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2308 Ergebnisse.
MVA-basierte Impfstoffkandidaten im Hamster Model
Characterization of MVA based candidate vaccines in the hamster model
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Asisa Volz
Laufzeit: November 2020 bis April 2021
Drittmittelprojekt: DZIF, 200.000 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Virologie
Projektdetails:
Die Impfstoffentwicklung gegen COVID-19 ist von höchster Dringlichkeit, wofür es jedoch zunächst einiger prä-klinischer Experimente bedarf, bevor Studien im Menschen angewandt werden können. MVA-SARS-CoV-2 Impfstoffe sollen hierfür im Tiermodell auf Sicherheit und Immunogenität getestet werden. Dabei soll das Hamstermodell im Vordergrund stehen, da Hamster ein ähnlich aufgebautes ACE-2 Protein exprimieren und sich darüber hinaus schon in der SARS-CoV-1 Forschung als Tiermodell bewährt haben.
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Untersuchung zu Digitalisierungsstrategien in der universitären Lehre in Pandemiezeiten an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
Investigation of digitization strategies in university teaching in pandemic times at the University of Veterinary Medicine Hannover
Projektverantwortliche: Miriam Kanwischer; Dr. Elisabeth Schaper; Prof. Andrea Tipold
Laufzeit: Mai 2020 bis Dezember 2021
Kliniken/Institute:
Zentrum für Lehre - E-Learning-Beratung
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Im Rahmen dieser Untersuchung soll die Digitalisierungsstrategie in Bezug auf die universitäre Lehre an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover während der COVID-19-Pandemie, ihre Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit auf vergleichbare Situationen untersucht werden.
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Untersuchung zur Habitatnutzung von Schweinswalen in der westlichen Ostsee mittels akustischem Monitoring
Investigation of habitat use of harbour porpoise in the western Baltic sea using acoustic monitoring
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Johannes Baltzer
Laufzeit: Januar 2020 bis Dezember 2021
Drittmittelprojekt: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung, 42.766 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
In den Küstengewässern der Deutschen Ostsee kommen zwei Schweinswalpopulationen vor, von denen die "Westliche Beltseepopulation" deutlich größer ist, als die Population der "zentralen Schweinswalostseepopulation", die als vom Aussterben bedroht gilt. Der Lebensraum der Schweinswale in der Ostsee ist intensiv von menschlichen Aktivitäten und Faktoren geprägt, die einen negativen Einfluss auf Schweinswalpopulationen haben können. Hierzu gehören die kommerzielle Schifffahrt, touristische Freizeitaktivitäten, seismische Untersuchungen, militärische Aktivitäten, Fischerei, Offshore-Konstruktionen, Sprengungen von Munitionsaltlasten, chemische und pharmazeutische Belastungen und Meeresmüll. Durch die angestrebte Energiewende und dem damit einhergehenden Ausbau von Windenergie wurden in deutschen Seegebieten in den letzten Jahren bereits zahlreiche Windparks errichtet und viele weitere sind noch geplant. In der Ostsee gibt es noch immer große Mengen von Munition aus dem zweiten Weltkrieg. Um eine Gefahr für Mensch und Maschine auszuschließen, wird diese Munition häufig kontrolliert gesprengt. Diese Sprengungen erzeugen sehr hohe Schallenergiepegel im tieffrequenten Bereich, die sich über große Distanzen ausbreiten und einen negativen Effekt auf marine Säuger haben können. Der Empfang hoher Schallpegel, wie z.B. bei Rammarbeiten oder Sprengungen kann beim Schweinswal zu Störungen bei der Nahrungsaufnahme, oder auch zu Verletzungen des Gehörs führen. Speziell in der Ostsee ist der Schweinswal weiterhin durch die Fischerei mit Stellnetzen bedroht, in denen Schweinswale als unbeabsichtigter Beifang enden können. Um Schweinswale vor Stellnetzen zu warnen werden in der Deutschen Ostsee vermehrt akustische Warngeräte eingesetzt, die den Schweinswal vor Netzen warnen sollen. Diese Warngeräte (Porpoise Alert = PAL) simulieren dabei einen Kommunikationslaut von Schweinswalen. Ob diese Geräte zu einer Verringerung der Beifänge führen wurde noch nicht abschließend untersucht. Ebenfalls gibt es derzeit keine Begleitforschung um zu untersuchen, ob diese Geräte zu einer Vertreibung von Schweinswalen führen.
Schweinswale aus Nord- und Ostsee befinden sich infolge des hohen Drucks durch menschliche Faktoren wahrscheinlich in schlechterem Gesundheitszustand als Tiere aus arktischen Gewässern, die derzeit kaum anthropogenen Faktoren ausgesetzt sind. Untersuchungen zur Reproduktionsfähigkeit und Altersstruktur haben gezeigt, dass das mittlere Sterbealter von weiblichen Schweinswalen in der Ostsee bei nur 3,67 (±0,3) Jahren liegt, obwohl Schweinswale 20-25 Jahre alt werden können. Da weibliche Tiere erst mit 4,95 (±0,6) Jahren ihre Geschlechtsreife erreichen, ist das frühe Versterben gravierend in Bezug auf die Populationsentwicklung. Nur durch ein kontinuierliches Monitoring können Trends im Vorkommen von Schweinswalen erkannt werden.
Ziel dieser Studie ist es, die Habitatnutzung von Schweinswalen im westlichen Teil der Ostsee mittels "passiv-akustischem Monitoring" zu untersuchen. Zu diesem Zweck sollen insgesamt an vier Positionen Schweinswal-Klickdetektoren (C-PODs) ausgebracht werden, mit denen die Anwesenheit von Schweinswalen nachgewiesen werden kann. Die Messpositionen sollen den Bereich der Schleswig-Holsteinischen Ostsee abdecken, der bisher nicht durch ein kontinuierliches Monitoring erfasst wird.
Resultate:

