf legender Wellensittiche rückgeschlossen werden.
Ziel der Untersuchungen soll sein, eine Empfehlung für eine angemessene Fütterung bei legenden Tieren auszusprechen.
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Untersuchungen zur Charakterisierung von Einflussfaktoren auf den Erfolg der Impfung mit Ingelvac CircoFLEX® gegen PCV2
Characterization of factors influencing the efficacy of vaccinating pigs with Ingelvac CircoFLEX® against PCV2
Projektverantwortliche: PD Dr. E. große Beilage; Dr. H. Nathues; J. Meyer Hamme
Laufzeit: Mitte 2008 bis Anfang 2010
Drittmittelprojekt: Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH
Kliniken/Institute:
Außenstelle für Epidemiologie (Bakum)
Projektdetails:
Das porcine circovirus type 2 (PCV-2) steht mit verschiedenen Krankheitsbildern in Zusammenhang und hat in den letzten Jahren eine große Bedeutung in der weltweiten Schweineproduktion erlangt. Neben der Optimierung von Management- und Hygienemaßnahmen zur Bekämpfung PCV-2 assoziierter Erkrankungen stehen seit kurzer Zeit Impfstoffe zur Verfügung bzw. befinden sich in der Zulassung.
Ziel dieser Untersuchung ist es Faktoren zu charakterisieren, die den Erfolg einer Impfung mit Ingelvac® CircoFLEX (Boehringer Ingelheim) gegen PCV-2 bei Schweinen beeinflussen. Dazu werden die betreuenden Tierärzte sowie die Tierhalter aller Herden, in welchen der Impfstoff Ingelvac ® CircoFLEX vor dessen Zulassung eingesetzt worden ist, in die Studie einbezogen. Diese Impfungen erfolgten im Rahmen einer Ausnahmegenehmigung nach §17c des Tierseuchengesetzes. Es werden Faktoren untersucht, die für eine Erfassung im Rahmen einer telefonischen Befragung geeignet sind.
Nach Erstellung eines standardisierten Fragebogens und dessen anschließender Validierung wird eine telefonische Befragung aller betreuenden Tierärzte und Tierhalter oben beschriebener Herden durchgeführt. Die Herden liegen in verschiedenen nord- sowie mitteldeutschen Bundesländern.
Die erhobenen Daten werden anschließend in einer Datenbank erfasst und im Hinblick auf Einsatzbedingungen des Impfstoffes einer Risikoanalyse mit statistischen Methoden (Modellierung) unterzogen.
Es wird erwartet, auf der einen Seite möglichst zügig Bedingungen und Voraussetzungen benennen zu können, unter denen der Einsatz des inzwischen zugelassenen Impfstoffes in einer Herde Erfolg versprechend ist und auf der anderen Seite, Faktoren zu bestimmen, welche den Impferfolg im Bestand und damit die Zufriedenheit von Tierarzt sowie Tierhalter beeinträchtigen.
Außerdem soll hier beispielhaft untersucht werden, inwieweit und mit welchem Aufwand es in der Veterinärmedizin mittels eines standardisierten Fragebogens möglich ist, auf oben beschriebenem Wege einen repräsentativen Überblick über Anwendungskonstellationen eines neuen Impfstoffes zu erlangen sowie auf breiter Basis die Erfahrungen der praktizierenden Tierärzte und Tierhalter bei der Anwendung eines neuen Impfstoffes unter Ausnahmegenehmigung nach §17c zu nutzen.
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eLearning in der tierärztlichen Fortbildung
eLearning for continuing veterinary education
Projektverantwortliche: Dr. Jan P. Ehlers, M.A.
Laufzeit: Juli 2008 bis Juni 2010
Kliniken/Institute:
Verwaltung
Klinik für Rinder
Klinik für Pferde
Klinik für Kleintiere
Institut für Virologie
Anatomisches Institut
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
In verschiedenen Einrichtungen werden Fortbildungsmodule mit verschiedenen didaktischen Methoden und Techniken erstellt (WBT, FBL, Rapid eLearning, VC) und der Tierärzteschaft zur Fortbildung angeboten. Die Evaluierung erfolgt nach dem 4-Stufen-Modell von KIRKPATTRICK.
Kooperationspartner:

Kommunikations und Wirtschaft, Oldenburg

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Bovine subklinische Mastitisätiologie durch koagulasenegative Staphylokokken
Role of coagulase negative staphylococci in the aetiology of bovine subclinical mastitis
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Martina Hoedemaker; Prof. Dr. G. Klein; Dr. Asmien Brix; Christoph Meis
Laufzeit: Juli 2008 bis Juli 2010
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Projektdetails:
Aufgrund der unsicheren Zuordnung von koagulasenegative Staphylokokken (KNS) als ursächlich für ein Mastitisgeschehen verantwortliche Erreger in der Routinediagnostik, werden neben der üblicherweise bestimmten Zellzahl weitere Entzündungsparameter (NAGase) sowie das Milchzelldifferentialbild als diagnostisches Kriterium herangezogen. Weiterhin wird untersucht, ob verschiedene KNS-Spezies unterschiedliche Entzündungsreaktionen hervorrufen.
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Verbreitung der Koi Herpesvirose in der Teichwirtschaft über das Ablaufwasser von Teichen
Dissemination of the Koi Herpes virus Infection by pond effluents
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Dieter Steinhagen; Agnes Baumer
Laufzeit: Oktober 2008 bis Oktober 2010
Drittmittelprojekt: Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft, Dresden, 121.000 EUR
Kliniken/Institute:
Fachgebiet Fischkrankheiten Institut für Parasitologie
Projektdetails:
Infektionen mit dem Koi Herpesvirus haben in den letzten Jahren bei Koi und Speisekarpfen schwere Erkrankungen hervorgerufen, in deren Verlauf zahlreiche betroffenen Tiere verendeten. Erkrankungen werden in der Teichwirtschaft zumeist durch den Kontakt mit infizierten Fischen oder kontaminierten Gerätschaften übertragen. In diesem Vorhaben soll geprüft werden, ob Ablaufwasser aus Teichen mit infizierten Beständen zur Verbreitung der Infektion in natürlichen Ökosystemen und in der Teichwirtschaft beiträgt.
Resultate:

Ergebnisse sind publiziert in:

 

Fabian M, Baumer A, Steinhagen D. (2013) Do wild fish species contribute to the transmission of koi herpesvirus (KHV) to carp in hatchery ponds? Journal of Fish Diseases 36: 505-514 (DOI: 10.1111/jfd.12016)

 

Baumer A, Fabian M, Wilkens M R, Steinhagen D, Runge M. (2013) Epidemiology of Cyprinid Herpesvirus-3 infection in latent infected carp from aquaculture. Diseases of Aquatic Organisms 105: 101-108

 

Fabian M, Baumer A, Adamek M, Steinhagen D. Short communication: Transmission of Cyprinid herpesvirus 3 by wild fish species - results from infection experiments. Journal of Fish Diseases (on-line, doi: 10.1111/jfd.12399)

Kooperationspartner:

Dr. S. Bergmann, Friedrich Löffler Institut, Bundesforschungsanstalt für Tiergesundheit, Insel Riems

Dr. M. Runge, Nieders. Landesanstalt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

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Das respiratorische Epithel von Hühnern und seine Empfänglichkeit für Infektionen durch das Virus der aviären infektiösen Bronchitis (AIBV)
Susceptibility of the respiratory epithelium of the chicken for infection with the Avian Infectious Bronchitis Virus (AIBV)
Projektverantwortliche: Prof.Dr.U.Neumann; Prof.Dr.G.Herrler; Dr.Christine Winter
Laufzeit: August 2008 bis Juli 2010
Drittmittelprojekt: Deutsche Forschungsgemeinschaft
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Institut für Virologie
Projektdetails:
Die Aviäre Infektiöse Bronchitis, ausgelöst durch AIBV, ein Coronavirus, zählt weltweit zu den bedeutendsten Geflügelkrankheiten. Über die Spezifitäten der Bindungsstellen im Respirationstrakt ist jedoch sehr wenig bekannt. Daher soll an Lungen-Präzisionsschnitten sowie auf in-vitro gezüchteten Epithelzellen histochemisch die Expression und die Art der Sialinsäuren untersucht werden, die als dem AIBV als Rezeptordeterminanten dienen. Es ist zu erwarten, dass neue Erkenntnisse zum Verständnis der Zell-Erreger-Interaktionen erzielt werden, die möglicherweise auch diagnostisch verwertbar sind.
Kooperationspartner:

Dr.D.Cavanagh, Compton, UK

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Doppelblinde randomisierte klinische Studie zur therapeutischen DNA-Vakzinierung von Schimmeln mit Melanomen
Double blind randomized clinical study on therapeutic DNA vaccination of grey horses with naturally occuring melanoma
Projektverantwortliche: Dr. Jessika Cavalleri; Prof. Joachim Schuberth; Kathrin Mählmann; Prof. Karsten Feige
Laufzeit: November 2008 bis November 2010
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Verwaltung
Projektdetails:
Das Melanom ist ein bei Pferden, vorwiegend bei Schimmeln, häufig vorkommender Hauttumor. Durch Metastasen aber auch durch den Primärtumor können aufgrund von Lokalisation und Größe der Neoplasie Organfunktionen eingeschränkt werden.
Die bisher erprobten Therapien wie die chirurgische Exstirpation, die Kryotherapie, die systemische Behandlung mit Cimetidin und die lokale Behandlung mit Cisplatin, wiesen noch keine ausreichende Wirksamkeit auf.
In Studien an Mäusen und Hunden wurde bereits gezeigt, dass die immunologische Therapie ein Erfolg versprechender Therapieansatz ist.
Hierbei konnte durch die Applikation von speziesspezifischer DNA in Form eines Plasmidvektors, codierend für Interleukin 12 (Heinzerling et al. 2002) und 18 (Nagai et al. 2002), die zur Steigerung der zellulären Abwehr führte, eine Tumorregression erreicht werden.
Intratumoral injizierte xenogene humane DNA, codierend für die tumorassoziierten Antigene gp 100 (Hawkins et al. 2000) und Tyrosinase (Liao et al. 2006), soll eine verbesserte Registrierung der neoplastischen Zellen durch das Immunsystem erzielen und somit in Kombination mit den Interleukinen eine gesteigerte Immunantwort bewirken.
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Erhebung von Grunddaten für die faktorielle Ableitung von Energie- und Nährstoffbedarf legender Wellensittiche
Basic data for factorial derivation of energy and nutrient requirements of laying budgerigar
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Dr. A. Häbich
Laufzeit: April 2008 bis Ende 2010
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
Der durchgeführte (Vor-)versuch zielt primär auf die Gewinnung von Grunddaten (Legeleistung, Ei-Massen, Ei-Zusammensetzung, etc.) für die Reproduktion von Wellensittichen ab. Anhand gewonnener Daten soll auf den Energie- und Nährstoffbedarf legender Wellensittiche rückgeschlossen werden.
Ziel der Untersuchungen soll sein, eine Empfehlung für eine angemessene Fütterung bei legenden Tieren auszusprechen.
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Milchserologische Verlaufsuntersuchung zum Lungenwurmbefall des Rindes
Sequential patterns of milk antibodies against lungworms in dairy cattle
Projektverantwortliche: C. Strube, PhD; Prof. Dr. T. Schnieder
Laufzeit: Mitte 2008 bis Ende 2010
Drittmittelprojekt: Industrie
Kliniken/Institute:
Institut für Parasitologie Zentrum für Infektionsmedizin
Projektdetails:
Um die Epidemiologie des Lungenwurmbefalls bei Milchkühen und den damit verbundenen jahreszeitlichen Verlauf des Antikörpertiters gegen den Rinderlungenwurm Dictyocaulus viviparus zu untersuchen, soll eine 12-monatige Probennahme bei 15 Milchviehbetrieben in Niedersachen durchgeführt werden. Dabei handelt es sich bei 10 Herden um solche mit nachgewiesenem Lungenwurmbefall im Vorjahr, wohingegen sich die restlichen 5 als lungenwurmfrei erwiesen. Auf diesen Betrieben sollen von März 2009 bis Februar 2010 monatlich Einzeltiermilchproben sowie Tankmilchproben genommen und dann serologisch auf Antikörper gegen D. viviparus untersucht werden. Dies soll mittels des im Hause entwickelten ELISAs auf Basis eines rekombinant exprimierten Antigens, nämlich des Major Sperm Proteins (MSP), erfolgen.
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