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2311 Ergebnisse.
Untersuchungen zum Einfluss von Grassilagen mit auffälligen Reineiweißanteilen auf die Tiergesundheit
Effects of grass silages containing conspicuous true protein contingent on animal health
Projektverantwortliche: Höltershinken, Dr. Martin; Wichern, Anika, TÄ
Laufzeit: April 2010 bis April 2011
Kliniken/Institute:
Klinik für Rinder
Projektdetails:
Seit den 90er Jahren tritt in Milchviehbetrieben Norddeutschlands vermehrt eine Erkrankung auf, die zu hohen wirtschaftlichen Verlusten führt. Sie wird als "Faktorenerkrankung Milchviehherde" bezeichnet und zeigt ein vielseitiges, zum Teil sehr unspezifisches Krankheitsbild. Neben schweren Verdauungsstörungen kommt es beispielsweise zu Nachgeburtsverhaltung, Zellzahlerhöhung, Labmagenverlagerung, Festliegen und plötzlichen Todesfällen. Das Auftreten dieser Erkrankung wird mit der zunehmenden Grassilagefütterung der vergangenen Jahre in Verbindung gebracht. Den krankheitsverursachenden Silagen ist gemein, dass sie auffällige Reineiweißanteile aufweisen. Somit liegt die Vermutung nahe, dass eine nutritive Genese zu Grunde liegt.
Ausgewählte Parameter sollen sowohl in Serumproben von Rindern (insb. Cholesterin, ß-HBS, FrFS, Vit. A u. E.) als auch in verfütterter Grassilage (pH-Wert, TS, Rp und Reineiweiß) aus verdächtigen Betrieben und Kontrollbetrieben analysiert werden. Darüber hinaus werden Milchleistungs- und Betriebsdaten ausgewertet und verglichen. Hieraus werden neue Erkenntnisse erwartet, inwieweit die Fütterung von Grassilagen mit auffälligen Reineiweißanteilen die Tiergesundheit beeinflussen kann.
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Effekte einer Nährstoffergänzung (Vit. D3, Ca, P) über das Tränkwasser auf den Vit. D3,- Ca- und P- Haushalt von Broilern bei Einsatz eines üblichen Alleinfutters
Effects of an extra supply (Vit. D3 / Ca, P) via drinking water on Vit. D3-, Ca- and P- metabolism of broilers fed a conventional complete diet
Projektverantwortliche: Prof. Dr. J. Kamphues; Kristian Fritz
Laufzeit: Juni 2010 bis Mai 2011
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
In der Broilermast kommt es trotz bedarfsdeckender bzw. -überschreitender Ca-, P- und Vitamin D3-Versorgung über das Futter nicht selten zu Rachitis-artigen "Beinproblemen" sowie Tibialer Dyschondroplasie. Um dieser Erkrankung vorzubeugen ist es unter Praxisbedingungen üblich, in den ersten Lebenstagen, trotz bedarfsdeckender Nährstoffversorgung über das Alleinfutter, Vitamin D3-, aber auch Ca- und P-haltige Präparate über das Tränkwasser zu verabreichen. Dieser durchaus gängigen Vorgehensweise einer vorübergehenden, additiven Vitamin D3-Gabe über das Tränkwasser liegen bislang jedoch noch keine wissenschaftlichen Untersuchungen zugrunde. Weder die Ursache einer möglicherweise vorliegenden Unterversorgung noch die Wirksamkeit der in praxi oft durchgeführten zusätzlichen Vitamin D3-Gaben sind bisher geprüft, geschweige denn bewiesen.

In der vorliegenden Studie sollen daher diese Tränkwasserergänzungen unter standardisierten Versuchsbedingungen angewendet und mögliche Effekte auf den Vitamin D3-, Ca- und P-Stoffwechsel, die Knochenentwicklung sowie die Mastleistung erfasst werden.
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Pharmakotherapie der Sinusitis des Pferdes - Untersuchung der Pharmakokinetik von Sulfadimidin in der Nasennebenhöhlen-Schleimhaut mittels Mikrodialyse
Pharmakotherapy of Sinusitis in Horses - Investigation of the Pharmacokinetics of Sulphadimidine in the Paranasal Sinus Mucosa via Microdialysis
Projektverantwortliche: Caroline Gietz; Astrid Bienert-Zeit; Bernhard Ohnesorge; Manfred Kietzmann; Jessica Stahl
Laufzeit: Mitte 2010 bis Ende 2011
Kliniken/Institute:
Klinik für Pferde
Institut für Pharmakologie Toxikologie und Pharmazie
Projektdetails:
In der Therapie von Sinusitiden werden vielfach Antibiotika eingesetzt, obwohl es bisher keine wissenschaftlichen Belege dafür gibt, dass diese nach systemischer Applikation in der Nasennebenhöhlen(NNH)-Schleimhaut von Pferden nachweisbar sind.