Untersuchungen zur Habitatnutzung von Schweinswalen in der westlichen Ostsee mittels passiv-akustischem Monitoring 2021-2023 (PDF, 2MB, Datei ist barrierefrei)

https://www.schleswig-holstein.de/DE/fachinhalte/A/artenschutz/meeressaeuger

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Alternativen zum Tierversuch: Grundlagen, Beispiele und ethische Abwägung
Alternatives to animal experimentation: basics, examples and ethical consideration
Projektverantwortliche: Hiebl, Bernhard; Nordmann, Christian; Gruber, Christian; Schaper, Elisabeth
Laufzeit: November 2020 bis April 2021
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, 89.827 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierhygiene Tierschutz und Nutztierethologie
Zentrum für Lehre - E-Learning-Beratung
Projektdetails:
Ziel des Verbundprojektes zwischen der TiHo und der MHH ist die Initiierung einer OER-Sammlung zum Thema "Tierschutz und Ethik" auf der niedersächsischen OER-Plattform. Aufgrund von Vorarbeiten in den vergangenen drei Jahren wird für den Aufbau dieser Sammlung mit OER's zum Thema "Alternativen zum Tierversuch" begonnen.
Resultate:

Im Rahmen des Projektes wurde eine OER-Sammlung zum Thema "Alternativen zum Tierversuch" mit folgenden OER-Beiträgen erstellt:

(1) Diskutieren zu ethischen Themen

(2) Was ist ein Tierversuch?

(3) 3R International: USA

(4) 3R International: Israel

(5) Tierinteressen- und Tierrechtspositionen

(6) Anthropozentrismus, Pathozentrismus, Biozentrismus?

(7) Der moralische Status von Tieren (mit Untertitel)

(8) Der moralische Status von Tieren (ohne Untertitel)

(9) Tierversuchsethik: eine Einführung

(10) Das 3R-Konzept

(11) Der epiCS-Test (mit Untertitel)

(12) Der epiCS-Test (ohne Untertitel)

(13) Der LDH-Test (mit Untertitel)

(14) Der LDH-Test (ohne Untertitel)

(15) EU RL 20210/63, Tierschutzgesetz, Tierschutzversuchstierverordnung

Kooperationspartner:

Medizinische Hochschule Hannover

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Kegelrobben-Kartierung im Niedersächsischen und Hamburgischen Wattenmeer per Flugzeug 2020-2021
Aerial Survey of grey seals in the Wadden Sea of Lower Saxony and Hamburg-2020/2021
Projektverantwortliche: Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert; Dr. Abbo van Neer
Laufzeit: November 2020 bis September 2021
Drittmittelprojekt: Nationalparkverwaltung "Nieders. Wattenmeer" Wilhelmshaven, 38.752 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Büsum)
Projektdetails:
Ziel des Projektes ist eine Erfassung des lokalen Kegelrobbenbestandes im gesamten Niedersächsischen und Hamburgischen Wattenmeer während der Geburtssaison (November-Dezember) und zur Zeit des Fellwechsels (März-April).
An fünf trilateral abgestimmten Terminen (drei zur Zeit der Geburtensaison; zwei zur Zeit des Fellwechsels) werden fluggestützte Surveys mit einer einmotorigen Maschine durchgeführt. Während der Befliegungen der Wattgebiete werden mit einer hochauflösenden Spiegelreflexkamera die haul-outs fotografiert. Zur Ermittlung der Anzahl an geborenen Jungtieren sowie des Gesamtbestandes werden die aufgenommenen Fotos nachträglich am Computer ausgewertet.
Resultate:

Brasseur S., Carius F., Diederichs B., Galatius A., Jeß A., Körber P., Meise K., Schop J., Siebert U., Teilmann J., Bie Thøstesen C. & Klöpper S. (2021) EG-Marine Mammals grey seal surveys in the Wadden Sea and Helgoland in 2020-2021. Common Wadden Sea Secretariat, Wilhelmshaven, Germany.

https://www.waddensea-worldheritage.org/sites/default/files/Wadden%20Sea_Grey_Seal_Report_2021_0.pdf

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Haustiere als potenzielle Vektoren für die Übertragung von SARS-CoV-2 (ANI-CoV)
Domestic animals as potential vectors for SARS-CoV-2 transmission ANI-CoV)
Projektverantwortliche: W. Baumgärtner
Laufzeit: Juni 2020 bis November 2021
Drittmittelprojekt: BMBF, 101.062 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Pathologie
Projektdetails:
In dem Projekt ANI-CoV soll untersucht werden, welche Haus- und Nutztierarten für das SARS-CoV-2 empfänglich sind und möglicherweise dieses Virus auf den Menschen oder weitere Tierspezies übertragen können. Während sich bereits erste Studien mit der Suche nach dem Reservoirwirt und der Identifizierung von möglichen Überträgern im Rahmen des Ausbruchs in Wuhan, China befassen, fehlen bisher Informationen darüber, ob weitere Tierspezies SARS-CoV-2 verbreiten können. Dieses Projekt befasst sich daher mit der Fragestellung, ob Haustiere wie Katzen, Hunde und Frettchen und Nutztiere, insbesondere Rinder und Schweine, potentielle Überträgerwirte darstellen. Die Relevanz den Fokus auf Haus- und Nutztiere zu legen, ist durch den regelmäßigen und engen Kontakt des Menschen mit diesen Tieren zu erklären. Für die Untersuchungen werden verschiedene Zellkultursysteme (Lungen-Präzisionsschnitte, Explantate der Nasenschleimhaut, Air-liquid-interface Kulturen) hergestellt und infiziert. Neben der Empfänglichkeit einzelner Tierspezies soll auch der Einfluss der SARS-CoV-2 Infektion auf die Morphologie und Funktion der infizierten Zellen untersucht werden. Ein weiterer Fokus soll hierbei auf SARS-CoV-2 induzierter und veränderter Zilienmorphologie und -Aktivität gelegt werden.
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Digestibility of Nutrients
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Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Visscher; Dr. J. Hankel
Laufzeit: November 2020 bis Oktober 2021
Drittmittelprojekt: Industrie (Veterinärpharmazeutika und Impfstoffe), 499.881 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
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Details anzeigen
Vergleich verschiedener radiologischer Scores und der Echokardiographie zur Beurteilung der Größe des Herzens und des linken Vorhofs beim Hund
Comparison of different radiologic scores and echocardiography to evaluate the size of heart and left ventricle in dogs
Projektverantwortliche: Dr. J.-P. Bach; Prof. I. Nolte
Laufzeit: Mai 2020 bis März 2021
Kliniken/Institute:
Klinik für Kleintiere
Projektdetails:
Die Frage einer möglichen Vergrößerung von linkem Vorhof und linker Hauptkammer spielt eine entscheidende Rolle in der Therapieentscheidung und der Prognose bei verschiedenen Herzerkrankungen des Hundes. Als Goldstandard zur strukturellen Beurteilung des Herzens gilt hier regelmäßig die Echokardiographie. Da diese Technik Spezialisten vorbehalten ist, besteht ein großes Interesse an geeigneten radiologischen Messparametern, um eine Beurteilung bei Patienten, bei denen eine Echokardiographie nicht möglich ist, vornehmen zu können. In dieser Studie sollen verschiedene Röntgenscores auf ihre Eignung zur Beurteilung der Herzgröße beim Hund überprüft werden.
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Gänseökologie - Analyse von Senderdaten
Goose ecology: analysis of transmitter data
Projektverantwortliche: Siebert, Ursula; Keuling, Oliver
Laufzeit: Januar 2020 bis Dezember 2021
Drittmittelprojekt: Niedersächsisches Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz, 65.660 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (Hannover)
Projektdetails:
Ziel des vorliegenden Untersuchungskonzeptes ist es die bestehenden und weiterhin anfallenden Senderdaten, wie Bewegungsmuster und Wanderverhalten der drei Gänsearten Graugans, Blässgans und Nonnengans auszuwerten und somit zur Verbesserung der biologischen Verständnisses dieser Arten beizutragen. Insbesondere die Zug- und Überwinterungsökologie sollen hier im Fokus stehen.
Folgende Fragestellungen sollen mit dem vorliegenden Untersuchungskonzept verfolgt werden:
a.Darstellung der Zugwege und Mauserzüge (GG, NG, BG) (vergl. Kruckenberg 2019)
b.Berechnung der Wiederkehrraten
-in das Überwinterungsgebiet bei BG und NG
-in die Brut- und Mausergebiete bei GG (Brutortstreue)
c.Berechnung der jährlichen Überlebensraten aller drei Arten
d.Aufenthaltsdauer in den Rastgebieten in Niedersachsen und angrenzenden Regionen (BG, NG)
e.Darstellung der Raumnutzung: Streifgebietsgrößen, Bewegungsmuster, Bewegungshäufigkeiten, Länger der Tagesflugstrecken
-im Überwinterungsgebiet (GG, BG, NG)
-zur Brutzeit (GG, ggf. BG und NG)
f.Überprüfung der Management-Units (Bacon et al. 2019) bei GG
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Feed additives supplementation study
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Projektverantwortliche: Prof. Dr. C. Visscher; Dr. J. Hankel
Laufzeit: Dezember 2020 bis März 2021
Drittmittelprojekt: Industrie (Futtermittelhersteller), 39.065 EUR
Kliniken/Institute:
Institut für Tierernährung
Projektdetails:
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