Im Rahmen dieser Dissertation werden die pharmakokinetischen Eigenschaften des Antibiotikums Sulfadimidin in der NNH-Schleimhaut von Pferden untersucht. Zur Konzentrationsbestimmung des Wirkstoffes wird das Verfahren der Mikrodialyse (MD) genutzt, welches die Quantifizierung der Substanz in unmittelbarer Nähe zur Schleimhaut und damit im Zielgewebe ermöglicht.

Zur Bestimmung der Sulfadimidin-Konzentration an der NNH-Schleimhaut wird ein Mikrodialyse-Katheter durch eine chirurgisch angebrachte Öffnung so in die Stirnhöhle von zehn klinisch gesunden Versuchspferden eingebracht, dass er zwischen NNH-Schleimhaut und Knochen zu liegen kommt. Der den Katheter umgebende Raum wird nach intravenöser Applikation (30 mg/kg KGW) eines Sulfadimidin-Trimethoprim-Präparates kontinuierlich beprobt und die Sulfadimidin-Konzentration in der gewonnenen Probenflüssigkeit bestimmt. Parallel zur Mikrodialyse werden den Probanden in regelmäßigen Abständen Blutproben entnommen und darin die Sulfadimidin-Plasmakonzentration bestimmt. Die erhaltenen Werte werden zu den MD-Ergebnissen in Beziehung gesetzt.

Die Dissertation soll neue Erkenntnisse über die pharmakokinetischen Eigenschaften des Antibiotikums Sulfadimidin in direkter Nähe zur NNH-Schleimhaut - dem Zielgewebe der Sinusitistherapie - erbringen. Darüber hinaus ist es das Ziel der Dissertation die Anwendung der MD-Technik in den Nasennebenhöhlen des Pferdes zu etablieren.
Kooperationspartner:

CP Pharma, Burgdorf

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Farbdopplersonografische Untersuchungen des uterinen Blutflusses im Verlauf der Gravidität bei der Stute
Color Doppler sonographic investigations of the uterine blood flow in the pregnant mare
Projektverantwortliche: Prof Harald Sieme; Corinna Linke
Laufzeit: Januar 2010 bis Juni 2011
Drittmittelprojekt: Gestüt Vorwerk, 20.000 EUR
Kliniken/Institute:
Reproduktionsmedizinische Einheit der Kliniken
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Darstellung des Einfluss maternaler und auch fetaler Faktoren auf die uterine Perfusion während der Trächtigkeit mittels Farbdopplersonographie. Kenntnisse über die Durchblutung in Stuten mit Graviditätsstörung.
Uterine Durchblutung und fetales Wachstum.
Uterine Durchblutung und Plasmaöstrogenkonzentration.
Korrelation zwischen uterinem Blutfluss während der Gravidität und Geburtsgewicht des Fohlens.
Resultate:

10.1016/j.theriogenology.2014.11.007

Kooperationspartner:

Pferdezucht Vorwerk

Raimund Vorwerk

49393 Lohne

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Prüfung verschiedener Impfschemata gegen PRRSV
Different protocols with regard to vaccination against PRRSV
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Wolfgang Leibold; Prof. Dr. Michael Wendt; Marc Seidenspinner; Dr. Jens Böttcher; Dr. Katrin Strutzberg-Minder
Laufzeit: 2010 bis 2011
Kliniken/Institute:
Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin / Ambulatorische Klinik
Institut für Immunologie
Projektdetails:
Es werden die Immunreaktionen und die Ausscheidung von Impfvirus nach Anwendung unterschiedlicher Impfschemata gegen PRRSV mittels ELISA und Neutralisationstest bzw. PCR untersucht
Kooperationspartner:

TGD Bayern

IVD Hannover

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Thrombozytenfunktionsdiagnostik beim Hund in der Durchflusskammer
Platelet function diagnosis in dogs using a flow chamber
Projektverantwortliche: Reinhard Mischke; Annika Verkau
Laufzeit: Mitte 2010 bis Ende 2011
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Eine Methode zur Untersuchung der Plättchenfunktion in der Durchflusskammer ("Rolling", Adhäsion) soll für die Plättchenfunktionsdiagnostik beim Hund adaptiert werden. Es werden Referenzwerte erstellt und mögliche Veränderungen bei Hunden mit verschiedenen Grunderkrankungen untersucht.
Kooperationspartner:

Prof. Dr. Gregor Theilmeier, Experimentelle Anästhesiologie,

Medizinische Hochschule Hannover

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Thrombingenerierung beim Hund
Thrombin generation in dogs
Projektverantwortliche: Reinhard Mischke; Christina Witten
Laufzeit: Mitte 2009 bis Mitte 2011
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Die Thrombingenerierung ist ein beim Menschen verbreitet eingesetztes Verfahren zur Darstellung des Verlaufs des in einer Probe gebildeten Thrombins. Es zeigt sich u.a. eine Korrelation zum Schweregrad der Hämophilie und die Methode ist als Indikator des Thromboserisikos anwendbar. Weiterhin lassen sich hiermit Antikoagulanzientherapien optimieren.
Das eigene Projekt hat das Ziel, die Methodik beim Hund zu etablieren. Hierzu werden zunächst methodische Aspekte bearbeitet (Einfluss der Tiefgefrierlagerung, Einfluss des Zusatzes von Corn Trypsin-Inhibitor, Einfluss der Tissue Factor-Konzentration im Aktivierungsreagenz) und Referenzwerte erstellt. Anschließend wird die Thrombingenerierung bei Hunden mit ausgewählten Erkrankungen (Hämophilie, Leber- und Tumorerkrankungen) untersucht.
Kooperationspartner:

PD. Dr. Andreas Tiede, PhD,

Medizinische Hochschule Hannover

Klinik für Hämatologie, Hämostaseologie,

Onkologie und Stammzelltransplantation

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Auswirkung der Samenentnahmemethode auf die Keimbelastung von Hengstejakulaten
Effects of semen collection practices on the bacterial load of stallion semen
Projektverantwortliche: Prof Harald Sieme; Friederike Dirscherl
Laufzeit: April 2009 bis Juni 2011
Drittmittelprojekt: Gefördert von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), Warendorf, 2.000 EUR
Kliniken/Institute:
Reproduktionsmedizinische Einheit der Kliniken
Klinik für Pferde
Projektdetails:
Teil I: Evaluierung einer möglichen Relation zwischen der bakteriellen Belastung im Hengstsperma und der Anzahl an Aufsprüngen sowie den daraus resultierende Auswirkungen auf die qualitativen Spermienparameter.
Teil II: Effekt einer präcoitalen Stimulation - Effekte sog. "Blindsprünge" - des Hengstes auf die Quantität und die Qualität des Ejakulates.
Kooperationspartner:

Niersächsisches Landgestüt Celle

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Phosphorgehalte und -qualität (Löslichkeit) in Einzel- und Mischfuttermitteln für die Geflügelmast - Etablierung eines Verfahrens zur Einschätzung des Gehalts an verfügbarem Phosphor
Phosphorus content and -quality (solubility) in feedstuffs for poultry fattening - establishing a method in order to estimate the content of available Phosphorus in the diet
Projektverantwortliche: Kamphues, Prof. Dr. Josef; Bodmann, Björn
Laufzeit: April 2009 bis April 2011
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
In diesem Projekt geht es um die Entwicklung einer Methode, die aus der Kenntnis des löslichen Phosphors eine Einschätzung des Gehalts an verfügbarem (vom Tier nutzbaren) Phosphor im Futter ermöglichen soll. Ziel ist es ferner, basierend auf der etablierten Methode einen für die Praxis geeigneten Schnelltest zu entwickeln. Zurzeit wird der Phosphorgehalt in Futtermitteln lediglich in Form des Gesamt-Phosphors gemessen und angegeben. Dieser Wert beschränkt sich jedoch auf eine quantitative Aussage zur Phosphormenge in toto, erlaubt aber keine Aussage über die Verfügbarkeit (Qualität) des enthaltenen Phosphors für das Tier. Anschließend soll die Hypothese "löslicher Phosphor" = dem Tier "verfügbarer Phosphor" durch entsprechende Retentionsstudien überprüft werden. Des Weiteren sollen modellhaft bei Zusatz diverser P-Träger zum Mischfutter die Gehalte an löslichem Phosphor bestimmt werden, um so evtl. auch Informationen zur Qualität mineralischer P-Träger zu erlangen. Für die Praxis wäre ein solcher Schnelltest immer dann von Interesse, wenn Störungen der Skelettgesundheit Zweifel am Gehalt von verfügbarem Phosphor aufkommen lassen.

Angewandte Analyseverfahren: Messung des Gesamt-Phosphors nach der herkömmlichen Molybdat-Vanadat-Methode; Messung des löslichen Phosphors nach modifizierter Molybdat-Vanadat-Methode (vorherige Inkubation des Probenmaterials bei definierter Temperatur und Zeit in wässriger Lösung; Messung des Überstandes aus veraschter und unveraschter Lösung) sowie Messung aus unveraschter Lösung mit Phosphat-Teststick.
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Voraussetzungen zur Kontrolle der Campylobacter Infektion beim Geflügel: Untersuchungen zur Rolle der Immunabwehr
Requirements to control Campylobacter infection in poultry: investigations of the role of immune responses
Projektverantwortliche: Rautenschlein, Silke; Glünder, Gerhard; Pielsticker, Colin
Laufzeit: Oktober 2009 bis September 2011
Drittmittelprojekt: DFG
Kliniken/Institute:
Klinik für Geflügel
Projektdetails:
Im Rahmen eines Verbundprojektes werden an der Klinik für Geflügel Aspekte zu lokalen und systemischen Immunreaktionen beim Huhn nach Infektion mit unterschiedlichen Campylobacter-Stämmen und ihren Mutanten untersucht.
Resultate:

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165242715300209?via%3Dihub

Kooperationspartner:

Universität Göttingen

Charite, Berlin

FLI, Jena

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